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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#1 von applor , 24.01.2020 02:30

Hallo,

Ich bin gerade dabei, meinen Plattformen Zubehör in meinem Layout für Deutschland von 1954 Zubehör hinzuzufügen.
Das Erstellen meines Layouts ist schwierig, da ich in Australien lebe und kein Deutsch spreche. Wenn ich also nicht genügend Informationen finde, muss ich hier nachfragen.

Viele der Bilder, die ich aus dieser Zeit sehe, zeigen eher nackte Plattformen mit gelegentlichen Sitzen und nicht viel mehr.
Ich bin kürzlich auf Bilder eines anderen Layouts gestoßen, auf denen mechanische Zugzielanzeiger zu sehen waren, was für mich neu war.
Ich hatte gedacht, Zuginformationen aus dieser Zeit wären Fahrpläne und lautsprecher Sprecherdurchsagen.
Ich hatte geplant, Stühle, Fahrplanschilder und Gepäckwagen von Auhagen 11339 hinzuzufügen - aber sollte ich vielleicht auch Zugzielanzeiger hinzufügen? Artikel: Faller 120233

Mein Bahnhof ist mittelgroß mit Auhagen 11346 (Bahnhof Klingenberg-Colmnitz) mit einer Kombination von Pendler- und Schnellzügen. 4 Gleise / Bahnsteige mit Holzkreuzung und einem Fußgängerüberweg ohne Bahnsteigüberdachung.
kennt jemand einen hersteller, der modelllautsprecher für die plattformen verkauft?

Ich verstehe, dass es in dieser Nachkriegszeit viele Variationen gab, die zu meinem Vorteil wirkten, aber ich würde mich über Unterstützung freuen.

Vielen Dank.


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#2 von Atlanta , 24.01.2020 03:16

Hi Eric,

shortly after Worldwar II and in early Era III they had been used mechanical train destination boards like it were installed in the mid 1930s.

On bigger rural or countryside stations it had been essential that the from war time destroyed traffic were running again. Any modernisation of platform Interrior was from secondary interest, it came from time to time by later modernizing projects.

The mechanical train destination boards were nicknamed and known as "Hampelmann" like the little children toy.

https://www.fotocommunity.de/photo/ebers...se8504/41678014

Such old equipment is somtimes restored as technical monument back onto platform to remember how it was in the past.

Eberswalde Hbf (Union Station) at eastern germany had been modernized in 2009 until then it showed the interrior like the station had been built in 1910. It was one of the forgotten railway stations with antique interrior.

I hope my school english is well enough for a general understanding.

"Für unsere deutschsprachigen Mitleser, jagt euch den Text bitte selber durch einen Übersetzer. Eric verwies darauf, daß er der deutschen Sprache nicht mächtig sei."


LG Ingo

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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#3 von applor , 24.01.2020 04:54

Guten Tag Atlanta,

Vielen Dank für die Antwort und die Information. Es fällt mir leicht, eine Antwort auf Deutsch zu übersetzen, sodass ich nicht auf Englisch antworten muss.

Wurden sie in Bezug auf die Zugzielanzeiger ausgiebig genutzt oder als notwendiger Bestandteil einer Station angesehen (zumindest vor / während des Krieges)?
Wenn sie verwendet werden, sollte es auf jeder Plattform eine geben?
Wurden sie an der Einheit mechanisch betätigt oder bestand eine Verbindung zur Station?
Mussten sie unter einer überdachten Plattform stehen, um Schäden wie Rost zu vermeiden?
Ich plane keine überdachten Plattformen zu verwenden.


Was ich wirklich wissen muss, ist, welches Zubehör ich auf meinen Plattformen benötige und was für diese Zeit optional ist.
Wurden zum Beispiel Fahrplanschilder benötigt und befanden sich diese auf allen Bahnsteigen?

Ich kann in ein paar Stunden ein Foto meiner Plattformen in ihrem aktuellen Zustand hochladen, wenn es helfen würde.


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#4 von Atlanta , 24.01.2020 09:14

Moin Eric,

der mechanische Zugzielanzeiger wurde nur auf größeren Bahnhöfen aufgestellt, wo mehr Züge zu unterschiedlichen Zielen fuhren.

Bei kleineren Bahnhöfen gab es sie auch in einer vereinfachten Art oder mit Schildern zum Einschieben in einer Halterung.

Die Rollschilder, welche bei Dunkelheit von hinten beleuchtet wurden und wo oben und unten eine Rolle eingebaut war die abwechselnd auf- und abgespult wurden gab es erst in den 1950er Jahren.

Nicht vergessen werden sollten Bänke, Papierkörbe, Stationsschilder, eine Bahnhofsuhr, Laternenmasten und Stationslautsprecher.

In der Bahnsteigmitte gab es meistens auch Wartehäuser für Reisende, im Wintee beheizt, eventuell einen Zeitungskiosk und einen Kiosk für Reisebedarf (Schokoladen, Nüsse, Bockwurst und Obst und Getränke, im Sommer auch Eis).

Bei größeren Stationen gab es auch ein Diensthaus der Bahnsteigaufsicht.

Der Aufsichtsbeamte trug eine rote Mütze wie der Stationsvorsteher (heutzutage Fahrdienstleiter eines Stellwerks), der damals auch der oberste Dienstmann im Bahnhof war.

Es gab auf einigen Bahnsteigen auch Kofferkulis, ähnlich wie am Flughafen.

Es gab Handkarren oder Sackkarren für Gepäckträger.

Es gab Handwagen, die auch an die Elektrokarre angehängt werden konnten, die waren aber meistens zu beiden Seiten auf Mitte des Bahnsteigs abgestellt worden.

Du kannst auch beladene Kofferwagen darstellen, die auf eine Beladung eines erst noch kommenden Zuges warten oder von der Gepäckausgabe noch nicht vom Bahnsteig abgeholt wurden.

Auch gab es auf manchen Bahnsteigen gelbe Postkarren oder Handwagen, je nach dem, wieviel Post dort verladen wurde.

Nicht immer gab es Züge mit Postwagen, dann wurden Postsäcke im Gepäckwagen mittransportiert und vom Gepäckwagenschaffner am Zielort auf den Bahnsteig geschmissen.

Die Eisenbahner hatten meistens kein gutes Verhältnis zu den Postarbeitern, Postsäcke blieben solange auf dem Bahnsteig liegen, bis ein Postarbeiter den Postsack abholte.

Bei Zügen mit Postwagen hatten die Postarbeiter immer große Eile. Es blieb nicht viel Zeit den Postwagen auszuladen oder zu beladen, wurde der Packwagen als fertig gemeldet, fuhr der Zug ab, ganz egal ob die Post noch beladen oder ausgeladen werden mußte.

Nicht selten flogen die Postsäcke zu beiden Seiten aus dem Postwagen sobald der Zug hielt und es wurde sehr eilig begonnen die weiterführende Post zu verladen.
Rund um den Postwagen sah das meistens wie ein Schlachtfeld aus, wenn viel Post be- und entladen werden mußte.

In der Bahnsteigmitte befanden sich die Fahrpläne:
– weißer Fahrplan für Ankunft
– gelber Fahrplan für Abfahrt

Auch gab es Traggestelle für Heizrohre und Bremsschläuche, Zugschlußzeichen und Zugschlußlaternen wurden dort auch meistens abgestellt.

Auf Bahnsteigen, wo irgendwo später Zugtrennung gemacht wurde, wurden mobile Schilder aufgestellt mit dem Hinweis für die Zugtrennung an dieser Stelle, damit der Reisende nicht in den Zugteil einsteigt, wo er im Fahrtverlauf nicht hin möchte.

Ich hatte in Epoche IV mal solch einen Fall, daß ich mein Fahrrad zur Selbstverladung in den Packwagen stellte aber nicht darauf achtete, daß der Zug später getrennt wurde.
Ich war extrem überrascht, daß mein Fahrrad ganz woanders hinfuhr und ich somit 17 Km nach Hause laufen durfte.


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#5 von applor , 24.01.2020 11:01

Atlanta,

Das war eine sehr informative Antwort, vielen Dank.

Eine Sache, die ich noch nicht erwähnt habe, ist, dass auf einigen Plattformen Wasserausläufe zum Befüllen von Dampflokomotiventanks waren, die ich ebenfalls anzeigen wollte.

Ja, ich habe eine Uhr nicht vergessen, ich habe bereits eine auf dem großen mittleren Bahnsteig und es ist eine an der Station angebracht.

Ich habe auch vergessen, Stationsschilder zu erwähnen, aber ich habe an sie gedacht. Die muss ich mir selber machen, die muss ich ausdrucken und anhängen.
Wissen Sie zu diesem Thema, welche Schriftart (Microsoft Word) geeignet ist?

Mir ist aufgefallen, dass der Faller Zugzielanzeiger vereinfacht ist, sodass er für meine Station geeignet erscheint. Soll ich dann 3 kaufen? Für jede Plattform eine?

Leider kann ich niemanden finden, der Lautsprecher verkauft.

Das Wartehaus, auf das Sie sich beziehen - wäre ein Beispiel dafür Faller 120219?

Für Ihr Interesse habe ich ein paar schnelle Fotos meiner laufenden Arbeiten gemacht.



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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#6 von Atlanta , 24.01.2020 11:43

Moin Eric,

Vom Bahnhof Stendal stammte das nachfolgende Bild eines beheizten Wartehauses. Erbaut um 1950.

https://www.bahnbilder.de/bilder/vorscha...ger-jahren.webp

Oft waren es kleine Häuschen mit Bänken auf beiden Seiten und einer Heizung.

Trotz Rauchverbot wurde darin besonders im Winter geraucht, entsprechen zugequalmt waren dann die Wartehäuschen.

Die Sauberkeit ließ damals auch zu wünschen übrig.


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#7 von jacco60 , 24.01.2020 16:12

Hallo Eric
zu den von Dir gesuchten Lautsprechern : Jeder Hersteller bietet den Service , der Ersatzteilbestellung an .
Wenn Du die Teile Nr. kennst kannst Du bei den meisten Firmen die Spritzlinge für kleines Geld nachbestellen . Müßten nur die Portokosten geklärt werden .

Abgesehen davon , wieviele brauchst Du , evtl. habe ich noch einige übrig .


IB 1 + IB 2 . nur Lopi´s , K-Gleise , Weichen mit Servoantrieben .
MFX freie Zone

Gruss
aus
Berlin
Ralf


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#8 von JoWild , 24.01.2020 17:25

Hallo Eric
Nachdem du dir die Zeit der Mitte der 1950er Jahre ausgesucht hast, kannst du bei den Schriftarten an den Stationsschildern diverse Schriften finden.
- Hauptsächlich findet sich serifenlosen Normschrift ähnlich einer Helvetica/Arial nur in Großbuchstaben oder in Groß-/Klein-Schreibung. Microsoft hat eine DIN-gerechte Schriftart beim deutschen Windows 10 integriert - genannt Bahnschrift.
- Bei alten Schildern teils eine Frakturschriftart ähnlich einer "Old English Text MT" (ältere MS-Office-Versionen bis 2007) bzw. einer "GothicE" zumeist in Groß-/Klein-Schreibung. Es gab leider eine kurze Zeit -1930er - in der man diese als "Deutsche Schrift" bezeichnete. Eigentlich war die in den 1920er Jahren abgelöst. Fotobelege für existierende Anschriften in der Form zumindest an Nebenstrecken bis in die 1990er liegen mir vor. Siehe auch da: https://de.wikipedia.org/wiki/Zugzielanz...lhelmshagen.jpg

Nachdem du so viel Wert auf Realitätsbezug legst, solltest du noch einmal über deine Gleisübergänge zu den Bahnsteigen nachdenken. Bei einem Bahnhof mit vier Bahnsteiggleisen sind Gleisübergänge für die Reisenden schon damals unüblich gewesen. Dafür gab es Tunnel oder Bahnsteigbrücken. Ansonsten solltest du Gleisübergänge nahe an das Ende des Bahnsteiges legen, so dass haltende Züge nicht auf dem Übergang stehen.

Die Zugzielanzeiger (Hampelmann) fanden sich eigentlich fast nur an überdachten Bahnsteigen größerer Bahnhöfe mit Verzweigung der Strecken. Bei Strecken, die in jeder Richtung nur jeweils ein Ziel hatten gab/gibt es feststehende Schilder.


Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn
Joachim


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#9 von applor , 25.01.2020 02:18

Zitat

Nachdem du so viel Wert auf Realitätsbezug legst, solltest du noch einmal über deine Gleisübergänge zu den Bahnsteigen nachdenken. Bei einem Bahnhof mit vier Bahnsteiggleisen sind Gleisübergänge für die Reisenden schon damals unüblich gewesen. Dafür gab es Tunnel oder Bahnsteigbrücken. Ansonsten solltest du Gleisübergänge nahe an das Ende des Bahnsteiges legen, so dass haltende Züge nicht auf dem Übergang stehen.




Hallo Joe,

In Bezug auf die Gleisübergänge zu den Bahnsteigen habe ich lange darüber nachgedacht.
Wenn Sie sich die Fotos ansehen, haben Sie sie tatsächlich an jedem Ende der Bahnsteige 1 und 2 und nur in der Mitte direkt vor dem Bahnhof platziert, was durch den Verkehr blockiert würde.
Darüber hinaus wird derzeit eine Fußgängerbrücke gebaut, die eine Alternative darstellt.
Der Steg schien auch für Gleis 3 notwendig, das am Ende nur einen Gleisübergang zu den Bahnsteigen hat, da es sich um einen kürzeren Gleis handelt. Aus Platzgründen hat sich das Design dahingehend entwickelt, dass ich es für angemessen hielt, so gut ich konnte.

In Bezug auf die Verwendung von Gleisübergängen zu den Bahnsteigen habe ich lange Bücher wie "Eisenbahnraritaten in Farbe aus dem Archiv Carl Bellingrodt" und die Bücher "Mit Dampf durch ..." von Rolf Brüning studiert.
Die Fotos aus den 1950er Jahren zeigen, dass die Gleisübergänge zu den Bahnsteigen selbst in Stationen, die größer sind als das, was ich modelliere, an der Tagesordnung waren.
Es kann sein, dass einige nicht mehr in Gebrauch waren, aber im Allgemeinen immer noch als angemessen für die Zeit angesehen werden.
Vielleicht können Sie aber antworten, ob ihre Verwendung gleichzeitig in ganz Deutschland verboten war oder in den 60er Jahren einfach auslief?


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#10 von applor , 25.01.2020 02:30

Zitat

Moin Eric,

Vom Bahnhof Stendal stammte das nachfolgende Bild eines beheizten Wartehauses. Erbaut um 1950.

https://www.bahnbilder.de/bilder/vorscha...ger-jahren.webp

Oft waren es kleine Häuschen mit Bänken auf beiden Seiten und einer Heizung.

Trotz Rauchverbot wurde darin besonders im Winter geraucht, entsprechen zugequalmt waren dann die Wartehäuschen.

Die Sauberkeit ließ damals auch zu wünschen übrig.



Danke für das Foto. Interessant zu sehen!
Ein solches Modell erscheint mir jedoch zu groß für meine Plattformen.
In meinen Büchern sehe ich oft Plattformen ohne Unterstände, obwohl ich normalerweise nicht die gesamte Länge sehen kann, daher kann ich nicht sicher sein.


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#11 von Atlanta , 25.01.2020 03:38

Moin Eric,

Die Art der Unterstände auf Inselbahnsteigen so wie bei dir können auch unbeheizte "Wetterschutzhütten" aus Holz sein von drei Seiten mit einer Wand umgeben und zu einer Seite offen, ähnlich den Wartehütten an Bushaltestellen.

Während des Bahnhofsneubaus und der Gleisverschwenkung zum Bahnhof Hamburg-Tonndorf bekam der damalige Haltepunkt Wandsbek Ost komplett hölzerne Bahnsteige mit hölzernen Wartehütten, bis der neue und teilweise überdachte Bahnsteig fertig war.


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#12 von Sinerb , 25.01.2020 16:41

Grüß Dich

Schriften für die Schilder findest du
hier:http://www.heliweb.de/enkel/eisenbahn/

Ferner wurden auf den Bahnsteigen mit Verkäufern

Zeitungen,Snacks und Heiße Würstchen und Kaffee an den Zügen
verkauft. Die liefen an den Zügen entlang und verkauften die Waren
mittels Bauchladen. Auch waren noch viele Kofferkulis unterwegs die mit
Sackkarren das Gepäck der Reisenden zum Zug brachten.
Bis 1956 gab es noch die dritte Klasse, danach wurde asu der alten 1.und 2.Klasse die 1.Klasse
aus der alten 3.Klasse die 2.
In Ingolstadt gab es auch Hampelmänner die im Freien standen,mit Beleuchtung.

Gruß Sinerb


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#13 von Atlanta , 25.01.2020 17:14

Moin Eric,

auf einer Seite von den Bahnsteigen solltest du die Niveaugleichen Übergänge belassen und bis zum Hausbahnsteig des Bahnhofsgebäudes verlängern, den die Elektrokarre oder die Handwagen müssen ja irgendwie zum Gepäckraum in den Bahnhof gelangen.

Schilder bmneben dem Übergang aufstellen:
Überschreiten der Gleise für Unbefugte verboten!


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#14 von applor , 27.01.2020 00:57

Zitat

Moin Eric,

auf einer Seite von den Bahnsteigen solltest du die Niveaugleichen Übergänge belassen und bis zum Hausbahnsteig des Bahnhofsgebäudes verlängern, den die Elektrokarre oder die Handwagen müssen ja irgendwie zum Gepäckraum in den Bahnhof gelangen.

Schilder bmneben dem Übergang aufstellen:
Überschreiten der Gleise für Unbefugte verboten!



Moin Atlanta,

Ich habe ein Foto aus den 60er Jahren mit der Aufschrift "UBERSCHREITEN DER GLEISE VERBOTEN!" Gesehen.
Waren die Gleisübergänge aufgrund Ihrer Aufforderung, diese Schilder zu verwenden, Mitte der 50er Jahre für den Fußgängerverkehr gesperrt und wurden sie nur für Gepäckwagen verwendet?
Ich habe auch eine kleine Endstation, an der ich Gleisüberquerungen verwenden muss. Ich hoffe, dass sie noch für Fußgänger an kleineren Stationen verwendet wurden, da ich keine Alternative habe.


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#15 von applor , 27.01.2020 01:05

Zitat

Grüß Dich

Schriften für die Schilder findest du
hier:http://www.heliweb.de/enkel/eisenbahn/

Ferner wurden auf den Bahnsteigen mit Verkäufern

Zeitungen,Snacks und Heiße Würstchen und Kaffee an den Zügen
verkauft. Die liefen an den Zügen entlang und verkauften die Waren
mittels Bauchladen. Auch waren noch viele Kofferkulis unterwegs die mit
Sackkarren das Gepäck der Reisenden zum Zug brachten.
Bis 1956 gab es noch die dritte Klasse, danach wurde asu der alten 1.und 2.Klasse die 1.Klasse
aus der alten 3.Klasse die 2.
In Ingolstadt gab es auch Hampelmänner die im Freien standen,mit Beleuchtung.

Gruß Sinerb



Sinerb,

Vielen Dank für den Link zu Ihren Schriften, der sowohl für Sie als auch für Ihre Einsicht sehr hilfreich sein wird.
Keine Sorge, ich kenne mich mit den richtigen Lokomotiven und Fahrzeugen für die Epoche 3a bestens aus und habe eine große Sammlung mit Doppelscheinwerfern und ohne DB-Keks, Wagen der 3. Klasse und F-Züge usw.
Es gibt einige großartige Ressourcen für diesen Zeitraum, die ich verwendet habe:
https://www.tapatalk.com/groups/germanra...ml#.WR-evOS7qHs
viewtopic.php?f=35&t=17177&sid=25fc7de1b391bfa49bfeada9c38c9480


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#16 von Dwimbor , 27.01.2020 12:35

Zitat

Moin Atlanta,

Ich habe ein Foto aus den 60er Jahren mit der Aufschrift "UBERSCHREITEN DER GLEISE VERBOTEN!" Gesehen.
Waren die Gleisübergänge aufgrund Ihrer Aufforderung, diese Schilder zu verwenden, Mitte der 50er Jahre für den Fußgängerverkehr gesperrt und wurden sie nur für Gepäckwagen verwendet?
Ich habe auch eine kleine Endstation, an der ich Gleisüberquerungen verwenden muss. Ich hoffe, dass sie noch für Fußgänger an kleineren Stationen verwendet wurden, da ich keine Alternative habe.



Hi Eric,

No, don't worry about that. (Since I do not know whether everybody is able to follow in English, in will continue in German, furthermore some railway-specific phrases are also difficult to translate...).
Die Übergänge wurden für beides benutzt, Gepäck- und Postkarren und Passagiere. Dennoch, sie sind natürlich ein potenzieller Gefahrenpunkt und erforderten manchmal auch besondere Vorsichtsmassnahmen durch die Bahn, insbesondere an stärker befahrenen, zweigleisigen Strecken! So gab es manchmal kleine Schlagbäume, die nur durch einen Beamten geöffnet wurden, so dass Fussgänger unter Aufsicht die Gleise überschreiten konnten. Deshalb wurden die Übergänge nur noch für Gepäck und Post zugelassen, wenn Alternativen zur Verfügung standen (Fussgängertunnel/-brücke).
An kleineren Stationen waren sie aber dennoch lange im Betrieb. Ich bin zwar aus Deutschland weggezogen, aber zumindest vor ca 10 Jahren hab ich sowas noch gesehen.

P.S. Übrigens durfte man in Epoche IIIa den Bahnsteig ja ohne Fahrkarte oder Bahnsteigkarte (die man an solchen Automaten kaufen konnte) gar nicht betreten, weshalb esnoch Bahnsteigsperren gab. Entweder im Empfangsgebäude oder draussen. Da liessen sich die Gleisübergänge auch noch besser kontrollieren...


Viele Grüsse, Michael

Einladung zum Gegenbesuch: Nibelungenbahn: Nibelheim II

Bis bald!


 
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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#17 von applor , 28.01.2020 05:26

Michael,

Danke für die zusätzlichen Informationen.
Da ich eine Fußgängerüberführung habe, sollte ich die Schilder einbauen.
In Bezug auf den Zugang zur Plattform wurde mir klar, dass Tickets erforderlich waren, aber nicht, dass der Zugang durch Plattformschlösser physisch eingeschränkt war.
Ich plane jetzt, die Ticketbox von Faller 120219 am oberen Ausgang meiner nicht gesicherten Fußgängerüberführung zu implementieren.
Ich bin versucht, Auhagen 11337 neben der Station zu verwenden, wie auf dem Produktbild gezeigt - oder wäre dies unwahrscheinlich, wenn das Stationsgebäude als Schloss verwendet werden könnte?

Für mein anderes Plattformzubehör habe ich Vollmer / Viessmann 43549 gefunden, das möglicherweise auf meine Plattformen passt, obwohl es keinen Platz für Fußgänger gibt, um es zu umgehen - ist das nicht geeignet?
Ich denke auch darüber nach, Faller 120189 als kleine Plattformunterkunft zu verwenden, unter die ich den Zugzielanzeiger stellen kann, und es enthält auch andere Dinge wie Mülleimer und einen kleinen Laden, der ansprechend ist - was denkst du?


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#18 von Dwimbor , 28.01.2020 12:28

Hallo Eric,

Die Bahnsteigsperren sind sehr schön, sicher geeignet. Ich habe in meinem Bahnhof keinen, weil der Zugang nur durch das Empfangsgebäude erfolgen kann. Aber ich werde noch einen Haltepunkt mit Bahnsteigsperre bauen.
Den Bohlenübergang kannst Du noch in der Mitte zwischen den Gleisen mit einer Kette absperren. Das sieht sehr nett aus und war oft so.
Das Wartehäuschen auf dem Bahnsteig ist auch sehr schön, allerdings sollte es nicht so breit sein, dass man nicht mehr vorbei gehen kann, ausser es steht am Ende des Bahnsteigs. Eigentlich brauchst Du das aber auch gar nicht, Du hast ja ein Bahnsteigdach.


Viele Grüsse, Michael

Einladung zum Gegenbesuch: Nibelungenbahn: Nibelheim II

Bis bald!


 
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#19 von applor , 29.01.2020 05:46

Wie funktioniert der Prozess bei den Bahnsteigsperren nach Faller 120219?
Hat der Zugang zum Torblock und der Bediener in der Ticketbox eine Möglichkeit, das Tor zu öffnen, ohne die Box zu verlassen?
Oder bleibt das Tor offen, wenn die Kasse besetzt ist?

Können Sie mir mitteilen, wann die elektrischen Gepäckwagen in Betrieb genommen wurden? Zum Beispiel Preiser 10256 wäre es passend oder sollte ich bei den Handwagen wie Noch 14311 bleiben?

Zuletzt möchte ich ein Umspannwerk für meine Freileitungen realisieren, das allesamt mit Sommerfeldt gebaut wurde.
Ich bin mir nicht sicher, welches Produkt geeignet ist, da es auch die Trafostation gibt, die vom Versorgungsunternehmen genutzt wird und nicht mit der Eisenbahn zusammenhängt.
Ich denke über die Verwendung von Faller 130958 nach, bin mir aber nicht sicher, ob dies korrekt ist und ob eine Verkabelung zu meinem Overhead erforderlich ist.
Im sommerfeldt-Handbuch ist das Zuleitungskabel in den Boden eingedrungen, und es wird nicht über Umspannwerke für die Eisenbahn gesprochen.

Zuletzt habe ich mir die Abmessungen der Auhgaen-Wartehalle angeschaut und sie sollte problemlos passen, sodass ich aufgeregt bin, sie auf meinem Layout zu verwenden.

Vielen Dank!


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#20 von Atlanta , 29.01.2020 13:00

Moin Eric,

die Elektrokarre von Preiser 10256 ist Bleichert's "Eidechse" und wurde bereits schon um 1920 gebaut.

Diese Elektrokarren wurden bis zur Abschaffung des Gepäckdienstes zum Ende der 1980er Jahre vielfach bei der DB aber auch im Hamburger Großmarkt und in den Lagerhäusern des Hauptgüterbahnhofs eingesetzt.

In den 1920 entwickelte man auch eine anhebbare Ladefläche, die es ermöglichte aufgeständerte Arbeitstische oder Wechselbehälter transportieren zu können. Eine Art Vorläufer zum Gabelstapler.

Bahnsteigwagen gab es mit auch mit zwei Lenkachsen und wahlweise einsteckbaren Zugdeichsel und Achsschenkellenkung, so daß auch mehrere Bahnsteigwagen in langen Elektrokarrenzügen befördert werden konnten.

Die Achsschenkellenkung ermöglicht es, daß Bahnsteiggepäckwagen bei engen Kurvenfahrten die Spur des Zugfahrzeugs halten und nicht die Innenkurve schneiden. Das ist besonders wichtig bei Bahnsteigübergängen und bei Engstellen auf dem Bahnsteig, z.B. am Gebäude der Bahnsteigaufsicht.


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#21 von applor , 30.01.2020 05:31

Zitat

Den Bohlenübergang kannst Du noch in der Mitte zwischen den Gleisen mit einer Kette absperren. Das sieht sehr nett aus und war oft so.



Ich hatte vor, dafür Faller 180403 zu verwenden. Ist das geeignet?
Ich bin sicher, ich habe Fotos als solche gesehen.
Sollten sie gelb gestrichen sein oder vielleicht gelbe Streifen?


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#22 von Atlanta , 30.01.2020 07:53

Moin Eric,

Um das Überschreiten der Gleise zwischen den Bahnsteigen zu verhindern, kannst du diese Geländer verwenden.

Im Bahnhof Bargteheide (Bild von mir) befinden sich die Geländer zwischen den Gleisen 1 und 2.

Der Bahnsteig mit den Gleisen 2 und 3 wird über einen durch Schranken gesichterten Überweg erreicht.

Bis 1983 hatten die Gleise 2 und 3 nur angeschüttete Bahnsteige mit einseitiger Bahnsteigkante.

Heutzutage ist der Bf. Bargteheide der letzte Bahnhof mit Tiefbahnsteigen an dieser Bahnstrecke.

Bis zum Jahr 2025 sollen die Tiefbahnsteige erhöht und der Überweg mit der Schrankenanlage entfernt werden und beide Bahnsteige sollen, räumlich voneinander getrennt, hintereinander an Gleis 3 gebaut werden, der Zugang erfolgt dann über die bereits gebaute Unterführung an der anderen Seite vom Bahnhofsgebäude.

Gleis 3a dient dann für die Aussetzerzüge im Berufsverkehr zur späteren Rückfahrt nach Hamburg Hbf und Gleis 3b für die Züge nach Bad Oldesloe. Ein Gleiswechsel zwischen beiden Bahnsteigen und Gleis 2 soll dieses ermöglichen.


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#23 von Dwimbor , 30.01.2020 13:57

Zitat

Ich hatte vor, dafür Faller 180403 zu verwenden. Ist das geeignet?
Ich bin sicher, ich habe Fotos als solche gesehen.
Sollten sie gelb gestrichen sein oder vielleicht gelbe Streifen?



Ja, genau, so was ind er Art. Ich würde es für unsere Lieblingsepoche eher grau-rostig sehen.
Was ich aber eigentlich meinte ist sowas, oder so im Modell (ein wenig herunterscrollen, aber der Bahnsteig ist natürlich viel zu schmal...). Das kann man mit dem Geländer kombinieren, muss man aber nicht.


Viele Grüsse, Michael

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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#24 von applor , 12.01.2021 00:25

Hallo, alle miteinander,

Ich habe hier eine weitere Frage zum ursprünglichen Thema des Zugzielanzeigers, da ich gerade die zu beantragenden Etiketten erstelle.

Welche Zugtypen wurden zusätzlich zum Ziel für die Mitte der 50er Jahre angegeben?
Ich kann mir vorstellen, dass dies je nach Bahnhof unterschiedlich gewesen wäre.
Solche Beispiele würde ich denken:

Schnellzug (statt Durchgangzug, richtig?)
Eilzug
Personenzug
Personenzug mit Güterbeförderung (oder vielleicht wurde PmG nur gezeigt?)
Fernzug

Weiter habe ich gelesen, dass die DB ab den 50er Jahren alle Großbuchstaben für Stationsnamen verwendet hat, daher würde ich denken, dass dies auch für den Zugzielanzeiger gilt.
Die meisten Fotos der Zugzielanzeiger zeigen ihren Zustand vor dem Krieg und verwenden die alte Schrift und nur Großbuchstaben.

Vielen Dank


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RE: Bahnsteigen Zubehör epoche 3a und Zugzielanzeiger

#25 von Dwimbor , 13.01.2021 16:37

Vielleicht noch interessant, auf Seite 22.


Viele Grüsse, Michael

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