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Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#1 von robdocbirgit , 21.06.2021 16:07

Liebe Stummis,

ich habe eine Frage an Euch:

Zahlreiche Versuche das C-Gleis farblich zu behandeln und zu schottern habe ich mit leidlichen Ergebnissen hinter mir. Trotz Reinigung unter Einsatz von Wattestäbchen, Tüchern, Plastikschaber und Fingernägeln (autsch) leiteten meine Pukos anschließend nicht mehr richtig. Es war keine Rest-Farbe mehr auf den Pukos zu erkennen, aber nur der Einsatz von Schleifpapier konnte die Reinigung der Pukos bewirken und damit den ausreichenden Kontakt wieder herstellen. Werde ich, nachdem ich die herstellerseitige Brünierung (oder wie der dunkle Belag auf den Pukos auch heißen mag) abschleifen musste, nun mit Rost oder einer vermehrten Anfälligkeit für Dreckablagerung zu rechnen haben, so wie man es von Schienen behauptet, die mit Schleifpapier behandelt wurden?

Mit Dank im Voraus

Birgit


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#2 von hks77 , 21.06.2021 17:32

Hallo Birgit,

das kommt auch auf das Raumklima an. Hohe Luftfeuchtigkeit sollte unbedingt vermieden werden, dann gibt es keinen Rost an den Pukos.
Auch sonst ist das nicht so dramatisch, wie man öfter mal liest. Die Pukos sind doch recht unempfindlich und werden vom Schleifer ja auch immer geschrubbt.


Gruss Jürgen

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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#3 von E 44 , 21.06.2021 18:24

Moin Birgit,

aber du solltest es vermeiden Schienen und Puko’s mit Schleifpapier zu bearbeiten. Der Grund ist einfach: Die meisten nehmen so 200 er Schleifpapier, viele aber auch schon feineres (so um 600er Körnung) Schleifpapier. Das hinterlässt aber kleine Riefen, die sich mit der Zeit aber mit Staub, dem Abrieb von den Haftreifen und der Luftfeuchtigkeit absetzen. Das Saubermachen der Gleise kann dann irgendwann zur tortur werden, vor allen an stellen, wo man eh schon schlecht ran kommt.

Um Puko’s zu reinigen nehme ich mittelhartes Holz, was zwischen die Schienen passt. Das ist weicher als die Puko’s und tragen diese auch nicht ab und hinterlassen auch keine Riefen. Für die Schienen nehme ich einen ganz alten und abgenutzten Schleifschwamm. Körnung hat der so um die 2000. Da werden die Gleise sauber und ich muss nicht so oft putzen.

Farbe bekommst du mit einem Stück Holz locker runter von den Schienen, wie auch von den Puko’s.
Bei den Schienen einfach mit einer Kante überdies Schienenköpfe schieben, oder ziehen.


Liebe Grüße aus der Südheide
Raimund

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zuletzt bearbeitet 21.06.2021 | Top

RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#4 von robdocbirgit , 21.06.2021 18:53

Zitat von hks77 im Beitrag #2
Hallo Birgit,

das kommt auch auf das Raumklima an. Hohe Luftfeuchtigkeit sollte unbedingt vermieden werden, dann gibt es keinen Rost an den Pukos.
Auch sonst ist das nicht so dramatisch, wie man öfter mal liest. Die Pukos sind doch recht unempfindlich und werden vom Schleifer ja auch immer geschrubbt.

Lieber Jürgen,
Danke für deine rasche Rückmeldung! Das Schleifen war nur eine Notlösung, um die Farbe (Aqua color matt trocknet wahnsinnig schnell ab) abzubekommen. Rost habe ich bisher nur an den Schienen gesichtet, die ich im Wasserbad von den Resten meiner Schotterversuche befreien musste und nicht gut genug abgetrocknet habe. Ansonsten handelt es sich bei mir um einen "Wohnkellerraum".
LG

Birgit


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#5 von robdocbirgit , 21.06.2021 19:02

Zitat von E 44 im Beitrag #3
Moin Birgit,

aber du solltest es vermeiden Schienen und Puko’s mit Schleifpapier zu bearbeiten. Der Grund ist einfach: Die meisten nehmen so 200 er Schleifpapier, viele aber auch schon feineres (so um 600er Körnung) Schleifpapier. Das hinterlässt aber kleine Riefen, die sich mit der Zeit aber mit Staub, dem Abrieb von den Haftreifen und der Luftfeuchtigkeit absetzen. Das Saubermachen der Gleise kann dann irgendwann zur tortur werden, vor allen an stellen, wo man eh schon schlecht ran kommt.

Um Puko’s zu reinigen nehme ich mittelhartes Holz, was zwischen die Schienen passt. Das ist weicher als die Puko’s und tragen diese auch nicht ab und hinterlassen auch keine Riefen. Für die Schienen nehme ich einen ganz alten und abgenutzten Schleifschwamm. Körnung hat der so um die 2000. Da werden die Gleise sauber und ich muss nicht so oft putzen.

Farbe bekommst du mit einem Stück Holz locker runter von den Schienen, wie auch von den Puko’s.
Bei den Schienen einfach mit einer Kante überdies Schienenköpfe schieben, oder ziehen.



Lieber Raimund,

du bist mir ja mal wieder schnell zur Seite gestanden! Von deiner Empfehlung zu einem Hartholzstück hatte ich schon irgendwann gelesen. In Ermangelung eines solchen habe ich es redlich mit o.g. genannten Materialien versucht. Ich hoffe, dass ich den Pukos in Zukunft nicht mehr so hart zu Leibe rücken muss. Den heute erstmals gesichteten Rost hatte ich offensichtlich nur dem reinigenden Schienenwannenbad zu verdanken.
In allem was ich tue komme ich zwei bis drei Schritte voran und dann mindestens einen oder zwei wieder zurück. Habe mir gerade noch eine Portion Geduld bei ebay ersteigert. War extrem teuer, aber Hobby ist eben Hobby.......
Herzliche Grüße
Birgit


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#6 von dawa789 , 21.06.2021 21:56

Hallo Birgit,

Was war denn der Grund für die "Rolle rückwärts "?

Was hat denn beim schottern/colorieren nicht geklappt?

Interessiert mich mal, da ich noch im Aufbau bin aber irgendwann mein C Gleis auch mal bearbeiten will :-)

Gruß
Daniel


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#7 von Railstefan , 22.06.2021 17:10

Hallo Birgit,

halt auch mal Ausschau nach einem Roco-Schleifklotz (= Roco-Rubber) - der ist ziemlich gut geeignet, Dreck und auch Farbreste von Schienen etc wieder abzubekommen.

Gruß
Railstefan


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#8 von robdocbirgit , 22.06.2021 18:50

Zitat von dawa789 im Beitrag #6
Hallo Birgit,

Was war denn der Grund für die "Rolle rückwärts "?

Was hat denn beim schottern/colorieren nicht geklappt?

Interessiert mich mal, da ich noch im Aufbau bin aber irgendwann mein C Gleis auch mal bearbeiten will :-)

Gruß
Daniel


Hallo Daniel,

das Klagelied ist lang.

Zunächst die Schottergröße: Die Größe, die zwischen den Schwellen klein genug war, erschienen im Außenbereich zu nixich. Der größere Schotter erschien zwischen den Schwellen zu groß und überragte schnell mal die Pukos. Nachdem ich mich für "klein" zwischen den Schwellen und größer an den Seiten entschieden hatte, kam das Farbproblem:
Grauer Schotter wurde nach Behandlung mit Schotterkleber schwarz, der blassbraune wurde dunkelbraun, der Nachkauf des alten braunen Schotters (selbe Bestellnummer!) wurde zu meiner großen Freude dann nur minimal dunkler, womit sich braun alt und braun neu nicht auf eine Strecke bringen ließ ( Auf eine bestellte hellgraue Variante warte ich seit Wochen).
Dann habe ich die Gleisbettung und die verschiedenen Schotter mit einem Graubraun eingefärbt und war so leidlich zufrieden. Dann kam das Kontaktproblem mit den Pukos. An dieser Stelle hat mein Nervenkostüm geschwächelt.

Mit dem C-Gleis ist das so eine Sache. Für mich als Anfänger und Start mit einer "Anlage" um den Weihnachtsbaum war es ideal. Durch alleiniges Ausprobieren (Stunden um Stunden über viele Tage nach dem Prinzip Versuch und Irrtum) habe ich meine Gleisplanung für meine Bedürfnisse zufriedenstellend abschließen können. Der Blick auf geschotterte K-Gleise lässt mich immer wieder neidisch werden. Am Ende gefällt mir aber mein mäßig geschottertes C-Gleis immer noch besser als das unbehandelte Original.

Um wenigstens etwas voranzukommen, habe ich mich dazu entschlossen, die Kolleginnen und Kollegen im Forum nicht zu sehr zum Vorbild zu nehmen und Kompromisse zwischen wollen und können zu schließen.

Gruß
Birgit


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#9 von robdocbirgit , 22.06.2021 19:00

Zitat von Railstefan im Beitrag #7
Hallo Birgit,

halt auch mal Ausschau nach einem Roco-Schleifklotz (= Roco-Rubber) - der ist ziemlich gut geeignet, Dreck und auch Farbreste von Schienen etc wieder abzubekommen.

Gruß
Railstefan



Hallo Railstefan,

danke für den Tipp. Ich werde mich auf die Suche begeben. Obwohl ich gestern recht vorsichtig in der Behandlung der Gleise vorgegangen war, wollte eben meine Dampflok mit Sound die Teststrecke in der langsamen Gangart erst wieder nach leichtem Anschleifen mit sehr feinem Schleifpapier ruckelfrei absolvieren. Sie ist nicht so kontaktfreudig, wie meine V 200. Wenn sie läuft, laufen die anderen erst recht.
Gruß
Birgit


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#10 von Railstefan , 23.06.2021 08:55

Hallo Birgit,

zeig uns doch mal bitte Bilder von einer der Problemstellen, oder sehen die in erster Linie genau so aus, wie der Rest?

Soundloks sind am empfindlichsten bzgl Kontaktproblemen, da man es sofort merkt (hört) und meist der Sound erst mal komplett neu starten muss, bevor es weitergeht.
Daher mach am besten die ersten Fahrtests mit soundlosen Loks und fahr viele Male drüber, damit diese Fahrten die Gleise und Pukos weiter von Resten (Leim / Farbe) befreien. Erst danach mit Soundlok testen.

Viel Erfolg
Railstefan


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#11 von alexus , 23.06.2021 10:26

Hallo Birgit

Ich geb jetzt doch mal meinen Tip ab.
Für mein M-Gleis (die Pukos laufen extrem schnell an, speziell jetzt im Sommer) verwende ich nur sehr feines Polierpapier. Je feiner die Oberfläche behandelt (poliert) ist, umso weniger Schmutz kann sich in den feinen Riefen sammeln. Den Roco-Rubber finde ich persönlich viel zu grob. Außerdem sind dann gerne die Reste davon im Gleis, vielleicht nicht gut für Lokgetriebe.

Anschließend erfolgt eine Behandlung mit ATF-Öl (Automatikgetriebeöl). Davon ein wenig (nur ganz wenig) mit einem Wattestäbchen auf einen, am besten langen, Schleifer und dann durch fahren verteilen.
Diese Behandlung musste ich in 5 Jahren erst 2x machen und es funktioniert sehr gut. Dadurch habe ich auch keine kleinen Einbrennstellen mehr auf den Schleifern.
Den Tip mit dem ATF-Öl habe ich aus dem Forum „alte Modellbahnen“. Dort hat ein Mitglied verschiedene Mittel und Öle getestet. Dabei schnitt das ATF am besten ab.
Bekommen hab ich es bei meiner Kfz-Werkstatt. Man braucht nur sehr wenig.
Bei meiner Teppichbahn im Dachboden und meinem Bernerzilla (siehe Avatar) ist die Belastung durch Staub und Luftfeuchtigkeit sehr hoch.

Tante Edit: Alle (2 Ausnahmen) Loks und Funktionsdecoder haben Pufferkondensatoren verbaut oder/und Motoren mit Schwungmassen.


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#12 von E 44 , 23.06.2021 11:19

Moin Birgit,

hättest mal vorher was gesagt, das du dein C-Gleis schottern willst. Ich hab mir TT-Schotter besorgt, das passt wie die berühmte Faust aufs Auge. Und wenn du Grauen Schotter nimmst, dann fallen selbst kleine ungeschotterte Bereiche nicht oder nur minimal auf. Das kann vorkommen, weil man da nicht richtig geklebt hat.
Den Roco Gleisradiergummi würd ich auch nicht nehmen.
Fahr mal zum Baumarkt und organisier dir mal Schleifpapier mit mindestens 1500er Körnung. Desto höher die Zahl ist, desto Feiner ist das Schleifpapier.

Alexander, ich hab noch ATF im Keller zu stehen. Muss ich unbedingt mal ausprobieren. Allerdings fahr ich auf C-Gleis. Wie reagiert das ATF mit dem Kunsstoff? Weisst du da was?
Und sollte der Schleifer an einem Wagen befestigt sein, oder kann man den an einer Lok nehmen, die angetrieben wird?
Pufferkondensatoren oder ähnliches hab ich nicht verbaut, es muss auch ohne gehen. Schwungmassen hab ich nur an Motoren der neuen Generation, oder von Fremdfirmen. Die alten Märklin Motore hab ich gegen HLA getauscht. Da ist keine Schwungmasse vorhanden.


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#13 von alexus , 23.06.2021 13:07

Hallo Raimund

Wenn du nur wenig mit einem Wattestäbchen auf einen Schleifer aufträgst sollte nichts auf den Kunststoff gelangen. Nur einen feinen Film Aufträgen.

Bei meinen 2 Aussenkreisen mit jeweils ca. 28m Länge reicht es den Schleifer jeweils 1x „zu Ölen“. Und meines Wissens darf ATF-Öl auch im Auto keine Kunststoffe angreifen oder zersetzen. Da sind heutzutage ja auch viele Teile aus „Plastik“.

Meine hauptsächliches Problem ist die Gleismasse. Beim M-Gleis rosten die Schienen genauso schnell wie die Pukos und so ganz eben sind die Gleise auch nicht. Deswegen halt immer Pufferkondensatoren oder/und Schwungmasse. Teilweise dann halt Umbau auf Glockenanker, speziell bei kleinen Loks.


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#14 von Bugwelle , 23.06.2021 17:12

Zitat von E 44 im Beitrag #12

.............Ich hab mir TT-Schotter besorgt, das passt wie die berühmte Faust aufs Auge. Und wenn du Grauen Schotter nimmst, dann fallen selbst kleine ungeschotterte Bereiche nicht oder nur minimal auf......


Schreib doch mal welcher Schotter das ist (Fabrikat/Bestellnummer).
...und wie passt der farblich zum C-Gleis?


Viele Grüße
Jürgen


 
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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#15 von Xien16 , 23.06.2021 21:00

Immerhin habe nicht nur ich Probleme mit dem C-Gleis

Ich habe ein einziges Mal geschmirgelt (irgendwas über 2000er Körnung) - nie wieder...
Schon alleine, weil dann die PuKos extrem deutlich sichtbar werden
Fährt man sehr viel, kommt das mit der Zeit natürlich trotzdem, aber dann sollte man auch automatisch weniger Kontaktprobleme haben

Für mich hat sich diese Technik bewährt
Optimal, wenn man im Kreis fahren kann.
Geht das nicht, kann man den Wagen natürlich auch von Hand mehrmals über die Problemstellen schieben.

Zusätzlich würde ich beim Digitalbetrieb aber auf jeden Fall auch immer Puffer verbauen.
Am besten gleich diese Superkondensatoren


Gruß,
Janik


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#16 von E 44 , 24.06.2021 11:29

Moin Jürgen,

den TT Schotter, den ich nutze hab ich bei ebay gekauft, allerdings in Brauntöne. Von der Körnung her ist der Ideal, weil die Steinchen sich auch nicht höher als die Puko´s legen. Er lässt sich gut verteilen und auch verkleben.
Der Händler ist dieser https://www.ebay.de/itm/293532714147
Auf seiner HP hat er noch mehr an Schotter. Und wie derzeit alles andere auch, hat auch dieser Händler die Preise erhöht.....

Ansonsten ist dann noch Spurenwelten zu nennen wo der Schotter auch gut ausschaut. Guckst du unter Spurenwelten.de


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#17 von E 44 , 24.06.2021 11:35

Moin Janik,

die Puko´s abschleifen macht man nicht.
Erstrecht nicht beim K-Gleis, weil der Stahl ziemlich weich ist und entsprechend abgetragen wird.
Ich hab beim K-Gleis Puko´s bei gehabt, da war in der Mitte ein dicke Kerbe drin. Wie sowas passieren kann, bin ich ratlos....

Besser ein Stück Holz vom Basteln nehmen, das schont die Puko´s auch in der Höhe.

Deine Alternative macht Sinn, ich hab dafür einen alten Schleifer genommen, und den Wagen, wo der dann drunter ist, etwas schwerer gemacht, damit der Wagen nicht vom Gleis gehoben wird.


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#18 von robdocbirgit , 24.06.2021 22:56

Hallo an Alle,
zunächst ein Danke für eure Unterstützung.
@Reimund:
Wird einem geholfen, hat man gleich ein neues Problem. Über deinen Link zu e... bin ich bei Schotterkunst.de gelandet. Ich bin begeistert, denn Herr Ullrich behandelt den Schottter so, dass er kaum nachdunkelt und belegt das mit Bildern. Er hat eine tolle Auswahl und ich habe mir 2 TT-Schotter bestellt. Das Problem: Wenn mir der Schotter gefällt, werde ich eventuell wieder 2 Meter Gleise von Schotter befreien und neu bearbeiten müssen. Und dann versa....e ich wieder die Pukos. Ein Teufelskreislauf!!

@ Railstefan: Man kann die Stellen mit dem Auge nicht ausmachen. Es reicht ein zweimaliges leichtes Drübergehen mit feinstem Schleifpapier. Anders kann ich nun mal nicht den Kontakt ausreichend wiederherstellen. Ansonsten müsste ich auf das Einschottern verzichten. Ich schicke nach einem ersten Hin und Her der Diesellok bewusst mein Seelchen mit Sound zur Probe los, dann weiß ich, dass die Gleise sauber genug sind und ich sie dort verlegen kann, wo ich später kaum noch drankomme. Da ich keine Zugänge unter die Weichen bekomme, schottere ich die Gleise so, dass ich sie immer noch hochnehmen kann, um an die Antriebe zu gelangen. Ist bei mir halt alles nicht so, wie es sollte. Hauptsache ich bekomme das Ganze irgendwann so zum Laufen, dass es mir gefällt.

@Alexander: Danke für den Tip mit dem ATF-Öl. Ist ein bisschen wie Haare färben beim Frisör. Erst die grobe Behandlung mit Chemie, dann kommt die besänftigende Haarkur drauf.

@Janik: "Zusätzlich würde ich beim Digitalbetrieb aber auf jeden Fall auch immer Puffer verbauen. Am besten gleich diese Superkondensatoren" .
Also davon habe ich noch überhaupt nichts gehört. Aber ich baue ja auch nur eine Anlage mit geringsten Ansprüchen - "Weiberkram" halt, wie ich es mal genannt habe.

LG
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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#19 von E 44 , 25.06.2021 09:38

Moin Birgit,

das mit dem Schotterwechsel kriegst du schon hin, da bin ich mir sicher.
Wenn du neuen Schotter verklebst, dann nicht das Gleis fluten, sondern immer nur auf den Schotter. So bleiben die Puko´s sauber. Das machst du am besten mit einer Spritze mit Kanüle (bekommst in der Apotheke kostet etwa 50 ct).
Die Kanüle kannst du vorne kürzer machen, damit du dir nicht in die Finger stichst. Das machst du am besten mit einer kleinen Säge oder dem "Dremel" mit einer Trennscheibe drauf.

Das ganze dauert zwar länger, ist aber schöner und du ärgerst dich dann auch nicht. Achtung Rückenschmerzen können vermehrt auftreten

Mit den Puko´s hab ich so im Großen und ganzen keine Kontaktprobleme, nur mit den Aussenschienen, weil der Abrieb von den Haftreifen auf dem Gleis bleibt und irgendwann dann die Stromaufnahme stark vermindert.
Ich hab immer noch keinen Klappdeckelwagen, wo die Putzlinge drunter sind. Das würde helfen.


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#20 von hjkoenig , 25.06.2021 12:10

Hallo,
mit angepassten Ansprüchen an Modelltreue und Bauqualität arbeiten wahrscheinlich gar nicht so wenige. Ich gehöre jedenfalls auch zu denen. Ich bewundere ehrlich, was einige hinbekommen, aber das muss nicht mehr mein Maßstab sein. Ich kann sehr gut mit Phantasie ergänzen, bzw übersehen, was eine Kamera nicht darstellen oder gnadenlos offenlegen würde - also: bloß keine Hemmungen. Du bist die absolute Alleinherrscherin über deine kleine Bahn.

Das hindert ja nicht daran, dass man seine Ansprüche den Möglichkeiten ensprechend entwickelt, vor allem, wenn man sich die Mühe macht, mehr über den historischen oder gegenwärtigen Bahnbetrieb zu erfahren. (Bei mir ist es mehr der historische Betrieb, weil ich einen Teil davon noch selbst gesehen habe.)

Eine Ausnahme gibt es beim Alleinherrschen:
Beim Umgang mit Strom sollte man sich doch so viel Wissen aneignen, oder bei Bedarf abfragen, dass man keine leichtsinnigen oder gefährlichen Fehler macht. Auch der Kleinstrom der Modellbahn kann so einiges anstellen, wenn man ihn lässt.
Gruß, Hajo König


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#21 von robdocbirgit , 25.06.2021 17:49

Hallo Raimund,

ich bin wohl ein begabter Dreckspatz, bin jetzt aber auf Pipette umgestiegen, um das Risiko der Verunreinigung zu verringern.

Hallo Hajo,

Danke für die aufmunternden Worte. Bei mir muss man wohl eher von Landschaft mit Bahnbetrieb sprechen. Meine Gleise liegen so, dass ich 3 Züge gleichzeitig fahren lassen kann, ohne mich kümmern zu müssen. Da kann ich in völlige Tiefenentspannung geraten. Große Stromexperimente werde ich nicht betreiben. Keine Sorge.

Birgit


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#22 von ThomasMichael , 26.06.2021 09:54

Hallo Freunde,

nach vielen Kontaktproblemen meiner verbauten c -Metallschienen habe ich seit vielen Jahren eine Lösung für mich gefunden. Die Schienen und die Mittelkontakte habe ich mit 600 er Papier gereinigt. Jetzt ist es etwa 2 mal die Saison notwendig, die Schienen mittels eines abgewinkelten Malerpinsels
zu reinigen. Der Pinsel hat einen langen Stil, so dass ich auch an entfernte Stellen problemlos herankomme. Die Borsten habe ich gekürzt so dass der Rest der Borsten etwas fester zu Werke geht. Mittels Tesa befestige ich ein Baumwolltuch ( T-Shirt Reste ) um die Borsten herum. Dann tränke ich den so veränderten Pinsel mit Feuerzeugbenzin - seit kurzem mit 99% Isopropanol. Nach dem Reinigen der Anlage ist dieses Tuch meistens dunkel verfärbt.
Mit dieser Vorgehensweise habe ich seit Jahren keine Kontaktprobleme mehr. Der Pinsel ist im Baumarkt billig zu kaufen. Das Isopropanol beziehe ich aus der Bucht im Netz.
MFG
Thomas


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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#23 von robdocbirgit , 03.07.2021 21:15

Hallo Thomas,
Danke für die Vorstellung deiner Maler-Pinsel-Reinigungsvariante!!
Meine Pukos der geschotterten Gleise bekomme ich inzwischen mit weniger Kleckerei mit dem Kleber und anschließender Vorreinigung mit einem Tuch, was über ein Metallstück gespannt ist, und ganz leichtem Anschleifen mit feinstem Schmirgelpapier im Anschluss (ohne geht bei mir leider nicht) so sauber, dass auch mein Seelchen (Dampflok mit Sound) im Schritttempo fahren kann. Auf das Anschleifen werde ich im Rahmen normaler Reinigungsvorgänge ab jetzt hoffentlich verzichten können.

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Schotter von Schotterkunst, den mir Reimund (Danke Raimund) empfohlen hat. Der Schotter bleibt nach der Verklebung tatsächlich so schön matt, wie zuvor. Der TT (0,4 -0,8 mm) Schotter macht sich auch zwischen den Schwellen ganz gut.
Schöne Grüße
Birgit


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robdocbirgit
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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#24 von E 44 , 04.07.2021 08:47

Moin Birgit,

freut mich, wenn ich dir helfen konnte.

Schönen Sonntag wünsche ich.


Liebe Grüße aus der Südheide
Raimund

Besucht mich doch in "Liebernich"



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E 44
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RE: Pukos verdreckt durch Farbe und/oder Kleber

#25 von Carl999 , 04.07.2021 11:57

Moin,

800er und 1000er Schmirgelleinen waren sowohl bei meiner K-Gleisanlage (bis vor ca. 2 Jahren) als auch schon der allerersten M-Gleis-Anlage (vor ca. 50Jahren) die einzige und best wirkende Methode.
Rost beim K-Gleis ja, aber weder an Pukos, noch an Schienen ....... nur an Lötstellen und Kratzern auf der Unterseite und das (bei Nass-Schottern) nicht gerade wenig und klar, das (damalige) M-Gleis aus den 40er/50er Jahren war ja schon im Katalog angerostet

Bei meinen jetzigen Tillig-Elite Gleis tut es ein Fliesen-Rubber "Elo-Fix" aus dem Baufachhandel, der aber wegen der Pukos eher weniger für Märklin Gleise geeignet ist.


Gruß Carl


robdocbirgit hat sich bedankt!
Carl999  
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