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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#26 von hubertus , 11.04.2020 14:02

Wegen Nachfrage über PN, ein Bild des Bahnhofsstellpultes. Zwar ein älteres Bild aber abgesehen von zwei extra Schalter sieht es noch genauso aus.

20140527_D7000_1301 by hb foto, on Flickr

Im Prinzip kann ich damit auch die automatisch fahrende Zügen durch dem Bahnhof leiten, aber die Möglichkeit benutze ich selten, der Automatik macht das einfach besser.
Mit den Drucktasten lassen sich die Fahrstraßen einstellen, jeder Taste ist ein Block. Dabei sind sowohl Fahrstraßen für Zugfahrten wie auch Rangierfahrten möglich, wichtig für das richtige Signalbild.
Die drei Kippschalter links oben sind ein Fahrregler, mit zwei der Kippschalter rechts oben kann ich dieser Fahrregler einer Lokomotive zuweisen, bzw. die Zuweisung wieder rückgängig machen. Mit ein Kippschalter kann ich wahlweise ein Repa-Entkuppler oder, falls vorhanden, der automatische Kupplung in der Lok bedienen. Es gibt noch ein Kippschalter um das Fabriktor zu öffnen und schließen und ein Schalter womit ich ein Gleis entweder von diesem Stellpult oder vom Stellpult des Bahnbetriebswerks bedienen kann.

Noch ein Bild vom Innenleben
20140527_D7000_1300 by hb foto, on Flickr

Zwei s88 Rückmelder, davon einer mit Loconet-Interface. Einziger Verbindung zwischen Stellpult und Anlage ist ein Loconetkabel.

Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#27 von hubertus , 13.04.2020 21:06

Wie versprochen ein Beispiel einer Übergabe.

Heute besteht sie aus vier Wagen, zwei Wagen die an der Ladestraße zugestellt werden sollen, ein G-Wagen für den Fabrik und ein Getreidewagen für den Silo.
Der Zug fährt automatisch von dem Schattenbahnhof nach Gleis 4 des Bahnhofs.
20200413_D7000_9880 by hb foto, on Flickr

Dort wird der Zug getrennt. Die zwei letzten Wagen werden mit der Köf zur Fabrik und Silo gebracht. Der Zuglok wird die zwei vorderen Wagen zur Ladestraße bringen. Aber das geht nicht ohne weiteres. Die Weiche zur Ladestraße muss vor Ort bedient werden und dafür braucht man ein Schlüssel.

Deshalb wird an der Schlüsselausgabestelle zuerst ein Knopf gedrückt.
20200413_D7000_9870 by hb foto, on Flickr

Ein LED leuchtet jetzt.
20200413_D7000_9873 by hb foto, on Flickr

Ab jetzt kann das Steuerprogramm keine automatische Fahrstraßen nach Gleis 1 mehr einstellen, Gleis 2 und 3 bleiben aber verfügbar für den automatischen Zugbetrieb.
Auch wird von der Software überprüft ob Gleis 1 schon von einem Zug besetzt oder reserviert ist. Ist das nicht der Fall erlöscht der LED nach 4 Sekunden, sonst leuchtet es bis Gleis 1 wieder frei ist.
Erst nachdem der LED erlöscht ist, darf der Schlüssel gedreht und herausgenommen werden.
20200413_D7000_9874 by hb foto, on Flickr

Von hinten sieht das etwa so aus. Nur in der gezeigte Stellung kann die Schlüssel herausgenommen werden, ein Mikroschalter sorgt für ein Meldung zum Steuerprogramm.
20170323_S6_200217 by hb foto, on Flickr

Jetzt kann der Lok mit den beiden Wagen als Rangierfahrt nach Gleis 1 und hält dabei für das Hp00 zeigende Signal.
20200413_D7000_9881 by hb foto, on Flickr

Um zur Ladestraße zu gelangen, soll die Gleissperre geöffnet werden
20200413_D7000_9885 by hb foto, on Flickr

und die Weiche umgestellt.
20200413_D7000_9886 by hb foto, on Flickr

Beiden werden zwar mit Servo bzw. Tortoise umgelegt, aber die Kippschalter womit dass möglich ist, werden mechanisch blockiert.
Das ist der Funktion des schon vorher gezeigte grüne Kästchen. Die Blockierung besteht aus ein Schloss und ein Riegel, wie hier zu sehen.
20170407_D7000_9594 by hb foto, on Flickr

Wir brauchen also den Schlüssel (davon gibt es nur eine im Anlagenraum), damit lässt sich der Blockierung des rechten Schalters aufheben.
20200413_D7000_9875 by hb foto, on Flickr

Dann kann man dieser Schalter bedienen
20200413_D7000_9876 by hb foto, on Flickr

Die Gleissperre wird geöffnet.
20200413_D7000_9884 by hb foto, on Flickr

Jetzt lässt sich auch der Riegel bedienen.
20200413_D7000_9877 by hb foto, on Flickr

Damit wird der rechten Schalter blockiert, die Gleissperre kann also nicht geschlossen werden, aber der Blockierung des linken Schalters wird aufgehoben. Der kann also umgesetzt werden
20200413_D7000_9878 by hb foto, on Flickr

Damit wird die Weiche umgelegt.
20200413_D7000_9887 by hb foto, on Flickr

Und schließlich soll auch der Bahnübergang noch geschlossen werden.
20200413_D7000_9879 by hb foto, on Flickr

Wenn die Schranken geschlossen sind, bekommt der Lokführer Hp0/Sh1 (obwohl ich mich frage ob das richtig ist in diesem Fall, sollte es nicht nur Kennlicht, also betrieblich ausgeschaltet, sein?).
20200413_D7000_9882 by hb foto, on Flickr

Die Wagen für den Ladestrasse können jetzt zugestellt werden.
20200413_D7000_9883 by hb foto, on Flickr

Zurück geht es in umgekehrte Reihenfolge, erst wenn der Schüssel wieder zurück in die Ausgabestelle ist, kann das Steuerprogramm wieder Zügen nach Gleis 1 schicken.

Ein Beispiel das ein automatisch betriebene Anlage nicht direkt bedeutet das man nur zuschauen kann.

Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#28 von reinout , 20.04.2020 00:23

Ah!

Zitat



Damit hast du eine Lösung für mein Problem geschaffen. So eine "Schiebeschalter" aus Holz ist gerade was ich brauche Ich habe ein Schloß das gerade in eine falsche Lage ist um eine schalter zu blockieren. Aber mit etwas Sperrholz, wie du es benutzt, ist das bestimmt zu lösen!

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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#29 von hubertus , 20.04.2020 10:20

Hallo Reinout,

Ich vermute dass der Anregung für das Gesamte von dir stammt, hast du nicht sowas mit einem Arduino kombiniert?

Ein Bild damit besser zu erkennen ist wie der Schiebeschalter aufgebaut ist.



Die Schraube ist wenn ich mich nicht irre M3. Darauf passt so eine Gummikappe für Kippschalter.
Um die Kippschalter sicher zu blockieren, haben sie ein Verlängerung mit Verdickung bekommen.



Das wurde einfach über der bestehende Schalthebel geschoben und dann mit einer Zange etwas zugekniffen.

Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#30 von reinout , 23.04.2020 13:09

Ja, ich habe wohl etwas mit Arduino und schalter rumgespielt. Wenn die Corona-Kram vorbei ist sollten wir unsere Anlagen in "Neuwitz" mal an einander vorführen müssen

Normale Kippschalter + Verlängerung + Schlitz im Holz: gutes Idee. Damit könnte ich auch meine Fahrstraßenhebel authentischer gestalten.

Solche kreative Lösungen wie deiner sind oft nötig um zwischen das elektrische Teil (Servo, Arduino, usw) und das mechanische Teil (Weiche, Möbelschloß, usw) "schalten" zu können. Dabei gehört auch die Wahl zwischen mechanische Betätigung der Weichen oder mittels Servos.
Na gut, ich habe wieder ein paar extra Ideeen

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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#31 von hubertus , 24.04.2020 08:43

Zitat

Wenn die Corona-Kram vorbei ist sollten wir unsere Anlagen in "Neuwitz" mal an einander vorführen müssen


Gute idee, Neuwitzer Bundesbahntagungen.


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#32 von hubertus , 30.04.2020 14:12

Es geht im Moment nicht zügig voran in Plettenburg, ich bin sozusagen einigermaßen in ein Modellbautief.
Habe ich schon öfter erlebt und ich habe inzwischen gelernt dass das beste Medizin dagegen ein Kleinbastelei ist. Einfach etwas bauen das wenig Zeit braucht, das man wieder weglegen kann und wo es auch kein weh tut wenn es letztendlich doch nicht fertiggestellt wird.

So eine Bastelei ist ein Betonprellbock der für die Ladestraße vorgesehen ist. Weil es dort ziemlich eng ist, soll der Prellbock solide genug sein um Lastfahrer davon zu überzeugen dass es nicht vernünftig ist dort allzu dicht entlang zu fahren.

Es fängt an mit ein Reststück von einer XPS-Platte und eine Holzleiste.



Die beide Teile sägen, feilen und schleifen und danach färben, das XPS mit Vallejo neutral grey, das Holz mit Vallejo white.
Danach zusammenkleben und eine erste Wash mit Vallejo oiled earth.
Dann ein Dry Brush mit "gebroken wit" (ich vermute das ist Naturweiß in Deutsch).
Nachher noch teilweise ein Wash mit Vallejo dark green (das 'Beton') bzw. Vallejo schwarz (das Holz).

Das Ergebnis:


Insgesamt habe ich noch keine Stunde Arbeit daran verbracht, aufgeteilt in viele Arbeiten von nur wenige Minute.
Aber das wichtigste, es hat mir spaß gemacht.

Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#33 von hubertus , 02.05.2020 19:09

Noch ein Bild des Prellbocks an seinem vorgesehen Platz.



Aber zuerst soll das Plaster farblich behandelt werden.

Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#34 von hubertus , 06.05.2020 17:27

Wieder etwas weiter gekommen mit der Ladestraße.
Der Pflaster hat einiges an Farbe bekommen, der Prellbock ist festgeklebt und das andere Gleis ist eingeschottert.



Obwohl das beim fotografieren benutzten Blitzlicht die Farbnuancen etwas härter scheinen lasst als wenn man es mit eigenen Augen anschaut, soll es dennoch weiter bearbeitet werden. Auch das frisch geschotterte Gleis und vor allem der Abgrenzung des gepflasterte Bereichs sind noch viel zu sauber.

Wird also fortgesetzt.

Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#35 von hubertus , 28.05.2020 13:53

Wieder etwas Fortschritt bei der Ladestraße. Der Stützmauer ist jetzt auf der ganze Länge da und hat seine Farbe bekommen.
Es ist etwas grüner geworden als geplant, aber vorläufig belasse ich es so.
Erstens gilt auch hier dass die Farbnuancen auf dem Bild etwas härter scheinen als wie man es mit eigenem Augen sieht.
Zweitens kann es von diesem Standpunkt aus nur fotografiert werden, Besucher sehen es mehr in Streiflage.
Und drittens soll da noch begrünt werden, erst danach werde ich mich entscheiden ob ich es noch ändere.



Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#36 von PATs in 1zu87 , 29.05.2020 12:03

Moin.

Das gefällt mir 😀

Grüsse
Pat


Irgendwo im Ruhrgebiet

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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#37 von hubertus , 12.07.2020 12:03

Vor etwa 21 Jahre hatte ich mir ein Artitec-Bausatz eines Frachtschiffes zugelegt. Leicht geändert noch immer im Katalog vorhanden als Rheinkahn 120 Tonnen.
Ich hatte am Anfang viel Schwierigkeiten mit dem Bearbeiten von Resin und auch Sekundenkleber war nicht ganz mein Ding, so ab und zu zwar versucht es zu bauen aber auch immer wieder zur Seite gelegt.
So hat der Kahn viele Jahre als gelber Klotz auf meiner Anlage verbracht wie dieses Bild zeigt.


Vor einige Wochen mich dann doch vorgenommen noch einmal zu versuchen es zusammen zu bauen.
War zwar nicht ohne Schwierigkeiten, aber nach einige Tagen sah es wenigstens als ein richtiges Schiff aus.


Farblich wurde danach noch einiges verbessert und heute Morgen konnte das Schiff schließlich getauft werden.
Da es trocken und sonnig ist, die Gelegenheit genutzt das Ergebnis draußen zu fotografieren.

Steuerbordseite


Backbordseite




Von vorne


Und von hinten


Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#38 von 211064 , 12.07.2020 21:34

Hallo Huub,

mit der Schlüsselfreigabe für die Handweiche und die Betätigung für den Bü hast Du dir ja was ganz feines ausgedacht. Super, ganz nach meinem Geschmack! Und dazu noch vorbildnah, sowohl was die Abhängigkeit von Weiche und Gleis sperre angeht als auch was die Kommunikation mit dem digitalen Fahrdienstleiter angeht. Reinout hat so etwas Ähnliches mit einem Arduino realisiert.

Zitat


Wenn die Schranken geschlossen sind, bekommt der Lokführer Hp0/Sh1 (obwohl ich mich frage ob das richtig ist in diesem Fall, sollte es nicht nur Kennlicht, also betrieblich ausgeschaltet, sein?).




Ob das Signal Kennlicht zeigt oder Hp0/Sh1 hängt vom Standort des Signals und von der Bauart des Stellwerk ab. Aber grundsätzlich hat der Fahrdienstleiter ja schon mit dem ersten Hp0/Sh1 seine Zustimmung gegeben. Und da der Rangierleiter den Bü einschaltet und Weiche sowie Gleissperre bedient, ist er auch derjenige, der den Fahrauftrag für die Rangierfahrt gibt. Der Fahrdienstleiter weiß ja gar nicht, ob der Fahrweg korrekt eingestellt ist.
Wenn es sich bei deinem Stellwerk um ein Drucktastenstellwerk aus den fünfziger Jahren handelt (DrS2 z. B.), dann würde das Signal dauerhaft Hp0/Sh1 zeigen, wenn es im Fahrweg der Rangierfahrt steht. Bei diesem Stellwerkstyp fällt es nicht automatisch auf Hp00 zurück, sondern muss zurückgenommen werden. Handelt es sich eher um ein SpDrS60 oder ähnliches, dann entscheiden örtliche Regeln, ob ein Kennlicht leuchtet oder Hp0/Sh1. Wie gesagt, es hängt auch vom Standort ab, den ich zumindest auf meinem Smartphone nicht gut bestimmen kann.

Im Übrigen finde ich Anlage und Steuerung richtig klasse. Lässt sich die Handschaltung mit den Mitteln von Koploper realisieren oder müsstest Du selbst noch dazu programmieren? Das Programm muss ich mir mal näher ansehen...


Viele Grüße
Christoph

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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#39 von 211064 , 12.07.2020 21:36

Hallo Huub,

der Rheinbahn gefällt mir auch sehr gut! Nur der Name fehlt noch - oder habe ich was übersehen?


Viele Grüße
Christoph

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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#40 von histor , 12.07.2020 23:51

Dein Schiff

Ist es ein Artitec-Modell?

Allerdings: "Getauft" heißt ja auch, einen Namen gegeben. Wie soll das Schiff denn heißen und welcher Heimathafen am Heck?


Freundliche Grüße
Horst
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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#41 von hubertus , 13.07.2020 08:46

Ja, ist Artitec, wie geschrieben der 120 Tonnen Rheinkahn.
Das Schiff heißt WUTA, Heimathafen ist Geertruidenberg. Es ist hier nur auf dem Schild hinter Steuerhaus angebracht. Das gab es in Wirklichkeit auch, nicht immer waren Name und Heimathafen am Bug bzw. Heck angebracht. Damit erspare ich mich mühselige Arbeit mit Abreibetransfer.

WUTA bedeutet übrigens "Wacht Uw Tijd Af", übersetzt "wartet Ihrer Zeit ab", also passend bei der lange Zeit zwischen Kauf und Vollendung der Bau.

Zitat

Lässt sich die Handschaltung mit den Mitteln von Koploper realisieren oder müsstest Du selbst noch dazu programmieren? Das Programm muss ich mir mal näher ansehen...


Das lässt sich alles mit Koploper realisieren, es braucht nur die Rückmeldungen der Tasten und Schalter über Loconet oder s88.
Koploper ist ein tolles Programm und ziemlich komplett, wird aber nicht weiter entwickelt, da der Entwickler leider viel zu früh verstorben ist.
Und für Deutschen ohnehin weniger interessant, da es nur ein Niederländische Version gibt. Aber noch immer als Freeware verfügbar (https://www.pahasoft.nl/).

Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#42 von 211064 , 13.07.2020 09:19

Zitat

"Wacht Uw Tijd Af"



Der Name ist gut! Und ist auch ein gutes Motto.

Zitat


Und für Deutschen ohnehin weniger interessant, da es nur ein Niederländische Version gibt. Aber noch immer als Freeware verfügbar (https://www.pahasoft.nl/).




Nederlands ist kein großes Problem. Ich bin im Grenzgebiet aufgewachsen und verstehe mehr als ich selbst spreche ops:. Für alles andere gibt es deepl.com.


Viele Grüße
Christoph

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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#43 von Railstefan , 16.07.2020 15:54

Hallo Huub,

da bin ich Christoph über Alpen mal in die Niederlande gefolgt und was muss ich entdecken?

Eine kleine aber feine Anlage mit einigen besonderen Zutaten.

So, jetzt habe ich mal meinen Fuß in die Tür gestellt, damit ich auch mitbekomme, wenn hier was Neues passiert.

Gruß
Railstefan


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#44 von hubertus , 18.07.2020 20:56

Danke Stefan.

Der Hafenkai ist schon einige Jahre auf der Anlage zu sehen, gefiel mir aber nicht so.
Ich hatte daher schon länger den Absicht hier einiges zu ändern, der Fertigstellung des Schiffes war eine gute Anregung damit auch wirklich an zu fangen.
Also Kaimauer aus Ziegelstein raus und stattdessen soll da einer Spundwand kommen.
Die kommt van Auhagen, wird von denen aber als Dachplatte gesehen.
Mit Klopapier gedrängt in verdünntes Weißleim versuche ich Wellen nach zu bilden.


Und wie es jetzt aussieht, Spundwand und "Wasser" haben die gewünschten Farben bekommen.
Die Wand ist noch nicht verleimt, das mache ich erst nach der erste Klarlackschicht.


Morgen fange ich an mit Klarlack. Das wird in mehrere Schichten aufgetragen mit jeweils genügend Zeit zum Trocknen. Damit bin ich also mindestens eine Woche beschäftigt.

Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#45 von 211064 , 19.07.2020 08:10

Hallo Huub,

Toilettenpapier + Weißleim + Klarlack = Wasser? Interessant. Formst Du das Toilettenpapier irgendwie oder wirft es von alleine Wellen? Kannst Du bitte mal ein Foto aus der Nähe machen?


Viele Grüße
Christoph

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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#46 von hubertus , 19.07.2020 09:36

Hallo Christoph,

Nicht ganz von alleine, ein großer Pinsel wird benutzt zum Auftragen der verdünnte Weißleim.
Foto aus der Nähe werde ich später mal zeigen, aber hier ein Youtube-video das ich als Anregung benutzt habe.
https://www.youtube.com/watch?v=2TwpB7sVMn8

Für ein Hafenbecken wie dieser wirkt es eigentlich ein Bisschen zu kräftig, aber mal abwarten wie es am Ende aussieht.

Grüße, Huub


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#47 von Railstefan , 20.07.2020 10:11

Hallo Huub,

wir bauen auf unserer US-Anlage aktuell auch einen Schiffsanleger - da sieht es aktuell so aus:


Das wird eine Erzverladung an den großen Seen, wie es sie in ähnlicher Form noch heute gibt. Die Eisenbahn fährt oben auf der Brücke zu den vorgelagerten Bunkertaschen, aus denen das Erz dann über Rutschen in Schiffe verladen wird.

Das Wasser sind noch Probestücke mit verschiedenen Techniken und Farbgebungen und wird eines der nächsten Projekte sein.
Wir müssen immer im Hinterkopf haben, dass es transportable Module sind und die Wasserfläche auch über Modulkanten reichen wird, also irgendwie die Übergänge einzuplanen sind.

Gruß
Railstefan


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RE: Plettenburg, irgendwo in Bundesbahnland in der 80er Jahre

#48 von hubertus , 20.07.2020 16:53

Wasserflächen mit Übergänge sind eine besondere Herausforderung. Je dunkler das Wasser, je weniger es auffällt.
Ich hab mal eine Lösung gesehen wobei das Wasser auf einer separate Platte angebracht war die nach dem verbinden der Module einfach lose auf dem Übergang gelegt wurde.

Nachdem gestern die erste Schicht Klarlack angebracht war, ist heute noch eine Schicht unverdünntes Weißleim darüber gestrichen.
Der Spundwand wird damit auch fixiert an seiner Stelle, jedenfalls ist das der Absicht.



Wenn alles gut getrocknet ist, wieder einige Schichten Klarlack darüber. Ob es dann gut aussieht? Ich weiß nicht, bin selber auch gespannt über dem Ergebnis.

Grüße, Huub


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#49 von hubertus , 21.07.2020 17:34

Zitat

Foto aus der Nähe werde ich später mal zeigen



Und da hab ich vergessen Detailbilder der Arbeitsschritten zu machen.
Hier also schon nach aufbringen der Farbe, den ersten Klarlackschicht und den Weißleimschicht.



Wie gesagt, wirkt es für ein Hafenbecken etwas kräftig, aber für mich im Gesamtansicht durchaus akzeptabel.



Es folgen noch weitere Klarlackschichten.

Grüße, Huub


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#50 von histor , 22.07.2020 01:56

Es muss ja nicht immer die ganz ruhige See sein. Es


Freundliche Grüße
Horst
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