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RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#1 von Peter Plappert , 12.11.2005 15:46

Hallo zusammen,

obwohl es sicher nicht alle interessiert, möchte ich hier doch meine Erfahrungen mit dem Lenz Gold Decoder mitteilen.

Es handelt sich bei diesem Decoder um einen reinen DCC Decoder, der mit Gleichstrom auch analog betrieben werden kann. Zunächst war ich etwas überrascht von der Vielzahl der Einstellmöglichkeiten über CV's. Da tut sich eine ganze Flut von Möglichkeiten für die Individualisten auf.

Ich habe eine jungfräuliche E 18 von Märklin (5-polig / Hochleistungsantrieb) für den Versuch ausgewählt.

Der Decoder wird in einer Plastikbox geliefert.

Wie bei neuen Decodern üblich brauchte ich fast 2 Stunden bis ich die Grunddaten für diesen Decoder ermittelt hatte. Die erreichten Fahrleistungen lassen sich noch weiter optimieren, obwohl ich mit dem Erreichten schon sehr zufrieden bin.

Für diejenigen unter Euch die diesen Decoder gerne testen möchten, hier meine Grundeinstellungen:

CV 2 = 10 CV3 = 2 CV4 = 1 CV5 = 145 CV6 = 42 CV50 = 5 CV 112 = 200

Vmax = 120 km/h Alle Einstellungen für Steuerung per PC.

Programmieren und fahren mit der Intellibox 100%ig o.k.

Ausführliches Decoder-Handbuch von der Lenz Homepage ladbar.

Grüße, Peter

P.S. Ergänzende Mitteilung im Beitrag vom 7.12.05



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RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#2 von Marky ( gelöscht ) , 12.11.2005 19:16

Hallo Peter,

ich will Dir ja nicht die Freude am Lenz-Decoder verderben, aber der hat ein stark ausgeprägtes "Alzheimer-Fahrverhalten". Bei einem Test mit verschiedenen Decodern und ein und derselben Lok über eine Strecke wo ich die Pukos mit Tesa abgeklebt habe und zwar so, daß es zu einer minimalen Kontaktlücke kommt, fuhr der Lenz immer wieder mit der A/B-Verzögerung an. Nur bei sehr hoher Geschwindigkeit konnte er diesen Test bestehen. Die anderen "Konkurrenten" Uhlenbrock, 60902, Kühn ESU 52600, Zimo meisterten diese Strecke "Alzheimerfrei" auch mit wesentlich langsamerer Geschwindigkeit. Ein weiterer Decoder fiel bei der Prüfung ebenfalls durch, ein DHL 160.

Was Ansteuerung und Fahreigenschaften angeht ein sehr guter Decoder wenn er nicht dieses Alzheimer-Problem hätte.


Gruß Markus



Marky

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#3 von Peter Plappert , 13.11.2005 11:36

Hallo Markus,

ich habe einen Lenz Gold Decoder Art Nr 10432 verbaut.

Dieser Decoder hat den Alzheimer Test bestanden. Es sind effektiv keine Alzheimer-Erscheinungen feststellbar:

1. Nach dem Tesastreifen fährt die Lok mit gleicher Fahrstufe weiter wie vor den Streifen.

2. Auch hat dieser Decoder nicht die unangenehme Eigenschaft bei Stromausfall einen aprupten Nothalt zu kreieren, wie dies bei ESU und den ersten mfx Decodern teilweise der Fall war.

Vielmehr habe ich den Eindruck nach lesen des 60-seitigen Handbuches, dass hier sich des Problems mit den möglichen Kontaktschwierigkeiten generell auf sehr professionellem Wege angenommen wurde.

Der Decoder ist USP-fähig (uninterruptable signal prozessing). Dafür sind am Decoder 3 Lötanschlüsse vorhanden für den Anschluß eines Energiespeichers. Damit wird dem Lokruckeln auf verdreckten Gleisen der Kampf angesagt.

Ob dies so funktioniert, wie sich das anhört werde ich noch testen, und dann hier wieder berichten.

Übrigens hat der Decoder auch noch eine S.U.S.I. Schnittstelle für den Anschluß von Soundmodulen.

Grüße, Peter



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RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#4 von Marky ( gelöscht ) , 13.11.2005 16:08

Hallo Peter,

genau diesen Decoder habe ich getestet. Neueste Version.

Das mit dem "Riesen-Handbuch" 60 Seiten hört sich toll an. Ich habe es hier vorliegen. Mir genügt es die ersten 27 Seiten zu lesen (die sind in Deutsch, der Rest in Englisch)dies in einer Größe von DIN A 7 oder noch kleiner. Naja ist in ein paar Minuten abgearbeitet.


Auch wenn Du viele Jahre mehr Erfahrung mit Modellbahn hast als ich muß ich Dir widersprechen.


Wenn ich so etwas schreibe habe ich das nicht aus der Luft gegriffen oder von irgendjemanden gehört sondern selbst getestet.


Es ist definitiv so wie ich es geschrieben habe. Genau das was Du unter Punkt 1 und 2 anführst macht eben dieser Decoder, exakt wie der Lopi 1 und keinen Tick besser !!!


Ich wiederhole : "Das macht er nur nicht, wenn Du die Lok im ICE Tempo fahren läßt". Ich bin Modellbahner und fahre nie mit der möglichen Höchstgeschindigkeit (ist ja keine Carrera-Bahn). Ich denke nicht, daß Deine Loks alle nur mit High-Speed über die Anlage sausen. Unter normalem Tempo tritt beim Lenz der "Alzheimer-Effekt" auf und das ist mehr als ärgerlich. Und wie vorab geschrieben machen das die anderen Decoder auch noch bei wesentlich lansamerer Geschwindigkeit nicht, also kann der Lenz nicht paxistauglich für den normalen Betrieb sein. Ich glaube kaum, daß Du da widersprechen kannst.

Allerdings habe ich mir Deine CV-Einstellungen erst jetzt angesehen und festgestellt, daß Du die A/B-Verzögerung fast auf Null stehen hast ( wegen Deiner PC-Steuerung), da kannst Du kaum den Alzheimer-Effekt feststellen, höchstens ganz schwach ausgeprägt, logischerweise. Wenn Du vorher bei Deinem Test die CV 3 nicht erhöht hattest solltest Du nochmals testen.

Setze die CV 3 mal auf 20 und teste nochmal und ich garantiere Dir, daß Du nicht mehr behauptest der Lenz wäre "Alzheimerfrei", sondern meine Aussage bestätigst.


Schönen Sonntag noch auch wenn Dir meine Antwort nicht schmecken wird. Es trift die Sache aber auf den Punkt.

Gruß Markus



Marky

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#5 von Peter Plappert , 13.11.2005 18:40

Hallo Markus,

Zitat
Das mit dem "Riesen-Handbuch" 60 Seiten hört sich toll an. Ich habe es hier vorliegen. Mir genügt es die ersten 27 Seiten zu lesen (die sind in Deutsch, der Rest in Englisch)dies in einer Größe von DIN A 7 oder noch kleiner. Naja ist in ein paar Minuten abgearbeitet.



An diesem Punkt irrst Du. Das kleine Heft von dem Du sprichst, das meine ich nicht. Ich meine das Handbuch zum Lenz Gold Decoder Art Nr. 90005 2. Auflage 11/04. Dieses hat genau 60 Seiten in deutscher Sprache im Format DIN A4.

Im anderen Punkt muß ich Dir Recht geben. Mit den von Dir vorgeschlagenen Werten ist es tatsächlich möglich einen Alzheimereffekt zu provozieren.

Endgültig werde ich zu diesem Thema nach Abschluß des Testes mit dem zusätzlichen Speicherbaustein Stellung nehmen.

Es geht mir nicht drum, dass mir Antworten schmecken oder nicht. Fakten zählen...

Grüße, Peter



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RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#6 von Peter Plappert , 07.12.2005 14:56

Hallo zusammen,

wie versprochen habe ich inzwischen den Zusatzbaustein von Lenz zum Gold Decoder zusätzlich eingebaut.

Es handelt sich um den Zusatzbaustein Power 1 Art Nr 10490 von Lenz. Dieser wird mit 3 Kabeln an dem Gold Decoder angelötet.

Nun ist nicht nur der Alzheimer Effekt völlig, sondern auch das Zucken fast völlig verschwunden!

Die Pukos wurden mit einem 65mm langen Tesastreifen abgeklebt. Der Lokschleifer ist 46mm lang. Effektive "stromlose" Strecke also 19mm - das sehe ich als absoluten Extremwert an.

Das Resultat war für mich sehr beeindruckend.

Bei Fahrstufe 5, von 28, kam die Lok auf den stromlosen Abschnitt, schaltete das Fahrlicht aus, und fuhr dabei mit unverminderter Geschwindigkeit über dieses "Hindernis".

Bei Fahrstufe 20 war ein leichtes Zucken im Fahrlicht zu spüren.

Zu keinem Zeitpunkt war beim Motor ein effektiver "Stromloseffekt" spürbar. Allenfalls ein leichtes zucken.


Es wäre schön, wenn alle Decoder auf dem Markt so vorbildlich reagieren würden.

Nun kommt die andere Seite. Zum Decoder muß der stolze Preis für diesen Baustein noch hinzu addiert werden. Stolze 36,90 Euro sind dafür zu entrichten, plus Decoderpreis. Dann ist man bei noch viel stolzeren 63,80 Euro angelangt. Da wird man doch eher zu einem Decoder greifen, der die Daten besser festhält, wenn er auch deutlich stärker "schüttelt".

Grüße, Peter



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RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#7 von F.W. ( gelöscht ) , 07.12.2005 15:05

Zitat von Peter Plappert
Hallo zusammen,

Dann ist man bei noch viel stolzeren 63,80 Euro angelangt. Da wird man doch eher zu einem Decoder greifen, der die Daten besser festhält, wenn er auch deutlich stärker "schüttelt".

Grüße, Peter



Hallo Peter,
ja dann wird es mal Zeit für den ESU 52600 V2
Denn da bekommst Du fast 3 Stück für den Preis



F.W.

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#8 von Marky ( gelöscht ) , 07.12.2005 15:09

Hallo Peter,

das denke ich auch ist zuviel Geld für diesen Effekt. Ich hatte da auch schon recherchiert was der Baustein kostet, weil ich es auch testen wollte. Als ich dann den Preis gelesen habe, hatte sich das Ganze für mich vorab erledigt. Das ist die ganze Sache nicht wert.

Da ist man dann mit einem Kühn am besten präpariert, denn der behält die FS am länsten im Chip.

Trotzdem Danke für den Test.

MfG

Markus Heinz



Marky

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#9 von Peter Plappert , 07.12.2005 16:38

Hallo Frank,


Zitat
dann wird es mal Zeit für den ESU 52600 V2




Nach dem Desaster mit ESU Version 1 bin ich ja bekanntermaßen auf Kühn umgestiegen und damit eigentlich sehr zufrieden. Trotzdem schaue ich immer mal wieder über'n Tellerrand - siehe Lenz.

ESU V2 zum Testen ist bestellt. Ich denke, dieser kommt in den nächsten Tagen.

Grüße, Peter



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RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#10 von m_insider_andreas ( gelöscht ) , 07.12.2005 16:50

Ich hatte den LopiV2 in einer Lok drin und mir sind nur 2 Sachen neg. aufgefallen

a) die Auswirkung auf die Sinus Loks
b) der nicht vorhandene Support von ESU



m_insider_andreas

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#11 von F.W. ( gelöscht ) , 07.12.2005 16:57

Zitat von m_insider_andreas
Ich hatte den LopiV2 in einer Lok drin und mir sind nur 2 Sachen neg. aufgefallen

a) die Auswirkung auf die Sinus Loks
b) der nicht vorhandene Support von ESU



Hi Andreas,
ich habe auch Sinus Loks auf der Moba und noch mehr ESU V2 ich konnte bisher noch nichts negatives feststellen.

Support hatte ich noch nie nötig.



F.W.

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#12 von Marky ( gelöscht ) , 07.12.2005 17:01

Hallo Peter,

Du wagst es tatsächlich mit dem ESU.

Daran bin ich unter anderem wohl nicht ganz unschuldig, bei meinen ganzen vielen Lobeshymnen.

Ich pers. bin wieder ganz bei ESU 52600 gelandet nachdem ich zwischendurch auch mal Kühns verbaut habe. Beim Kurzzeitspeicher ist der Kühn unübertroffen wirkt sich allerdings nur bei schnellerer Fahrweise aus. Es gibt jedoch auch noch andere Prioritäten die man an einen Decoder stellt und deswegen bei mir der ESU.

Bin mal sehr gespannt auf Dein Urteil. Und wenn Du nicht zufrieden bist mit dem ESU kann ich Dir den Decoder abkaufen wenn Du willst. Versprochen !!!


Gruß Markus



Marky

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#13 von F.W. ( gelöscht ) , 07.12.2005 17:04

Hallo Peter,
dann bin ich mal gespannt auf dein Urteil.
Teile uns bitte auch mit welchen Motor die ausgewählte Lok hat,die den ESU bekommt.



F.W.

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#14 von Marky ( gelöscht ) , 07.12.2005 17:06

Hallo Andreas,

ich glaube Du fährst reines MM-Format. Dann ist Deine Aussage richtig das die Sinusse losfahren. Das hat aber speziell nichts direkt mit dem ESU zu tun sondern passiert auch mit UB und Kühn-Decodern. Kannste mir ruhig glauben, denn da kenne ich mich besonders gut aus.

Wenn Du diese Decoder unter DCC fährst (fahren kannst) fährt niemals eine Sinus los.

Gruß Markus



Marky

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#15 von F.W. ( gelöscht ) , 07.12.2005 17:20

Zitat von Markus Heinz
Hallo Andreas

Wenn Du diese Decoder unter DCC fährst (fahren kannst) fährt niemals eine Sinus los.

Gruß Markus



Hallo Markus,
jo da ist was wahres dran
Ich fahre alle ESU´s auch im DCC



F.W.

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#16 von Ferenc , 08.12.2005 00:02

Hallo Peter,halle die andren,
hat schon mal einer das Innenleben der Zusatzschaltung näher betrachtet Sollte doch möglich sein das Ding selber zu bauen oder ???
Gruß Ferenc



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RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#17 von m_insider_andreas ( gelöscht ) , 08.12.2005 12:02

... ich fahre nur MM2, mein 6021 kann nichts mehr ops:

Da muss ich echt mal schauen, was ich in meine beiden betriebsunfähigen/decoderlosen Loks einbauen/einstecken kann.

Einen M*-Decoder mit Schnittstellenstecker versehen?



m_insider_andreas

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#18 von ChristianS , 08.12.2005 21:14

Zitat von m_insider_andreas
Ich hatte den LopiV2 in einer Lok drin und mir sind nur 2 Sachen neg. aufgefallen

a) die Auswirkung auf die Sinus Loks
b) der nicht vorhandene Support von ESU



a) Die hast du dann mit allen Dekodern. Das ist eindeutig eine Fehlserie von Sinus-Dekodern!

b) kommt vor, aber manchmal muss man etwas öfters druck machen, dann gibts dabei auch mal positive Ergebnisse. Defekte Dekoder in Garantie haben die ohne Probleme getauscht!

Viele Grüße,
Christian.



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RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#19 von Gast , 09.12.2005 09:00

hallo, weil da immer wieder von losraenden Sinus lok berichtet wird:

Es soll wohl möglich sein, das Problem zu beheben indem die Entstördrosseln generell eingebaut sind. Zusätzlich sollte man evtl mal mit der Ansteruerfrequenz bestimmter Loks spielen. Es könnte nämlich Rückwirkungen geben.

Ich weiss, dass in vielen "Anleitungen" von "Experten" zum Umbau von Loks empfohlen wird, die Entstörteile generell abzubauen. Angeblich würden die die Lastregelung beeinflussen. So etwas ist Unsinn. Die Dekoderhersteller empfehlen aus guten Grund, dass die Entstörteile am motor belassen werden. Und auch Märklin legt bei den umbausätzen generell Drosseln bei (z.B. 60760). Also was dabei ist, sollte eingebaut werden, und zwar ohne wenn und aber.

Evtl muss auch bei der Sinus Lok eine Drossel eingebaut werden, ich meine, dass ich so etwas mal hier gelesen hätte.

Da meine einzige Sinus Lok (39223) zum Verkauf steht, habe ich damit überhaupt kein Problem mehr.

Wolfgang




RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#20 von ChristianS , 09.12.2005 12:33

Zitat von Wolfgang Prestel
hallo, weil da immer wieder von losraenden Sinus lok berichtet wird:

Ich weiss, dass in vielen "Anleitungen" von "Experten" zum Umbau von Loks empfohlen wird, die Entstörteile generell abzubauen. Angeblich würden die die Lastregelung beeinflussen. So etwas ist Unsinn. Die Dekoderhersteller empfehlen aus guten Grund, dass die Entstörteile am motor belassen werden. Und auch Märklin legt bei den umbausätzen generell Drosseln bei (z.B. 60760). Also was dabei ist, sollte eingebaut werden, und zwar ohne wenn und aber.

Evtl muss auch bei der Sinus Lok eine Drossel eingebaut werden, ich meine, dass ich so etwas mal hier gelesen hätte.



So sehe ich das auch: In JEDEN Motor gehören Entstördrosseln und der Kondensator zwischen den Polen. Dies hat keinen negativen Einfluss auf die Lastregelung. Zumindest auf Radio hat es einen positiven Einfluss und bei dem Datensignal kann es nicht schaden.

Aber: In den Sinus-Motor gehören KEINE Entstördrosseln rein. Das Motorprinzip hat keine Schleifkontakte und braucht damit nicht entstört zu werden.

Meine Sinus-Lok macht kein Ärger. Ich würde mit einem Problem zu Märklin gehen (schicken) und dabei natürlich behaupten man setzt nur Delta+MMalt+MMneu original Märklin ein...

Viele Grüße,
Christian.



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RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#21 von Gast , 09.12.2005 13:09

Hallo chrsitian,

du hast recht, was die Drosseln zwischen dem Dekoder und dem C-Sinus-Motor alter Bauart betrifft.

In die Sinus Loks gehört in die Zuleitungen zum Dekoder eine Drossel. Und zwar in die Leitungen zum Schleifer und zur Masse. Natürlich ist das nur ein Notbehelf, aber es funktioniert scheinbar. Dann werden nämlich die Störimpulse, auf die der Dekoder allergisch reagiert gedämpft und richten dort keinen Unsinn mehr an.

Was du mit der meldung an Märklin sagst ist natürlich richtig. Wer so blöd ist, zu sagen, dass er "Fremdprodukte" einsetzt ist selber schuld, wenn die ihm entweder eine Rechnung schicken oder die Lok unrepariert zurücksenden. Bemerkung dann: Mit "Oroginal-Märklin" wäre das nicht passiert. Getestet wird dnan natürklich nichts, denn das macht ja Arbeit und zuerst prüft man mal die Zuständigkeit.

Übrigens habe manche Drehstrommotoren im Eisenbahnbereich eine Drossel zwischen Motor und Umrichter. Bei der BR120 kann man das sehr schön sehen wenn man vom Führerstand oder auch vom Stuerwagenwagen aus den Oberstrom im Auge behält. Da wird bei ca 140km/h die Motorvordrossel mit einem Schütz überbrückt und dadurch steigt die Leistung des Motors noch mal an. Das ist deshalb gemacht weil der Motor eine relativ geringe Indutivität hat und dann der Motorstrom zu stark ansteigen würde. Allerdings handelt es sich dabei um Asynchronmotoren.

Wolfgang




RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#22 von Harry Lorenz ( gelöscht ) , 09.12.2005 13:32

Hallo Wolfgang


1
 
In die Sinus Loks gehört in die Zuleitungen zum Dekoder eine Drossel. Und zwar in die Leitungen zum Schleifer und zur Masse. 
 




Hast du eine Bezeichnung / Wert einer solchen Drossel : Habe nämlich eine Sinus E94, die sich auch manchmal ganz leise auf die Socken macht und davonschleicht

Oder weiß sonst jemand, welche Drossel da passend ist : :



Harry Lorenz

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#23 von Marky ( gelöscht ) , 09.12.2005 17:43

Hallo Harry,

wozu brauchst Du für Deine Sinus eine Drossel. Du fährst doch mit der IB oder ???

Na dann wirds aber Zeit das Du Deine Kühns endlich alle auf DCC umstellst. Ich glaube kaum das Deine Sinus dann noch faxen macht.

Gruß Markus



Marky

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#24 von Bernd Michaelsen ( gelöscht ) , 09.12.2005 17:46

Zitat von Harry Lorenz
Hast du eine Bezeichnung / Wert einer solchen Drossel : Habe nämlich eine Sinus E94, die sich auch manchmal ganz leise auf die Socken macht und davonschleicht

Oder weiß sonst jemand, welche Drossel da passend ist : :




Moin Harry !

In den Diskussionen bisher (meine ich) wurde von einem Wert von 47 mikroHenry gesprochen....

Ich habe gerade welche bekommen und werde heute abend mal meinen Sinus-RamI damit versehen. Das ist nämlich der einzige Sinus bei mir, der ab und zu mal spinnt.....



Bernd Michaelsen

RE: Test mit Lenz Gold Decoder

#25 von Marky ( gelöscht ) , 09.12.2005 17:49

Hallo Bernd,

Du auch

Gruß Markus



Marky

   


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