meine Frage zur den Fahrdrähten der "alten" Märklin Oberleitung: Beim Einsatz von verschiedenen Bogenradien ergibt sich in Summe eine unterschiedliche Bogenlänge der Gleise. Die Fahrdrähte sind nun entweder 270 mm oder 360 mm. Beim Einsatz dieser Längen stehen sich bei den unterschiedlichen Gleisradien die Masten nicht mehr gegenüber. Sieht unschön aus. Gibt es da einen Tipp von Euch?
Der Fahrdraht 7019 (360mm) ist ausschließlich zur geraden Verlegung vorgesehen. Neben dem Fahrdraht 7018 (270mm) gibt es auch noch den Fahrdraht 7278 (235mm). Dieser ist explizit als Fahrdraht für den inneren 2100/2200er Kreis vorgesehen um eine gleichmäßige Mastaufstellung zu ermöglichen. Da der R2 bei K-Gleis etwa kleiner als bei M-Gleis ist, funktioniert das nur mit K-Gleis.
ich verwende nur im größeren Radius die 27er Länge, stell die Masten dann innen gegenüber und löte den Fahrdraht selber. Die Drähte lassen sich hervorragend löten, aber Du musst vorher die Vernickelung mit einer feinen Feile oder Schmirgel entfernen.
Ich nutze die Verlängerungsstücke auch nicht, weil sie mir zu dick sind. Zum Ausgleichen löte ich ebenfalls. Zusätzlich habe ich meine unten alle mit feinem Schleifpapier super glatt gemacht, seitlich grau eingefärbt und vor der ersten Fahrt ganz leicht die Unterkante gefettet. Ich fahre jetzt schon sehr lange aufgebügelt ohne Strom von oben und habe keine Verschleißerscheinungen an den Stromabnehmern. Wenn ich da an früher denke als ich noch Strom und rauhe Unterkanten hatte. Oje. Da war schnell der Schleifer blank abgefahren . Jetzt, zumindest bisher, nichts dergleichen. Auch nicht bei den dünnen neuen Märklinschleifer einer Traxx.