Hallo zusammen. Jetzt im Ruhestand kann ich mich intensiv um meine Modellbahn kümmern. Baue schon viel Jahre immer mal wieder an meiner Gleichstrom-Anlage. Habe mir über viele Jahre Loks und Wagen zugelegt. Die meisten Loks sind nicht digitalisiert, viele haben nicht mal eine Schnittstelle. Jetzt möchte ich anfangen mal die Loks mit einen Decoder zu versehen. Als Steuerung meiner Anlage habe ich das Uhlenbrock Lissy System ins Auge gefasst. Hat jemand damit Erfahrung oder kann es empfehlen. Beginnen mit der Digitalisierung möchte ich mit einer Roco E10 Art.-Nr. 43390. Kann mir jemand einen guten Decoder hierzu empfehlen? Freue mich auf eure Nachrichten und bedanke mich schon mal im Voraus.
Du stellst eine Frage mit höchstem Streitpotential, denn so ziemlich jeder wird seinen Favoriten empfehlen und als „den besten“ Decoder definieren. Ich denke, Du solltest Dir zuerst überlegen was Du erwartest, auch für künftige Wünsche. Legst Du Wert auf einfache Installation (out of the Box), willst Du Fahreigenschaften optimieren, magst Du Sound, willst Du möglichst viele Funktionen usw.? Auf Dauer ist es sinnvoll nicht zuviele verschiedene Fabrikate einzusetzen, entsprechend sind Deine Vorstellungen für die Zukunft nicht ohne Interesse.
Wenn Du aber zunächst einen einfach zu konfigurierenden Decoder zum günstigen Preis willst, wäre mein Tipp ein Lenz Standard+V2.
Das Modell ist ja schon etwas älter. Grundsätzlich sollte die Lok jeden Decoder, der in das Fach unter dem Rahmen passt, abkönnen. Wenn Du noch Sound dazu haben möchtest, dann passt der nur noch unter das Dach. Roco bei einer Modellpflegeaktion hier etwas mehr Platz geschaffen. Ansonsten möchte ich neutral sein, da wohl wirklich alles passen wird. Worüber es sich eventuell lohnt nachzudenken, wären separat schaltbare Schlussleuchten.
Zitat Beginnen mit der Digitalisierung möchte ich mit einer Roco E10 Art.-Nr. 43390. Kann mir jemand einen guten Decoder hierzu empfehlen? Freue mich auf eure Nachrichten und bedanke mich schon mal im Voraus.
Deine E 10 dürfte ein älteres Schätzchen noch ohne Schnittstelle sein. Die Loks laufen recht ordentlich. Aufgrund der Ausstattung der Fahrzeuge mit einer Birne auf der Platine pro Fahrtrichtung und Lichtleitern zu den Fahrzeugenden würde ich mit einem kleinen Umbau beginnen: - Drosseln und Dioden von der Platine entfernen - elektrische Zufuhr zu den Lampen kappen, um diese getrennt durch Decoderausgänge anzusteiern - einen einfachen Decoder mit Kabeln besorgen und einbauen.
Wie Du siehst, recht Varantenreich Bei allen Fahrzeugen ging es mir vorrangig um das "Fahren einer Analoglok", also nicht um Lichtspielereien. Letzteres kam später, indem ich i.d.R. die hinteren Lichtleiter entfernt habe und hier einzelne Birnchen oder LED an die freien Ausgänge meiner 8-poligen Decoder gelötet habe. Alle Fahrzeuge laufen recht ordentlich. Bei den Decodern habe ich in der Regel lediglich die Grundparameter wie Adresse und CV 29, ggf. Motorgrundansteuerung passend zu Rundmotor, 5-Poler oder Faulhaber (103/VT 11,5) laut Anleitung konfiguriert. Früher bevorzugte ich ZIMO, aus Beschaffungsgründen mittlerweile ESU, daneben D&H, Lenz (sind OK), sowie einige billig beschafte Decoder (Kühn, Roco...)
Strellvertrend zur Anregung hier ein Bild meiner 111 aus 1991: ...sowie die Modifikation:
LG
Horst
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Hallo, ich habe schon sehr viele Lokomotiven, weit über 100 Stück, digitalisiert und auch fast alle Decoderhersteller verbaut. Egal wer gefragt wird, jeder hat seine Favoriten und auch seine speziellen Geräte mit denen er auf keinen Fall arbeiten möchte. Grundsätzlich kann ich nur empfehlen nicht alle Fabrikate beliebig zu mischen. Es gibt immer Beeinflussungen untereinander und auch innerhalb der Gleisformate Streuungen. Wenn also die Zentrale von einem Hersteller kommt würde ich auch wenn möglich von diesem Hersteller die Decoder verwenden. DCC ist untereinander zwar kompatibel aber dennoch beherrscht nicht jeder Decoder alle Funktionen und auch die Belegung der CV ist auch nicht immer gleich. Des weiteren würde ich auf den Marktanteil des Herstellers schauen und auch die Servicemöglichkeiten in meiner berücksichtigen. Ich zahle lieber ein paar Euro für den Decoder mehr und das Teil funktioniert bei mir auch nach meinen Vorstellungen. Grundsätzlich möchte ich hier keine Empfehlung abgeben, man sollte sich sich aber schon sehr intensiv mit den Teilen beschäftigen und auch im Voraus sich mal mit den Anleitungen zu den Bauteilen beschäftigen oder auch mit evtl. vorhandener Programmiersoftware beschäftigen.
Mit freundlichen Grüßen Regionalexpress
Märklin K-Gleis, Digitalsystem ECoS 50210, 3 ESU-Booster 50010, Datenformat: DCC mit ABC-Bremsstrecken Decoder: ESU Lokpilot und, Loksound 4 und 5, Zimo MX6xx, Zimo MS und MN ESUProgrammer
wenn ich richtig gegoogelt habe, hat die Lok eine NEM 652-Schnittstelle (8-polig), daher auch meine Empfehlung für den Lenz Standard V2. Ich habe in meinen E 10 mit Schnittstelle den "Lenz SILVER+ NEM652 direkt" verbaut, der erspart das getrennte Unterbringen des Decoders, der Kabelverhau fällt auch weg und in der E 10/40 passt er auch auf die Schnittstelle. Die roten Schlussleuchten habe ich von der Platine getrennt und per Litze mit den entsprechenden Ausgängen des Decoders verbunden, damit lässt sich Spitzen- und Schlusslicht getrennt schalten. Auf den Bildern gibt es davon zwei Varianten, je nach Anschluss der Beleuchtung per KOntakt oder Folienplatine:
In den älteren E 10/40 von Roco ohne Schnittstelle ist die Tauschplatine von AMW eingesetzt, die erlaubt den Einsatz von PluX-Decodern und bringt die getrennten Lichtanschlüsse samt LEDs auch gleich mit.
Hallo Modellbahner Herzlichen Dank für eure Informationen, Werden mal einen Decoder bestellen und meinen ersten Versuch starten. Herzlichen Dank an drum58 für die ausführliche Anleitung zwecks getrennter Schaltung der Schlussleuchten. Gruß Gerson