RE: SBB-Gebirgsbahn

#1 von Richard58 , 07.06.2020 18:32

Hallo Stummis

Ich hatte bereits unter der Rubrik "Grenzbahnhof im Gebirge" vor einigen Jahren die Anfänge meiner Anlage präsentiert. Nachdem sich zwischenzeitlich einiges geändert hat, setze ich das Projekt - jetzt richtigerweise - hier im Themenbereich "Anlagenbau" neu auf.

Ich bin kein absoluter Perfektionist, habe für dieses Hobby eher wenig Zeit und auch nicht wirklich das Talent für den Eigenbau von z.B. elektronischen Schaltungen, Gebäuden etc.

Nach unzähligen Entwürfen entstand ein eher komplexer Gleisplan in 5 Ebenen nach folgenden Vorgaben:

- Grundfläche (3.6 x 1.6 m) da ich den mittig teilbaren Rahmen neuwertig gebraucht kaufen konnte
- Lange, abwechslungsreiche Fahrstrecken ohne sichtbare enge Kurven
- 31 Weichen angetriebene Weichen/DKWs plus 16 Stück ohne
- Grösserer Bahnhof mit vielen Lokwechsel und etwas Rangierbetrieb
- Alpenlandschaft mit Tunneln und Brücken
- Fahrzeuge und Gestaltung so Mitte der 50er
- Transportierbarkeit bei einem Umzug in zwei Segmenten

Thema ist eine doppelgleisige Hauptstrecke welche im Schweizer Grenzbahnhof MALANS im Gebirge endet. Von hier aus führt eine eingleisige Bergstrecke ins Nachbarland oder alternativ zu einem kleinen Endbahnhof weiter. Das Ganze ist in Form eines verschlungenen „Hundeknochens“ mit Abzweigungen angelegt.

Ich werde bei der Landschaftsgestaltung auf die Darstellung einer „heilen Welt“ mit grünen Wiesen verzichten. Die Anlage wird im tristen Spätherbst angesiedelt, mit rostigen Schienen und zT gealterten Fahrzeugen. Die Gebäude beschränken sich auf den Bahnhofsbereich, dem Kieswerk und einigen abgelegenen Höfen auf den Bergen.

Neben dem Kopfbahnhof ist der doppelgleisige Wendel (Ebenen 1-5) das Kernstück der Anlage. Auf dem Innengleis gelangen die Züge von Ebene 4 zu den Schattenbahnhöfen und zurück. Ausserdem konnte hier die Rampe zum Nebenbahnhof Richtung Ebene 5 oben nachträglich hinzugeplant werden. Auf dem Aussengleis befindet sich die Kehrschleife auf Ebene 4, der Wendel der Bergstrecke, sowie die Einfädelung/Umfahrung auf Ebene 1.

Zum Bahnbetrieb: Güter- und auch einige Personenzüge fahren vom Tal (d.h. von einem der Schattenbahnhöfe mit Kehrschleife in der Ebene 0 ) über die leicht steigende doppelgleisige Paradestrecke im vordersten Anlagenteil und kommen nach einer Unterquerung der Anlage auf Ebene 2 im Kopfbahnhof an. Hier wird entweder gewendet oder (nach einem Lokwechsel) die Fahrt Richtung Passhöhe und Nachbarland angetreten. Diese Strecke windet sich via Kehrtunnel und zwei langen sichtbaren Streckenabschnitten mit Brücken und verschwindet dann endgültig im hinteren, rechten Anlagenbereich auf Ebene 4. Hier kann halbverdeckt gewendet werden oder die Züge gelangen über das Innengleis des Wendels wieder auf Ebene 0, wo sie die Schattenbahnhöfe mit der Doppelstrecke teilen.

Der kleine, nicht elektrifizierte Alpenbahnhof ganz oben, ein SBH-Gleis für Pendelzüge auf Ebene 4 sowie die Gütergleise beim Kieswerk beleben zusätzlich den Betrieb. Das gilt auch für den Autoverlad, Schneeräumfahrten oder Kiestransporte.

Ueber eine weitere halbverdeckte Kehrschleife in Bahnhofsnähe können vom Tal kommende Züge auch (nicht vorbildgerecht...) direkt gewendet werden oder ohne Bahnhofshalt auf die eingleisige Strecke weiterfahren. Trotz der beschränkten Fläche von 5.8m2 beträgt die maximale Streckenlänge (Schattenbahnhof – Doppelstrecke – Gebirgstrecke – Gleiswendel – Schattenbahnhof) doch gegen 45 (!) Meter. Will heissen, dass ein Zug bei epochengerechtem Tempo eine Weile unterwegs ist und nach längeren Tunneln an unerwarteter Stelle immer wieder auftaucht.

Um einen zügigen Rangierbetrieb im Kopfbahnhof zu ermöglichen, sind die Lokschuppen am Ende der Bahnhofsgeleise angelegt. Schwere (Schweizer) Elektroloks der Epoche II und III faszinieren mich mehr als Dampflokomotiven und für den Einbau eines Bahnbetriebswerks bleibt eh kein Platz. Der Alpenbahnhof wird trotzdem von einer Eb 3/5 Habersack bedient.

Es werden ausschliesslich Märklin K-Gleise verwendet, welche im sichtbaren Bereich in der schönen Merkur-Bettung verlegt wurden. Als Oberleitung wird wohl Sommerfeldt angeschafft, wobei der Löt-Aufwand mir noch Respekt einflösst. Viele der Weichen auf Ebene 0 brauchen keinen Antrieb, da sie einseitig befahren werden.

Als Zentrale kommt vorerst die Märklin CS3 zum Einsatz, 64 S-88 RMKs werden für einen später PC-Steuerung mit i-train angebracht.
Ein paar Unzulänglichkeiten sind mir natürlich bekannt: Doppelstrecke nur kurz sichtbar, ein recht schmaler Bahnsteig, kein Ziehgleis.

Gruss / Richard

Hier ein paar Impressionen, mit anyrail erstellt, ergibt einen ungefähren Eindruck, wobei die Berge etc sicher anders ausschauen werden, auch die Ebene vor dem Bahnhof und die Schlucht dahinter unter drei Brücken fehlt hier:





Schweizer Gebirgsanlage Epoche III: viewtopic.php?f=15&t=181126


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zuletzt bearbeitet 05.04.2022 | Top

RE: SBB-Gebirgsbahn

#2 von Richard58 , 07.06.2020 18:39

Sichtbarer Bereich inklusive einiger Tunnels / Tunneleinfahrten:


Unterste verdeckte Ebene (Fahrrichtung rote Pfeile):


Mittlere verdeckte Ebene:


Schweizer Gebirgsanlage Epoche III: viewtopic.php?f=15&t=181126


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RE: SBB-Gebirgsbahn

#3 von Richard58 , 07.06.2020 19:00

Eine Ansicht des Rohbaus von rechts, inkl. der im web auf Mass beschafften Fototapete:


Die Gleisspirale, halbfertig:


Noch ohne die Bahnhofsplatte:


Die verschiedenen Ebenen von hinten, ohne die später hinzugeplante Strecke zum Nebenbahnhof. Der gesamte Rahmen steht auf Rollen und lässt sich von der Wand wegziehen:


Die Belechtung mit einem Hue-Lightstrip über die ganze Länge, hinter einer Blende schräg angebracht. Mit der App können verschiedene Stimmungen und Verläufe erstellt werden. Das Weiss bei Hue ist wirklich hell und somit praktisch zum Arbeiten:


Auf drei Klappbretter werden 10 Magnetartikeldekoder und 5 M84-Einheiten untergebracht; die S-88 Boxen sind im Rahmen untergebracht:


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RE: SBB-Gebirgsbahn

#4 von alpenfan , 07.06.2020 19:37

Hallo Richard,

also das Thema ist schon mal ganz nach meinem Geschmack. Der Unterbau incl. Verkabelung sieht bisher wirklich professionell aus.
Bin sehr gespannt wie es weiter geht.
Wie realisierst Du die Zugänglichkeit ? 1,6 m Breite macht 80 cm Tiefe von beiden Seiten. Mit der Höhe hinten wird das ganz schön schwierig.
Gerade das Verlöten der Oberleitung ist stark überhängend schwierig.

Gruß

Mike


H0 / H0m Hochgebirgsanlage
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Schaut doch mal vorbei....
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RE: SBB-Gebirgsbahn

#5 von Richard58 , 07.06.2020 19:48

Es gab eine längere Pause beim Anlagenbau. Hauptgrund waren die Kontaktschwierigkeiten und Entgleisungen je nach eingesetzten Loks und Wagen. Ich hatte dieses Thema - obwohl auch von anderen geschildert - unterschätzt. Besonders wenn man eher wenig Zeit hat für die Moba macht es einfach keinen Spass, wenn verschiedene (zT neue Loks) ständig ruckeln, stehenbleiben und/oder an den Weichen entgleisen. Kaum hat man das im Griff tritt das Entgleisungsproblem je nach Wagenzusammenstellung wieder auf. Ich bereue einigermassen, dass ich in den verdeckten Bereichen nicht fabrikneues C-Gleis eingesetzt hatte. Von gebrauchtem K-Gleis muss ich sowieso abraten, am falschen Ort gespart. Klar liegt es auch an verschmutzten und unsauber verlegten Gleisen. Aber die wieder kontaktsicher zu kriegen empfinde ich als gar nicht so einfach. Habe alles mögliche was hier im Forum steht ausprobiert. Wenn ich mich 50 Jahre zurückerinnere, erste Märklin Moba, fuhr diese eigentlich eher betriebssicherer als heute und auch gar nicht schlecht ..... Trafo mit zwei Kabeln, ein paar Stellpulte, fertig.

Aber jammern nützt nichts, jetzt läuft's einigermassen und ich will jetzt das Projekt endlich weiterbringen. Weichenantriebe sind überbrückt, als nächstes steht das Anbringen der verdeckten S-88 RMKs mittels Schienentrennung (Dremel) an. Danach Beendigung des darüberliegenden Rohbaus und Gleisverlegung im Hbf . Werde regelmässig berichten.

Gruss / Richard


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RE: SBB-Gebirgsbahn

#6 von Rossi , 08.06.2020 00:01

Hallo Richard

Vielen Dank für Deinen Bericht von der schönen Anlage. Wie schon erwähnt, gefällt auch mir die saubere Verdrahtung mit der guten Idee der klappbaren Decoderbretter. Auch was Du da auf dem begrenzten Raum für einen interessanten Gleisplan untergebracht hast, ist toll. Was hast Du denn für Steigungen in den Wendeln und mit wieviel Personenwagen schaffst Du diese zu überwinden?

Zu den Verunreinigungen der Schienen kann ich aus Erfahrung nur soviel sagen: Die beste Reinigung ist, die Züge wöchentlich fahren zu lassen. Gerade die Mittelleiter der K-Gleise neigen zu Korrosion. Wenn diese aber durch die Schleifer der Loks ständig geschliffen werden, kann da auch nichts anhocken.

Nun freue ich mich über weitere Berichte und wünsche allen Lesenden noch eine gute Nacht.

Herzliche Grüsse
Rossi


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RE: SBB-Gebirgsbahn

#7 von Richard58 , 08.06.2020 08:28

Hallo Mike

Ich bin 190 lang und komme (auf ner 3Stufenleiter) eigentlich ganz gut überall hin, Anlage von 4 Seiten zugänglich da auf Rollen. Zur Not gäbe es ja noch knickbare Mehrzweckleitern, welche die Breite überspannen. Da ich die gesamte von einem Schreiner gebaute Rahmenkonstruktion inkl. Beine/Rollen für 250 Euro kaufen konnte, muss ich mit den Dimensionen leben. Passt rein zufällig perfekt in die Kellernische. Die Sommerfeldt-Oberleitung würde ich v.a. wg den SBB-Quertragewerken kaufen. Habe aber vor kurzem einen Händler entdeckt, der diese passend für die Viessmann Oberleitung und auf Wunschbreite herstellt. Nicht ganz günstig aber evtl. eine Alternative, um sich die Löterei zu ersparen. Die meisten Gleise sind jedoch im vorderen Bereich der Anlage, in der Mitte nur die einspurige Bergstrecke. Aber trotzdem ... es empfiehlt sich wohl, hier die Oberleitung zu montieren, bevor man den hohen Abschluss mit Brücken etc hinten fertistellt, danke für den Hinweis.

Gruss / Richard


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RE: SBB-Gebirgsbahn

#8 von Richard58 , 08.06.2020 08:47

Hallo Rossi

Danke für das Kompliment. Es ist schon eine (schöne) Herausforderung, auf dieser Fläche meine eingangs erwähnten Wünsche unterzubringen, ohne dass die Anlage allzu überladen aussieht. Und so gibt es zT auch keinen cm Reserve bei der Trassenführung. Die Wendelsteigung ist circa 3%. Bisher keine Probleme, wobei ich eher kürzere Zügen (ca 120cm) fahren lasse. Sieht auch auf einer kleineren Anlage schöner aus und passt gut zur Epoche II/III. Durch die Bhf-Gleislänge sowieso limitiert. Hätte allerdings in den Wendeln eine leichte Gleisüberhöhung einbauen sollen, bin erst später auf die Idee gekommen.

Gruss / Richard


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RE: SBB-Gebirgsbahn

#9 von Richard58 , 10.06.2020 20:34

Hallo

Wie schon angedeutet fange ich am WE mit den S-88 Rückmeldern an. Da die Gleise schon verlegt sind, gibt's Steck-Masseeinspeisung mit Märklin 7500 resp. mit den leider nicht mehr erhältlichen Klingeberger-Teilen. Blaue Kabel 0,14mm zu den Tams Modulen.

Ich fahre bis auf weiteres mit der CS3+ und ergänze es später mit itrain als parallelle Steuerung mit mehr Möglichkeiten. Zielsetzung ist zuerst eine SBH-Steuerung und ein Blockstellenbetrieb bei ausgewählten Fahrstrassen. Auch würde ich gerne einige mögliche Zugkreuzungen des komplexen Gleisplans absichern. Davor und natürlich in den SBH sind bereits stromlos schaltbare Abschnitte eingebaut (werden dann mit itrain als Nothalt integriert).

Mache mich gerade über den Einbau der Rückmelder schlau. Hier gibt es ja diverse Threads, auch in Bezug auf itrain. Wenn ich nun pro SBH- und HBF-Gleis zwei Stk. einbaue (bei itrain genügt offenbar ein einziger) und dann die Strecke mit Blöcken (maximale Zuglänge) unterteile komme ich auf circa 45 Melder. Weitergehende Automatik im Kopfbahnhof ist nicht vorgesehen. Ich habe vier S-88 Module und somit 64 mögliche Melder. Soll ich weitere Schienen überwachen? Oder enger planen? Ich will ja nicht unnötig Schienen zersägen. Erwarte hier kein exakte Rückmelder-Planung sondern wäre um eine überschlägige Einschätzung froh (siehe Gleisplan oben). Bei der CS3 braucht es wohl mehr Kontakte für einen vernünftigen Einsatz, als bei itrain.

Danke und Gruss / Richard


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RE: SBB-Gebirgsbahn

#10 von Tf aD , 12.06.2020 18:01

Hallo Richard,

Freut mich, dass es weiter geht bei dir. Lange nichts gehört. Dein SB hat ja laut der eingestellten Zeichnung doch noch eine kleine Änderung erfahren.

Grüße
Micha


Kleinstanlage im Bau- Probe- Alltags-Betrieb
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=144719#p2044613


 
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RE: SBB-Gebirgsbahn

#11 von Richard58 , 17.04.2021 18:34

Ja, Covid hat mich beruflich stark eingespannt. Trotzdem gab es zwischendurch Zeit um ein wenig an der Anlage zu bauen. Der Kopfbahnhof Gaschurn ist verlegt und ab dem Gebäude mit etwas Aufwand komplett inkl. Digitalmodule abnehmbar. Dies weil ich Respekt vor nachhaltigen Störungen bei der Bahnhofstechnik und auch im Schattenbahnhof habe. Ausserdem lassen sich so Schienen, Kabel wie auch die Oberleitung viel einfacher verlegen. Hier ein paar Impressionen, die Weichenantriebe werden noch kaschiert, die Schienen und anderes gealtert und der Bahnsteig wird breiter. Ein Spiegel sollen die Anlage optisch verlängern, bin aber noch nicht sicher ob ich das so lasse. Die Bahnhofseinfahrt ist C-Gleis mit schlanken Bogenweichen und sehen mit Merkur-Böschungsstreifen recht ok aus. Ein paar epochengerechte SBB/BLS Loks sind zum Fototermin erschienen. Hinter der auch abnehmbaren Mauer werden die Digitalmodule des Bahnhofs in einer Reihe aufgehängt. Das erste Quertragewerk ist ein Eigenbau meines Moba-Händlers und ist ein Mix aus Sommerfeldt und Viessmann.

Ich werde in loser Folge über weitere Fortschritte berichten.
Gruss / Richard







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RE: SBB-Gebirgsbahn

#12 von Richard58 , 17.04.2021 18:44

... Einfahrt mit dem C-Gleis vergessen. Ist nun etwas anders als im Plan. Ein Flussbett trennt nun die Einfahrtgleise im Bogen von den beiden Gleisen am Güterschuppen. Eine Herausforderung wird noch die Steilwand dahinter, beengte Platzverhältnisse wie so oft auf meiner Anlage.




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RE: SBB-Gebirgsbahn

#13 von Uegloff , 17.04.2021 22:38

Hallo Richard

Trotz all Deiner Bedenken wird das eine tolle Anlage, sehr! Die Verkabelung mit der Klappenlösung ist so toll, dass ich bei mir die Verkabelung nochmals neu machen werde, so beeindruckt bin ich. Und wenn ich die Streckenführung sehe, muss ich sagen, da ist Dir was spannendes gelungen! Kopfbahnhof ist was tolles, und mit der Möglichkeit, Züge auch im Kreis fahren zu können, echt super geplant! Mach weiter so und lass uns bitte gelegentlich am Fortschritt teilhaben.

Liebe Grüße
Urban


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RE: SBB-Gebirgsbahn

#14 von Richard58 , 18.04.2021 10:52

Hallo Urban

Danke für die Ermunterung, ist halt meine erste Anlage. Ich rate Dir in den Klappen mehrere oder grosszügige dimensionierte Kabelkanäle zu verwenden; die 12mm Buchbinder-Rücken füllen sich schnell und die Laschen neigen zum Abbrechen. Es gibt hierzu noch viel bessere Anlagenbeispiele, z.B. Tillhausen (neu URI) im Forum:
viewtopic.php?f=64&t=30336&start=200

Gruss / Richard


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RE: SBB-Gebirgsbahn

#15 von -me- , 29.10.2021 19:11

Hallo Richard,
das sieht nach einer interessanten Anlage aus, die da gerade entsteht.

Aber: ich würde dir raten, die reine Steuerung mit der CS3 gleich ad acta zu legen und dich mit iTrain zu befassen.
Du versenkst hier Unmengen an Geld in M84 Decodern, die heutzutage wirklich niemand braucht, zumindest nicht für die Steuerung der Anlage.
Wenn du eh in Zukunft mit iTrain steuern möchtest, dann ist jetzt der Zeitpunkt, auf die Software zu setzen und die Anlage gleich darauf auszurichten.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass ich meine Blöcke/Lage Rückmelder nicht nur einmal angefasst habe, bis das harmonisch lief.


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

Und hier geht es von Immental zum Ponyhof

Und hier gibt es Bilder vom Ponyhof

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RE: SBB-Gebirgsbahn

#16 von Richard58 , 04.04.2022 18:13

Danke für das Mitdenken. Ich habe schon vor Jahren sechs gebrauchte M84 gekauft, insgesamt also nicht mehr als eine bessere Märklin Lok investiert. Eine itrain-Lizenz wurde auch schon erworben und 80 Rückmeldeabschnitte nach Vorgabe von itrain geplant und zT schon an TAMS S-88 Decoder angeschlossen. Eine komplette Schiene zwischen den Weichen bildet dabei einen Block, dh Fahrbetrieb ist fast komplett überwacht. Bild itrain (provisorisch) siehe unten. Ich möchte trotzdem aus Zeitgründen zuerst mal weiterbauen und mich danach detailliert mit dem CS3-Betrieb und der Software auseinandersetzen. Für einen weitgehenden Automatik-Betrieb ist meine Anlage nicht geplant. Es kommen Züge aus allen Richtungen in den Kopf-HBF und werden dort bei der Einfahrt manuell übernommen und ein Lokwechsel durchgeführt. Ich bin Epoche II/III-Lok-Fan, der HBF liegt sitzend auf Augenhöhe und genau das macht mir am meisten Spass. Meine zT. eingleisige Streckenführung ist nicht sehr gross hat auch div. Abzweigungen, was für einen Automatikbetrieb mit mehreren Zügen nicht optimal ist. Evtl. komme ich mit Fahrstrassen etc auch ganz gut klar und es gibt nur wenige Signale auf der Strecke, wo stromlose Abschnitte natürlich stören. Mal sehen, was mir dann mal in der Praxis mehr zusagen wird, evtl lässt sich die Anlage auch wahlweise steuern.

Da ich seit Oktober 2021 auch ein wenig weitergebaut habe, kommen nun nach und nach auch mehr Bilder.

Gruss Richard


Bild entfernt (keine Rechte)


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