die beiden Zwischenräder mit Zähnezahl 18 (E214100) am Fahrschemel meiner Märklin V100, Nr. 3072 müssen ersetzt werden. Bohrung und Lagerbolzen haben so viel Spiel, dass bei Fahrtrichtungsumkehr durch den Schrägstand sich die Ritzel im Spurkranz „einhängen“ und die Lok stehen bleibt. Märklin bietet nur noch den kompletten Fahrschemel als Ersatz an.
Es werden Ritzel mit z=18 bei E… zu einem vernünftigen Preis angeboten. Ausgewiesen zur Verwendung für Märklin, Rocco und andere Hersteller. Ich habe eruiert, dass Märklin mit einem Modul von 0,4mm alle seine Zahnräder, Rocco z. Bsp., von 0,3mm, fertigt.
Somit ist die Verwendung dieser Ritzel nur für Märklin möglich!! (habe den Anbieter darauf hingewiesen)
Ich habe eine Ausarbeitung gemacht, in der ich, wie ich glaube, auch für den nicht Fachmann verständlich erkläre, wie man die Zähnezahl eines Ritzels ermittelt. Bei Ritzel mit großer Zähnezahl ist das doch sehr mühselig und mit Fehler behaftet. Als Beispiel habe ich ein Märklin Ritzel mit Modul 0,4mm gewählt.
Bei Ritzel anderer Hersteller muss lediglich ein eventuell anderes Modul berücksichtigt werden.
Als Werkzeug sollte ein Messschieber (habe noch gelernt: Schieblehre) vorhanden sein.
Die Ausarbeitung ist auf einer „Word-Datei“ niedergeschrieben und kann bei mir unter:
Zu deiner Arbeit zur Ermittlung der Zähnezahlen von den Ritzeln kann ich nichts beitragen.
Aber zur Reparatur deiner V100. Habe vor kurzem meine V100, ausgerüstet mit Faulhaber von sb-modellbau, komplett überarbeitet. Sie bekam eine neue Beleuchtung, neue Verkabelung und Decoder. Dabei wurde die Lok total zerlegt und auch gereinigt und neu abgeschmiert. Da sah ich auch das von dir beschriebene Verhalten der kleinen Ritzel. Meine Lösung: Abziehen von jeweils einem Rad und mit einer dünnen Scheibe aus Phosphorbronze neu aufgepresst. Dadurch wird das Querspiel der Achse minimiert und die Ritzel bleiben gerade auf ihren Wellen.
Alexander, nur noch lesend. nix mehr in der Signatur
die Lösung die Zahnräder auszubuchsen ist natürlich die elegantere Lösung. Leider habe ich keine Hobby-Drehmaschine, obwohl ich die schon öfter gebraucht hätte.
Die Achsen hatten immerhin einen Durchmesser von nur noch 2,40 mm (neu 2,50mm)auf eine Länge von ca. 2mm (Ritzelbreite), also 0,1mmkleiner als Neuteile was einen enorme Schrägstand der Ritzel zur Folge hatte. Die Ritzelbohrung ist um ca. 0,05mm "gewachsen". Ich hab die Achsen ausgepresst und umgedreht mit etwas Loctite eingebaut. Der verbleibende intakte Durchmesse reicht aus, um den Axialsitz im Gehäuse sicherzustellen.
das Modell mit der Artikelnummer 3072 wurde 1996 im Rahmen der Produktpflege von LFCM3 auf DCM2 umgestellt. Dadurch änderten sich auch die Teilenummern. Die niedrigere Nummer ist hier für das ältere Modell. Eine gegenseitige Austauschbarkeit ist aber nicht selbstverständlich.
deine Aussage stimmt natürlich, aber die Umnummerierung bei den Ersatzteilen geschah teilweise schon vorher, nämlich idF im Juli 1975 als die Ersatzteilliste Ausgabe D erschien. Also in der Liste davor - Ausgabe C war die Nummer 20318 in Liste D- war sie 21410. In der Ausgabe E von 1981 bis 1995 behielt die Lok 3072 den LFCM3 Motor, Es wurde aber das Treibgestell nur noch komplett geliefert; die E-Nr. war 28631 für alle Varianten des Modells 3072, 3347, 3372, 3377, 3647 und 3672. Nach 1995 gab es keine gedruckten Ersatzteilisten im Ringordner mehr; man hatte umgestellt auf Microfiche und später auf PC-Datei in Diskettenform und schließlich Internet.