RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#1 von Kloecki , 12.02.2021 18:34

Hallo zusammen!

Ich habe eine Siemens Dispolok ES 64 von Piko relativ günstig bekommen. Nach dem Erhalt der Lok habe ich dann leider festgestellt dass der AnDi 75393 "Decoder" von Uhlenbrock im Analogbetrieb steht. Mit meiner MS2 bekomme ich ihn nicht in den Digitalbetrieb umgestellt, habe schon alles versucht.

Der Plan ist nun den Uhlenbrock "Decoder" gegen einen Tams Decoder zu tauschen.

Dazu habe ich Fragen und hoffe jemand kann mir helfen:

- Der Motor wird ja in der Pikolok verbaut bleiben und nicht gegen einen anderen Motor getauscht wie bei einem Märklin Umbau. Kann ich dann einfach den alten Decoder ablöten und einen Tams Decoder anlöten?
- Der Motor wird ja auf Wechselstrom laufen? Brauche ich dann einen Tams LD-W-42?
- Der LD-G-42 von Tams wird ja nicht gehen weil er ein Gleichstrom Decoder ist? Habe noch so einen Decoder da, deshalb die Frage.
- Was ist das für eine "braune" Platte die den Motor mit dem Decoder verbindet? Ist das der Umschalter? Ich füge 2 Fotos bei.





Vielen Dank schonmal im Voraus.


LG Dominic


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#2 von 12345 , 12.02.2021 18:39

Du benötigst LD-G! Der Motor bleibt natürlich.
Der W ist nur für Allstrommotoren, deiner ist aber ein Gleichstrommotor.
Die Platine ist die Schnittstellenplatine gewesen.


Gruß
Alexander

Anlage:
viewtopic.php?f=64&t=41454


Kloecki hat sich bedankt!
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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#3 von Kloecki , 12.02.2021 20:03

Hallo Alexander! Danke für deine Antwort.

Zitat

Du benötigst LD-G! Der Motor bleibt natürlich.


Alles klar.

Zitat

Die Platine ist die Schnittstellenplatine gewesen.


Kann die Platine drin bleiben und ich löte dort nur den neuen Decoder an?


LG Dominic


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#4 von rhb651 , 12.02.2021 20:38

Hi Dominic,
Du kannst auch eine Schnittstelle einbauen.


Viele Grüße,
Achim
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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#5 von DipsyTeletubby , 12.02.2021 23:52

Zitat

Ich habe eine Siemens Dispolok ES 64 von Piko relativ günstig bekommen.


Warum nur?
Der ab Werk verbaute Lokdecoder ist unbrauchbar.
Diese Hobby-Lok fährt nur ohne Lokgehäuse halbwegs, in R1 Halbkreisen mit Lokgehäuse entgleist diese,
weil dort das Drehgestell nicht genug Bewegungsfreiheit hat und sich über das Lokgehäuse in Kurven aus den Schienen hebelt.
Ich würde versuchen, die Lok schnellstmöglich wieder loszuwerden.


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#6 von melior , 13.02.2021 12:07

Hallo Dominic,

Zitat

Zitat

Die Platine ist die Schnittstellenplatine gewesen.


Kann die Platine drin bleiben und ich löte dort nur den neuen Decoder an?



wenn Du Deiner Lok etwas Gutes tun willst, wäre vielleicht eine Austauschplatine eine gute Idee. Ich habe das bei meiner Piko BR 118 gemacht, incl. Soundeinbau.

Tschüß André


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#7 von Kloecki , 13.02.2021 16:49

Hallo Andre!

Zitat


wenn Du Deiner Lok etwas Gutes tun willst, wäre vielleicht eine Austauschplatine eine gute Idee. Ich habe das bei meiner Piko BR 118 gemacht, incl. Soundeinbau.


Kann ich den Tams LD-G-42 Decoder dann an der PluX Platine anschliessen?

Sind das hier die gleichen Platinen?:
https://www.mbs-fischer.de/store-product...nschlussplatine

https://www.holmotec.de/-Adapterplatine-...c-e522a655dda7/


LG Dominic


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#8 von drum58 , 13.02.2021 17:03

Hallo Dominic,

nein, das sind ganz einfache PluX-Adapter-Platinen. Die Platine von Herrn Hübsch hat viel mehr Funktionen und Anschlussmöglichkeiten direkt implementiert (z.B. LED-Treiber).

Und den Tams gibt es m.W. nur mit Kabeln oder NEM 652-Stecker, nicht mit PluX-Schnittstelle.

Gruß
Werner


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#9 von Kloecki , 13.02.2021 17:32

Hallo Werner!

Alles klar. Dann bestelle ich nichts davon. Da ich ja noch einen Tams LD-G-42 Decoder habe und diesen einbauen will benötige ich dann gar keine Platine?

Ich bin ja nicht so der Experte in Sachen Umbau, habe bislang 2 Loks von Analog auf Digital umgebaut mit Tams Decoder + LED Nachrüstung, aber Platinen habe ich dafür nicht gebraucht. Deshalb meine Frage welchen Sinn / Zweck die Platine in der Piko Lok hat und ob die raus kann?

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe hat die eh keine Funktion, sondern ist einfach nur zum "Verbinden" bestimmter Kabel über die Platine? Könnte man dann quasi auch über Lötbrücken machen?


LG Dominic


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#10 von Kloecki , 13.02.2021 17:33

Hallo Werner!

Zitat

Und den Tams gibt es m.W. nur mit Kabeln oder NEM 652-Stecker, nicht mit PluX-Schnittstelle.


Stimmt, ich habe die Version mit angelöteten Kabeln.


LG Dominic


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#11 von BR180 , 13.02.2021 17:55

Zitat

Hallo zusammen!
Ich habe eine Siemens Dispolok ES 64 von Piko relativ günstig bekommen. Nach dem Erhalt der Lok habe ich dann leider festgestellt dass der AnDi 75393 "Decoder" von Uhlenbrock im Analogbetrieb steht. Mit meiner MS2 bekomme ich ihn nicht in den Digitalbetrieb umgestellt, habe schon alles versucht.



Das halte ich für groben Unfug. Man kann die analogerkennung zwar abschalten, aber nicht das Digitale. Wenn man Digital abschalten könnte, könnte man ja nie mehr zurück, weil der Decoder würde ja Digitalbefehle nicht mehr erkennen. Das nur zum Verständnis. Der Decoder/die Lok hatten irgendein anderes Problem.


Gruß BR180
Ich bin hier mal fast weg, bzw selten hier.
Alles was ich je hier geschreiben habe, entsprach ausschließlich meiner persönlichen Meinung und Auffassung zum Zeitpunkt des Beitrages.


 
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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#12 von Bahnchef , 13.02.2021 21:03

Zitat

Zitat

Hallo zusammen!
Ich habe eine Siemens Dispolok ES 64 von Piko relativ günstig bekommen. Nach dem Erhalt der Lok habe ich dann leider festgestellt dass der AnDi 75393 "Decoder" von Uhlenbrock im Analogbetrieb steht. Mit meiner MS2 bekomme ich ihn nicht in den Digitalbetrieb umgestellt, habe schon alles versucht.



Das halte ich für groben Unfug. Man kann die analogerkennung zwar abschalten, aber nicht das Digitale. Wenn man Digital abschalten könnte, könnte man ja nie mehr zurück, weil der Decoder würde ja Digitalbefehle nicht mehr erkennen. Das nur zum Verständnis. Der Decoder/die Lok hatten irgendein anderes Problem.



Hallo Maurice,
mal ein Blick in die Beschreibung vom Andi geworfen? Lesen bildet,
der Übergang von analog auf digital erfolgt mit einem längerem Umschaltimpuls. Siehe google AnDi 75 320 - Uhlenbrock.
Die Bedienung des Andi ist etwas eigenwillig und weicht von heutigen Decodern ab. Das Ding ist ein FRU, der in der größten Not
auch digital angesprochen werden kann.



Zitat
Re: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#5

Beitrag von DipsyTeletubby » Fr 12. Feb 2021, 23:52

Kloecki hat geschrieben: ↑Fr 12. Feb 2021, 18:34
Ich habe eine Siemens Dispolok ES 64 von Piko relativ günstig bekommen.

Warum nur?
Der ab Werk verbaute Lokdecoder ist unbrauchbar.
Diese Hobby-Lok fährt nur ohne Lokgehäuse halbwegs, in R1 Halbkreisen mit Lokgehäuse entgleist diese,
weil dort das Drehgestell nicht genug Bewegungsfreiheit hat und sich über das Lokgehäuse in Kurven aus den Schienen hebelt.
Ich würde versuchen, die Lok schnellstmöglich wieder loszuwerden.


Das verstehe ich auch nicht und behaupte nach eigenen Erleben das Gegenteil.
Ich selbst besitze 2 Stück von diesen Piko Siemens Dispolok ES 64 und
die fahren als 2Leiterloks sehr ordentlich auf Märklin-K-Gleisen.
Die 3Leiter Modelle des gleichen Typs meiner Vereinkollegen machen das auch.
Nur weil Du vielleicht ein vermurkstes Modell hast, muss das nicht zwangsläufig bei anderen auch so sein.
MfG
Bahnchef


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#13 von BR180 , 13.02.2021 21:10

Zitat

Zitat

Zitat

Hallo zusammen!
Ich habe eine Siemens Dispolok ES 64 von Piko relativ günstig bekommen. Nach dem Erhalt der Lok habe ich dann leider festgestellt dass der AnDi 75393 "Decoder" von Uhlenbrock im Analogbetrieb steht. Mit meiner MS2 bekomme ich ihn nicht in den Digitalbetrieb umgestellt, habe schon alles versucht.



Das halte ich für groben Unfug. Man kann die analogerkennung zwar abschalten, aber nicht das Digitale. Wenn man Digital abschalten könnte, könnte man ja nie mehr zurück, weil der Decoder würde ja Digitalbefehle nicht mehr erkennen. Das nur zum Verständnis. Der Decoder/die Lok hatten irgendein anderes Problem.



Hallo Maurice,
mal ein Blick in die Beschreibung vom Andi geworfen? Lesen bildet,
der Übergang von analog auf digital erfolgt mit einem längerem Umschaltimpuls. Siehe google AnDi 75 320 - Uhlenbrock.
Die Bedienung des Andi ist etwas eigenwillig und weicht von heutigen Decodern ab. Das Ding ist ein FRU, der in der größten Not
auch digital angesprochen werden kann.




Upps,
da hab ich wieder was gelernt,


Gruß BR180
Ich bin hier mal fast weg, bzw selten hier.
Alles was ich je hier geschreiben habe, entsprach ausschließlich meiner persönlichen Meinung und Auffassung zum Zeitpunkt des Beitrages.


 
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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#14 von Bahnchef , 13.02.2021 21:18

Zitat
Upps,
da hab ich wieder was gelernt,


Hi, ja, geht mir auch so.
Der AnDi ist/war als FRU sehr brauchbar, als Decoder kannste das Ding aus heutiger Sicht vergessen.
Der geplante Tams LD-G-42 ist da schon um Welten besser. Ich kann nur den Vorgänger LD-G-32 beurteilen
und der ist nicht schlecht.
LG
Bahnchef


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#15 von gruenflaeche , 13.02.2021 22:35

Zitat


Ich bin ja nicht so der Experte in Sachen Umbau, habe bislang 2 Loks von Analog auf Digital umgebaut mit Tams Decoder + LED Nachrüstung, aber Platinen habe ich dafür nicht gebraucht. Deshalb meine Frage welchen Sinn / Zweck die Platine in der Piko Lok hat und ob die raus kann?

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe hat die eh keine Funktion, sondern ist einfach nur zum "Verbinden" bestimmter Kabel über die Platine? Könnte man dann quasi auch über Lötbrücken machen?



Solche Anschlussplatinen/Schnittstellen dienen in der Regel zu zwei Dingen.
Zum einen machen sie den evtl. notwendigen Austausch des Decoders ziemlich einfach, alter Decoder abstecken, neuer aufstecken, das wars auch schon mit der manuellen Arbeit (programmieren ist dann wieder etwas anderes ).
Zum anderen dienen sie dazu den Funktionsumfang des Decoders nochmals zu erweitern.
Mit einer solchen Schnittstellenplatine lassen sich zusätzliche Funktionen schalten, wenn man denn mehr als nur den Lichtwechsel haben möchte.

Ich persönlich würde jedem der eine Lok umbaut und genügend Platz darin vorfindet den Einbau einer Schnittstelle empfehlen.
Das hat aus meiner Sicht nur Vorteile und nur einen einzigen Nachteil. Sie kosten Geld je nach Ausführung 6-13€.



Gruß


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#16 von Kloecki , 14.02.2021 02:40

Zitat

Der geplante Tams LD-G-42 ist da schon um Welten besser. Ich kann nur den Vorgänger LD-G-32 beurteilen
und der ist nicht schlecht.


Habe wie gesagt schon 2 LD-G-42 verbaut und kann bis jetzt nur gutes sagen. Einen habe ich "gegrillt" mit meinem ersten Telex Umbau aber da konnte der Decoder nix für.
Habe beide eingebauten Decoder sofort gefunden mit dem Suchmodus der MS2, laufen unter DCC.


LG Dominic


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#17 von Kloecki , 14.02.2021 02:49

Dann macht es wahrscheinlich am meisten Sinn die schon in der ES 64 Lok verbaute Platine drin zu lassen bei Decoderwechsel?
Ein Soundmodul hatte ich erstmal nicht geplant. Dann wird wahrscheinlich die bereits verbaute Platine erstmal ausreichen?

Wenn ich die Platine wechsel, wäre diese hier dann passend? https://www.fischer-modell.de/zubehoer/e...ittstelle?c=183
Sie wäre auf jeden Fall auch günstiger als die weiter oben verlinkte Platine aus Österreich.


LG Dominic


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#18 von gruenflaeche , 14.02.2021 03:37

Zitat

Dann macht es wahrscheinlich am meisten Sinn die schon in der ES 64 Lok verbaute Platine drin zu lassen bei Decoderwechsel?
Ein Soundmodul hatte ich erstmal nicht geplant. Dann wird wahrscheinlich die bereits verbaute Platine erstmal ausreichen?



Die auf dem Foto zu sehende Platine würde ich kaum als solche bezeichnen, das ist eher ein Sammelpunkt für verschiedene Kabel. Von einer Platine einer modernen Konstruktion ist sie weit entfernt, einen Schnittstelle hat sie ja auch nicht.
Für den Umbau mit den von dir erwähnten Decoder ist es eigentlich egal ob sie in der Lok verbleibt oder nicht


Zitat
ich die Platine wechsel, wäre diese hier dann passend? https://www.fischer-modell.de/zubehoer/e...ittstelle?c=183
Sie wäre auf jeden Fall auch günstiger als die weiter oben verlinkte Platine aus Österreich.



Es schrieb ja schon jemand, der von dir genannte Decoder besitzt keine Schnittstelle, du müsstest also eine selbst anbringen/anlöten.
Das ist prinzipiell nicht schwer. Allerdings würde ich jetzt nicht unbedingt eine NEXT18 Schnittstelle wählen. Da diese eher im Bereich der Nenngrößen N und TT vertreten ist, in H0 eher selten.
Schau vielleicht mal nach den 8-poligen Schnittstellen nach NEM 652 die sind in H0 häufig anzutreffen (wenn auch veraltet).
Hier z.B. https://www.fischer-modell.de/zubehoer/e...30cm-laenge?c=0
Man kann die Schnittstelle aber auch selbst basteln aus Stiftleisten die es im Elektronikzubehör gibt.
Auch das Gegenstück, den Stecker kann man selbst bauen, oder hier fertig kaufen.
https://www.fischer-modell.de/zubehoer/e...el-vpe-5-stueck
Stecker und Schnittstelle gibt es übrigens ebenso bei Tams zu kaufen, oder bei vielen anderen Händlern, derzeit halt nur im Versandhandel.

Mehr als die 8 Anschlüsse wirst du bei deinem Umbau vermutlich nicht benötigen, ich nehme mal an das am Ende das Licht ein- und ausschaltbar sein soll, bei gleichzeitigen Wechsel des Lichtes je nach Fahrtrichtung? Oder ist zusätzliche noch ein rotes Schlusslicht eingeplant?.



Gruß


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#19 von drum58 , 14.02.2021 09:41

Zitat
Wenn ich die Platine wechsel, wäre diese hier dann passend? https://www.fischer-modell.de/zubehoer/e...ittstelle?c=183
Sie wäre auf jeden Fall auch günstiger als die weiter oben verlinkte Platine aus Österreich.



Hallo Dominic,

nochmal:
Dein gewünschter (/vorhandener) Decoder hat nur Kabel keine Schnittstelle, folglich passt überhaupt keine Schnittstellen-Platine zum Decoder ohne an diesem ein entsprechendes Gegenüber anzulöten. Somit wäre es vermutlich, wenn Du den Decoder nutzen willst, am einfachsten auf eine Schnittstellen-Platine egal welcher Art zu verzichten und den Decoder direkt anzulöten, ggf. auch an die vorhandene Platine. Wenn Du eine Trennbarkeit willst, dann würde ich auch NEM 652 empfehlen, bedeutet aber sowohl Buchse (mit der Lok) als auch Stecker (mit dem Decoder) zu verlöten. Allerdings ist diese Schnittstelle ziemlioch eingeschränkt und inzwischen auch veraltet.

Wenn Du auf eine aktuelle Schnittstelle geghen willst und das wäre m.E. derzeit PluX22, dann brauchst Du eine entsprechende Schnittstellenplatine und einen Decoder mit PluX-Stecker. Den an Deinen vorhandenen Decoder zu löten, halte ich aber wegen dessen geringer Funktionalität für wenig sinnvoll.

Und zum Platinen-Vergleich: Die Platine von Herrn Hübsch ist eben nicht nur ein Schnittstellen-Anschluss, sondern viel mehr, folglich muss sie auch deutlich teurer sein.

Gruß
Werner


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#20 von 12345 , 14.02.2021 13:25

Für diese eher einfach gestrickte Lok lohnt sich ein Aufwand mit neuen Platinen doch nicht. Decoder direkt anlöten oder vorhandene Platine als Lötstützpunkt verwenden. Alternativ kann man den dort auf der Platine vorgesehenen Sockel der 8-poligen Schnittstelle einlöten.
Mein Rat: Löte den LD-G einfach direkt an und fertig.


Gruß
Alexander

Anlage:
viewtopic.php?f=64&t=41454


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#21 von Bahnchef , 14.02.2021 15:29

Zitat

Für diese eher einfach gestrickte Lok lohnt sich ein Aufwand mit neuen Platinen doch nicht. Decoder direkt anlöten oder vorhandene Platine als Lötstützpunkt verwenden. Alternativ kann man den dort auf der Platine vorgesehenen Sockel der 8-poligen Schnittstelle einlöten.
Mein Rat: Löte den LD-G einfach direkt an und fertig.



Hallo Dominic,
genauso ist es. Eine von meinen beiden Loks kam auch direkt verlötet als Analogvariante zu mir. 1 Motor und 2 Glühlampen bedürfen keine DSS
dachte ich mir und orderte einen Kuehn T125 mit Kabeln. Der hat keinen Stecker, man spart also etwas Kleingeld für die nächste Anschaffung.
Direkt gemäß Anschlussschema verlötet und fertig, die Lok fährt noch heute damit.
Du kannst aber auch den Vorschlag von Alexander umsetzen und auf die Platine den 8pol. Sockel oder Buchsenleisten auflöten.
Da wäre aber vorher genau zu prüfen, dass der etwaige 8pol. Stecker auch richtig und stramm drauf sitzt, sonst ist da kein dauerhafter Kontakt.
So oder so, gut aufpassen, wie Du den Decoder positionierst, sonst bekommt der einen Kurzen oder wird angeschliffen.
MfG
Bahnchef


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#22 von Kloecki , 14.02.2021 17:40

Vielen Dank für eure Antworten!

Ich denke ich werde den Tams LD-G-42 direkt anlöten, wie bei den vorherigen Umbauten die ich schon gemacht habe. Die Platine lasse ich dann als Löthilfe drin.
Evtl tausche ich die Beleuchtung noch auf LED.

Wenn ich fertig bin gibt's noch ein Foto.
Wird aber etwas dauern.


LG Dominic


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#23 von BR180 , 14.02.2021 17:56

Zitat

Ich denke ich werde den Tams LD-G-42 direkt anlöten, wie bei den vorherigen Umbauten die ich schon gemacht habe. Die Platine lasse ich dann als Löthilfe drin.
Evtl tausche ich die Beleuchtung noch auf LED.



Na wenn Du die anderen auch so eingelötest hast, dann los. Bau dir eigene Platinen aus Lochstreifenrasterleiterplatten.
Jetzt noch drei Beispielbilder wie bei mir Loks nach dem Umbau von innen aussehen. Es sind ältere Bilder, daher bitte keine Kommentare zu den gelben LED´s und den Kohleschichtwiderständen.



Gruß BR180
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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#24 von DipsyTeletubby , 14.02.2021 18:41

Zitat von Bahnchef im Beitrag Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

Das verstehe ich auch nicht und behaupte nach eigenen Erleben das Gegenteil.
Ich selbst besitze 2 Stück von diesen Piko Siemens Dispolok ES 64 und
die fahren als 2Leiterloks sehr ordentlich auf Märklin-K-Gleisen.
Die 3Leiter Modelle des gleichen Typs meiner Vereinkollegen machen das auch.
Nur weil Du vielleicht ein vermurkstes Modell hast, muss das nicht zwangsläufig bei anderen auch so sein.


Du solltest nicht versuchen Äpfel mit Birnen vergleichen.
Es geht in meinem Fall um das Wechselstrommodell Piko 57224
und die Fahrt durch einen Halbkreis auf Märklin M- oder C-Gleisen (6x Gleis 5100 beim M-Gleis) mit einem Radius von 360 mm.

Mein Piko-Modell 57224 kommt mit aufgesetztem Lokgehäuse definitiv nicht durch einen Halbkreis
auf dem Märkin-Gleis M-Gleis oder C-Gleis mit dem Radius 360 mm, weder bei Schleichfahrt, noch mit Höchstgeschwindigkeit.

Das ist bei diesem Modell konstruktionsbedingt auch nicht möglich,
da beide Drehgestelle in beiden Richtungen nach einem Drehwinkel von ca. 10-11° an das Lokgehäuse anschlagen.

Das Piko-Modell 57224 kommt erst ab einem Radius von 437,5 mm durch einen Halbkreis ohne zu entgleisen.

Andere Hersteller haben das Problem nicht, weder die Roco 68435, noch die Märklin 39832.
Bei diesen beiden Modellen lässt sich das Drehgestell auch auf mindestens 15° einschlagen bevor es das Lokgehäuse berührt.


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RE: Umbau Piko Siemens Dispolok ES 64

#25 von Bahnchef , 15.02.2021 07:20

Moin,

Zitat
Es geht in meinem Fall um das Wechselstrommodell Piko 57224


genau das meinte ich mit 3Leiter Modelle meiner Vereinskollegen.
Da machte nicht eine Lok solche Probleme. (Ausser, dass mir persönlich das Pickelkratzen zu laut ist)
Aber, wir haben ja K-Gleise. Vielleicht liegt es daran? Ich denke nicht,
denn bei den Leuten zu Hause wird auf C-Gleisen gefahren. Meckern tut auch keiner.

Ich bleibe dabei, auch ohne Deine Lok gesehen zu haben, sie ist vermurkst. Man kann nicht immer Glück haben.

Noch einen schönen Tag


Bahnchef  
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