Selten, dass ich deutsche Dampfloks kaufe. Doch im Zusammenhang mit dem neuen Dampfkran (Märklin Herbstneuheit 2020) habe ich mir eine BR041 (Auch eine Neuheit, dieses Jahr) gegönnt. Bitte hier KEINE Diskussion, ob dies vorbildgemäss zusammenpasst!!
Beide Modelle habe ich bereits erhalten (war extrem überascht, im positiven Sinne ). Ich werde die beiden Modelle sicher mit DCC laufen lassen (AUch hier: bitte keine Diskussion über Sinn oder angeblichen Unsinn über das DCC kontra MFX!!)
Jetzt sehe ich, dass das Vorbild eine Höchstgeschwindigkeit von 90km/h vorärts hat. Rückwärts aber 50km/h (Quelle: Wikipedia). Eigentlich logisch und klar. Aber bitte auch darüber (Wahrheiten unter Wikipedia) bitte keine Diskussion.
Aber: der Gedanke liegt nahe, den Lokdecoder so einzustellen, dass die Lok (Märklin Modell) vorwärts (Kessel voraus) wirklich max 90km/h (umgerechnet natürlich) fahren kann und rückwärts (Tender voraus) nur 50km/h. Lässt das der aktualle Märklin Decoder (diesen möchte ich nicht wechseln) zu? Wenn ja, wie?
in den mfx-Einstellungen gibt es das Pendant zum Trimm unter DCC. Diese Variable steht Standardmäßig auf 128. Der Rückwärtstrimm muss dann entsprechend reduziert werden. Ob das linear ist und mit Bruchrechnung zu berechnen ist oder experimentell gemacht werden muss, kann ich Dir leider nicht sagen.
in den mfx-Einstellungen gibt es das Pendant zum Trimm unter DCC. Diese Variable steht Standardmäßig auf 128. Der Rückwärtstrimm muss dann entsprechend reduziert werden. Ob das linear ist und mit Bruchrechnung zu berechnen ist oder experimentell gemacht werden muss, kann ich Dir leider nicht sagen.
mit freundlichen Grüßen, Stephan-Alexander Heyn
Ja, das Trimmen ist mir bekannt. Die Frage bleibt: reicht das (Bereichsmässig)? Klar, das muss ich mal ausprobieren. Gibt es andere Möglichkeiten? Klar, mit Windigipet kann ich das sehr gut machen. Aber da gehen Fahrstufen verloren. Eleganter wäre es schon, bereits im Decoder.
Ich denke, dass beim Original es auch bei vielen anderen grossen Dampfloks so ist, dass sie Tender voraus nicht gleich schnell fahren kann/darf wie Kessel voraus. Daher denke ich, dass es sicher schon Modellbahner gibt, die soawas schon verwirklicht haben?
qualitativ habe ich schon mit dem dekoderinternen Trimm experimentiert, der funktioniert recht gut. Allerdings mit Dekodern die kein DCC können. Da ich derzeit ein solches Modell auf meiner Teststrecke habe, kann ich mal nachschauen wenn Du willst.
qualitativ habe ich schon mit dem dekoderinternen Trimm experimentiert, der funktioniert recht gut. Allerdings mit Dekodern die kein DCC können. Da ich derzeit ein solches Modell auf meiner Teststrecke habe, kann ich mal nachschauen wenn Du willst.
mit freundlichen Grüßen, Stephan-Alexander Heyn
Nee, nee. Experimantieren kann ich selber. Das ist kein Problem. Aber Danke.
ein Blick in der mSD3 Anleitung verrät, dass unter DCC die CVs 66 und 95 für den vorwärts/rückwärts Trimm unter DCC zuständig sind. Falls die Einstellung unter mfx in DCC verloren gehen sollte, kannst du es da versuchen.
[quote="Martin Lutz" post_id=2178747 time=1603347017 user_id=124] Ja, das Trimmen ist mir bekannt. Die Frage bleibt: reicht das (Bereichsmässig)? Klar, das muss ich mal ausprobieren. Gibt es andere Möglichkeiten? Klar, mit Windigipet kann ich das sehr gut machen. Aber da gehen Fahrstufen verloren. Eleganter wäre es schon, bereits im Decoder. [/quote] Ich kapier nicht genau, wo genau ist jetzt das Problem ist?
Ausreicheder Bereich von +/- 128 gemäss CVs 66 und 95? Da gemäss (DCC) der Wert in den CVs 66 und 95 dividiert durch 128 den Faktor ergibt, mit dem (Märklin) die Fahrstuffe multipliziert (zusatzanleitung zum mLd3), dürfte der Bereich mehr als ausreichend sein. Wenigstens für die Verringerung der Geschwindigkeit ergibt sich eine theoretische maximale Reducktion von 1/128. (Was aber kaum sinnvoll sein dürfte, weil du nur noch eine oder zwei Fahrstuffen hättest ? !) Bei der Vergrösserung der Geschwindigkeit wird der Faktor maximal 255/128= 2(gerundet), Da frage ich mich, ob das denn überhaupt geht,!Wenn ich meine Lok schon mit 128 Fahrstuffen betriebe, kann da ja nix mehr verdoppelt werden Es sei denn, dass meine Lok effektiv nur mit 64 Fahrstufen betrieben würde?
Gemäss der mir gerade vorliegenden ESU Anleitung (V4), multipliziert man da die Motorspannung?
[quote="Martin Lutz" post_id=2178747 time=1603347017 user_id=124] Ja, das Trimmen ist mir bekannt. Die Frage bleibt: reicht das (Bereichsmässig)? Klar, das muss ich mal ausprobieren. Gibt es andere Möglichkeiten? Klar, mit Windigipet kann ich das sehr gut machen. Aber da gehen Fahrstufen verloren. Eleganter wäre es schon, bereits im Decoder.
Ich kapier nicht genau, wo genau ist jetzt das Problem ist? [/quote] Nicht ein Problem, sondern ich hab geschrieben "nicht so elegant". Das ist nicht das selbe.
Ich dachte nur, es sei für manche digitalen Dampflokfahrer eine Fingerübung, den Deccoder so zu programmieren, dass die Maximalgeschwindigkeiten unterschiedlich ausfallen, wenn die Lok vorwärts und rückwärts gefahren wird.
Ich werde es mal ausprobieren, ob der Trimmbereich ausreichend gross ist, dass 80 und 50km/h rauskommen. Aber wie gesagt, Problem ist es so oder so nicht.
[quote="Martin Lutz" post_id=2178869 time=1603366954 user_id=124] Nicht ein Problem, sondern ich hab geschrieben "nicht so elegant". Das ist nicht das selbe. [/quote] Dann haben wir als ein Problem elegant gelöst was gar nicht existierte.
Zitat [quote="Martin Lutz" post_id=2178869 time=1603366954 user_id=124] Nicht ein Problem, sondern ich hab geschrieben "nicht so elegant". Das ist nicht das selbe.
Dann haben wir als ein Problem elegant gelöst was gar nicht existierte. [/quote] Das weiss ich noch nicht. Ich habs noch nicht ausprobiert. Die Frage lautet: kann ich mit der Trimmfunktion den Unterschied so gross machen, dass vorwärts maximal 80 km/h ist und Rückwärts maximal 50km/h ? Ich werds sicher rausfinden. Ich dacht bloss, dass jemand sagen kann: "Ja, mach ich immer so." Offensichtlich kümmert sich kaum jemand darum, den Unterschied bei den Vorbild-Dampfloks auch im Modell umzusetzen.
Schlepptender-Loks fahren bei mir im Streckendienst immer mit der Rauchkammer voraus. Rückwärts wird nur rangiert, daher interessiert mich die Höchstgeschwindigkeit rückwärts weniger.
Ich habe die Thematik in WDP und nicht im Dekoder gelöst. Somit werden im Falle meines Ablebens die Foren nicht mit der Frage "meine Lok fährt rückwärts zu langsam, warum?" überschwemmt, wenn mein Fuhrpark auf den Gebrauchtmarkt veräussert wird. Ist das nicht rücksichtsvoll von mir??
Zitat Somit werden im Falle meines Ablebens die Foren nicht mit der Frage "meine Lok fährt rückwärts zu langsam, warum?" überschwemmt, wenn mein Fuhrpark auf den Gebrauchtmarkt veräussert wird. Ist das nicht rücksichtsvoll von mir??
Gruss
Stephan
Nach meinem Ableben, ist mir sowieso egal, was mit meiner Modellbahn passiert. Wer auch immer meine Modelle in die Hand kriegt, darf sie dann auch dazu verwenden, Nägel in die Wand zuschlagen um Bilder aufzuhängen. Das geht ja besonders gut mit den alten HAG Modellen. Nein, Ernst beiseite. Ich bestimme über die Einstellungen meiner Modelle. Ich finds ja auch manchmal amüsant, wenn ich lese: "meine Gleise schottere ich nicht ein, sie könnten ja an Wert verlieren, wenn ich sie wieder verkaufe. ....Ööööhhhh, Betreibst du dein Hobby für dich oder für andere??
[quote="Martin Lutz" post_id=2179898 time=1603553517 user_id=124] Übrigens: Die Methode mit Rückwärtstrimm funktioniert einwandfrei. Hätte nicht gedacht, dass diese Trimmfunktion einen so grossen Bereich hat. [/quote]
Hallo Martin
Wie sieht das dann mit den Fahrstufen aus? 80km/h vorwärts FS 126 50km/h rückwärst FS ?
Das Thema interessiert mich. Wenn ich die CV5 auf 80km/h einstelle bin ich doch bei FS 126. Wenn ich jetzt den Trimm vorwärts erhöhe wo komme ich da hin?
Ich glaube ich habe da wohl ein Gedankenfehler, oder?
die Gestaltung des Trimms ist je nach Hersteller sehr unterschiedlich: der eine rechnet die Fahrstufe um, der andere die zurückgemeldete EMK usw. Das müsste in der jeweiligen Anleitung stehen. Bei ESU werden die Fahrstufen umgerechnet.
[quote="Martin Lutz" post_id=2178743 time=1603345488 user_id=124] ... Jetzt sehe ich, dass das Vorbild eine Höchstgeschwindigkeit von 90km/h vorärts hat. Rückwärts aber 50km/h (Quelle: Wikipedia). Eigentlich logisch und klar. ...[/quote]Es gibt da einen Unterschied zwischen technisch möglich und zulässig. Die Beschränkung der Rückwärtsgeschwindigkeit bei den Schlepptenderlokomotiven der Einheitsbauart beruht auf den hinten offenen Führerhäusern und der Position des Lokführers auf der falschen Seite bei Rückwärtsstreckenfahrt und der damit schlechten Sicht auf die Strecke. In Deutschland wurde/wird ja rechts gefahren (ausgenommen sog. Gleiswechselbetrieb) und auch die wirksame Signalisierung fast ausschließlich rechts oder über der Strecke angebracht. Auch bei der DB-Baureihe 23 war deshalb trotz hinten geschlossenem Führerhaus die zulässige Rückwärtsgeschwindigkeit nur 85 km/h bei zulässigen 110 km/h vorwärts. Die DRG/DB-Baureihen 50 und 52 waren die einzigen Schlepptenderlokomotiven mit gleicher Vor- und Rückwärtsgeschwindigkeit - 80 km/h. Bei der DDR-DR wurde die Rückwärtsgeschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt.
Bei der Museumslok der Baureihe 41 wurde erst vor wenigen Jahren die zulässige Rückwärtsgeschwindigkeit von 50 km/h auf meines Wissens 80 km/h erhöht - Grund: Es stehen kaum mehr Drehscheiben oder Gleisdreiecke zum Wenden zur Verfügung für den Nostalgiebetrieb.
Die Programmieraufgabe kommt also bei fast allen Schlepptenderlokomotiven auf einen zu.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
die Gestaltung des Trimms ist je nach Hersteller sehr unterschiedlich: der eine rechnet die Fahrstufe um, der andere die zurückgemeldete EMK usw. Das müsste in der jeweiligen Anleitung stehen. Bei ESU werden die Fahrstufen umgerechnet.
Mit freundlichen Grüßen, Stephan-Alexander Heyn
Hallo Stephan-Alexander
Ich rede von Märklin mld/3 "CV-Wert dividiert durch 128 ergibt den Faktor, mit dem die Fahrstufe bei Vorwärtsfahrt (oder Rückwärtsfahrt) multipliziert wird" So steht es in der Anleitung.
Ich habe mal Zeit gehabt um zu testen. Wenn die Geschwindigkeit reduziert wird bleiben volle Fahrstufen erhalten. Also Vorwärts 100 km/h sind 126 Fahrstufen Rückwärts nur 80 km/h sind auch 126 Fahrstufen.
Hallo Burkhard [quote="Burkhard Ascher" post_id=2188602 time=1605089301 user_id=192] Moin . Also Vorwärts 100 km/h sind 126 Fahrstufen Rückwärts nur 80 km/h sind auch 126 Fahrstufen. [/quote] Darf ich fragen wie du das gemessen hast?
Zitat Hallo Burkhard [quote="Burkhard Ascher" post_id=2188602 time=1605089301 user_id=192] Moin . Also Vorwärts 100 km/h sind 126 Fahrstufen Rückwärts nur 80 km/h sind auch 126 Fahrstufen.
Darf ich fragen wie du das gemessen hast? [/quote]
Hallo Heinzi
Mit Traincontroller Habe die Lok vorwärts und rückwärts neu eingemessen.
Du hast meine Frage falsch verstanden. Ich habe nicht gefragt womit, sondern wie du das gemacht hast Wobei das womit natürlich auch wissenswert ist
Wie genau macht das die Software? Gibt sie nach jedem Durchfahren der Messstrecke die dazugehörige Zeit und Geschwindigkeit aus oder durchfährt sie zuerst 126 mal die Messstrecke und interpoliert dann (intern) einfach auf die 126 Fahrstufen und gibt das Ergebnis aus? Dass deine Zentrale den Decoder mit 126 Fahrstuffen angesteuert, weiss die Software ja, also braucht Sie für jede Fahrstuffe auch eine Geschwindigkeit. Die 126 FS sind ja auch nur die Fahrstufen deiner Zentrale, die Decoder haben Intern ja wesentlich mehr Fahrstufen.
Als Nichtsoftwareentwickler versuche ich es mal. Im Decoder die CV5 auf 100 eingestellt, dann mit Traincontroller eine Einmessfahrt der höchsten Fahrstufe vorwärts und rückwärts gemessen. Das Messverfahren ist wohl wie überall, Weg-Zeit-Umrechnung in H0. Genaueres können dir Kersten Tams, Jürgen Freiwald usw erklären da ich nur Anwender bin. Die Geschwindigkeitsdifferenz ausgerechnet (siehe Oben) und unter den Trimm CV`s eingetragen. Bei der nächsten Testfahrt fur die Lok vorwärts 100 km/h FS 126 und rückwärts 80 km/h FS 126. Diese Werte zeigte mir mein Computerprogramm und die MC von Tams. Dann habe ich die Lok mit allen Fahrstufen neu eingemessen. Traincontroller fährt 15 mal vor und 15 mal rückwärts und rechnet die fehlenden Fahrstufen aus. Die lineare Messkurve ist einwandfrei.
Ich habe bei der Lok 36795 BR 223 MRCE das Problem, dass sie vorwärtz schneller ist als Rückwärts. Leider komme ich bei der Lok nicht an CV 66 95 ran. Hat jemand eine Lösung?
Blöd ist, dass ich bei der Lok den Umbau aus dem Forum geacht habe mit dem Motraxx 5-Poler. Somit keine Garantie mehr. Und echt besser läuft die nicht. Also doch lieber ein Maxon das nächste Mal.