RE: Prellböcke selbstgemacht

#1 von DHC500blau , 04.10.2019 00:32

Hallo,

da mir die Prellböcke der Großserienhersteller zu klobig sind und auch für den Betriebsalltag zu ordentlich wirken, habe ich ein eigenes Modell für den 3D-Druck entworfen, das Ihr kostenlos bei Thinigiverse als Druckvorlage herunterladen könnt unter https://www.thingiverse.com/thing:3878232.

Hier der Prellblock im Vergleich mit dem Gegenstück von Märklin

Die besten Ergebnisse beim Ausdruck auf meinem Anycubic Photon hatte ich mit einer Belichtungszeit von 7 Sekunden und einer Schichtdicke von 0.03 (6 Bottom Layers mit 20 Sekunden). Verwendet habe ich das Monocure Rapid Resin Black. Nach dem Ausdruck habe ich die Basis des Prellbocks schwarz grundiert, dann mit Vallejo Rust 71080 vollflächig gebrusht und anschließend mit einem Schwämmchen helle Rostflecken mit Vallejo Light Rust 71129 und Orange Rust 71130 aufgetupft, dann noch einmal ganz leicht übergenebelt mit Rust 71080. Anschließend kam noch ein braun-schwarzes Wash drüber. Die Pufferbohle habe ich mit Revell 36187 Erdfarbe lackiert und dann ebenfalls braun-schwarz gewasht. Die Puffer sind schwarz, der Warnanstrich vorne auf dem Puffer ist weiß aufgemalt.



Die Laternenhülsen habe ich passend für LED im Format PLCC2 erstellt. Mit schwarzem Lack oder Edding wird die Laternenhülse lichtdicht angemalt (hier bei meinem Prototyp gibt's noch ein paar Lichtlöcher, da muss ich noch mal ran). Wer bereits beleuchtet Prellböcke anderer Hersteller auf der Anlage hat, kann passend dazu gelbe LED verwenden, ansonsten bieten sich warmweiße LED an. Ich habe die klaren LED mit gelber Farbe Revell 36115 übergemalt, damit man später nicht den klaren Chip sieht und das Licht etwas diffuser wird:



Anschließend habe ich die LED mit einem 10k-Ohm Widerstand und einem Brückengleichrichter versehen (und diese in Schrumpfschlauch eingepackt), sodass man die Laterne direkt an 16V Gleich- oder Wechselstrom hängen kann. Bei dieser Spannung leuchtet die LED gerade nur ein bisschen, sodass man sie auf einer dunklen Anlage gut leuchten sieht, sie aber nicht blendet.



Da Resin sich nicht mit Modellbaukleber fixieren lässt, habe ich die Einzelteile mit Sekundenkleber verbunden. Die Pufferlaterne sitzt (von vorne betrachtet) leicht nach rechts versetzt auf der Pufferbohle. Ich finde, das sieht harmonischer und vorbildgetreuer aus. Aber bekanntlich gab und gibt es bei der Bahn tausend verschiedene Prellbocktypen. Erlaubt ist daher, was gefällt.



Der Prellbock kann direkt auf beliebige H0-Gleis-Typen aufgesetzt und bei Bedarf mit Kleber fixiert oder eingeschottert werden.

Ich freue mich über Kommentare, Fragen, Ergänzungen.

Beste Grüße
Lorenz


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#2 von Dreispur , 04.10.2019 06:31

Hallo !

Tolles Teil was du dir angefertigt hast . Schade das es die Hersteller nicht schaffen annähernd schöne Prellböcke zu machen .
Dickes Lob.


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#3 von hohash , 04.10.2019 06:38

Hallo Lorenz,

dem Lob schließe ich mich an!


LG Andreas
---------------
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RE: Prellböcke selbstgemacht

#4 von Alex Modellbahn , 04.10.2019 06:50

Super Arbeit, toll gemacht.


nordische Grüße
Alex


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#5 von Dölerich Hirnfiedler , 04.10.2019 08:14

Hallo Lorenz,

Ein sehr schönes Modell. Sehr viel besser wird es bei THINGIVERSE gefunden, wenn Du das TAG - Feld mit Suchbegriffen füllst.

mfg

D.


Früher war mehr Lametta.


 
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RE: Prellböcke selbstgemacht

#6 von TEEvt115Fan , 04.10.2019 21:33

Moin Lorenz,
dein Design vom Prellbock ist dir TOP gelungen,
Auch deine Beschreibung regt zum Nachbau an

Gruß Kalle


Epoche III - IV, Anlage immer noch in Bau . SBf in C-Gleis, Anlage K-Gleis,
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RE: Prellböcke selbstgemacht

#7 von all_clear , 22.10.2019 18:54

Hallo Lorenz,

tolle Arbeit, ich habe mich auch mal an dem Prellbock versucht, war aber nicht ganz so toll, aber sicher meine Fehler.
Du hast zwar schon mitgeteilt mit welchen Einstellungen Du gedruckt hast, aber leider ist das ja auch vom Rein abhängig.
Kannst Du mir mal sagen ob Du den Prellbock so gedruckt hast wir er bei Thingivers abgebildet ist oder ist er gedreht und hast Du ihn mit Supports gedruckt.
Leider hab ich noch nicht so viel Erfahrung und bin noch am lernen, deshalb wären Angaben für mich (aber vielleicht auch für andere) hilfreich.

Mit freundlichen Grüßen
Harald


Freundliche Grüße, Harald
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RE: Prellböcke selbstgemacht

#8 von DHC500blau , 22.10.2019 22:50

Hallo,

vielen Dank an alle für die freundlichen Worte. Die Tags bei thingiverse habe ich ergänzt, wie von Dölerich angeregt.

@Harald: Nein, es gibt keine weiteren Supports. Ich habe die Puffer direkt auf die Druckplatte meines Anycubic Photon gedruckt - mit der Unterseite zur Druckplatte hin - im Druckprozess also kopfunter wie eine Fledermaus.

Was genau funktioniert bei Deinem Ausdruck nicht und welchen Drucker verwendest Du?

Lorenz


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#9 von all_clear , 23.10.2019 00:00

Hallo Lorenz,

vielen Dank für die rasche Antwort und den Hinweis.
Ich hatte den Druck mit Supports gedruckt, die Prellböcke war fast in Ordnung, nur eine kleine Stellen fehlte am Schienenaufsatz.
Probleme hatte ich mit der Pufferbohle, die blieb nicht an der Druckplatte haften, sondern wurde quasi im VAT gedruckt. Das gehärtete Resin aus dem Behälter bzw. von der Folie zu bekommen war dann auch nicht so einfach. Einige Teile hatten sich gelöst und "schwammen" im Resin und beim zurückkippen in die Flasche haben dann noch Reste den Filter verstopft, war also alles nicht so erfolgreich.
Ich habe mit einem Anycubic Photon und Anycubic Resin gedruckt (green, war mitgeliefert worden), Nun finde ich den Drucker nun auch nicht so berauschend und da ich ihn noch zurückgeben kann, bin ich am überlegen ob ich das noch mache. Es ist zur Zeit einiges an Bewegung bei den DLP Druckern und vielleicht entscheide ich mich doch noch für ein anderes Modell, mal sehen.

Aber nochmals Danke für Deine Hilfe und freundliche Grüße

Harald


Freundliche Grüße, Harald
(Alles in Ordnung, deshalb all_clear)


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#10 von ThKaS , 23.10.2019 07:52

Hallo Harald,

ein schönes Modell.

Frage in die Runde: Hat das schon jemand mit einem FDM-Drucker gedruckt?

Habe mir die Basis mal in Cura 4.2.1. geladen, mit einem Anet A8-Drucker und einer 0.2mm Düse.
Die Knotenbleche entstehen/drucken erst, wenn ich die Wandlinienbreite auf 0.1mm heruntersetze.
Da glaube ich wird das Ergebnis nicht so toll werden.

Würdest Du evtl. auch das stl-File zur Verfügung stellen?


lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators
Thomas

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RE: Prellböcke selbstgemacht

#11 von DHC500blau , 23.10.2019 08:28

Hallo Harald,

der Schienenaufsatz ist in der Tat ein Problem für den Photon (oder für SLA-Drucker) generell, weil sich dort Resin auf der waagerechten Fläche beim Druck sammeln und dann aushärten kann, das gibt einen hässlichen Bauch. Deswegen ist der Schienenaufsatz über jedem der beiden Gleise in der Mitte freigestellt.

Die Pufferbohle solltest Du vielleicht mit einer Plattform und Supports versehen und nicht direkt auf der Basisplatte drucken, wenn sie bei Dir dort nicht mehr haftet. Ich habe ziemlich am Anfang meine Basisplatte mit Sandpapier aufgerauht und seitdem löst sich fast kein Druck mehr von der Platte.

Gruß
Lorenz


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#12 von DHC500blau , 23.10.2019 08:30

Hallo Thomas,

ja, ich fürchte die dünnen Strukturen mit den Nieten führen aktuelle FDM-Drucker leider an ihre Grenzen.

Was für eine stl-Datei genau brauchst Du?

Lorenz


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#13 von kleinlok2012 , 23.10.2019 08:54

Hallo LOrenz,

Zitat

... Ich habe ziemlich am Anfang meine Basisplatte mit Sandpapier aufgerauht und seitdem löst sich fast kein Druck mehr von der Platte.



Bei mir hat bei vergleichbaren Problemen ein Entfetten der Basisplatte geholfen und alles haftete wieder. Ein Aufrauen mit Sandpapier halte ich für bedenklich, weil dadurch die Platte aufgeraut wird und die Schleifspuren auch auf den Drucken zu erkennen sind!

Freundlicher Gruß
Stefan


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#14 von DHC500blau , 23.10.2019 11:05

Hallo Stefan,

womit entfettest Du? Nimmst Du Iso oder Silikonentferner?

Wenn man Sandpapier in mehreren Durchgängen mit immer feinerer Körnung nimmt, klappt es eigentlich ganz gut und ohne Spuren am späteren Objekt. Meine Basisplatte war anfangs leicht konkav. Auch deshalb war das Schleifen notwendig.

Lorenz


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#15 von kleinlok2012 , 23.10.2019 11:20

Hallo LOrenz,

wenn Deine Platte konkav war, musst Du schleifen - das stimmt. Ich nehme den Alkohol, mit dem ich das restliche Resin abspüle, träufele es auf einen Lappen und reibe die Platte damit ab.


Freundlicher Gruß
Stefan


Reduziert auf das Wesentliche: Spur 0...


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#16 von all_clear , 23.10.2019 11:28

Hallo,

@Thomas, ich hatte zuerst versucht die Prellböcke mit meinem JGaurora A5 zu drucken. Ich hatte aber übersehen das Lorenz mit einem Anycubic Photon druckt. Der Versuch die Prellböcke mit PLA zu drucken war in 5 Versuchen nicht sehr erfolgreich. Dann habe ich erst entdeckt, dass ja mit einem DLP-Drucker gedruckt wurde und das ist sicher die bessere Lösung. Die STL-Files findest Du bei "Thingiverse" die Lorenz im ersten Beitrag dieses Postings verlinkt hat.

@Lorenz, mit dem drucken der Prellböcke auf dem Photon selbst hatte ich weniger Probleme, ich habe sie mit Supports und einer Plattform gedruckt, nur am hinteren Ende des Schienenaufsatzes hatte ich einen Fehler und die Supports waren zu dick (obwohl ich mittlere Stärke ausgewählt habe) und dann gab es Probleme beim entfernen der Supports, Teile des Schienenaufsatzes wurde mit entfernt.
Sind aber sicher auch alles Sachen die man mit etwas mehr Erfahrung in den Griff bekommen würde.
Mit den Prellböcken habe ich auch versucht die Pufferbohlen zu drucken, mit Plattform und Supports, aber die blieben nicht an der Druckplatte haften sondern gleich im VAT und das wars.
Ich denke im Prinzip lassen sich diese Probleme aber lösen, eventuell mit anderen Einstellungen beim slicen oder mit einem anderen Resin.

Das waren nun meine ersten Erfahrungen mit einem DLP-Drucker. Ich hab mich nun entschieden, ihn wieder zurück zu senden. Ich werde nun erste einmal die Entwicklung bei den Druckern abwarten, zum einen mit Blick auf die Z-Führungen und zum zweiten auf verbesserte LCD-Belichtungsmodule, beides ist im Photon-S und in dem neuen angekündigten Elegoo Mars zu finden.
Deshalb werde ich hier noch weiter mitlesen, aber wahrscheinlich nichts mehr dazu beitragen können.

Vielen Dank für euere Beiträge und Hilfe und freundliche Grüße

Harald


Freundliche Grüße, Harald
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RE: Prellböcke selbstgemacht

#17 von ThKaS , 23.10.2019 13:57

Zitat

...
ja, ich fürchte die dünnen Strukturen mit den Nieten führen aktuelle FDM-Drucker leider an ihre Grenzen.


Moin Lorenz,
das wäre schade, würde es trotzdem nochmal testen wollwn


Zitat

Was für eine stl-Datei genau brauchst Du?


Zitat von Harald

Die STL-Files findest Du bei "Thingiverse" die Lorenz im ersten Beitrag dieses Postings verlinkt hat.



mea culpa....
die STLs sind natürlich da, sonst hätte ich es garnicht testen können.
Ich meinte natürlich die Konstruktionsdateien in einer in freecad nutzbaren Form. Vllt. kann man die Knotenbleche etwas "aufdicken".


lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators
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RE: Prellböcke selbstgemacht

#18 von Altesel , 28.10.2019 10:07

Hallo,
habe auch einen Festprellbock nach realem Vorbild konstruiert und mit meinem FDM Drucker gedruckt. Das Ganze besteht aus 2 Teilen. Pufferbohle ist separat gedruckt. Der Rest, Gleisstück mit Stahlkonstruktion, ist ohne Stützmaterial gedruckt.

3D CAD Modell


Gedrucktes Modell


Ein Bremsprellbock folgt

MfG
Gerhard


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#19 von Altesel , 28.10.2019 10:26

Hallo,
hier schon einmal 3D CAD Modell vom Bremsprellbock.




MFG
Gerhard


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#20 von Analogbahner , 28.10.2019 14:30

Ist das FreeCAD?


Gruß Analogbahner

Ich wurde gesperrt und kann nichts mehr schreiben. Deshalb bedanke ich mich bei allen für die schöne Zeit hier an dieser Stelle. Ich habe mir bei keinem Beitrag etwas vorzuwerfen und verlasse kopfschüttelnd das Forum. Meine nächste Teppichbahn ist in Planung und wird ohne euch stattfinden. Die Tipps und Diskussionen hier waren immer eine Bereicherung. Tschüß.


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#21 von Altesel , 28.10.2019 14:45

Hallo Jochen,
nein ist ZW3D von ZWSOFT. Anschaffungspreis 2015 war 1000€.
MfG
Gerhard


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#22 von DHC500blau , 28.10.2019 19:43

Hallo Gerhard,

Dein Prellbock gefällt mir ausgesprochen gut. Schön, dass der Ausdruck auch mit einem FDM-Drucker funktioniert.

Mein eigenes Modell habe ich mit Fusion 360 erstellt, das für Privatanwender kostenlos ist. Anfangs hatte ich mit Sketchup gearbeitet, war aber damit aus verschiedenen Gründen unzufrieden.

Liebe Grüße
Lorenz


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#23 von Rolf , 29.10.2019 08:32

Hallo Gerhard,

Deine Prellböcke sind toll!

Und ich habe schon wieder was von Dir gelernt: Deine Idee, die Nietenköpfe als Quader statt als (flachgedrückte) Halbkugeln zu modellieren, finde ich genial! Denn erstens wird dadurch das CAD-Modell viel einfacher (und damit schneller) und zweitens sind bei einem waagerecht liegenden Quader alle Schnitte durch den Quader gleich lang, so dass so ein Quader an der Auflösungsgrenze des Druckers besser gedruckt wird als eine Halbkugel.

Ganz konkret: Mein Drucker kann mit einer 0,4mm-Düse etwa bis 0,5mm schmale Dinge drucken. Möchte ich nun eine Halbkugel von 0,6mm Durchmesser drucken, dann wird beim Slicen (in 0,1mm-Schichten) daraus ein darstellbares Objekt, dass an seiner breitesten Stelle zwar 0,6mm breit ist. Aber nur 3 Schichten erreichen eine Breite größer als 0,5mm, und nur in diesen 3 Schichten wird die Halbkugel gedruckt. Daher wird der Vorsprung (die Halbkugel) nur 0,3mm hoch gedruckt. Diese Abplattung (0,6mm breit und 0,3mm hoch) fällt dem Auge auf. Bei 0,7mm Durchmesser wird der Nietenkopf dann 0,5mm hoch und sieht erheblich besser aus. Daher lag meinem Eindruck nach die unterste Grenze für Nietenköpfe für mich bisher bei 0,7mm bis 0,8mm Durchmesser.
Ein Würfen mit 0,5mm Kantenlänge wird beim Druck aber 0,5mm breit und 0,5mm hoch, was wesentlich besser aussieht als das "Ei", das aus der Halbkugel wird.

Das bedeutet, dass ich mit Deiner Methode, Nietenköpfe zu modellieren, deutlich kleinere Objekte nachbilden kann (etwa 2/3 der bisherigen Größe).

Vielen Dank dafür, dass Du Dein Know-How hier so bereitwillig teilst und viele Grüße
Rolf


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#24 von Altesel , 30.10.2019 14:55

Hallo Rolf,
wenn Du waagerecht liegend druckst, also Deine "Nieten" mit der Kuppel in Richtung Z+ zeigen, könntest Du sie auch als Zylinder ausführen. Bei meinem Modell sind die Quadrate dem Original geschuldet. Es sind Schraubenköpfe. Auf den Innenseiten sind Muttern. Da auch ich etwas faul bin, habe ich die äusseren gespiegelt. Die sieht man aber nach dem Drucken nicht.
MfG
Gerhard


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RE: Prellböcke selbstgemacht

#25 von Rolf , 31.10.2019 08:43

Hallo Gerhard,

vielen Dank für den Tipp mit dem Zylinder.

Übrigens musste ich gerade kräftig lachen: Als ich nämlich las, dass Du etwas faul seist. Also ich denke, Du bist der letzte Mensch, der faul ist. Bei Deinen fantastischen und superdetaillierten Konstruktionen kannst Du das doch gar nicht sein.

Viele Grüße
Rolf


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