Dann kannst du deiner MS2 für ihren weichen nutzen, ganz wie deiner 6021. Du kannst alles via DCC kontrollieren und weiche auch stellen direkt von de MS2. Du kannst LS150 nutzen, wer liefert Wechselspannung direkt bis ihren Weichen und du brauchen kein Extras.
Hallo, stimmt - aber ich hatte es ja schon einmal geschrieben: das ist für meinen Fall die eleganteste, leider auch die teuerste Lösung. Wäre trotzdem schön ... Gruß, Hajo König
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
Zitat Mir schwebt ein Relais vor, dass auf Anschubsen durch den Decoder mal den einen Ausgang tastet und mal den anderen, sich zwischendurch aber wieder auf Null stellt.
Ich habe diese Thread jetzt 10x gelesen. Solche Relais gibt es nicht. Relais tasten nichts ab, ohne extra Bekablung. Decoders können vielleicht etwas abtasten, Software eignet sich besonders für tasten. Aber die Software brauchst du nicht.
Es gibt Relais der abwechselend der eine und der andere Position wählen können; das sind polarisierte (magnetisierte) bistabiler Relais, und diese Relais sind nicht benutzbar für Weichen und nicht für die Decoder welche du brauchen solltest um Weichen zu schalten. Monostabil gibt es solche Relais nicht. Also, dir schwebt ein Relais vor das nicht besteht im Fachhandlung.
Nun ja, weiter ist alles schon gesagt: es gibt billiger und teuerer Weise um deine Traum zu verwirklichen. Der billigste kommt aus dem Arduino Circuit (der 16-fache monostabile Relais Print Karte, € 6,- ist wirklich a Bottom Price, so weit ich gesehen habe)
Die Frage (für mich) ist nur wie sieht die Verbindung zwischen Decoder und 16-fache Relais Karte aus? Wie macht man dass? Ohne Arduino, oder mit ? Braucht man denn eigentlich eine Arduino (Uno, Mega ?) als 16-facher Weichen Decoder, statt eine Märklin Weichen decoder?
Zitat (...) Solche Relais gibt es nicht. Relais tasten nichts ab, ohne extra Bekablung. (...)
Rein technisch läßt sich so ein Relais sicherlich herstellen - mit 2 Spulen und mechanischem Umschalter mit Haltefeder für den nächsten zu erwartenden Stromstoß (zu Spule 1 oder Spule 2) und wahrscheinlich gab oder gibt es so etwas sogar bei irgendeiner technischen Anwendung. Aber eben nicht für wenig Geld bei Conrad oder Reichelt. Oder in Art der Drehwähler bei der Telefonvermittlungstechnik.
Zitat (...) Die Frage (für mich) ist nur wie sieht die Verbindung zwischen Decoder und 16-fache Relais Karte aus? (...)
z.B. wie in meiner Zeichnung ein paar Beiträge vorher. Einen Arduino könnte man statt der Decoder nehmen - das wäre aber eine ganz andere Schaltstruktur.
Zitat (...) Solche Relais gibt es nicht. Relais tasten nichts ab, ohne extra Bekablung. (...)
Rein technisch läßt sich so ein Relais sicherlich herstellen - mit 2 Spulen und mechanischem Umschalter mit Haltefeder für den nächsten zu erwartenden Stromstoß (zu Spule 1 oder Spule 2) und wahrscheinlich gab oder gibt es so etwas sogar bei irgendeiner technischen Anwendung. Aber eben nicht für wenig Geld bei Conrad oder Reichelt. Oder in Art der Drehwähler bei der Telefonvermittlungstechnik.
Sowas gibts tatsächlich. Das sind bistabile Relais mit zwei Spulen. Ich habs schon mal so gemacht. Die beiden Spulen gegenläufig in Reihe geschaltet und dann an einen Littfinski Weichendecoder (weil wir diese sonst nicht mehr verwenden konnten/wollten, gekauft für Hoffmann Weichenantriebe) angeschlossen. Der Littfinski wechselt nach jedem Impuls am Ausgang seine Polarität. Das so geschaltete Relais schaltet beim ersten Impuls auf die eine Seite und bleibt dort bis ein gegenpoliger Impuls kommt und das Relais wieder zurücksetzt. Ähnlich wie ein Flip Flop mit einem Eingang. Allerdings gibt es bei diesem Relais auch keine Mittelstellung auf 0 (habe ich das richtig verstanden?).
Generell lässt sich aber sagen, das sich ALLE Probleme irgendwie lösen lassen. Vielleicht auch mit mehr als einem Relais. Bistabile Relais gibt es sowohl mit einer als auch mit 2 Spulen. Oft sind die Spulen magnetisch vorgespannt und damit magnetisch polarisiert. Deshalb funktioniert das was ich oben beschrieben habe. Bei jedem Polaritätswechsel von aussen, wird jeweils die andere Spule aktiv.
Auf diese Weise habe ich Littfinski Weichendecoder zu reinen Magnetartikel oder Zubehördecoder umfunktioniert In der Firma hatten wirdamals ein Audiomessgerät im Programm, welches sehr viele solcher Relais eingebaut hatte. Aufgrund der hohen Anforderungen der Relais durch Audiomessanwendungen und aufgrund des Alterungsprozesses von Relaiskontakten mussten wir die Relais immer wieder tauschen. So vielen 100te solcher Relais an, die man noch für viele Zwecke gut brauchen konnte. Sttt, dass diese in den Elektronikschrott gingen, nahm ich einige mit. Leider haben sie nur 3V Spulen. 2 Spulen in Reihe ergeben dann 6V. Dazu ein Reihenwiderstand (Verlustleistung nur während eines kurzen Impulses) und fertig ist die Decodererweiterung.
Hallo, Frage von Moppe: "Was kostet deine Zeit?" Ich könnte mich auch fragen: "Was willst du eigentlich wirklich?" Das hat schon philosophische Qualitäten. Freude am Herumfummeln, Basteln, Ausprobieren und Kennenlernen ist bei mir auch dabei. Etwas Schräges zusammenzufriemeln, das dann tatsächlich funktioniert - das hat schon was. Ich kann bei der Modellbahn (früher hieß das bei uns: "elektrische Eisenbahn") nicht alles so erfolgsorientiert und bierernst nehmen - außer den Umgang mit Strom und den begrenzten Geldvorrat.
Was kostet deine Zeit? - nicht mehr so viel als Rentner. Andererseits: verschwenden will ich sie auch nicht. Gruß, Hajo König
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
Ein MÄ Fahrtrichtungsumschalter ( den mecha. ) Der schaltet mit jedem Impuls einmal links, einmal rechts. Da jetzt aber der Kontakt geschlossen bleibt muß der Unterbrecher Kontakt umgebaut werden. Geschlossen zum Zeitpunkt des anziehens, im Ruhezustand soll der dann offen sein. Wäre ein Ansatz zum weiter spinnen.
Zitat (...) Ein MÄ Fahrtrichtungsumschalter ( den mecha. ) Der schaltet mit jedem Impuls einmal links, einmal rechts. Da jetzt aber der Kontakt geschlossen bleibt muß der Unterbrecher Kontakt umgebaut werden. Geschlossen zum Zeitpunkt des anziehens, im Ruhezustand soll der dann offen sein. Wäre ein Ansatz zum weiter spinnen.
Da zweispulige Relais wie Weichenantriebe oder Fahrtrichtungsumschalter Dauerstrom abgeben, kann das nicht die endgültige Lösung sein. Es wäre jedenfalls noch eine mechanische (oder elektrische / elektronische) komplizierte und potentiell fehleranfälligere Mimik zusätzlich erforderlich, die nach Erreichen der neuen Relaisstellung a) den geschalteten Dauerstrom auf einen Impuls begrenzt b) den nächsten Schaltimpuls auf die andere Relaisspule leitet
Das kann man sicher technisch hinbekommen, aber ob das billiger wird als zwei zusätzliche Decoder-Ausgänge? Denn was wäre überhaupt der Vorteil? 1) statt 2 Tastern oder Schaltstellungen eines Schalters hat man nur einen Taster / Schalter und nur einen Draht zum Encoder 2) man spart Weichendecoder und hat nur die Hälfte der Kabel vom Decoder zum Spezial-Relais.
Die Frage ist eben, ob der ganze Aufwand mit diesen Exoten-Relais lohnt oder ob man - wenn denn die Stromart auf Wechselstrom geändert werden soll - einfach die bewährten 1 € Relais (oder die 16-er Relaismodule) verwendet und die Weichendecoder regulär belegt.
Statt bei den Relais sollte man in dieser Frage eher bei den Decodern ansetzen - also Decoder mit einem Input und zwei Ausgängen, die jeweils abwechselnd mit Impuls beschaltet werden. Würde mich nicht wundern, wenn es so etwas schon gibt.
Hallo, also auf so schräge Sachen bin nicht mal ich gekommen.
wenn ich mir noch mal alles durchlese, gibt es für den Fall, dass es bei Wechselstrom blieben soll, nur zwei wirklich einfache Lösungen: - die von Moppe (Can Bus Stellpult und Lenz LS150) oder - Tastenstellpulte und viel Kabel ... Gruß, Hao König
(und ich mehme mir trotzdem einen normalen Decoder und hänge pro Adresse 2 Arbeitsstromrelais dran. Aber das weiß ja keiner ...)
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
Hallo, ich will doch mal Rückmeldung geben, was die ganze Diskussion bei mir für Ergebnisse gebracht hat. Immerhin haben sich ja doch einige die Mühe gemacht, meine schrägen Vorstellungen gerade zu rücken. Ich werde einerseits den Rat von Moppe befolgen und eine oder zwei Lenz Decoder LS 150 benutzen, die nach ein paar Monaten Sparen dann mit einem Can Bus Digital Stellpult gesteuert werden sollen (bis dahin mit der MS 2). Einen habe ich schon günstig erwerben können. Andererseits hat mich nun der Ehrgeiz gepackt, die Lösung mit zwei von einem Normaldecoder geschalteten Schließerrelais zu verwirklichen. Und es funktioniert. Wenigstens von oben sieht die Platine ganz ordentlich aus. Von unten zeige ich sie lieber nicht. Es ist immerhin die erste. Oder vielleicht doch als Ermutigung für andere Anfänger (so wie der das gemacht hat, kriege ich das auch hin ...). Bei einem zweiten Versuch würde ich auch die Freilaufdioden einbauen.
Der Decoder wird genau so angeschlossen, als würde er die Weichenantriebe direkt (mit Gleichstrom) schalten. Auf der „Out“Seite der Relaisplatine werden außen die blauen Kabel für die rechts/links- Stellung der Weiche und in der Mitte die Masserückführung zur braunen Buchse am Trafo befestigt. Die Schließerrelais funktionieren jetzt genau so wie der Zeigefinger am Stellpult. Das gelbe Kabel des Antriebs muss einen Anschluss an die Lichtstrombuchse des Trafos bekommen. Auf diese Weise werden die Antriebe mit Wechselstrom betrieben und trotzdem ganz normal mit einem preiswerten Decoder geschaltet.
Wirklich billiger als der Lenz Decoder wird diese Methode nur, wenn man z.B. achtfach Decoder nimmt oder Weicheier verbaut. Die Bauteile selbst sind nicht teuer, aber bei so kleinen Stückzahlen schlagen die Versandkosten deutlich zu Buche. Vielen Dank für alle Tippgeber. (Fahren werde ich weiterhin mit der CU 6021, oder - wenn die Enkel kommen (dürfen) - mit IR Steuerung und vielen Handsendern.) Gruß, Hajo König
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
die Unterseite passt schon, mit der Zeit (Übung) wirds besser.
Bestücke die Freilaufdioden auf der Platine auch noch nach. Sonst könnte dein Lenz zerstört werden! Es sei denn auf dem Lenz ist schon eine verbaut, dann kannst Du die immer weg lassen. Das müsste aber in der Anleitung stehen.
Hallo, die Relaisplatine ist nicht für den Lenz LS150 vorgesehen. Der wird ja nicht nur mit Wechselstrom versorgt, sondern schaltet von sich aus auch die Antriebe mit Wechselstrom. Zusätzliche Relais wären da nicht sinnvoll. Bei seinem stolzen Preis ( in der Regel zwischen 50.-und 60.- € plus Versand) müsste er auch von Hause aus mit einem entsprechenden Schutz ausgestattet sein.
Der Decoder auf dem Bild hat knapp 8.- € gekostet, die Relais unter 2.- €, und fünf kleine Platinen ca 3.- €; dazu kommen noch ca 10.- € Versandkosten für beides. Rund gerechnet 23.- für einen Antrieb. (Bei dem Lenz liegt der Preis bei ca 10.- € pro Anschluss.) Wirtschaftlicher wird es, wenn man z.B. einen 8fach Decoder derselben Firma und entsprechende Bauteile verwendet. Dann sinkt der Anschlusspreis auf unter 7.- €. Das ist nur als Beispiel gedacht, vielleicht geht es auch mit Produkten von anderen Anbietern. Kleinteile wie Dioden und Kabel müssen natürlich auch in der Kiste sein.
Man hat beim Selbstbau klarerweise kein Gehäuse (das müsste extra beschafft werden), sondern alles blank herumliegen. Das ist ein Nachteil, wenn man seine Bahn auf- und abbaut. Aber der Spaß beim Zusammenlöten ist nicht mit Geld zu bezahlen - und informativ (oder, wie man früher sagte: "lehrreich") ist das Ganze auch. Gruß, Hajo König
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
Zitat Bestücke die Freilaufdioden auf der Platine auch noch nach.
Warum Freilaufdioden?
Klaus
Hallo Klaus,
Spulen betreibt man mit sogenannten Freilaufdioden um die Induktionsspannung der Spule kurzzuschschliesen damit dies Spannung nicht die Bauteile zerstört. Verhalten bei Stromflus: Wird eine Spule mit Strom durchflossen ensteht ein Magnetfeld. Die Magnetfeldlinien Induzieren auch in der eigenen Spule eine Spannung, die beim Einschalten umgekehrt zur Stromrichtung ist (Induktion hemmt den Strom) beim Abschalten der Spannung schneiden die Magnetfeldlinien wiederum die Spule und Induzieren ebenfalls einen Strom, der nun aber in der gleichen Richtung ist.
Zitat Hallo, die Relaisplatine ist nicht für den Lenz LS150 vorgesehen. Der wird ja nicht nur mit Wechselstrom versorgt, sondern schaltet von sich aus auch die Antriebe mit Wechselstrom. Zusätzliche Relais wären da nicht sinnvoll. Bei seinem stolzen Preis ( in der Regel zwischen 50.-und 60.- € plus Versand) müsste er auch von Hause aus mit einem entsprechenden Schutz ausgestattet sein.
Dann geht halt nicht der Lenz sondern etwas anderes (nämlich die Quelle vor dem Relais) irgendwann kaputt.
Ich denken das war es nötig mit freilaufdioden bei ein weichendecoder (wer für doppelspuleantrieb ausgelegt ist), steht das irgendwo in der Anleitung fürs Decoder. Ich hab (bis heute) es nicht in einer Anleitung gesehen.
Es könnte sogar sein das jeder Hersteller von weichedecoder bereits der freilaufdioden einbauen?
Und - ein freilaufdiode verbunden bis ein Lenz LS 150, wer sendet Wechselspannung aus zu der weichenantrieb (oder Relais), zerstört der Decoder........
Deshalb hatte ich ja geschrieben, wenn nötig muss das in der Anleitung stehen. Das der Lenz AC herausgibt kann sein, ich hatte nur gesehen, das die Relais auf dem Photo gleichspannungs relais sind. Da ist eine freilaufdiode zwingend notwendig, wenn keine in der Quelle verbaut ist.
Hallo, so - die Freilaufdioden sind noch nachträglich eingelötet (entsprechend dem Schaltbild von Kay) - und tun hoffentlich auch ihren Dienst. Zusehen kann man ihnen dabei ja leider nicht ... Gruß, Hajo König
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.