Davids Dachbodenbahn: Züge der 90er Jahre

#1 von Kehrdiannix , 14.02.2021 19:43

Hallo zusammen!

Lange ist es her, dass ich das letzte Mal einen Aufbau präsentiert habe. Liegt daran, dass ich seither kaum unterschiedliche Strecken hatte, und mich mehr auf das Fahrzeugbauen konzentriert habe. Aber nun, finde ich, ist es an der Zeit, meine "Anlage" zu zeigen.

Gebaut mit M-Gleisen, die mir schon einige graue Haare beschert haben, komplett analog und dementsprechend viele "Staubfäden" in Form von Kabeln unter den Gleisen. Das Ziel ist immer der möglichst große Spielspaß mit den Zügen. Dabei sollen die Züge und die Fahrstrecken natürlich möglichst lang sein ... An die ausgedehnten Riesenanlagen mit Riesenbahnhöfen und Riesenradien einiger einschlägiger Teppichbahner komme ich allerdings nicht dran, da setzen mir der Raum (und das M-Gleis) einfach Grenzen.

Eine Warnung vorweg: die Bildqualität ist nicht so dolle. Liegt zum ganz großen Teil an der schlechten Beleuchtung auf dem Dachboden ... Ich hoffe, Euch gefällt die kleine Reise trotzdem!

Zum Streckenkonzept: Es handelt sich um eine große Hauptbahn (der große Kreis in der Mitte) mit Zentralbahnhof. Davon gehen zwei Stichstrecken zu Kopfbahnhöfen ab, die untereinander auch nochmal verbunden sind. Den Zentralbahnhof kann man auf einer "Umgehungsstrecke" umfahren, so habe ich eine Paradestrecke. Mit den Kopfbahnhöfen wechseln immer wieder die Triebfahrzeuge vor den Zügen, und meine diversen Wendezüge können ihre Spezialfähigkeit mal so richtig ausleben. So bleibt das Ganze abwechslungsreich.

Also los! Mal zwei Übersichtsbilder vorweg.




Ganz rechts der Zentralbahnhof und in der Mitte der kleine Nebenbahnhof.




"Von hinten" draufgeschaut: hinten rechts der Hauptbahnhof der Anlage.


Der Gleisplan:



Die Gleise liegen auf dem Boden etwa so dicht, wie auf dem Plan gezeichnet. Viel mehr (40 Meter Gleis) geht nicht in dem Raum! Der kleine Schlängel in der Paradestrecke dient tatsächlich der Betretbarkeit des Raums.

Beginnen wir unsere Reise durchs Dachbodenland im Hauptbahnhof der Anlage. Er ist recht unscheinbar, gerade mal dreigleisig. Aber betrieblich ist doch so einiges drin: Ein Gleis für Lokwechsel, bei dem die alte Zuglok zurückbleibt, eines zum Umfahren des Zuges mit Entkupplungsgleis, und ein Stumpfgleis für den Regionalverkehr. Reges Umrangieren der Zuggarnituren ist natürlich möglich, ein Ausziehgleis gibt es auch ... Am Hauptbahnhof ist auch die "Leitstelle" angesiedelt.




Totale ...





(By the way: Kennt jemand eine Methode, wie man die Bilder auf 1024 Pixel Breite komprimiert, ohne dass unsere kleinen Züge so arg verpixelt werden??)





Die Schiebebühne im Vordergrund hat übrigens eine etwas andere Funktion als in der Realität. Für gewöhnlich bindet sie ja verschiedene Hallen- und Abstellgleise an. Hier sind die Abstellgleise direkt auf der Bühne untergebracht: mein Lokspeicher. Sehr praktisch für den Kopfbahnhof, wo immer wieder die Bespannung wechselt, so habe ich immer eine Auswahl, welche Lok den Zug als nächste bespannt.
Wer das Schiebebühnenabstellbahnhof-Konzept weiter treiben möchte, der schaue mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=dxRJ9rdyX4c
Wahnsinn, was da nicht so alles geht!




Auf Gleis 1 steht der Intercity zur Abfahrt bereit. Dieselbespannung mit einer privaten, doppelten V160 - das trifft doch die Realität auf der Marschbahn ganz gut, oder?! Meine "V250" hat kürzlich extra Schlussbeleuchtung für den Wendezugeinsatz erhalten.


Auf geht die Fahrt über die Paradestrecke durch das Holz- und Gleiswüstenland ...





... in den Zentralbahnhof. Hier laufen alle Strecken zusammen, von hier aus kann man überall hin reisen. Dort angekommen, muss man sagen: Puh, Glück gehabt, war noch ein Gleis frei! Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn mein Schienennetz leidet - genau wie sein großes Vorbild - unter chronischer Überbelegung, besonders in den Bahnhöfen. Irgendwie haben sich die Zuggarnituren über die Jahre vermehrt ... da trägt mein Drang zum Selbstbau wohl seinen Teil bei.
Das ganz äußere Gleis mit dem gemischten, historischen Güterzug ist übrigens die Umfahrung des Bahnhofs.

Ab hier folgen wir dem historischen Intercity mit der schönen Baureihe 103 auf seiner Fahrt in den Nebenbahnhof. Vielleicht ist es ja ein Feriensonderzug in ein besonders idyllisches Stück unserer Republik?




Vom Zentralbahnhof ist diese Nebenbahn nur vom äußersten Gleis erreichbar. Also erstmal eine Runde fahren dorthin. Unser Nostalgie-TEEIC auf Durchfahrt ...




Die Nebenbahn zeichnet sich durch eine kurvige Trasse aus, die sich zwischen den "Bergen" hindurchschlängelt. Da ist gemäßigtes Tempo angesagt, die 103 muss sich ein wenig gedulden.




Ankunft im Nebenbahnhof. Alle aussteigen! Anschließend kuppelt die Lok vom Zug ab zum Umsetzen. Mag sein, dass da ein Steuerwagen dranhängt, aber mangels Wendezugfähigkeit der 103 hilft das wenig.







... Am anderen Zugende wieder angekuppelt, die Bremsprobe ist durchgeführt. Nun noch warten auf den Gegenzug, die Strecke ist schließlich eingleisig.




Da kommt tatsächlich schon der nächste Fernzug. Ein Intercity in ganzer Pracht ...




Eingetroffen im Nebenbahnhof geben die beiden edlen Fernreisezüge ein Stelldichein.


Kleiner Szenewechsel, nächster Tag ...


Im Nebenbahnhof steht eine Ludmilla mit einem Gemischten. Ihre Reise soll sie über die Verbindungsbahn zum Hauptbahnhof führen, und von dort wieder auf die Hauptstrecke.

Abfahrbereit ...






Die Fahrt zum Hauptbahnhof dauert nicht lange, das hat den Riesendiesel nun nicht wirklich gefordert. Kaum angekuppelt, setzt die Lok auch schon wieder an, den Zug zu umfahren.






... langsam rollt sie an ihre Zuggarnitur heran, um die nächste Reise anzutreten.


Kommen wir mal weg von all den Menschen, die eine große Reise ins Glück antreten, hin zu den Pendlern: Regionalverkehr gibt's natürlich auch. Der ein oder andere Zug war ja schon in den Bahnhöfen zu sehen, sie fahren fleißig ihre Runden.

Heute geht die Reise mit der Baureihe 118 und ihrer 90er-Jahre-Doppelstockgarnitur Richtung Zentralbahnhof. Aber natürlich mit Halt im kleinen Dörfchen Altenstein.




Und damit im Berufsverkehr niemand zurückgelassen werden muss, werden gelegentlich zwei Zuggarnituren zu einer vereint.



(Es hat sich herausgestellt, dass diese Zugkomposition leider nicht entgleisungsfest sind ... wohl zu viele Schleppschalter im Zug? Aber sei's drum - muss ja nicht alles den Gesetzen der Physik folgen auf der Modellbahn. )


So, werte Leser, das war eine kleine Reise durch mein Eisenbahnland.

Ein paar etwas sachlichere Bemerkungen:

Die Strecke birgt Spielspaß! Sie steht so nun schon etwa 5 Jahre, immer wieder ein bisschen umgebaut oder ergänzt.Pläne zur Erweiterung schlummern schon in den Weiten meines Kopfes ...
Und eine Erkenntnis:
Ich dachte mal, es würde einen besonderen Reiz ausmachen, wenn man manche Fahrmöglichkeiten einschränkt, also z.B. nur aus einem Bahnhofsgleis die Nebenstrecke erreichen kann. Stimmt nicht! Mehr Flexibilität bringt auch mehr Spielspaß.
Noch eine Erkenntnis:
Langsam wird's schwierig mit den M-Gleisen und meinem Fahrzeugpark. Immer wieder Entgleisungen, an manchen Tagen ist da echt der Wurm drin. Und größere Radien wären nett. Aber analog läuft es eigentlich gut!

Ich hoffe, Euch hat's gefallen.


Viele Grüße,
David




Meine Dachbodenbahn: Analog auf M-Gleisen mit viel Betrieb


 
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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#2 von MoBa_NooB , 14.02.2021 23:36

Was soll ich sagen?, Kunterbunte Mischung bei dir. irwie


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#3 von _MoBaFlo_ , 02.07.2021 21:42

Nachdem es leider nicht mehr so ausschaut, als würde die Lesezeichen-Funktion aus dem alten Forum noch kommen, melde ich mich hier mal als stiller Mitleser zu Wort; auf dass ich hier nichts mehr verpasse

Und wenn ich schon dabei bin - gerne so weitermachen und am liebsten mit noch mehr Güterzügen!

In diesem Sinne noch einen schönen Sommertag!

Flo


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#4 von Kehrdiannix , 01.10.2021 18:30

Hallo Flo,

erst jetzt habe ich gemerkt, dass Du hier geschrieben hast - die "Eigene Beiträge"-Funktion unter den "Neuesten Beiträgen" hat mich nämlich auch verarscht. Da tauchen erstaunlicherweise immer nur Threads auf, in denen in den letzten paar Tagen neue Nachrichten geschrieben wurden - und die Beiträge, auf die ich mal im alten Forum geantwortet habe, schonmal gar nicht. Sei's drum - frisch geht's weiter!

Heute gibt's vor allem Bilder meiner Züge. Zuerst mal - auf besonderen Wunsch hin - ein Bild, auf dem meine aktuellen Güterzug-Garnituren zu sehen sind:



Weil meine Eisenbahn bei meinen Eltern steht und daher nur in den Ferien befahren wird, musste ich in meiner Bilderkiste nach vorhandenen Aufnahmen wühlen. Die Bilder leiden weiterhin unter dem schlechten Licht unterm Dach, da muss ich mal eine ordentliche Beleuchtung fürs Fotografieren installieren. Und ich muss zugeben, dass ich mich lange hauptsächlich auf die Personenzüge konzentriert habe. Daher sind die Güterzüge eher "bunter Mischmasch". :-)


Ein ganzer neuer Zug hat in der letzten Zeit den Weg auf meinen Dachboden gefunden: ein gemischter Intercity, wie er in den 90er Jahren gefahren sein könnte, aus fast zu 100% Bastlerfahrzeugen. Dabei hatte ich mir vorgenommen, nur noch bestehende Züge zu ergänzen und keine neuen zu eröffnen, weil es schon so viele sind. Aber wie das so ist mit den Vorsätzen, gerade im langweiligen Corona-Winter ...

Angefangen hat es mit einem Interregio- und einem IC-Wagen, die prompt zu einem sehr bunten Zug kombiniert wurden:



Damit begann die Ära der Fleischmann-28,2 cm-Wagen auf meinem Dachboden.
Dazu gesellten sich dann bald zwei weitere Interregio-Wagen, die in bemitleidenswertem Zustand bei mir ankamen:



Der Zweitklass-Wagen bekam die Drehgestelle des Kombiverkehr-Liegewagens und viiiiel Farbe war nötig, da der Vorbesitzer irgendwie Freude am Anmalen der Waggons hatte.Selbst die Gummiwülste und Radsätze waren silbergrau. Außerdem mussten noch neue Kurzkupplungsdeichseln gefertigt werden. Immerhin ist das für die Fleischmann-Wagen nicht so schwierig:



Und da war der Zug schon fast lang genug. Noch ein Speisewagen - dann ist aber mal gut!





Die Wagen sind größtenteils von Fleischmann (bis auf den Steuerwagen - Märklin und den Wagen an der Lok - Sachsenmodelle) und sind in meinen Augen deutlich gefälliger als die Märklin-1:100-IC-Wagen. Das ist also die Zukunft meiner Reisezüge. Man muss sie allerdings gebraucht jagen, da Fleischmann ja nicht mehr für H0 produziert.

Zuletzt noch ein Betriebsbild:




Das war's fürs erste! Beim nächsten Mal gibt es einen verbesserten Gleisplan und - Flo, extra für Dich - verlängerte Güterzüge mit neuen Wagen.

Viele Grüße
David




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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#5 von lernkern , 01.10.2021 20:36

Servus David.

Cool! Hast du die Deichseln aus PS ausgeschnitten und verklebt?

Gruß

Jörg


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#6 von Kehrdiannix , 01.10.2021 23:29

Hallo Jörg,

genau so ist es, meine bevorzugte Bauweise (siehe Link in der Signatur ). Ich habe inzwischen öfter Fleischmannwagen gesehen, bei denen nur die Deichsel fehlte, und auf diese Weise lassen sie sich sehr leicht wieder voll funktionstüchtig machen, so habe ich auch die vier gezeigten Wagen wieder fahrtauglich bekommen. Die Deichseln haben eine Form, die man gut selber nachbauen kann. Das ist sonst ja eher nicht der Fall. Und die Geometrie ist auch dick genug, damit das recht spröde Polystyrol nicht bricht.
So sieht die fertige Deichsel von der Oberseite her aus:



Der weiße Kunststoffstreifen sollte die Rückstellfeder ersetzen. Hat nicht recht geklappt, er ist zu weich. Im Original übernimmt 0,15mm-Federstahldraht die Aufgabe, den muss ich mir mal beschaffen, in meinem Stammladen gibt es nur 0,3er.


Viele Grüße
David




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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#7 von Weltenbummler , 02.10.2021 08:57

Hallo David,

ist die Doppel 216/8 ein Eigenbau?


Gruß aus Karachi
Thomas


 
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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#8 von alexus , 02.10.2021 09:17

Hallo David

Da schau her, noch einer mit M-Gleis im Dachboden
Da hab ich doch gleich mal den Fuß in die Tür gestellt (abonniert). Hier bleib ich dabei.

Auch deine Eigenbauten find ich klasse und die Reparaturen schauen bei mir ähnlich aus.

Der einzige Unterschied ist, das ich komplett Digital fahre. Ansonsten das gleiche Bild, Platz zu wenig, zuviele Züge und Kabelsalat.
Aber ich komme mit dem M-Gleis gut zurecht, auch nach längeren Betriebspausen (die längste war 1,5 Jahre) läuft die Bahn größtenteils einwandfrei. Ich hab in fast allen Loks Pufferkondensatoren und habe die Pukos mit ATF-Öl behandelt.

Ein Tip zum Kabesalat, ich hab mir beim Reichelt mal einen Packen dieser Kabelhalter besorgt. Damit lassen sich auch beim Bodenbahning die Kabel „etwas“ bändigen. Meistens verschließe ich die gar nicht, kommt ja wieder was dazu oder weg. Die stehen auch ohne Befestigung ganz gut.


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#9 von Kehrdiannix , 02.10.2021 14:01

Hallo Thomas,

ja, ist sie. Aus zwei alten Lima-216ern wurde die Doppellok nach einem nie gebauten Bundesbahn-Entwurf:



Link zum Baubericht hier im Forum: RE: Die Doppelte 216
Ich bin immer noch sehr angetan davon, wie gut die Lok mit den beiden Original-Lima-Antrieben und nur einem Decoder fährt.

Hallo Alex,

mit der Kontaktsicherheit hab ich so meine Probleme. Es wird auch oft eine ganze Weile nicht gefahren, danach zicken die Loks immer umso mehr ... manchmal vermute ich auch die Pukos als Hauptproblem. Die schonend zu reinigen, ist aber eben gar nicht so einfach ...
Diese Kabelklemmen sind interessant. Ich habe mir neulich welche aus Lego gebaut, das ist eh da. :-) Die Fotos sind allerdings alle vorher entstanden. So richtig aufgeräumt wirkt die Sache immer noch nicht; manche Kabel sind auch einen Hauch zu kurz, um sie ordentlich in Bündeln zu verlegen.


Viele Grüße
David




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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#10 von alexus , 02.10.2021 16:27

Hallo David

Meine Gleise sind größtenteils gebraucht in diversen Zuständen gekauft, teilweise älter als ich.
Bei mir waren es tatsächlich die Pukos.
Da ich alle Gleise die ich verbaue vorher einer intensiven "Kur" unterziehe, feines Polierpapier (8000er) und Mikrofasertuch, in "schweren Fällen" auch eine Behandlung an einer großen Filzpolierscheibe, hab ich mal ein Gleis mit Kontaktschwierigkeiten ausgebaut und mit einer 30 fachen Lupe angeschaut. Die Gleise waren oben immer noch schön poliert, nur seitlich etwas Schmutz. Aber auf den auch 1/2 Jahr zuvor polierten Pukos waren kleine dunkle Stellen zu sehen. Entweder Rost oder Einbrennspuren von feinen Funken.
Kurz darauf las ich im Forum "Alte Modellbahnen" einen Bericht von einem Mitglied der diverse Öle zum Konservieren der Pukos bzw. der Schleifbahnen seiner Faller AMS Rennbahn ausprobiert hat. Dabei hat das sogenannte ATF-Öl (Automatikgetriebeöl) die besten Ergebnisse gebracht.
Ich bin daraufhin zu meiner Kfz Werkstatt mit einem kleinem Fläschchen (max. 100ml) und bekam für lau ca. 50ml von diesem Öl. Dann 2x 3 Gerade zusammengesteckt und alle gereinigt und poliert wie immer. Zusätzlich bei einem 3er Stück mit einem Schleifer ein ganz wenig ATF über die Pukos gezogen.
Nach 4 Wochen dann der Test mit einer nicht besonders kontaktfreudigen Lok: Auf dem Stück ohne Öl Geruckel und Stillstand, auf dem mit dem Öl problemloses Fahren. Auch optisch waren an dem Stück mit Öl auf den Pukos keinerlei dunkle oder matte Stellen erkennbar im Gegensatz zu den normalen Gleisen, da waren wieder sehr kleine dunkle matte Stellen zu sehen.
Sicher ist dieser Versuch nicht sehr wissenschaftlich, aber mir hat es geholfen. Seitdem bekommt, nach einer Generalreinigung, eine Lok mit langem Schleifer mit einem Wattestäbchen einen Hauch ATF-Öl auf den Schleifer und wird durch Fahren verteilt. Das hab ich jetzt in 6 Jahren 2x gemacht, das letzte mal im vergangenen November. Und so passt es mir

Bei Digital (kennt ja nur den Zustand: Geht oder geht nicht) sind oft die Pukos und Schleifer das Problem.
Neuere Schleifer haben zum Teil eine grausame Qualität an der Auflageseite . Die sind rau, ungleich verchromt und haben Riefen und bremsen wie ein Klotz, bei beleuchteten Wagen gut zu beobachten.
Seit etwa 3 Jahren bau ich mir die Schleifer entweder zu Flüsterschleifern um oder ersetze den Schleifschuh gleich durch einen aus 0,2mm Phosphorbronze. Damit und der anderen Behandlung sind Kontaktproblem fast komplett verschwunden und das Schleifergeräusch nahezu unhörbar. Ganz wichtig bei Loks mit Glockenankermotor (werden immer mehr). Zusätzlich haben nahezu alle Loks Pufferkondensatoren (helfen bei Analog leider nicht so viel und schwierig zwecks Umschaltimpuls) bekommen.

Oh Mann, schon wieder ein Roman geworden, entschuldige für teilweise offtopic in deinem Thread, aber vielleicht hilfts ja.


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#11 von alexus , 02.10.2021 16:39

Hallo David

Aufgeräumt schaut es deswegen bei mir auch nicht aus, aber so bleiben die Kabel besser beeinander.
Nur eine kleine Übersicht:


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#12 von Doktor Fäustchen , 02.10.2021 16:45

Hallo,

das erinnert mich an die BRIO-Bahn, die ich zusammen mit meinem Neffen aufgebaut habe,
die lief auch durch das Klo......

Oma fand das nicht lustig........


Gruß
Stephan


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#13 von Kehrdiannix , 02.10.2021 17:28

Hi Alexander,

danke für Deine Beschreibungen, das klingt sehr interessant. So, dass ich das auch mal ausprobieren sollte. Das mit den Kontaktschwierigkeiten ist ja ein ewiges Ärgernis ... wobei mein Rollmaterial da wohl auch nicht optimal ist. Da sind zu viele abgenutzte Schleifer und provisorisch umgebaute Radschleifer dabei ...

Deine Anlage sieht ja spannend aus! Mehr Gleis pro Fläche geht wohl wirklich kaum, zumindest nicht in einer Ebene. Hast Du dazu auch einen Gleisplan?


Viele Grüße
David




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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#14 von alexus , 02.10.2021 19:37

Hallo zusammen

Ich liebe es wenn meine Züge alle erreichbar sind und nicht erst mühsam ausgepackt werden müssen. Deswegen möglichst viele Abstellgleise.
Und es ist "nur" ein Bad, ohne Toilette. Das sichtbare Teil ist ein ausser Betrieb gesetztes Bidet.

Gleisplan:


Die Gleisharfe unten ist eine Abstellbahnhof.

Und ja, ich gebe es zu, ein "bischen" verrückt ist das ganze schon, aber macht richtig Spaß
Das ganze ist im Lauf von etlichen Jahren "gewachsen".


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#15 von Doktor Fäustchen , 02.10.2021 19:42



Des Wahnsinns fette Beute !

Alle Achtung !




Stephan


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#16 von Saryk , 02.10.2021 20:43

Zitat von Kehrdiannix im Beitrag #9


Link zum Baubericht hier im Forum: RE: Die Doppelte 216



Auch schon 8 Jahre ihren Dienst am verrichten, die gute!

Ich muss da gerade mal Felix @Brumfda anhauen ;)


grüße,
Sarah


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#17 von Peter O , 03.10.2021 00:48

Ich als großer Freund von simplen Eigenbauten finde ja die Schiebebühne große Klasse! Schlicht und einfach aber funktioniert! Ganz großes Kino!


Denken - Konstruieren - bauen - spielen - Freude daran haben! In der Reihenfolge! :D


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#18 von antenna , 03.10.2021 10:54

Zitat von alexus im Beitrag #10
...
Sicher ist dieser Versuch nicht sehr wissenschaftlich, aber mir hat es geholfen. Seitdem bekommt, nach einer Generalreinigung, eine Lok mit langem Schleifer mit einem Wattestäbchen einen Hauch ATF-Öl auf den Schleifer und wird durch Fahren verteilt. Das hab ich jetzt in 6 Jahren 2x gemacht, das letzte mal im vergangenen November. Und so passt es mir


Hallo Alexander,

habe ich das wirklich richtig verstanden? In 6 Jahren nur zweimal das ATF auf je einem Schleifer angewendet? Oder bei jeder Lokrevision? Falls letzteres, stelle ich mir die Frage, wieviele Loks hat der Alexander und wie oft wartet er diese?

Diese ATF-Geschichte verfolge ich nun schon über Jahre. Viel habe ich nach der ersten Euphorie nicht mehr gehört. Aber Schmiermittel auf die Schienen? Meine Horrorvorstellung: Es reduziert die Traktion, kriecht, zieht in die Weichenmechanik ein, Staub und Dreck wird gebunden, die Weichenmechanik gehemmt, die Schienen und Räder versaut. Es auf die Pukos zu geben, schwirrte mir schon eher im Kopf herum. Aber auch hier kommt der Schleifer ja mit den Kunststoffschienen an Weichen in Kontakt und das ATF wird sich langsam, aber kontinuierlich auch auf den Schienen verteilen. Soweit meine Theorie.

Und Sorry fürs Reingrätschen in deinen Thread, David.

Gruß Axel

...der grübelt, ob er beim Kfzler im nächsten Dorf nicht auch um einen Fingerhut ATF betteln soll.


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RE: Davids Dachbodenbahn (mit viel Betrieb!)

#19 von alexus , 03.10.2021 11:22

Hallo zusammen

David entschuldige nochmals für Offtopic

@Axel: Nur 1 bis 2 Loks mit langem Schleifer, und nur mit einem Wattestäbchen ein klein bisschen auf die Schleifer, nicht tränken. Es sollen ja nur die Spitzen der Pukos etwas vom ATF-Öl abbekommen, nicht die Schienen
Das Öl verdunstet und verharzt auch nicht, wäre ja in Automatikgetrieben auch nicht gut.
Beim M-Gleis wir der Schleifer bei den Weichen durch den Mittelleiter ja über die Schienen gehoben.
Die Zugkraft reicht in der Ebene (hab ja keine Steigungen) je nach Lok immer noch für ca. 7m Züge durch alle Kurven, allerdings versagen dabei öfters die Kupplungen.

Und ich hab rund 60 Loks, davon 38 auf den Gleisen, die Wartung erfolgt ca. einmal im Jahr.

Für mich und mein Blechgleis ist das ATF-Öl sehr wirksam


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#20 von Kehrdiannix , 12.01.2022 23:15

Liebe Teppichbahnfreunde,

heute gibt es Betrieb der 90er Jahre für Euch. Die Güterzugbilder, die ich versprochen hatte, werden nachgereicht!

Zuerst einmal hat sich der Gleisplan ein wenig verändert. Es sind zwei Kurven dazu gekommen: der Nebenbahnhof ist nun von beiden Seiten erreichbar und vom Hauptbahnhof führt jetzt eine Strecke rund um den Kaminschlot. Auf diese Weise muss nicht mehr so oft umgesetzt werden und es ist jetzt möglich, unendlich oft die Fahrtrichtung zu wechseln, indem die Strecken als Kehrschleifen befahren werden.

Der aktuelle Gleisplan:




Nun denn, auf zu dem Zugverkehr der 90er Jahre! Diese Zeit fasziniert mich besonders, weil damals "alles" an Zugzusammenstellungen möglich war und auch vorkam. Es war die Zeit, in der die DR und die DB zur DB AG zusammengelegt wurden, ein Nebeneinander von ICE und Modernisierungswagen auf Vorkriegsfahrgestellen, von modernen Doppelstockzügen in mintgrün-weiß und von dunkelgrünen Nahverkehrswagen mit Dampfheizung.

Jetzt muss man bei meinen Zügen gelegentlich ein Auge zudrücken, dass die Beschriftungen nicht ganz epochenrein sind. Aber ansonsten hätte es die gezeigten Treffen durchaus geben können!

Wir beginnen mit einem Interregio. Hier kommt die edle 103 um die Kurve:




Ach, es ist ja doch ein gemischter Zug! Ist das nun Interregio oder Intercity? Ich weiß es nicht ... Wie war das beim Vorbild, wenn Wagen beider Zuggattungen im Zugverband fuhren?




Im Mittelbahnhof findet die Zugkreuzung statt. Nachdem unser Fernzug eingetroffen ist, kann die Renn-Ludmilla, frisch für 140 km/h ertüchtigt und mit Wendezugsteuerung ausgestattet, mit ihrem Doppelstockzug ausfahren.




Ein anderer Aspekt der 90er Jahre war der Ausverkauf der Nebenbahnen, vor allem in der ehemaligen DDR. Der Verkehr wurde noch einige Jahre aufrecht erhalten, teils mit kuriosen Zugzusammenstellungen. Im folgenden Beispiel sind die 2000 PS der Babelsbergerin für zwei Reisezugwagen auf der Nebenbahn wohl dicke ausreichend:



Kurze Hintergrundinfo zum zweiten Wagen im Zugverband: es handelt sich um einen DR-Y/B 70-Wagen, diejenigen mit dem hohen Dach. Ein einziger wurde in den Interregio-Farben lackiert, aus Versehen, wie es hieß. Gab es wirklich, siehe hier: drehscheibe-online.de Er wurde die meiste Zeit in Nahverkehrszügen eingesetzt.




Zugkreuzung mit dem etwas edleren Pendant im Nebenbahnhof:




Eine Parade muss sein, zumal wenn die Sonne einen ihrer derzeit seltenen Strahlen hineinwirft. Die 103 musste ihren Fernzug offenbar an die 120 abgeben ...




... die dann auch auf die Strecke geht.



Gegen Ende der 90er tauchten dann die ersten verkehrsroten Fahrzeuge auf deutschen Gleisen auf. So ergab sich eine kleine Aufstellung der formschönen DR-Maschinen.




Viele Grüße
David




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zuletzt bearbeitet 12.01.2022 | Top

RE: Davids Dachbodenbahn - Züge der 90er Jahre

#21 von Emmentaler , 13.01.2022 10:02

Hallo David

Ein ganz schön irrer Aufbau mit all den Kabel
Und das mit der Schiebebühne find ich auch toll.

Grüsse
Walter


Meine Bahnbilder auf Flickr: https://www.flickr.com/photos/184625997@N03/


 
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Frage zur Babelsbergerin

#22 von Schindlerdosto , 12.02.2022 22:24

Hallo David,
mein Bbds liegt leider noch in einer Kiste und wartet auf die Beschriftung.

Sag mal - ist die Babelsbergerin eine umgebaute Gützoldnudel? Die Loks sind ja schon sehr rustikal

Paul


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RE: Frage zur Babelsbergerin

#23 von Kehrdiannix , 13.02.2022 17:48

Hallo Paul,

also, die Bezeichnung "Nudel" ist mir neu, aber ja, das ist ein altes Gützold-Modell. Das habe ich vor langer Zeit mal hier im Forum vorgestellt: RE: Umbau einer Gützold 118 auf AC Inzwischen hat sich am Innenleben aber noch einiges getan, z.B. hat der Motor eine Schwungmasse erhalten. So fährt sie nun wirklich gut. Und ja, sie ist sichtlich älter als moderne Modelle, aber ich lasse sie immer noch sehr gerne fahren. Das gefiel mir immer schon an den alten Gützold-Modellen: sie waren stimmig, da haben die Konstrukteure damals gute Arbeit geleistet. Ich liebäugele auch schon länger mit einer Taigatrommel BR 120 ... Hat jemand eine zu Hause liegen, die nicht mehr gebraucht wird? :-)

An dem Beschriftungsbogen des Bbd habe ich auch schon lange nicht mehr weitergearbeitet. Wenn ich im Moment Zeit für die Moba habe, dann geht sie für andere Sachen drauf. Aktuellstes Projekt ist der Umbau einer alten Roco BR 111. Hier soll aus der rechten 111 mit der linken als Ersatzteilspender wieder ein vollständiges und für AC umgebautes Modell entstehen:

Bild entfernt (keine Rechte)


Viele Grüße
David




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MoBa_NooB und _MoBaFlo_ haben sich bedankt!
 
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RE: Frage zur Babelsbergerin

#24 von MoBa_NooB , 14.02.2022 20:51

Kannst ja dann den übrig gebliebenen Teilespender noch weiter zu Sonderbeladung verarbeiten


Gruß aus München
Finlay

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