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RE: Am Rande der Schwäbischen Alb - Fiktion trifft Realität

#1 von DaniS , 06.09.2020 13:28

Hallo zusammen,

manche werden meine vorherigen Planungen vielleicht schon kennen die eher Schlecht als Recht waren. Als kleiner Einstieg noch eine kleine Vorstellung meinerseits: Ich heiße Daniel, bin Qualitätsjahrgang 82 , verheiratet und Papa eines kleinen Sohnes ( 4 Jahre ), von Beruf Vermessungsingenieur in der optischen Messtechnik, und wohne im wunderschönen Dettingen unter Teck.

Nachdem die größten Renovierungen des Hauses weitgehend abgeschlossen waren, habe Ich an einem warmen Sommertag im Juli 2019 einfach angefangen zu bauen. Die Planungen mit Wintrack haben mich jedesmal dazu verleitet den Gleisplan und die Ausgestaltung regelrecht zu überfüllen, das Gleise von Hand zu Legen und das Ergebnis anzuschauen liegt mir dann doch eher.

Im Mittelpunkt steht für mich als gebürtiger Dettinger der Bahnhof Dettingen unter Teck von Kibri, meine erste Moba die von meinem Papa und meinem Opa gebaut wurde hatte diesen Bausatz als Mittelpunkt und wer ist damals von hier aus nicht zur Schule gefahren . Das klassische Modell wird hier aber nicht Verwendung finden, dieses bleibt wie es ist in der Virtrine. Ich habe mir den neuen Bausatz von Kibri gekauft und werden diesen umbauen/lackieren und den Zustand bei der Renovierung des Originals darstellen ( Bevor Vandalen die Fassade beschmutzt haben, und die fachlichen Fehler des Modells beseitigen ).

Die Gleisanlagen werden rein fiktiv, Dettingen liegt hier an einer 2-gleisigen Strecke, ebenfalls wird ein S-Bahnhof Tief vorhanden sein. Ich habe hier mal einen letzten Planungsstand der nicht mehr aktuell ist, eventuell passe ich den Plan dann später an die Gegebenheiten an.



Die Paradestrecke mit der Brücke, sowie die Kehrschleife werden so umgesetzt, der Nebenbahnanschluss sowie die Gleisführung im Bahnhof verlaufen definitiv anders. Zusätzlich werdet ihr hier einen klassischen Schattenbahnhof vermissen, aufgrund von Eingriffsluken sowie der Geometrie des C-Gleises und dem Umstand das ich die komplette Verkabelung weitgehends von Oben durchführe. Die Meisten meiner Züge und Garnituren sind in Vitrinen oder in der Originalverpackung. Aufgleisen werde ich dann was mir gerade Spaß macht. Daher gibts es keine Epochentreue was an rollendem Material gerade fährt.

Nun aber zu den Fakten was ich definitiv darstellen werde:
Ein klassisches Dorf im Schwabenland mit der heutigen Zeit entsprechendem Neubau- und Gewerbegebiet, drumherum die passende Landschaft, alles natürlich dem Platz entsprechend verkleinert dargestellt.
Zusätzlich für manche ein Reitzhema: Einen Bundeswehr Hubschrauberstützpunkt, mit fiktivem unterirdischen Bunker ( Bahnanlagen, Labore, Magazine und einem Stargate ). Ich bin seit meiner Kindheit ein großer Star Wars und Science Fiction Fan, dazu war ich in "jüngeren Jahren" sehr in der Gaming Szene aktiv. Die Filmindustrie gab dann mit Filmen wie Stargate, Resident Evil, Airborne ( sehr schlechte Dialoge ) mir den Rest. Themen gibt es also genug um etwas im Kleinen darzustellen. Die Faller Military Bausätze werde ich ebenfalls überarbeiten, das Kackbraun geht mal gar nicht

Als Beispiel mein bereits gebauter und mit LEDs beleuchteter Tower Bausatz


Gefahren wird Digital mit der CS3 auf C-Gleis im Schattenbereich, K-Gleis in der Oberwelt, Rückmeldung mittels Kontaktgleisen und L88, C-Gleis Weichenantriebe und Märklin Decoder, fürs K-Gleis ESU Servos und Switchpilot. Die Beleuchtung schalte ich klassisch von Hand, versorgt von einem Märklin Trafo.

Da Bilder aber mehr als Worte sagen, nun zum heutigen Stand:

Blick in den Raum, die Eingriffsluken sind erkennbar


Im Uhrzeigersinn von der Türe. Hier wird der BW-Stützpunkt seinen Platz finden, auf den Regalen sind meine alten Bausätze erkennbar. Was davon drauf kommt, wird die Zeit zeigen.


Blick auf die Bahnhofseinfahrt und die Steuerzentrale


S-Bahnhof im Bau, darüber wird die Nebenstrecke zum Stützpunkt mit Arkaden verlaufen, darüber der Bahnhof selbst. Für den S-Bahnhof habe ich mich hier im Forum inspirieren lassen, gute Beispiele gabs genug Der Heizkörper darunter ist im Nebenraum ( Heizungskeller stillgelegt, demontieren wollte ich diesen dennoch nicht, wer weiß ob aus dem Raum später doch etwas anderes wird. Benötigt wird er nicht, Ich habe es im Sommer klassisch Kühl, im Winter wohlig Warm, oder anders gesagt ein Messraum mit Schwankungsbereich 20-22 Grad.


Abschließend die Rechte Seite, hier wird ein Teil des Dorfes sowie die Wendeschleife entstehen.


Fehlende Teile mache ich Größtenteils selbst durch 3-Druck, anbei noch ein Bild meiner Moba-Werkstatt im Raum nebenan


Sowie meine Moba "Speise", was sich so über die Jahre ansammelt Mein zweites Hobby, der Plastikmodellbau lässt sich hier auch nicht leugnen


So das wars erstmal von mir, viele liebe Grüße ins Stummiland,
Daniel


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RE: Am Rande der Schwäbischen Alb - Fiktion trifft Realität

#2 von V8Cobra , 07.09.2020 09:29

Interessantes Thema. Ich klink mich hier mal ein, mal sehen was so alles kommt.


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RE: Am Rande der Schwäbischen Alb - Fiktion trifft Realität

#3 von gäubahner , 07.09.2020 10:45

Hallo Daniel,

ein tolles Thema, auch persönlich! Meine Mutter stammt aus Kirchheim/Teck und hat auch einige Zeit in Dettingen gewohnt.
Den Hubschrauberstützpunkt finde ich eine sehr interessante Idee, ich bin schon auf die unterirdischen Gleisanlagen gespannt.


Gruß Mirko

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RE: Am Rande der Schwäbischen Alb - Fiktion trifft Realität

#4 von DaniS , 20.09.2020 11:05

Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für eure Antworten und das Interesse an meinem Plan. Ich hoffe das ich den Erwartungen gerecht werde.
Neues gibt es bis jetzt nicht, dafür gab es drum herum einfach zu viel zu tun. Sobald es etwas neues gibt, werde ich mich natürlich melden.

@[user]gäubahner[/user]
Hab mir gerade deinen Threa durchgelesen, Klasse Anlage die da am entstehen ist. Für den 3D-Druck kann ich dir einen eigenen Drucker wärmstens empfehlen, ich bin im Modellbau sehr dankbar dafür das ich das Teil habe. Ok, ich habe geschäftlich auch einen guten Bezug zu 3D-Scannern, da musste so ein Teil natürlich her.

Beispielhaft noch en kleines Projekt von zwischendurch:

Ich besitze zwei Kranwägen von Märklin. Beim Blauen fehlt leider der Ausleger, zudem ist das Teil doch schon recht ramponiert.



Diesen werde ich dann neu lackieren für die BW-Einheit. Doch was tun mit dem fehlenden Ausleger? Also ruckzuck den vom Gelben geschnappt und in der Mittagspause digitalisiert.



Und gedruckt



Pass soweit, ein paar kleine Schleif- und Schneidarbeiten fehlen noch.



Grüße,
Daniel


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RE: Am Rande der Schwäbischen Alb - Fiktion trifft Realität

#5 von DaniS , 23.09.2020 19:54

Hallo zusammen!

Ein bisschen Zeit hab Ich mir in den letzen Tagen doch für die Bahn genommen. Die Betonfundamente für die Rückwand des S-Bahnhofes wurden verleimt mit dem klassischen Beschwerungstrick aus dem Forum ( Ich musste Nudeln nehmen, Milch trinkt eigentlich nur der Kleine, und Spätzle macht dr Schwob selber )



Desweiteren wurde an der herausnehmbaren Brücke weitergearbeitet. Die Brückenköpfe sind nun fertig und fest verschraubt,




und die Brücke passt:



Jetzt bräuchte ich Eure Hilfe: Wie würdet ihr die die genaue Passung vornehmen? Grob geschiet dies in der Querachse mit den Führungsschienen aus Plastik, aber zur genauen Positionierung in der Längs- und Querachse würde Ich z.b. Passstifte mit Führungsbuchsen vorsehen. Eventuell auch direkt dann darüber die Stromeinspeisung für die Brücke einplanen. Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Viele Grüße,
Daniel


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RE: Am Rande der Schwäbischen Alb - Fiktion trifft Realität

#6 von Hewi62 , 23.09.2020 20:27

Daniel,


In Sachen Brücke, würde ich von oben durchbohren und Holzdübel einsetzten / am herausnehmbaren Teil der Brücke befestigen...bin mir nur nicht sicher, ob die Auflagefläche dafür nicht zu klein ist...

Ansonsten spannendes Thema...danke für die Beiträge.

Grüße von der RöHWAG
Andreas


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RE: Am Rande der Schwäbischen Alb - Fiktion trifft Realität

#7 von gäubahner , 24.09.2020 18:44

Hallo Daniel,

ich selbst habe zwar keine herausnehmbare Brücke, hier im Forum hab ich aber schon einige gesehen, die eine Art Dreieck unten am Herausnehmbare Teil angebracht haben, und das passende Gegenstück als Aufnahme auf der Bahn eingebaut haben. So passt die Position immer und das herausnehmen gestaltet sich einfacher als mit Holzdübeln. Auch der Verschleiß bei häufigem Herausnehmen und wieder einsetzen ist bei weitem geringer als mit passgenauen Dübeln.


Gruß Mirko

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RE: Am Rande der Schwäbischen Alb - Fiktion trifft Realität

#8 von DaniS , 24.09.2020 19:13

Hallo zusammen,

hab mir heute mal 4 Passstifte besorgt und gerade werden die Halterungen gedruckt. Ich berichte wie es ausgegangen ist, bis jetzt schauts aber gut aus.


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RE: Am Rande der Schwäbischen Alb - Fiktion trifft Realität

#9 von DaniS , 30.12.2020 19:21

Hallo zusammen,

durch die Arbeit und einen "kleinen" Krankheitsfall meinerseits hatte ich wenig Zeit etwas zu tun. Nun da meine Hände wieder halbwegs handwerklich tauglich sind ( Karpaltunnelsyndrom in beiden Händen ), habe ich die Zeit gefunden ein bisschen was an der Anlage zu machen.

Ich habe die ersten K-Gleise mit Anschlüssen versehen und die Brücke herausnehmbar gemacht:

Ohne die Brücke:



Mit der Brücke:



Nun war nur das Problem der Stromanschlüsse. Da nun ja alle Elektronikläden zu haben, und ich nicht ewig auf eine Bestellung warten wollte, habe ich in meinen Elektronikisten gekrammt: Aus meinen Veranstaltungstechnikzeiten hatte ich noch Neutrik SpeakOn Stecker und Buchsen. Klar, viel zu teuer für sowas,... aber:
Es funktioniert, ist Verpolungssicher und war vorhanden. Geiz ist geil!



Um auch die Strecken über dem S-Bahnhof weiter zu Bauen sind schonmal im Stil der S-Bahn Suttgart die Verkleidungen inkl. Beleuchtung entstanden:



Der Eingangsbereich oberhalb des Portals ist noch nicht final, da muss ich nochmals ran:



Desweiteren habe Ich um mal was "feinfühliges" zu machen, den Faller Hubschrauberhangar zusammengebaut und vorläufig bestückt:



Das Dach ist übrigens abnehmbar, daher kommt der Versatz ( liegt nicht richtig auf ).



Stand jetzt sind ein CH-53 im KFOR Design ( inkl. Beschädigungen ), sowie ein AH-64D Longbow Apache fiktiv Bundeswehr zusammengebaut ( dieser Roco Bausatz ist aber einer der schlimmsten der mir je untergekommen ist. Wenn ich denke das ich da noch 7 Stück vor mir habe... )

Komplett stehen für den Stützpunkt folgende Typen zur Verfügung:
- 2x Sikorsky CH-53 ( einer davon gebaut )
- 8x Boeing AH-64D Longbow Apache ( einer davon gebaut )
- 1x Bell UH-1D SAR
- 2x NH-90
- 1x Eurocopter EC635
- 1x MMB BO 150P
- 1x Bell AH-1G Cobra

Bei beiden letzteren bin ich mir nicht sicher welcher "nur" am Eingang des Stützpunktes auf einem Sockel stehen soll. In etwa so wie bei Eurocopter in Donauwörth.



Ich plädiere hier für den Bell Cobra, den MBB hätte ich gerne eher auf dem Flugfeld. Eure Meinungen hierzu?

Und am Schluss noch eine Technikfrage in die Runde:
Bis jetzt versorge ich die ganze Anlage mit der CS3 ( Fahrstrom, 2x M83 Decoder und 2x eingebaute Decoder im C-Gleis ), der Link S88 hat ein eigenes Netzteil, der Lichtstrom kommt komplett getrennt über 2x Märklin 66470 Trafos. Weichenlaternen habe ich nicht.

Beim K-Gleis werde ich nun Servos mit dem ESU SwitchPilotServo einsetzen. Gedacht war diesen ebenfalls über die CS3 laufen zu lassen, würdet ihr die Decoder ( M83 und SwitchPilot ) ebenfalls über getrennte Netzteile laufen lassen? Geplant ist noch ein weiterer SwitchPilot, mehr Weichen werde ich nicht haben.

Vorab schonmal einen guten Rutsch, und bleibt gesund!

Liebe Grüße,
Daniel


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