Guten Tag, ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit einem möglichen Einstieg in das Thema Schweizer Eisenbahn. Hier gehen mir einerseits sowhl die Rhätische Bahn in Schmalspur als andererseits die Regelspur der SBB durch den Kopf. Und damit der Kopf noch mehr raucht reichen Maßstabsgedanken von Spur N bis IIm. Mich würde als Anregungen interessieren, was Euch zu dem ein oder anderen Schritt (Baugröße, Schmalspur, Epoche etc.) bewogen hat? Ich bin gespannt... Schönen Sonntag Gerd
nach langen Jahren als Spur N Bahner (mit Schwerpunkt BLS / SBB) bin ich den Schweizer Bahnen treu geblieben , fahre aber heute im HO Masstab mit dem C Gleis von Märklin und setzte dort mein rollendes Material der SBB und der BLS ein.
Hat sich bewährt, weil in HO auch meine Kinder mitspielen können, unsere Anlage steht im MoBa Keller. Und das Augenlicht dankt es mir auch , die Sehschärfe nimmt halt mit den Jahren ab. Ich bin auf der Spur N jahrelang mit dem Arnold Gleis gefahren und ich war es leid, ständig nur die N - Gleise zu putzen (Staub)
Ich habe auf einer Modellbaumesse auch mal das Thema „Rhätische Bahn“ in Z (genauer: Nz) gesehen. Selbstbaumodelle, z.T. aus Messing. Leider kein Foto gemacht, da die Anlage in einer Glasvitrine nicht geblitzt werden konnte... Fürwahr, fürwahr, ein echtes Maso-Ding...
Das mit der Sehschärfe und auch mit der Fingerfertigkeit lässt nach. Ich lese Eure Erfahrungen mit großem Interesse. Bei Bemo bin ich auch schon hängen geblieben. H0m erscheint mir vom Platzbedarf sehr gut, nur die Modelle haben stolze Preise. Dafür kauft man dann aber vielleicht insgesamt weniger Modelle als in H0, zumal die Preise dort auch in ähnliche Höhen schellen. Bei Z und N habe ich mit 66 Jahren echte Bedenken. Und mit LGB geht im Haus nicht viel. Also vielleicht H0m mit Bemo oder H0 DC mit Modellen von Roco, Trix und anderen. Soundloks strebe ich nicht mehr an...
Ich finde, SBB und RhB sind irgendwie verschiedene „Themen“. Es stimmt zwar so nicht, aber „gefühlt“ fährt die SBB im Flachland und die Schmalspurbahnen, voran die RhB, im Gebirge. Es kommt mir wie verschiedene Bahnwelten vor. Der Vorteil von Schmalspur ist ja, dass man mit engen Radien und niedlichen Loks im Gebirge kraxeln darf, während die SBB ja schon ein wenig Platz verlangt, um als Normalspur zu wirken. Die SBB wäre für mich das Pendant zur DB. Das ist, wie gesagt, mein persönliches „Gefühl“...
Jochen, Deine Beschreibung trifft auch meine Überlegungen. Danach tendiere ich zurzeit am ehesten zu der H0m-Idee mit Bemo. Dort kann man auf kleinem Raum mehr, auch in der Höhe darstellen. Den Platz für lange Güter/Personen-Züge in H0 hätte ich nicht (bis zu 2,50x1,20m oder 5,00x0.30m). Dabei geht es mir nicht unbedingt um ein akribisches Abbild, sondern um die Liebe zu bestimmten Schweizer Loks: RhB Ge 6/6, Ge 4/6, Gem 2/4, Ge 4/4 II, Abe 4/4, G 4/5. Analog dazu in H0 bspw. Re 4/4 II, Ae 6/6, C 5/6, RBe 4/4, Krokodil. Wenn ich dann die Preise zusammen nehme, liegen H0m und H0 dicht beieinander. Lastnotleast spricht eine umfangreiche H0-Autosammlung für eine H0-Lösung. Das meint der 'Kopf', mal sehen wo der 'Bauch' hin möchte...
ich kann die H0 beim Thema Schweiz nur wärmstens empfehlen. RHB/FO/MGB Themen erlauben vorbildgerechte kleine Radien und Bemo hat eine ausreichend große Modellpalette. In N wird es kompliziert und teuer mit der Modellbeschaffung. Auch die Kombination RHB und SBB finde ich sehr reizvoll und hab das ohne Reue realisiert.
H0 wurde mir in die Wiege gelegt - sozusagen. Und H0m war eigentlich nur eine Frage der Zeit, nachdem ich in der Nachbarschaft eines schweizer Bähnli meine Kindheit verbringen durfte. Das Thema ist zwar dann ein anderes geworden, aber die Schweizer Schmalspur ist auf alle Fälle super reizvoll und reich an tollen Vorbildern. Mein Favorit ist immer noch Champery, der Endbahhof der AOMC. Der käme originalgetreu mit 140cm Länge aus
Ich habe drei Bemo-Triebfahrzeuge und alle sind sie ihr Geld wert.