RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#1 von Florian Schmidt , 17.11.2019 12:20

Zwei Probleme standen am Beginn dieses Projekts. Jeder kennt die Problematik schlecht erhaltener Blechwagen. Die Wagen gingen entweder durch rauhe Kinderhände, oder wurden über die Jahre hinweg falsch gelagert. „Schlieren“, also Unterrostungen des Lacks, sind besonders bei diesen Wagen der Serie 346 von Märklin ein Ärgernis. Das erfordert besondere Aufmerksamkeit beim Kauf über Onlineauktionshäuser. Sind doch die Schlieren auf Fotos oft nicht sichtbar – das liegt am Lichteinfall beim Fotografieren.

Andererseits war es bei Märklin über die Jahrzehnte Unsitte, meist keine kompletten Wagenserien anzubieten. Man braucht alte Märklin-Kataloge nur mit solchen bspw. von Roco oder Liliput vergleichen, wo meist alle Einzeltypen einer Serie aufgelegt wurden. Bei Märklin kamen oft sogar nur Einzelwagen auf den Markt – vor allem bei internationalen Vorbildern. Eine Unsitte, die u.a. auch bei Fleischmann verbreitet war. Am häufigsten fehlten die gemischtklassigen Wagen. Hier bietet es sich dann an, die fehlenden Varianten durch Umbau bzw. Umlackierung selbst zu erstellen.

Es gibt auch kommerzielle Anbieter aus Baden-Württemberg, die solche Wagen für den Weiterverkauf restaurieren und umlackieren. Allerdings entstehen dort überwiegend Phantasielackierungen – obwohl es sich bei den Wagen der Serie 346 ja um konkrete Modellnachbildungen auf dem damaligen Stand der Großserientechnik handelt. Die Preise sind für diese Wagen auch recht hoch angesetzt – was angesichts des Arbeitsaufwands nicht verwundert und auch gerechtfertigt ist, zumal der Anbieter damit ja auch noch Geld verdienen muß.

Für meinen Geschmack sind Phantasielackierungen eher weniger etwas, mich reizt da eher die Ergänzung der vorhandenen Serienmodelle durch die fehlenden Varianten. Außerdem spielte ich schon länger mit der Idee, Blechwagen umzulackieren. Davor waren bereits mit Straßenbahnmodellen sowie dem Umbau von Kunststoffwagen von Fleischmann Erfahrungen im Fahrzeugbau gesammelt worden. Ich entschied mich dann, mit den fehlenden Varianten der 346er Schürzenwagen in der blauen F-Zug-Lackierung zu beginnen. Hier brachte Märklin zwar einen Wagen jeweils 1. und 2. Klasse heraus, jedoch fehlte der gemischtklassige Wagen ebenso wie der Packwagen.

Sofern die benötigten Sependerwagen noch nicht vorhanden sind, steht die Beschaffung an. Leider werden für diese Wagen oft nach wie vor Preise aus allseits bekannten „Preiskatalogen“ aufgerufen, die mit der Realtität wenig zu tun haben. Sogar dann, wenn sich das Modell in einem schlechten Zustand befindet. Diese „Sammlerpreise“ sind ein echtes Ärgernis für alle, die sich mit älterem Märklin-Material befassen. Auf Ebay wird man dann meist in Auktionen fündig. Man sollte beim Kauf unbedingt darauf achten, daß trotz schlechten Lackzustands noch alles dran ist - also keine Trittstufen abgebrochen sind oder Teile fehlen. EIne weit verbreitete Krankheit bei diesen Wagen sind auch fehlende Halteklammern an den Dächern. Notfalls einfach beim Verkäufer nachfragen.

346-001

Als erster Arbeitsschritt steht die Zerlegung der Wagen an. Drehgestelle werden demontiert und in ihre Einzelteile zerlegt. Diese werden dann grundgereinigt. Die Radsätze können instandgesetzt und weiterverwendet werden, wenn sie nicht ausgeschlagen sind und noch rund laufen. Schmutz, Rost und Oxidationsschichten lassen sich mit den Glasfaserradierer entfernen. Bei schlecht erhaltenen Radsätzen empfiehlt sich ein Tausch. Fündig wird der preisbewußte Modellbahner bei Tomschke. Dazu aber später mehr. Jetzt geht es an die Zerlegung der Wagenkästen. Zunächst werden die Faltenbälge demontiert, um sie separat aufzuarbeiten.

346-002

Dann entfernt man die Fensterscheiben und löst den Wagenkasten vom Wagenboden. Hierfür sind die Laschen am Wagenboden nach oben zu biegen. Insgesamt sind zehn Laschen aufzubiegen. Dann kann man den Wagenkasten vorsichtig vom Wagenboden abziehen. Beim Aufbiegen der Laschen bitte mit Vorsicht arbeiten – nur soweit wie unbedingt nötig biegen. Auf dem Bild sieht man einen Wagen in ordentlichem Zustand, bei dem das Drehgestell lediglich zu Demonstrationszwecken demontiert wurde. Es gibt bei diesen Wagen zwei Varianten der Drehgestellbesestigung - beim Wagen auf dem BIld mit einer Zylineransatzschraube, die zweite Variante mit einem Sprengring.

Als nächster Arbeitsschritt steht das komplette Entlacken der Dächer, Wagenkästen und Wagenböden an. Ich habe hierfür Nitroverdünnung genommen. Der Außenlack löste sich je nach Wagen teilweise recht gut, zeigte sich teilweise aber hartnäckig. Als besonders hartnäckig erwies sich hierbei jedoch der Innenlack. Nach dem Entlacken ist man aber längst nicht fertig, handelt es sich bei den berüchtigten Schlieren doch um Rostspuren, die man beseitigen muß. Ich habe sowohl mit Schleifpapier feiner Körnung, als auch mit Dremel-Drahtbürsten gearbeitet. Vor allem der Sitzwagen erforderte wegen seiner vielen Schlieren einen erhöhten Bearbeitungsaufwand. Ich habe meinen Wagen dann noch etwas „Ruhezeit“ – einige Tage – „gegönnt“. Grund: es können Stellen nachrosten, die man dann nochmls nachbearbeiten muß.

Das Ergebnis konnte sich dann sehen lassen, Rohlinge in einem mehr oder weniger neuen Zustand.

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Zum Entlacken wäre evtl. auch Sandstrahlen sinnvoll – allerdings verfüge ich nicht über die entsprechende Ausrüstung. Vielleicht findet sich ja ein Forumsmitglied, das hier den Interessierten weiterhelfen könnte.

Die Teile gingen nun zum Lackieren. Weiter geht es dann im zweiten Teil des Umbauberichts.

Gruß
Florian


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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#2 von Dr Koma , 17.11.2019 14:38

Sehr interessant, Flo!

Bleib dran

Hauke


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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#3 von Michael K , 17.11.2019 15:06

Hallo Florian,
Klasse gemacht.
ich freu mich auf die weiteren Berichte!
Ich durfte Deinen schönen Zug ja schon auf dem letzten Frist bewundern


Viele Grüße
Michael


 
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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#4 von matt44520 , 11.12.2019 21:54

Hallo Florian,

den Anfang hast du ja schon super gemacht
Sehnsüchtig wartende Grüße auf die Fortsetzung


Gruß Matthias
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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#5 von Florian Schmidt , 15.12.2019 23:51

Es geht weiter. Während die Teile beim Lackieren waren, entstand die Beschriftung. Bei Wagen aus lithographiertem Blech muß praktisch alles repliziert werden, da u.a. ja auch Türgriffe und Griffstangen als Teil der Lithographie mit bedruckt waren. Beim Neuaufbau nimmt man dafür dann Naßschiebefolien. Die Vorlagen wurden mit Corel Draw erstellt – es gibt dieses Programm neben der teueren „Normalversion“ auch in der Variante „Home & Student“ um die 80 €. Auch wenn man im Netz das ähnliche Programm „Open Office Draw“ kostenlos runterladen kann – mit der kostenlosen Alternative lassen sich keine Grafiken mit Farben im CYMK-Format erstellen – nur RGB. Für den Druck bei den professionellen Anbietern wird jedoch meist CYMK zwingend benötigt. Diese Anbieter verlangen dann auch i.d.R. das Dateiformat "cdr" von Corel Draw.

Hier war teilweise bereits vorgearbeitet wurden, um aus restaurierungsfähigen Serienwagen in Grün (346/1) Varianten zu erstellen, die es ab Werk nicht gab – bspw. gemischtklassige Wagen.

Für die FD-Wagen mußte dann u.a. der Schriftzug "Deutsche Bundesbahn" extra erstellt werden. Bei allen Beschriftungen orientierte ich mich an den Originalmodellen. Das Hundesymbol für die Packwagen wurde komplett neu gezeichnet. Als Muster wurde dafür in Corel Draw eine Pixelgrafik in den Hintergrund eingefügt und anschließend wieder entfernt. Sinnvoll ist es, immer auch Ersatz mit auf den Bogen zu packen. Vor allem die Zierstreifen sind schwierig aufzubringen – sie müssen ja gerade sein - und man hat einigen Verschnitt.

Die Beschriftung originalgetreu zu replizieren, war dann doch etwas aufwendiger als gedacht. Schließlich sollen die umlackierten Wagen ja exakt zu den Originalmodellen passen. Ein Fehler passierte dann beim Schriftzug „Deutsche Bundesbahn“: auf dem ersten Druck wich die Schrift für den Sitzwagen wich doch noch zu stark vom Original ab. Also wurde noch einmal nachgebessert: der Originalschriftzug noch einmal genau vermessen, Buchstaben teilweise einzeln skaliert, der Abstand der Buchstaben angepaßt. Es erfolgte dann ein Probedruck auf Papier zum Abgleich auf den Originalmodellen.

Nicht alle Beschriftungen auf dem abgebildeten Bogen waren für die Schürzenwagen vorgesehen. Ein Teil ist bzw. war für Modellprojekte im Straßenbahn- und Bussektor bestimmt.

346-019 by Florian Schmidt, auf Flickr

346-020 by Florian Schmidt, auf Flickr

Die Wagenkästen kamen dann auch vom Lackieren zurück. Leider verwendeten Modellbahnhersteller in den 50er Jahren keine RAL-Farben. Die Farben wurden oft dem Originalfarbton angenähert oder sogar aufgehellt, da die selbe Farbe auf kleineren Flächen dunkler wirken kann. Daher wurde ein Originalmodell mit eingeliefert, anhand dessen ein passender Farbton gemischt wurde. Bei den beiden ersten Wagen mußte der Innenraum noch von Hand nachlackiert werden, dazu fand Beige von Revell („Aqua Color“ Verwendung.

346-021 by Florian Schmidt, auf Flickr

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346-023 by Florian Schmidt, auf Flickr

Gruß
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row-k hat sich bedankt!
 
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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#6 von HvThun , 15.05.2020 13:45

Moin,

ich habe mit großen Augen den Threat über die Restauration der alten Märklin Blechwagen gelesen. Respekt! Ich habe dazu mal eine blöde Frage: Ich bin grade dabei, so einen Satz uralter, ziemlich rostiger Blechwagen zu restaurieren. Ich mühe mich immer mit den Blechlaschen ab, die den Aufbau auf dem Chassis halten. Was benutzt du da für Werkzeug? Zum Aufbiegen nutze ich einen kleinen Schraubenzieher, allerdings bekomme ich die Laschen nur mit gehörig Kraft umgebogen. Zum Zurückbiegen nutze ich eine Zange, bekomme die Lasche aber nicht wieder komplett zurück gebogen. Ich bin für Tipps sehr dankbar, ob es da spezielles Werkzeug gibt.

Herzlich grüßt aus dem Norden

Hinnerk


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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#7 von Florian Schmidt , 26.08.2020 23:01

Nach längerer Pause gibt es nun die Fortsetzung. In diesem Beitrag sind die Wagenkästen nach der Beschriftung zu sehen. Diese wurden noch vor der Montage mit Klarlack von Tamiya fixiert.

2019_09_08_9999_5 - Kopie by Florian Schmidt, auf Flickr

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2019_09_08_9999_3 - Kopie by Florian Schmidt, auf Flickr

2019_09_08_9999_1 - Kopie by Florian Schmidt, auf Flickr

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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#8 von Florian Schmidt , 26.08.2020 23:26

Die Endmontage: zunächst wurden die Wagenkästen auf den Wagenböden montiert. Letztere haben ebenfalls einen Überzug mit Klarlack erhalten. Beim Gepäckwagen habe ich dazu die Schiebetüren vorsichtig mit Tesafilm fixiert und diesen gleich wieder entfernt, nachdem der Wagenkasten fest auf dem Wagenboden saß. Anschließend erfolgte der Einbau der Faltenbälge und die Verglasung.

Nach Versuchen mit zerkratzten Scheiben habe ich dazu über die Haltelaschen der Scheiben Schrumpfschläuche gestülpt und zwischen Laschen und Außenwand einen Papierstreifen eingelegt, der vor der Fixierung der Scheibe mittels der Laschen wieder entfernt wird.

Beim Gepäckwagen habe ich die Fenster ebenfalls teilweise verglast, auch wenn das der originale 346/4 so nicht hat. Es sieht aber einfach besser aus.

Noch ein Tip: häufig befinden sich die Radsätze bei diesen Modellen in keinem so guten Zustand mehr. Müssen sie ersetzt werden, empfehle ich hier den Kauf beim Tomschke. Dort gibt es beide Varianten der Zapfenachsen für diese Wagen – sowohl die „alte dicke“ Variante (Zapfenachse 28 mm), als auch die spätere Ausführung.

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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#9 von Florian Schmidt , 26.08.2020 23:30


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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#10 von Florian Schmidt , 26.08.2020 23:36

Der endmontierte AB4ü. Für die Toilettenfenster habe ich weißen Decalfolie von innen auf die Scheiben aufgebracht, nachdem letztere im Wagenkasten montiert waren.

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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#11 von Florian Schmidt , 26.08.2020 23:54

Im Anschluß habe ich noch einen Wagen mit Zugschlußbeleuchtung gebaut. Hierfür habe ich mich für einen B4ü, einen Wagen 2. Klasse entscheiden. Im Gegensatz zum originalen 346/6 erhielt dieser eine geänderte Wagennummer.

Anstelle des Märklin-Schleifers habe ich einen Wagenschleifer 400550 von Hag montiert. Ebenso einen Radschleifer 401550 des gleichen Herstellers. Der Wagen läuft damit flackerfrei. Die Hag-Schleifer werden aufgeklippst und passen auch auf Märklin-Drehgestelle. Der originale Klappschleifer von Märklin ist leider als problemanfällig bekannt. Es empfiehlt sich jedoch, bei Verwendung des Hag-Schleifers Drehgestelle mit den Zapfenachsen neuerer Bauart zu einzubauen. Ansonsten sind leichte Adaptionen an der Halteplatte des Schleifers nötig.

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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#12 von matt44520 , 27.08.2020 06:32

Hallo Florian,

vielen lieben Dank für den ausführlichen Umbaubericht. Das muss ich bei Gelegenheit mal kopieren.


Gruß Matthias
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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#13 von Stephan Tuerk , 27.08.2020 17:23

Hallo Florian,

hat etwas gedauert aber das Ergebnis ist "Sau gut".

Gibt es schon ein neues Projekt??


mfG Stephan Türk
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ab 17:30 Uhr

wg CORONA: mittlerweile sind viele Einschränkungen aufgehoben und sind nur noch Empfehlungen

http://www.mist55.de


 
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RE: Umlackierung von Märklin-Blechwagen - Schürzenwagen der Serie 346

#14 von Florian Schmidt , 31.08.2020 23:13

In Planung sind Wagen der "Epoche III b", also mit DB-Keks und kompletter Rahmenbeschriftung. Die Beschriftung habe ich bereits beschafft - Andreas Nothaft hat einen fertigen Bogen.

Gruß
Florian


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