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RE: Studie einer funktionsfähigen Oberleitung in Spur N

#1 von ckuhnertb , 14.02.2021 19:53

Guten Abend,

mein persönlicher Favorit ist ja elektrischer Verkehr in Epoche 4. Also habe ich meine Anlage mit Sommerfeldt Oberleitung ausgestattet damit die Lokomotiven mit angelegtem Stromabnehmer fahren können. (Das ist mit funktionsfähig gemeint)



Ich habe zwar eigene Sondermasten und Fährdrähte in größerer Länge angefertigt, die Fahrdrahtstärke ist jedoch original Sommerfeld 0,4/0,35mm.
Auf dem Übersichtsbild ist das mit grau lackiertem Fahrdraht kein Problem. Wenn ich aber näher ran gehe dann schon:



Ich verwende schon länger nicht mehr die originalen Stromabnehmer sondern Finescale-Stromabnehmer von finescalemuc.de.

Jetzt habe ich eine erste Studie erstellt ob es nicht feiner geht. Ich habe also mal versucht Fahrdrähte aus Federstahl in 0,3/0,2mm und rein 0,2mm anzufertigen. Dazu verwende ich das Robbe Schweißgerät:





Im Vergleich einige Masten: Turmmast von Viessmann, einmal Sommerfeldt und einmal NTrain



Die Fahrdrähte sind 300mm lang, im Vergleich ist auch einmal original Sommerfeldt dabei.



Dann habe ich das ganze mal auf einer kurzen Strecke aufgebaut: (links 0,3/0,2mm, rechts nur 0,2mm)



Im Vergleich einmal zu sehen wie stark der Stromabnehmer an den Fahrdraht drückt:




Die Stromabnehmer sind zwar Finescale, aber auch dort habe ich die Federn geschwächt (überdehnt) um den Druck zu vermindern. Die Schablone für das Kettenwerk muß noch etwas angepasst werden für einen kleineren Abstand Fahrdraht und Tragseil.

Die Probefahrten auf den ersten 60cm haben funktioniert, das ganze ist grundsätzlich machbar und wird bei einer möglichen Deisterbahn 2 zum Einsatz kommen mit einem Fahrdraht 0,3/0,2mm.


Viele Grüße
Carsten

Barsinghausen an der Deisterbahn: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=169327


modelleisenbahnperm hat sich bedankt!
 
ckuhnertb
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RE: Studie einer funktionsfähigen Oberleitung in Spur N

#2 von floete100 , 15.02.2021 09:10

Hallo Carsten,

als Fan einer - gerade auch funktionsfähigen, d. h. aufgebügelt zu befahrenden - Oberleitung kann ich nur sagen: Hut ab, alle Achtung !

Einen Einwand habe ich allerdings - in einem Punkt sind Deine OL-Ketten nicht vorbildgerecht: Fahrdraht und Tragseil verlaufen parallel, alle Hänger sind gleich lang. "In echt" gilt auch für die Ketten, was ich in meinem Anlagenthread für Quertragwerke ausgeführt habe: Die ersten und letzten Hänger jeweils in Mastnähe sind die längsten. Mit zunehmender Entfernung von den Masten werden die Hänger kürzer, woraus sich ein parabelförmiger Verlauf des Tragseils ergibt - höchster Punkt/längster Hänger am Mast, tiefster Punkt/kürzester Hänger in der Mitte der Kette.

Gruß
Rainer


Am Ende wird alles gut.
Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..

Mein Anlagenthread: Die unendliche Geschichte ...

Mein schwierigstes "Winzprojekt": Inneneinrichtung Kabinentender BR 50


 
floete100
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