RE: Alte Lok digitalisieren

#1 von jonasundsilke ( gelöscht ) , 02.01.2008 14:00

Hallo Zusammen,
ich möchte meine alte Lok digitalisieren. Es handelt sich um eine ca. 25 Jahre alte DHG 500 von Märklin im H0 Maßstab. Ich habe eine Mobile Station von Märklin. Was muss ich tun?


jonasundsilke

RE: Alte Lok digitalisieren

#2 von Gast , 02.01.2008 14:09

Hallo,

es gibt zwei Möglichkeiten:

umbausatz von Märklin oder ein mfx-Dekoderset von ESU 56352?.

Kostenpunkt Märklin ca 60,-€, ESU etwa 27,-€. Das ESU Set ist prinziell das gleiche Set.

Wolfgang



RE: Alte Lok digitalisieren

#3 von Michael.E ( gelöscht ) , 02.01.2008 15:15

Hallo Jonas?

Mit 25 Jahren ist deine Lok ja noch ein Neufahrzeug.
Lies Dir mal so zur Inspiration das hier durch.


Michael.E

RE: Alte Lok digitalisieren

#4 von jonasundsilke ( gelöscht ) , 02.01.2008 21:41

Besten Dank für die schnellen Antworten. Nun komme allerdings neue Fragen auf.
Wo bekomme ich den Decoder?
Muss ich auch einen anderen Moter haben?

Gruss

Jonas sein Vater
Christian


jonasundsilke

RE: Alte Lok digitalisieren

#5 von Michael.E ( gelöscht ) , 02.01.2008 23:59

Hallo Vater von Jonas,

Den entsprechenden Digitaldecoder kannst Du

bei einen Modellbahnhändler,
der Bucht
oder im Versandhandeln erwerben.

Ich gehe mal davon aus das es sich bei dem Maschinchen um die Märklin 3144 handelt. (orange?)

Der Fahrtrichtungsumschalter wird nicht mehr benötigt.
Den Motor brauchst Du nicht wechseln. Lediglich die alte Feldspule wird gegen einen Hamo Magneten getauscht. Bei der 3144 wäre das der ESU Permanentmagnet 5196 bzw Märklin 220450.

Bei den Tipps die Dir Wolfgang gab, müsste der entsprechende Magnet bereits enthalten sein. Am besten mal zum Fachhändler damit gehen.


Michael.E

RE: Alte Lok digitalisieren

#6 von Stellwerk , 03.01.2008 10:40

Hallo,

oder Du kaufst Dir das Märklin Set 60760. Kostenpunkt ca 37 Euros. Da ist alles enthalten was Du brauchst!

Grüße
Thomas


Viele Grüße aus dem Rheinland
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RE: Alte Lok digitalisieren

#7 von Thilo , 03.01.2008 13:01

Hallo,

von den Märklin Set 60760 rate ich lieber ab, da man davon leider wirklich nur die Motorbauteile verwenden kann. Der mitgelieferte Dekoder ist extrem anfällig für Kontaktstörungen und Spannungsschwankungen. Selbst auf blitzblanken Schienen (ein einsames Staubkorn scheint auszureichen) bleibt die Lok ständig wie festgenagelt stehen um dann langsam wieder anzufahren. Die Fortbewegung erinnert mich irgendwie an Kängurus.

Ich habe vier Loks mit diesen Set nachgerüstet. Alle haben inzwischen ESU- und Uhlenbrock-Dekoder erhalten.

Meine alten Märklin-Schätzchen erhalten inzwischen den Tams LD-W-11. Die Fahreigenschaften sind damit m. E. gut und der Motor wird unverändert weiterverwendet (nur der Fahrtrichtungsschalter wird durch den Dekoder ersetzt). Der LD-W-11 kostet ca. 14,00 EUR.

Viele Grüße

Thilo

EDIT: Zahlendreher berichtigt ops:


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RE: Alte Lok digitalisieren

#8 von RalfSchlo , 03.01.2008 13:40

Hallo Jonas und Jonas sein Vater Christian,

ich kann Thilo nur zustimmen.

Nehmt die Lok und prüft ob Sie analog ohne Probleme läuft.
Sollten hier schon Probleme auftauchen, wird sich dies bei der Digitalisierung nicht ändern.

Wenn Sie analog i.O. ist, dann würde ich den TAMS nehmen.
Der ist günstig und man muß nichts am Motor rumfummeln.
(Den Decoder gibt es direkt bei TAMS)

Habe dies bei einer meiner Loks (BR141) bisher erfolgreich gemacht.
Siehe hier.

Meine BR216 habe ich seinerzeit mit dem Märklin 60904 umgebaut und habe die Ruckelprobleme wie von Thilo beschrieben.

Ralf


Grüße aus dem Taunus
Ralf

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RE: Alte Lok digitalisieren

#9 von Heinzi , 03.01.2008 14:56

die aufgeführten gründe kann ich nicht nachvollziehen.
dennoch rate auch ich eigentlich vom decoder ab.
aus meiner sicht sind es aber die mangelnden einstellmöglichkeiten des decoders.

mit der ms würde ich zudem dringend raten den motor auf einen hla umzubauen. d.h die feldspule durch einen magneten auszutauschen.
grund ist der recht hohe stromverbrauch der in den meisten fällen mittels hla drastisch gesenkt werden kann. bei mir gab es loks die liefen mit der spule nur alleine. eine zweite (mit hla) brachte die ms bereits in überlast.
auf hla umgerüstet laufen bei mir 5 züge problemlos.

das set 60760 ist aber recht preisgünstig. für den decoder sind quisiquasi nur noch ein paar euro übrig. ist somit ein recht günstiger versuchsdecoder.

bei umbau bitte eine schnittstelle in die lok einbauen, dann kannst später jeden belibigen decoder einfach nachrüsten.


Gruss Heinzi
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RE: Alte Lok digitalisieren

#10 von jonasundsilke ( gelöscht ) , 03.01.2008 22:05

Hallo Zusammen,
danke nochmal für die Antworten.

@ Michael: Ich weis das es eine Märklin Lok ist. Leider habe ich keine Artikelnummer mehr. Die Lok ist allerdings blau. Gibt es eine Adresse, wo man nach Artikelnummern suchen kann Bei Märklin nicht.

@ Thilo und Ralf: Ich werde mal auf der TAMS HP nachschauen.

@ Heinzi: Was ist HLA?


gruss

Christian


jonasundsilke

RE: Alte Lok digitalisieren

#11 von Thilo , 03.01.2008 22:26

Hallo Christian,

wenn du die blaue DHG500 hast, müsste sie die Art.-Nr. 3078 haben.

HLA steht für "Hochleistungsantrieb". In deiner Märklin-Lok sitzt jetzt ein Allstrommotor mit dreipoligen Anker und Magnetspule. Beim HLA werden die beiden gemeinsam mit den Motorschild durch einen fünfpoligen Anker, einen Feldmagneten und einen anderen Motorschild ersetzt (der Motor wird dadurch zu einen Gleichstrommotor).

Es gibt allerdings verschiedene Motortypen mit unterschiedlichen Feldspulen, Anker und Motorschilder bei Märklin und ich weiß leider nicht welcher Motortyp in der 3078 steckt. ops:

Den LD-W-3 gibt es nicht mehr von Tams. Das Nachfolgemodell ist der LD-W-11, der bessere Fahreigenschaften abliefert und leichter programmiert werden kann. Zur Zeit bin ich dabei Stück für Stück meine verbliebenen Delta (und zum Teil auch die LD-W-3) durch den LD-W-11 zu ersetzen.

Ich hoffe ich konnte alle Klarheiten beseitigen.

Viele Grüße

Thilo


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RE: Alte Lok digitalisieren

#12 von wolfgang58 ( gelöscht ) , 03.01.2008 22:31

Hallo Christian,

bzgl. der ArtikelNr. kannst Du auch mal bei HFKern schauen:

Märklin-Loks


und dort unter Dieselloks DHG 500 oder DHG 700


wolfgang58

RE: Alte Lok digitalisieren

#13 von higi01 , 05.01.2008 18:12

Hallo Christian,
ich habe in meine DHG500 (307 den Decoder des Märklin Sets (60760) eingebaut. Dieser Decoder reicht für meine Zwecke aus.
Die Motorteile von diesem Set passen aber nicht. In meiner DHG500 war ein Scheibenkollektormotor verbaut. Man braucht die Motorteile vom Märklin Umbausatz 60903. Das Motorschild und der Feldmagnet haben andere Maße.

Gruß Thomas


 
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