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RE: Seltsame Lopi Programmierung

#1 von Hexdi , 27.04.2020 18:00

Guten Abend zusammen,

nach längerer Zeit habe ich gestern und heute versucht, einen Lopi V4.0 MM mit meiner CS2 zu programmiernen und bin zunächst schier daran verzweifelt. Ich muss dazu sagen, dass sich ein ESU Lokprogrammer für mich nicht lohnt, da ich ganz überwiegend mit Märklin mld3 unter mfx fahre.

Ich hatte von früheren Programmierungen noch im Kopf, dass man zunächst das Gleissignal auf DCC stellt und eine DCC Lok anlegt, damit man die CV Programmierung vornehmen kann, wobei die Lok auf dem Programmiergleis steht. Es kamen aber immer wieder Fehlermeldungen beim Lesen und Schreiben bis die Lok am Ende garnicht mehr lief.

Heute dann mehr oder weniger zufällig die Erleuchtung:
Die mit DCC Decoder angelegte Lok ermöglicht den CV Zugriff tadellos, obwohl als Gleissignal mfx+MM2 anliegt !

Hier zunächst die betreffende Lok links mit DCC Decoder und rechts mit MM Decoder angelegt:



Dann die Kofiguration der "DCC" Lok:



Und schließlich das dazu gehörende Gleissignal



Der CV Zugriff gelingt mit der linken Lok tadellos, mit der rechten aber nicht.

Mir reicht diese zufällige Erkenntnis vorerst aus, aber so recht verstehen tue ich nicht, was da passiert.

Wer hat eine Erklärung ?

Die Lopi Familie wird ja allgemein als sehr gut bewertet, aber das macht natürlich nur Spaß, wenn auch die Programmierung einigermaßen glatt geht.

Schönen Abend noch !

Berthold


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RE: Seltsame Lopi Programmierung

#2 von hu.ms , 27.04.2020 19:20

dcc-programmierung mit cs2 mache ich immer über den programmiergleis-anschluss und den button cv-zugriff auf dem 2. bild.
Dann auf der folgemaske die cv-werte über die buttons auslesen und neue setzen. Evtl. weitere cv-zeilen anlegen.
Kann man in der akteullen anleitung zur cs2 nachlesen.

Hubert


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RE: Seltsame Lopi Programmierung

#3 von Hexdi , 30.04.2020 18:43

Guten Abend Hubert,

ja, so funktioniert es. Ich hatte mich halt nur gewundert, dass eine unter "DCC Decoder" angelegte Lok sich programmieren lässt, obwohl kein DCC Gleissignal anliegt.
Meine für den späteren Fahrbetrieb angelegte Lok mit "MM Decoder" hat offensichtlich nur Zugriff auf die Lokadresse und die hier beim CV Zugriff angezeigten Werte scheinen irgendwie sinnlos - vergessen wir das einfach ...
Inzwischen weis ich auch, dass die CV Änderung durchaus auch geklappt haben kann, obwohl die Anzeige "Programmierung war nicht erfolgreich" erscheint.

Jedenfalls fährt mein altes Schätzchen BR 44 (3047.3) jetzt wunderbar langsam und butterweich und das im wesentlichen unter Verwendung der Werkseinstellungen des Lopi`s, nur die Höchstgeschwindigkeit musste ich zurücknehmen.
[Leider enthält die Tabelle (Abb.14) der Lopi BDA keine Empfehlungen für den Märklin HLA]

Da wir gerade beim Thema sind:
Wie ist das mit den Fahrstufen beim Lopi unter MM ?
Meine CS2 zeigt nur 14 Fahrstufen an. Unter DCC sind es wohl 126 , wobei auch mit 14 FS die Lok schon sehr gleichmäßig beschleunigt.

Als nächstes kommt jetzt meine 3047.1 aus Schülerzeiten (1960er) an die Reihe zum Umbau. Da beide Maschinen mechanisch gleich sind und auch dieselbe Decoder Type bekommen werden, hoffe ich auf zwei Exemplare mit exaktem Gleichlauf für Vorspann- oder Schiebebetrieb. Muss mir dann nur noch was einfallen lassen zum Kuppeln der Telex Kupplung der Vorspannlok mit dem Kupplungshaken der Zuglok.

Gruß
Berthold


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RE: Seltsame Lopi Programmierung

#4 von hu.ms , 30.04.2020 19:37

Zitat

Da wir gerade beim Thema sind:
Wie ist das mit den Fahrstufen beim Lopi unter MM ?
Meine CS2 zeigt nur 14 Fahrstufen an. Unter DCC sind es wohl 126 , wobei auch mit 14 FS die Lok schon sehr gleichmäßig beschleunigt.
Gruß Berthold


Ich nutze mit der cs2 alle 3 formate, wobei kaum 10% meiner loks noch einen mm-decoder haben.
Ca.55% dcc-decoder bzw. nachrüstungen esu und zimo und ca.35% mä-mfx-oem-decoder.
Kann dir nur empfehlen an der cs2 auch das dcc-gleisformat freizugeben und die lopis damit zu steuern.
NIcht nur wg. der fahrstufen sondern wegen der vielen optimierungsmöglichkeiten durch die vielen zugänglichen cv unter dcc.

Hubert


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