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Bemo HOm ABe 4/4 III Einbau Uhlenbrock Energiespeicher 71800

#1 von Riograndezephyr , 23.07.2021 17:54

Hallo,
ich bin noch neu in diesem Forum und hoffe auf Hilfe. Zwar habe ich langjährige Erfahrung mit Amerikanischen N-Loks und den Drop in Decodern, bin seit neustem aber mit meiner Kindheitsliebe unterwegs: Bemo in HOm und die Berninabahn.
Aufgrund häufiger Probleme in N mit Decoderloks und Kontaktaussetzern über Schienen (sprich ständig putzen oder Fingerschieb), habe ich mir vorgenommen die Bemo Loks mit Energiespeichern auszurüsten.
Da ich kein Lötspezialist bin, hat mir ein Freund den Uhlenbrock Energiespeicher 71800 an den Decoder 73235 schon gelötet. Jetzt geht es nur noch um die Verbindung mit der Stromzufuhr für den Speicher.
Ich habe mal ein Bild der Platine im Triebwagen angehängt. Kann mir jemand sagen (klar ich könnte es auch durchmessen, aber vielleicht weiss es ja einer, denn es gibt mehrere rote Kabel) ob ich richtig liege die Stromversorgung an den mit einem weissen X markierten Lötpunkten des roten und schwarzen Kabels mit dran zu legen?
Vielen Dank im Voraus, wie gesagt, Elektrik ist nicht mein absolutes Fachgebiet aber zwei Kabel denke ich bekomme ich schon dran
Sebastian

P.S.: Auf dem Bild ist nur ein Decoder drauf, da ich es erstmal ohne Energiespeicher getestet hatte.

Bild entfernt (keine Rechte)


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zuletzt bearbeitet 23.07.2021 | Top

RE: Bemo HOm ABe 4/4 III Einbau Uhlenbrock Energiespeicher 71800

#2 von gabli , 24.07.2021 11:02

Hallo Sebastian,

Um einen Energiespeicher an einen Decoder anzulöten, muss man in der Bedienungsanleitung zum Decoder nachschauen, wo sich die GND (-) und VS (+) Anschlüsse befinden. Leider gibt es auch Decoder, die keine solchen Anschlüsse haben - da wird es schwieriger und ich verwende grundsätzlich keine solchen Decoder (ich beschränke mich auf D&H und auf ESU Decoder). Zu Uhlenbrock Decoder kann ich darum nichts sagen. Häufig findet man auch Anschlusspunkte auf den Lokplatinen mit Next18, Plux16/22 Schnittstellen. Dazu braucht man einen Durchgangsprüfer, um ganz sicher zu sein, dass man die richtigen Punkte gefunden hat.

Die Idee, allen Modellen einen Energiespeicher zu spendieren, finde ich ausgezeichnet. So habe ich bereits über 60 Loks in H0 und H0m erfolgreich mit Energiespeichern ausgestattet. Ich verwende dazu häufig die kleinen Energiespeicher von Fichtelbahn (einseitig und doppelseitig mit Tantals bestückt), entweder die PuffH0 (wenn Platz vorhanden) oder PuffN. Ein paar Loks haben aber auch den (teuren) Energiespeicher von D&H und ich verwende auch die Energiespeicher von Schumo (wurde einmal hier im Forum vorgestellt), die man selber zusammenlötet auf Platinchen, die man von Schumo beziehen kann.

Hier als Beispiel zwei RhB Modelle.




Im schwarzen Schrumpfschlauch im Mittelgang der D&H Energiespeicher. Durch die Preiserleins und den serienmässig vorhandenen, schwarzen Schrumpfschlauch, wird der Energiespeicher gut getarnt.


Innenbeleuchtung mit Lichtplatine von Peter Stärz




Energiespeicher von Fichtelbahn, PuffN beidseitig bestückt, Huckepack auf Decoder. Es ist ein altes Bemo-Modell mit alter Lokplatine.



Man sieht, auch in der kleinsten Lok hat ein Energiespeicher Platz und das Stottern bzw. Lichtflackern hat definitiv ein Ende. Besonders auch bei 2-achsigen Rangierloks der RhB bewirken Energiespeicher Wunder. Bei der RhB Rangierlok hatte ein einseitiger PuffN genau noch Platz im Führerstand, angeklebt an die Fläche unterhalb des Armaturenbrettes. Leider habe ich davon kein Bild und man sieht den Energiespeicher von Aussen nur, wenn man es weiss, wo er ist.

Ich wünsche Dir viel Spass beim ausrüsten mit Energiespeichern - es lohnt sich, besonders bei Bemomodellen!

Freundliche Grüsse

Gian


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RE: Bemo HOm ABe 4/4 III Einbau Uhlenbrock Energiespeicher 71800

#3 von gabli , 24.07.2021 11:53

Hallo Sebastian,

Nachtrag

Zitat von Riograndezephyr im Beitrag #1
Hallo,
Kann mir jemand sagen (klar ich könnte es auch durchmessen, aber vielleicht weiss es ja einer, denn es gibt mehrere rote Kabel) ob ich richtig liege die Stromversorgung an den mit einem weissen X markierten Lötpunkten des roten und schwarzen Kabels mit dran zu legen?


An diese beiden Lötpunkte (mit x markiert) ist der Motor angeschlossen. Hier darf kein Energiespeicher angeschlossen werden.
Ich erkenne auf der Platine jedoch einen Lötpunkt mit der Bezeichnung GND, da gehört das "-" Kabel des Energiespeichers dran. Jetzt musst Du nur noch den VS Anschluss suchen (+). Zwischen GND und VS sollten ca. 16V DC zu messen sein. Evtl. könnte das der gelb umrandete Anschluss sein. Ich sehe jedenfalls ein blaues Kabel oben am linken Rand, das an diesen Leiter angeschlossen ist. Normalerweise ist ein blaues Kabel die Stromzufuhr (+). Garantieren kann ich das jedoch nicht! Energiespeicher werden meistens mit Blau (+) und Schwarz (-) angeschlossen, oder wie beim D&H Energiespeicher mit 4 Litzen an die SUSI-Schnittstelle. GND und VS der SUSI-Schnittstellen (wenn vorhanden) sind immer die richtigen Orte für den Anschluss eines Energiespeichers.

Freundliche Grüsse

Gian


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RE: Bemo HOm ABe 4/4 III Einbau Uhlenbrock Energiespeicher 71800

#4 von Pirat-Kapitan , 24.07.2021 20:48

Zitat von Riograndezephyr im Beitrag #1
Hallo,
hat mir ein Freund den Uhlenbrock Energiespeicher 71800 an den Decoder 73235 schon gelötet.


Moin,
irgendwie verstehe ich Deine Frage nicht.
Ein Energiespeicher puffert grundsätzlich den Lokdecoder und sonst gar nichts. Wenn Dein Freund den Energiespeicher schon an den Decoder angelötet hat, ist er ausreichend angeschlossen.

Wie schon geschrieben, ein Kabel des Energiespeichers geht auf GND des Decoders, das andere auf U+ (dort ist meist das blaue Kabel angeschlossen).
Ggf. macht man noch eine schaltbare Trennung in die Zuleitung zum Energiespeicher, damit man den Decoder weiterhin auf dem Programmiergleis programmieren kann, ich habe bei meinen Bemo-Loks mit Zimo Sounddecoder das nicht nötig, weil mein Programmiergerät auch mit dem Energiespeicher fertig wird.

Schöne Grüße
Johannes.


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RE: Bemo HOm ABe 4/4 III Einbau Uhlenbrock Energiespeicher 71800

#5 von Riograndezephyr , 26.07.2021 17:46

Erstmal danke für die super Antworten, die hilfreichen Bilder und das Verhindern eines Desasters (wenn ich die Kabel da angelötet hätte). Das bringt mich schon mal sehr viel weiter.

@ Johannes: Der Energiespeicher muss ja geladen werden um den Decoder bei Strom Aussetzern am Gleis (meist Verschmutzung oder Weichen) mit Strom zu füttern. Dazu hat er die zwei Anschlüsse am Decoder (also zum Strom an den Decoder geben), aber er braucht auch Plus/Minus zum Gleis um sich geladen zu halten. Was an den Dingern besonders ist, ist dass sie erkennen wenn die Lok auf dem Programmiergleis steht und sich dann ausschalten, denn sonst gäbe es arge Probleme beim Programmieren (geschieht ja über impulse). Hoffe ich konnte das (im Rahmen meiner Möglichkeiten) erklären

Nochmal Danke

Liebe Grüße

Sebastian


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