Hallo, ich habe eine Märklin 3680 vor kurzem erstanden und betreibe sie analog. Die Lok sieht unbenutzt aus und fuhr am Anfang auch gut, ausser das sie beim Umschalten manchmal Vollgas gab. Dann fing sie an zu quietschen und zu ruckeln. Daher habe ich sie auseinander gebaut und die Getrieberäder gereiningt. Beim Gehäuse abnehmen hat sich ein schwarzes Kabel mit Zange vorne dran gelöst. Ich weiß aber nicht wo. Das schwarze Kabel passt mit der Gabel prima unter der Öse am Motorblock. Siehe Foto. Aber sicher bin ich mir nicht. Kann mir das jemand bestätigen? Und sollte der Fehler noch da sein, was es ausser Schmutz an den Getrieberädchen, noch sein könnte? Vielen Dank im voraus
das mit dem Kabel ist ja bereits richtigerweise geklärt. Diesem Modell legen von Märklin zwei Hinweisblätter bei. Einmal bzgl. des ESD Schutzes und dann noch der für die Modelle bzw. Decoder dieser Zeit übliche Hinweis, im Analogbetrieb erst nach völligem Stillstand des Modells umzuschalten. Wenn das nicht geschieht schaltet die Lok nicht um sondern fährt wie Du feststellen konntest mit max. Geschwindigkeit in der bisherigen Fahrtrichtung weiter.
Hallo Ludwig47, Vielen Dank für die Info. Ich habe die Lok ohne OVP bekommen, daher wusste ich das nicht. Sie läuft jetzt wieder, wenn auch das Fahrgeräusch etwas anders klingt. Auch blinkt jetzt beim Umschalten die Führerstandsbeleuchtung kurz auf. Also diese Lok ist schon sehr speziell. Aufgrund der kleinen Bauweise alles extrem frimmelig im Innern, aber irgendwie macht sie auch richtig Spaß, die kleine Köf :)
Wenn es ein konstantes kreischen war, dass sich nicht gesund anhört, dann sind das die beiden Motorlager, die jeweils einen Tropfen Öl haben wollen. (auch keine zwei, wirklich nur einen!) Deine Lok ist auch nicht wirklich von Märklin, sondern stammt aus dem Haus Brawa: RE: Märklin Köf II (3680)
Anscheinen ist der Motor aber ein anderer:
"Die Ur-Köf 3680 von 1987 (?) war ein modifiziertes Brawa-Modell. Neu war der von Märklin auf Basis des damaligen ASIC (Nr. 50250, DIL-16) entwickelte Decoder, der im Dach untergebracht, mit einem 4-poligen Steckverbinder angeschlossen und mit 2 gelben LED für die Führerstandsbeleuchtung versehen war. Uhlenbrock fertigte damals noch keine Decoder!
Geändert war auch der Motor, ein dreipoliger Mabuchi FT010S mit Schrägnutung. Das Brawa-Original hatte eine Nennspannung von 12V (Wicklungsfarbe blau), die Märklin-Version 15 oder 16V (Wicklungsfarbe rot). Damit der Decoder befestigt werden konnte, wurde bei Brawa die Dachbefestigung geändert. Ursprünglich war das Dach wohl angeklebt, später wurde die Pfeife als Befestigungsschraube verwendet.
Als Ersatz dürfte jeder Decoder geeignet sein, der diesen Kleinstmotor (wurde auch für N verwendet) treiben kann (mind. 500mA). Der Steckverbinder war wenn ich mich recht entsinne ähnlich der NEM-Schnittstelle im 2,54mm-Raster, mit 2 Anschlüssen zum Gleis und 2 Anschlüssen zum Motor. Ein kurzer Check mit dem Ohmmeter nach dem Ausbau des Decoders sollte Klarheit über die Leitungszuordnung bringen.