RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#51 von Thomas I , 09.03.2020 20:05

Zitat

Hallo Thomas,

ich meine diesen Teil des Beitrags:

Zitat

Ich erwarte nicht, das Piko die Decodermarke ersetzen wird ... egal wie die MoBahner auch zetern ... dafür ist möglicherweise bereits einfach zuviel Geld investiert worden. Für ESU würde das ja bedeuten, das die LoPi/LoSo zum Piko-Programmer kompatibel gemacht werden müssten ... dass ... würde ja die eigenen Programmer-Geschäfte ruinieren. Gleiches gilt für alle anderen Decoderherstelle. Sieht man sich mal die Programmer von UB und Piko im direkten Vergleich an, so wird schon deutlich, das durchaus unterschiedliche Ansprüche gestellt werden. Wenn auch die Hardware von Uhlenbrock (Decoder) kommt ... für deren Software zeichnet ganz sicher Piko verantwortlich.



Wenn man etwas nicht genau weiß, sollte man auch mal nichts sagen. Der PIKO SmartProgrammer ist ein Neuprodukt und komplett bei PIKO entstanden. Der SmartDecoder kann damit programmiert werden, sowohl was die CVs und Fahreigenschaften angeht, als auch die kompletten Soundprojekte. Punkt. Dass die 4.1 Decoder eine Gemeinschaftsentwicklung zwischen PIKO und UB sind, ist halt so. Die Zukunft bei PIKO ist eine andere, die Produkte, wo PIKO drauf steht, haben dann auch 100% PIKO drin. Der SmartProgrammer kann jedenfalls nicht nur SmartDecoder programmieren. Das ist in Ansätzen schon erkennbar und da kommt sicher noch mehr, wenn man sich die Möglichkeiten der Hardware etwas genauer anschaut. Die App hat in den letzten Wochen auch an Features und Stabilität gewonnen, finde ich.





Hallo!
Danke für den Hinweis, der Bezug war mir jetzt nicht sofort erkennbar!

Ich hoffe allerdings nur, dass die Zukunft bei PIKO nicht dazu führt, dass es noch weitere Modelle mit einer nicht genormten Schnittstelle und damit einem Zwang zu hauseigenen Decodern führt.
Ich wäre von einem so herbeigeführten "100% PIKO drinn" nämlich nicht zu begeistern.

Mit bestem Gruß
Thomas


http://www.oogardenrailway.co.uk/


Thomas I  
Thomas I
CityNightLine (CNL)
Beiträge: 1.574
Registriert am: 02.05.2007
Gleise H0 Code 83/75
Spurweite H0e
Steuerung DCC
Stromart analog AC


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#52 von Dampfstoß , 09.03.2020 20:12

Wenn Du den ICE4 meinst, so war dies eine Entwicklung, die den speziellen Bedürfnissen von 2 schaltbaren Triebköpfen genügen sollte. Dies ist eine Spezialanwendung, die für normale PluX22-Decoder nicht in Frage kommt, da diesen der 2. Gleisanschluss fehlt. Weil es noch andere Gliederzüge gibt, darf man gespannt sein, wie PIKO das in Zukunft handhaben wird. Für handelsübliche Loks kommen - meiner Meinung nach - nur Standardschnittstellen oder Kompaktlösungen wie bei der Roco KöfIII in Frage. Alles andere ist Nonsens und lässt sich auf Dauer nicht gewinnbringend verkaufen.


Man hat immer eine Wahl. Man muss lediglich die richtige Entscheidung treffen.


 
Dampfstoß
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 361
Registriert am: 06.11.2019
Spurweite H0
Steuerung Z21, PSP, diverses Testgerümpel
Stromart DC, Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#53 von digitalo , 09.03.2020 21:13

Abend Dampfstoß

Ich zitiere mich mal selbst und schreibe fett was du wohl überlesen hast und trotzdem dort steht ...

Zitat
... Sieht man sich mal die Programmer von UB und Piko im direkten Vergleich an, so wird schon deutlich, das durchaus unterschiedliche Ansprüche gestellt werden. Wenn auch die Hardware von Uhlenbrock (Decoder) kommt ... für deren Software zeichnet ganz sicher Piko verantwortlich. ...



reading and repeated ... bis Dir das Licht aufgeht, oder ... Brille holen und nochmal lesen. Über den Piko-Programmer habe ich mich nicht geäußert, sondern über die Decoder. Die sind von UB ... Piko liefert deren Software und somit sind das auch Piko-Decoder.
Ich brauch die nicht, mit D&H oder Zimo fahren die Piko-Loks besser. Die, welche mfx brauchen ... können sich ja auf das UB-Experiment einlassen ... auf meinen Gleisen gibt es kein mfx, SX, mm/mm².
Die anderen Aussagen in meinem Beitrag sind auch keine Vermutungen oder Halbwissen ... dass sind meine Erfahrungen mit UB-Decodern und ja ... wenn Du so willst dann ist die Nicht- Rückkehr zu ESU eine Vermutung, aber eine, die aus kaufmännischer Sicht absolut plausibel ist. Jeder Decoderhersteller, der auch einen Programmer anbietet ... wird sich hüten seine Routinen für den Piko-Programmer offen zu legen.
Dass ist unser "feuchter" Traum ... ein Programmer für alle Fabrikate ... bevor das kommt ... sind noch die Betriebsökonomen am Werk um das zu verhindern.

Deam on ... und übrigens ... Du kannst mich Stephan nennen ... steht auch in meiner Signatur. Überlesen gehört anscheinend zu Deinem Repertoire ... ops:

Bis dahin


digitalo (Stephan) enjoy the day !

Zentrale: C1 FW 1.402, LoPro, MXULFA & D&H Programmer
Decoder: Zimo, D&H, ESU & UB, only DCC auf K-|:|
Loks von Brawa, RoFl, Märklin, Primex, Piko, Liliput & Rivarossi
JEDEM, WAS IHN ANTREIBT! Frei von ... mm/²/mfx/+


 
digitalo
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2.448
Registriert am: 26.12.2009
Spurweite H0
Stromart Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#54 von Thomas I , 13.03.2020 00:27

Zitat

Wenn Du den ICE4 meinst, so war dies eine Entwicklung, die den speziellen Bedürfnissen von 2 schaltbaren Triebköpfen genügen sollte. Dies ist eine Spezialanwendung, die für normale PluX22-Decoder nicht in Frage kommt, da diesen der 2. Gleisanschluss fehlt. Weil es noch andere Gliederzüge gibt, darf man gespannt sein, wie PIKO das in Zukunft handhaben wird. Für handelsübliche Loks kommen - meiner Meinung nach - nur Standardschnittstellen oder Kompaktlösungen wie bei der Roco KöfIII in Frage. Alles andere ist Nonsens und lässt sich auf Dauer nicht gewinnbringend verkaufen.



Bei meinem Steuerwagen zum RBe540 ist auch keine genormte Schnittstelle drinnen.

Im übrigen denke ich, dass sich das auch beim ICE-4 hätte mit einer genormten Schnittstellen lösen lassen.


http://www.oogardenrailway.co.uk/


Thomas I  
Thomas I
CityNightLine (CNL)
Beiträge: 1.574
Registriert am: 02.05.2007
Gleise H0 Code 83/75
Spurweite H0e
Steuerung DCC
Stromart analog AC


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#55 von digitalo , 13.03.2020 07:16

Moin Thomas

[quote="Thomas I" post_id=2088490 time=1584055633 user_id=2527]... Im übrigen denke ich, dass sich das auch beim ICE-4 hätte mit einer genormten Schnittstellen lösen lassen. ...[/quote]

Das sehe ich genau wie Du ... vielleicht ist es ein "Testballon" seitens Piko, Motto ... wie weit kann man gehen ... bis der Käufer aussteigt. Leider ist nicht jeder in der Lage eine eigene Platine mit Norm-DSS zu entwickeln, ob das aber im Einzelfall lohnt sei mal dahin gestellt.

Bis dahin


digitalo (Stephan) enjoy the day !

Zentrale: C1 FW 1.402, LoPro, MXULFA & D&H Programmer
Decoder: Zimo, D&H, ESU & UB, only DCC auf K-|:|
Loks von Brawa, RoFl, Märklin, Primex, Piko, Liliput & Rivarossi
JEDEM, WAS IHN ANTREIBT! Frei von ... mm/²/mfx/+


 
digitalo
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2.448
Registriert am: 26.12.2009
Spurweite H0
Stromart Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#56 von Dampfstoß , 13.03.2020 08:22

Hallo Stephan,

danke für die Aufklärung, da habe ich dann wohl zu sehr zwischen den Zeilen gelesen - tut mit leid.
Für Dich zur Info: Die Decodersoftware kommt von UB. Auch bei den PIKO-Decodern. Die Sounds und die Sound-Software kommt von PIKO.
Villeicht hast Du ja gesehen, dass 2 Controller auf den SmartDecodern werkeln.


Man hat immer eine Wahl. Man muss lediglich die richtige Entscheidung treffen.


 
Dampfstoß
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 361
Registriert am: 06.11.2019
Spurweite H0
Steuerung Z21, PSP, diverses Testgerümpel
Stromart DC, Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#57 von Dampfstoß , 13.03.2020 08:25

[quote="Thomas I" post_id=2088490 time=1584055633 user_id=2527]
Im übrigen denke ich, dass sich das auch beim ICE-4 hätte mit einer genormten Schnittstellen lösen lassen.
[/quote]

Welche Norm-Schnittstelle hat 2 getrennte Gleisanschlüsse? Nenne mir genau eine! Wenn man eine Normschnittstelle auf einen 2. Gleisanschluss hin angepasst hätte, wäre es ebenfalls keine Norm-Schnittstelle mehr gewesen. Ich glaube, hier wäre das Geschrei noch lauter geworden, wenn dann ein Anwender seinen Normdecoder seiner Wahl eingedrückt hätte und dieser dann sehr kurz, aber sehr hell geleuchtet hätte.


Man hat immer eine Wahl. Man muss lediglich die richtige Entscheidung treffen.


 
Dampfstoß
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 361
Registriert am: 06.11.2019
Spurweite H0
Steuerung Z21, PSP, diverses Testgerümpel
Stromart DC, Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#58 von Stadtbahner , 13.03.2020 09:36

Und wenn man zwei Decoder verwendet? Also ein Lokdecoder und einen Funktionsdecoder?


Viele Grüße, Marc

Meine kleine Parkettbahn "Bärlin", neu: Liliput 202 003 UmAn.
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.


 
Stadtbahner
EuroCity (EC)
Beiträge: 1.322
Registriert am: 17.11.2014
Gleise Trix C-Gleis
Spurweite H0
Steuerung DCC | z21 | Rocrail | MultiMaus
Stromart Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#59 von persus , 13.03.2020 10:22

Zitat

Welche Norm-Schnittstelle hat 2 getrennte Gleisanschlüsse? Nenne mir genau eine! Wenn man eine Normschnittstelle auf einen 2. Gleisanschluss hin angepasst hätte, wäre es ebenfalls keine Norm-Schnittstelle mehr gewesen. Ich glaube, hier wäre das Geschrei noch lauter geworden, wenn dann ein Anwender seinen Normdecoder seiner Wahl eingedrückt hätte und dieser dann sehr kurz, aber sehr hell geleuchtet hätte.



Das geht hier gerade am eigentlichen Problem vorbei. Wozu braucht man denn zwei separate Gleisanschlüsse an einem Decoder? Eigentlich braucht man das nicht. Der einzige mögliche Grund, den ich sehe, wäre eine Schleiferumschaltung. Doch nicht jede Lok benötigt eine Schleiferumschaltung. Demnach macht eine Schnittstellennormierung zu einer Schleiferumschaltung nur sehr eingeschränkt Sinn.

Die bislang gängige Lösung aller anderen Hersteller bei der Schleiferumschaltung, diese auf der Hauptplatine der Lok zu realisieren und nicht den Decoder damit zu überfrachten, ist logisch und bewährt. Nicht zuletzt, weil sie Verantwortlichkeiten trennt: ein sehr bewährtes Prinzip modularer Konstruktionsweisen. Alles auf einen Decoder zu klatschen, wie das Piko praktiziert, macht hingegen einfach gar keinen Sinn. Und der ICE 4 ist nicht der Erstfall. Bei der AC-Variante des ICE 3 hat Piko auch eine speziellen Decoder (ohne Schnittstelle) mit integrierter Schleiferumschaltung verbaut. Auch ein Uhlenbrock-Fabrikat.

Zitat

Wenn Du den ICE4 meinst, so war dies eine Entwicklung, die den speziellen Bedürfnissen von 2 schaltbaren Triebköpfen genügen sollte. Dies ist eine Spezialanwendung, die für normale PluX22-Decoder nicht in Frage kommt, da diesen der 2. Gleisanschluss fehlt. Weil es noch andere Gliederzüge gibt, darf man gespannt sein, wie PIKO das in Zukunft handhaben wird. Für handelsübliche Loks kommen - meiner Meinung nach - nur Standardschnittstellen oder Kompaktlösungen wie bei der Roco KöfIII in Frage. Alles andere ist Nonsens und lässt sich auf Dauer nicht gewinnbringend verkaufen.



Auch hier stimme ich ganz und garnicht zu. Aus zuvor genannten Gründen. Aber auch, weil der ICE 4 eine zehnpolige Kupplung hat und mit zehn Polen kann man schon sehr viel Funktionalität in zwei Steuerwagen und in der Mitte des Zuges abbilden. Tatsächlich reichen eigentlich elf Pole.
01. Gleis
02. Gleis
03. Decoder-Plus
04. Spitzensignal
05. Fernlicht
06. Rücklicht
07. Zugzielanzeige
08. Führerstandsbeleuchtung
09. Innenraumbeleuchtung
10. Lautsprecher
11. Lautsprecher
Fehlt was?

Außerdem können andere Hersteller auch Schleiferumschaltung und viele Funktionen, ohne die Schnittstellennormen zu umgehen. Neben einer omnipoligen Kupplungslösung hätte sich auch der Zugbus als Lösung angeboten. Er böte sich nicht nur an, es ist meiner bescheidenen Meinung nach die logische und zu bevorzugende Lösung für solche Anforderungen. Auch hier sind wir wieder bei der Trennung der Verantwortlichkeiten, dem bewährten Prinzip modularer Konstruktionsweisen.

Ferner stelle ich die Wirtschaftlichkeit infrage. Anstatt auf bewährte Technik zu setzen (Zugbus/SUSI sowie Schleiferumschaltung auf der Hauptplatine) und dabei auch noch Pole an den Kupplungen einzusparen, entwickelt Piko einen Decoder vollständig neu. Der außer Schleiferumschaltung nichts kann. Der ICE braucht immer noch 10 Pole in den Kupplungen. Und ein separates SUSI-Soundmodul. Das kann sich meiner unfachmännischen Meinung nach wohl kaum gerechnet haben. Was sind ein paar PICs mit dem SUSI-Protokoll programmiert im Vergleich zur kompletten Neuentwicklung eines sehr speziellen Digitaldecoders? Das kann sich nicht gerechnet haben. Und das sehen wir auch. Dieser Spezialdecoder ist deutlich teuerer und die Endverbraucher zahlen das.

Ja, diese massive Abweichung von den Standardschnittstellen, diesen absoluten Alleingang Pikos bezahlen die Verbraucher. Ich spreche ausdrücklich nicht von "wir" Verbraucher, denn für mich war genau das der Grund, auf den ICE 4 von Piko zu verzichten.

Mir ist bislang noch kein einziges Argument unter gekommen, welches Pikos Alleingang rechtfertigt. Obwohl, doch, eines: Geldgier. Beziehungsweise das kaltschnäuzige Ausnutzen der Situation, dass sie die ersten sind, die einen ICE 4 auf den Markt bringen.

Zitat

Und wenn man zwei Decoder verwendet? Also ein Lokdecoder und einen Funktionsdecoder?



Dann hat man Probleme bei der CV-Programmierung, denn beide Decoder müssten auf dieselbe Adresse hören. Und ein mfx-Betrieb ist dann auch nicht möglich.


Gruß
Pero


 
persus
InterCity (IC)
Beiträge: 756
Registriert am: 04.06.2016
Spurweite H0
Stromart DC, Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#60 von Dampfstoß , 13.03.2020 11:02

Warum man sich nun für eine Decoder-Schleiferumschaltung anstelle einer Lokplatinen-Schleiferumschatung entschlossen hat - wir werden es hier nicht klären. Es ist eine Lösung, ob sie nun gut oder weniger gut ist.


Man hat immer eine Wahl. Man muss lediglich die richtige Entscheidung treffen.


 
Dampfstoß
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 361
Registriert am: 06.11.2019
Spurweite H0
Steuerung Z21, PSP, diverses Testgerümpel
Stromart DC, Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#61 von RailMike63 , 13.03.2020 11:08

Liebe MoBa- Freunde,

diese Diskussion ist gerade "of topic", sprich geht am eigentlichen Thema vorbei.
Ich empfehle dafür ggf. einen eigenen Thread aufzumachen.

Vielen Dank und Grüße
Mike


RailMike63  
RailMike63
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 32
Registriert am: 27.09.2019


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#62 von OttRudi , 13.03.2020 13:55

Zitat

Liebe MoBa- Freunde,

diese Diskussion ist gerade "of topic", sprich geht am eigentlichen Thema vorbei.
Ich empfehle dafür ggf. einen eigenen Thread aufzumachen.

Vielen Dank und Grüße
Mike



Mike,
im Prinzip kann man Deine Frage ja beantworten. Für AC Fahrer, die auch MFX einsetzen wollen, sind die Modelle nicht besonders gut geeignet. Viele, ich gehöre auch dazu, kaufen deshalb die analoge DC-Version und bauen die Lok um. Zumal der Decoder Aufpreis bei Piko happig ist. Für DC Fahrer würde ich nicht von Probleme sprechen, sondern es gibt bessere Decoder für weniger Geld.


 
OttRudi
InterCity (IC)
Beiträge: 778
Registriert am: 07.07.2019
Ort: MarKt Indersdorf
Spurweite H0
Stromart Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#63 von Dirk Ackermann , 15.03.2020 12:43

Moin,

meine DC Loks von Piko rüste ich eh (da analog) mit einem ESU LokPilot 4 b.z.w. künftig mit dem LokPilot 5 aus.
Teilweise auch mit ESU Loksound.

Daher kann ich hier nicht mitsprechen, aber meine bisher gekauften AC Loks aus der Piko Expert serie hatten Uhlenbrock Decoder ab Werk verbaut die mehr oder weniger schlecht abgestimmt waren.
Nach Anpassung der Lastregelung gemäß den Anleitungen für die Uhlenbrock-Decoder liefen die Loks einwandfrei.


Grüße aus Dithmarschen
Dirk

Mitglied bei den Eisenbahn Freunden Vaale


 
Dirk Ackermann
Metropolitan (MET)
Beiträge: 2.819
Registriert am: 06.05.2005
Ort: Krumstedt
Gleise Roco Line
Spurweite H0
Steuerung ECoS2, DCC, DCC Railcom+M4
Stromart DC, Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#64 von TEE2008 , 15.03.2020 14:07

Hallo zusammen,
seit gut 2 Wochen sind alle meine Piko Loks mit ESU Lokpilot 4 mfx ausgestattet, bis auf meine neue Piko 51330 120 502 DB Netz mit Sound.
Unter mfx und oder mit eingeschaltetem Railcom macht sie die gleichen Probleme wie die anderen mit Piko Loks mit Smart Decoder 4.1 mfx.Nur mit eingeschaltetem DCC und Motorola 2 fährt sie an der MS II mit dem aktuellsten Update unter DCC einwandfrei, auch im Analogbetrieb auf M-Gleisen.

Piko 51330 im Analogbetrieb auf M-Gleisen:
Mit Güterzug, nur zum als Versuch für eine eventuelle orientrote BR 120 mit Bundesbahnlogos, die beakanntlich auch vor Güterzügen eingesetzt wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=jXK3mVGzOKc
https://www.youtube.com/watch?v=we3ZVVDasLc


Gruß

Tobias


 
TEE2008
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3.675
Registriert am: 19.12.2007
Homepage: Link
Gleise M und C-Gleis
Steuerung CS I; MS II; Trafo


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#65 von Knotenblech , 15.03.2020 19:58

Hallo Zusammen,

ich besitze zwei Piko-Loks, eine BR 111 #51843 und eine BR 187 Railpool #51565. In beiden werkelt ein ESU LS4 (oem) ab werk. Digitalprotokoll DCC mit Railcom, andere Protokolle deaktiviert. Kein Stützkondensator, C4 weg und Pufferkondensator (Kerko 10µF) auf Decoder + und -.(Grund: LS4 zerschießt Gleissignal)viewtopic.php?f=5&t=118882&sid=3b5deeef9adce7249ae4f1f1202b48d0. Fahrtechnisch und Sound Null komma null Probleme.

neuere Loks mit Piko-Smart-Decoder werde ich mir mit Sicherheit nicht kaufen, da Uhlenbrock-Derivate. Hatte Mit UB schon öfters Problem, daß diese sich durch W-Lan geisterhaft in Bewegung gesetzt haben. Anderer Decoder(Hersteller) in Lok und Ruhe war. Und die jetzigen Smart-Decoder scheinen ja auch Gurkensalat zu sein.

Schade um die Piko-loks, optisch eigentlich schöne Maschinchen und die Fahreigenschaften sind auch recht gut.

Gruß Robert


Sinus-und MFX-Verweigerer, K-Gleis, R>500mm; optimierte, schlanke Mä-K-Weichen, Fahrzeuge verschiedener Hersteller, viele auf Glockenanker umgebaut.

Decoder: Esu, Zimo und Qdecoder

Die Gesetze der Mechanik, Elektrik und Physik gelten auch bei der Modellbahn


 
Knotenblech
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 364
Registriert am: 30.03.2011
Ort: an den Alpen kurz vor "Ostelitsch"
Spurweite H0
Steuerung ECoS 50200
Stromart AC, Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#66 von digitalo , 16.03.2020 13:24

Hi

Eigentlich, nach allem was sich in Punkto Probleme mit Smart-Decoder von Piko vernehmen lässt, sollte sich Piko auf die Produktion von Modellen ohne Decoder konzentrieren, die der MoBahner dann selbst ... nach eigenen Gusto aufrüstet lassen. Spart für beide Seiten richtig Geld.
Die Mitbewerber könnten/sollten da auch mal drüber nachdenken ...

Bis dahin


digitalo (Stephan) enjoy the day !

Zentrale: C1 FW 1.402, LoPro, MXULFA & D&H Programmer
Decoder: Zimo, D&H, ESU & UB, only DCC auf K-|:|
Loks von Brawa, RoFl, Märklin, Primex, Piko, Liliput & Rivarossi
JEDEM, WAS IHN ANTREIBT! Frei von ... mm/²/mfx/+


 
digitalo
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2.448
Registriert am: 26.12.2009
Spurweite H0
Stromart Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#67 von martin65 , 14.04.2020 17:10

Zitat von RailMike63 im Beitrag Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

Mich würde jetzt wirklich mal interessieren, welche Probleme ihr mit digital ausgestatteten Piko-Loks habt.
Bitte aber nur Meldungen zu Loks mit ab Werk eingebauten Decodern


Ich habe Piko-Loks mit ab Werk verbauten Sounddekodern und habe damit keinerlei Probleme. Allerdings sind da auch noch die ESU-OEM-Decoder verbaut.

Piko-Loks bei denen als Werksdekoder keine ESU-OEMs mehr verbaut sind, kaufe ich mir als Analogversion und baue dann einen Loksound 5 selber ein. Allerdings kann das dann ggf. mit "Fräsarbeiten" im Gehäuse verbunden sein, falls es im Gehäuse sonst nicht genug Platz für nen Loksound 5 (den Loskound 5 Micro habe ich noch nie ausprobiert) gibt. Oder ich wähle stattdessen gleich ein vergleichbares Modell von Roco o.ä. mit werkseingebautem Sounddekoder.

Viele Grüße.


Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0:


 
martin65
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 383
Registriert am: 15.12.2013
Ort: Tief im Westen, wo die Sonne nicht mehr verstaubt.
Gleise Trix C-Gleis
Spurweite H0
Stromart DC, Digital, Analog


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#68 von frosch27 , 14.04.2020 17:29

Moin zusammen,
mal ein paar Erfahrungen von mir. Ich selbst habe mittlerweile über 50 Lokomotiven usw von Piko. Vom Schienenbus bis zum neuen ICE 4, von der 150 bis zur G6. In der Anfangszeit, waren diese komischen Andis verbaut. Die flogen ohne mit der Wimper zu zucken raus und sind durch ESU oder Zimo ersetzt worden. Dann habe ich Loks aus DC nach AC umgebaut. Teilweise habe ich Soundloks noch mit ESU Sound ab Werk. Alles gut. Dann kam die trennung von ESU im Soundbereich und Piko Sound hielt Einzug. Z.b. Die V60 in altrot oder aber der ICE 4. Programmieren etc ging gar nicht. Weder mit der IB2,noch mit dem ESU oder aber mit dem ZIMO Programmer. Seitdem ich nun den PIKO Smartprogrammer habe, bin ich zufrieden. Endlich läuft die V60 so wie ich es brauche. Ganz ganz wichtig!!!! ist z.B. das man alle Formate abschalten muss, die man nicht benötigt. z.B. Bei DCC, muss mfx,mm raus und ebenso sehr wichtig!!! die analog Erkennungen für AC und DC. Dann ist Ruhe, die Loks rasen nicht mehr los, sind immer steuerbar. Dies alles ist mit dem Programmer, endlich kinderleicht geworden
Gruß
ingo


Ich bin nicht so wie mich andere gerne hätten
Alle reden von Lärm an Bahnstrecken.... ICH mache ihn!!!!
MIST 4,42,47,DoIt
www.teppichbahnfreunde.de


 
frosch27
InterCity (IC)
Beiträge: 773
Registriert am: 14.10.2009
Spurweite H0, N, Z
Steuerung CS3+,Intellibox 1 und 2
Stromart AC, DC, Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#69 von Vorreiter , 15.04.2020 06:25

Hallo!
Digitale Pikoloks haben weder mehr noch weniger Probleme als die Produkte anderer Hersteller.
Was ein Problem sein könnte, ist die metallurgische Zusammensetzung des Metalls der Räder.
Da dieselben der Stromübertragung dienen ist das bei Zweileiter kritischer als bei Dreileiter, da
hier die Achsen ohnehin die Außenschienen elektrisch miteinander verbinden.
Jedenfalls muß ich meine Radsätze häufiger polieren als bei anderen Herstellern.
MfG


Vorreiter  
Vorreiter
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 415
Registriert am: 27.05.2019


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#70 von OttRudi , 15.04.2020 08:00

Zitat

Seitdem ich nun den PIKO Smartprogrammer habe, bin ich zufrieden. Endlich läuft die V60 so wie ich es brauche. Ganz ganz wichtig!!!! ist z.B. das man alle Formate abschalten muss, die man nicht benötigt. z.B. Bei DCC, muss mfx,mm raus und ebenso sehr wichtig!!! die analog Erkennungen für AC und DC. Dann ist Ruhe, die Loks rasen nicht mehr los, sind immer steuerbar. Dies alles ist mit dem Programmer, endlich kinderleicht geworden




Ingo,
wenn ich dies richtig verstehe, baut sich Piko ein proprietäres DCC System auf. Nachdem Motto: Wenn man alles von Piko kauft, funktioniert alles bestens. Dann verstehe ich auch, warum man MFX nur halbherzig implementiert und nicht auf das fits MFX setzt. Dann doch lieber die DC Version kaufen und auf AC umbauen.


 
OttRudi
InterCity (IC)
Beiträge: 778
Registriert am: 07.07.2019
Ort: MarKt Indersdorf
Spurweite H0
Stromart Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#71 von Dampfstoß , 15.04.2020 09:22

Zitat

Ingo,
wenn ich dies richtig verstehe, baut sich Piko ein proprietäres DCC System auf. Nachdem Motto: Wenn man alles von Piko kauft, funktioniert alles bestens. Dann verstehe ich auch, warum man MFX nur halbherzig implementiert und nicht auf das fits MFX setzt. Dann doch lieber die DC Version kaufen und auf AC umbauen.



Manche Dinge sind auch einfach historisch bedingt. Märklin hat sich in Sachen mfx bis 2018 in Schweigen gehüllt, da waren die SmartDecoder schon im Markt. In Zukunft wird PIKO sicher mehr Augenmerk auf Kompatibilität und kompromissarme Funktionalität setzen. Alles andere wäre widersinnig. Und: proprietäres DCC gibt es bislang nur von einem Hersteller und das nennt sich "RailCom plus". DCC an sich ist quelloffen und das wird auch so bleiben.


Man hat immer eine Wahl. Man muss lediglich die richtige Entscheidung treffen.


 
Dampfstoß
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 361
Registriert am: 06.11.2019
Spurweite H0
Steuerung Z21, PSP, diverses Testgerümpel
Stromart DC, Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#72 von Der Krümel , 15.04.2020 10:16

Hallo zusammen,

ich habe inzwischen reichlich Piko-Loks, da sie mir (insbesondere die Modelle der letzten 2-3 Jahre) optisch und von den Fahreigenschaften her gut gefallen.
Ein zwiespältiges Verhältnis habe ich zu den ab Werk eingesetzten Decodern, deshalb kaufe ich normalerweise die DC-Version und baue sie für meine Pickelgleise um.
Ein paar wenige Modelle habe ich ab Werk in der für Märklin tauglichen Version gekauft, normalerweise dann, wenn sie durch ein besonderes Angebot günstiger waren als das analoge DC-Modell.

Bei früher von Piko verwendeten Decodern, die noch ganz offensichtlich von Uhlenbrock stammten, habe ich die Versuche schnell aufgegeben, den Modellen damit gute Fahreigenschaften bei zu bringen.
Ich wurde mit den Decodern nicht warm. Meine Versuche, über Parameteränderungen die Fahreigenschaften zu verbessern, endeten immer im Gegenteil.
Ich habe diese Decoder daher durch welche von ESU ersetzt, die ich meistens einsetze.
In meinen 3 Piko 103ern werkeln aktuell allerdings Uhlenbrock Plux16-Decoder aus Piko AC-Loks. Ursprünglich nur testweise bei einer Lok, da mir nach einem Umbau ein ESU-Decoder fehlte.
Die 103er fuhren aber mit diesem Decoder gut, daher habe ich die vorhandenen dort erst einmal "geparkt".
Zwei Modelle habe ich aktuell mit "Piko SmartDecoder" (ohne Sound). Auch diese fahren gut.
Dem Piko Schienenbus (VT98), ebenfalls ohne Sound, habe ich mit einem ESU LokPilot DCC kein schönes Langsamfahren beibringen können, daher habe ich den Original Piko SmartDecoder wieder eingesetzt, mit dem er gute Eigenschaften hat (und auch ganz besonders langsam "kriecht", was ich mit dem ESU nicht hinbekommen habe).
Ich habe allerdings bei den Piko Decodern alle Protokolle außer DCC ausgeschaltet.

Wo es geht, nutze ich mit meiner Tams Zentrale inzwischen DCC.
Bei Märklin-Modellen nutze ich oftmals MM2, sofern die eingesetzten Decoder kein DCC unterstützen, bei wenigen auch mfx.


Viele Grüße
Hendrik


 
Der Krümel
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3.758
Registriert am: 27.04.2005
Homepage: Link
Ort: OWL
Spurweite H0
Steuerung Tams MC
Stromart AC, Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#73 von supermoee , 28.05.2020 07:24

Hallo,

ich würde die Frage mit Ja beantworten.

Ein Forumskollege aus einem anderen Forum hatte plötzlich Probleme mit seiner CS2. Sie blieb im Betrieb einmal hängen. Nach einer längeren stromlosen Pause startete sie wieder. Es gab aber Ungereimtheiten bei der Programmierung und Steuerung von DCC Loks und Magnetartikeln. Ab und zu fror die CS2 auch wieder ein.

Wir haben resettet, Backups zurückgespielt, Updates, neues Netzteil und alles mögliche ausprobiert. Wir waren kurz vor dem kapitulieren und wollten die Zentrale zur Reparatur einschicken, was normalerweise heisst, eine neue Zentrale muss her. Beim Fachsimpeln über digitale Probleme erläuterte ich ihm auch die Problematik von Pikoloks mit dem C4 Kondensator und das sie mit ESU SOunddekodern auch zu Störsender werden können und da fiel dem Kollegen ein, er hätte seit gar nicht so langer Zei einen Piko Stadler Triebwagen Nr 59033 gekauft gehabt. Er nahm diesen Zug von der Anlage und die Probleme waren wie durch ein Wunder verschwunden.

Dass eine Lok eine Zentrale so lahm legen kann war mir nicht bewusst. Eingebaut ist der originale Uhlenbrock Dekoder. Das bekräftigt meine Theorie, die Piko Loks nur noch in 2L Version zu kaufen.

Eine MS2 hat mit dem Zug keine Probleme. Also ist das Problem doch etwas komplexer einzukreisen.

Gruss

Stephan


MM freie Zone, während DCC sich bei der Steuerung von Loks immer breiter macht. Sonst mfx.


supermoee  
supermoee
Gleiswarze
Beiträge: 11.863
Registriert am: 02.06.2006
Gleise Maerklin K Gleise
Spurweite H0
Steuerung Maerklin CS2 4.2.13 GFP 3.81
Stromart Digital


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#74 von RailMike63 , 28.05.2020 11:58

Vielen Dank für den Beitrag und auch allen anderen Schreibern bis hierher.

Es zeichnet sich meines Erachtens hier ab, dass es zum Einen bei digitalen Pikoloks Probleme im Märklin 3-Leiterbereich mit CS gibt, derart dass hier die gesamte Zentrale gestört wird. Das finde ich schon heftig und ist ein gravierender Mangel, unabhängig davon, ob man das selbst irgendwie fixen kann oder nicht. Da frage ich mich aber, warum - zumindest diejenigen die Leser einer Fachzeitschrift wie MIBA sind - da nicht Amok laufen und die mit Leserbriefen zubomben, damit Unwissende MoBa Freunde gewarnt sind und durch den Druck solche Billigmeier wie Piko zum Handeln gezwungen werden. Stattdessen wird Piko von der (MIBA) Modellbahnpresse mit Lob überhäuft und ihr Chef präsentiert sich als strahlender Wunderknabe, der ja alles soviel besser macht als der Rest der Modellbahnwelt.

Aber auch im 2-Leiter Gleichstrom sind die digitalen Loks von Piko mit Hauseigenem Decoder nicht zuverlässig (Siehe meine Probleme mit heftigsten Soundaussetzern ganz zu Anfang). Es ist mir wirklich ein Rätsel, warum beim Einbau von Sounddecodern ab Werk nicht gleich ausreichend große Pufferkondensatoren mit verbaut werden. Kosten nur Centbeträge und verbessern das (Fahr)erlebnis der Modellbahner extremst.


RailMike63  
RailMike63
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 32
Registriert am: 27.09.2019


RE: Haben digitale PIKO-Loks ab Werk ein Problem?

#75 von digitalo , 28.05.2020 12:17

Mahlzeit

Zitat
... Da frage ich mich aber, warum - zumindest diejenigen die Leser einer Fachzeitschrift wie MIBA sind - da nicht Amok laufen und die mit Leserbriefen zubomben, damit Unwissende MoBa Freunde gewarnt sind und durch den Druck solche Billigmeier wie Piko zum Handeln gezwungen werden ...



"Wessen Brot ich ess ... dessen Lied ich sing" Schonmal was von diesem Spruch gehört? Der Blätterwald lebt von den Anzeigen aus der MoBa-Industrie, also werden sie sich hüten diese mit ungeliebten Wahrheiten zu vergrätzen.

Zitat
... Es ist mir wirklich ein Rätsel, warum beim Einbau von Sounddecodern ab Werk nicht gleich ausreichend große Pufferkondensatoren mit verbaut werden ...



Geiz ist geil! das gilt für jeden gleichermaßen, so er dies zum Lebensmotto gewählt hat. Der Kunde muss es bezahlen wollen, sonst ist eine Firma recht schnell pleite, egal was sie produziert. Du musst ja nicht die Produkte von Piko kaufen ... Märklin, Brawa usw. gibt es ja auch noch im Handel. Was man sich leisten will oder kann, ist ein anderes Thema.
Die einen fahren zB. Dacia und die anderen Benz ... alles ganz persönliche Entscheidungen.

Bis dahin


digitalo (Stephan) enjoy the day !

Zentrale: C1 FW 1.402, LoPro, MXULFA & D&H Programmer
Decoder: Zimo, D&H, ESU & UB, only DCC auf K-|:|
Loks von Brawa, RoFl, Märklin, Primex, Piko, Liliput & Rivarossi
JEDEM, WAS IHN ANTREIBT! Frei von ... mm/²/mfx/+


 
digitalo
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2.448
Registriert am: 26.12.2009
Spurweite H0
Stromart Digital


   

M-Gleis Markierung original Märklin?
Vorstellung Piko 216 177-6 (52408)

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz