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RE: Greenkeeper 55kV - was steckt drinnen?

#1 von Keiner , 28.06.2020 16:36

allo Freunde,


mich interessierte, was im Greenkeeper drinnen steckt und wie die hohe Ausgangsspannung erzeugt wird.
Hab den mal aufgemacht und nachgesehen.

Man bekommt viel Heißkleber (sieht jedenfalls für mich so aus) fürs Geld.
Leider finde ich die Leistung fürs Geld nicht so überzeugend.

Die gesamte Geschichte auf meinem Blog:
https://www.1durch45.de/2020/06/28/green...k-der-leistung/

Grüße

Keiner

Hinweis: Der Text spiegelt meine Meinung wieder, die vom Hersteller beschriebenen Eigenschaften kann ich nicht wissenschaftlich beurteilen. Wer mit seinem Greenkeeper glücklich ist soll das auf jeden Fall bleiben!


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RE: Greenkeeper 55kV - was steckt drinnen?

#2 von Guppy6660 , 28.06.2020 17:06

Hallo Keiner,

ich kenne das Gerät von unserem Stammtisch von einigen Kollegen, die alle durchwegs sehr zufrieden mit diesem Gerät sind. Ich selbst durfte das Gerät auch schon testen, ich war mehr als zufrieden.
Wenn du anderer Meinung bist, welche -bessere-Alternative kennst du? Vor allem eine, die Preislich noch attraktiver wäre?


Viele Grüße,

Richard

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RE: Greenkeeper 55kV - was steckt drinnen?

#3 von Keiner , 28.06.2020 18:33

Hallo Richard,

ich möchte gar nicht sagen, dass das Gerät schlecht ist - es ist sicher besser als viele Fliegenklatschen mit geringer Ausgangsleistung oder China-Dinger mit zweifelhafter Sicherheit.
Mein Hauptkritikpunkt ist die Ausgangsspannung, da habe ich die Meinung, dass das mächtig übertrieben wird um einen stolzen Preis zu rechtfertigen.

Ich habe zum Vergleich ein Selbstbaugerät (habe ich 2002 entwickelt und später verbessert) - der Schaltplan und Links dazu sind im Artikel.
Als mein Selbstbau defekt mal defekt war (Kondensator kaputt) habe ich vor Jahren einen Grasmaster 2.0 gekauft. Den habe ich etwas verbessert (steht auch auf meiner Seite).

Den Greenkeeper 55 kV habe ich gekauft weil der überall super gelobt wird und ich als Spur-0er häufiger lange Fasern verarbeite.

Alle 3 Gräte bringen bei mir die gleiche Leistung, sprich die langen Fasern werden gleich gut verarbeitet. Nur das der Selbstbau 30€ gekostet hat und der Grasmaster 80€ als Sonderaktion. Im Handling ist der Greenkeeper mit den Wechselaufsätzen praktischer, die Siebe vom Grasmaster und die Füllmenge finde ich dagegen besser.

Ist halt wie erste Klasse fahren, man sitzt eleganter und teurer, kommt aber auch nicht schneller an

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RE: Greenkeeper 55kV - was steckt drinnen?

#4 von Alex Modellbahn , 28.06.2020 19:02

Zitat

...Mein Hauptkritikpunkt ist die Ausgangsspannung, da habe ich die Meinung, dass das mächtig übertrieben wird um einen stolzen Preis zu rechtfertigen...

Hallo Keiner,

hast Du die Ausgangsspannung gemessen oder ist es nur Deine subjektive Wahrnehmung?


nordische Grüße
Alex


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RE: Greenkeeper 55kV - was steckt drinnen?

#5 von Keiner , 29.06.2020 08:02

Hallo Alex,

die Ausgangsspannung kann ich nicht direkt messen, dazu müsste ich erst einen Hochspannungstastkopf kaufen.

Aber ich habe die Ausgangsspannung subjektiv und quasi objektiv beurteilt.

Etwas subjektiv ist die Messung der Funkenlänge am Ausgang, ich habe den Abstand so lange geändert, bis kein Funken mehr übersprang und dann mit der Formel aus der Wikipedia die Spannung ausgerechnet. Dann habe ich den Abstand passend für 30, 40, 50 kV eingestellt und geschaut, ob ein Funken überschlägt - auch mit frischer Batterie ist nichts passiert.
Objektiv habe ich versucht die Schaltung zu verstehen und zu überlegen, wie hoch die Spannung mit den verwendeten Bauteilen werden kann. Da komme ich auch nicht auf 55 kV.

Grüße

Keiner


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RE: Greenkeeper 55kV - was steckt drinnen?

#6 von Keiner , 01.07.2020 21:47

Freude der hohen Spannung,

heute habe ich mit RTS telefoniert. Es ist nicht auszuschließen, dass mein Gerät einen Defekt hat.
Es gab von RTS auch Kritik an meinem Beitrag, den ich natürlich berücksichtige. Ich habe anhand meine Notizen das heutige Gespräch mit RTS in meinem Blog eingearbeitet.

https://www.1durch45.de/2020/06/28/green...k-der-leistung/

Das ist jetzt leider etwas technischer als vorher geworden.

Ich habe versucht die Aussagen von Herrn Lindner von RTS möglichst genau wiederzugeben. Ebenso meinen Standpunkt. Es möge sich jeder sein eigenes Bild machen.


Ein Update wird es sicher nach dem Besuch meines Greenkeepers bei RTS geben.
Ich hätte gern kurzfristig noch HV-Messtechnik besorgt, was dank Corona aber nicht möglich ist.

Grüße

Keiner


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RE: Greenkeeper 55kV - was steckt drinnen?

#7 von Badenbahner , 21.09.2020 11:37

Hallo,

ich klemm mich mal mit einer Frage hier dran:

Ich besitze inzwischen die 35kV Variante, erste Versuche waren ziemlich gut. Was mich "stört": legt man nach dem Begrasen das Gerät zur Seite und das Kabel mit der Krokodilklemme kommt auch nur in die Nähe vom Gitter knistert das immer noch wie verrückt und Fasern springen rum. Muss jedesmal das Kabel abziehen weil da immer noch irgendwie ein mords elektrisches Feld besteht oder wie man das genau nennt. Und auch auf der Innen- und Außenseite klebt sehr viel Material am Gehäuse. Was kann man da machen? Babypuder? Erdungskabel?

Gruß
Marco


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RE: Greenkeeper 55kV - was steckt drinnen?

#8 von Bernd der Baumeister , 21.09.2020 16:51

Servus,

also ich mache bei meinem nach den Begrasen den Deckel auf und führe die Klemme am Kabel gegen die Metallplatte am Gerät, dann knistert es einmal und das Feld ist weg. Damit fliegt dann auch nichts mehr herum.

Grüße


Bernd

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