Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#1 von Frankie626 , 11.08.2021 10:52

Zunächst vorweg:
Ich bin seit Kindheitstagen Märklin-Fan. Umfassend betreibe ich dieses Hobby seit 1987, erste tolle (damals neu entwickelte) Dampflok war die Württ. C (Nr. 3611, erschien im Frühjahr 1988). Kurz danach folgte der Digitalumstieg auf die 6040 (Central Unit). Und so ging es dann weiter…
Es ist mir bewusst, dass auch andere Firmen tolle Modelle herstellen, in der Detaillierung zum Teil auch besser. Für mich geht es hier aber nur um die beiden vorgestellten Modelle.

Märklin hat eine lange Geschichte der Nachbildung von Elektrolokomotiven in H0. Es fing bereits 1935 an mit der RS 700. 1937 wurde dann die erste H0-BR E 18 vorgestellt (HS 700, ab 1938 HS 800). Diese Loks waren noch mit 3 Antriebs- und 2 Laufachsen ausgestattet. Ab 1947 wurde dann die BR E 18 mit vorbildgerechten 4 Antriebs- und 2 Laufachsen aufgelegt (MS 800, später dann 3023 und 3024). Diese Nachbildungen wurden als Fertigmodelle bis 1965 angeboten, als Teilesätze sogar bis 1980.
Leider habe ich diese Modelle nicht in meinem Besitz.

Zur Spielwarenmesse 1992 wurde dann eine komplette Neuentwicklung vorgestellt. Dies war das Modell 3368 (Analogversion) und 3768 (Digitalversion).
Das Insider-Modell 39445 (BR E 44.5) wurde Ende 2020 vorgestellt und ist kürzlich ausgeliefert worden.
Dies hat mich dazu bewogen, einen Modellvergleich der beiden Fahrzeuge vorzunehmen und hier vorzustellen.

Zunächst beginne ich mit der Vorstellung der Vorbilder der Modelle:

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Und hier die Tabelle über die beiden Modelle:

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So, nun erstmal genug der Tabellen und Zahlen. Hier nun die beiden Modelle (zunächst immer die BR 118, danach die E 44.5):

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Das Original wurde bei der DB umgebaut. Die Loks wurden damals umgebaut von den serienmäßigen Dreilichtsignalen (strömungsgünstig angepasst) auf die Einheitslampen der DB. Dies war die erste von Märklin nachgebildete Version. Später wurde auch die Ursprungsversion aufgelegt (z. B. Nr. 39683).

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Hier die Seitenansichten:

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Es fällt auf, dass die BR 118 deutlich strömungsgünstiger ist als die BR E 44.5. Erstere wurde seinerzeit auch entwickelt, um schwere Schnellzüge auch mit Elektrolokomotiven befördern zu können. Präsentiert und ausgezeichnet wurde sie als Technologieträger.
Die BR E 44.5 wurde herkömmlich konstruiert und ausgeführt in einem zweckmäßigen Design für den geplanten Einsatz auf der Strecke nach Berchtesgaden. Dagegen hat sie allerdings das modernere Laufwerk ohne Vorlaufachsen erhalten.


Und hier die Fronten:

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Detailliertere Seitenansichten (die E 18 nur von einer Seite…):

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Die zweite Seite der E 44.5:

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Details vom Lokaufbau:

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Was auffällt ist die bereits gute Detaillierung der BR 118! Vor 30 Jahren ist sie ja bereits entwickelt worden…
Die Nieten sind bei der E 44.5 sind zum einen kleiner und konturierter nachgebildet. Auch ist die Formtrennkante an der Front der 118 erkennbar.
Die Beschriftung hat sich deutlich verbessert, siehe die kleinen Schriften am Rahmen…


Nun folgen die Ansichten der Fahrgestelle:

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Die Blenden der E 118 sind schon gut detailliert, allerdings aus nur wenigen Einzelteilen gefertigt und deshalb nicht durchbrochen dargestellt. Bei der E 44.5 wurde vom Hersteller umfassend beworben, dass am Fahrgestell beispielsweise die 16 Sandkästen einzeln angesetzt sind. Insgesamt wurden an den beiden Drehgestellen 124 Einzelteile verbaut!


Hier folgen die Dachansichten:

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Die Dachleitungen bei der BR 118 sind in die Isolatoren gesteckt. Sie sind nicht vollständig dargestellt und stellen insbesondere keine Verbindung zu den Stromabnehmern her. Die Stromabnehmer sind betriebssicher ausgeführt und schwarz lackiert. Begründet hatte Märklin die Farbgebung seinerzeit in meiner Erinnerung damit, dass der Betriebszustand dargestellt werde und dadurch das Rot sehr schnell unter einer Patinierung verschwindet.
Bei der BR E 44.5 ist die Detaillierung deutlich vorbildgerechter und kompletter. Die Farbgebung entspricht einer hauptuntersuchten Lok ohne Betriebsverschmutzungen. Die Stromabnehmer können digital gesteuert aus- und eingefahren werden.


Abschließend von den Außenaufnahmen noch die gekuppelten Loks:

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Im Vergleich ist hier sehr schön zu erkennen, dass die BR 118 sehr windschnittig ausgeführt ist. In der Erstausrüstung wurden die Loks auch mit Verkleidungen unterhalb der Pufferbohle ausgerüstet. Diese wurden spätestens durch die DB deinstalliert.
Die BR E 44.5 war nur für deutlich geringere Geschwindigkeiten vorgesehen und ist recht kantig aufgebaut.


Innenansichten und Unterboden:

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Die Innenansicht findet sich nur für die BR 118. Erkennbar ist der Trommelkollektor, die Beleuchtung, die Verkabelung und der Decoder sowie das Druckgussfahrgestell.
Von der BR E 44.5 habe ich bisher keine Innenbilder vorliegen – ich habe sie schlichtweg noch nicht aufgeschraubt. Dies erspare ich mir für die erste Wartung. Dann werde ich die Bilder dazu nachreichen.

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Die BR 118 ist entgegen dem Vorbild mit 2 Drehgestellen nachgebildet, wobei die Fahrgestellattrappe durchgängig ausgeführt ist. Angetrieben ist nur das hier links abgebildete Drehgestell. Diese beiden Achsen sind mit Haftreifen ausgerüstet.
Die Kupplungen sind in einem Drehpunkt gelagert und an den Vorlaufgestellen befestigt (keine KK-Kulisse).
Die BR E 44.5 ist mit zwei Drehgestellen nachgebildet, dessen Achsstände sich auch leicht unterscheiden. Angetrieben sind alle 4 Achsen, Haftreifen sind auf jeweils einem Rad der Drehgestelle aufgezogen.
Die Kurzkupplungen sind von den Drehgestellen entkoppelt und in Kulissen geführt.
Für die Stromabnahme werden bei beiden Modellen der Mittelschleifer sowie alle Achsen (diejenigen mit Haftreifen nur eingeschränkt) genutzt.
Noch zu den Kurzkupplungen: Diese wurden bereits 1987/88 eingeführt. Erstmalig ausgerüstet waren damit die 4-achsigen Umbauwagen, die württ. C (Art.-Nr. 3311, 3511, 3611) und die dazugehörigen württembergischen Plattformwagen, alle damals bereits mit Kulissenführungen!
Vielleicht waren es auch noch andere Modelle, aber diese sind mir aktuell in Erinnerung.


Zusammenfassung:

Das Modell der BR 118 wurde 1992 vorgestellt und bereits mit einer hohen Detaillierung versehen. Das zeigt sich auch daran, dass es auch heute noch angeboten wird. Auf dessen Basis wurde auch die BR E 19 entwickelt.
An dem Modell der BR E 44.5 ist die Entwicklung im Werkzeugbau und der Bedruckung deutlich zu erkennen. Sie ist sicherlich auch bedingt durch die Forderungen der Kunden und der Fachpresse… Besonders augenfällig ist die Entwicklung bei den Nieten, der Beschriftung und der Detaillierung des Fahrgestelles erkennbar.

Die technische Ausstattung hat sich auch weiterentwickelt. In der BR 118 ist noch der langjährig verwandte Trommelkollektormotor in seiner 5-poligen Version eingebaut. Angetrieben werden zwei Achsen eines Drehgestells. Angesteuert wird er mit einem Digitaldecoder C 90. Er ermöglicht die Einstellung der Höchstgeschwindigkeit und der Anfahr- und Bremsverzögerung durch zwei Einstellrädchen. Schaltbar ist die fahrtrichtungsabhängige Spitzenbeleuchtung. Später wurde der Decoder erweitert durch 4 schaltbare Zusatzfunktionen (hier im Modell nicht verbaut).

Heute findet sich in den Neuentwicklungen ein lastgeregelter Motor mit Schwungmasse und Antrieb auf alle 4 Achsen. Die digitale Ausstattung ist äußerst umfassend mit einer Fülle von Sound- und Schaltfunktionen.
Die Fahreigenschaften der BR 118 sind bereits sehr ausgewogen. Der Motor erfordert aber eine regelmäßige Wartung und Reinigung. Auch die Langsamfahrt ist für eine Schnellzuglok Klasse. Die Zugkraft mit den beiden angetriebenen und mit jeweils einem Haftreifen ausgerüsteten Achsen ist sehr gut.
Die BR E 44.5 verfügt über tolle Fahreigenschaften über den gesamten Regelungsbereich. Auch die Zugkraft ist überragend.
Weitere Daten habe ich nicht erhoben.


Dieser Vergleich zeigt die Entwicklung der E-Lok-Modelle in etwa 30 Jahren. Beide Modelle sind auf der Höhe ihrer jeweiligen Entwicklungszeit. Anhand der BR 118 ist festzustellen, dass sie auch heute noch überzeugen kann. Interessant wäre vielleicht ein Vergleich mit Modellen der BR 118 aus den letzten Jahren…
Ich überlege noch, ob ich einen ähnlichen Vergleich für Dampfloks aufstelle, z. B. mit der württ. C (Nr. 3611) und/oder der BR 80 (Art. 3604) mit der BR 78 (Art. 39785) und/oder der BR 18.5 (Art. 39030). Bei den Dieselloks wäre ein Vergleich der V 100 oder der V 200/V 200.1 denkbar.

Ich freue mich auf eventuelle Ergänzungen und Anmerkungen.

Viele Grüße aus Schleswig-Holstein
Frank


 
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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#2 von SAH , 11.08.2021 11:05

Guten Morgen Frank,

herzlichen Dank für den optischen Vergleich!
Den rein technischen Vergleich verschiedener Baureihen kannst Du bei Interesse hier im Forum unter Loktests Übersicht finden.

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#3 von emilio , 11.08.2021 11:26

Hallo Frank, ein interessantes Thema die Fortschritte im Werkzeugbau sichtbar an der Optik bzw Detailierung der Loks zu machen. Ohne gross jetzt auf Einzelheiten ein zu gehen, ein gutes Beispiel ist auch das Modell der 01 bzw. 03.
Nach der Vorkriegs HR, ein recht grobes Modell, kam Anfang der 1950er die F800 später 3048. Für damals ein Supermodell. Diese war stetig verbessert ca 40 Jahre im Märklin/Primexprogramm. Dann in den 70er in der Optik ein deutlicher Sprung mit der 3085. Wiederum ca. 10 Jahre später die 012. Der Unterschied marginal. Erst das Digitalzeitalter in den 2000er Jahren ließ dann ahnen, was heutzutage möglich ist. Dass das natürlich kostet muss jedem klar sein, wenn allein das Fahrwerk der heutigen Loks doppelt so viele Teile hat, wie z.B. die ganze 3048.
Gruß emilio


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#4 von vikr , 11.08.2021 12:18

Hallo Frank,

Zitat von Frankie626 im Beitrag #1
bin seit Kindheitstagen Märklin-Fan. Umfassend betreibe ich dieses Hobby seit 1987
wirklich schöne Gegenüberstellung an Hand der Fotos. Schade, dass Du nicht schon mit der 3024 angefangen hast
Da ist der optische Fortschritt in der Fertigungstechnik noch auffälliger und die wurde - zumindest als Primex Modell - m. W. auch noch zu Deinen Lebzeiten von Märklin an Modellbahneinsteiger verkauft...
Eigentlich kommt die 3024 von der Rahmenbauweise dem Original sogar fast näher als die Nachfolgemodelle...

MfG

vik


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#5 von emilio , 11.08.2021 13:09

Hi vik, die 3024 gab es in den 1970er als Bausatz aber nicht bei Primex. Mitte 1960er 2 oder 3 Jahre als Hamo (Wechselstrom) Liebhabermodell.
Gruss emilio

Bei mehreren 3024 hätten sich die Kaufhausregale durch gebogen


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#6 von SAH , 11.08.2021 14:50

Moin vik,

meintest Du evtl. die E44 als.Primex 3011?

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#7 von vikr , 11.08.2021 15:30

Hallo Stephan-Alexander,

Zitat von SAH im Beitrag #6

meintest Du evtl. die E44 als.Primex 3011?


Ich meinte schon die E18 und hatte dann wohl falsch in Erinnerung, dass es die zuletzt auch als Primex gab.
Wann ist die 3024 denn ganz aus dem Märklin-Programm verschwunden?

MfG

vik


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#8 von Frankie626 , 11.08.2021 21:01

Hallo zusammen,

vielen Dank für die positiven Rückmeldungen.

@ Stephan-Alexander: Deine Messwerte hatte ich im Auge, was die technischen Details der Loks betrifft. Deshalb hatte ich ganz unten ausgeführt, dass ich keine genaueren Messwerte erhoben habe. Ich denke auch, dass ich keine erheben werde, mir reicht das Fahrverhalten aus, das ich auf meiner Anlage beobachten kann.

@ Vik und Emilio: Eingangs meines Berichtes habe ich die Vorgängermodelle der E 18 benannt. Nach Euren Meldungen habe ich nochmal im Koll nachgesehen: Bei Primex gab es nur die E 44 (mit den kleinen Vorbauten), ebenso wie bei Märklin mit der Neuentwicklung in den 2000er Jahren. Die E 18 hatte Märklin in 3 Modellgenerationen im Programm, die 3024 soll 1965 als Fertigmodell aus dem Programm genommen worden sein. Der Teilesatz 3924 wurde von 1972 bis 1980 angeboten. Zu der Zeit hatte ich nicht die finanziellen Mittel für ein derartiges Modell...

Viele Grüße
Frank


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#9 von SAH , 11.08.2021 21:25

Guten Abend Frank,

vielen Dank für D eine Rückmeldung!

In Bezug auf die Generationen sind es möglicherweise 4:
MS800 von 1947 bis 1953 mit Allradantrieb
3023/3024 von 1957 -1965 mit vereinfachter Steuerung
3368 ff von 1992 bis 2014 mit DCM
37695 ff ab 2016 mit Mittelmotor

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#10 von Badaboba , 11.08.2021 22:50

Zitat von Frankie626 im Beitrag #1

Abschließend von den Außenaufnahmen noch die gekuppelten Loks:




Hallo Frank,
ein fulminanter Beitrag!

Ich möche mal eine Lanze für die E 18 / 118 (wohl eher 3768 da HLA) brechen.
Man schaue sich im Vergleich die Lackierung an.
Hier wirkt der Lack der 118 feiner.
Auch die Nieten - immer ein strittiges Thema - wirken nur minimal gröber.
Das "Haifischmaul" der E 44.5 wirkt so groß, weil Märklin die "Schürze" grob verkleinert ein, ein Zurüststeil für die Vitrine wäre wünschenswert.
Zwei schöne Modelle, die gut miteinander harmonieren.
Interessant, dass die Höhe der Pufferbohle damals niemand interessiert hat (es gab mal einen Vergleich Märklin/Roco im EM) - beide Loks auf gleichem Niveau.


Liebe Grüße
Volker

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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#11 von vikr , 11.08.2021 23:43

Hallo Frank,

Zitat von Frankie626 im Beitrag #8
Die E 18 hatte Märklin in 3 Modellgenerationen im Programm, die 3024 soll 1965 als Fertigmodell aus dem Programm genommen worden sein. Der Teilesatz 3924 wurde von 1972 bis 1980 angeboten.
Danke!
Zitat von Frankie626 im Beitrag #8

Zu der Zeit hatte ich nicht die finanziellen Mittel für ein derartiges Modell...
Ja, ja ....

MfG

vik


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#12 von Thinkle , 11.08.2021 23:51

Ich kenne die aus der E18 abgeleitete E19 noch aus meine Kindheit/Jugend, da haben wir sie als 3L Modell in der Vitrine stehen und sie hat mir immer schon gut gefallen. Als ich sie dann letzten für 90€ digitalisiert in der 2L HAMO Ausführung als MHI SOndermodell von 1997 oder so ähnlich kaufen konnte, hab ich zugeschlagen und habe es nicht bereut.
Der HLA mit all seinem Zahnrädern ist sicherlich nicht der leiseste Antrieb, aber bei einer E Lok ist das Geräusch erstaunlich unstörend.


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#13 von SAH , 12.08.2021 00:13

Moin Thinkle,

mit Sicherheit leiser als mein Modell:

?

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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#14 von Frankie626 , 12.08.2021 09:45

Moin Stephan-Alexander, Badaboa und Thinkle,

die 37695 in beige-ozeanblau hatte ich mit ihrem überarbeiteten Antrieb gar nicht auf dem Schirm. Schöne Farbgebung, wobei sie (zumindest im Original) ähnlich umstritten war wie bei der V 200.
In der Tag ist der Lack bei der 118 gleichmäßiger, zumindest in der vergrößerten Ansicht. Wenn die beiden Modelle hier vor mir stehen ist dieser Unterschied nicht auffällig. Was das "Haifischmaul" betrifft ging es bei der Konstruktion wohl hauptsächlich darum, dass die Modelle auf allen denkbaren Anlagen störungsfrei fahren können - das finde ich auch gut so.
Was die Geräuschentwicklung angeht: Die E 44.5 fährt echt leise. Bei der 118 ist der Motor deutlich lauter, wobei das Modell in einer Fahrtrichtung ruhiger fährt als in die andere. Es gehört aber dazu und stört auch wirklich nicht.

Viele Grüße
Frank


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#15 von Thinkle , 12.08.2021 14:37

Zitat von Frankie626 im Beitrag #14
Moin Stephan-Alexander, Badaboa und Thinkle,

die 37695 in beige-ozeanblau hatte ich mit ihrem überarbeiteten Antrieb gar nicht auf dem Schirm. Schöne Farbgebung, wobei sie (zumindest im Original) ähnlich umstritten war wie bei der V 200.
In der Tag ist der Lack bei der 118 gleichmäßiger, zumindest in der vergrößerten Ansicht. Wenn die beiden Modelle hier vor mir stehen ist dieser Unterschied nicht auffällig. Was das "Haifischmaul" betrifft ging es bei der Konstruktion wohl hauptsächlich darum, dass die Modelle auf allen denkbaren Anlagen störungsfrei fahren können - das finde ich auch gut so.
Was die Geräuschentwicklung angeht: Die E 44.5 fährt echt leise. Bei der 118 ist der Motor deutlich lauter, wobei das Modell in einer Fahrtrichtung ruhiger fährt als in die andere. Es gehört aber dazu und stört auch wirklich nicht.

Viele Grüße
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Da muss eine Verwechselung vorliegen! 37695 ist eine V60 Variante aus Belgien:
37695

Und die besprochene 3*691 ist die Epoche iiia Ausführung (Kein Keks, keine EDV Nummer und seltsamer weise auch kein Bundesbahn-Schriftzug) der roten Epoche ii Ausführung 3x69 aus den Neunzigern, die dann wiederrum auf deiner gezeigten E18 aufbauen.
Ich vermute mal, dass man dein E18 Hütchen sicher auch auf unsere E19 setzen kann. Märklin wäre ja äußerst unklug gewesen, wenn da noch Unterschiede innerhalb der Lok verbastelt würden.

Meine 38691 ist eine analoge 2L Ausführung mit 5 poligem HLA + Permanentmagnet, die 37691 ist eine digitale 3L Ausführung mit 5 poligen HLA + Statorwicklungen. Mir ist nicht bekannt, dass der Antrieb damals schon überarbeitet worden wäre, denn zumindest meine Lok ist von 1996.


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#16 von jogi , 12.08.2021 20:01

Zitat von Thinkle im Beitrag #15
[quote=""|p2318967, die 37691 ist eine digitale 3L Ausführung mit 5 poligen HLA + Statorwicklungen. Mir ist nicht bekannt, dass der Antrieb damals schon überarbeitet worden wäre, denn zumindest meine Lok ist von 1996.




https://www.maerklin.de/service/produkts...er=37961&lang=1


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#17 von SAH , 12.08.2021 23:38

Moin Jogi,

Zahlendreher? 37961 anstelle 37691?

@Frank: ich meinte 37685.

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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#18 von Frankie626 , 13.08.2021 07:30

Moin zusammen,

Danke Euch. Ich meinte das Modell der BR 118, Artikel 37685.

Viele Grüße
Frank


 
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#19 von jogi , 13.08.2021 09:40

Zitat von SAH im Beitrag #17
Moin Jogi,

Zahlendreher? 37961 anstelle 37691?

@Frank: ich meinte 37685.

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn



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zuletzt bearbeitet 13.08.2021 | Top

RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#20 von Xien16 , 13.08.2021 09:42

Guten Tag,

vielen Dank für die vielen sehr detaillierten Fotos

Da ich immer auf der Suche nach (Flüster)-Schleifern bin, an der Stelle eine Frage an die Profis:

Zitat von Frankie626 im Beitrag #1



Welcher Schleifer ist hier unter der 39445 montiert?
Ich kenne von Märklin bisher nur den 50mm Schleifer ohne Loch (und eben die Flüsterschleifer)
Auf der Explosionszeichnung zur 39445 hat der Schleifer ein Loch und die Nummer E350607.

Kann jemand bestätigen, dass der Schleifer auf dem Foto tatsächlich die Nummer E350607 hat?


Gruß,
Janik


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#21 von Uwe der Oegerjung , 13.08.2021 10:27

Moin Frank

Vielen Dank für deine Bilder

Doch eine Modellentwicklung sollte die Veränderung eines Modell zeigen.

Ich habe die beiden Modelle auch, nur bin ich nicht nur auf Märklin beschränkt
Die 3023 E 18 35 in blau Neuheit von 1959 hat mein Vater in den 1970er Jahren aus einer Sammlungsauflösung erhalten

Die 3368 habe ich 1992 erworben und auf Mittelleiter Gleichstrom umgebaut

Ab 2001 habe ich angefangen alle Märklin Triebfahrzeuge zu digitalisieren und auf den HLA umzurüsten
So sind bis 2000 immer die Delta Variante gekauft worden




Die 39190 von 2002 ist noch vollkommen original

Die 37685 ist auch schon im 5 Betriebsjahr unterwegs


MfG von Uwe aus Oege


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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#22 von Frankie626 , 14.08.2021 22:22

Moin zusammen,

danke für die netten Rückmeldungen.

@ Janik: Die genannte Ersatzteil-Nr. für den Schleifer scheint richtig zu sein, jedenfalls ist diese in der Einzelteilbestellung benannt.
Allerdings vermute ich, dass es sich hier nicht um einen Flüsterschleifer handelt. Dabei müsste dieser doch mit einem kleinen selbstklebenden Zusatz versehen sein, der ein Aufschwingen des Schleifers vermindert. Dies ist hier nicht der Fall. Es ist "lediglich" ein Schleifer in Länge von ca. 5,8 cm "Auflagefläche" auf den Punktkontakten.

@ Uwe: Was für eine tolle Sammlung der Modelle der E 18 . Echt beeindruckend.
Ich selbst habe nur das eine hier präsentierte Modell. Das gilt auch für alle anderen - von jeder Baureihe habe ich (bisher) immer nur ein Modell, meistens dasjenige der Erstauflage seit Anfang der 1990er Jahre.

Viele Grüße aus dem bis heute einigermaßen sonnigen Schleswig-Holstein
Frank


 
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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#23 von Schwedenzug , 15.08.2021 00:05

Hallo!

Schöne Loks! :)

Wenn wir den direkten Vergleich drei generationen sehen wollen, dann vielleicht auch so wie hier. Das ist die alte E18 von Märklin, eine aus den 80er Jahren und dann das "Non plus Ultra" in sachen E18 heute, eine Piko maschine. Sie ist weit den Märklin Loks überlegen im Details, weil viel jünger:


Die Piko Maschine wurde nicht komplett scharf, hier meine drei Varianten von Piko dann wieder. Es ist also eine Dr (DDR!) variante, die Ozeanblau Beige und dann wieder eine Grüne Epoche iV maschine mit neue Lampen. Diese Loks sind wirklich gut gemacht von Piko - hier kommt Märklin nicht an. Aber nach die neue E194 2022 ist es vielleicht zeit für eine neue Generation auch von Märklin? Mal sehen!


Vielleicht sollte mann Trix auch erwähnen. Nur, sie hat ja den E19 gemacht, aber das Modell ist ja vor "Märklin zeiten" und gar nicht schlecht! Heute nicht auf höchste stand der Technik aber doch mit schnittstelle etc. Hier Märklin Ur-alt wieder Links, Trix E19, eine Roco in Grün mit alten Lampen noch und Piko Grün mit neue Lampen als vergleich.


Eingie E44 habe ich auch. Eine intressante Direkt-vergleich von E44 entwicklungsmässig vielleicht so etwas, hier drei generationen.


Es geht hier um Märklin "ur-alt" nachkriegs-ausführung, aber in eine doch nicht so alte ausführung aus den 80er Jahren in Blau (ist eigentlich eine Primex!), dann Roco auch aus den 80er Jahren und die neuauflage von MÄrklin vor ein paar Jahren, superdetailliert.

Die Insider modell wurde ja hier schon gezeigt, sie ist sehr intressant weil eine andere ausführung als die Liliput-maschine. Hier haben Märklin eine gute Wahl gemacht. Von Links: Märklin Ur-alt, dann Roco 80er Jahren E44.5, Märklin 2000er jahren wieder, Roco 2000er Jahren in Grün und dann liliput ganz Rechts. Eigentlich sind alle ausser Märklin Ur-alt ganz schöne maschinen. Rein Technisch nur Piko auf heutigen Standard würde ich sagen. Moderne schnittstelle, super-leise motor etc. Okey, die Märklin Lok in O/B eigentlich auch! Die Linke alte MÄrklin-lok ist heute eigentlich mehr als "Retro modell" zu sehen, aber ich finde sie wunderbar. Sie ist das schwerste überhaupt ganz in metall und diese Loks fahren hervorragend! Ich habe meine 4x ganz alte gar nicht berührt, alle original analog noch.


Die verschieden Entwicklungs-phasen macht unser Leben Teuer, ich möchte gerne alle varianten haben.....

Was ich nicht zeigen kann sind die vielleicht schönsten E44, die von Brawa natürlich. Es fehlt mir ein solches modell bis jetzt....

Hier meine abschluss, zum ersten Mal alle E44 zusammen auf einem Tisch. Ja, abgesehen von die zwei grauen die ich vergessen haben.


/Martin, Fan von Altbau Elloks in verschieden varianten.


Fahre misch-anlage mit 2- und 3-leiter in fast alle Epochen! Haupt-thema Deutschland Epoche III-IV und auch Ost.
Ich bin nicht der Martin aus "Märklin of Sweden"!


klein.uhu, 11652, mGrowi und Uwe der Oegerjung haben sich bedankt!
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RE: Modellentwicklung in ca. 30 Jahren am Beispiel der Lok-Modelle 3668 (BR 118) und 39445 (BR E 44.5)

#24 von mGrowi , 17.08.2021 11:20

Im Besonderen möchte ich auch mal bei der E44er die Motoren evolution bei der 37440 einbringen.. glaube ein Wöhler Bühlermotor..klingendes Sirren ähnlich einem Faulhaber...sonst absolut leise und absolut ruckfreies Fahren!!

auch eine 44er mit Softdrive Sinus hat super Fahreigenschaften.. Die neue 44.5 im aktuelle Stand der Technik ist auch, meine ich, sehr gut gelungen.

Daher ist inzwischen meine Verhältnis von gebraucht zu neu-Kauf auf 50/50 gekommen.

vorher hatte ich nur nach den älterne Maschinen geschaut mit Sinus oder softdrive...dort konnte man deutlich bessere Fahreigenschaften erkennen zum 5Sterne TKM ...

aber mit aktuell sounds und digitalen gimmicks.. kommen so immer mehr Neue Lokomotive zu mir.

es macht beides einfach Freude!!!!

@Klein Uhu, du bist ein nerdiger Nerd )) Danke für die Richtigstellung .. weiter so. gutes Forum!


Meine Probebahn auf einen Noch Fertiggelände Heidelberg : viewtopic.php?f=64&t=169488&p=2107662#p2107662

Mein Planungsfred für den neunen Anbaukeller 8x6m:

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