die Aufräumaktion auf dem Dachboden brachte im Frühjahr 2018 nicht nur meine Spur N Fahrzeuge und Anlagenteile zurück in untere Etagen, auf eine Platte und mich in dieses Forum. Nein, auch einige historische Lego-Bausätze. Die Anleitungen habe ich noch. Sie sind leider nicht in gutem Zustand. Und dann galt es, in der riesengroßen Kiste die Steine zu finden, die zum Bausatz gehören. Insbesondere die mit Aufdrucken. Das gelang in den meisten Fällen. Leider habe ich kein Schienenmaterial mehr (das waren die Blauen mit Mittelleiter). Das haben die Jahre verschwinden lassen.
Hier also meine Bilder. Nach Modellnummer in aufsteigender Reihenfolge. Viel Spaß bei der Nostalgie.
1) Nr. 117, ab 1967, hier mit dem 12V-Motor von Nr. 723. Der 4,5V-Motor war nicht mehr vorhanden. Auch der Batterietender fehlt leider.
2) Nr. 123, ab 1969, es fehlt der "Mittelstreifen" auf dem Dach. Das lässt sich aber künftig beheben.
3) Nr. 124, ab 1969, komplett
4) Nr. 125, ab 1969, da fehlen ein paar Magnetkupplungen
Da werden Erinnerungen wach! Und was waren das noch für Zeiten, als man noch einen Bahnhof kaufen konnte. Jetzt kann man schon tief in die Tasche greifen und ein Lizenzmodell erstehen. Aber gut, der Zug wird in ein paar Wochen um einen Baum fahren...
Zitat von Recycle im Beitrag Recycles Historische Bausätze […] Und dann galt es, in der riesengroßen Kiste die Steine zu finden, die zum Bausatz gehören. Insbesondere die mit Aufdrucken. […]
Das erinnert mich an meine Kindheit mit einer größeren Lego-Stadt und Lego Eisenbahn (9V). Irgendwie passierte es immer, dass die Fahrzeuge nach und nach zerlegt wurden. Einmal im Jahr haben wir dann immer mit der ganzen Familie alle Modelle wieder zusammengebaut, wir saßen dabei alle auf dem Boden um einen riesigen Lego-Haufen. Die Anleitungen hatte ich alle in einem Ringhefter. Mein Vater meinte zwar immer, ich sollte die Modelle doch mal zusammen lassen, aber ich glaube, er hatte auch Spaß an der jährlichen Aufbauaktion.
Jo - pure Nostalgie. Liegen bei mir auch noch im Keller, weil meine Söhne die Legos alle behalten wollen, obwohls sie sie seit fast 40 Jahren nicht mehr angefaßt haben.
vielen Dank für diesen kleinen Ausflug in die Siebziger. Mein Cousin hatte eine riiiiiieeeesige (also, als achtjähriger Steppke betrachtet) Platte mit Legoeisenbahn, die nur zu Weihnachten aufgebaut war. Klar, ging nicht anders.
Ich hätte nur zu gerne da drin gewohnt .
Meine Märklin war ja statisch - Gleise festgeschraubt, 3000er und Wagen immer am Stück, fuhr nur im Kreis.... langweilig. Heute als Erwachsener sehe ich diese Dinge natürlich etwas anders, aber.... wenn mir einer 'ne Legobahn aus der "blauen Ära" ins Wohnzimmer zaubern würde.... auf dem Teppich kann ich immer noch rutschen !
Das sind jetzt aber bei mir Erinnerungen pur, die Du da ausgelöst hast. Mit genau so einer Dampflok, wie Du sie zeigst, ging bei mir das "Modellbahnhobby" - das natürlich noch nicht so genannt wurde - los. Auch an die meisten Wagen kann ich mich erinnern - nur nicht an die Lore, die hatte ich wohl nicht. Das ganze war bei mir (von meinen Eltern) schon auf einer Platte aufgebaut. Es war ein Oval mit einer Ausbuchtung, einem Tunnel Typ "Feuerwehrhelm" und einer Diagonalverbindung. Anfangs war es eine 4,5V-Anlage mit Batteriewagen. Mit dem 12V-Motor und den Stromschienen gab es dann ein Problem mit der Diagonale: Mein Vater hatte da einen Schalter eingebaut; ich musste den Zug in der Diagonalen anhalten, den Schalter umlegen und dann weiterfahren (Reglerknopf in die andere Richtung). Wenn ich das vergaß, gab es unter der Lok Funken. (Modern gesagt: Es gab ein Kehrschleifenproblem, und mein Vater hatte einen isolierten Abschnitt mit Umpolschalter eingebaut.)
Später bekam ich eine Fleischmann-HO-Bahn, die auf der gleichen Platte aufgebaut wurde (passte recht gut). Die Lego-Gebäude blieben erstmal und wurden dann nach und nach durch HO-Bausätze ersetzt. Manchmal fragten mich Schulkameraden, wieso mein Tunnel so eine riesige Öffnung hatte. Für mich war es klar: Da hatte ja früher die Lego-Lok durchpassen müssen.
Etwa um diese Zeit habe ich die Lego-Bahn leider ruiniert, weil ich sie in meinem kindlichen Unverstand im Garten aufgebaut hatte. Den (wegen Sand im Getriebe) festsitzenden 4,5V-Motor konnten meine Eltern zwar retten, indem sie ihn zerlegten und putzten, aber der gleiche Sand hatte leider auch die Noppenverbindungen zwischen Gleisen und Schwellen ausgeleiert - die Schienen hielten nicht mehr gut. Vor allem mit den Kurven war das ein Problem - die kippten kann beim drüberfahren plötzlich weg. Das war es dann mit meiner Lego-Bahn gewesen - leider! Es war für mich immer ein tolles Spielzeug!
Zitat ... Das sind jetzt aber bei mir Erinnerungen pur, die Du da ausgelöst hast. ... im Garten aufgebaut hatte ...
Ein wenig Nostalgie im Advent schadet nie.
Immerhin hat die Bahn ihren Zweck erfüllt: Du hattest Spaß damit. Besser als in der Vitrine. Da gehören sie jetzt erst hin. Meine wurden auch reichlich bespielt.
einige dieser Fahrzeuge hatte ich auch. Die Lego-Eisenbahn wurde sogar teilweise mit in den Urlaub genommen und bei der Pension im Garten aufgebaut. Zog dort ihre Kreise um den kleinen Springbrunnen. Wir hatten als Kinder sehr viel Spaß damit.
VLG Bernd
Tillig Elite H0, 2-Leiter, Rocrail mit Tams MC DCC (Loks), IB-com MM (Weichen Signale), GCA101 Loconet (Rückmeldung), DC-Car, Light@Night Lichtsteuerung, Ampelsteuerung Arduino http://www.modelltraumland-wuppertal.de/
Oha, daran kann ich mich auch noch erinnern: Mit der Lego Bahn durch den Garten. Die 9V-Schienen waren da zum Glück unempfindlicher gegen Sandkörner. "Richtig" in den Garten ging es dann später mit einer Playtrain Bahn, die ich als Pimpf auf dem Schulweg in einem Haufen Sperrmüll gefunden hatte. Zu Nikolaus gab es dann noch zwei zusätzliche Züge dazu. Diese Bahn wurde sogar mit nach Frankreich in den Urlaub geschleppt.
Bis auf die erste Lok und das letzte Gebäude hatten wir auch das alles, teils habe ich es noch, zusammen mit der vierachsigen Dampflok 721 aus der 12-Volt-Startpackung. Die Gleise habe ich auch noch, und den Trafo, und teils Sachen nachgekauft bei ebay. Meine Söhne haben dann ebenfalls damit gespielt, und jetzt hebe ich es für die Enkel auf. Die Sachen gehören zu den schönsten Kindheitserinnerungen.
In diesem Beitrag war die Anzahl der wieder hochzuladenden Bilder überschaubar. Daher habe ich das hier mal rekonstruiert wie es ursprünglich war. Viel Spaß mit den neu... äh alten Bildern.
Tja, da kommt Wehmut bei mir auf. Ich habe 1983 diese Legos gegen eine analoge Märklin BR44 (die ist auch heute noch ladenneu) mit unserem Nachbarn getauscht, weil ich mehr mit Fischer Technik gespielt habe. Hin und wieder darf sie ein paar Runden drehen und die Telex-Kupplung macht immer noch Spaß!
auch ich fing so um 1971(?) herum mit der Legoeisenbahn, 4,5 V, an. Es war eine Dampflok mit Schienenräumer und zwei Personenwagen mit offener Plattform, sah so ein wenig wie eine Westernbahn aus. Später kam mit einer Ergänzungspackung der Batteriewagen hinzu und er ist zugleich das einzige Überbleibsel, ich hatte das restliche Lego an Kinder von guten Freunden weiter gegeben, gewissermaßen eine fachgerechte Entsorgung. Mit Grüßen aus Münster, Hanns