ich habe vor kurzem eine Märklin-41 umgebaut (altes Modell ähnlich 3392). Die Lok läuft jetzt mit Märklin-HLA 60941 und dem ESU-Loksound5 micro (Programmiert auf S0024, Ausgang für Dampfgenerator auf F8 programmiert), dazu LEDs (Vorwiderstand 10k Ohm) und Seuthe-Dampfgenerator Nr.10.
Die Lok läuf nun einwandfrei inkl. Licht, Soundfunktionen und Dampf.
Eine Sache stört mich aber: Wenn ich den Dampfgenerator (gegen die Lokmasse via Gehäuse verschaltet) isoliert einschalte, ertönt aus dem Decoder ein "zirpendes" Geräusch. Nicht extrem laut, aber wahrnehmbar. Ich kenne dieses Geräusch von Decodern aus der Anfangszeit. Sobald ich die Lok losfahren lasse, verschwindet das "Zirpen". Ich gehe davon aus, dass dieses Geräusch durch die Verschaltung des Dampfgenerators gegen die Lokmasse entsteht. Motordrosseln sowie der Kondensator am Motorschild sind verbaut und wie gesagt, sonst funktioniert an Lok und Decoder alles. Nur dieses Geräusch nervt etwas. Sollte das harmlos sein, kann ich damit leben. Lötbrücken etc. kann ich eigentlich ausschließen.
Meine Frage: Ist dieses Geräusch "normal" und wie kann ich es abstellen? Dampfgenerator gegen den Decoderrückleiter schalten geht leider nicht.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)
Ist der Ausgang auf dem der Seuthe angeschlossen wurde gedimmt ? In der Lok ist genügend Platz für ein Relais, damit könntest du auch schalten und den Dampfgenerator direkt an Bahnstrom und Masse klemmen, dann dampfts noch schöner.
mfg Ralf
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Hallo Christian, Ich kenne das Phänomen in Zusammenhang mit Railcom. In dem Fall hat es mir geholfen, die Railcom-Funktion im Decoder und/oder Zentrale abzuschalten. Danach war Ruhe im Karton.
Viele Grüße, Stadtbahner
Meine kleine Parkettbahn "Bärlin", neu: Gleisplan #024 mit BR 023, 80 und 218 . Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
das habe ich auch schon irgendwo im Forum gelesen, dass das helfen soll. Ich fahre aber die CS2/MS2, da kann man das wahrscheinlich nicht abstellen.
Ich habe die Lok gestern noch einmal geöffnet. Es ist gar nicht so einfach, dieses Geräusch zu lokalisieren: Im Tender sind Lautsprecher, Decoder und die Motordrosseln verortet, dazu noch ein Widerstand für die hintere LED. Ich meine aber, das Geräusch kommt vom Decoder. Vom Lautsprecher ist es nicht, den habe ich mal abgelötet und das Geräusch bestand weiter. Interessanterweise kann ich das Geräusch "modulieren", wenn ich an den Kabeln herumdrücke bzw. den Decoder bewege. Manchmal reicht es, einfach den Tender von außen anzustupsen oder zu berühren, damit sich das Geräusch ändert oder leiser wird. Ich gehe aber davon aus, dass Drosseln und Widerstände nicht solche Geräusche produzieren.
In der ESU-Anleitung wird ja indirekt darauf hingewiesen, dass der Anschluss eines Seuthe 10 insofern problematisch sein kann, weil der Decoder hierbei sehr viel Strom liefern muss. Hier wird auch die Lösung mit dem Relais erwähnt. Anderer Vorschlag von ESU: Einen Seuthe gegen den Decoderrückleiter verschalten, was aber nicht geht (Lokgehäuse ist aus Metall).
Wenn das Problem nur ein "optisch-ästhestisches" sein sollte, könnte ich damit leben. Führt das Problem aber mittelfristig zum Decodertod, müsste ich etwas ändern.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)
Hallo Christian, Du kannst Railcom im Decoder abstellen. Die ESU-Anleitung beschreibt es dir, wie es geht. Wünsche dir viel Erfolg.
Viele Grüße, Stadtbahner
Meine kleine Parkettbahn "Bärlin", neu: Gleisplan #024 mit BR 023, 80 und 218 . Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
was hat dich denn dazu veranlasst einen Loksound micro einzubauen? Der normale Loksound wäre m.E. die bessere Wahl gewesen. Leistungsmäßig deutlich mehr, sowohl beim Motor- als auch bei den Funktionsausgängen. Und ein Platzproblem kann es bei 3392 ja nicht gegeben haben.
Ich habe mal in eine sehr kleine Lok den micro verbaut und damit gute Erfahrungen gemacht. Deshalb habe ich den jetzt wiedergenommen. Aber zweifellos: Ein "normaler" Decoder hätte auch reingepasst.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)
in der Lok ist direkt am Motor relativ wenig Platz. Andere haben die Lok schon umgebaut und die Drosseln im Tender verortet. Der Decoder bleibt kalt, maximal leicht warm. Das mit dem Relais überlege ich mir. Leider würden dadurch die Dampffunktionen wegfallen und die Lok würde immer gleich dampfen.
Ausschalten von Railcom wäre das Nächste. Das mache ich mal in einer ruhigen Stunde.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)
soviel ich weiß, ist der nicht gedimmt. Relais an einen Decoderausgang zum Ein/Ausschalten und Betrieb des Seuthe via Bahnstrom quasi?
Ja genau, das war schon anno dazumal beim Digitalisieren der "Borsig" (Märklin 3102) so - da deren zwei Rauchsätze für den Märklin 6080 Decoder zu viel waren - dies als historischen Ausflug in die Zeit 1985...1990
Ja, den Rauchsatz über ein Relais schalten, der Decoder muss dann nur noch die Relaispule ein-/ausschalten bzw. versorgen.
Zum Geräsuch: Ich weiss es auch nicht... Kann dir aber weitere Tipps und Gedanken geben:
- Nimm doch die Drosseln zum Test einmal ganz raus (Es gibt einige/viele Modellbahner, die auf die Drosseln verzichten - auch ESU hat diese meist nicht in den Anleitungen drin!)
- Der Lopi Micro ist nicht für solche "grossen" Loks gedacht! Das mag wohl funktionieren, doch er ist für kleine H0, vor allem für HOm und N-Loks sowie wo es geht auch für Z-Loks gedacht (hier dann nicht der Sound sondern der Lokpilot micro). Genau einen Lopi 5 micro benötige ich, weil in meiner Santa-Fe F7 auf dem Tran Decoder ein Transistor quasi "explodiert" ist - inkl. aussen am Lokgehäuse von der Wärmentwicklung sichtbaren Dellen - ich berichte hier von der Art. Nr. 88601 und hoffe, dass ich den geringfügig dickeren ESU Decoder unterbringen kann.
- Du schreibst, du hättest mit dem Loksound 5 micro gute Erfahrungen gemacht - dann wirst du mit dem "richtigen" H0 Decoder erst recht gute Erfahrungen machen - dieser bringt auch deutlich mehr Leistung am Lautsprecherausgang, in den Tender der 41 könnte sogar der grosse "Basslautsprecher" 50344 passen - hier ein Umbau eines Forenkollegen, allerdings einer 44 (der Tender sollte ja gleich sein): https://stummiforum.de/viewtopic.php?p=2199974#p2199974 Dieser Umbau (Märklin 37882, ESU Loksound 5, ESU Lautsprecher 50344, https://stummiforum.de/viewtopic.php?p=2228239#p2228239) steht noch aus, kommt aber sicher bald - dann auch mit Fotos.
Solange zeige ich gerne noch ein Foto des Tenders einer 3084:
Wechsle den Decoder, du findest für den "Winzling" sicher eine Alternative...
(die da z.B. wären: In eine kleinere Lok/Lok mit weniger Energiebedarf und ohne Rauchsatz einbauen, kleine Lok beschaffen, wo er gut passt oder verkaufen)
vielen Dank für die Tipps! Ich werde es einmal mit einem Relais versuchen und wenn das nicht klappt, kommt ein "großer" LS5 rein. Platz ist ja wie gesagt vorhanden.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)