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Rocos T3000e: Vorstellung und Vergleich mit Piko

#1 von Joeys Teppichbahn , 07.06.2021 01:42

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Roco T3000e: Vorstellung und Bildvergleich mit Piko




Unlängst hat Roco das erste Modell des neuen, viel erwarteten T3000e ausgeliefert. Dies nehme ich zum Anlass, Euch den Wagen einmal näher vorzustellen und ihn ebenfalls mit dem Konkurrenzmodell von Piko zu vergleichen.

Wie alle meine Vorstellungs- und Vergleichsberichten möchte ich auch an diesen weitgehend wertfrei herangehen (EDIT: ein paar Sätze könnten aber einen Hauch Ironie enthalten) und werde deshalb auch dieses Mal wieder hauptsächlich Bilder sprechen lassen. Möge sich jeder seine eigene Meinung bilden. Die Fotos sind alle mit meinem Telefon entstanden. Einige der Fotos sind wieder in Originalauflösung hochgeladen, diese könnt ihr wie immer über den Link unter den entsprechenden Bildern erreichen.


(1) Das Vorbild

Der T3000e (Bauart Sdggmrss) stellt eine direkte Weiterentwicklung des T2000 dar. Die Wagen sind für den Transport von Megatrailern ausgelegt, können aber auch Standardtrailer, Container und Wechselbehälter aufnehmen. Durch die Innenhöhe von 3 Metern des Laderaums eines Megatrailers steht in diesen entsprechend mehr Stauraum als in herkömmlichen Sattelaufliegern zur Verfügung. Bei Beladung mit Gitterboxen macht dies z. B. ein Plus von bis zu 33% aus.

Damit die Megatrailer nicht aus dem Lichtraumprofil der Bahnstrecken ragen, sitzen die Taschen, in welche die Auflieger verladen werden, beim T3000e besonders tief. Die Ladehöhe für Trailer beträgt lediglich 27 cm über Schienenoberkante

Die 34,2 Meter langen (LüP) und für maximal 120 km/h zugelassenen Wagen kommen auf ein Eigengewicht von 35 Tonnen. Zugeladen werden können weitere 100 Tonnen.

Die Wagen sind inzwischen weitverbreitet und kommen bereits bei zahlreichen EVUs zum Einsatz. Ein paar Beispiele wären VTG, TXL, Wascosa, GATX, AAE und die DB. Auf Joachims expliziten Wunsch möchte ich sein Lieblings-EVU Kombiverkehr natürlich nicht verschweigen.

Weitere technische Details und Abmessungen finden sich im Wagenflyer der VTG


(2) Das Modell: Roco 77390

Das erste von Roco ausgelieferte Modell ist ein Wagen der Kombiverkehr, beladen mit Aufliegern der DB Schenker. Der schwarze Grundrahmen ist für Detailfotos natürlich nicht ideal, ich hoffe, man kann aber dennoch alles wesentliche darauf erkennen.


Originalauflösung
Roco 77390 - Sdggmrss der Kombiverkehr, 37 80 4956 038-6

Die ganzen technischen Details der Neukonstruktion können der Roco Produktbeschreibung entnommen werden. Hervorheben möchte ich, dass Roco vorbildgercht Formvarianten mit zwei, bzw. vier Klappriegeln je Wagenhälfte (um z. B. auch 30ft Wechselbehälter transportieren zu können) und unterschiedlich ausgeführten Schutzgittern und Rangiertritten auflegt.


Der Wagen

Zunächst einmal weitgehend unkommentiert ein paar Fotos des mit LKW Aufliegern beladenen Wagens. Der Wagen wird hier bereits vollständig zugerüstet gezeigt, genaueres dazu im nächsten Punkt.


Originalauflösung
Wagenhälfte links - es handelt sich um die Ausführung mit vier Klappriegeln je Wagenhälfte


Originalauflösung
Beide Wagenhälften, verbunden per Jakobsdrehgestell


Originalauflösung
Rechte Wagenhälfte, ebenfalls mit vier Klappriegeln

Die auf diesem Foto zu sehenden, ab Werk montierten seitlichen Leitungen lösen sich und müssen neu fixiert werden.


Originalauflösung
Stirnseite (1), mit umgeklappten Rangiergriff


Stirnseite (2), die meisten Details sind Zurüstteile

Kommen wir zu Fotos des unbeladenen Wagens aus der Vogelperspektive.


Originalauflösung
Wagenhälfte links, unbeladen


Originalauflösung
Wagenhälfte rechts, unbeladen


Originalauflösung
Beide Wagenhälften, mit Übergangsgitter

Das Übergangsgitter habe ich an einer Wagenhälfte angeklebt. Davor konnte es sich zwischen den beiden Wagenhälften frei bewegen. Was zur Folge hatte, dass das Übergangsgitter nach Kurvenfahrten nicht mehr gerade ausgerichtet war, sondern weiterhin schief liegen blieb.

Beide Wagenhälften sind über einen zentralen Drehpunkt miteinander verbunden, welcher durch das aufgeschraubte Drehgestell fixiert wird.


Beide Wagenhälften getrennt


Beide Wagenhälften verbunden


Mit angeschraubtem Jakobsdrehgestell

Die äußeren Drehgestelle sind ebenfalls geschraubt. Die darunter liegende Kurzkupplungskulisse kann bei Bedarf entfernt und ein Wagenende vollständig zugerüstet werden.


Kurzkupplungskulisse


Die Stützblöcke

Dem Wagen liegen unterschiedliche Stützblockbauteile bei, mit denen zwei unterschiedliche Sattelhöhen dargestellt werden können.


Verschiedene Stützblöcke

Das Teil links (kleines Loch) bildet einen vollständig heruntergekurbelten Stützblock nach, z. B. bei Beladung mit Containern. Das Teil rechts (großes Loch) stellt den hochgekurbelten Stützblock bei Beladung mit LKW Aufliegern dar. Ich überlege noch, ob ich ggf. das linke Teil für die Beladung mit LKW Aufliegern verwende, damit die Auflieger noch etwas tiefer sitzen, indem ich das Loch etwas aufbohre.


Das Zurüsten

Roco wäre nicht Roco, wenn sie nicht wieder einen ganzen Berg an Zurüstteilen beilegen würden. Immerhin wollen und müssen die Bergheimer (AT) ja schließlich ihrem Ruf gerecht werden und diesen auch in Zukunft erfolgreich aufrechterhalten. Von daher gehören solche halbfertigen Plastikbausätze einfach mit zum guten Ton.

Spaß beiseite, aber diese kleine Spitze musste jetzt einfach sein. Das Zurüsten gestaltet sich nämlich erstaunlich einfach und liegt etwa auf dem selben Level wie beim T2000. Klar, am Anfang muss man sich bei der schieren Menge an beiliegenden Teilen erst einmal rein fuchsen. Wenn man dann aber einmal den Dreh raus hat, welches Teil wohin gehört, geht der Rest schnell und locker flockig von der Hand. Absolut kein Vergleich also zum "legendären" T3.


Zurüstteile des T3000e

Ich empfehle, sich vor dem Zurüsten die Teile vorzusortieren und mit diesen und der Anleitung "vertraut zu machen". Ich verwende dazu alte Plastedeckel.
In der Schüssel links oben befinden sich die Fährhaken, die Rangiertritte, die Rangiergriffe (welche unter den Puffern montiert werden) und die Containerzapfen (welche im Bereich des Jakobsdrehgestells angebracht werden).
In der Schüssel rechts oben sind die Rangiertritte, die Klappriegel für den Bereich über den äußeren Drehgestellen, die Bauteile der Stützblöcke, sowie die Bremszylinderattrappen.
In der Schüssel links unten haben wir die (für diesen Wagentyp fiktiven) Containerbrücken.
Bleibt noch die Schüssel rechts unten mit den seitlichen Klappriegeln.
In den Spritzlingen rechts befinden sich die herkömmlichen Kupplungshaken und Bremsleitungen, jeweils mit entsprechenden Attrappen bei Verwendung von Kupplungen.

Die Passgenauigkeit der Zurüstteile und der Aussparungen bzw. Bohrungen im Wagenkasten um erstere zu montieren sind - bis auf eine Ausnahme - vollkommen in Ordnung. Einige der Zurüstteile sind wieder exakt abgezählt, andere Teile wie z. B. Fähr-/ Zurrhaken, Klappriegel, Rangiergriffe und Containerzapfen liegen teils doppelt bei. Die Wagen werden mit Standard Bügelkupplungen ausgeliefert. Die Roco Kurzkupplungen wurden weggespart, um einen traurigen Banker zu beglücken. Bei den T2000 lagen (zumindest früher, wie's heute ist, weiß ich nicht) noch Kurzkupplungen bei.


Containerzapfen oberhalb des Jakobsdrehgestell

Die einzigen Teile, welche nicht auf Anhieb gepasst haben, sind die gelben Containerzapfen oberhalb des Jakobsdrehgestells. Diese habe ich so lange mit einer Feile nachbearbeitet, bis sie in die vorgesehenen Löcher passten. Aber hey, so kommt gleich noch ein bisschen ACME Feeling auf.


Die Sattelauflieger

Die "neuen" Sattelauflieger von Roco dürften inzwischen ja soweit bekannt sein. Auch diese müssen zugerüstet werden. Bei mir hat ein Rücklicht gefehlt. Die Trailer lassen sich für die Verladung auf Taschenwagen vorbildgerecht absenken. Dazu einfach den Auflieger auf den Rücken legen und die Achsen eindrücken.


Vergleich zwischen abgesenktem Trailer (vorne) und Trailer in Standardposition (hinten).


Vergleich zwischen abgesenktem Trailer (vorne) und Trailer in Standardposition (hinten).


Beladung mit Trailern in Transportstellung.

Beide Auflieger auf dem Foto sind im abgesenktem Zustand. Der Trailer links sitzt auf dem hohen Stützblock, der Auflieger rechts sitzt lose auf den abgesenkten Stützblock.


(3) Der Vergleich: Roco vs Piko

Kommen wir zum Vergleich der Modelle des T3000e von Roco und Piko. Gerade hier empfehle ich Euch, die Fotos in Originalauflösung anzuschauen, um die Unterschiede zwischen den Wagen besser erkennen zu können.

Verglichen werden hier der schwarze T3000e der Kombiverkehr von Roco (77390) und der orangene Wascosa von Piko (54777).

Im Gegensatz zu Roco wird der Piko T3000e bereits komplett zugerüstet ausgeliefert. Von Piko wird lediglich die Formvariante des Wagens mit vier seitlichen Klappriegeln je Wagenseite angeboten. Bei Piko ist der Stützblock immer im abgesenkten Zustand dargestellt. Die Imitation des Sattelbocks muss bei Beladung mit Aufliegern separat angesteckt werden.


Originalauflösung
Gesamtansicht aus der Vogelperspektive: Roco oben, Piko unten


Roco oben, Piko unten

Beim Roco Wagen liegt der gesamte Rahmen (und dadurch auch die gesamte Wanne) deutlich höher als beim Piko Modell, was den Wagen wesentlich hochbeiniger erscheinen lässt. Dadurch ist auch deutlich mehr der Drehgestelle sichtbar, als beim Piko Modell und als es eigentlich sollte. Dies ist auf den folgenden Fotos gut erkennbar:


Originalauflösung
Vergleich der äußeren Drehgestelle und der Rahmen: Roco links, Piko rechts



Originalauflösung (Roco), Originalauflösung (Piko)
Die Jakobsdrehgestelle: Roco oben, Piko unten


Die Stirnseiten: Roco links, Piko rechts, beim Piko Modell ist der Rangiertritt leider abgebrochen



Drehgestellbefestigung: Roco oben, Piko unten

Beim Roco Modell sind beide Wagenhälften zusammen mit einer Schraube befestigt, bei Piko je Wagenhälfte mit einer Schraube. Dies führt dazu, dass es die Wagenhälften des Piko Wagens bei Belastung (wenn also z. B. während der Fahrt weitere Wagen dranhängen) in der Mitte ein ganzes Stück auseinanderzieht. Zur Demonstration zwei Fotos:


Pikos Jakobsdrehgestell im "Normalzustand"


Pikos Jakobsdrehgestell unter Belastung, hier künstlich "simuliert"

Für das Problem des Auseinanderziehens gibt es Lösungsvorschläge in einer gewissen Online Drehscheibe, welche dann aber Mindestradien von 60 cm erfordern.

Zum Schluss des Vergleichs noch beide Wagen mit Aufliegern beladen, die Auflieger sind dabei jeweils nur lose aufgesetzt.


Originalauflösung
Wagen von Roco. LKW Walter Auflieger: Piko. DB Schenker Auflieger: Roco


Originalauflösung
Wagen von Piko. LKW Walter Auflieger: Piko. DB Schenker Auflieger: Roco

Da die Auflieger soweit bekannt sein dürften, gehe ich nicht näher auf diese ein. Der Trailer von Roco ist dem von Piko jedenfalls meilenweit vorraus, letzterer eigentlich für die Tonne.


(4) Mein persönliches Fazit (und etwas Eigenwerbung)



Einen eindeutigen Gewinner gibt es meiner Meinung nach nicht. Beide Wagen sind auf ihre eigene Art und Weise kompromissbehaftet. Roco liegt bei der Konstruktion (Stichwort federnde Verbindung zwischen den Wagenhälften), beim Detaillierungsgrad und bei den Variantenunterschieden eindeutig vorne. Dafür kann Piko beim Gesamteindruck durch die tiefer liegenden Rahmen und Wannen, welche die Drehgestelle seitlich deutlich mehr verdecken, punkten.

Wer bereits einen Roco T2000 besitzt und mit diesem zufrieden ist, kann jetzt bei Rocos T3000e ebenfalls bedenkenlos zuschlagen. Denn der T2000 ist ja schließlich auch nicht kompromisslos umgesetzt.

Ich bin jedenfalls auch nach diesem Beitrag noch immer unentschlossen, ob ich meine weiteren vorbestellten Roco T3000e stornieren soll und auf Kombimodell warte (sofern von denen der Wagen jemals kommt), oder ob ich meine vorbestellten Wagen abrufe und sie ggf. später noch gegen die Kombimodelle tausche.


Zum Abschluss möchte ich mich bei Euch für Eure Aufmerksamkeit bedanken und hoffe, dass ich zumindest Euch eine etwaige Kaufentscheidung erleichtern konnte. Sollte Euch dieser Beitrag gefallen haben, so schaut gerne einmal in einem meiner älteren Vorstellungs- und Vergleichsberichte vorbei.

Ausführliche Vorstellung der ACME BR 120.1 (69376)
Bildvergleich: BR 245 von ACME und Piko
Bildvergleich: BR 193 (Vectron) der SETG: Christian Doppler (Piko) und Stille Nacht (Roco)
Die Baureihe 111 im Vergleich: Märklin, Roco und Piko
Prellböcke von der Stange - ein Bildvergleich
Bpmz der DB AG im Bildvergleich: ACME, LS Models und Roco

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen und Kommentare. In diesem Sinne.

LG
- Joey


LG, Joey ;)

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zuletzt bearbeitet 11.06.2021 | Top

RE: Rocos T3000e: Vorstellung und Vergleich mit Piko

#2 von Magdeburger , 07.06.2021 08:10

Moin Joey,
vielen Dak für deinen wie immer ausführlichen und detaillierten Vergleichs- und Vorstellungsbericht.
Danke das Du Dir diese Arbeit für uns Leser machst und somit wichtige Entscheidungshilfen lieferst.

Mein Fazit bleibt ziemlich resolut, ich verzichte zunächst auf den Einsatz der Wagengattung .

Viele Grüße
Steffen


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RE: Rocos T3000e: Vorstellung und Vergleich mit Piko

#3 von Anth0lzer , 07.06.2021 08:39

Hallo Joey,

vielen Dank für den ausführlichen Vergleich, mir gefällt der Roco T3000 recht gut, hab auch einige vorbestellt, schon alleine wegen den Aufliegern.
Schade dass Roco die Wagen so hochbeinig gemacht hat, gehen wohl davon aus dass viele Anlagen Buckelpisten sind

Aber sonst finde ich den gegenüber dem Piko doch recht gelungen und mit den Zurüstteilen schaut der einfach viel detailiertser aus.

Grüße

Hubert


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RE: Rocos T3000e: Vorstellung und Vergleich mit Piko

#4 von Wetterauer , 07.06.2021 10:46

Hallo Joey,

auch von mir ein "herzliches Dankeschön" für den sehr ausführlichen Bericht!

Ich habe mir von Roco die T3000e von "Wascosa" und "GATX" vorbestellt und freue mich schon auf die beiden Modelle.
Die Roco Auflieger gefallen mir einfach irgendwie besser. Und das die Wagen ein wenig "hochbeiniger" sind stört mich eigentlich nicht so sehr.

Gruß Stefan


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RE: Rocos T3000e: Vorstellung und Vergleich mit Piko

#5 von rufer , 07.06.2021 13:10

Danke für den Vergleich.
Könntest du noch darauf eingehen, wie das Mitteldrehgestell bei Roco nun gelöst ist? Ein simpler Drehpunkt wie beim T2000 oder ist etwas wie eine Kinematik verbaut?

Grüsse
Rufer


 
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RE: Rocos T3000e: Vorstellung und Vergleich mit Piko

#6 von Emmentaler , 07.06.2021 17:48

Hallo Joey

Vielen Dank für den Vergleich.
Soweit ich das für mich beurteilen kann werde ich wie schon bei den T2000 versuchen die Auflieger so tief wie möglich zu verladen.
Wird dann wohl so sein das ich die Stützböck zugunsten der Gesammtoptik (weg)optimieren werde.
Wenn ich mir so die Wagen beim Vorbild anschaue, da ist kaum Platz zwischen Wagenboden des T3000 und Unterseite Sattelauflieger.
Auf jeden Fall sollten die Auflieger Waagrecht stehen.

Grüsse
Walter


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RE: Rocos T3000e: Vorstellung und Vergleich mit Piko

#7 von RE10_10 , 07.06.2021 18:04

Hi Joey!

Vielen Dank für den wie immer so ausführlichen und tollen Vergleich mit den detailreichen Bildern

Es stimmt, ist echt schwer zu sagen welches Modell besser ist, Roco oder Piko. Dass die Auflieger im Roco Modell etwas höher stehen, stört mich persönlich schon. Ich weiß aber auch nicht, was ich mache - hab ja mal ein Roco T3000e Modell vorbestellt, dann kann ich es selbst auch mal vergleichen.


Viele Grüße
Stephan

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RE: Rocos T3000e: Vorstellung und Vergleich mit Piko

#8 von Joeys Teppichbahn , 11.06.2021 14:51

Moin zusammen,

ich sage vielen Dank für Eure zahlreichen Rückmeldungen und Kommentare!

Zitat von rufer im Beitrag #5
Könntest du noch darauf eingehen, wie das Mitteldrehgestell bei Roco nun gelöst ist? Ein simpler Drehpunkt wie beim T2000 oder ist etwas wie eine Kinematik verbaut?

Beide Wagenhälften werden über einen zentralen Drehpunkt miteinander verbunden und sind durch das angeschraubte Jakobsdrehgestell fixiert. Meinen Bericht habe ich überarbeitet und folgende Bilder ergänzt:







Die äußeren Drehgestelle sind ebenfalls angeschraubt.



Ich hoffe, dies konnte deine Frage beantworten.


Demnächst werde ich die Wagen testweise noch mit weiteren Aufliegern - u. A. auch Megatrailern - beladen. Die Bilder werde ich dann bei Gelegenheit zeigen.

Schönes Wochenende
- Joey


LG, Joey ;)

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RE: Rocos T3000e: Vorstellung und Vergleich mit Piko

#9 von Schumi1977 , 11.06.2021 21:05

Zitat von Joeys Teppichbahn im Beitrag #1
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Die Sattelauflieger

Die "neuen" Sattelauflieger von Roco dürften inzwischen ja soweit bekannt sein. Auch diese müssen zugerüstet werden. Bei mir hat ein Rücklicht gefehlt. Die Trailer lassen sich für die Verladung auf Taschenwagen vorbildgerecht absenken. Dazu einfach den Auflieger auf den Rücken legen und die Achsen eindrücken.


Vergleich zwischen abgesenktem Trailer (vorne) und Trailer in Standardposition (hinten).


Vergleich zwischen abgesenktem Trailer (vorne) und Trailer in Standardposition (hinten).


Beide Auflieger auf dem Foto sind im abgesenktem Zustand. Der Trailer links sitzt auf dem hohen Stützblock, der Auflieger rechts sitzt lose auf den abgesenkten Stützblock.


LG
- Joey


HI Joey,

Klasse Vergleich Vielen Dank für die Mühe!!!
Ich hab mal ne Frage. Kann das sein das die Stützen der Auflieger ausgefahren sind? normalerweise sollten 2 Versionen beiliegen. 1x ausgefahren, 1x eingefahren. Ich musste bei MOVE Wagen die eingefahrenen bestellen weil die nicht dabei waren.
Kann aber auch sein das es nur auf dem Foto so ausschaut.

VG
Andreas


 
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RE: Rocos T3000e: Vorstellung und Vergleich mit Piko

#10 von Emmentaler , 15.06.2021 09:10

Hallo Joey

Zitat von Joeys Teppichbahn im Beitrag #1
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Originalauflösung
Vergleich der äußeren Drehgestelle und der Rahmen: Roco links, Piko rechts



Mir kommt es auf diesem Bild so vor als ob beim Roco die Kupplung etwas höher sitzt als beim Piko?
Wenn dem so wäre ist möglicherweise in der Produktion / Montage was schief gelaufen und der Wagen sollte eigentlich tiefer sein.
Das hat ja B-Models auch schon so hinbekommen.

Grüsse
Walter


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