RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#1 von jjholland , 26.10.2020 21:55

Hallo Modellbahner,

nachdem ich in einem anderen Thread (https://stummiforum.de/viewtopic.php?p=2112182#p2112182) mich an einer Planung für Nantenbach und Rohrbach verhoben habe, versuche ich es noch einmal anders.
Was hat für mich den Ausschlag gegeben, den ursprünglichen Plan zu verwerfen:

1. Das Multideck-Design: zu ambitioniert, schwierig von der Umsetzbarkeit. Schon eine Ebene bedeutet mehr als genug zu tun.
2. Das obere Deck: die Lage des Betriebsbahnhofs Rohrbach in einer langezogenen Kurve sah irgendwie nicht aus.
3. Realistische Zuglängen und damit die nötigen Blocklängen schwierig zu erzielen.
4. fällt mir noch einiges mehr ein, aber 1. bis 3. reichen schon.

Zu mir persönlich ist im anderen Thread schon viel gesagt.

Hier ein neuer Anlauf

1. Titel
Ohne konkretes Vorbild geplanter Kopfbahnhof, viel Strecke

2. Spurweite & Gleissystem
Spur N, am liebsten Peco Code 55

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
Siehe anbei.

3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
Rundherum mit Mittelzunge

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
Raummaße sind 540 x 366 cm, eine Tür, hier für Rundherum-Anlage klappbare Brücke o.ä. nötig, keine (von der Höhe her) störenden Fenster.

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Modellbahn

4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Theoretisch ja beides, wenn realisierbar. Im ersten Entwurf keine Nebenstrecke, da keine echte Idee, wo diese noch unterzubringen wäre.

4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
Verdeckt: Minimum ca. 330 mm.
Im sichtbaren Bereich der Hauptbahn im Idealfall ca. 380 mm, gerne mehr.

4.4 Maximale Steigung
2,5% in Bereichen mit eher gerader Streckenführung, sonst eher 2%

4.5 Maximale Zugslänge
Ca. 1,6 m für Personenzüge, ca. 1,8 bis 2,0 m für Güterverkehr.

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
Problematisch evtl. die obere re. Ecke, siehe Wintrack-Plan.

4.7 Eingriffslücken / Servicegang
Wäre dann re. oben vorzusehen

4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
ca. 100 cm, Schattenbahnhöfe ca. 25 cm darunter.

4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
Schattenbahnhöfe

4.10 Oberleitung ja / nein
ja, nicht funktionell

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
digital

5.2 Steuern analog oder digital
digital

5.3 PC-Steuerung
ja

6. Motive
6.1 Epoche
V und VI

6.2 Bahnhofstyp(en)
Kopfbahnhof.

6.3 Landschaft
Angelehnt an die reale Landschaft. Rechte Seite in der Planung wie an der Mosel, Weinberge etc.; oberer Rand mit Agrarflächen, auch Wald. Mittelzunge städtisch.

6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Kleinere Stadt, sonst ländlich.

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
BW im Bereich zwischen den beiden doppelgleisigen Strecken zum Kopfbahnhof hin

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
ICE 1 und BR 103, 2x BR 111, BR 151, außerdem VT 100, 2 Dampfloks.

7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)
Ist anbei.

7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
1 bis 2 "Spieler"

7.4 Budget
Da längerfristiges Projekt ohne Zeitdruck zunächst nicht so relevant.

7.5 Zeitplan
Der Raum ist "meiner", und ich werde ihn verteidigen. Von daher kein Zeitdruck.

8. Anhänge
Gleisplan in mehreren Ebenen.

Freue mich auf Eure Gedanken.

Grüße, Johannes







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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#2 von BernhardB ( gelöscht ) , 27.10.2020 12:01

Hallo Johannes,

Was stellst Du Dir betrieblich vor? Soll die Umfahrung des Kopfbahnhofs für Güterzüge sein? Davon gehe ich mal aus, weil acht Bahnsteiggleise eine Verkehrsbedeutung des Bahnhofs nahelegen, die alle Reisezüge dort halten läßt. In dem Fall würde ich die Umfahrung eingleisig machen, dafür mit ein paar Güterzug-Wartegleisen, das ist realistischer und für Fahrdienstleister und Zuschauer interessanter.

Grüße,
Bernhard


BernhardB

RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#3 von histor , 27.10.2020 13:13

Ein schöner und betrieblich interessanter Plan mit langen Fahrstrecken -

Da folge ich Bernhard - 6 Gleise wären realistischer. Mag sein, mit Nebenbahn 7 Gleise (als Hausbahnsteig für die Nebenbahn). Wenn man einen fiktiven Fahrplan erstellt, wundert man sich, mit wie wenig Bahnsteiggleisen man auskommen kann (auch bei Sackbahnhöfen). Weitere Vorschläge:
A - längere Abstellgleise und noch ein viertes (ein Gleis brauchst du für die rückkehrende Verschiebelok)
B - eingleisige Umgehungsstrecke für Güterzüge (gepunktet = Tunnel; Brücke sähe wohl nicht so gut aus)
C - nur 6 oder 7 Gleise
D - noch ein Abstellgleis Nebenbahn


Freundliche Grüße
Horst
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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#4 von jjholland , 27.10.2020 14:09

Hallo Modellbahner,

vielen Dank für die Antworten.

Zitat

Was stellst Du Dir betrieblich vor? Soll die Umfahrung des Kopfbahnhofs für Güterzüge sein? Davon gehe ich mal aus, weil acht Bahnsteiggleise eine Verkehrsbedeutung des Bahnhofs nahelegen, die alle Reisezüge dort halten läßt. In dem Fall würde ich die Umfahrung eingleisig machen, dafür mit ein paar Güterzug-Wartegleisen, das ist realistischer und für Fahrdienstleister und Zuschauer interessanter.



Tatsächlich hatte ich schon überlegt, ober- oder unterhalb des Kopfbahnhofes grob gesagt "was mit dem Güterverkehr" zu machen. Die Umfahrung dient wie du angenommen hast dem Güterverkehr. Dumme Frage: Güterwartegleise bedeutet dann so eine Art "Einfahrgruppe", oder ? Eingleisige Zuführung würde natürlich etwas Platz machen und die Abzweigung bzw. das Überwerfungsbauwerk einfacher in der Gestaltung.

Zitat

Ein schöner und betrieblich interessanter Plan mit langen Fahrstrecken -

Da folge ich Bernhard - 6 Gleise wären realistischer. Mag sein, mit Nebenbahn 7 Gleise (als Hausbahnsteig für die Nebenbahn). Wenn man einen fiktiven Fahrplan erstellt, wundert man sich, mit wie wenig Bahnsteiggleisen man auskommen kann (auch bei Sackbahnhöfen). Weitere Vorschläge:
A - längere Abstellgleise und noch ein viertes (ein Gleis brauchst du für die rückkehrende Verschiebelok)
B - eingleisige Umgehungsstrecke für Güterzüge (gepunktet = Tunnel; Brücke sähe wohl nicht so gut aus)
C - nur 6 oder 7 Gleise
D - noch ein Abstellgleis Nebenbahn



Tja, die Nebenbahn. Schön wäre ja schon, eine eingleisige Strecke zu integrieren, aber wohin ?
Zu A: das lässt sich regeln, der Platz ist ja vorhanden.
Zu B: Wäre ja schon so ein bißchen die Umfahrung der Umfahrung, oder ? Evtl. wäre alternativ eine Abzweigung jeweils direkt hinter den Tunnelportalen denkbar, die sich am Oberrand der Mittelzunge entlang bewegt. Damit wäre der gesamte Schattenbahnhof zu umgehen.
Zu C: wäre aus meiner Sicht kein Problem, das unterste Gleis des Kopfbahnhofs wegzulassen.
Zu D: siehe Tja, die Nebenbahn..., wie soll da der Streckenverlauf sein ? Und wohin ? Nehme gerne einen Gedanken auf...

Werde heute Abend mal noch was ändern...

Gruß

Johannes


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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#5 von BernhardB ( gelöscht ) , 27.10.2020 14:27

Zitat
Die Umfahrung dient wie du angenommen hast dem Güterverkehr. Dumme Frage: Güterwartegleise bedeutet dann so eine Art "Einfahrgruppe", oder ? Eingleisige Zuführung würde natürlich etwas Platz machen und die Abzweigung bzw. das Überwerfungsbauwerk einfacher in der Gestaltung.


Ja, genau, die eingleisige Umfahrung hat dann einen vielleicht vier- bis sechgleisigen Betriebsbahnhof mit Gleisen in Güterzuglänge. So kann der Fahrdienstleiter (Bediener oder Steuerungssoftware) den durchgehenden Güterverkehr puffern, die zuführenden Strecken freimachen von Güterzügen und sie auf den Wartegleisen auf die nächste Fahrplanlücke zur Weiterfahrt warten lassen.

Überwerfungsbauwerke zur kreuzungsfreien Ausleitung der Güterzugumfahrung sind nicht unbedingt nötig, vor allem wenn sie, wie in deinem Entwurf, jeweils nach rechts abzweigt. Ankommende Güterzüge können jederzeit auf die Umfahrung wechseln, ohne das Gegengleis zu kreuzen, und die abfahrenden können im Betriebsbahnhof warten, bis auch das Gegengleis frei ist. So etwas macht eine Fahranlage erst interessant, meiner Meinung nach.

Grüße,
Bernhard


BernhardB

RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#6 von Dreispur , 27.10.2020 14:34

Hallo 1

Wieviel Länge verbleiben im Bereich " C " ? Es sollte ja ca. 160 cm werden . Das Vorfeld ist etwas streng , zuviel an Kreuzungen . Würde da noch ändern auflockern .
Sollte mir besseres Einfallen ? Werde ich es posten . Deine Idee aber weitgehend einhalten .
Du hast ja beim Eingang eine Wegnehmbare Brücke schätze ich . Warum nicht bei der Zunge Kopfbahnhof auch .
Ein oder zwei Gleise könnten dann neben dem Kopfbahnhof vorbei führen und links in die Strecke münden .

So meine Eindrücke zum Plan und Änderung .


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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#7 von jjholland , 27.10.2020 15:32

Hallo,

@Bernhard

Die eingleisige Umfahrung würdest du dann anstatt der zwei Gleise untere Mittelzunge und oben links setzen ? Ich steh grad auf dem Schlauch...

Meine Ausleitung könnte dann ja ähnlich wie Mitte oben ohne Überwerfungsbauwerk sein. Bei ca. 1,8 - 2,0 Güterzuglänge müsste ich dann ja vielleicht den "Güterbahnhof" schon in die Kurve legen. Die Betriebsabläufe hören sich jedenfalls gut an.

Zitat

Hallo 1

Wieviel Länge verbleiben im Bereich " C " ? Es sollte ja ca. 160 cm werden . Das Vorfeld ist etwas streng , zuviel an Kreuzungen . Würde da noch ändern auflockern .
Sollte mir besseres Einfallen ? Werde ich es posten . Deine Idee aber weitgehend einhalten .
Du hast ja beim Eingang eine Wegnehmbare Brücke schätze ich . Warum nicht bei der Zunge Kopfbahnhof auch .
Ein oder zwei Gleise könnten dann neben dem Kopfbahnhof vorbei führen und links in die Strecke münden .

So meine Eindrücke zum Plan und Änderung .



Die Gleislänge bei C beträgt zwischen 1,4 und 1,9 m. Bin gespannt auf Vorschläge, schon mal vielen Dank dafür.
Eine Weiterführung der Strecke am Kopfbahnhof vorbei mit zweiter "Klappbrücke" möchte ich gerne vermeiden.

Gruß

Johannes


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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#8 von BernhardB ( gelöscht ) , 27.10.2020 16:49

Hallo Johannes.

Zitat
Die eingleisige Umfahrung würdest du dann anstatt der zwei Gleise untere Mittelzunge und oben links setzen ? Ich steh grad auf dem Schlauch...

Meine Ausleitung könnte dann ja ähnlich wie Mitte oben ohne Überwerfungsbauwerk sein. Bei ca. 1,8 - 2,0 Güterzuglänge müsste ich dann ja vielleicht den "Güterbahnhof" schon in die Kurve legen. Die Betriebsabläufe hören sich jedenfalls gut an.


Leider habe ich mir erst jetzt Deinen Untergrund angesehen. Ich hatte gedacht, daß die beiden jeweils vor dem Bahnhof abgehenden Strecken eine einfache Umgehung bilden. Jetzt sehe ich, daß sie wohl in der Tiefe verschwinden sollen.

Also wenn man sie einfach unter dem Kopfbahnhof zu einer Umfahrung verbinden würde, und eingleisig, das wäre die Umfahrung, an die ich gedacht hatte. Der Betriebsbahnhof könnte dann unten auf der Zunge sein, vielleicht optisch getrennt vom Kopfbahnhof durch eine Mittelkulisse oder hohe städtische Bebauung. Er könnte wegen der nötigen Länge auch in die Kurve gehen, kuppeln würde man dort ja nicht.

Also generell brauchst Du nur zwei Abgänge in den Untergrund, an den beiden Streckenabgängen rechts. Das normale Streckenkonzept wäre von A über den Bahnhof B nach C, mit Güterzugumfahrung des Kopfbahnhofs.

Beide Ausleitungen wären dann nach dem Muster oben links, nur eingleisig, so wie oben in der Mitte die Anschlußgleise rechts angebunden sind.

Grüße,
Bernhard


BernhardB

RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#9 von jjholland , 28.10.2020 17:45

Hallo zusammen,

in Anhang eine korrigierte Version mit den Vorschlägen von histor und Bernhard.

Die Umfahrung ist nun eingleisig, der rote Streckenverlauf stellt die direkte Umfahrung dar, unter Umgehung des Schattenbahnhofs. Ein achtgleisiger SBF (4 in jede Richtung) ist dann vielleicht auch nicht zwingend erforderlich. Je ein Gleis weniger ist ja vielleicht auch ausreichend. Weiter abwärts zum SBF geht es ja zweigleisig, ich denke, dass das recht nützlich ist.

@Bernhard:
habe mal 3 Abstellgleise geplant, neben dem Durchgangsgleis. War das so etwa dein Gedanke ?

Was haltet ihr davon, an der links oben befindlichen Einfahrt in den Kopfbahnhof eine zusätzliche Abzweigung auf die nun verlängerten Abstellgleise zu bauen ? Dann hätte ich eine Art Ortgüteranschluss mit der Option, einen kurzen Güterzug rückwärts in Richtung Industrieanschluss am oberen Anlagenrand zu schicken.

Grüße

Johannes


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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#10 von BernhardB ( gelöscht ) , 28.10.2020 18:57

Hallo Johannes,

Zitat
@Bernhard:
habe mal 3 Abstellgleise geplant, neben dem Durchgangsgleis. War das so etwa dein Gedanke ?


Ja, genau. Und wie gesagt, meiner Meinung nach braucht die Umfahrung keinen Schattenbahnhof (weil da noch Gleise eingezeichnet sind).

Zitat
Was haltet ihr davon, an der links oben befindlichen Einfahrt in den Kopfbahnhof eine zusätzliche Abzweigung auf die nun verlängerten Abstellgleise zu bauen ? Dann hätte ich eine Art Ortgüteranschluss mit der Option, einen kurzen Güterzug rückwärts in Richtung Industrieanschluss am oberen Anlagenrand zu schicken.


Halte ich nicht für notwendig. Laß doch den Güterzug in deinen neuen Güterzug-Betriebsbahnhof fahren und schicke von dort aus eine Übergabe zum Industrieanschluß. Ist weiter zu fahren, aber das macht doch gerade den Fahrspaß aus.

Grüße,
Bernhard


BernhardB

RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#11 von Harzroller ( gelöscht ) , 28.10.2020 19:30

Zitat

Laß doch den Güterzug in deinen neuen Güterzug-Betriebsbahnhof fahren und schicke von dort aus eine Übergabe zum Industrieanschluß. Ist weiter zu fahren, aber das macht doch gerade den Fahrspaß aus.


Betrieblich gesehen bringt dies nur Einschränkungen.
Warum nicht einfach die Ein-/Ausfädelung weiter in nordösliche Richtung legen.
Etwa in so.



Dann erfolgt die Anbindung des Anschlusses direkt über die Betriebsstelle, wie auch immer du diese nennst.


Harzroller

RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#12 von E-Lok-Muffel , 28.10.2020 22:03

Hallo Johannes,

Ich glaube, Dein Gleisplan hat Potential
Der Untergrund ist mir aber - ehrlich gesagt - zu kompliziert.

Hier hätte ich persönlich die einfache Version der Güterzug-Umfahrung unter dem Kopfbahnhof gewählt, als Gimmick ggfs. mit jeweils einem verdeckten Speichergleis für das Durcheinanderbringen der Zugfolge
SBF dann mit gaanz langen Gleisen von der Wendel re. unten nach oben bis auf die Mittelzunge die von der anderen Seite über eine Rampe erreicht wird.

Damit läge der Focus klar und deutlich auf automatisch kreisenden Güterzügen und dem Betrieb im Kopfbahnhof.
Apropos Endbahnhof: solltest Du diese Anlage vielleicht etwas früher als die vorherige ansiedeln wollen, könntest Du im Kopfbahnhof auch noch über einen Postanschluss nachdenken… dieser müsste aber von möglichst vielen Bahnsteiggleisen erreichbar sein…

Wenn Du noch eine NB integrieren willst, musst Du dafür Hauptstrecke opfern. So wie jetzt gezeichnet würde ich sie eher weglassen oder einen Industrie-Anschließer draus machen.
Dann wäre der der rechte Schenkel Spielort der NB. So wie jetzt angeschlossen aber ein echtes Verkehrs-Hindernis, da Du jetzt oben zwei konfliktträchtige Einfädelungen kurz hintereinander hast; ein Pendelzug aus dem NBf in den HBf muss zweimal das Gegengleis kreuzen.
Es wäre besser, die Ausfädelung der NB mit der konfliktfreien Streckentrennung zu kombinieren um einen flüssigeren Hauptstreckenverkehr zu gewährleisten. Anbieten würde sich das z.B. unten, da dann die Brücke als Grund für die späte Streckentrennung herhalten könnte. Die NB verliefe dann einmal nach oben, Kehre wieder nach unten mit Endbahnhof über der Wendel rechts unten. Die Hauptstrecke müsste dafür früher getunnelt werden…


Gruß
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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#13 von BernhardB ( gelöscht ) , 28.10.2020 22:18

Zitat

Zitat

Laß doch den Güterzug in deinen neuen Güterzug-Betriebsbahnhof fahren und schicke von dort aus eine Übergabe zum Industrieanschluß. Ist weiter zu fahren, aber das macht doch gerade den Fahrspaß aus.


Betrieblich gesehen bringt dies nur Einschränkungen.



Welche Einschränkungen denn? Wenn Du Betriebserschwernisse meinst, das stimmt, die bringen auf der Modellbahn aber gerade den Spielspaß, außer man hat das Ziel eines reinen Automatikbetriebs, als Zuschauer. Dann könnte man den Industrieanschluß gleich weglassen, oder als Staffage, aus optischen Gründen, ohne ihn zu bedienen.

Ich habe Johannes so verstanden, daß er Züge fahren sehen will, aber auch selbst eingreifen. Die Fahrt einer Übergabe über die ganze Anlage zu einer AwAnst, durch den restlichen Zugverkehr geschleust, ist dann eine interessante und willkommene Aufgabe.

Grüße,
Bernhard


BernhardB

RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#14 von Harzroller ( gelöscht ) , 28.10.2020 22:31

Zitat

Laß doch den Güterzug in deinen neuen Güterzug-Betriebsbahnhof fahren und schicke von dort aus eine Übergabe zum Industrieanschluß. Ist weiter zu fahren, aber das macht doch gerade den Fahrspaß aus.


Bevor nicht klar ist in welcher Frequenz der Anschluss bedient werden macht es keinen Sinn über die Art der Anbindung zu diskutieren.
Des Weiteren sollte geklärt werden, wie die Sicherung der Anschlussstelle erfolgt.
http://www.tf-ausbildung.de/BahnInfo/anschlussstellen.htm


Harzroller

RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#15 von jjholland , 28.10.2020 23:00

Moin !


Jetzt wird es spannend und lebhaft.

Zitat

Der Untergrund ist mir aber - ehrlich gesagt - zu kompliziert.

Hier hätte ich persönlich die einfache Version der Güterzug-Umfahrung unter dem Kopfbahnhof gewählt, als Gimmick ggfs. mit jeweils einem verdeckten Speichergleis für das Durcheinanderbringen der Zugfolge
SBF dann mit gaanz langen Gleisen von der Wendel re. unten nach oben bis auf die Mittelzunge die von der anderen Seite über eine Rampe erreicht wird.



Nachdem ich die "direkte" Umfahrung integriert hatte, ist mir das so auch in den Sinn gekommen. Einfach am oberen Rand der Mittelzunge nicht ein, sondern 2-3 Gleise, dann zaubere ich unterschiedliche Güterzüge hervor. Den Rest der doch komplizierten SBF-Zuführung würde ich dann streichen.

Zitat

Zitat

Zitat

Laß doch den Güterzug in deinen neuen Güterzug-Betriebsbahnhof fahren und schicke von dort aus eine Übergabe zum Industrieanschluß. Ist weiter zu fahren, aber das macht doch gerade den Fahrspaß aus.


Betrieblich gesehen bringt dies nur Einschränkungen.



Welche Einschränkungen denn? Wenn Du Betriebserschwernisse meinst, das stimmt, die bringen auf der Modellbahn aber gerade den Spielspaß, außer man hat das Ziel eines reinen Automatikbetriebs, als Zuschauer. Dann könnte man den Industrieanschluß gleich weglassen, oder als Staffage, aus optischen Gründen, ohne ihn zu bedienen.

Ich habe Johannes so verstanden, daß er Züge fahren sehen will, aber auch selbst eingreifen. Die Fahrt einer Übergabe über die ganze Anlage zu einer AwAnst, durch den restlichen Zugverkehr geschleust, ist dann eine interessante und willkommene Aufgabe.



Ich kann hier beide Seiten verstehen. Am meisten stört mich, dass die Nutzung des Betriebsbahnhofs zur Abkopplung und Weiterleitung dann erstmal durch den Tunnel führt. Lägen die 3 Gleise für die Güterzüge oberhalb des Kopfbahnhofes wäre es für mich besser denkbar.

Grundgedanke des Industrieanschlusses am oberen Anlagenrand war übrigens wie in meinem ersten Entwurf (Nantenbach) eine Produktionsstätte, Verladestelle z.B. für Erz/Kohle/Schrott/Schutt o.ä. am Fluss. Bin mir aber nicht sicher, ob ich den Fluß so weit herumziehen möchte.

Zitat

Wenn Du noch eine NB integrieren willst, musst Du dafür Hauptstrecke opfern. So wie jetzt gezeichnet würde ich sie eher weglassen oder einen Industrie-Anschließer draus machen.
Dann wäre der der rechte Schenkel Spielort der NB. So wie jetzt angeschlossen aber ein echtes Verkehrs-Hindernis, da Du jetzt oben zwei konfliktträchtige Einfädelungen kurz hintereinander hast; ein Pendelzug aus dem NBf in den HBf muss zweimal das Gegengleis kreuzen.
Es wäre besser, die Ausfädelung der NB mit der konfliktfreien Streckentrennung zu kombinieren um einen flüssigeren Hauptstreckenverkehr zu gewährleisten. Anbieten würde sich das z.B. unten, da dann die Brücke als Grund für die späte Streckentrennung herhalten könnte. Die NB verliefe dann einmal nach oben, Kehre wieder nach unten mit Endbahnhof über der Wendel rechts unten. Die Hauptstrecke müsste dafür früher getunnelt werden…



Hier muss ich jetzt gestehen, deinen Gedanken nicht folgen zu können. Habe ich überhaupt irgendwo was von einer NB gezeichnet ? Der Streckenverlauf ist mir dann auch nicht klar.

Zitat

Zitat

Laß doch den Güterzug in deinen neuen Güterzug-Betriebsbahnhof fahren und schicke von dort aus eine Übergabe zum Industrieanschluß. Ist weiter zu fahren, aber das macht doch gerade den Fahrspaß aus.


Betrieblich gesehen bringt dies nur Einschränkungen.
Warum nicht einfach die Ein-/Ausfädelung weiter in nordösliche Richtung legen.
Etwa in so.



Dann erfolgt die Anbindung des Anschlusses direkt über die Betriebsstelle, wie auch immer du diese nennst.




Das finde ich echt interessant. Vorteil für mich ganz klar: Die Betriebsstelle ist dann auch durch Abkopplung von Wagen im Rahmen kürzerer Züge zu erreichen. Das wirkt dann nicht so gekünstelt. Das werde ich mir am Wochenende mal vornehmen.

Eure Ideen und Anregungen sind klasse, vielen Dank dafür !

Gruß,

Johannes


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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#16 von jjholland , 15.11.2020 12:02

Moin zusammen,

nach 2 Wochen Änderungen und neuen Überlegungen möchte ich euch bitte, den Plan unten nochmal zu begutachten.

Geändert ist v.a. folgendes:

Die ursprüngliche Anbindung eines kleinen Industriebetriebs am oberen langen Schenkel ist weg, das gefiel mir überhaupt nicht. Den Abzweig unten für die Umfahrung des Kopfbahnhofes habe ich auf die andere Seite der doppelgleisigen Hauptstrecke gelegt. Außerdem ist die orangene Abstellgruppe li. unten etwas länger geworden, da der Bahnhof leicht nach oben gerutscht ist.

Geändert hat sich aber v.a. die grüne Hauptstrecke. Diese verschwindet nun oben li. relativ schnell im Tunnel in Richtung Schattenbahnhof (oder in Richtung fiktiver Stadt weit weg). Stattdessen habe ich angelehnt an meinen Versuch "Nantenbach" die Ausgliederung einer Neubaustrecke (lila) am unteren Bildrand geplant, die dann rundherum geführt wird und oben li. in einem wahrscheinlich eher gebirgigen Abschnitt im Tunnel verschwindet. Im Tiefgeschoss fehlt noch der Schattenbahnhof, wobei ich mir da vorstellen kann, alle losen Enden A-C, vielleicht auch mit D, zusammentreffen zu lassen. Die ursprüngliche Idee, die einspurige Umfahrung wieder oberhalb des Kopfbahnhofes auftauchen zu lassen, lässt sich vermutlich aus Platzgründen nicht realisieren. Oder seht ihr da noch eine Option?

Eine kleine eingleisige Nebenbahn wäre auch noch schön gewesen, aber auch dafür sehe ich keine Option. Aber auch hier würde ich mich über eine Einschätzung bzw. Vorschläge freuen.

Grüße,

Johannes


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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#17 von Mobatheoretiker , 15.11.2020 12:54

Hallo Johannes

Warum sind die Bahnsteiggleise gebogen?
In einem Kopfbahnhof würde man so etwas niemals bauen da gebogene Gleise die Übersichtlichkeit für die Zugabfertigung unnötig erschweren.
Bei Durchgangsbahnhöfen kommen gebogene Bahnsteiggleise durchaus vor, aber das ist in der Regel durch die landschaftlichen Gegebenheiten begründet die keine andere Streckenführung zulassen.

Gruß, Sascha


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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#18 von jjholland , 16.11.2020 09:32

Moin zusammen,

Zitat

Hallo Johannes

Warum sind die Bahnsteiggleise gebogen?
In einem Kopfbahnhof würde man so etwas niemals bauen da gebogene Gleise die Übersichtlichkeit für die Zugabfertigung unnötig erschweren.
Bei Durchgangsbahnhöfen kommen gebogene Bahnsteiggleise durchaus vor, aber das ist in der Regel durch die landschaftlichen Gegebenheiten begründet die keine andere Streckenführung zulassen.

Gruß, Sascha



In erster Linie sieht es etwas organischer / weniger streng aus. Da der Radius derart riesig ist (8000mm), ist es kein Problem, das zu ändern.

Gruß,

Johannes


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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#19 von jjholland , 17.11.2020 21:44

Moin,

nochmal ein Nachtrag, habe die Bahnhofsgleise mal gerade gerückt und außerdem noch diverse kleine Korrekturen vorgenommen, damit die Durchfahrtshöhen überall passen. Daher nun auch eine Übersicht in 3D dabei.

Wie plant ihr einen Schattenbahnhof, der sowohl (z.B. bei C oben) als Hundeknochen als auch als Durchgangs-Schattenbahnhof fungieren kann ? Geht meiner Meinung nach nur mit Kehrschleife.

Grüße,

Johannes


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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#20 von Südbahnler , 20.11.2020 07:41

Hallo Johannes,

deine Planung erinnert mich sehr an meinen eigenen Plan, was den Kopfbahnhof betrifft:

Schön, dass meine Idee auch anderen gefällt

Jetzt noch ein paar Gedanken zu dem, wie es mir mit meinem Konzept so ergangen ist:

Als ich mit dem Anlagenbau angefangen habe, war ich total auf die "rote DB" fixiert. Im Personenverkehr nach deutschem Vorbild war das auch ok. Das Thema Güterverkehr spielte auf meiner Anlage nur eine untergeordnete Rolle. Ich hatte zu der Zeit recht wenig Güterzüge.
Durch meinen Sohn und seinem Interesse an modernen (Güterzug-)Loks kam aber dann auch das Interesse an privaten Loks. Durch die Beschäftigung mit diesen Loks und dem daraus entstehenden Interesse kamen dann in der Relation deutlich mehr Güterzüge dazu, als Personenzüge.

Was ich damit sagen will:
Bei deinem vorhanden Platz würde ich versuchen, auch dem Güterverkehr eine gewisse Rolle zu geben. Die nur eingleisige Anbindung Betriebsbahnhofes wird für den Betrieb dort recht hinderlich sein.


Viele Grüße
Albrecht

Mein Projekt: Großstadtbahnhof: 8-gleisiger Kopfbahnhof für den Personenverkehr, Rangierbahnhof für den Güterverkehr und Containerterminal


 
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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#21 von jjholland , 20.11.2020 08:18

Hallo Albrecht,

Zitat

Hallo Johannes,

deine Planung erinnert mich sehr an meinen eigenen Plan, was den Kopfbahnhof betrifft:

Schön, dass meine Idee auch anderen gefällt

Jetzt noch ein paar Gedanken zu dem, wie es mir mit meinem Konzept so ergangen ist:

Als ich mit dem Anlagenbau angefangen habe, war ich total auf die "rote DB" fixiert. Im Personenverkehr nach deutschem Vorbild war das auch ok. Das Thema Güterverkehr spielte auf meiner Anlage nur eine untergeordnete Rolle. Ich hatte zu der Zeit recht wenig Güterzüge.
Durch meinen Sohn und seinem Interesse an modernen (Güterzug-)Loks kam aber dann auch das Interesse an privaten Loks. Durch die Beschäftigung mit diesen Loks und dem daraus entstehenden Interesse kamen dann in der Relation deutlich mehr Güterzüge dazu, als Personenzüge.

Was ich damit sagen will:
Bei deinem vorhanden Platz würde ich versuchen, auch dem Güterverkehr eine gewisse Rolle zu geben. Die nur eingleisige Anbindung Betriebsbahnhofes wird für den Betrieb dort recht hinderlich sein.



Du triffst exakt den Punkt, der mir eigentlich am wenigsten gefällt. Der Güterverkehr hat sowohl auf dem ersten Plan ganz oben als auch hier nur eine Alibifunktion.

Ich habe gestern Abend mal den Raum im Maßstab 1:10 ausgedruckt und dann meinen Kopfbahnhof hin- und hergeschoben. Eine Möglichkeit könnte sein, ihn am unteren Rand an der Wand mit ca. 360 cm länge, ggf. mit etwas mehr Tiefe am Zugang zum Raum zu platzieren. Dann wäre das Vorfeld der Bahnhofsgleise vermutlich im Bogen, das dürfte in Peco Code 55 die größte Herausforderung werden. Außerdem klaue ich dem Bahnhof mindestens 1 Gleis. Zweiter Knackpunkt ist dann sicher die glaubhafte Ausfahrt mit 2 doppelgleisigen Strecken wie sie bisher im Plan stehen, da würde ich erstmal nur ungerne drauf verzichten.

Mal sehen, was das Wochenende bringt.

Grüße,

Johannes


jjholland  
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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#22 von jjholland , 04.12.2020 18:53

Moin liebe Modellbahner,

nach doch etwas mehr Bedenkzeit nun nochmal ein neuer Anlauf. Das Tolle ist: selbst der Threadtitel passt noch. Nun orientiert sich das ganze aber am Vorbild von Miltenberg südlich von Aschaffenburg. Vielen Dank daher an den E-Lok Muffel uLi (und an Redundant, ursprüngliche Planung inkl. Video), der mich auf diese ungewöhnliche, zugegeben heute nicht mehr existente Verkehrssituation aufmerksam gemacht hat.

Vor 1977 gab es einen Kopfbahnhof Miltenberg westlich des Mains, der ab 1977 als Güterbahnhof fungierte, weil der neue Miltenberger Hbf in Betrieb ging. Nun gibt es gar keinen Kopfbahnhof mehr, noch nicht mal (laut openrailwaymaps) eine brach liegende Weiche zum ehemaligen Gbf.

Ich habe das ganze jetzt etwas anpasst:

1. ist die Hauptstrecke am Main nun zweigleisig, damit man sie bei Sperrung der Main-Spessart-Rampe auch als Umfahrung für Fernzüge mißbrauchen kann. Danke auch hier für den Tipp an uLi.
2. Dadurch ist der Hbf Miltenberg mehr als nur ein Halt für Regionalzüge.
3. Der Abzweig nach Amorbach muss etwas verschwurbelt geführt werden, damit er in die korrekte Richtung leiten kann.

Wermutstropfen:

1. Das kleine BW ist nicht mehr da. Vielleicht lässt sich das ja auf die Nebenbahnseite verschieben.
2. Die den Raum trennende Brücke. Aber als reine an der Wand-Anlage evtl. mit Mittelzunge sieht diese spezielle Betriebssituation Miltenberg nicht aus. Habe ich jedenfalls nicht überzeugend hinbekommen.

Ausbaufähig:

Ganz klar ne Menge Platzverlust am oberen Rand. Auf der anderen Seite könnte man die Nebenbahn nach Amorbach deutlich in der Streckenführung ausbauen.

Ich freue mich auf weitere Ideen und Kommentare !

Grüße,

Johannes


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RE: Kopfbahnhof und Flußlandschaft

#23 von jjholland , 15.12.2020 09:37

Moin Foristen,

habe erneut die letzten Tage den Plan verändert, da mir die Menge an Platzvergeudung und auch die raumteilende Brücke nicht gefallen haben.

Miltenberg Gbf bot ja ein kleines BW. Da ich auf Anraten vom E-Lok-Muffel das Ausziehgleis mittig zwischen die Gleise der bei mir doppelgleisigen Hauptstrecke gelegt habe, ist es mit dem Abzweig zum BW nicht so ganz einfach. Platz dafür wäre sicher vorhanden, und zwar mittig am linken Schenkel.

Habt ihr noch Ideen für mich ?

Grüße,

Johannes


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