RE: Wo gibt es das Grau der C-Gleise?

#1 von hjkoenig , 04.01.2020 18:37

Hallo,
auf meiner "Teppichbahn in Tischhöhe“ habe ich die C-Gleise mit Planatol und Segemehl „eingesandet“ und mit einer erdbraunen Farbgebung versehen. Bearbeit wurde allerdings nur die Flanke der Gleisbettung. Die Ebene mit den Schwellen ist im Originalmaterial und im Originalgrau geblieben. Die dazwischen gelegten „Geländebretter“ haben ebenfalls die (braune) Farbe abbekommen.



Wegen der Änderung der Gleisradien muss ich die meisten Geländebrettchen neu machen. Obwohl mir das alte Ergebnis eigentlich ganz gut gefällt, suche ich jetzt einen Weg, den „Schotter-“bereich optisch etwas zu verbreitern und brauche eine graue Farbe, die ohne Mischerei zu dem Grau der C-Gleise passt- „C-Gleis-Grau“ sozusagen. Gibt es so etwas?
Gruß, Hajo König


 
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#2 von Djian , 05.01.2020 09:57

Moin Hajo,

ich würde mal ein Stück C-Gleis mit zu einem Geschäft für Malerbedarf nehmen. Dort gibt es diese Farbkarten. Da dran halten und sich den Farbton in der gewünschten Menge anmischen lassen. Kostet vielleicht gefühlt zunächst ein wenig mehr, aber wenn du mit fertigen Farben herumexperimentierst und der Farbton ist einige Male nicht ganz getroffen, dann ist die Variante mit dem Anmischen günstiger.

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias


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#3 von Lokfuchs , 05.01.2020 10:01

Mal anstatt über Farbe über Schotter in passendem Grau nachgedacht?
Aquariumkies ist günstig und m.E. Sieht bei Dir auch schöner aus.
Ist dann zwar nicht ganz H0 Grösse, aber geht.


LG
Guido


 
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#4 von Mobafan , 05.01.2020 10:39

Hallo Hajo,

bezüglich des angegeben Vorschlages evtl. Schotters in Grau zu nehmen, kann dir die Fa, Busch weiterhelfen.

Siehe Beispiel - Link

https://www.ebay.de/itm/Busch-7069-Schot...epid=2254766887

Gruß

Günter


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Günter
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#5 von Lokfuchs , 05.01.2020 10:44


LG
Guido


 
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#6 von hjkoenig , 05.01.2020 11:24

Hallo,
vielen Dank für die Vorschläge. An Schotter hatte ich anfangs auch gedacht, habe mich dann aber für Sägemehl entschieden, um ungefähr die Optik von eingesandeten Gleise zu erreichen. Zuerst wurden auch die Zwischenräume der Schwellen so behandelt, und dann kann man ja auch eine durchgehende Farbgebung erreichen. Aber diese Arbeit ist mir einfach zuviel geworden. Deswegen bin ich bei den Flanken des Bettungskörpers geblieben, und nur der Schwellenbereich ist noch im Originalzustand.

Mit der Optik von eingesandeten Gleisen hat das natürlich nichts mehr zu tun, und der Schotterbereich sieht etwas schmal aus, deswegen die Frage nach der grauen Farbe. Der Schotter von Busch macht auf dem Bildschirm zwar einen guten Eindruck, aber ich müsste alle Gleise im sichtbaren Bereich neu behandeln, und davor scheue ich nun doch zurück.

Die Sache mit dem Farbmischen nach Muster werde ich aber mal ausprobieren.
Gruß, Hajo König


 
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#7 von hjkoenig , 07.01.2020 20:03

Hallo,
ich habe mir nun mal so ein Grau mischen lassen, und der Farbton passt hervorragend. Kleiner Nachteil: die Farbe ist nur in Seidenmatt zu haben. Es glänzt zwar nicht sehr (und das C-Gleis selbst glänzt ja auch ein bischen), aber doch etwas mehr, als ich es gern hätte.
Gibt es eine Möglichkeit, das behandelte Gleis zu mattieren? (Es ist ein Acryllack.)

Gruß, Hajo König


 
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RE: Wo gibt es das Grau der C-Gleise?

#8 von Djian , 08.01.2020 16:52

Moin Hajo,

gibt es: noch einmal eine Schicht klaren Acrylmattlack nehmen. Stumpfmatte Lacke mit Farbpigmenten gibt es leider kaum noch zu kaufen, ist alles seidenmatt. Der Vorteil einer zusätzlichen transparenten Mattlackschicht ist aber auch nicht von der Hand zu weisen. Der darunter liegende Grauton wird dadurch in gewisser Weise versiegelt; der Lack ist dann kratz und stossfest.

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias


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RE: Wo gibt es das Grau der C-Gleise?

#9 von hjkoenig , 09.01.2020 22:21

Hallo,
dass es auch matten Acrylklarlack gibt, wusste ich gar nicht. Ich bin bisher nur bei mattem Firnis für Acrylfarben gelandet. Bei Acrylmattlack müsste man wohl auf lösungsmittelfreien achten, damit das unbehandelte Schienenmaterial nicht leidet.
Danke für den Hinweis.
Gruß aus Ratzeburg, Hajo König


 
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RE: Wo gibt es das Grau der C-Gleise?

#10 von hjkoenig , 15.01.2020 23:07

Hallo,
auf der Suche nach einer Mattierungsmöglichkeit für seidenmatten Acryllack, bin ich auf Firnis für Künstlerbedarf und auf matten Acryllack gestoßen. Das eine wie das andere scheint es aber nur lösungsmittelbasiert zu geben. So etwas würde ich aber nicht gern benutzen. Abgesehen davon, dass manche Firmen ausdrücklich von einem Gebrauch in Wohnräumen abraten, möchte ich auch keine blanken Kunststoffteile des Gleises riskieren.

Weiß jemand, ob es matten Firnis fürAcryllacke oder matten Acryllack auf Wasserbasis gibt? - dann wäre ich für einen Hinweis sehr dankbar.
Gruß, Hajo König


 
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RE: Wo gibt es das Grau der C-Gleise?

#11 von Running.Wolf , 16.01.2020 09:00

Moin
Schaumal bei Amazon, scheint wasserbasierend zu sein.
14,21 €



Rayher Hobby 34146000 Acryl Spray Klarlack, matt, transparent, für innen und außen, hohe Deckkraft, umweltbewusst spraylackieren, Sprühdose 200 ml - inkl. Sicherheits-Schutz-Verschluss


Gruss Wolfgang

All that the young can do for the old is to shock them and keep them up to date. George Bernhard Shaw


 
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RE: Wo gibt es das Grau der C-Gleise?

#12 von hjkoenig , 16.01.2020 11:28

Hallo,
das wäre schon so etwas wie gewünscht. Nachdem ich darnach gesucht hatte, stieß ich auch auf Marabu 113605000 Mattlack, transparent. Allein hätte ich beide nicht gefunden; vielen Dank für den Hinweis.
Gruß, Hajo König


 
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RE: Wo gibt es das Grau der C-Gleise?

#13 von JoWild , 16.01.2020 11:29

Hallo Hajo,
unterhalte dich einmal mit einem Lackierer oder auch mit einem Berater in einem qualifizierten Farbengeschäft. Auch für lösungsmittelfreie Farben gibt es sog. Mattierungszusätze, mit denen man den Mattierungsgrad individuell bestimmen kann.
Am Baumarkttresen funktioniert das nicht.
Ansonsten kannst du ev. mit Dispersionsfarbe den gewünschten Effekt erreichen.

Und Sprühdose ist m.E. nicht das, was du brauchen kannst, denn die sind zu sperrig. Airbrush ist da eher angesagt oder eben Pinseln/Tupfen.

Und dann habe ich noch eine Frage:
Wie kommst du auf eingesandete Gleise? Das Gleisbett aus Schotter soll möglichst sandfrei sein, damit Wasser gut aus dem Gleisbett kann. Der Schotter soll möglichst scharfkantig sein, damit er sich gut verzahnt und nicht wie Sand "wegfließt".


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Joachim


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#14 von Stadtbahner , 16.01.2020 12:31

Kunstharzfarben von Tamiya (X, XF, TS, AS) für Kunststoffmodelle sind in diversen Glanz- und Mattgraden erhältlich. Zudem gibt es auch noch ein Mattierungsmittel zum Einmischen (Tamiya Flat Base X-21). Sowie Klarlacke in Glanz (X-22, TS-13), Seidenmatt (X-35, TS-79) und Matt (XF-86, TS-80).
Die X/XF-Farben werden in konzentrierter Form verkauft. Das heißt sie müssen vor dem Pinseln oder Airbrushen mit Tamiya X20-A (bzw. Isopropanol 90 %) verdünnt werden.

Die Tamiya-Farben sind freundlich zu Kunststoffen.
Sie sollten jedoch nicht auf wasserbasierte Lacke aufgetragen werden.


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RE: Wo gibt es das Grau der C-Gleise?

#15 von PaladinX , 16.01.2020 13:07

Stadtbahner, wie kommst du darauf, dass die Tamiya Farben verdünnt werden müssen? :
Die sind anwendungsbereit, können aber natürlich noch mit Alk verdünnt und/oder gereinigt werden.
Ich baue seit 25 Jahren Plastikmodelle und verwende (Pinsel und Airbrush) die Tamiyas schon immer aus der Dose (neben Revell, Vallejo und Co)

Ebenso kannst du mit den Tamiyas auch wunderbar über vorherige, wasserbasierte Acryls malen/brushen. Mache ich ebenfalls schon immer.

Woher hast du diese Informationen?


Gruß,
Jan


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RE: Wo gibt es das Grau der C-Gleise?

#16 von JoWild , 16.01.2020 14:52

Hallo
wenn man das Gefahrenblatt von Tamiya zu den X7XF-Farben mal genauer liest würde ich die zumindest nicht in größerer Menge im Hobbyraum verarbeiten. Damit eingefärbte Teile nach dem Abtrocknen sind unproblematisch.


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RE: Wo gibt es das Grau der C-Gleise?

#17 von hjkoenig , 16.01.2020 14:54

Hallo,
um Missverständnissen vorzubeugen:
Meine Gleise sind mit Sägemehl und Ponal so behandelt worden, dass die Schräge der C-Gleis Bettung verschwunden ist. Dadurch sollte Schotterbereich optisch verbreitert werden. Den Schwellenbereich des C-Gleises habe ich belassen wie er war.

Dann habe ich einen Vorschlag von Matthias (Djian) aufgegriffen und mir eine passende Graufarbe aus wasserbasiertem Acryllack mischen lassen. Der Farbton ist sehr gut gelungen, aber die Mischung war nur in seidenmatt erhältlich. Der leichte Glanz ist auf der strukturierten Oberfläche nicht sehr auffällig, aber in matt wäre es doch noch besser gewesen. Und nun war ich auf der Suche nach einem wasserbasierten Mattlack, der sich auf die mit Acryllack behandelten Stellen auftragen lässt.

Die angesprochene Sprühdose würde ich nie direkt benutzen, sondern in einen Blechdeckel o.ä. sprühen und dann mit dem Pinsel weiterarbeiten. Eine Airbrush Ausrüstung ist in meinem Budget leider nicht drin (und ich würde sie wohl auch nie richtig ausnutzen). Noch lieber wäre mir so ein Lack in kleineren Flaschen, und da ist das Marabu Produkt (s.o.) das einzige, auf das ich bisher gestoßen bin (wurde).

Was das "Einsanden" betrifft:
ich hatte tatsächlich zu Anfang mal ein Gleis mit Chinchilla Sand behandelt. Vom Ergebnis her fand ich es nicht so überzeugend, und das Gleis wurde auch ordentlich schwer. Das bei 180 (oder auch nur 100) Gleisen - da käme für einen fliegenden Aufbau eine Menge Gewicht zusammen. (Meine Bahn kann ich im Frühjahr aufbauen, und im Herbst muss sie wieder komplett in die Kisten.)

Der zweite Versuch war dann mit Sägemehl - auch incl. der Zwischenräume der Schwellen. Das sah schon besser aus, aber die Fummelei war selbst für meine Verhältnisse zu viel, denn das leichte Material lässt sich nicht mit den üblichen Einschotter-Methoden aufs Gleis bringen. Deswegen bin ich bei der oben beschriebenen Methode geblieben, aber von "Einsanden" kann man natürlich nicht mehr sprechen.

Gruß, Hajo König

P.S: Ich habe mich am Anfang von der Ratzeburger Kleinbahn inspirieren lassen - und deren Gleise lagen nicht im Schotterbett, sondern in einer um 1900 für Kleinbahnen üblichen Sandbettung.


 
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#18 von Stadtbahner , 16.01.2020 15:18

Zitat

Stadtbahner, wie kommst du darauf, dass die Tamiya Farben verdünnt werden müssen? :


Langjährige Erfahrung im Modellbau.

Aber wenn's für dich auch anders klappt, dann ist das auch gut so.


Viele Grüße, Stadtbahner

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#19 von hjkoenig , 06.02.2020 23:04

Hallo,
die Gleise sind jetzt umgestaltet und dank einiger Tips bin ich auch ganz gut damit zurechtgekommen. Ziel war ja, den Schotterbereich optisch zu verbreitern und dabei die Gleise leicht und robust zu lassen (wegen des jährlichen Auf- und Abbaus). Meine Anlage besteht praktisch aus einem Bahnhof und einem frei zugänglichen Schattenbahnhof. Da muss das Schotterbett nicht aussehen wie auf der Strecke, sondern die Gleise liegen ebenerdig (s.o.).


Dieses Gleis liegt genau im Durchgang durch die Kulisse. Die unbearbeitete Hälfte liegt bereits im Schattenbahnhof.



Fehlgeschlagen ist allerdings der Versuch, die graue Farbe ganz matt zu bekommen. Auch mit farblosem Acryl-Mattlack hat es nicht geklappt. Deswegen bleiben die Dinger jetzt so, wie sie sind. Vielleicht lasse ich sie mal ordentlich einstauben, dann geht der leichte Glanz auch weg ...


Hier ist die Farbe noch ganz frisch. Und jeder kleine Schotterstein wird natürlich einzeln bemalt - mit einem Rundpinsel, Größe 1 - ehrlich gelogen ...



Also ich befürchte ja, diese Schottermethode wird nie so richtig populär werden. Jedes Gleis wird vor der Verwendung einzeln bearbeitet. Auf jede Seite kommen sechs bis sieben Schichten aus Planatol und Sägemehl, und jede einzelne Schicht wird in Form geklopft, und muss erst durchtrocknen, bevor die nächste drauf kommt. Das Ergebnis ist für mich genau richtig: ein leichtes und robustes Gleis und bis auf Planatol und Farbe ohne Materialkosten. Geduld muss man allerdings haben, aber die kostet ja auch nichts - außer Geduld.

Gruß, Hajo König


 
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