Moin Gemeinde,
ich habe vor einiger Zeit eine alte Märklin 3064 (V60) digitalisiert und mit TELEX nachgerüstet. Ich habe hierzu einen TAMS LD-W-32.2 genutzt und diesen mit einem Stützelko versorgt. Auf Rat einer Bedienungsanleitung aus dem Netz hab ich die Telex Kupplungen über einen Schaltausgang für die Richtungsbeleuchtung angeschlossen (O-Ton Anleitung: "weil die mehr können als der Schaltausgang"). Beim Programmieren auf dem Programmgleis hab ich dann gelernt, dass der Stütz-Elko ein Problem beim Resetten ist, da wohl die Stützspannung einen Reset z.T. verhindert. Na ja, es hat jedoch alles geklappt letztendlich, die Lok fuhr, die Telex schaltete bei F1 und der Richtungswechsel fand auch in der Beleuchtung richtig statt.
Soooooo, warum schreibe ich in der Vergangenheitsform? Nachdem also damals das Werk geglückt war, bekam die Lokomotive erstmal eine Reha-Pause und ich widmete mich anderen Projekten. Nach mehr oder minder erfolgreichen Abschlüssen dieser Projekte wollte ich zur Entspannung mal wieder V 60 fahren und Telexen. Wohlgemerkt, die Lok wurde funktionabel ins Staub und Strom geschützte Regal gestellt. Und dann passierte folgendes: Die Lok gibt Beleuchtungstechnisch Morsezeichen von sich, kein Motorola Flackern sondern wirklich blinken. Das auf beiden Lichtern. Die Telex klappert. Fahren ist nur in eine Richtung möglich. Ich habe darauf hin einen Reset gemacht (CV 8 auf irgendeinen Wert). Es passierte nix. Ich hab darauf hin den Stützelko abgeklemmt, der Reset funktionierte wohl (Adresse war auf 3), aber das Morsen der Lichter blieb, fahren geht nicht mehr und die Telex klappert unentwegt.
Nun die Frage: Ist der Decoder vom simplen Rumstehen über ungefähr 6 Monate kaputtgegangen? Eigentlich bin ich durchaus von den Tams Decodern überzeugt, aber das Verhalten ist doch seltsam. Oder hab ich da was falsch gemacht? Ich wüsste nur nicht was weil die Lok vor 6 Monaten das machte, was sie sollte (somit scheidet verlötet haben als Ursache eher aus). Das Blinken deutet für mich nicht auf einen Wackler oder eine kalte Lötstelle hin.
Weiß da jemand Rat?
Grüße aus dem Stürmischen Norden
Hinnerk

Das ergibt sich schon aus der alten Lok-Artikelnummer.