ihr solltet einmal darüber nachdenken wie es sich mit dem Rauch und Dampf bei der Modellbahn zur Zeit der Corona-Pandemie verhält. Ich meine hier den Qualm der durch Verdampfung von Erdöl-Destilaten erzeugt wird. Das, was da sichtbar wird sind auch Aerosole, die unser Atemsystem belasten. Ich glaube, dass man diese Tatsache gerade jetzt, wo unsere Nasen, Rachenräume und Lungen durch das Coronavirus gefährdet sind, bedenken sollte - ganz besonders bei Modellen, die durch recht große Verdampfungsanlagen aus allen Löchern qualmen.
Ich anmüsiere mich immer bei Verkaufsanzeigen hier im Forum, bei denen treuherzig versichert wird, dass die Ware aus einem Nichtraucherhaushalt stammt. Dann wäre doch auch der Hinweis sinnvoll, dass auch die Lokomotiven "Nichtraucher" waren. Dieses Räucheröl ist logischerweise irgendwie "Chemie" - mag ja harmlos sein - oder auch nicht.
Wie hat man 1950 rauchende Loks realisiert? Mein Vater rauchte eine Zigarre, blies die Luft mit einem Strohhalm in den Schornstein und das Kind freute sich über die rauchende Lok. Ebenso auch nur Spielkram.
kann es sein, dass hier nach einem Problem gesucht wird, dass eigentlich keines ist? Zumindest im Zusammenhang mit dem Wort Aerosole, dass wir als jüngste Ergänzung unseres Wortschatzes lernen durften?
Aber wer will darf natürlich gerne alle Dampf- und Dieselloks aus seinem Hobbykeller verbannen. Dann besteht diese mögliche Gefahr auf jeden Fall nicht mehr. Und auch das brennende Finazamt wird dann endlich nach 30 Jahren gelöscht.
ihr solltet einmal darüber nachdenken wie es sich mit dem Rauch und Dampf bei der Modellbahn zur Zeit der Corona-Pandemie verhält. Ich meine hier den Qualm der durch Verdampfung von Erdöl-Destilaten erzeugt wird.
Hallo,
ich glaube ein Spaziergang durch die Innenstadt zur Hauptverkehrszeit da weit giftiger ist, als eine dampfende Modellbahnlok.
immer schön auf dem Teppich bleiben; es geht um unnötige Spielerei mit der Qualmeintichtung von Dampf- und Dieselloks. Diese Modelle gleich zu verbannen, braucht man gar nicht.
immer schöb auf dem Teppich bleiben; es geht um unnötige Spielerei mit der Qualmeintichtung von Dampf- und Dieselloks. Diese Modelle gleich zu verbannen, braucht man gar nicht.
Richtig, sogar SPIELEN an sich ist absolut unnötig... Und das Leben führt bekanntlich immer zum Tod.
Hallo, dann sollte man diese Rauchfunktionen dann halt vorerst nicht benutzen wenn man bedenken hat. Obwohl da müßte ich mir einen anderen Arbeitsplatz suchen, denn da atmet man auch etwas Lack- und Lösungsmitteldämpfe ein und mir kommt deshalb das erwähnte Problem mit Modelldampf etwas zu ängstlich vor. Naja ist wahrscheinlich auch Sinn und Zweck der Ganzen C....Hysterie: Angst und Unsicherheit verbreiten anstatt richtig und vernünftig aufklären.
Zitat von im Beitrag Raucherzeuger und ihre Aerosole und mir kommt deshalb das erwähnte Problem mit Modelldampf etwas zu ängstlich vor.
Risikovermeidung und Vorsicht haben nicht viel mit Angst zu tun eher mit Vernunft. Leider wird der Modelldampf immer wieder zu sehr verharmlost, das kommt wohl daher, dass er in der Vergangenheit meist nur geringer Konzentration beim MoBa-Betrieb zu Hause auftrat. Seit aber immer mehr dieser Großverdampfer mit Gebläseunterstützung viel mehr Dampfschwaden ausstossen, ist das anders geworden.
da Spazieren gehen nach meiner LWS - OP momentan das Einzige ist was ich tun kann, bin ich gerade mit meiner Frau von unserem allabendlichen Spaziergang heim gekommen. 1 Stunde durchs Dorf und wieder zurück. Bei uns auf dem Dorf hat noch fast jedes Haus zusätzlich zur Heizung noch einen Holzofen und die sind bei den Temperaturen alle in Betrieb. Was ich da in der einen Stunde einatme, dafür könnte ich wahrscheinlich den Rest meines Lebens meine Dampfer alle ständig mit Rauch betreiben. Mal ehrlich, wer betreibt seine Loks immer und stundenlang mit Rauch? Meine haben alle Rauch, aber mehr als ein oder zwei Runden pro Monat mit Dampf fährt keine, eher noch seltener. Ich habe 30 Jahre lang geraucht und arbeite seit 20 Jahren als Lackierer im Maschinenbau. Eigentlich müsste ich schon gestorben sein. Durch meinen Beruf muss ich alle 2 Jahre meine Lunge, Blutwerte usw. untersuchen lassen und bis dato sind keinerlei Auffälligkeiten zu erkennen. Deshalb mach ICH mir darüber keine allzugroßen Sorgen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
die Modellbahn ist ein sehr, sehr, sehr gefährliches Hobby: nicht nur das Seuthe Zeugs, auch Öle, Fette und Schmierstoffe verflüchtigen sich und setzen sich in Nasen und Hirnen fest. Nicht zu vergessen diverse Klebstoffe, Farben und Lacke, aufgeschäumte Kunststoffe und dergleichen. Und wenn es noch eines weiteren Beweises ob der Gefährlichkeit des Hobbies bedarf: nenne mir einen Modellbahner der seine MoBa überlebt. Die Kleinanzeigen und Börsen quellen über von dem todbringenden, oder bereits schon gemordet habenden Gerümpel. Auf 50 Lokomotiven einen Leiche! Während mit den Modellbahner schon längst die Würmer fertig sind suchen verzweifelte Angehörige immer noch nach einem Endlager ("in gute Hände") für den kontaminierten Abfall. Der Tod lauert im MoBa-Raum! Eindeutig!!!
Zitat von im Beitrag Raucherzeuger und ihre Aerosole Ich anmüsiere mich immer bei Verkaufsanzeigen hier im Forum, bei denen treuherzig versichert wird, dass die Ware aus einem Nichtraucherhaushalt stammt.
Wieso amüsieren? Mir ist es leider schon ein paar mal passiert ausversehen Ware aus Raucherhaushalt gekauft zu haben. OVP und Zettel schon halb gelb von Nikotin, teilweise gelbe Ablagerungen im Inneren (!!) von Wagen, ekelhafte Anfhaftungen ausserhalb und ein Gestank nach Zigarette um alles dass einem übel wird. Wenn es nicht schon steht frage ich nach - aus Raucherhaushalt kaufe ich konsequent gar nichts.
ich kaufe nur noch MoBa - Artikel aus Rein - Räumen nach DIN EN ISO 14644. Alles andere kommt mir nicht in den MoBa - Raum. Wer weiss, was man sich da sonst einschleppt
Na klar, aus diesem Grund habe ich mir auch eine Lüftung in den Hobbyraum einbauen lassen, mit Aktivkohlefilter und 15- fachen Luftaustausch der Raumluft pro Minute. Klar, es saugt jetzt ab und zu den ein oder anderen Wagen mit ein, auch die Bäume auf der Anlage sind immer wieder mal weg , aber was tut man nicht alles für seine Gesundheit.
Zitat von im Beitrag Raucherzeuger und ihre Aerosole Na klar, aus diesem Grund habe ich mir auch eine Lüftung in den Hobbyraum einbauen lassen, mit Aktivkohlefilter und 15- fachen Luftaustausch der Raumluft pro Minute. Klar, es saugt jetzt ab und zu den ein oder anderen Wagen mit ein, auch die Bäume auf der Anlage sind immer wieder mal weg , aber was tut man nicht alles für seine Gesundheit.
trotz der vielen Verballhornungen hier: auf Messen meide ich den Bereich, in welchem die "Raucherzeuger" eingeschalten werden bzw. sind. Meine körperliche Reaktion darauf ist Husten bis zum Rot werden. Und das finde ich nicht lustig! Bedanken kann ich mich bei den vielen Rauchern, die mich während meines Studiums zum Passivraucher gemacht haben, und damit meine Atemwege nachhaltig schädigten!
Diese übergreifende Sorglosigkei ala "mir ist noch nie was passiert" ist m.M.n. besorgniserregend. Selbst der Hinweis auf das Sicherheitsdatenblatt ist deplaziert: dieser besagt, das nach bisherigen Erkenntnissen keine toxikologischen Befund bestehen. Es ist kein Freibrief für bedenkenlose Verwendung. Wie bei allen Gefahrstoffen gilt das Paracelsus Prinzip: die Dosis macht das Gift. Bei anerkannt giftigen Stoffen ist die Dosis geringer, bei weniger gefährlichen Stoffen größer. Daher empfinde ich den Denkanstoß von KFS für genau richtig. Was hier daraus gemacht wird, halte ich für wenig sinnvoll: es wird ncht nachgedacht, sondern nur verbal draufgehauen.
Den Einwurf "Modellbahn ist gefährlich" greife ich hier auf: wer ältere Gußmodelle in Betrieb hat und mit seinen Händen gleichzeitig zwei verschiedene Modelle anfasst, kann u.U. ganz schön eine gepfeffert bekommen (wurde hier schon mal thematisiert mit der TM800). Ich frage mich, ob es lustig ist, wenn ein Patient (z.B. mit Herzschrittmacher) dieser Tatsache zum Opfer fällt. Die Warhscheinlichkeit ist zwar klein, aber nicht Null!
genau, die Dosis macht's. Und das eben auch in der Art und Weise wie man ein Thema aufzieht. Man kann es thematisieren oder dramatisieren. Und wenn man es dramatisiert, bekommt man entsprechende Reaktionen, quasi die Überdosis Lachgas Wem das Hobby aus welchen Gründen auch immer zu gefährlich erscheint der soll es bitte schön bleiben lassen und statt dessen Papierflieger bauen. Aber bevor ich die Papierflieger bagatellisiere, ein Hinweis an die Bluter: man kann sich fürchterlich daran schneiden! Wir können es natürlich auch machen wie die Amis und die ganzen Modelle mit Aufklebern zuklatschen, was man mit dem Modell alles nicht machen sollte. Also, wenn derartige Hinweise dann bitte mit Augenmaß, ansonsten hagelt es Lacher und Satire.
Und, Stephan-Alexander: das rumexperementieren an deiner Taschenlampe, als du versuch hast ausgelaufene Batteriesäure mit anderen chemischen Substanzen zu lösen, dürfte wesentlich gesundheitsgefährdender gewesen sein als alles, was hier beschrieben ist. Ich weiß man denkt in dem Moment eher an die tolle Lampe. Aber seien wir ehrlich, wenn die Gesundheit stets an erster Stelle stünde, da gäbe man die Lampe in einem verschlossenen Beutel auf der Gefahrengutsammelstelle ab und kauf sich für 65,-€ eine neue.
guter Einwand, doch zwei Entgegnungen bzgl. Gefahrstoffe und Taschenlampe: ich bin vom Fach und kenne daher die Gefahren die von den Inhaltsstoffen ausgehen und wie man Gefährdungen vermeidet. Gerade bei Gefahrstoffen ist die größte Gefahrenquelle nicht der Gefahrstoff selbst, sondern die Grundhaltung "es ist noch nie was passiert". Für 65€ kriegst Du die Lampe nicht.
selbst wenn die Lampe 565,-€ kostete. Das Zeugs rückstandsfrei aus Lampe und Arbeitsumgebung zu entferne dürfte nahezu unmöglich sein. Ob fachlich bewandert oder nicht, im Grunde genommen handelt es sich um (betrauernswerten) Sondermüll. Ich habe auch schon mal Lehrgeld bei der Fernbedienung meines alten Creek Verstärkers gezahlt. Seitdem habe ich eine extra Tabelle angelegt, mit sämtlichen Baterie- oder Akkubetriebenen Dingen und mit die MHD der Stromquellen notiert. Da schaue ich jeweils zum Monatsersten drauf und falls was ausgetauscht werden muss, mache ich eben die Runde. Die nicht mal 2 Minuten Aufwand sind es mir wert, haben sie mir doch gewiss schon einiges Ungemach erspart.