Im Rahmen der Kriege (erster Weltkrieg und zweiter Weltkrieg) kamen verschiedenste amerikanische Kriegs-Güterwagen nach Europa und letztlich unter anderem zur DB. Aufgefallen sind die Wagen durch ein abweichendes Lichtraumprofil. Insbesondere die Wagen, die zuerst nach Großbritannien kamen waren dem britischen Lichtraumprofil angepasst, das kleiner ist, als das in Deutschland.
Übernommen wurden die Wagen auf unterschiedlichen Wegen. Wagen aus dem ersten Weltkrieg waren häufig Beutewagen. So wurden Wagen amerikanischen Ursprungs aus Serbien abgefahren, die teilweise kurz zuvor an Serbien geliefert wurden. Ein anderer Weg war, dass die Wagen erst im Zuge des zweiten Weltkriegs zur DR kamen. Beispielsweise wurden von Amerika der jungen PKP nach dem ersten Weltkrieg Wagen als Aufbauhilfe geliefert. Diese wurden dann von der DR weggenommen.
Ein dritter Weg war, dass die Wagen, die ab der Mitte des zweiten Weltkriegs erst mal nach Großbritannien kamen und meist durch das USA Transportation Corps (USATC) genutzt wurden. Nach der Invasion in Frankreich und dem Kriegsende kamen dann diese Wagen auch nach Deutschland. Eine große Anzahl dieser Wagen wurden von der jungen Bundesbahn 1949 übernommen (oder mussten übernommen werden). Dabei waren einige Wagen, die nicht wirklich brauchbar waren. Aber es gab auch Wagen, die erstaunlich lange genutzt wurden.
Die Wagen die über Großbritannien nach Europa kamen entsprachen dem britischen Lichtraumprofil. Wagen, die beispielweise im ersten Weltkrieg direkt nach Frankreich geliefert wurden, oder Fahrzeuge, die im zweiten Weltkrieg erst mal in den Nahen Osten gingen, nutzten kontinentaleuropäische Lichtraumprofile.
Hier mal eine kleine Parade:
Welche Wagen habt Ihr? Zeigt doch bitte mal Eure Modelle und scheibt hier Eure Informationen dazu.
Die Vorstellung der Wagen möchte ich mal mit einem wenig brauchbaren Wagen beginnen: G 09. Dieser Wagen war für das britischen Lichtraumprofil ausgelegt und hatte für die Verhältnisse in Deutschland deutlich zu wenig Ladefläche. Im Miba Band 1.1 über die Gedecken Güterwagen gibt es einige Fotos, die diese Wagen bei der DB zeigen. Besonders gut gepflegt waren sie nicht. Aber gleich zu Beginn konnte man auf die Wagen noch nicht verzichten. Dieses Roco Modell mit Ursprung von Klein Modellbahn sieht eigentlich viel zu schön aus.
G 09 162 384, REV FW 2.6.55, Roco 76845
Interessanterweise wurden die allerletzten Wagen G 09 bei der DB erst 1964 ausgemustert.
schickes Thema mal wieder. Ja, diese sehr schmalen Fahrzeuge wanderten schnell in interne Dienste ab. Der PwG, den Du auch zeigst, ist wohl auch nur als Modell "schön", im Original waren die nicht so beliebt. Der Vierachser verkündet ja seine Bahndienstverwendung schon durch die grüne Farbe.
Oder es wurde was anderes draus gestrickt, die Zweiachser dürften kein langes Leben gehabt haben.
Es gab einige kurzlebige Umbauten in der 50er Jahren, zum Beispiel die KKd49-Zementwagen als Konversion vierachsiger Kesselwagen. Mehrfach umgebaut wurden vierachsige Flachwagen SSkm49, die noch bis in die 70er als Coil-Transporter liefen. An diesen "Umbauwagen" war die Herkunft zuletzt kaum noch zu erkennen - breitere Ladeflächen und neue Drehgestellen veränderten das Erscheinungsbild völlig. Da gab es doch auch Modelle vom Magister... Roco hat manche davon auch noch mal aufgelegt.
Aus meiner Frühzeit (70er Jahre) habe ich noch ein paar Roco-Flachwagen mit DB-Beschriftung SSkm49, die aber so nicht stimmen. Es sind für den amerikanischen Markt bestimmte Modelle, die nur duch Anbau von Puffern und Umbeschriftung europäisiert wurden. Und im Gegensatz zu den Kriegsbauarten, die Du beschreibst, sind die für das riesige kontinentalamerikanische Lichtraumprofil gebaut. Roco hatte auch Sechsachser und Tieflader auf diese Art eingedeutscht. Bei mir dürfen die als Exoten trotzdem noch ab und an mitfahren.
Vielleicht komme ich im Lauf des Tages zum Fotografieren, dann steure ich gerne was bei.
Mit freundlichem Gruß
Stefan
Epoche III/IV Deutsche Bundesbahn Südwestdeutschland 2L-GS analog
Danke Stefan für Deine Informationen. Dann freue ich mich schon mal auf Deine Fotos. :D
Hier mal noch das G 09 Modell von Klein Modellbahn:
G 09, 162 384, Klein Modellbahn 3132 mit Revisiondatum 08.12.55 (und der gleichen Wagennummer, wie das Roco Modell )
Die Puffer der Wagen sind etwas seltsam dimensioniert. Das sind wohl amerikanische Standardpuffer. Die wurden einfach so übernommen. Und bei der DB hat man das an den Wagen, die nicht wirklich gut unterhalten wurden, nicht mehr geändert.
Interessant ist das Foto eines G 09 Modells mit zerkratzter Türe. So wird das Modell im Miba Buch 1.1 zu den Gedecken Güterwagen auch dargestellt und es wird dort auch ein Foto eines derart malträtierten Originals gezeigt.
Scheinbar endet „Deutschland“ in Epoche 3 und 4 immer noch an der innerdeutschen Grenze und betrifft nur den westlichen Teil, genannt BRD. Dafür gibt es von Ree ja 3 Beschriftungsvarianten des TP „Plat“. Zieht man auch den östlichen Teil mit in Betracht, genannt DDR, gibt es von Ree noch einen weiteren „Plat“, ausserdem einen TP „Frigo“ und 2 TP „Couvert“. Ausserdem von Makette noch 3 TP Kesselwagen. Den Güterzugbegleitwagen von Sachsenmodelle gab es auch als DR der DDR. Fotos mache ich aber keine, gibts im Internet genug.....
den "falschen Fuffziger" habe ich mal fotografiert. Wie gesagt, davon gab es kein Vorbild.
Im Gegensatz zu den Kriegsbauarten ist die Ladefläche ausgesprochen breit.
deine "falschen Fuffziger" haben Bettendorf US Drehgestelle, welche als Rüstungshilfe bereits 1917 nach Frankreich und Belgien verschifft wurden. Irgendwo hatte ich mal Bilder gesehen, wo diese Wagen in den USA auf Schiffe verladen wurden, nachdem sie per Achse an die Ostküste in Güterzügen liefen. Bei der US Library of Congress könnte man fündig werden.
Die Bettendorf Drehgestelle wurden im Kriegseinsatz erprobt und deren Entwicklung noch nicht ganz abgeschlossen. Bei den US Bahngesellschaften tauchten diese Drehgestelle erst in den 1920er Jahren auf und lösten die älteren Archbar Fachwerkdrehgestelle ab.
Zitat Scheinbar endet „Deutschland“ in Epoche 3 und 4 immer noch an der innerdeutschen Grenze und betrifft nur den westlichen Teil, genannt BRD. Dafür gibt es von Ree ja 3 Beschriftungsvarianten des TP „Plat“. Zieht man auch den östlichen Teil mit in Betracht, genannt DDR, gibt es von Ree noch einen weiteren „Plat“, ausserdem einen TP „Frigo“ und 2 TP „Couvert“. Ausserdem von Makette noch 3 TP Kesselwagen. Den Güterzugbegleitwagen von Sachsenmodelle gab es auch als DR der DDR. Fotos mache ich aber keine, gibts im Internet genug.....
Ralf, stell doch einfach ein paar Links hier ein. In der Tat habe insbesondere für die Epoche III keine Fotos von Modellen amerikanischer Wagenbauarten der DR der DDR. Und Fotos von Ree-Wagen habe ich auch nicht.
Eine TP Wagen Modell, gedeckter Wagen von Fleischmann, ist oben im ersten Foto.
Zum Güterzugbegleitwagen, bei der DB Pwg 09 (ex Pwg DR-A, Pwg DB-A), hast Du da eine Modellvariante von Sachsenmodelle? Ich kenne nur einen DR der DDR Güterzugpackwagenmodell der deutschen Kriegsbauart (K)Pwgs 44.
Zitat Im Nachbarforum habe ich den DR TP schon mal vorgestellt:
Niederboard und Flachwagen müsste ich auch noch haben
Übrigens habe ich die Sache immer so verstanden daß es die Vierachs-TP Wagen nur bei der DR gab, weil die DB ihre Exemplare an Frankreich zurückgab.
Von Fleischmann gibt es diese Modelle, d.h. Wagen die im ersten Weltkrieg nach Europa kamen und dann entweder noch im ersten Weltkrieg an deutsche Bahnverwaltungen fielen oder im zweiten Weltkrieg aus besetzten Ländern wie Polen und Frankreich weggenommen wurden. Im Miba Band 1.1 über die Gedecken Güterwagen wird angegeben, dass wie Du Ulf schreibst, die Wagen direkt nach Frankreich zurückgingen. Allerdings blieben Wagen, die schon zu Bahndienstwagen umgebaut wurden.
Der Pwg 09 (ex Pwg DR-A, Pwg DB-A) war wohl der Beweis, dass nicht alles was von Pullman gebaut wurde, mit Luxus gleichzusetzen war. Die Wagen kamen im zweiten Weltkrieg über Großbritannien auf den Kontinent. Die Basis der Wagen waren die G 09. Das wurde beim deutschen Kriegspackwagen (K)Pwgs 44 genauso gemacht. Bei beiden Wagen wurde allerdings die Federung der Güterwagenbauart übernommen. Damit war diese für die leichten Wagen viel zu hart. Das waren dann rechte Knochenschüttler.
Die Pwg 09 waren bei der DB ebenso wie die G 09 nur so lange wie nötig im Einsatz. Trotzdem haben einzelne Wagen bis 1964 überlebt.
Eine Möglichkeit für eine Zweitnutzung war die als Werkkurswagen. Sachsenmodelle hat so ein Modell: Werkskurswagen 1214 Kar, Sachsenmodelle 76210
Noch ein Nachtrag zum Sachsenmodelle/Tillig Modell hier: Das Modell ist zu breit geraten und passt in der Breite eher zum deutschen Lichtraumprofil. Im Miba Heft zu den Güterzuggepäckwagen gibt es ja immer Vorschläge zum Supern der Modelle. Auch zu diesem Pwg gibt es den Vorschlag den Wagen mit der Säge schmaler zu machen. Das ist dann wie im Beitrag von Stephan-Alexander: viewtopic.php?p=2261939#p2261939 Nur wird längs gesägt und es kommt nicht unbedingt ein Decoder in das Modell.
ZitatDie Vorstellung der Wagen möchte ich mal mit einem wenig brauchbaren Wagen beginnen: G 09. Dieser Wagen war für das britischen Lichtraumprofil ausgelegt und hatte für die Verhältnisse in Deutschland deutlich zu wenig Ladefläche.
Und recht schlechte Laufeienschaften. Die ganzen Zweiachser sollen wohl eher schlecht gelaufen sein. Die waren als "Bausatz" nach Deutschland gekommen. Fahrgestell, Seitenwände, Kopfwände und Dach und konnten dann schnell zusammengesteckt werden.
ZitatDie Puffer der Wagen sind etwas seltsam dimensioniert. Das sind wohl amerikanische Standardpuffer. Die wurden einfach so übernommen. Und bei der DB hat man das an den Wagen, die nicht wirklich gut unterhalten wurden, nicht mehr geändert.
Zumindest bei den Güterzugbegleitwagen wurden die Puffer auf einer Hartholzplatte montiert, um sie zu verlängern. Ich hab mich auch schon gewundert, warum die Puffer so komisch dimensioniert sind. Die amerikanischen Bahnen hatten zu der Zeit schon längst eine Mittelpufferkupplung. Eigentlich kann es nicht daher kommen. Oder kommen die Puffer von den britischen Bahnen?
Makette 4558, Kesselwagen VEB Kombinat Deutzen, Ladegut Öle, Wagen 87, Revision: kein Datum
Makette 4556, DR Kesselwagen, vermietet an VEB Kombinat Deutzen, Ladegut Öle, Revision 23.5.55
Die Makette Kesselwagen Formen gehören heute der Firma Heris. Ob die wohl mal wieder aufgelegt werden?!
REE Modeles WB-540, DRUSSR-Zone, Seefische Kühlwagen TTnf mit 4 Eisluken im Dach, Wagennummer 19-92-02, Heimat RAW Berlin, Revision 4.12.51 Allerdings ist umstritten ob es diesen Kühlwagen tatsächlich bei der DR gegeben hat. Zumindest gibt es bis heute keinen Bildbeweis dazu.
Stefan hat die KKd49-Zementwagen bereits angesprochen.
Bei diesem Modell kann ich den Ursprung nicht genau nennen. Ich vermute, dass der Wagen im zweiten Weltkrieg nach Europa kam. Die Wagen waren zuerst Tankwagen. Das Klein Modellbahn Modell hier zeigt einen Wagen bei dem die DB nur wenig geändert hat. Eigentlich wurden nur die Anschriften angepasst. Selbst die olivgrüne Farbe ist geblieben. Genutzt wurde das Original als Dienstgüterwagen für Dieselkraftstoff (DK).
Zitat ... Es gab einige kurzlebige Umbauten in der 50er Jahren, zum Beispiel die KKd49-Zementwagen als Konversion vierachsiger Kesselwagen. Mehrfach umgebaut wurden vierachsige Flachwagen SSkm49, die noch bis in die 70er als Coil-Transporter liefen. An diesen "Umbauwagen" war die Herkunft zuletzt kaum noch zu erkennen - breitere Ladeflächen und neue Drehgestellen veränderten das Erscheinungsbild völlig. Da gab es doch auch Modelle vom Magister... Roco hat manche davon auch noch mal aufgelegt. ...
Hallo Stefan, Deine SSkm49 (ex SSy-DR-A und spätere R(l)mmp 660) sind laut dem Miba Güterwagen Band 8 Drehgestell-Flachwagen gar nicht so falsch. So wie Deine Modelle sind, entsprechen diese wohl dem amerikanischen Original. Bei der DB wurden sie dann erst nachgerüstet und dann mehrfach umgebaut. Aber es könnte durchaus plausibel sein, dass einige Wagen bei der DB erst mal ohne "Nachrüstung" eingesetzt wurden.
ich kann nur den USTC-Pwg in DB-Diensten (Tillig) beisteuern.
Wobei es Bände über die Beliebtheit dieses Begleitwagen spricht, daß schon während des Krieges die amerikanischen Eisenbahnpioniere ihn ganz schnell abgestellten, wenn sie einen "richtigen" Güterzugpackwagen kapern konnten.
EDIT: Den amerikanischen 00 von Fleischmann habe ich als DB-Version in meinen Kohlenganzzug. Allerdings komme ich z. Zt. nicht an ihn ran, deshalb gibt es nur ein älteres Bild von ihm:
Zitat REE Modeles WB-540, DRUSSR-Zone, Seefische Kühlwagen TTnf mit 4 Eisluken im Dach, Wagennummer 19-92-02, Heimat RAW Berlin, Revision 4.12.51 Allerdings ist umstritten ob es diesen Wagen tatsächlich gegeben hat. Zumindest gibt es bis heute kein Foto dazu.
Gruß Michael
Die USA lieferten an die Soviet Union ebenfalls Rüstungshilfe während des 2. WK. in Form von wirtschaftlicher Aufbauhilfe mit Güterwagen jeglicher Art, darunter auch Icebunker Refrigerator Cars, Kühlwagen mit Eisbehältern für Stangeneis. Die Sovietarmee setzte einen Teil dieser Güterwagen beim "Sturm auf Deutschland" ein als Nachschub für die kämpfenden Truppen. Was nach der deutschen Kapitulation 1945 in der SBZ an Wagen aus Rußland sich in Deutschland befand wurde seitens der Soviet Armee Eisenbahn Kommandantur dem Fahrzeugpark der Deutschen Reichsbahn zugeteilt, um vornehmlich die Soviet Armee mit Lebensmitteln zu versorgen. Mit den Wagen US Amerikanischer Herkunft konnte die Sovietische Staatsbahn auch nicht viel anfangen weswegen sie in Länder abgegeben wurden, welche einen Mangel an Güterwagen zu verzeichnen hatten als Ersatz für die Wagen, welche als Reperationsleistung zuvor abgezogen wurden.
Verschifft nach Rußland wurden alle Wagengattungen aus den USA, welche speziell für den Export gebaut wurden oder ältere Wagen, welche den moderneren Ansprüchen nicht mehr genügten. Seitens der USA rechnete man auch nicht mit einem langen "Überleben" der exportierten Eisenbahnfahrzeuge, sie waren für den Kriegseinsatz angedacht und der "Totalverlust" wurde mit einkalkuliert.
Bereits schon in den 1890er Jahren stellten deutsche Eisenbahningenieure fest, daß die Federung der Viehwagen der im VDEV organisuerten Eisenbahnverwaltungen mit Blattfedern zu hart sei und den Tieren beim Transport zu große Qualen andiehen wurden. Man verwies auf die Palace Cars der C.C.C.C. = Canda Cattle Car Company underen besonders weich gefederten Drehgesrelle mit Schraubfedern hin und empfahl den preußischen Eisenbahnverwaltungen die Einführung jener Viehwagen. Viehwagen nach Bauart der Palace Cars der C.C.C.C. Mehrere preußische Eisenbahnverwaltungen lehnten dieses aber ab, es wäre wirtschaftlich billiger alles so zu belassen wie bisher und die Entsorgung verstorbener Tiere könnte man ja zu dem noch dem Frachtkunden in Rechnung stellen, was alles wegfallen würde, wenn man andere Wagen einsetzen würde, die das Tierwohl schützen.
In verschiedenen Publikationen um 1890 und später wurde mehrfach über diesen Mißstand aufmerksam gemacht. Wunderbar nachzulesen auch im Handbuch der Ingenieurwissenschaften "Der Eisenbahnbau" in 5 Bänden Ausgabe 1892.
Owp 09, 692 005, Br Unt 10.09.55 , Klein Modellbahn 3142 Wie klein der amerikanische Wagen ist, wird besonders deutlich wenn man ihn mit einem deutschen Wagen vergleicht, z.B. dem Ommr 33, 812 304, REV Dst 7.12.55, ZwBrUnt Bw Gr 22.3.57, Roco 76255 Der Wagen ist zwar keine echte Kriegsbauart, aber er wurde als Villach von 1939 bis 1943 gebaut.
es sieht so aus als ob du jetzt nach mir den Hilfszug brauchst (Nachlaufachse der 75.1 im ersten Bild).
Dann schicke ich dir passend zum Thema doch gleich den Hilfszug mit dem US-Kran von Roco.
Leider wieder nur ältere Bilder zusammen mit seinen Liliput-Gegenstück.
Wobei es die germanisierte Form des Bucyrus-Erie-Kranwagen m. W. wohl nicht in echt gegeben hat.
Kurioserweise hatte Roco eine spätere Digitalvariante mit Krupp als Herstellerangabe im Programm (weiterhin aber mit dem Bucyrus-Typenschild am Ausleger!).
Auch bei dem Bild von meinen OO-Wagen im vorherigen Beitrag sieht man, wie schmal und zierlich er zwischen den deutschen O-Wagen wirkt.
Mir ist auch erst jetzt aufgefallen, daß die US-Zweiachser alle nur jeweils nur einseitig Bremsklötze haben. Ich frage mich, wie stark sich das auf die Bremsleistung und Betriebssicherheit ausgewirkt hat.