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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#1 von Walter1956 , 31.12.2020 12:47

Hallo zusammen,
ich habe Anfang des Jahres wieder mit Modellbahn (Märklion C-Gleis) angefangen. Meine Kenntnisse vorher stammten noch aus Edits Zeiten von Ende der 90ger. Da musste ich dann ganz schnell dazulernen Eine kleine Anlage ist auch im Rohbau entstanden, die wird aber gerade wieder verändert, da Probefahrten viele neue Erkenntnisse und Erfahrungen brachten . Gesteuert wird mit einer Ecos. Rückmeldungen mit Schienentrennung ein paar Bogobit Bremsmodule. Soweit alles ok und funktioniert. Ich habe mich zwischenzeiltlich, da die technischen Aspekte bei mir mehr im Vordergrund stehen, auch mit den Demoversionen von Programmen beschäftigt. Stellwerk und Loksteuerung ist auch kein größeres Problem, aber eins ist mir noch nicht 100% klar und ich bitte um die Hilfe von "alten Hasen". Für Softwaresteuerungen sind Rückmeldungen unerlässlich. Verstehe ich es so richtig, dass dazu normale (ja/nein)Rückmelder nicht ausreichen, sondern die Rückmelder auch wissen müssen welche Lok genau z.B. in den Block einfährt um sie ggfls. gezielt abzubremsen oder halten zu lassen? Anders kann es nach meinem Verständnis doch nicht funktionieren, oder?. Wie wird das gemacht? Mit Railcom (die meisten meiner verwendeter Dekoder können das)würde es gehen, wenn ich es richtig verstehe. Gibt es noch andere Möglichkeiten?


Guten Rutsch
Walter


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#2 von Jonas7 , 31.12.2020 13:22

Hallo Walter,
Erst einmal hier im Forum!
Auch wenn ich nicht unbedingt ein "alter Hase" bin, versuche ich doch, deine Frage zu beantworten:
Für eine Softwaresteuerung reichen ganz normale Rückmelder (belegt/frei) komplett aus. Das Programm errechnet selbst, welche Lok wo ist. Das funktioniert, weil du am Anfang dem Programm sagst, welche Lok wo steht.
Wenn das Programm jetzt eine Lok losschickt, dann reserviert es einen Block für diese Lok. Wenn die Rückmelder in dem Block ausgelöst werden, weiß das Programm, dass die Lok im Block ist und gibt den davor liegenden Block frei. Wenn du eine Softwaresteuerung planst sind deine Bremsmodule übrigens überflüssig geworden, denn auch das macht das Programm für dich. (Das ist eigentlich der Hauptgrund für mich gewesen, auf Softwaresteuerung umzusteigen, so konnte ich zahlreiche Bremsmodule sparen)
Ich kann nur empfehlen, dir auch einmal Rocrail anzusehen. Das Programm kostet nichts und bietet (meiner Meinung nach) alle Möglichkeiten, die man braucht. Außerdem ist es ideal, um Grundlegendes über Rückmelder und Steuerungssoftware zu verstehen. Auf ein kostenpflichtiges Programm kann man dann immer noch wechseln, sollte man mit Rocrail nicht klar kommen
Viele Grüße,
Jonas


 
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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#3 von Walter1956 , 31.12.2020 13:42

Hallo Jonas,

vielen Dank für die Informationen. Wenn ich Glück habe, fange ich an es zu kapieren. Ich versuchs mal.
Voraussetzung der Softwaresteuerung mit "normalen" Rückmeldern ist, dass ich zu Beginn der Software mitteilen muss die Lok z.B. mit der Adresse 50 steht in Block 1. Sie fährt los und erreicht Block 2, dann weiß das Programm es ist die Lok 50 jetzt im Block 2 und wenn ich der Software in diesem Block 2 anhalten vorgebe, dann schickt sie der Lok 50 die entsprechenden Informationen... ist dass das Prinzip?

VG
Walter


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#4 von Jonas7 , 31.12.2020 14:10

Hallo Walter,

Zitat

Hallo Jonas,

vielen Dank für die Informationen. Wenn ich Glück habe, fange ich an es zu kapieren. Ich versuchs mal.
Voraussetzung der Softwaresteuerung mit "normalen" Rückmeldern ist, dass ich zu Beginn der Software mitteilen muss die Lok z.B. mit der Adresse 50 steht in Block 1. Sie fährt los und erreicht Block 2, dann weiß das Programm es ist die Lok 50 jetzt im Block 2 und wenn ich der Software in diesem Block 2 anhalten vorgebe, dann schickt sie der Lok 50 die entsprechenden Informationen... ist dass das Prinzip?

VG
Walter


Genau, das ist das Prinzip. Je nach Software braucht man einen oder mehrere Melder pro Block. Bei Rocrail sind es mindestens zwei (mit Tricks ist auch bloß einer möglich, das ist aber nicht zu empfehlen). Vorteil der Lösung mit zwei Rückmeldern pro Block ist, dass der erste Rückmelder als "Enter"-Melder fungiert, er also der Software mitteilt, dass die Lok in den Block eingefahren ist, und der zweite Melder als "In"-Melder der Software mitteilt, dass die Lok nun komplett im Block ist und (bei Bedarf) angehalten werden kann. Andere Softwarelösungen können das teilweise auch mit nur einem Rückmelder, dafür müssen dann allerdings Loks eingemessen werden. Genau weiß ich darüber nicht Bescheid, weil ich mit Rocail sehr zufrieden bin.
Das ist also vereinfacht gesagt das Grundprinzip der Softwaresteuerungen. Wenn man weiter ins Detail geht wird es halt immer komplexer, weil quasi alles möglich ist. (Bspw. speziell Blöcke nur für Diesel/Dampfloks, andere Blöcke nur für Rangierfahrten, Fahrten nach einem festen Fahrplan, den man selbst erstellt,..... )
Ich hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen, wenn du noch weitere Fragen hast, dann stell sie gerne
Viele Grüße,
Jonas


 
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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#5 von LeonFoucault , 31.12.2020 14:12

Zitat

Hallo Jonas,

vielen Dank für die Informationen. Wenn ich Glück habe, fange ich an es zu kapieren. Ich versuchs mal.
Voraussetzung der Softwaresteuerung mit "normalen" Rückmeldern ist, dass ich zu Beginn der Software mitteilen muss die Lok z.B. mit der Adresse 50 steht in Block 1. Sie fährt los und erreicht Block 2, dann weiß das Programm es ist die Lok 50 jetzt im Block 2 und wenn ich der Software in diesem Block 2 anhalten vorgebe, dann schickt sie der Lok 50 die entsprechenden Informationen... ist dass das Prinzip?

VG
Walter



Vollkommen richtig so! Das funktioniert auch sehr gut. Ein Stück weiter wäre dann noch RailCom und RailCom+ für DCC, wo es dann globale und lokale Detektoren gibt, die dann je nach eingesetztem Lokdecoder die Adresse senden, so dass du 100% sicher sein kannst, welche Lok sich genau in dem Abschnitt befindet, dazu Geschwindigkeit, Aufgleisrichtung und QoS. Das geht dann auch mit mehreren Loks innerhalb eines Abschnitts. Die einen sagen 3 werden sicher erkannt, andere 4, was denke ich dann von den verwendeten Detektoren abhängig ist. Sobald ich die passenden Funktionsdecoder zuhause habe werde ich mal testen wie weit es zuverlässig klappt.


H0 - Weinert MeinGleis - Z21,DR5000 - Railcom - Lokdecoder: ESU, Zimo und Lenz - RM und Dec: Roco, Digikeijs - Weichenantriebe Weinert, Digikeijs - Rollmaterial Roco, Liliput, Weinert, Brawa, Tillig - Szenerie Woodland Scenics - Steuerung: Multimaus & Software (eigene)


 
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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#6 von vikr , 31.12.2020 14:19

Hallo Walter,

Zitat

Wenn ich Glück habe, fange ich an es zu kapieren. Ich versuchs mal.
Voraussetzung der Softwaresteuerung mit "normalen" Rückmeldern ist, dass ich zu Beginn der Software mitteilen muss die Lok z.B. mit der Adresse 50 steht in Block 1. Sie fährt los und erreicht Block 2, dann weiß das Programm es ist die Lok 50 jetzt im Block 2 und wenn ich der Software in diesem Block 2 anhalten vorgebe, dann schickt sie der Lok 50 die entsprechenden Informationen... ist dass das Prinzip?


Du hast das ganz richtig beschrieben. Du benötist eigentlich eine komplette Überwachung aller Abschnitte. Du hast dem Modellbahnsteuerprogramm einmal genau gesagt, was Du auf der Anlage alles gesetzt und geschaltet hast und welche Bewegungen möglich und zulässig sind. Dann kannst dann Du nur hoffen, das wirklich alles klappt und die Vermutungen eintreffen.
Stimmt die "Vermutung" des Programms mal nicht mehr, mußt jedesmal ganz wieder ganz von vorn starten.
Nur mit qualifizierten Rückmeldern, die Dir wirklich melden, welche Lok nun gerade wo angekommen ist, ist ein fehlertoleranterer Betrieb möglich.
Die meisten Modellbahnsteuerprogramme können (oder wollen) damit aber noch nicht konstruktiv umgehen, weil der Programmieraufwand für die Hersteller natürlich nochmal deutlich grösser ist.

Von der Idee, dass ein Modellbahnsteuerprogramm, sich wie ein kooperativer Mitspieler verhält, der gern bestimmte Routineaufgaben übernimmt, Dich ansonsten selber schalten und walten läßt und allenfalls Kollisionen verhindert, sind wir noch weit sehr weit entfernt.

MfG

vik


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#7 von moppe , 31.12.2020 15:24

Zitat

Ein Stück weiter wäre dann noch RailCom und RailCom+




Nur RailCom, RailCom+ ist ein ganz anderes Ding (automatisches Anmeldung an einer zentrale).


Klaus


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#8 von _Georg_ , 31.12.2020 15:27

Hallo vik,

was ist ein "qualifizierter Rückmelder"?

Gruß
Georg


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#9 von LeonFoucault , 31.12.2020 15:29

Zitat

Zitat

Ein Stück weiter wäre dann noch RailCom und RailCom+




Nur RailCom, RailCom+ ist ein ganz anderes Ding (automatisches Anmeldung an einer zentrale).


Klaus




Hast schon Recht Klaus, aber es ging ja auch zum Teil um automatische Anmeldung. Genau genommen müssten wir dann auch noch nach Channel 1 und 2 und dann je nach Decoder nach unterstützten Services aufteilen. Aber ich denke das geht erstmal zu weit.


H0 - Weinert MeinGleis - Z21,DR5000 - Railcom - Lokdecoder: ESU, Zimo und Lenz - RM und Dec: Roco, Digikeijs - Weichenantriebe Weinert, Digikeijs - Rollmaterial Roco, Liliput, Weinert, Brawa, Tillig - Szenerie Woodland Scenics - Steuerung: Multimaus & Software (eigene)


 
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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#10 von LeonFoucault , 31.12.2020 15:31

Zitat

Hallo vik,

was ist ein "qualifizierten Rückmelder"?

Gruß
Georg



Zum Beispiel RailCom Rückmelder, welche die Adresse melden oder eines der RFID Systeme. Gibt da ein paar.


H0 - Weinert MeinGleis - Z21,DR5000 - Railcom - Lokdecoder: ESU, Zimo und Lenz - RM und Dec: Roco, Digikeijs - Weichenantriebe Weinert, Digikeijs - Rollmaterial Roco, Liliput, Weinert, Brawa, Tillig - Szenerie Woodland Scenics - Steuerung: Multimaus & Software (eigene)


 
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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#11 von Richrath , 31.12.2020 15:51

Moin,
Ich hänge mich mal an.
Wie beschrieben funktioniert es. Wenn aber zweischen Block 1 und 2 eine weiche ist und block 2 rechts ist und Block 3 links, tritt folgendes Problem auf. Die steuerung erwartet den Zug in Block 2, weil so der Fahrweg eingestellt ist, die Wiche liegt aber nach Block drei. Rocrail und auch andere Steuerungen melden dann einen Geisterzug und halten den Zug an. Ich fahre mit modellstellwerk und habe auch Rocrail ausprobiert. Beide Steuerungen bieten nach meiner Kenntnis bei der Abschaltung der Geisterzugerkennung keine Möglichkeit zu verstehen, dass die Lok ins falsche Gleis eingefahren ist und dann zu sagen: ok die Sollte in Block 2 hat sich aber in Block 3 gemeldet und weil es nur zwei Fahrmöglichkeiten gibt, wird es wohl die Lok aus Block 1 sein.

Das Problem kann man dann glaube ich je nach Software mittels Railcom lösen, aber da können die Experten was zu sagen.

Ich erwähne das nur, weil man auch die technischen Grenzen der Software bzw. Der Rückmeldung kennen muss.

Rocrail kann ich ebenfalls zum Einarbeiten nur empfehlen oder eigentlich anraten. Da gibt es auch immer wieder änderungen, neuerungen aufgrund von neuen Erkenntnissen oder wünschen. Man muss sich aber reindenken. Das hataber den Vorteil, dass man genau versteht was passiert und beispielsweise das problem oben vielleicht mit einer Rückmeldung der Weichenlage löst.

Beste Grüße

René


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#12 von Walter1956 , 31.12.2020 16:02

Vielen Dank an alle die auf meine Fragen geantwortet haben. Ich habe das Prinzip jetzt verstanden. Man muss sich schon einiges an Gedanken im Vorfeld machen, wenn man Software nutzen will.

Viele Grüße
Walter


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#13 von vikr , 31.12.2020 16:55

Hallo Walter,

Zitat

Ich habe das Prinzip jetzt verstanden. Man muss sich schon einiges an Gedanken im Vorfeld machen, wenn man Software nutzen will.


Es lohnt sich auf jeden Fall das mal selbst praktisch auszuprobieren, z.B. mit so einem kleinen Testaufbau:
https://www.vgbahn.de/downloads/dimo/202...-CS2-Memory.pdf
Die sogenannte Zugverfolgung per Software funktioniert schon verblüffend gut, solange die Technik wirklich perfekt mitspielt. Es lohnt sich auf jeden Fall eigenen praktische Erfahrungen zu sammeln. Man lernt dann auch ganz schnell die Grenzen des Konzeptes kennen und mit entsprechenden Kompromissen zu leben.

Die einzige Zentrale, mit der man das auch ohne Modellbahnsteuerorogramm nachvollziehen kann, ist übrigens die CS3 (Work in progress). Da merkt man dann ganz schnell, was die Hersteller von Modellbahnsteuerprogrammen alles an Programmieraufwand leisten mußten, um es fur den Anwender so leicht ausehen zu lassen.

Unter den Modellbahnsteuerprogrammen funktioniert Rocrail sicher gut und ist uneingeschränkt nutzbar. Anfänger tun sich für erste Tests mit maximal 12 Magnetartikeln und 4 Loks aber am leichtesten mit der ebenfalls kostenlosen Demoversion von Win-Dipet, z.B. mit der Roco z21 (DCC und MM) oder ganz low budget mit DCCplusplus (ausschließlich DCC).

MfG

vik


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#14 von LeonFoucault , 31.12.2020 17:09

Zitat

Nur mit qualifizierten Rückmeldern, die Dir wirklich melden, welche Lok nun gerade wo angekommen ist, ist ein fehlertoleranterer Betrieb möglich.
Die meisten Modellbahnsteuerprogramme können (oder wollen) damit aber noch nicht konstruktiv umgehen, weil der Programmieraufwand für die Hersteller natürlich nochmal deutlich grösser ist.

Von der Idee, dass ein Modellbahnsteuerprogramm, sich wie ein kooperativer Mitspieler verhält, der gern bestimmte Routineaufgaben übernimmt, Dich ansonsten selber schalten und walten läßt und allenfalls Kollisionen verhindert, sind wir noch weit sehr weit entfernt.

MfG

vik




Und genau daran arbeite ich gerade, an einer alternativen Art der Modellbahnsteuerung. Warum die Hersteller der Software den Aufwand bezüglich Railcom scheuen sollten, verstehe ich nicht, weil das nicht wirklich kompliziert ist.
Einzig eine flexible Steuerung, Task orientiert ist ein wenig Tricky, allerdings lässt sich das auch umsetzen. Wegfindung reicht ein A* Algo und eine kleine KI der situational Awarness wird schon lange in der Computerspieleindustrie eingesetzt.
Aber bis das testreif ist, ausser auf meinem kleinen Testsystem, dauert es noch ein wenig. Allerdings reagiert sie schon wenn ich manuell eine Lok übersteuere und stellt die automatischen Abläufe in den Hintergrund.


H0 - Weinert MeinGleis - Z21,DR5000 - Railcom - Lokdecoder: ESU, Zimo und Lenz - RM und Dec: Roco, Digikeijs - Weichenantriebe Weinert, Digikeijs - Rollmaterial Roco, Liliput, Weinert, Brawa, Tillig - Szenerie Woodland Scenics - Steuerung: Multimaus & Software (eigene)


 
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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#15 von HaJoWolf , 31.12.2020 17:31

Zitat

Je nach Software braucht man einen oder mehrere Melder pro Block.
Viele Grüße,
Jonas



Noch zu erwähnen wäre, dass Gleise, die in beiden Richtungen befahren werden, wenigstens zwei Melder benötigen: einen in jeder Richtung. Ich habe in Fahrtrichtung zwei Melder (einen "Standardmelder" und einen zweiten, der meldet, wenn der erste aus irgendwelchen Gründen keine Meldung abgibt).


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#16 von Troye , 01.01.2021 11:08

Hallo,

habe als "Neuling" die Beiträge hier gelesen und nun einige Fragen:

Rückmelder, qualifiziertee:
Vikir schreibt leider nicht, was qualifizierte Rückmelder sind. Schade.
Wenn ich dann den Beitrag von LeonF... lese, könnte man meinen, das nur RFID qualifizierte Rückmelder sind.
Schlussfolgerung: Alle anderen Rückmeldesysteme sind nicht qualifiziert? Sollte man nur RFID nehmen?
Wobei z.B. der CAN-Bus einen ziemlich guten Ruf hat.

Rückmeldekontakte im Gleis:
Hier ist vermutlich der RM-Kontakt in einem Block gemeint?
Da wird geschrieben, das pro Fahrtrichtung 1 RM-Kontakt nötig sei. Verstehe ich dann so: Der eine Kontakt erkennt nur die Richtung von Links nach Rechts, der andere Kontakt nur von R nach L.
Aber ich kann doch mit einem (technisch antiquiertem) Märklin-Schaltgleis schon die Fahrrichtung auswerten.
Und Steuersoftware wie z.B. TC schreibt auf seiner Homepage, das es mit nur 1 RMK/Block schon funktioniert.
Und bei Rocrail kann ich mich erinnern, gibt es den enter2in, wenn man nur einen RMKontakt verwenden möchte.
Ob jetzt ein RMK gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage.

Bitte tragt dazu bei, das mein Wissen wegen meinerFragen erweitert wird.

Euch allen ein gutes Neues

Troye


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#17 von Jonas7 , 01.01.2021 11:25

Hallo Troye,

Zitat

Rückmeldekontakte im Gleis:
Hier ist vermutlich der RM-Kontakt in einem Block gemeint?
Da wird geschrieben, das pro Fahrtrichtung 1 RM-Kontakt nötig sei. Verstehe ich dann so: Der eine Kontakt erkennt nur die Richtung von Links nach Rechts, der andere Kontakt nur von R nach L.
Aber ich kann doch mit einem (technisch antiquiertem) Märklin-Schaltgleis schon die Fahrrichtung auswerten.
Und Steuersoftware wie z.B. TC schreibt auf seiner Homepage, das es mit nur 1 RMK/Block schon funktioniert.
Und bei Rocrail kann ich mich erinnern, gibt es den enter2in, wenn man nur einen RMKontakt verwenden möchte.
Ob jetzt ein RMK gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage.

Bitte tragt dazu bei, das mein Wissen wegen meinerFragen erweitert wird.

Euch allen ein gutes Neues

Troye


Rückmeldekontakte erkennen immer nur, ob das Gleis, das sie überwachen, gerade belegt ist oder nicht. Deswegen brauchst du zwei, einen für jeden Einfahrtseite. Sonst würde aus einer Richtung kommend der Zug erst ganz am Ende des Blockes überhaupt abbremsen können (wenn er aus der "falschen" Richtung kommt und der Rückmeldekontakt am andere Ende liegt)
Das Märklin Schaltgleis besteht genau genommen übrigens aus 2 Rückmeldekontakten. Wenn du die verwenden würdest (absolut nicht zu empfehlen), hättest du also auch zwei Rückmeldekontakte im Programm.
Ein Melder pro Block funktioniert dann, wenn der Rückmeldekontakt in der Mitte des Blockes ist. So hätte man von beiden Einfahrtseiten die Möglichkeit, noch abbremsen zu können. Das würde ich aber niemals empfehlen, es ist nur eine theoretische Überlegung
Viele Grüße,
Jonas


 
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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#18 von Troye , 01.01.2021 11:51

Hallo Jonas,

mit Sicherheit werde ich mit Rocrail fahren. RMK sind dann 2 im Block, je nach Fahrrichtung als enter bzw in programmiert.
Schaltgleise sind antik, und ja, sie haben 2Schaltausgänge, sonst könnten sie ja richtungstechnisch nix auswerten. Das ist schon klar.
Ein bisschen habe ich mich schon eingelesen

Eigentlich wollte ich mehr über "qualifizierte RM" wissen
Und eine Aussage wie:

Zitat

Noch zu erwähnen wäre, dass Gleise, die in beiden Richtungen befahren werden, wenigstens zwei Melder benötigen: einen in jeder Richtung. Ich habe in Fahrtrichtung zwei Melder (einen "Standardmelder" und einen zweiten, der meldet, wenn der erste aus irgendwelchen Gründen keine Meldung abgibt).


finde ich verwirrend.


Troye


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#19 von Richrath , 01.01.2021 12:37

Hallo Troye,

Stell dir einen Gleisabschnitt zwischen zwei weichen vor, beidseitig befahren. Wenn du den Gleisabschnitt hinter der weiche trennst, wie einen signalabschnitt bekommst du drei isolierte abschnitte.
…(===A===)===B=====(==C===)…
A=enter adresse 1 C=in Adresse 2 bei einer Zugfahr von links nach rechts.
A=in adresse 1 C=enter adresse 2 bei einer Zugfahrt von rechts nach links

Du denkst von der Hardware aus, du musst aber fragen was die Software braucht. Daher der dringende Rat rocrail runterzuladen.

Du kannst auch mit enterin arbeiten, aber dann hält der Zug aber immer in Abschnitt B . A und C kannst du als enterin nicht nehmen, da bleibt der Zug auf den Weichen stehen.

Wenn du den gesamten gleisabschnitt als enterin nimmst, muss die Software die funktion haben, dass bei der in funktion hinterlegt werden kann der Zug soll noch soundsoviel sekunden oder Zentimeter fahren. Bei einge,essenen Loks funktioniert das auch. Besser sind aber zwei melder.

Bei langen abschnitten machen auch drei melder ggf. Sinn. Der melder B im beispiel oben löst dann die Bremsung des zuges aus und C bringt den Zug zum stehen.

Also nochmal wirklich der Rat rocrail zu studieren, weil du wirklich von der falschen Seite aus denkst und das führt unweigerlich zu fragen und unverständnis. Mir hat rocrail für das Verständnis ungemein geholfen, alleine für die Frage wie ich wo was melden muss.

Beste Grüße

René


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#20 von Troye , 01.01.2021 13:36

Hallo Rene,

wie ich schon geschrieben habe: Software wird Rocrail, 2 RMK im Block, lange Bahnhofgleise eventuell 3 RMK.
Mit Sicherheit nicht nur 1 RMK im Block, soweit habe ich mich schon eingelesen.
Denke also nicht von der falschen Seite

Mit Gleisabschnitt meinst du einen Block oder im Block den in,enter.....Bereich?

Die Verwendung von in, enter ect ist mir klar, ist ja im Rocrailwiki sehr gut beschrieben.

Aber der Grund meines ersten Beitrages war eine Antwort wegen "qualifizierter Rückmelder".
Und dazu sind die bisherigen Antworten von sehr geringer Aussagekraft.
Sind jetzt nur RFID Kontakte qualifiziert? Ist der CANBus, S88, Loconet und was es noch gibt, nicht qualifiziert?

Troye


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#21 von Richrath , 01.01.2021 13:57

Mion,
Gleisabschnitt = Block in meinem Beispiel oben.
Es können aber auch mehrere Blöcke in einem Gleisabschnitt liegen. Ich definiere den Gleisabschnitt als Streckenteil zwischen zwei Weichen.

Daher kann auch nie eine Weiche in einem Block liegen

Qualifizierte Rückmelder würde ich so definieren, dass die Lok oder der Zug beim Rückmelder aktiv sagt, ich bin die Lok mit der Adresse 26 oder Der TEE. Und die Software damit auch was anfangen kann. Das ist meiner Kenntnis nach nur per Railcom oder per Refid und speziellen Empfängern möglich. Andere Hersteller sagen mir jetzt nichts, aber wenn du was findest, sehe ich mir das gerne an, bn am Thema auch interessiert.


Ich habe aber keine Ahnung was die Software bei einer aktiven Rückmeldung kann, beispielsweise bei einem Weichenfehler. Mangels preiswerter Lösung konnte ich das auch noch nicht ausprobieren.

Ich denke aber man kommt auch ohne qualifizierte Rückmeldung aus, wenn man keine technischen Probleme hat und auch genügend Rückmelder einplant, beispielsweise auch einen Stoppmelder, damit der Zug ggf. Auch not angehalten wird.

Wenn Geld keine Rolle spielt, dann würde ich allerdings immer die qualifizierte Rückmeldung wählen. vielleicht findest du ja auch eine finanzierbare lösung


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#22 von LeonFoucault , 01.01.2021 14:51

Zitat

Zitat

Hallo vik,

was ist ein "qualifizierten Rückmelder"?

Gruß
Georg



Zum Beispiel RailCom Rückmelder, welche die Adresse melden oder eines der RFID Systeme. Gibt da ein paar.




Naja, mich selber nochmal zitierend.... Ich rede nicht nur von RFID sondern auch von RailCom Rückmeldern / Detektoren. Damit bekommst du ja auch eine eindeutige Lok zurückgeliefert. Auf alle Fälle die Adresse, eventuell noch Aufgleisrichtung, QoS und Geschwindigkeit. Diese Railcom-Detektoren gibt es auch von mehreren Herstellern. Ich setze nur solche ein und da von Roco und von digikeijs


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#23 von Richrath , 01.01.2021 20:51

Moin,
Ich will nicht den trööt kapern, aber ich denke ich bin mit der Frage nicht alleine:
Was brauche ich von welchem hersteller für ein Equippment, um eine qualifizierte Rückmeldung zu bekommen?
Hier gibts ja mehre User, vielleicht kann jeder mal eine / seine Grundausstattung posten?

Wieviele qualifizierte rückmelder machen Sinn?
Ich sehe den Sinn immer hinter Verzweigungen auf der Strecke oder je Schattenbahnhofsgleis.
Liege ich da richtig ?


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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#24 von LeonFoucault , 01.01.2021 21:10

Du brauchst eine Railcom fähige Zentrale und einen Railcom fähigen Rückmelder als einfachstes.

Zum Beispiel eine Z21 und einen 10808 oder digikeijs DR5000 und einen DR5088RC.

Bei mir sind alle Melder Railcom aber das ist für die meisten ein Overkill... Ich mag es aber jederzeit genau über meine Loks bescheid zu wissen und mich nicht auf das "raten" der Software zu verlassen.

Du kannst pro Block einen Railcom-Rückmelder setzen und dann in den Blöcken aber noch mehrere Rückmelder für Bremsstrecke, Haltesignale und sowas die nicht Railcom sein müssen.
Da ist allerdings die Verkabelung dann etwas tricky.


H0 - Weinert MeinGleis - Z21,DR5000 - Railcom - Lokdecoder: ESU, Zimo und Lenz - RM und Dec: Roco, Digikeijs - Weichenantriebe Weinert, Digikeijs - Rollmaterial Roco, Liliput, Weinert, Brawa, Tillig - Szenerie Woodland Scenics - Steuerung: Multimaus & Software (eigene)


 
LeonFoucault
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RE: Lokerkennung bei Softwaresteuerung

#25 von Quox , 01.01.2021 21:51

Genau vor diesem Problem: RÜCKMELDER stand ich auch mal mit meinen C -Gleisen vor Jahren. Viele Kontaktgleise und Bremsmodule und der Frage wieviel Melder für einen Block und wie sicher wird der Zug erkannt, ob railcom oder sonst eine Lösung usw.... . Das ganze auch unter dem Aspekt es soll bezahlbar bleiben.

Für mich habe ich dann die Lösung gefunden und in diesen 2 Videos beschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=CXlMPUg75pU&t=4s

Technisch die ganze Anlage auf DAUER- Kontaktblöcke umgestellt.
https://www.youtube.com/watch?v=Zd0VE2FeO_E&t=2s

Die software TC braucht nur einen einzigen Rückmelder an ein ( bei mir ) billiges gebrauchtes S 88 mit 16 Eingängen.
Die Verkablung hat sich massiv reduziert. Kosten für die Rückmeldung bei C - Gleisen fast nichts.
Für die Software habe ich allerdings ordentlich bezahlt, das hat sich aber in Summe als eine sehr wirtschaftliche Investion herausgesstellt da ich enorm Zeit am verkabeln gespart habe und keine Hardware Komponenten kaufen muß.

Das verfolgen der Züge macht die Software zuverlässig. Übrigens nicht nur TC auch andere Software Lösungen machen das zuverlässig mit nur einem einzigen Melder am Block. Die Züge ssind alle eingemessen und halten exakt. ( sieht man im 2. Video)
Im Halbautomatik und VollAutomatik Mode ( fahren nach Fahrplan) finden einfach Unfälle nicht mehr statt.
Ich habe für mich die passende und preiswerte Lösung gefunden und nutze sie intensiv seit mehreren Jahren.
Grüße Peter


Märklin C- Gleis,H0,AC,
ESU Ecos 50210,
Switchpilot, Digital TC 9 G ,
https://www.youtube.com/watch?v=RE8_eyIA-R0


 
Quox
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Gleise C Gleis
Spurweite H0
Steuerung ESU Ecos 50210
Stromart AC


   


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