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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#76 von JanD , 01.04.2021 20:03

Hallo liebe Stummis,
das Holz ist leider noch nicht da, ich hätte die Ostertage gerne mit dem Rahmenbau verbracht.
Naja, was solls, dann muss eben Wintrack herhalten.

Heute habe ich mir einen neuen Schattenbahnhof geplant.
Ich bin nicht zufrieden, finde die Gleislage aber optisch sehr gut. Es wurde an keiner einzigen Stelle mit Flex-Gleis "gepfuscht".
Immer wieder beeindruckend, was man mit den paar verfügbaren Radien beim K-Gleis doch machen kann, auch wenn man in der Praxis
sicher sinnvoller Weise sehr viel Flex-Gleis verwenden würde.

Bei der Spurwechselweichengruppe auf der Rampe habe ich mich etwas verkünstelt.
Es sollte jeglicher S-Knick vermieden und die Kurve schön schlank gehalten werden.

Frage dazu: Ist ein solcher Knick bestehend aus einer normalen R2-Weiche plus Gegenbogen bereits ein Treiber für Entgleisungen oder tritt das Problem bei diesen kurzen Bögen noch nicht auf?

Hier der Plan, die nächste Variante ist bereits in Arbeit.


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#77 von JanD , 03.04.2021 17:14

Guten Tag allerseits,
der Schattenbahnhof ist nun auch fertig geplant was die Gleisverlegung angeht.
Ich werde mich nun an Planung der Meldeabschnitte für die Belegt- und Haltmeldungen machen, das bedeutet mal wieder viel viel Lesen, Ostern ist gerettet. Es raucht schon wieder mächtig in meiner Birne angesichts der ganzen Fragen, die sich da auftun.

Ein paar Gedanken zum neuen Schattenbahnhof inkl. Rampe:
-Zu der Weichgruppe oben auf der Rampe hatte ich mich ja bereits geäussert, eigentlich sollte die Verschlankung der Betriebssicherheit dienen, ich bin mir aber nicht sicher, ob das vielleicht etwas übertrieben ist was ich mir da ausgedacht habe.
-Die Rampe links der Weichengruppe hat nun einen vernünftigen Wand- und Gleisabstand und endet mit einer sauberen R2/R3 Kehre.
-Die Abstellgleise haben eine Länge von 2,15-2,75m, die Zufahrt zu den Stumpfgleisen unten rechts sieht so aus, weil ich 2 Gleise für Züge mit maximal 1,7m Länge dort haben möchte.
-Die Durchfahrt durch den SBH hat einen einzigen S-Knick unten rechts, der mit einer schlanken Weiche entschärft werden konnte.
-Bei den Einfahrten zu den Abstellgleisen ergeben sich Knicke aus Weiche und direkt folgendem Gegenbogen ohne Zwischengerade. Ich wüsste gerne, ob ihr darin ein Problem seht.
-Die Eingrifftiefe zum hintersten Gleis liegt bei maximal 700mm, die Kehre unten rechts natürlich ausgenommen.
-Der Heizkörper bleibt wo er ist und wurde berücksichtigt.
-Ich habe bei der Planung ganz bewusst keine Flexgleise für Kurven verbaut, da ich noch nicht weiss wie gut mir die Verlegung gelingt. Wenn das klappt fliegen als erstes die ganzen geraden Ausgleichsstücke raus und dann werde ich mich langsam zu Kurven vortasten.

Ich wünsche euch allen schöne Ostertage und habe eine Resthoffnung, dass mir der Osterhase morgen meine Holzlieferung bringt.

Achso, der Plan...
Hier:


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#78 von histor , 03.04.2021 21:04

Moin Jan-Dirk,
sieht doch schon gut aus im geplanten Untergrund. Aber warum Linksverkehr?


Freundliche Grüße
Horst
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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#79 von JanD , 03.04.2021 21:46

Zitat

Aber warum Linksverkehr?



Hallo Horst,
danke für deine Antwort.
Das mit dem Linksverkehr kommt daher, dass ich hier im Forum gelernt habe, dass man innen bergab fährt und aussen bergauf.
Die Kehre bis oben zur ersten Weiche auf der Rampe hat jetzt 2,95% Steigung aussen und innen 3,17%.
Mir fehlt die Erfahrung um beurteilen zu können, ob das innen bergauf noch ohne zusätzliches Risiko fahrbar ist und bin daher erstmal den sicheren Weg gegangen.

Nun sehe ich gerade, dass innen ja noch vier Gleise mehr liegen bis zur ersten Weiche im Schattenbahnhof. Wenn ich die noch mit in die Rampe reinnehme, sind es noch 2,25%.
Aber dann müsste man einzelne Trassen bauen und das äussere Brett läge dann bis zu 17mm tiefer als das innere und man müsste halt gucken, dass lange Personenwagen auf der Aussenkurve nicht das innere Trassenbrett berühren. Sollte aber alles machbar sein.

Die Frage ist, ob der Aufwand Sinn macht oder ob innen die 3,17% auch so betriebssicher befahrbar ist.
Es ist ja nur ein Halbkreis und keine Wendel und meine Züge sind unter 2m lang.

Wie schätzt du/ihr das ein? Bis zu welcher Steigung ist eine R424mm Kehre sicher befahrbar?
Ich kann ja noch mit dem Steigungsprofil der gesamten Rampe etwas spielen, im Moment liegt der Rest zwischen 2 und 2,5%.
Da geht also noch einiges. rost:


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#80 von derOlli , 03.04.2021 21:54

Hallo Jan-Dirk,

das kommt immer auf die Zugkraft deiner Loks an und wie schwer die angehängten Wagen sind. Da hilft einfach testen.


Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#81 von mg60 , 04.04.2021 10:15

Hallo Jan-Dirk,

zwei kleine Ideen:
wäre es für Problemfälle an den Weichen auf der Rampe nicht besser, wenn Du in den Bereich verlegtst, wo Du den Zugang unter der Anlage hast?
Und für die Abstellgleise der Wendezüge hätte ich noch folgenden Änderungsvorschlag:


Viele Grüße, Michael


Viele Grüße,
MichaelG

mein neuer Planungsfaden: https://www.stummiforum.de/t196517f24-Expertenrat-gefragt-Michelsstatt-im-Mittelgebirge-H-Epoche-III.html#msg2332187


 
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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#82 von JanD , 04.04.2021 21:37

Zitat

wäre es für Problemfälle an den Weichen auf der Rampe nicht besser, wenn Du in den Bereich verlegtst, wo Du den Zugang unter der Anlage hast?



Hallo Michael,
guter Punkt, ich werde das mal einbauen, und dann vom unten her bis einschliesslich der Weichengruppen die Steigung bei 2% halten und danach etwas mehr werden lassen.

Zu deinem anderen Punkt, wenn ich das so mache wie du vorschlägst, ist das obere lange Gleis aber zu kurz (1,6m).
Aus dem Grund habe ich das so eigenartig gebaut. Mal gucken, ob sich noch eine andere Lösung.


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#83 von JanD , 15.04.2021 00:18

Hallo liebe Stummis,
hier ein kleines Planungsupdate von mir.

Der Schattenbahnhof ist nun schlanker durch schlanke Weichen unten rechts, dadurch wird der Zugang oben rechts ein gutes Stück größer.
Ob das reicht wird sich zeigen, notfalls gibt es ein Gleis weniger.

Die Weichengruppe auf der Rampe wurde weiter nach links verschoben wie von Michael angeregt.

Der Unterbau ist nun auch geplant. Ich möchte in Modulen bauen. Die Module werden nach und nach gebaut und eingemessen. Wenn alles steht möchte ich den Schattenbahnhof auf Gummikork verlegen, die Gleise mit Schrauben fixieren und zur Verkabelung die Module entnehmen und hochkant hinstellen. Die elektrischen Verbindungen an den Modulübergängen sollen steckbar sein. Dann soll am oberen Ende der Rampe eine provisorische Kehrschleife gebaut werden damit der Schattenbahnhof ausgiebig getestet werden kann. Aber das ist noch sehr weit weg.

Mittlerweile ist das Baumaterial für den Unterbau eingetroffen.
Während des Baus der Unterkonstruktion befasse ich mich weiter mit der Planung von Blöcken, Rückmeldeabschnitten, Kabelquerschnitten und Boostern. Jedes Thema scheint ja eine Wissenschaft für sich zu sein, und wer sich den Themen nicht wissenschaftlich nähern will, sollte wohl ausreichend Reserven einplanen.

Momentan bin ich bei CS3 plus einem Booster, 1,5mm² für die Ringleitung und bei drei Rückmeldern pro Block in dem in beide Richtungen gefahren wird (ein Belegtmelder und zwei Haltmelder) und zwei für Blöcke in denen nur in eine Richtung gefahren wird (TC silber). Aber mir fehlt da einfach noch zu viel Wissen und es muss noch viel gelesen werden.

Hier noch die Bilder zur aktuellen Planung:

Schattenbahnhof:


Zugänglichkeit:


Unterbau:


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#84 von flyndancer , 16.04.2021 17:14

Hallo Jan-Dirk,
erst nochmal ein herzliches Dankeschön für Deinen Input auf meiner Seite.
Ich habe mich mal durch Deine Anlagenplanung durchgearbeitet und muss sagen, dass von Anfang "Ich hab zwar eine Idee aber keinen Plan" was sehr einmaliges herausgekommen ist.
Die Pofis hier im Forum haben ja richtig viel Input gegeben und Dir zu Deinem Plan verholfen.

Da ich mangels Erfahrung zum eigentlichen Gleisplan nichts nennenwertes beitragen kann, habe ich mal versucht in Gedanken Deinen Betriebsablauf durchzugehen mit Durchfahrten von schnellen Zügen, Umsetzen von Wagons und Einsatz von Pendelzügen. Das hört sich nach Abwechslung an zwischen automatischem und manuellem Betrieb.

Was ich noch nicht auf die Reihe bekommen habe ist die geplante Zugbewegung auf den oberen grünen Gleisen mit möglichem Gegenverkehr auf beiden Gleisen.
Hat das damit zu tun, dass Du im Schattenbahnhof auch die Möglichkeit gibst entgegen der Einfahrtrichtung auf dem gleichen Gleis wieder auszufahren?
Ich habe zwar keinen Plan von digitalem automatischen Betrieb, aber wird das nicht sehr aufwändig beim Programmieren der Fahrstrassen? Könnte das eventuell auch zu Einschränkungen führen bei gleichzeitigen Betrieb von schnellfahrenden Zuggarnituren?

Oder denke ich hier falsch?

bezüglich Deines Unterbaus. Der sieht richtig professionell aus. Bist Du aus der "Baubranche" oder nur guter "Heimwerker"?
Nach welchen Kriterien hast Du Deine Raster geplant? Ich habe ja schon viele Baupläne im Forum angeschaut von unterschiedlich großen Anlagen, aber in keinem war erwähnt nach welchen Kriterien die Raster geplant wurden. Ob es in Abhängigkeit vom Gleisplan war oder in Abhängigkeit vom Gelände oder wo die Auf- bzw- Abgänge für Rampen und Wendeln liegen.
Vieleicht kannst Du mir Deine Kriterien zu Deiner Rasterplanung erläutern. Würde mich feuen.

Sag schon mal im voraus Danke.

schöne Grüße
Peter


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#85 von JanD , 16.04.2021 22:51

Zitat

Ich habe mich mal durch Deine Anlagenplanung durchgearbeitet und muss sagen, dass von Anfang "Ich hab zwar eine Idee aber keinen Plan" was sehr einmaliges herausgekommen ist.
Die Pofis hier im Forum haben ja richtig viel Input gegeben und Dir zu Deinem Plan verholfen.



Ja, das kannst du laut sagen. Ich staune auch immer wieder wie sich alles entwickelt hat vom ersten Post bis jetzt.
Es wurde sehr viel geholfen und gelernt, und das mit dem Lernen und hoffentlich auch mit der Hilfe wird noch eine ganze Zeit weitergehen.

Zitat

Was ich noch nicht auf die Reihe bekommen habe ist die geplante Zugbewegung auf den oberen grünen Gleisen mit möglichem Gegenverkehr auf beiden Gleisen.
Hat das damit zu tun, dass Du im Schattenbahnhof auch die Möglichkeit gibst entgegen der Einfahrtrichtung auf dem gleichen Gleis wieder auszufahren?
Ich habe zwar keinen Plan von digitalem automatischen Betrieb, aber wird das nicht sehr aufwändig beim Programmieren der Fahrstrassen? Könnte das eventuell auch zu Einschränkungen führen bei gleichzeitigen Betrieb von schnellfahrenden Zuggarnituren?



Die Idee ist auch mit der Zeit entstanden nachdem ich so etwas schon einige Male hier im Forum gesehen habe.
Es ist halt so, dass im Schattenbahnhof immer in eine Richtung gefahren wird und bei der Ausfahrt kann man durch die Weichengruppe auf der Rampen mit den grünen Gleisen die Züge von beiden Seiten in den Hauptbahnhof fahren lassen. So kann ich mit nur einem Schattenbahnhof simulieren, dass Züge, die den Bahnhof in eine Richtung verlassen, aus der selben Richtung relativ kurz danach wieder zurückkehren.
Ich glaube bei einer eingleisigen Haupstrecke stört das kaum, da ja die gesamte Trasse sowieso frei sein muss bevor ein Zug diese in Gegenrichtung
befahren kann. Bei einer zweigleisigen Haupstrecke ohne Gegenverkehr auf ein und dem selben Gleis würde das den Betrieb schon eher stören könnte ich mir vorstellen.
Das mit der Programmierung ist für speziell für mich noch alles neu, aber nachdem was man so liest was sich mit einer Software- Steuerung alles machen lässt, ist das für die Software nichts grossartiges, für mich als Anwender sicherlich schon am Anfang. Aber letztlich wird das schon zu schaffen sein, es folgt ja alles einer Logik.

Zitat

Vieleicht kannst Du mir Deine Kriterien zu Deiner Rasterplanung erläutern. Würde mich feuen.



1. Auch dabei hat mir zunächst viel Recherche geholfen, suche mal im Netz nach "Modellbaurahmen", da werden Rahmen zum Beispiel in 80x80 oder 100x100cm angeboten und haben dann in der Mitte alle ein Kreuz, so dass sich eine Feldgrösse von max. 50x50cm ergibt, das ist dann mein Maximum geworden für alle Bereiche wo was drüber fahren soll. Die Rahmenbretter sind dann 12-20mm dick und 10-16cm hoch bei den gekauften Rahmen. Die Beine sind meistens 40x40mm.
2. Gucken was hier im Forum so verbaut wird, einige bauen massiver, andere bauen riesengrosse Anlagen auf 40x40mm Beinchen mit Rollen drunter, geht auch.
3. Einen stinknormalen Küchentisch vom Schweden ausmessen, wie die Proportionen dort sind. Je weiter die Beine auseinander liegen desto massiver wird alles. Bei einem Tisch 150cm x 90cm sind die Masse in etwa so wie bei den kaufbaren Modellrahmen plus ein paar mm. Und den Tisch schiebt man durch die Gegend oder steht sogar darauf, das muss die Moba eher selten über sich ergehen lassen.

Ich mag solche Vergleiche sehr gerne, z.B. ich beim Abschätzen meiner Zugangsöffnung oben rechts versucht mich mit Kopf und Schultern in einen Backofen zu quetschen, der hat die Innenmasse ca. 50x40cm, daraufhin habe ich beschlossen, dass der Zugang oben rechts grösser muss.

Schönes Wochenende!


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#86 von flyndancer , 18.04.2021 09:58

Hallo Jan-Dirk,
herzlichen Dank für Deine Antwort zum Thema Unterbau.
Ich glaube ich habe es jetzt kapiert
Es kommt darauf an wo die Gleise verlaufen und wie stabil, nach eigenem Gutdünken, der Unterbau werden soll.
Damit kann ich nun planen.

Nochmal herzlichen Dank dafür, dass Du mir den Knoten im Gehirn gelöst hast.

Zum Thema Gleisplan
Ahh, hab es jetzt kapiert. Originelle Idee die Kehrschleife in die Fahrstrecke zu integrieren.

Hast Du schon einen Zeitplan wann Du mit dem Bau beginnst? Und machst dann im Bauforum einen eigenen Thread auf?
Würde Deine Fortschritte gerne weiter beobachten.

Schöne Grüße
Peter


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#87 von mg60 , 18.04.2021 13:54

Hallo Jan-Dirk,

zwei Anregungen zu Deinem SBhf gehen mir nicht aus dem Kopf, weshalb ich sie Dir doch einmal weiter geben möchte:

Zitat

... Der Schattenbahnhof ist nun schlanker durch schlanke Weichen unten rechts, dadurch wird der Zugang oben rechts ein gutes Stück größer.
Ob das reicht wird sich zeigen, notfalls gibt es ein Gleis weniger.


Ich habe in letzter Zeit viel über Probleme (Entgleisungen, Kurzschlüsse) der schlanken Weichen hier im Forum gelesen, weshalb davon abgeraten wird. Ich habe diese daher im SBhf konsequent vermieden. Musst Du mal überlegen

Zitat

Die Weichengruppe auf der Rampe wurde weiter nach links verschoben wie von Michael angeregt.


Als ich die schlanken Weichen gesehen habe, fiel mir noch eine andere Lösung ein. Dabei werden zwar die unteren Gleise um 156mm kürzer. Du könntest aber die Weichen für ei oberen Gleise in die Wartungsöffnung ziehen. Diese hätten dann aber auch mehr Länge.
Die WT-Datei hänge ich mit an.


Viele Grüße,
MichaelG

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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#88 von JanD , 18.04.2021 23:40

Guten Abend allerseits.

Zitat

Hast Du schon einen Zeitplan wann Du mit dem Bau beginnst? Und machst dann im Bauforum einen eigenen Thread auf?
Würde Deine Fortschritte gerne weiter beobachten.



Es freut mich, dass ich auch mal jemandem helfen konnte.
Baubeginn war gestern.
Der Rahmen für Segment 1 (unten rechts) ist fertig. Hat etwas gedauert und ich musste abbrechen, weil mir noch die Forstnerbohrer zum Versenken der Sechskantschrauben für die Beine fehlten. Die sind nun da.
Ein paar Achtungspunkte:
Den Rahmen von innen nach aussen aufbauen, sonst kommt man an einige Stellen nicht mehr ran mit dem Akkuschrauber.
Nicht alle Bretter am Anfang sägen und dann anfangen zu schrauben, sondern Brett für Brett sägen und dann schrauben.
Von Anfang an auf die Rechtwinkligkeit achten, am besten in der ersten Ecke ein 90° Winkelbrett einbauen für die Ecksteifigkeit.
Wenn der Rahmen erstmal fertig ist, ist er bocksteif und man drückt da nicht mehr irgendetwas weg.
Einen möglichst planen Untergrund zum Fügen verwenden, sollte eigentlich klar sein aber mir ist beim Bauen nochmal klar geworden wie wichtig das ist.

Wenn ich etwas mehr vorzuweisen habe, werde ich auch einen Bauthread eröffnen, dafür reicht es im Moment noch nicht finde ich.

Hier das Ergebnis:


Zitat

Ich habe in letzter Zeit viel über Probleme (Entgleisungen, Kurzschlüsse) der schlanken Weichen hier im Forum gelesen, weshalb davon abgeraten wird. Ich habe diese daher im SBhf konsequent vermieden. Musst Du mal überlegen



Mach keinen Scheiss, ich habe die Dinger extra verplant um die Betriebssicherheit zu erhöhen.
Von Problemen habe ich eigentlich nur bei der schlanken Doppelkreuzungsweiche gelesen, ich habe daraufhin so eine bestellt und muss sagen, das Ding ist konstruktiv und von der Fertigungsqualität nicht auf der Höhe der Zeit, Weichenzungen diagonal gegenüberliegend liegen nicht sauber an, die übrigen schon. Ein Schelm wer denkt, da würde günstig eingekauft zu Lasten der Qualität.

Deinen Vorschlag bzw. deine WT Datei nehme ich auf und werde den Schattenbahnhof noch einmal überarbeiten.
Was du da gezaubert hast könnte den Rest des Schattenbahnhofs wesentlich weniger kompliziert machen als in meinem letzten Entwurf.

So, und nun ab ins Bett.


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#89 von mg60 , 19.04.2021 11:04

Hallo Jan-Dirk,

sieht echt propper aus, Dein Rahmen.
Und Deine Erfahrungen hast Du auch gleich weiter gegeben

Bzgl. der schlanken Weichen:

Zitat

... Mach keinen Scheiss, ich habe die Dinger extra verplant um die Betriebssicherheit zu erhöhen.
...
So, und nun ab ins Bett.



Ich hoffe, Du konntest trotzdem noch schlafen.
Hier mal ein Link zum Tröt von Jürgen (216 090-1):
viewtopic.php?f=15&t=167670&start=175


Viele Grüße,
MichaelG

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#90 von derOlli , 19.04.2021 16:34

Hallo Jan-Dirk,

der Anfang sieht doch schon mal gut aus. Wenn du einen Bautröt aufmachst dann stelle Bitte hier den Link rein. Dann verpassen wir den Start nicht


Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#91 von JanD , 19.04.2021 20:55

Hallo Michael,
„Propper“ war jetzt nicht das Wort, das ich im Kopf hatte aber die Bauweise erscheint mir im ersten Moment tatsächlich leicht überdimensioniert für einen festen Aufbau an der Wand entlang Das werden ganz schön schwere Segmente wenn da noch das Pappelsperrholz und die Gleise drauf sind.
Naja, besser etwas mehr als zu wenig.

Bzgl. der schlanken Weichen muss noch mehr lesen, ich kann mir das noch nicht so richtig vorstellen, dass die grundsätzlich Probleme machen.

Hallo Olli,
selbstverständlich werde ich den Link hier reinstellen wenn es so weit ist, gib mir noch ein oder zwei Wochen.
In deinem Tröt ist ja richtig was los, wird wohl mal Zeit einen Gruss da zu lassen.


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#92 von JanD , 21.04.2021 00:06

Guten Abend,
aufgrund des Tipps von Michael habe ich den Schattenbahnhof neu geplant und mir gefällt er nun viel besser.
Die Menge an Ausgleichsstücken wurde auf gefühlt 10% reduziert weil ich mich besser an das K-Gleis "Winkelraster" halten konnte.
Die maximale Eingrifftiefe konnte um ein paar mm verringert werden.
Die Zugänglichkeit zu den Weichen ist verbessert, oben mittig befinden sich keine Weichen mehr.
Die Zufahrt zu den Stumpfgleisen unten sieht nun etwas gefälliger aus.
Die Gleise oben haben nun eine Länge zwischen 3 und 3,5m, so dass da lange Güterzüge geparkt werden können.

Es besteht die Möglichkeit die Weichengruppe auf der Rampe beliebig zu verschieben, direkt vor den Schattenbahnhof so wie von Michael vorgeschlagen oder doch weiter zur Mitte der Rampe. Meine Idee war, dass ein Zug aus dem Schattenbahnhof bereits ausfahren kann bis zu den Weichen, auch wenn die Rampe noch nicht frei ist und das Ganze so, dass die Weichengruppen im Schattenbahnhof dann auch schon wieder frei sind. Inwieweit das Sinn macht und funktioniert kann ich noch nicht sagen und lese gerade dazu 459 Seiten Traincontroller Betriebsanleitung.

Ich wünsche noch einen schönen Abend.
Gruß
Jan-Dirk


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#93 von bjb , 21.04.2021 09:50

Zitat

Zitat

Hallo JD, stört Dich der Heizkörper dort wirklich? Wenn ich es richtig sehe, hat die Anlage hinten beim Heizkörper doch etwas Abstand. Wenn Du den Thermostatkopf dann noch gegen einen Thermostat mit Ferneinstellung über Kapilar austauscht https://heizungsfachshop.de/heimeier-the...teller-2m-weiss, dann lässt sich der Heizkörper auch noch weiterhin steuern und kann Notfalls für Wärme sorgen. Ist bei mir im Moba-Keller auch so und funktioniert ohne Probleme.

Mit beibehaltenden Grüßen



Hallo BJ,
danke für den Tipp, ich wusste nicht, dass es so etwas gibt.

Bei dem Heizkörper gibt/gab es eine Reihe von Dingen, die mich gestört haben.

Zum einen der Platz: Ist gelöst, der Schattenbahnhof bekommt ein Gleis weniger, somit muss der Heizkörper nicht überbaut werden, kann seine Wärme also nach oben loswerden (und die Züge im Schattenbahnhof warm halten).

Zweites Thema war die Funktion des Thermostats. Wenn die Luft nicht frei zirkulieren kann wird es unter der Anlage schnell warm und der Thermostat macht dann dicht, während oberhalb der Anlage noch gar keine warme Luft angekommen ist. Das Thema ist nun auch gelöst dank deines Tipps.

Drittes Thema, bekomme ich den Raum noch warm, selbst wenn der Thermostat den Vorlauf offen hält?
Gut, der Bau ist gerade zehn Jahre alt und entsprechend gedämmt, der Heizkörper ist fast nie richtig warm, auch nicht im Winter.
Wie sind deine Erfahrungen? Kann dein Heizkörper frei atmen und wie lange dauert es bis in Augenhöhe warme Luft ankommt?

P.S.: Ich habe heute Holz bestellt.



Hallo Jan-Dirk, wenn unter, am und über dem Heizkörper die Luft zirkulieren kann, dann funktioniert der Heizkörper fast genau so wie er in einem normalen Raum funktioniert. Wie schnell der Raum warm wird ist dann nur abhängig von der Größenauslegung des Heizkörpers. So wie ich das auf dem Bild sehe, ist der Heizkörper recht groß ausgelegt für das kleine Zimmer - gut so.
Wenn Du jetzt die Moba aufbaust geht es nur noch darum, wo der abgesetzte Thermostat platziert wird, der Raum selber dürfte ähnlich warm werden wie vorher (Temperaturschichtung leicht Höhenabhängig). Bei mir ist er an der Anlagenkante zur Raummitte installiert, er kann auch an eine Wand installiert werden. Nach der Umgebungstemperatur am Thermostat wird dann das Heizkörperventil geregelt. Je höher der Thermostat im Raum angebracht wird desto schneller wird die Umgebungstemperatur wärmer und dann regelt der Heizkörper schneller wieder ab.

Dein Schattenbahnhof sieht richtig gut aus und könnte optimiert auch so aussehen.


Mit beheizten Grüßen


BJB

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#94 von JanD , 26.04.2021 21:57

Guten Abend liebe Stummis,
kurzes Update von mir.

Den Schattenbahnhof habe ich gemäss Bernd-Josts Vorschlag geändert, es war gar nicht so einfach die zwei Weichen da rein zu mogeln, aber es passt nun sehr gut und tatsächlich ohne Pfusch beim Verbinden der Gleise. Ausserdem habe ich oben noch ein Gleis mehr verplant, das ich jederzeit wieder rausschmeissen kann wenn es mit der Zugänglichkeit nicht klappt.

Mein Rahmenbau macht auch gute Fortschritte, Segment zwei ist fertig und Beinchen sind nun auch drunter.
Für den Anbau von vier Beinen brauche ich eine halbe Stunde aber die Rahmen masshaltig und vor allem ohne Winkelfehler hinzubekommen, dauert bei mir noch recht lange. Aber da ich rund um mich herum baue und die Segmente draussen fertige und alles genau passen soll, bin ich die meiste Zeit mit Messen und Treppen rauf und runter rennen beschäftigt und das zu guter Recht, denn:

Heute sollte eigentlich Segment drei gebaut werden, doch beim Ausmessen fiel mir plötzlich eine Abweichung von 9cm zum Plan auf. Es stellte sich heraus, dass ich die Wand oben links falsch gezeichnet habe. Zuerst dachte ich die Maurer hätten die Wand nicht im 45 bzw 135° Winkel gesetzt, was sicher echt doof für den weiteren Segmentbau gewesen wäre. Nach einer Stunde messen, messen und nochmals messen stand dann fest, dass ich die Mauer im Plan einfach nur um 9cm nach links schieben musste. 2h später war der Gleisplan angepasst und fein getuned und die Unterkonstruktion neu geplant und der freie Nachmittag vorbei.

Unter die Beine kommen noch verstellbare Möbelfüsse mit Einschlagmuttern. Hätte ich vorher gewusst wie sauber und eben und vor allem waagerecht die Segmente da jetzt stehen, hätte mit den Schritt wohl gespart, aber nun sind die Beine 25mm zu kurz und die Füsse in der Post.

Übermorgen werde ich geimpft mit Biontech und der Rest des Tages ist dann auch wieder frei, dann wird weitergebaut und dann wird es wohl auch Zeit für einen eigenen Baufred.

Schattenbahnhof:


Die ersten Segmente:


Die Baustelle:


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll

#95 von JanD , 13.05.2021 21:24

Hallo allerseits,
in der Zwischenzeit habe ich nun einen Bauthread eröffnet und glatt vergessen, ihn hier zu verlinken.

Also, hier geht es in Zukunft weiter:
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Ich freue mich über jeden Besucher.

Einen schönes Abend noch.


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll, Neuplanung der Oberwelt

#96 von JanD , 25.11.2021 23:05

Hallo liebe Stummis,
im vergangenen halben Jahr konnte der Unterbau und die Schattenbahnhofsebene leicht verändert zum ursprünglichen Plan gebaut werden und im Moment bin ich dabei alles bis dahin zu verdrahten.

In der Zwischenzeit habe ich diverse Planungen verfolgt, mir einige Anlagenbauten hier im Forum angesehen und bin Schritt für Schritt zu der Überzeugung gekommen, dass ich den sichtbaren Bereich meiner ja noch recht überschaubaren Anlage mit filigranem Zweileiter Gleismaterial samt schlanken Bogenweichen und nachgerüsteten Mittelleitern bauen möchte.
Das ganze Thema ist kompliziert, langwierig, erfordert Geduld und Nerven, dessen bin ich mir bewusst.

Den Plan dazu möchte ich euch nun hier vorstellen.
Die Nebenstrecke, die in meiner alten Planung mehr oder weniger das Hauptthema war, ist fast komplett im Untergrund verschwunden.
Den frei gewordenen Platz oben habe ich nahezu komplett genutzt, um den Niebüller Bahnhof so gut wie bei meinen Platzverhältnissen möglich zu imitieren.
Also quasi knapp 7m Bahnhof zusammengeklappt auf 3,7x2,5m.

Wie immer, hier noch ein paar Worte zum Plan:
Neu ist die Autoverladung, Richtung der Be- und Entladung habe ich mit Pfeilen eingetragen, die zwei unteren Gleise im HBF (4 und 5) werden nur von den Autozügen genutzt und die
können sich da oben noch einmal begegnen. Mit einem Gleis weniger, also ohne die Ausweiche, wirkt mir der Bahnhof zu schmächtig im Vergleich zum Rest. Die Weichenverbindung des inneren Gleises der linken Kehre zu Gleis 3 ist für den Planbetrieb unnötig. Das Umsetzen der Loks vor den Autozügen spare ich mir und drehe die Züge jeweils im Schattenbahnhof um.

Die Gleise 1 bis 3 drei haben Zugang zum Ziehgleis der Nebenbahn für die Zustellung der Kurswagen. Davon unabhängig können die Autozüge den Bahnhof verlassen bzw. einfahren.
Das Ganze sieht real auch so ähnlich aus, nur eben nicht im 90° Bogen.

Das kleine Marschbahn-/Autozug-BW unten rechts ist noch ziemlich unreif, zu fett soll es nicht werden, aber irgendwie muss das dahin, nur wie gross ist die Frage.

Die Nebenbahn lasse ich oben waagerecht hinter halben Häusern verschwinden und abtauchen.
Der weitere Verlauf der Nebenstrecke ist der beste Kompromiss, der mir einfiel. Es hätte eine Möglichkeit gegeben die Hauptstrecke zu unterfahren, aber dann wäre die Trasse am vorderen Rand der Anlage verlaufen
und damit wäre die Zugänglichkeit zum Schattenbahnbahnhof dahin gewesen.

Die räumliche Trennung unten rechts zwischen der Kehre und dem Fähranleger ist mir noch nicht klar. Dort irgendetwas von der Dagebüller Mole abzubilden, habe ich aufgebeben.
Der Platz reichte schon bei alten Planung hinten und vorne nicht.

Und hier nun die Bilder, ich freue mich über Meinungen und Kommentare.

Oben:


Zwischenebene:


Und der Schattenbahnhof, an dem sich nichts geändert hat, da er ja schon gebaut ist.


Viele Grüsse,
Jan-Dirk


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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll, Neuplanung der Oberwelt

#97 von mg60 , 26.11.2021 09:34

Hallo Jan-Dirk,

spannend, was Du da machst.
Über Zweileitergleise habe ich auch schon einmal nachgedacht, weil es da dann auch Flexweichen gibt. Welches Material wirst Du einsetzen?
Die Zwischenebene war vorher nicht da - oder? Die Gleisführung des Bahnhofs gefällt mir.
Ich bin auch gespannt, was andere Stummies dazu sagen.


Viele Grüße,
MichaelG

mein neuer Planungsfaden: https://www.stummiforum.de/t196517f24-Expertenrat-gefragt-Michelsstatt-im-Mittelgebirge-H-Epoche-III.html#msg2332187


 
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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll, Neuplanung der Oberwelt

#98 von derOlli , 26.11.2021 12:29

Hallo Jan-Dirk,

sehr interessant dein neuer Entwurf. Bin mal auf die Umsetzung gespannt.


Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
viewtopic.php?f=64&t=110273


 
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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll, Neuplanung der Oberwelt

#99 von ET 65 , 26.11.2021 18:16

Zitat von JanD im Beitrag #96
... dass ich den sichtbaren Bereich meiner ja noch recht überschaubaren Anlage mit filigranem Zweileiter Gleismaterial samt schlanken Bogenweichen und nachgerüsteten Mittelleitern bauen möchte. ...
Hallo Jan-Dirk,

wenn ich Deinen Plan richtig interpretiere, sind da einige Peco-Weichen und eventuell auch Tillig Elite verwendet.
Dazu ganz grundsätzlich die Hinweise, dass Peco mit 1,75 mm bzw. 2,5 mm Profilhöhe sich von Tillig mit 2,07 mm vom Märklin K-Gleis mit 2,5 mm teilweise unterschiedlich sind. Dazu kommen leider noch unterschiedliche Spurnormen (siehe NEM 310 und NEM 340. Zusätzlich ist die unterschiedliche Schienenkopfbreite der Profile zu beachten.
Eventuell muss das Radsatzinnenmaß angepasst werden.

Zitat von JanD im Beitrag #96
... Wie immer, hier noch ein paar Worte zum Plan: ...
Klasse, dass Du Dir zu den Abläufen auch schon Gedanken gemacht hast. Dazu folgende Anmerkungen:



  1. Bitte hier einmal den Mindestradius ermitteln. Der Gleisabstand bei Parallelgleisen sollte in Abhängigkeit der verwendeten Waggons an Hand der NEM 112 ermittelt werden, um Kollisionen mit dem Gegenverkehr durch das Ausschwenken der Wagenkästen zu vermeiden.
  2. Zwischen Bahnhof und Autoverladung brauchst Du noch eine geeignete Trennung. Da der Platz recht beschränkt ist, kommen keine größeren Bauten (Deich, Siel mit Baumbestand, etc.) in Betracht. Eine Straße käme für mich als Trennung auch nicht in Betracht. Eventuell ist eine Kombination von tieferliegender Autoverladung und kleinem Deich eine Variante.
  3. Die Position des Tunnelportal würde ich noch 10 bis 15 cm von der darüber verlaufenden Strecke entfernen. Wie hoch ist der Abstand zwischen dem Endbahnhof und der darüber verlaufenden Schleife (denke Dir hier bitte ein Fragezeichen)


Zitat von JanD im Beitrag #96
... Die Nebenbahn lasse ich oben waagerecht hinter halben Häusern verschwinden und abtauchen. ...
Gute Idee!

Zitat von JanD im Beitrag #96
... Die räumliche Trennung unten rechts zwischen der Kehre und dem Fähranleger ist mir noch nicht klar. Dort irgendetwas von der Dagebüller Mole abzubilden, habe ich aufgebeben.
Der Platz reichte schon bei alten Planung hinten und vorne nicht.
Tja, hatte ich oben auch als für mich ungeklärten Punkt angeführt. Der Platz für den Fähranleger ist schon ziemlich knapp.

Gruß, Heinz


Tried to reduce to the max Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"


JanD hat sich bedankt!
 
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RE: Kleine Anlage in Anlehnung an das Vorbild Niebüll - Dagebüll, Neuplanung der Oberwelt

#100 von JanD , Gestern 01:05

Hallo Heinz,
die drei sehr schlanken Bogenweichen in der rechten Einfahrt sind die langen Peco Weichen mit Aussenradius 1524mm, die Weiche direkt unterhalb des Stellwerks ist eine Tillig Elite mit Aussenradius 934mm.
Alle anderen Weichen in meiner oberen Ebene sind Tillig Elite Weichen.

Ich habe mich in den letzten Wochen sehr viel mit der Geometrie von (meinen) Radsätzen nach NEM310/340 und Märklin befasst, mein Rollmaterial vermessen,
sehr viel im Forum zum Thema "Märklin Anlage mit Zweileitergleismaterial bauen" gelesen, diverse Gleise und Weichen vieler Profile und Hersteller zu Hause zum Testen angehäuft.
Gerade heute sind Weinert Schwellenroste und Tillig 2,07mm Profile eingetroffen. Es wird auf einen Mix aus den Gleisen zusammen mit Peco 75 und Tillig Elite Weichen hinaus laufen.
Bei den Peco 75 Weichen rattern meine 1,2mm Spurkränze nicht über die Kleineisen, beim Peco 75 Flexgleis rattert es wie blöde. Bei den Tillig Weichen werden die Mutternachbildungen der Kleineisen auf den Gleisinnenseite gekappt.
Das Tillig Elite (2,07mm) Flexgleis ist im Grenzbereich, bei einigen Fahrzeugen rattert es nicht wenn es gerade liegt, im leichten Bogen rattern dann wieder die Spurkränze, nur ganz wenig aber der Kontakt ist da.
Ich glaube das Beste was man tun kann, wenn man sich mit dem Thema anfreunden möchte, ist, es auszuprobieren.

In jedem Fall werde ich mir ein Testbrett mit allen oben genannten Gleistypen bauen, um meinen Weg zum Einbau der Pukos und des gesamten Gleisbaus zu finden und natürlich Fahrzeuge zu testen.

Das Thema mit den Gleisabständen habe ich auf dem Schirm, im Bahnhof würde ich gerne Richtung 55mm gehen, in den engen Kurven wird es wohl eher Richtung 65mm gehen.
Der Weihnachtsmann bringt dieses Jahr voraussichtlich einen Satz maßstäblicher Personenwagen in 1:87, da wird dann auch wieder getestet.
Die NEM112 werde ich mir auch ansehen, danke für den Tipp.

Zu deinem Punkt 2: Insgesamt geht es dort beim Vorbild sehr landwirtschaftlich zu auf der Seite des Bahnhofs. Ich hatte bei 2. eine Böschung mit dichtem Heckenbewuchs im Kopf.
Die Autoverladung fällt von links nach rechts mit 1,7% Gefälle ab, bei 2. ist der Höhenunterschied ca. 55mm, ich denke das könnte klappen.
Aber mir fehlt da natürlich die Erfahrung im Modellbahnbau.

Bei 3. ist der Höhenunterschied zwischen den Trassen ca. 100mm, ich dachte dort an einen einseitigen Deich samt Tor, durch das der Zug aus dem Untergrund kommt.
Aber oben rum muss das Loch in der Anlage ja auch irgendwie weggetarnt werden. Da fehlt mir noch die Vorstellung wie das Gelingen kann.

Hallo Michael,
zum Material findest du oben die Infos.
Die Peco Weichen, die ich hier liegen habe, lassen sich nicht verbiegen.
Meine Tillig-Weichen sind recht flexibel, aber ich denke da muss man sich langsam vortasten. Keine Erfahrung, nur ein Gefühl.

Hallo Olli,
auf die Umsetzung bin ich auch sehr gespannt.

Viele Grüsse und eine ruhige Nacht,
Jan-Dirk


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ET 65 hat sich bedankt!
 
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