Nachdem ich überall von Problemen mit dem Bändigen des V5 von ESU lese, denke ich, es ist an der Zeit, hier mal einen Thread zu eröffnen, der eine Sammlung der Motorparameter für unterschiedliche Loks der diversen Hersteller sein soll. Ich fange mal mit meinen zwei Loks an, die ich bislang mit einem V5 ausgestattet habe. Schließt euch mir bitte an. Lasst diesen Thread zu einer Bibliothek für Motorparameter für den V5 von ESU werden.
CV 3 und CV 4 sind bei mir aufgrund Traincontroller Betrieb und beidseitig digitalen Mätrix Klotzkupplungen niedriger eingestellt. Auffallend sind die Abweichungen bei CV 117 und CV 9.
Habe Deine Werte mal bei meiner ROCO BR86 aufgespielt und damit läuft sie fast genauso. Es ist sehr schwierig ein Unterschied erkennbar. Wenn man mehr testet und genauer hinsieht, dann ist das zeitweise leichte Ruckeln/Schaukeln beim Beschleunigen mit Deinen Werten an meiner ROCO BR86 etwas stärker als mit meinen Werten. Aber das ist marginal und kann auch an Unterschieden zwischen Deiner und meiner ROCO BR86 liegen.
Meine Werte habe ich durch langes Ausprobieren ermittelt, denn eine Logik wann man am ESU V5 welche CV´s bei welchem Fahrverhalten am besten einstellt, speziell bei der EMK Messung, konnte ich nicht erkennen.Try and Error? Mag an mir liegen, aber vielleicht weist Du da mehr und kannst davon berichten. Interssieren würde mich welche CV´s Du wie veränderst wenn die Lok z.B. beim Beschleunigen ruckelt/schaukelt. Denke damit bist Du bestimmt schon mal konfrontiert gewesen, oder?
CV 3 und CV 4 sind bei mir aufgrund Traincontroller Betrieb und beidseitig digitalen Mätrix Klotzkupplungen niedriger eingestellt. Auffallend sind die Abweichungen bei CV 117 und CV 9.
Habe Deine Werte mal bei meiner ROCO BR86 aufgespielt und damit läuft sie fast genauso. Es ist sehr schwierig ein Unterschied erkennbar. Wenn man mehr testet und genauer hinsieht, dann ist das zeitweise leichte Ruckeln/Schaukeln beim Beschleunigen mit Deinen Werten an meiner ROCO BR86 etwas stärker als mit meinen Werten. Aber das ist marginal und kann auch an Unterschieden zwischen Deiner und meiner ROCO BR86 liegen.
Meine Werte habe ich durch langes Ausprobieren ermittelt, denn eine Logik wann man am ESU V5 welche CV´s bei welchem Fahrverhalten am besten einstellt, speziell bei der EMK Messung, konnte ich nicht erkennen.Try and Error? Mag an mir liegen, aber vielleicht weist Du da mehr und kannst davon berichten. Interssieren würde mich welche CV´s Du wie veränderst wenn die Lok z.B. beim Beschleunigen ruckelt/schaukelt. Denke damit bist Du bestimmt schon mal konfrontiert gewesen, oder?
Moin Jochen,
nach meinem Verständnis wurde dieser Thread als Hilfestellung für jene Kollegen eröffnet, die Probleme mit den Lastreglungsparametern des ESU V5 haben und nicht um Endlosdiskussionen über Decoderparameter zu starten, die womöglich nur Verwirrung erzeugen und nicht selten im Streit enden. Darum werde ich auf deine Vergleichswerte nicht weiter eingehen.
Meine Roco BR 86 läuft mit den von mir angegebenen Werten hervorragend, wenn es deine 86 mit den von dir angegebenen Parametern ebenfalls tut, dann ist es doch gut. Warum das so ist, ist mir relativ egal, eine Wissenschaft werde ich daraus nicht machen, dafür ist mir meine Zeit zu kostbar, die ich dann doch lieber mit meiner Anlage verbringe
Ansonsten möchte ich auf meinen Youtube-Kanal verweisen (Signatur), auf dem es mind. zwei Videos mit der besagten Roco BR 86 zu sehen gibt.
Herzlichen Dank für Eure intensiv recherchierten Werte, die uns allen weiterhelfen! .
@Jochen: einen Teil Deines Beitrags möchte ich hervorheben:
Zitat Deine Parameterwerte Roco BR 86 in blau, meine Parameterwerte Roco BR 86 in grün CV 53 – 80 - 70 Regelreferenz CV 117 – 80 - 150 Abtastrate bei vmax in 0,1ms CV 9 – 40 - 30 PWM-Frequenz
Wenn man mehr testet und genauer hinsieht, dann ist das zeitweise leichte Ruckeln/Schaukeln beim Beschleunigen mit Deinen Werten an meiner ROCO BR86 etwas stärker als mit meinen Werten. Aber das ist marginal und kann auch an Unterschieden zwischen Deiner und meiner ROCO BR86 liegen.
Nach Deiner Beschreib6ng geringfügig mehr Ruckeln mit Thomas Einstellungen. Ruckeln deutet auf ein Übersteuerung der Spannung durch die Regelung hin: in einem Zyklus zu geringe Drehzahl, Regler erhöht die Spannung, im nächstens Zyklus zu schnell, Regler erniedrigt die Spannung usw. In diesem Fall ist man direkt an der Grenze angelangt., Das kann man reduzieren, indem die Regelreferenz (=Bezugsspannung) reduziert. Die Feinarbeit macht dann die EMK-Messfrequenz: je größer die Abtastrate ist (Zeitdauer zwischen zwei Messungen), desto größer wird i.a. die Gewichtung der Regeldifferenz und um so stärker die Änderungen und damit die Auswirkung auf die Drehzahl. Die PWM-Frequenz ist (wie auch in der BDA beschrieben) nur in Verbindung mit den Entstörmitteln der Lok interessant. Kommt diese PWM-Frequenz in die Nähe der Resonanzfrequenz der Schwingkreise (Entstörkondensator/Motorspule) sollte man die PWM-Frequenz ändern. Möglicherweise ( um es abzusichern müsste man die Kapazität der Kondensatoren und die Induktivität des Motors gemessen haben) sind 40 kHz beim benutzten Modell näher dran als 30 kHz, dann wäre schon geholfen. Wenn Du magst, probiere einfach mal 50 kHz aus, ob es noch stärker ruckelt, alle anderen CV belassen.
(in Beitrag 54) meine Ecxel Datei angehängt. Ich schlage vor jemand nimmt sich diese zur Brust, reduziert sie auf die notwendigen Motor und andere Fahr-CVs und fütter sie mit Daten. Das würde dann das mühsame durchsuchen einzelner Beträge ersparen. Die Datei könnte in einem Beitrag oben angepinnt werden, dann würde sie auch nicht mehr in der Versenkung verschwinden.
Die Datei ist so aufgebaut, dass unterschiedliche Decoder in terschiedlichen Loks abgehandelt werden können. In den ersten Spalten kann man mittels "Filter" sich die CV Lieferantspezifisch anzeigen lassen. Das leider notwendig da die DCC-Normung nur ganz wenige CVs geregelt hat. Das ist auch der Grund weshalb einige CV doppelt erscheinen und ich eine Kurzbeschreibung eingefügt habe.
Der angepinnte Beitrag müsst schreibgeschützt sein und nur der pflegende dürfte schreibrecht haben. Die datei selber sollte nicht schreibgeschützt sein so dass sich jeder die Datei runterladen kann und sie nach seinen Kriterien umgestalten kann.
Freiwillige vor: Ich würde mich zur Verfügung stellen, meine Datei zur Vorlage umzugestallten.
Zitat...nach meinem Verständnis wurde dieser Thread als Hilfestellung für jene Kollegen eröffnet, die Probleme mit den Lastreglungsparametern des ESU V5 haben...
Das ist auch mein Verständnis.
Zitat... und nicht um Endlosdiskussionen über Decoderparameter zu starten, die womöglich nur Verwirrung erzeugen und nicht selten im Streit enden. ...
Verstehe ich nicht, denn ich habe meines Erachtens keine Diskussion gestartet. Ich wollte Hilfe von Stummikollegen wie eben genau das mit den Lastregelparametern am ESU V5 funktioniert um Verständnis dafür zu entwickeln.
ZitatDarum werde ich auf deine Vergleichswerte nicht weiter eingehen.
Finde es schade, dass Du meine Fragen nicht beantworten möchtest, ok ist halt so.
ZitatMeine Roco BR 86 läuft mit den von mir angegebenen Werten hervorragend, wenn es deine 86 mit den von dir angegebenen Parametern ebenfalls tut, dann ist es doch gut. Warum das so ist, ist mir relativ egal, eine Wissenschaft werde ich daraus nicht machen, dafür ist mir meine Zeit zu kostbar, die ich dann doch lieber mit meiner Anlage verbringe
Freut mich wenn Deine ROCO BR 86 für Dich hervorrgend läuft, meine ROCO BR 86 könnte besser laufen, vielleicht auch nicht... Daher wollte ich das Wissen von ESU V5 erfahrenen Kollegen anzapfen welche sich damit auskennen wie die Lastregelparameter bei ESU V5 Dekodern am besten einzustellen sind.
@ Stephan-Alexander Heyn
ZitatNach Deiner Beschreib6ng geringfügig mehr Ruckeln mit Thomas Einstellungen. Ruckeln deutet auf ein Übersteuerung der Spannung durch die Regelung hin: in einem Zyklus zu geringe Drehzahl, Regler erhöht die Spannung, im nächstens Zyklus zu schnell, Regler erniedrigt die Spannung usw. In diesem Fall ist man direkt an der Grenze angelangt., Das kann man reduzieren, indem die Regelreferenz (=Bezugsspannung) reduziert. Die Feinarbeit macht dann die EMK-Messfrequenz: je größer die Abtastrate ist (Zeitdauer zwischen zwei Messungen), desto größer wird i.a. die Gewichtung der Regeldifferenz und um so stärker die Änderungen und damit die Auswirkung auf die Drehzahl. Die PWM-Frequenz ist (wie auch in der BDA beschrieben) nur in Verbindung mit den Entstörmitteln der Lok interessant. Kommt diese PWM-Frequenz in die Nähe der Resonanzfrequenz der Schwingkreise (Entstörkondensator/Motorspule) sollte man die PWM-Frequenz ändern. Möglicherweise ( um es abzusichern müsste man die Kapazität der Kondensatoren und die Induktivität des Motors gemessen haben) sind 40 kHz beim benutzten Modell näher dran als 30 kHz, dann wäre schon geholfen. Wenn Du magst, probiere einfach mal 50 kHz aus, ob es noch stärker ruckelt, alle anderen CV belassen.
Vielen Dank für Deine sehr detailierte technische Info!
Ich hoffe immer noch darauf, dass jemand von den Stummi Kollegen erklären kann wie man mit der Einstellung der Lastregelparameter beim ESU V5 am besten vorgeht und auch erklären kann, welche CV´s man bei den üblichen Geschichten die das Fahrverhalten betreffen anpackt.