Arbeitstitel 2.31: Anschlussbahnhof einer nicht-elektrifizierten Nebenbahn in Epoche 3 mit schlanken Weichen

#1 von Nachtaffe , 26.12.2020 21:16

1. Titel
Arbeitstitel: Anschlussbahnhof einer nicht-elektrifizierten Nebenbahn in Epoche 3 mit schlanken Weichen
Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen
Klingt erstmal nach Widerspruch, wird aber ein Erfordernis sein, um schöne Fahrstrecke in einem "kleinen Raum" zu realisieren.

Bin gerade am Sammeln und parallel in Wintrack schon am tüfteln, da ist bisher aber noch nichts herzeigbares herausgekommen.
Mein nächster Ansatz ist jetzt, den Vorbildgleisplan nach Wintrack zu übertragen, dann festzustellen, dass der Raum viermal so groß sein müsste, um dann anzufangen zu streichen, worauf ich verzichten will.
Ich weiß nicht, ob das zu was führt, werde erste vorzeigbare Dinge hier dann aber mal zur kritischen Diskussion stellen.

Vielleicht kann mir ja jemand schonmal den Weg weisen, und eine Empfehlung geben, wie man den vorhandenen Raum am besten Nutzen sollte.

Ich will auf keinen Fall ein "Märklin-Magazin-Türblatt-Layout" bauen...
___

2. Spurweite & Gleissystem
Ein Gleis mit PuKos ohne Bettung im sichtbaren Bereich.
H0 Märklin K-Gleis (evtl. C-Gleis)

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon

der ganze Raum hat mindestens Stehhöhe
über der Heizung befindet sich ein Fenster
das zweite Fenster ist auch eingezeichnet
die Heizung liegt komplett in der Nische unter dem Fenster und ist nach oben frei, sprich es könnte bis an die Heizung gebaut werden, ohne die Funktion zu beeinträchtigen
___
3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
L oder U an der Wand.
Auf-/Unterbau so, dass man sie Anlage in unzugstaugliche Teilstücke zerlegen kann.
Ziel soll ein modularer Aufbau sein!
der Bau soll später Modul für Modul erfolgen, so dass man relativ schnell einen ersten Teilbereich für Rangierspiele zur Verfügung hat.
In dem Raum dürfte sich eine U-Anlage anbieten, vielleicht auch eine G-Anlage.

Modularer Aufbau um...

  • die Anlage umziehen zu können.
  • die Anlage mit zusätzlichen Zwischenstücken auch in einem größeren Raum, der mir Zeitweise zur Verfügung steht, großzügiger Aufstellen zu können um längere Fahrstrecken zu erhalten.

___
3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
der ganze Raum steht zur Verfügung

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Modellbahn mit hohem Spielwert, ich will selber den Fahrregler drehen, die Fahrstraßen und Signale stellen, viel Rangieren...
Tendenz zur Spielbahn, aber mit Modellbahncharakter (nicht verspielt, es wird ein der Raumgröße folgender Kompromiss werden müssen)
___
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Nebenbahn, eingleisig
___
4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
Radien werden den räumlichen Notwendigkeiten folgen müssen, ich möchte überwiegend mit Flexgleisen arbeiten
schlanke Weichen wo es nur geht wären toll, wird aber wegen den räumlichen Möglichkeiten und den wünschen bzgl. Umfang der Gleisanlagen scheitern?
___
4.4 Maximale Steigung
muss/soll den Notwendigkeiten folgen
Mehr als 3 % sind wohl nicht zu empfehlen, lässt sich beim jetzigen Planungsstand einhalten.
___
4.5 Maximale Zuglänge
175 cm
Nicht auszuschließen, dass das bei den räumlichen Grenzen nicht darstellbar sein wird.
___
4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
vorzugsweise geringe Tiefe bis 65 cm (Türbreite+Luft; ergibt sich auch aus dem Modulbau)
Transport durch Türen zur Not auch hochkant
___
4.7 Eingriffslücken / Servicegang
sollte durch geringe Tiefe unnötig sein
___
4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
Tischhöhe ~ 80 cm (sinnvoll?; passt noch unter die Fensterbank des Fensters ohne Heizung)
___
4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
bis zu maximal 6 Gleise für Zuggarnituren, mit Eingriffsmöglichkeit
___
4.10 Oberleitung ja / nein
nein
___

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
digital
___
5.2 Steuern analog oder digital
analog (das ist jedenfalls bisher der Plan, ich bin eher ein Freund von "eine Weiche, ein Schalter"
___
5.3 PC-Steuerung
ohne
___

6. Motive
6.1 Epoche
3/III DB
___
6.2 Bahnhofstyp(en)
Trennungsbahnhof/Anschlussbahnhof + End-/Durchgangsbahnhof + Awanst/Anst
Ich weiß nicht, ob der Platz reicht, aber ein großer und ein kleiner Nebenbahn-Bahnhof sind im Moment die Überlegung.
___
6.3 Landschaft
kein Hochgebirge, nur Flachland wird wegen der Notwenigkeit Züge in Tunneln "verschwinden zu lassen" zusammen mit den räumlichen Grenzen nicht gehen
___
6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Es soll im wesentlichen nur dargestellt werden, was am Gleis liegt oder der Szenerie am Gleis dient.
Der Eisenbahnbetrieb soll der Kern des Ganzen sein, die Modultiefe soll sich danach richten.
___
6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Nebenbahn-BW vorrangig für Nebenbahn-Dampfloks, wenn möglich mit "kleiner" Drehscheibe (Roco 22 m oder Fleischmann 16 m) vielleicht mit maximal 6-ständigem Lokschuppen.
___

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
BR 03, BR 44, BR 55, BR 85, BR 94, V 100, V 160.
___
7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)
nur der Vorbildgleisplan, der als grobe Grundlage dienen soll, ist vorhanden:
Bremervörde 1961
Der südliche Kleinbahnhof soll zunächst entfallen, könnte aber als Grundlage für den zweiten Bahnhof dienen.
Vielleicht kommt es am Ende auch anders und die räumlichen Gegebenheiten erzwingen, nur den Kleinbahnhof zu realisieren.
Vermutlich ist am Ende "weniger mehr", die Idee diesen Bahnhof in H0 zu realisieren ist aber eine Art Kindheitstraum, von dem ich mich noch nicht restlos verabschiedet habe.
___
7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
bis zu zwei "Spieler"
___
7.4 Budget
offen
___
7.5 Zeitplan
offen
___

8. Anhänge
-bisher keine-


Grüße
Jens


 
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RE: Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen

#2 von Nachtaffe , 27.12.2020 10:37

Für das Ausrichten der Module zueinander dachte ich an Meisterdübel aus dem Gießereiformenbau:
https://shop.hohnen.de/krauss-meisterdue...elle.html/12785
...oder gibt es da was besseres?

Verbinden der Module mit Spannverschlüssen:
https://www.kippwerk.de/de/de/Produkte/B...l%C3%BCsse.html


Grüße
Jens


 
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RE: Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen

#3 von Joak , 27.12.2020 15:12

Hallo Jens,

verstehe ich es richtig das Dein Modellbahntraum der Nachbau vom BHF Bremervörde ist?

Wenn dem so ist, verstehe ich nicht so ganz warum Du um das Thema herum schwänzelst
In Deinem Raum in H0... keine Chance. Zumindest wenn Du den Bahnhof wiedererkennen möchtest. Module bauen wäre eine tolle Maßnahme, macht aber nur Sinn wenn man alle Module auch mal aufbauen kann... für längere Zeit.
Wenn es aber hauptsächlich um den Bahnhof ansich geht, würde ich den Maßstab 1:160 empfehlen.


Grüsse
Hauke

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RE: Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen

#4 von Nachtaffe , 27.12.2020 16:43

Danke für deinen Einwand.
Wie du richtig erkennst, keine Chance in dem Raum, hatte ich oben auch schon erwähnt.
Schon alleine die Entfernung mitte Drehscheibe zu Ende Viehverladegleis wären mindestens 320 cm Länge, ohne schlanke Weichen.
1:87 ist gesetzt
Ich will charakteristische Elemente übernehmen, z.B. den Bahnübergang an der östlichen Ausfahrt, die weiter östlich gelegene Brücke über die Oste, nach der Brücke soll die Strecke sich aufteilen.
Es soll eine Viehverladung geben, evtl. auch die Gleiswaage und das Lademaß, mindestens eines der Stellwerke, evtl. den Binnenhafenanschluss, der nach Nord-Osten abzweigt, wo man mal einen Güterzug reinschieben kann.
Die Idee ist den Gleisplan auf meine Gegebenheiten einzudampfen.
Die westliche Hälfte des Bahnhofs würde ich in einen Bogen legen wollen, um da evtl. etwas Platz rauszuschinden.

Bild entfernt


Grüße
Jens


 
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RE: Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen

#5 von Nachtaffe , 28.12.2020 14:09

In das Abpinseln des Orignalplans wird keine Zeit mehr investiert...

...habe mal angefangen meine Ideen in den Grenzen des Raumes zu entwickeln.
Platzbedarf für ein zweigleisiges Wendel scheinen ~95 cm im Durchmesser zu sein (eingleisig~80 cm).
Bietet sich erstmal an darüber das BW mit Drehscheibe vorzusehen, falls es dazu kommt.
Die Plattentiefe links kann so nicht bleiben, zu tief (Arme zu kurz...)
Gleisplan größerer Bahnhof ist nur ein Dummy.
Mit dem Gleis vom kleinen Bahnhof möchte ich eigentlich links unten in den größeren Bahnhof einfahren.
Das obere Gleis vom größeren Bahnhof soll in einem Schattenbahnhof unter dem kleinen Bahnhof enden, schöner wäre eine Wendestrecke.
Oben sollten sich die Gleise auf zwei Ebenen mit Brückenbauwerk kreuzen, so dass das Gleis von links auf einer tieferen Ebene nach rechts hinten in einen Tunnel verschwinden kann.

Bild entfernt


Grüße
Jens


 
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RE: Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen

#6 von Nachtaffe , 29.12.2020 18:44

Ich lege mir hier gerade mit dem "großen" Bahnhof die Karten...
...vielleicht mag mir ja jemand mit ein Paar Pinselstrichen in Paint Inspiration geben oder kann mir nen Link um die Ohren hauen?

...sollte ich gar mal tollkühn sein, und es mal mit schlanken Weichen probieren?

Stand der Dinge:

Bilder entfernt


Grüße
Jens


 
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RE: Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen

#7 von Nachtaffe , 25.05.2021 17:40

Aktuell rollt nur die "Teppichbahn"... ansonsten werden derzeit Loks mit mSD3 ausgestattet.

Bild entfernt (keine Rechte)


Die Planung steht...
...aber ich habe etwas Inspiration gefunden!
"Georgenthal (Thüringen)": http://www.moba-trickkiste.de/wie-macht-...al=353&start=32


Grüße
Jens


 
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RE: Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen

#8 von Atlanta , 27.05.2021 08:31

Moin Jens,

bei der Baugröße H0 und beim modularen Segmentbau mit möglichst gleichgroßen modularen Segmenten, sprich "Modulen" benötigst du das, was du eher nicht hast, Platz, sofern es verfügbar.

Bei dir herrscht aber extremer Platzmangel und du mußt dir zunächst ein anderes "Konzept" einfallen lassen.

Bei modularen Segmenten sind in der Regel die Seitenteile genormt, was sich zwischen den genormten Seitenteilen abspielt also wie gebaut wird, obliegt dem jeweiligen Modellbahner.

Sobald du von dieser "Grundregel" abweichst, baust du mit "Segmenten", die zwar modular gebaut werden können aber an klassischen Modulen mit genormten Übergängen nichts weiter gemeinsam haben.

Nun stellt sich die Frage nach den Gleisradien aber auch nach der Art der einzusetzenden Wagen!

Europäische, zwei- oder dreiachsige Wagen mit Lenkachsen oder langen Radständen sind für enge Gleisradien nicht geeignet.

Wagen mit Drehgestellen oder sehr kurzen Radständen hingegen, eignen sich hervorragend für sehr enge Gleisradien.

Ich beschäftige mich selber mit modularem Segmentbau und einer eigenen Norm, basierend auf langjähriger Erfahrung mit anderen "Modulnormen".

Bei den meisten "Modulgruppen" werden Mindestradien vorgeschrieben.
Auch die verwendeten Weichen müssen diesen Mindestradius im abzweigenden Gleis haben.

Eine recht guter, brauchbarer Mindestradius liegt so bei 540 mm, besser 610 mm und aufwärts.

Bei einigen Gleisherstellern kann das aber bedeuten, daß man da schon an die Grenzen dieser Gleissysteme stößt, die regulär verfügbar sind.

Bei deinen angestrebten Zuglängen, müssen die Bahnhöfe auch entsprechend lang werden, mit den in der Ein- und Ausfahrt liegendenden Weichen der Bahnstation, kommen mal locker 5 m bis 7 m Bahnhofslänge zusammen.

Die Viehverladung müßte sich gegenüber des Empfangsgebäudes befinden, benötigt aber mindestens drei Gleise, wovon eines das Aufstellgleis ist und ein weiteres ein Sortiergleis ist und daneben das Verladegleis.

Soll mit einer kleinen Rangierlok gearbeitet werden, muß der Güterbereich vom übrigen Bahnverkehr mit Schutzweichen abgetrennt sein.

Selbst bei eingleisiger Streckenführung darf das durchgehende Hauptgleis nicht zum Anhalten von Zügen genutzt werden, somit sind für den Personenverkehr in beiden Richtingen zwei weitere Gleise notwendig.

Deine Bahnstation käme somit auf mindestens 5 parallele Gleise in der "kompakten", platzsparenden Version, bei hintereinander liegenden Anordnungen, spart das gerade mal ein paralleles Gleis ein, was aber wiederum dann die Bahnstation erheblich verlängert.

In Norddeutschland war Platz nie so das große Problem, weswegen viele Bahnstationen, sehr in die Länge gezogen wirken.

Wie du das aber jetzt mit deinen Platzverhältnissen umsetzen möchtest, darauf bin auch ich sehr gespannt.


LG Ingo

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RE: Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen

#9 von Nachtaffe , 27.05.2021 08:46

Danke Ingo!

Ich werde deine Punkte in meine Ideenfindung einfließene lassen.

Ich überlege zwischendurch immer mal wieder, ob ich nicht echten Modulbau fürs Wohnzimmer machen sollte.
Da ist Platz kein Problem, wäre dann halt immer nur temporär aufgebaut.
Vielleicht sogar erstmal nur als "Teppichbahn plus" mit nur kurzen Gewindefüßen unter den Modulkästen zum nivellieren.

Ich werde als nächstes mal versuchen Georgenthal etwas zu schrumpfen, und schauen was dabei herauskommt, bzgl. Gleislängen im Bahnhof.
Wenn ich etwas mehr Bahnhofsbetrieb mit BW haben möchte, lässt sich nicht viel Strecke darstellen, dafür passt das dann ganz gut.


Grüße
Jens


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RE: Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen

#10 von Harzroller ( gelöscht ) , 27.05.2021 09:54

Hallo Jens,

den Unterschied zwischen Segmenten und Modulen hat Ingo bereits beschrieben.
Deshalb will ich nicht weiter darauf eingehen.
Wenn du temporär deine Segmente im Wohnzimmer aufbauen möchtest musst du auch daran denken, dass diese während der Betriebspausen auch irgendwo gelagert / gestapelt werden müssen.
Wo soll eigentlich der Schattenbahnhof hin.
Denke gedanklich hast du das Ganze noch nicht durchgespielt.
Noch eine Anmerkung zu Georgenthal, was willst du da noch reduzieren.
Dann bist du nicht mehr am Vorbild, oder soll es ein kein konkretes Vorbild sein (Freelance).
Ich würde den Titel von Module in Segmente ändern.


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zuletzt bearbeitet 27.05.2021 10:20 | Top

RE: Arbeitstitel: Norddeutsches Flachland mit Tunneln und Tälern in Modulen

#11 von Nachtaffe , 27.05.2021 18:54

Danke für die Hinweise.
Ich mache frei nach Schnauze, muss nicht 1zu1 einem Vorbild entsprechend (da Bremervörde so ja nicht realisierbar ist).
Sprich ich werde mal Versuchen den Gleisplan von Georgenthal in meinen Raum zu quetschen.

Schattenbahnhof im Wohnzimmer könnte ich auf einem einfachen Segment oder gar mit C-Gleis auf dem Boden realsieren, falls ich dort überhaupt einen haben würde.


Grüße
Jens


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zuletzt bearbeitet 27.05.2021 | Top

RE: Arbeitstitel 2.0: Trennungsbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#12 von Nachtaffe , 12.12.2021 20:30

Hallo zusammen,

ich habe mal wieder etwas Zeit gefunden und weiter"gebastelt", aktuelles Leitthema ist immer noch irgendwie Trennungsbahnhof Nebenbahn (was Bremervörde auch war, das war dann aber auch die Gemeinsamkeit; Georgenthal ist auch nicht unvergessen).
Örtlichkeit inzwischen irgendwo in der Mitte Deutschlands, im Norden gibt es nunmal keine Tunnel...
Epoche 3 DB, überweige Dampf mit Kohle, vereinzelt mal ein Diesel.

Das Ganze ist immer noch ein erster Gehversuch, um was auf dem verfügbaren Platz umsetzbares zu realisieren.
Unter der sichtbaren Ebene würde ich 3 Schattenbahnhöfe vorsehen.
Gleismaterial sichtbar habe ich jetzt erstmal Peco Code 100 (mit PuKo-Nachrüstung) in Erwägung gezogen.
Ich mag schlanke Weichen und weite Radien, ist aber mit dem Platz schwer vereinbar.

Der Raum bietet noch mehr Platz, ich denke, wenn ich erstmal kleiner Plane, kann ich ggf. immer noch etwas hochskalieren, um z.B. eine (eingleisige) Paradestrecke zu bekommen?

Was soll da so los sein?
Es sollen 2...3 Personenzüge den Bahnhof anfahren, Schnellzüge fahren durch, oder halten auch mal, die Bimmelbahn hat hier ihren Endbahnhof nach Betriebsschluss für die eine abzweigende Nebenstrecke.
Es kommt auch mal ein größerer Güterzug durch, der nur Durchfährt, auf einen Personenzug wartet, oder auch Waggons da lässt oder dazu bekommt.
Ab und zu bleibt der große Güterzug über Nacht.
Fracht für diesen Bahnhof:
Anlieferung: Waren für die Genossenschaft, Kohle zum Heizen
Abholung: Holz, Vieh, evtl. Bier

Geografisch ist der Bahnhof an die Grenzen dessen gewachsen, was möglich ist, nicht alle Betriebsabläufe sind optimal.
Ich hänge die Wintrack-Datei (in einer ZIP) mit an, damit ihr damit machen könnt, was immer ihr wollt.

Ich hoffe ihr könnt mir etwas Input gebem, egal in welcher Form.
Spart nicht an Kritik und Einwänden, jeder Impuls führt in Richtung des Ziels.

Bild entfernt (keine Rechte)


Grüße
Jens

Dateianlage:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Dateien zu sehen

 
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RE: Arbeitstitel 2.0: Trennungsbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#13 von HenryB , 12.12.2021 21:04

Du hasr ja vor einiger Zeit schon mal das Thema in einem anderen Strang besucht und gesehen, dass ein Trennungsbahnhof was anderes ist als 2 Kurven nebeneinander. Zeige doch den gesamten Raum, um zu sehen, ob da mehr rauszuholen ist.

henry


Gleisplanvideos Spur H0, Spur N


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RE: Arbeitstitel 2.0: Trennungsbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#14 von Nachtaffe , 12.12.2021 22:19

Hallo Henry,
das ist der Raum, er hat mindestens Stehhöhe, über der Heizung befindet sich ein Fenster, das zweite Fenster ist auch eingezeichnet.
Die Fensterbänke sind in einer Höhe von nur 80 cm.
Die Heizung liegt komplett in der Nische unter dem Fenster und ist nach oben frei, sprich es könnte bis an die Heizung gebaut werden, ohne die Funktion zu beeinträchtigen.
Ich hatte zunächst überlegt, nicht vor die Heizungsniesche zu bauen.
Das 102 cm Breite Fenster kann durchaus "überbaut" werden (vielleicht kann man dort auch ein Tal vorsehen?)

In der Wintrack-Datei sind die Raumumrisse enthalten.

Einen Arbeitsplatz, z.B. hinter der sich öffnenden Tür, würde ich mir gerne freihalten, also eher kleiner als größer planen.


Ein Anschlussbahnhof würde mir auch reichen, nur eingleisig Nebenstrecke ohne Abzweig lässt vermutlich weniger "Spielmöglichkeit" zu?


Grüße
Jens


 
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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#15 von Nachtaffe , 13.12.2021 09:34

Ich habe nochmal über den Begriff Trennungbahnhof nachgedacht.
Ein Anschlussbahnhof tut es auch, ich denke das geht auch eher mit meinem Platzangebot zusammen.
Sprich ein Gleis auf der rechten Seite führt in einen Schattenkopfbahnhof.
Züge die dort hinein fahren, kommen mit rückwärtsfahrender Lokomotive wieder heraus.


Grüße
Jens


 
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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#16 von cs67 , 14.12.2021 08:45

Hallo Jens,

du beschäftigst dich ja schon einige Zeit mit deiner Planung. Das ist gut so, denn dann gibt es keinen großen Zeitdruck

Ich hätte vorab eine Grundsatzfrage. Du schreibst im Avatar und auch im Fragebogen:

Zitat von Nachtaffe im Beitrag #1

2. Spurweite & Gleissystem
H0 Märklin K-Gleis (evtl. C-Gleis)



Dein zuletzt eingestellter Gleisplan / Wintrack-Datei ist allerdings komplett in Peco Code 100. Du schreibst: Mit Puko Nachrüstung
Für eine ganze Anlage Generell scheinst du, was das Gleissystem betrifft, also nicht festgelegt zu sein - warum baust du dann nicht gleich in 2L/DC ?

Wenn umgekehrt schon ein gewisser Grundstock an AC-Fuhrpark vorhanden ist, würde ich beim entsprechenden Gleissystem bleiben (Märklin K sichtbar / SBF in C)
und allenfalls in Erwägung ziehen vereinzelte Weichen nachzurüsten.


Herzliche Grüße
Christoph

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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#17 von Michel 44 , 14.12.2021 09:56

Hallo Jens
1.Schau mal die Module der Minimax bzw. Minimäx an.
2.du könntest hinter der Tür einen Wendel einbauen und auf eine 2 Ebene hoch bzw. nach unten in eine Sbh fahren.
Durch ein Schienensystem an der Wand wäre es möglich die Module auch mal zu Tauschen.


Gruß Michel


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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#18 von Nachtaffe , 14.12.2021 14:23

Hallo Christoph

Zitat von cs67 im Beitrag #16
du beschäftigst dich ja schon einige Zeit mit deiner Planung. Das ist gut so, denn dann gibt es keinen großen Zeitdruck

Dem ist so, das ist halt ein Hobby, das soll nicht in Stress ausarten, davon habe ich auf Arbeit genug...
Ich setze mich immer mal wieder daran, wenn ich gerade in der richtigen Stimmung zum "puzzeln" bin.

Zitat
Ich hätte vorab eine Grundsatzfrage.
...
Dein zuletzt eingestellter Gleisplan / Wintrack-Datei ist allerdings komplett in Peco Code 100. Du schreibst: Mit Puko Nachrüstung


Zumindest im sichbaren Bereich ziehe ich ernsthaft in Erwägung das zu machen.
Bei Weichenwalter ein Paar Euros für PuKos lassen um dafür bei den Gleisen, insbesondere den Weichen, mehr Auswahl zu haben.
Beim K-Gleis ist die Auswahl wirklich schlecht. Die Optik stört mich nur bedingt, aber wenn man dabei ist, kann man doch auch komplett PuKos basteln?
Zudem will ich die Weichen ausschließlich mit Servos schalten, scheint bei den Peco-Weichen out of the box recht einfach möglich zu sein.

Unterflur ist mir egal, was verbaut wird, C-Gleis oder K-Gleis bietet sich da natürlich an.
Dort sollen die Servos im Idealfall neben anstatt unter den Weichen verbaut werden.

Ansich hatte ich "DC-Gleis-Umbau" schon verworfen, aber mit Peco Code 100 scheint recht einfach ein elegantes Gleisbild zu entstehen.
Dazu noch die bessere Optik, ich vermute es wäre die Mühe wert.
Preislich scheint Peco Code 100 auch recht attraktiv zu sein.

Auf das aufwändige Kürzen der K-Flexgleise habe ich auch keine große Lust, ich will aber möglichst viel mit Flexgleis machen.
Ich denke zudem mit ähnlichem Aufwand und höherer Betriebssicherheit kann man Peco Code 100 Flexgleis mit PuKos ausstatten.

Bzgl. Herzstückpolarisierung der schlanken Peco-Weichen (abgesehen von DKW) habe ich schon überlegt, ob man das nicht einfach potenzialfrei macht und sich darauf verlässt, dass die äußere Schiene als Kontakt ausreicht.

Ich möchte später alle Weichen und die Drehscheibe "analog" schalten/steuern.
Entweder zentral mit Gleisbildstellpult oder mit verteilten Schaltmöglichkeiten (oder beides parallel).

Zitat
Für eine ganze Anlage Generell scheinst du, was das Gleissystem betrifft, also nicht festgelegt zu sein - warum baust du dann nicht gleich in 2L/DC ?
Wenn umgekehrt schon ein gewisser Grundstock an AC-Fuhrpark vorhanden ist, würde ich beim entsprechenden Gleissystem bleiben (Märklin K sichtbar / SBF in C)
und allenfalls in Erwägung ziehen vereinzelte Weichen nachzurüsten.


Ich möchte wohl bei Märklin bleiben.
Es ist ein bisschen was an Material da, und sentimentale Gründe spielen wohl auch eine Rolle.
Zudem will ich mich nicht mir Kehrschleifen beschäftigen.
Der größte Malus ist die Gleisauswahl bei Märklin, den kann man aber mit "etwas" Aufwand kompensieren.



Zitat von Michel 44 im Beitrag #17
Hallo Jens
1.Schau mal die Module der Minimax bzw. Minimäx an.
2.du könntest hinter der Tür einen Wendel einbauen und auf eine 2 Ebene hoch bzw. nach unten in eine Sbh fahren.
Durch ein Schienensystem an der Wand wäre es möglich die Module auch mal zu Tauschen.


Hallo Michel,
deine Idee gefällt mir irgendwie, das lasse ich mir mal durch den Kopf gehen.
Ich bin recht frei darin, welchen Teil des Raumes ich in Beschlag nehme.
In jedem Fall soll so gebaut werden, dass alles ohne (Teil-)Abriss irgendwann mal wieder durch die Tür passt.


Grüße
Jens


JanD hat sich bedankt!
 
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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#19 von Nachtaffe , 19.12.2021 19:06

Habe mal was in die andere Raumecke gezimmert.

Meinungen dazu?

Bild entfernt (keine Rechte)

Wintrack-Datei im Anhang.


Grüße
Jens

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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#20 von Nachtaffe , 30.12.2021 21:26

Ging mit dem letzten Entwurf weiter, habe mal angefangen Gleiswendel zu erstellen.
Der linke (zweigleisige) und der rechte Wendel soll jeweils zu einem eigenen Schattenebene führen.
Aktuell noch alles Peco Code 100, ich denke Unterflur sollte ich aber K-Gleis einsetzen.
Da komme ich mit den Steigungen der Wendel aber irgendwie nicht klar, ohne die Schallmauer von 3% zu reißen.
Muss ja auch unter den Weichen auf der Plattenebene genug Platz für die Servos behalten...
Problem ist ja auch, dass der Innenwendel auch aufwährts befahren werden soll...

Vielleicht kann ja mal jemand ein bisschen Input für mich da lassen?
Insbesondere wäre interessant, was ihr vom Gleisbild von Bahnhof und BW haltet?

Bild entfernt (keine Rechte)

Insiration ist mir "Mühlfeld im Wald"

Teleportierende Tunnelportale gibt es nicht zufällig irgendwo?
Das würde die Sorgen mit den Wendeln (und auch der Zugänglichkeit drum herum) zerstreuen...


Grüße
Jens

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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#21 von HenryB , 30.12.2021 21:47

Zitat von Nachtaffe im Beitrag #20
Vielleicht kann ja mal jemand ein bisschen Input für mich da lassen?

Einfach einen Wendel weglassen, beide Strecken in der Ebene darunter zusammenführen und dann in einer Ecke mit einem größeren Wendel "einkellern". Spart Geld und ermöglicht sowohl Point-to-Point als auch Kreisverkehr für ICE und Ganzzüge

Was sind "Teleportierte"

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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#22 von Nachtaffe , 31.12.2021 09:56

Danke, werde den Ansatz mal verfolgen.

Zitat von HenryB im Beitrag #21
Was sind "Teleportierte"

Beamen, schwarzes Loch... sowas phantastisches, von dem die Wissenschaft träumt.


Grüße
Jens


 
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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#23 von Nachtaffe , 02.01.2022 18:23

Habe darüber mal nachgedacht, wenn ich nur einen Wendel baue, brauche ich auf jeden Fall zuglange Rampen bis zum Wendel, um auch mal interessante Zugumläufe ohne Stau im Wendel zu bekommen.
Wie setzt man sowas für gewöhnlich um, gibt es ein "Referenzdesign" für sowas?


Grüße
Jens


 
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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#24 von HenryB , 02.01.2022 21:13

Zitat von Nachtaffe im Beitrag #23
... wenn ich nur einen Wendel baue, brauche ich auf jeden Fall zuglange Rampen bis zum Wendel,...

Wenn Rampe auch mehr oder weniger eben sein kann, wieso nicht?

Oder einfacher ausgedrückt

beide (oder von mir aus auch mehrere) Streckenäste auf einer Zwischenebene zusammenführen ab dann ab in den Keller



hier sind es 3 Äste:
- hellblau die Zufahrt von und zur Zwischeneben
- dunkelblau ein Ausweichbahnhof
- rot (Kreisel-)Wendeschleife vom sequentiellen Zugspeicher


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RE: Arbeitstitel 2.1: Anschlussbahnhof einer Nebenbahn mit schlanken Weichen

#25 von Nachtaffe , 02.01.2022 23:36

Danke, ich versuche das mal so umzusetzen.


Grüße
Jens


 
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