RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#26 von etr , 06.03.2020 15:01

Zitat

Bei den Soundloks sieht es anders aus. Hier bewegt man sich leider im Bereich von 100 €, was die Lok dann zu teuer macht, außer man wird den Piko Sounddecoder noch für 80 € bis 90 € wieder los, damit man sich dann wieder im 30 € Mehrpreis für einen guten ESU Decoder bewegt.


Gibt es denn Leute, die für so einen Piko-Sounddekoder derart viel Geld hinblättern? Zum Vergleich: Sog. SmartDekoder 4.1 ohne Sound bringe ich selbst zum Schleuderpreis von 11 € bei ebay kaum ab.

Beste Grüsse

ETR


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#27 von supermoee , 06.03.2020 15:10

Hallo ETR,

Bei Traxxen kann man günstiger davonkommen, z.B. durch D&H Dekoder mit vorzüglichem Henningsound + Lautsprecher für 70 Euro

Gruss

Sound


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#28 von zugpferdchen , 06.03.2020 15:37

Die Piko G Loks fahren dank der angetriebenen Edelstahlräder zumeist recht ordentlich.
Allerdings werden sie meist analog ausgeliefert, was in Spur G vielen besser gefällt als die schlecht dokumentierten (teilweise weiß Märklin auf Nachfrage nicht, was eingebaut ist und was der Decoder kann und was nicht), schlecht erweiterbaren Zwangsdecoder von Märklin/LGB.
Jetzt bietet Piko auch Modelle zusätzlich (!) zum analogen Modell auch digital mit dem neuen SmartDecoder 4.1 (fast baugleich mit einem Uhlenbrock-Decoder) an.
Der Gimmick bei der BR 50, die Kohle mittels Servo abzusenken und die Lok dann zu verlangsamen, bis sie mit F-Taste wieder aufgefüllt wird, funktioniert wohl bei einigen nicht. Ob das am Decoder oder an der Kombination mit dem Servo liegt, ist bisher unklar. Deshalb mussten aber schon einige digital gekaufte Loks zurückgeschickt werden (evtl. nach Absprache auch nur der Decoder).
Da verzichte ich drauf und kaufe mir lieber das analoge Modell, denn ich verbaue ausschließlich Zimo Decoder (auch, weil ich nicht mehrere Programer teuer kaufen will), der hat genügend Einstellmöglichkeiten, da brauche ich mich nicht auch noch die der anderen Firmen einarbeiten.

In Spur G ist es auch gängig, vieles selber einzubauen (die Baugröße erleichtert dies auch im Gegensatz zu den kleinen Spuren, wie dem 1/4 so großen H0-Maßstab), so auch Stützkondensatoren. Denn im Garten kann deutlich mehr Schmutz und Gegenstände die Gleise verdrecken und den Kontakt unterbrechen. Deshalb sind dort auch Schraubverbinder gängig, die auch extra eingebaut werden müssen (Auslieferung nur mit normalen Steckverbindern).

Irgendjemand schrieb hier, dass Piko wohl keine Endkontrolle hätte, was so nicht stimmen kann, sieht man sich die Videos der Firma an oder geht mal bei Piko durch's Werk. Allerdings wird dort auf Parcours mit dauernd befahrenen Schienen getestet, die meist auch plan auf dem Tisch liegen, was auf den Anlagen sicher anders aussieht. Ich denke, die Anlage des jeweiligen Käufers hat einen großen Anteil an der Funktion der Lok, manche Loks scheinen darauf empfindlicher zu reagieren als andere.

Pikos Service ist zumeist (sehr) gut, so dass man solche Probleme unbedingt ansprechen sollte, denn dann kann sich auch etwas ändern, was ich – gerade bei Piko – schön öfter im Spur-G-Bereich – erlebt habe: andere Räder, Motoren usw. als zu Beginn, längere Kabel innen, in den 5-Kuppler wurde im Modell 2 der BR 95 eine richtige Kardanwelle eingebaut, Wunschmodelle der Modellbahner kommen von Piko viel mehr als von LGB/Märklin, usw. usf. Piko hört also auf seine (potentiellen) Käufer.


Viele Grüße
Daniel


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#29 von moppe , 06.03.2020 16:49

Zitat

Allerdings ein Problem störte mich das der Uhlenbrock Decoder offensichtlich Störsignale ausendete und auch Roco oder Märklin Loks sich mit dem Licht einschalteten wenn eine Piko gestartet wurde.....etwas unschön.



Es hab kein zu tun mit der Decoder.
Es ist der „C4 Problematik“.

Ob du der C4 Kondensator fernen, sind ihren Problemen weg.
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Klaus


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#30 von supermoee , 06.03.2020 18:27

Hallo,

den Trick mit der DC Analogversion muss sich rumgesprochen haben. Die Br 181.2 in Analogversion ist restlos ausverkauft. Die Exemplare mit Dekoder noch alle auf Lager. Warum wohl? Bei anderen Herstellern funktioniert das andersrum. Z.B. bei Märklin bleiben meistens die soundlosen Varianten liegen.

Piko täte nur Gutes, wenn sie bei den Lagerfahrzeugen die Dekoder abziehen würden. Dann wären sie sofort verkauft

Gruss

Stephan


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#31 von RailMike63 , 06.03.2020 19:20

Hallo, liebe Modellbahnfreunde,

zunächst vielen Dank für eure vielen konstruktiven Beiträge.
Ich bin überwältigt von soviel Resonanz und geballter Kompetenz.
Die Hersteller täten gut daran, mal ein Ohr mehr an "die(se) Schiene zu legen.

Ich selbst fahre allerdings nicht AC sondern DC, aber vom Grundsatz könnte man natürlich auch hier ein Modell ohne verbauten Decoder kaufen und dann mit einem anderen bestücken.
Es bleibt aber dann immer das Problem den passenden Sound aufzuspielen und den Lautsprecher selbst an geeigneter Stelle zu verbauen. Genau solche Bastelei würde ich aber gerne vermeiden, daher würde ich persönlich ebenfalls möglichst auf Piko verzichten.

Aber wie steht ihr zur Haltung der MIBA-Redaktion? Sollten Fachmagazine nicht ebenfalls viel mehr auch im Netz recherchieren, was "ihre eigentliche Zielgruppe" so bewegt und wie die Resonanz auf diverse Modelle ist? Was nützt ein "Goldenes Gleis", wenn die Wahl nur aufgrund von Bildern und schöngeredeten Testberichten erfolgt?

Bin gespannt auf eure Antworten,
Eurer Mike


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#32 von Sepp , 06.03.2020 21:10

Zitat

Aber wie steht ihr zur Haltung der MIBA-Redaktion? Sollten Fachmagazine nicht ebenfalls viel mehr auch im Netz recherchieren, was "ihre eigentliche Zielgruppe" so bewegt und wie die Resonanz auf diverse Modelle ist? Was nützt ein "Goldenes Gleis", wenn die Wahl nur aufgrund von Bildern und schöngeredeten Testberichten erfolgt?

Bin gespannt auf eure Antworten,
Eurer Mike



Guten Abend,
nun ja ich lese zwar nur äußerst selten eine der gängigen Fachzeitschriften, aber ich denke es müsste schon reichen wenn man hier im Forum
mal ganz lässig und sachlich über bestimmte Misstände diskutiert.
Es ist ja bekannt das ein paar Hersteller ab und an in Foren mitlesen und von daher ist es grundsätzlich nicht verkehrt wenn man das hier ruhig
von Zeit zu Zeit anspricht.
Die Fachzeitschriften leben andererseits ja auch von den Werbeanzeigen der Modellbahnhersteller und ich glaube kaum das sich dort, auch aus verständlichen Gründen, eine extra Rubrik Kundenkummer rechnet.
Obwohl wenn das sachlich ohne Abwertung funktionieren sollte, warum eigentlich nicht?


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#33 von OttRudi , 06.03.2020 22:22

Zitat von RailMike63 im Beitrag Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

Aber wie steht ihr zur Haltung der MIBA-Redaktion? Sollten Fachmagazine nicht ebenfalls viel mehr auch im Netz recherchieren, was "ihre eigentliche Zielgruppe" so bewegt und wie die Resonanz auf diverse Modelle ist? Was nützt ein "Goldenes Gleis", wenn die Wahl nur aufgrund von Bildern und schöngeredeten Testberichten erfolgt?



Im Prinzip ist es eine marktwirtschaftliche Frage. Wenn alle Abonnenten bereit wären, das doppelte für ein Ausgabe zu bezahlen, wäre die Abhängikeit der MIBA von dem Sponsoring eines Herstellers geringer. Wenn eine Zeitschrift aber nicht auf die Einnahmen, dass ein Hersteller die Testberichte für sein eigenes Marketing kauft, angewiesen wäre, würden Schwachpunkte auch entsprechend gewürdigt. Nachdem Motto: Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.


 
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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#34 von Thomas I , 06.03.2020 22:37

Zitat von supermoee im Beitrag Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

Hallo,

den Trick mit der DC Analogversion muss sich rumgesprochen haben. Die Br 181.2 in Analogversion ist restlos ausverkauft. Die Exemplare mit Dekoder noch alle auf Lager. Warum wohl? Bei anderen Herstellern funktioniert das andersrum. Z.B. bei Märklin bleiben meistens die soundlosen Varianten liegen.

Piko täte nur Gutes, wenn sie bei den Lagerfahrzeugen die Dekoder abziehen würden. Dann wären sie sofort verkauft

Gruss

Stephan



Hallo Stephan!

Ich habe festgestellt, dass ich mit einer analogen 181.2 und D&H- Sounddecoder unter dem Strich günstiger fahre als mit einer Sound 181.2 direkt von PIKO.

Ich denke das erklärt das 'Warum' ganz gut.

Mit bestem Gruß
Thomas


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#35 von Carl999 , 07.03.2020 09:41

Zitat von RailMike63 im Beitrag Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

Hallo, liebe Modellbahnfreunde,

Aber wie steht ihr zur Haltung der MIBA-Redaktion? Sollten Fachmagazine nicht ebenfalls viel mehr auch im Netz recherchieren, was "ihre eigentliche Zielgruppe" so bewegt und wie die Resonanz auf diverse Modelle ist? Was nützt ein "Goldenes Gleis", wenn die Wahl nur aufgrund von Bildern und schöngeredeten Testberichten erfolgt?

Bin gespannt auf eure Antworten,
Eurer Mike



Hallo,
als regelmäßiger Miba-Käufer/Leser/Abonennt seit 1966 (später folgten noch 3 weiteren Publicationen der VGB-Verlagsgruppe) habe ich vor 4 Jahren alle Abos auf einen Schlag aufgekündigt, hauptsächlich weil mir die "Tests" zu unkritisch, mehr nach Produkt-Werbung als nach wirklichen Tests und eher beschönigend erschienen.


Gruß Carl


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#36 von Badaboba , 07.03.2020 09:51

Zitat von RailMike63 im Beitrag Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

Aber wie steht ihr zur Haltung der MIBA-Redaktion? Sollten Fachmagazine nicht ebenfalls viel mehr auch im Netz recherchieren, was "ihre eigentliche Zielgruppe" so bewegt und wie die Resonanz auf diverse Modelle ist? Was nützt ein "Goldenes Gleis", wenn die Wahl nur aufgrund von Bildern und schöngeredeten Testberichten erfolgt?



Tatsächlich hat mich die Abhängigkeit der Mobazeitschriften von der Industrie und die auch daraus resultierende inhaltliche Schwerpunktsetzung auf Fahrzeugneuheiten und Produktpräsentationen schon vor Jahren bewogen, keine Monatszeitschriften mehr zu kaufen.
An einer wirklich unabhängigen Presse hätten die Hersteller wenig Freude...
Aber diese Nische hätte man in den "Goldenen 90ern" bedienen können, heute fehlt es einfach an Masse an interessierten Lesern.
Das Netz und die Foren sind doch reine Subjektivität - hier wie an anderen Orten werden die selbst gekauften Produkte hochgejubelt, um sich die eigene Kaufentscheidung schönzuschreiben. Das ist menschlich und o.k..
Objektivität und Leidenschaft passen schlicht nicht zusammen...


Liebe Grüße
Volker

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viewtopic.php?f=170&t=146964


 
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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#37 von Lok-Paul ( gelöscht ) , 07.03.2020 10:49

Zitat von moppe im Beitrag Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

Zitat von Gast im Beitrag Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

Allerdings ein Problem störte mich das der Uhlenbrock Decoder offensichtlich Störsignale ausendete und auch Roco oder Märklin Loks sich mit dem Licht einschalteten wenn eine Piko gestartet wurde.....etwas unschön.



Es hab kein zu tun mit der Decoder.
Es ist der „C4 Problematik“.

Ob du der C4 Kondensator fernen, sind ihren Problemen weg.
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Klaus


Danke Klaus für deinen Tipp....


Lok-Paul

RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#38 von Lok-Paul ( gelöscht ) , 07.03.2020 11:12

Zitat
hier wie an anderen Orten werden die selbst gekauften Produkte hochgejubelt, um sich die eigene Kaufentscheidung schönzuschreiben. Das ist menschlich und o.k..
Objektivität und Leidenschaft passen schlicht nicht zusammen...



Guten Tag Volker,
nein das trifft nicht für alle Käufer zu,meine wenigkeit ist durchaus in der Lage das teuer erworbene Produkt auch kritsich zu betrachten. Leider ist das oft nicht besonders erwünscht und wird als negatives Meckern gegenüber dem Produkt oder der jeweiliegen Firma abgetan.
Das Lobgehudel von Produkten hilft weder dem Hersteller moch uns Modellbahnern wirklich weiter. Eine kritische Haltung mit einer gewissen Objektiviät erscheint unerlässig zur Weiterentwicklung entsprechender Produktlinien.
Wie soll der Hersteller sonst wissen was wir an seinen Produkten mögen oder uns eine Verbesserung wünschen.

Ein goldenes Gleis übermitteln von angeblichen Fachleuten genügt leider nicht!Diese haben ganz andere Vorstellungen von Modellbahnprodukten wie wir Leute aus der Praxis. Denn der Modellbahnbetrieb stellt ganz andere Anforderrungen an ein Produkt als ein hin und her fahren auf einem Vorführgleis oder der Vitrinenaustellung. flaster:

Viele Grüße
Martin


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#39 von Krokodil , 07.03.2020 11:39

Es ist wirklich ärgerlich, dass Piko z.Zt. diese mistigen Dekoder verwendet anstelle der bewährten Esu.
Ich habe aber keinerlei Lust DC Loks zu kaufen und dann zusätzlich Achsen und Schleifer, Dekoder und ggf. Lautsprecher zu organisieren - da bleibt nur Kaufverzicht. In diesem Jahr ist das aber nicht weiter schlimm - viele Piko Neuheiten gibts sowieso von anderen Herstellern, 78er, 191er und Re 4/4' von Märklin - da hätte ich sowieso kein Piko gekauft, 1044 von Roco, ...


Niemals ein selbstfahrender Tender mit geschobenem Plastik auf meiner Anlage!

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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#40 von Railwolf , 07.03.2020 12:07

Hallo Rainer,

Zitat von Elokfahrer160 im Beitrag Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

...
Die letzten Piko Loks ( BR 120, BR 181.2 ) wurden in DC analog gekauft und selbst mit einem Brawa Silencio Schleifer und einem Decoder
meiner Wahl auf AC digital umgerüstet.

...
Die Eingangsfrage hier in diesem Thread würde ich mit einem klaren NEIN beantworten.



Wenn die (heutzutage angebotenen) digitalen Loks kein Problem haben, warum kaufst du dann analog und digitalisierst selbst? Zeigt dein geändertes Verhalten nicht, daß die aktuelle Produktion eben doch ein Problem hat?

Und die frühere hatte auch zumindest eins, nämlich "C4".

Mich erstaunt allerdings die Eingangsfrage durchaus, denn wenn man ein wenig mitliest in diesem Forum, wird die Antwort "ja, und zwar den Decoder - plus C4" ziemlich schnell deutlich.


Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#41 von Sepp , 07.03.2020 14:41

Zitat


Ein goldenes Gleis übermitteln von angeblichen Fachleuten genügt leider nicht!Diese haben ganz andere Vorstellungen von Modellbahnprodukten wie wir Leute aus der Praxis. Denn der Modellbahnbetrieb stellt ganz andere Anforderrungen an ein Produkt als ein hin und her fahren auf einem Vorführgleis oder der Vitrinenaustellung. flaster:

Viele Grüße
Martin



Hallo,
auch aus diesem Grund habe ich keine Monatszeitschrift mehr und falls ich mal eine Ausgabe einfach so kaufen sollte dann sehe ich das Geschriebene oft skeptisch und so wirklich begeistert von diesen "Fachzeitschriften" bin ich nicht mehr.
Nur ganz gezielt mal die ein oder andere Ausgabe auch eines Spezial Themas das wars aber auch schon.
Einiges was da in den Monatszeitschriften drin stand interessiert mich einfach nicht mehr, also warum dann weiter ein Abo beziehen?


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#42 von supermoee , 07.03.2020 15:00

Hallo,

Ich glaube schon lange nicht mehr blind, was in den Medien steht. Etwas kritisch muss man die schon lesen.

Das letzte Beispiel war der ETA150 von Roco. In allen Tests der Fachzeitschriften wurde gelobt, wie leise der Antrieb ist. Hier merkt man auch, dass alle Zeitungen vom gleichen Verlag sich vom gleichen Test bedienen. Hier im Forum kann man genau das Gegenteil lesen. Mein Exemplar gehört auch zu den lauten. Wie die Fachautoren zu diesem Schluss kommen konnten, ist mir rätselhaft.

Für mich liegt der einzige Vorteil dieser Tests in den Bildern des Innenlebens der Fahrzeuge.

Gruss

Stephan


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#43 von Sepp , 07.03.2020 15:11

Hallo,
vielleicht war deren Hörgerätebatterie leer.
Aber absolut richtig man kann nicht alles ernst nehmen was darin steht.
Und eigentlich sollte es auch den Verlagen bekannt sein das die neuesten Roco Loks leider öfters Probleme mit zu lauten Motoren und/oder Getrieben haben.
Meine neuesten Beispiele sind da die Roco 211 und die 2143.
Aber das führt jetzt zu weit, denn es geht hier ja eigentlich um die Piko "Schmarrndecoder".


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#44 von digitalo , 07.03.2020 19:32

Abend

Zitat
Mein Exemplar gehört auch zu den lauten. Wie die Fachautoren zu diesem Schluss kommen konnten, ist mir rätselhaft.



Nun, da das Klientel dieser Fachzeitschriften ... größtenteils ... 60+ ist, hat man wohl den "Kind" Faktor bei der Messung der Lautstärke abgezogen ... dann sind die ermittelten db auch nicht mehr so penetrant ... vom Motor/Getriebe zu vernehmen.
Wer sich jedoch ein gutes Gehör in der Arbeitswelt bewahren konnte, der hat halt Pech gehabt, der erfährt halt die Wahrheit ... die MoBa kann auch ohne Sound ein "Spektakel" sein.

Bis dahin


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#45 von Dreispur , 07.03.2020 21:02

Hallo !

Wer hat den C 4 Kondensator bei den obligatorischen Lokplatinen entfernt ?
Und hernach mit dem Pikodekoder keine Probleme mehr . bzw. Fremddecoder ?
Ausser Sound Qualität jetzt beurteilen .

Man könnte eine Umfrage starten . Ich hab sowas noch nicht im Forum gemacht .
Die Fragen könnten lauten
Original mit C4 und PikoDecoder keine Probleme
Ohne C4 keine Probleme mit Piko Decoder
Mit C4 und Fremddecoder
Ohne C4 und Fremddecoder keine Probleme
Entsprechend kann der Besitzer ankreuzen.
Ich kann mir vorstellen das ältere Lokplatinen mit Schnittstelle den C4 nicht haben .
Meine älteren Piko Lok mit 8 pol.Schnittstelle laufen ohne Probleme noch immer .
Wenn man dann ein sachliches Ergebnis hat könnte dieses an Piko gesendet werden .
Oder die lesen brav mit und lassen uns im Regen stehen .
Sehr viele Lok verkable ich Decoder mit Litzen ohne Schnittstellenstecker direkt gelötet .
Da gehen alle Anschlüsse direkt ,ohne Motorentstörung .
Mehr kann ich aus meiner Art und Erfahrung nicht mitteilen .
Grundsätzlich ist gut zu wissen , das das entfernen des C4 hilft .
Aber was machen die anderen ohne Forum . ?
Wünschenswert wäre von Piko in der BDA darauf hinzuweisen.


mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2012 /RM Digikeijs / IB II /


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#46 von Frank Schönow , 07.03.2020 21:54

Zitat von RailMike63 im Beitrag Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

Was nützt ein "Goldenes Gleis", wenn die Wahl nur aufgrund von Bildern und schöngeredeten Testberichten erfolgt?



Auf diesen Kokolores gebe ich schon seit Jahren nichts mehr, ebenso auf diese sogenannten Testberichte. Alles nur noch im Sinne des (zahlenden) Herstellers und nicht objektiv.
Meine Piko V60 läuft ganz gut, ja wenn man sie, wie weiter oben schon berichtet, etwas unter Spannung am Gleis stehen läßt und nicht gleich versucht loszusprinten.
Ansonsten gilt grundsätzlich alles am Decoder per CV abzuschalten was nicht benötigt wird. Bei mir ist das neben mfx/MM auch RailCom und Analogmodus.


Gruß Frank


 
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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#47 von digitalo , 08.03.2020 18:16

Abend

Meine Piko`s mit der NEM352 DSS haben auch mit dem originalen Decodern von Uhlenbrock 76320/420/425 keine Probleme gemacht. Trotzdem habe ich sie entfernt, Grund dafür war das unerträgliche Geräusch (knurren) ... für mich, welches vom Motor her kam, sobald dort Spannung angelegt wurde. Mit einem Zimo oder D&H gibt es das nicht. Bei den Modellen mit PluxX (NEM65 wurden sowohl der C4 (V200 DB) und das Gedöhns drum herum (BR120 DR), als auch original Decoder entfernt/ersetzt.
Ich erwarte nicht, das Piko die Decodermarke ersetzen wird ... egal wie die MoBahner auch zetern ... dafür ist möglicherweise bereits einfach zuviel Geld investiert worden. Für ESU würde das ja bedeuten, das die LoPi/LoSo zum Piko-Programmer kompatibel gemacht werden müssten ... dass ... würde ja die eigenen Programmer-Geschäfte ruinieren. Gleiches gilt für alle anderen Decoderherstelle. Sieht man sich mal die Programmer von UB und Piko im direkten Vergleich an, so wird schon deutlich, das durchaus unterschiedliche Ansprüche gestellt werden. Wenn auch die Hardware von Uhlenbrock (Decoder) kommt ... für deren Software zeichnet ganz sicher Piko verantwortlich.

Bis dahin


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#48 von Dampfstoß , 09.03.2020 17:50

@digitalo:
Sehr viel Vermutung in Deinem Beitrag. Ich würde es nicht als gefährliches Halbwissen bezeichnen, aber als Gerüchte allemal. Das dient hier keinem. Ich denke schon, dass PIKO die Klagen hört und es wird auch darauf reagiert, wenn es möglich ist. So ist es jedenfalls meine Erfahrung.


Man hat immer eine Wahl. Man muss lediglich die richtige Entscheidung treffen.


 
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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#49 von Thomas I , 09.03.2020 19:28

Also ich kann die folgende Aussage von digitalo nur bestätigen:
"Meine Piko`s mit der NEM352 DSS haben auch mit dem originalen Decodern von Uhlenbrock 76320/420/425 keine Probleme gemacht. Trotzdem habe ich sie entfernt, Grund dafür war das unerträgliche Geräusch (knurren) ... für mich, welches vom Motor her kam, sobald dort Spannung angelegt wurde. Mit einem Zimo oder D&H gibt es das nicht."
Darüberhinaus haben einzelner meiner Pikos auch mit den originalen Decodern Probleme gemacht, Probleme die nach einem Austausch gegen D&H-Decoder nicht mehr auftraten.
Und in meinem Freundeskreis bin ich da auch nicht der Einzige.
Als Gerüchte würde ich das daher nicht mehr bezeichnen.


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RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#50 von Dampfstoß , 09.03.2020 19:57

Hallo Thomas,

ich meine diesen Teil des Beitrags:

Zitat

Ich erwarte nicht, das Piko die Decodermarke ersetzen wird ... egal wie die MoBahner auch zetern ... dafür ist möglicherweise bereits einfach zuviel Geld investiert worden. Für ESU würde das ja bedeuten, das die LoPi/LoSo zum Piko-Programmer kompatibel gemacht werden müssten ... dass ... würde ja die eigenen Programmer-Geschäfte ruinieren. Gleiches gilt für alle anderen Decoderherstelle. Sieht man sich mal die Programmer von UB und Piko im direkten Vergleich an, so wird schon deutlich, das durchaus unterschiedliche Ansprüche gestellt werden. Wenn auch die Hardware von Uhlenbrock (Decoder) kommt ... für deren Software zeichnet ganz sicher Piko verantwortlich.



Wenn man etwas nicht genau weiß, sollte man auch mal nichts sagen. Der PIKO SmartProgrammer ist ein Neuprodukt und komplett bei PIKO entstanden. Der SmartDecoder kann damit programmiert werden, sowohl was die CVs und Fahreigenschaften angeht, als auch die kompletten Soundprojekte. Punkt. Dass die 4.1 Decoder eine Gemeinschaftsentwicklung zwischen PIKO und UB sind, ist halt so. Die Zukunft bei PIKO ist eine andere, die Produkte, wo PIKO drauf steht, haben dann auch 100% PIKO drin. Der SmartProgrammer kann jedenfalls nicht nur SmartDecoder programmieren. Das ist in Ansätzen schon erkennbar und da kommt sicher noch mehr, wenn man sich die Möglichkeiten der Hardware etwas genauer anschaut. Die App hat in den letzten Wochen auch an Features und Stabilität gewonnen, finde ich.


Man hat immer eine Wahl. Man muss lediglich die richtige Entscheidung treffen.


 
Dampfstoß
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M-Gleis Markierung original Märklin?
Vorstellung Piko 216 177-6 (52408)

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