allem Anschein nach habe ich den Decoder in meinem VT 08 / Mä Art. 39080 'gehimmelt'. Modellparameter: Softdrive-Sinus-Motor, Sound, MTC21-Schnittstelle auf der SDS-Zusatzplatine
Hier im Forum bin ich auf einen Beitrag gestoßen, wonach bei Softdrive-Sinus-Modellen kein einfacher Decodertausch möglich wäre. Da Märklin nicht durchgängig die Vorgaben der Norm für die MTC21-Schnittstelle einhielte sei ein speziell auf das jeweilige Modell zugeschnittener Decoder erforderlich.
Bei ESU habe ich nun gelesen, daß ab der Decodergeneration 4 auch SDS-Motore gesteuert werden könnten.
Die Suche im Forum ergab zwar eine Unmenge von Beiträgen, aber keine 'passende' Antwort. Deshalb meine Fragen: - entfällt dann die Zusatzplatine oder wird diese weiterhin benötigt? - paßt gefahrlos jeder Decoder oder ist ein "modellspezifischer" Decoder erforderlich? - gibt es Umbauerfahrungen, vielleicht sogar speziell zum VT08 / 39080?
Hallo , ich habe vor ein paar Wochen eine Märklin Re44 mit Compaktsinus auf msd3 umgebaut weil ich anstelle des Geräuschbausteins einen Vollsound haben wollte. Der Decoder war noch o.k.
Es ging so:
1. Nachsehen ob du mtc21 Schnittstelle hast. Das Märklin DekoderTool runterladen 2. Wenn du den msd3 programmer hast dann: 3. Von einem H.Wüst bekam ich freundlicherweise ein mdtp file einer soundlosen Märklin csinus 150. (kann ich weiterschicken) 4. Die habe ich einfach in den msd3 reinkopiert. 5. Dekoder in Re44 und sie fuhr, dadurch mußte ich keine komischen CVs und anderes klimbim einstellen mit aux4 auf Dauer, Regelung aus und nochmalwas. (ESU Loksound5 ist bei mir fehlgeschlagen) 6. Anschließend vom Märklin Server das RE44 Geräusch drauf und ich war fertig. (kann ich auch weiter schicken). Beim Märklin Server gibt's das VT08 Geräusch das kann man anstelle RE44 draufladen, plus noch vieles anderes
7. Schlußendlich müßtest du noch die Aux für Innenbeleuchtung zuordnen. 8. Lautsprecher auf 4/8 Ohm liegt beim msd3 bei. Dann noch nachprüfen ob die mtc21 LS Kontakte auf die Grundplatine zum LS gehen, (war bei mir nicht der Fall da Soundbaustein). Dann muß man den LS an die MTC32 Pins anlöten
9. Das MärklinDekoderTool hat noch andere lustige Sachen: Multitextansage -> Bahnstationenansage über den Gotthard Dann noch das Umschaltrellaisreäusch der Uralt 89, usw
Moin Stephan Danke für den Hinweis. Gemeint waren Decoder und Motor. ist im Original-Beitrag korrigiert.
Moin J.J.,
Zitat Mich würde interessieren, was genau nicht geklappt hat. War es bei mir nur Glück?
Nein, lag nicht am Glück. Bei mir hatte es sich um keinen simplen Tausch, sondern um eine Reparatur gehandelt. Ich hatte mir den Originaldecoder zerschossen. Wie sich dann durch weitere Versuche herausstellte aber auch den Motor.
ich hänge mich mal an den Thread dran, auch wenn schon ein paar Monate vergangen sind. Bei mir stand nicht ein technischer Defekt, sondern die Umstellung auf DCC-Betrieb im Vordergrund.
Da sich der eingebaute mfx-Decoder mit meiner IB nicht im kompletten Umfang programmieren lässt, fiel in diesem Jahr der Entschluss diesen durch einen mfx/3 zu ersetzen.
Zu beachten ist, dass der Ausgang AUX2 auf Logik geschaltet wird, sonst läuft der Motor nicht.
vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Der Triebwagen fährt nur wenn Ausgang 2 eingeschaltet ist. Im Konfigurationstool sind unter dem Punkt 'Immer' die Ausgänge 2/3/4 permanent eingeschaltet.
Vor dem Kauf eines neuen Sounddecoders wurden die ersten Fahrversuche mit einem Lopi 4 ohne Sound durchgeführt.
Für den endgültigen Umbau wurde dann ein mSd/3 mit dem Märklin USB-Programmer eingerichtet.
Im Gegensatz zu den LoPi 3+4 habe ich die manuelle Programmierung per CV bei den neuen Märklin-Decodern aufgegeben.
Hallo, vor Jahren habe ich das mal bei der SNCB 18 (entspricht SNCF CC 40100 ) gehabt. DIe Motorsteuerung läuft über die Treiberplatine des C Sinus. Decoder war Lopi3 M 4.
Ich erinnere mich, dass ich ganz unten im Lokprogrammermenü Aux 3 und Aux 4 markiert habe. Einer dieser beiden "logischen" Decoderausgänge wird immer von der Treiberplatine "aufgebraucht". Beim ausgewählten Decoder müssen Aux 3 und Aux 4 "logisch" , also unverstärkt sein. Wenn man danach feststellt, dass irgendeine Lichtfunktion nun nicht mehr geht, muss man durch Probieren entweder Aux 3 oder Aux 4 wieder frei geben.
Empfehlung: alles auslesen und abspeichern, lange bevor der Decoder stirbt! Eine vorsorgliche Speicherdatei erspart später das "probieren", ob nun Aux 3 oder Aux 4 starr sein muss. MfG
Hallo, ich möchte noch zusätzlich empfehlen, dass man dann, wenn sich in einer Softsinus Lok mit 21 mtc Schnittstelle der Decoder durch Tod verabschiedet, man lieber einen Decoder gleicher Typs nehmen sollte, auch wenn der schon um Jahre älter ist, als ein neu gekaufter. Man kann den z. B. aus einer anderen Lok mit 21 mtc Schnittstelle entnehmen, die einen herkömmlichen DC Motor hat. Die "kannibalisierte" Lok bekommt dann den neu hinzu gekauften Decoder.
Hintergrund: wie meine Vorredner schon sagten, sind zum einem Decoder mit verstärktem AUX 3 und AUX 4 hier nicht geeignet. Die evtl. verbesserte Motorregelung des moderneren Decoders bringt auch nichts, weil der Sinus Motor zur Motorsteuerung seine eigene (schon ältere) Treiberplatine hat.
Insgesamt schafft ein modernerer Decoder hier mehr Probleme, als dass er nützt, als wenn man idealweise (nur z.B. ) einen Lopi 3 in der Sinuslok früher mal ausgelesen hat und die "Back up"-Datei nur noch auf einen anderen Lopi 3 aufspielen muss. Die Einmessfahrt ist bei der vorher "kannibalisierten " Lok mit dem konventionellen Motor über den nun modernen Decoder schnell gemacht (bei sinus- Motoren geht Funktion "Einmessfahrt" übrigens auch nicht wg der speziellen Treiberplatine). MfG