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Rund um Wien am Boden! - Umbau und Fotos von Roco 1142.

#1 von Jakob__ , 12.09.2021 18:51

Grüß euch miteinander!

Nachdem ich meine Modulbahn aufgrund von Konstruktionsproblemen bzw. aufgrund von fehlendem Stauraum für die Module wieder rückgebaut habe, bin ich nun wieder da angelangt, wo ich damals gestartet bin, nämlich am Boden!

Für alle die mich nicht kennen kurz zu meiner Person: Mein Name ist Jakob, mittlerweile bin ich 22 Jahre alt und arbeite Vollzeit als Softwareentwickler (oder wie Wolfgang es liebevoll genannt hat: Bitschaufler ) in Wien.

Thematisch sammle ich Modelle der Epoche VI, die man rund um Wien (Österreich) antrifft. Fahren tu ich wie viele andere auch auf dem Roco Bettungsgleis! (Hätte ich damals nicht das C-Gleis, sondern das Roco Line Gleis, gewählt hätte ich mir die Module erspart, aber aus Fehlern sollte man ja bekanntlich lernen. )

Aktuell wird noch per selbst entwickelter Software mit Maus bzw. mit Joystick gesteuert, in Zukunft soll die Teppichbahn per Rocrail vollautomatisch betrieben werden. Dafür möchte ich die WLAN-Rückmelder vom ClemensGerard nachbauen.
Bestellt habe ich die Platinen und Bauteile schon, allerdings dauerts noch bis jene bei mir eintreffen. Sobald die ersten Platinen funktionieren, gibt’s dazu einen Post!

Bevor ich euch jede Menge Bildern sowie einen Neuzugang seit dem letzten Post zeige, kurz noch zum Gleisplan.
Aktuell sieht der Gleisplan so aus:

Bild entfernt (keine Rechte)

Später mal soll die Strecke zweigleisig sein und zwei Bahnhöfe beinhalten. Dafür werden aber noch eine große Menge an Gleisen benötigt!

Fangen wir doch gleich mit einem Neuzugang seit dem letzten Post im alten Thread an über den ich mich besonders freue!

Es handelt sich um die schon lang ausverkaufte 471 der GYSEV bzw. Raaberbahn!

Ich habe die Lok bei einem Wiener Händler lagernd gesehen. So bin ich am Freitag gleich voller Elan ins Geschäft geradelt, um die Lok abzuholen.

Bild entfernt (keine Rechte)
Bild entfernt (keine Rechte)

Die Lok sehe ich fast täglich mit einem LKW-Walter Zug bei der Arbeit vorbeifahren, da ich ja die passenden Wagen besitze wurde die Kombi gleich nachgestellt:



Und weil die Kombi so unheimlich großartig ist, gibts gleich noch ein Foto mit einem größeren Blickwinkel:



Die Lok steht im aktuell 2-gleisigen Bahnhof. Neben ihr sieht man die Heute für morgen für uns 1116er.

Kurz vor dem Bahnhof wartet eine 2016 darauf, dass eben jene 1116er den Bahnhof verlässt.




Kurz danach konnte ich eine 1044, 2068 Doppeltraktion mit ihrem Rungenwagen 'Ganzzug' beladen mit Stahlrollen ablichten!



Ein paar Minuten später war eine Vectron mit einem sehr kurzen Containerzug Richtung Küche unterwegs.



Hier ein CityJet Dosto bespannt mit der Demokratie 1116er bei der Einfahrt in die Kehrschleife.


Der 1116er folgte eine Railpool 186 im Zebra Design mit noch einem LKW Walter Zug. Eine wirklich unheimlich coole Kombi!



Glücklicherweise konnte ich auch 116 182 im Bundesheer Design mit einem Railjet bespannt ablichten, bevor jene in der Küche verschwand.



Offenbar waren hier aber ein paar unfähige Triebfahrzeugführer am Werke, den die Lichter der drei Loks sind aus.

Nachdem die Strecke frei war, hat sich ein City Jet auf den Weg von der Küche ins Wohnzimmer gemacht.



Kurz bevor ich meine Foto Session beenden musste, konnte ich noch eine 2070er mit einem kurzen Infra Zug ablichten.



Ich hoffe euch haben die Bilder gefallen! Die restlichen Fotos von den Modellen bzw. Fotos von der fertigen Vitrine liefere ich zu einem anderen Zeitpunkt nach.

Lg
Jakob


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RE: Rund um Wien am Boden!

#2 von Anth0lzer , 12.09.2021 19:08

Servus Jakob,

schön dass es bei DXir jetzt auf dem Boden weitergeht
Die Bilder sind ein Trau, war ja ordentlich was los bei Dir. Die Gysev schaut wirklich gut aus vor dem Güterzug, auch sonst ein interessantes Farbschema.
Und auch gleich komplett zugerüstet
Ja manchmal muss man Glück haben, und manch kleines Geschäft hortet den ein oder anderen Schatz weils keinen Onlineshop haben.

Der Aufbau ist interessant, aber Zweigleisigkeit ist bei Deinen ganzen Zügen eigentlich Pflicht, vorallem auch wenn dann alles vom Rechner aus steuern magst.

Kleiner Tip zum überwinden von den Leisten in den Türen, anstelle von Stiften verwende ich aufeinender geklebte Kartonstreifen,dann brauch man auch nicht
immer nach passenden Unterlegern suchen.

Was Dein Fahrpersonal angeht, da scheint bis auf den Vectron Lokführer wohl jeder andere vergessen zu haben das Licht einzuschalten, also ab zur Nachschulung mit denen!
Anker ist auch hier gesetzt.

Grüße

Hubert


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RE: Rund um Wien am Boden!

#3 von dede , 12.09.2021 21:42

Hi Jakob,

das sind ja mal Klasse Aufnahmen von Deinem Rollmaterial....
Von wem sind denn die Containertragwagen hinter dem ÖBB Vectron?


Viele Grüße aus dem schönen Allgäu
Daniel

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RE: Rund um Wien am Boden!

#4 von kraweuschuasta , 12.09.2021 21:51

Hoi
Coolen Fuhrpark hast Du!
Bes. Der Cityshuttle

LG vom Bitschaufler....


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RE: Rund um Wien am Boden!

#5 von Jakob__ , 12.09.2021 23:40

Grüß euch allerseits!

@ Hubert Die Bilder sind schon großartig ey? Kein Vergleich zu dem Schmarrn aus dem alten Thread. Wenn man die Foto Software richtig verwendet kann selbst eine 15 Jahre alte Kamera noch tolle Fotos machen. Die Gysev ist super ... zurüsten muss man Roco Zeugs ja so wieso. Ohne Zurüst-Teile schaun die sonst alle nix gleich!

Stimmt schon, dass man in kleinen Geschäften oftmals Schätze findet, aber der Laden hat einen OnlineShop und die Lok war dorten auch als verfügbar gelistet. ... dürft wohl jeder (zu meinem Glück) bis jetzt übersehen haben.
Allerdings hab ich im Geschäft Loks gesehn, die Online nicht gelistet waren, also vielleicht statte ich denen nochmal einen Besuch ab.
Eh der Aufbau ist mal ein Start! Ich hab bereits einen Plan für den zweigleisigen Ausbau. Aktuell fehlt es aber noch an der Finanzierung. Die Gleise sind echt nicht billig.

Der Stift lag nur als Provisorium so das meine Bundesheer 1116 auch mit Wagen fahren konnte, des restliche Rollmaterial kommt über die Schwelle problemlos drüber. Was es da genau auf sich hat weiß ich ned.

Die Lokführer bräuchten allesamt mal eine Nach(t)schulung! Wobei beim 'Fotoshooting' der Strom abgedreht war da manche Loks noch den Brückenstecker stecken haben.

@ Daniel Vielen Danke! Die Sgns(s) Wagen sind von Roco. Wobei die Wagen zu einem vernünftigen Preis echt schwer aufzutreiben sind. Wird also noch dauern bis 14 von den Wagen bei mir stationiert sind.

@ Wolfgang Auch ein dich danke für die netten Worte! Ja die Cityshuttle sind eine echt feine (und verflixt teure) Sache.

Lg
Jakob


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RE: Rund um Wien am Boden!

#6 von vikr , 13.09.2021 09:12

Hallo Jakob,
TTP-Bahning (Tisch-Teppich-Parkett-Bahning) hat schon eine Leichtigkeit und Flexibilität, auch für kurzfristige Events zu Mehreren...

Zitat von Jakob__ im Beitrag #1
Hätte ich damals nicht das C-Gleis, sondern das Roco Line Gleis, gewählt hätte ich mir die Module erspart, aber aus Fehlern sollte man ja bekanntlich lernen.

Meinst Du die Trix C-Gleise? Was ist für Dich der Nachteil gegenüber den Roco-Bettungsgleisen?
Zitat von Jakob__ im Beitrag #1
Aktuell wird noch per selbst entwickelter Software mit Maus bzw. mit Joystick gesteuert, in Zukunft soll die Teppichbahn per Rocrail vollautomatisch betrieben werden. Dafür möchte ich die WLAN-Rückmelder vom Clemens nachbauen.
Meinst Du die WLAN-Melder aus der DiMo 2020 Heft 2 ?
https://www.seeedstudio.com/WLAN-Stromfu...atine-g-1304498
Eine globale Anleitung zu der damaligen Version gibt es unter:
https://dimo.vgbahn.de/2020Heft2/WLAN-Pendelfahrt.pdf und ist hier angehängt. Die Hardware ist aber seitdem unverändert geblieben.

MfG

vik

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RE: Rund um Wien am Boden!

#7 von Jakob__ , 13.09.2021 12:29

Grüß dich Viktor!

Freut mich, dass auch du bei mir vorbeischaust.

Was mich am C-Gleis (und speziell am Trix C-Gleis) so genervt hat war die Lautstärke der Züge am Boden. Da die C-Gleis Bettung aus Hartplastik ist und meine Wohnung einen Parkett Boden hat, waren die Modelle beim Fahren unerträglich laut. Da kommt dann noch dazu, dass es vom C-Gleis keine langen Gleise gibt, d.h.: es gibt auch weit mehr Schienenstöße als beim Roco Line Gleis. (hier gibts ja das G4 mit fast einem Meter)

Die furchtbare Gleisgeometrie des Trix C-Gleises wo Radius 3/4 mit Radius 5/6 nicht kompatible sind, sowie die fehlenden schlanken Weichen, fehlenden DKW/s für Radius 5/6 und fehlende großen Radien (welche es beim Märklin Gleis ja gibt!) haben ihr Übriges getan.

Die von dir verlinkten Rückmelder wollt ich anfangs nachbauen, die Tatsache das jene dann aber erst wieder per USB-Kabel verbunden werden müssen war für mich ein Deal Breaker. ClemensGerard hat allerdings auch ein Platinen Design erstellt wo die gesamte Elektronik im Gleiskörper verschwindet (Rückmelder im C-Gleis) und welche ohne externe Stromversorgung auskommt. Der einzige Nachteil an der Platine ist natürlich, dass mit einer z21 nur eine gewisse Menge an Rückmeldern verwendet werden kann bevor die Zentrale wegen Überlastung abschaltet. Aber mit dem Einbau von ein bis zwei Boostern kann ich durchaus leben.

Lg
Jakob


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RE: Rund um Wien am Boden!

#8 von MoBa_NooB , 13.09.2021 16:46

Servus Jakob,
Willkommen (zurück) auf dem Boden! Schicke Bilder vom Fahrbetrieb!


Gruß aus München
Finlay

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-Albert Einstein

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RE: Rund um Wien am Boden!

#9 von vikr , 13.09.2021 23:54

Hallo Jakob,

Zitat von Jakob__ im Beitrag #7
Freut mich, dass auch du bei mir vorbeischaust.
klar die Rückmelder für unter die Gleisbettung sind ja funktionell identisch, beziehen nur ihren Strom eleganterweise aus der Gleisspannung. Clemens heißt im Übrigen Gerard! Über den USB-Stecker geht bei den halt einfacher zu lötenden Wemos-D1-Modulen nur die 5 V Stromversorgung aus dem Akku. Entscheidend ist aber, dass man bei beiden Versionen keinerlei Kabel zur Zentrale benötigt.
Zitat von Jakob__ im Beitrag #7
Was mich am C-Gleis (und speziell am Trix C-Gleis) so genervt hat war die Lautstärke der Züge am Boden. Da die C-Gleis Bettung aus Hartplastik ist und meine Wohnung einen Parkett Boden hat, waren die Modelle beim Fahren unerträglich laut. Da kommt dann noch dazu, dass es vom C-Gleis keine langen Gleise gibt, d.h.: es gibt auch weit mehr Schienenstöße als beim Roco Line Gleis. (hier gibts ja das G4 mit fast einem Meter)

Die furchtbare Gleisgeometrie des Trix C-Gleises wo Radius 3/4 mit Radius 5/6 nicht kompatible sind, sowie die fehlenden schlanken Weichen, fehlenden DKW/s für Radius 5/6 und fehlende großen Radien (welche es beim Märklin Gleis ja gibt!) haben ihr Übriges getan.
da ich meist auf dem Teppich bleibe, spielen viele für Dich negative Aspekte des Trix C-Gleises für mich keine so große Rolle. Die schlanken Weichen reichen mir, Doppelkreuzweichen sind immer problematisch und verschwinden deshalb auch beim Vorbild zunehend. Ein Vorteil des Trix-C-Gleises ist halt, dass man es ganz einfach mit einem unsichtbaren unterirdischen Mittelleiter nachrüsten kann. Quasie als Ringleitung in der Mitte des Gleises mittels der Kontaktfedern für das Märklin-Puko-Gleise. Man kann praktisch an jeder Stelle nur mit Isolierungen, ohne zusätzliche Kabel einen WLAN- Stromfühler einfügen, genauso einfach wie einen Massemelder bei den Märklin C-Gleisen.

Wie planst Du das bei den Roco-Bettungsgleisen?

MfG

vik


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zuletzt bearbeitet 15.09.2021 21:07 | Top

RE: Rund um Wien am Boden! - Vorstellung und Umbau Roco 1142.

#10 von Jakob__ , 14.09.2021 23:57

Grüß euch allerseits!
@ Finlay! Danke! Wobei Fahrbetriebe würde bedeuten, dass Züge auch tatsächlich gefahren sind. Sagen wir mal so, Vögel ohne Flügel können nicht fliegen!

@ Viktor Gut hät ich einen Teppich am Boden, dann wäre ich sehr wahrscheinlich beim Trix-C Gleis geblieben. Aber am Parkett Boden tun einen die Ohren nach einer Zeit weh. Wie bzw. ob die Rückmelder funktionieren bzw. wie ich sie einbaue wird sich noch zeigen. Platz im Gleiskörper sollte aber da sein!

So kurz möcht ich euch noch mein neues Zeug vorstellen.

Bild entfernt (keine Rechte)

Es gab zum einen eine neue DKW für die Bahnhofseinfahrt. Somit ist im Bahnhof jetzt ein Abstellgleis vorhanden wo ich einen Zug abstellen kann und wo die Module von der Vitrine angesteckt werden können. (Foto davon liefere ich nach)

Zum anderen habe ich die soeben erst erschienen Roco 1142 abgeholt.

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Die Lok ist selbstverständlich schon zugerüstet und mit einem Zimo Sound Decoder versehen!

Vorweg mal: Für alle die die Lok nicht unbedingt wollen, lasst die Finger von der Lok!

Gründe sind wie folgt:

Die Lok hat ein abgrundschlechtes (langsam) Fahrverhalten. Anfahren ist faktisch nur möglich indem mit der Hand nachgeschoben wird! (Man merke an, dass in der Lok kein Elko verbaut ist! Allerdings weiß ich aus Erfahrung, dass selbst ein paar Hundert/Tausend Mikrofarad nicht viel ändert!)

Weiters ist der Motor, selbst nach und über einer Stunde Fahrzeit überdurchschnittlich laut.

Nachdem meine erste 1142 (welcher mittlerweile wieder verkauft ist) dieselben Probleme aufweist dürfte es sich hier um keinen Einzelfall handeln!

Perse ist der Grund für die schlechten Fahreigenschaften die Art wie die Lok vom Gleis Strom abnimmt.

Bei einer unveränderten Lok passiert dies durch (extrem) dünne Metall Plättchen welche auf den Spurkranz von oben aufdrücken. Das Plättchen ist aber so dünn, dass es sich teilweise schon verbiegt, wenn man die Lok aufhebt und dann wieder absetzt. D.h. die Lok bekommt dann keinen Strom mehr!

Es gibt dafür aber eine Lösung und jene möcht ich euch jetzt zeigen:

Als erstes muss der Getriebe Deckel entfernt werden, dann muss der Rahmen samt Achsen herausgenommen werden. (Den Deckel entfernen war übrigens auch nicht einfach, die Schrauben waren so fest eingedreht, dass die Köpfe der Schrauben fast komplett durchgedreht waren. )

Am Foto ist das Metall Plättchen, welches für die Stromabnahme zuständig ist, klar zu sehen. Jenes muss (beidseitig) entfernt werden.

Bild entfernt (keine Rechte)

Danach kann aus kleinen Kupferstreifen ein Ersatz gebastelt werden. An den Enden habe ich dickere Plättchen angelötet, da die Kupfer Streifen (so wie sie aus der Verpackung kommen) zu dünn waren.
Mit dem Bohrer werden Löcher in die Streifen gebohrt und danach werden Kabel angelötet und jene werden wieder im Rahmen montiert.

Bild entfernt (keine Rechte)

Jetzt müssen die Kabel noch auf der Platine verlötet werden und voila! Die Lok fährt jetzt selbst bei Fahrstufe 15 einwandfrei!
Bild entfernt (keine Rechte)

Einziger Nachteil: Dadurch, dass jetzt die Kupfer Plättchen fest gegen die Spurkränze drücken ist die Lok bei schnellen Geschwindigkeiten etwas lauter.


Und weil all dies ja nicht schlimm genug ist, noch was: Solltet ihr das Gehäuse nicht unbedingt öffnen müssen, lasst es! Ihr bekommt das Gehäuse, ohne dass man die halbe Lok zerlegt nicht mehr zu!
Wie Roco das Gehäuse aufsetzt, ist mir ein Rätsel!?

Der Hintergrund dazu ist folgender: Das Gehäuse wurde damals für Glühbirnen konstruiert, über die Zeit hat die Lok aber LED's bekommen. Das Gehäuse wurde aber nicht geändert! Wenn man das Gehäuse jetzt schließen will verhakt sich irgendwas an den Schrauben der LED Platine und man bekommt das Gehäuse nicht drauf.

Was nun tun? Einfach die Schrauben, welche die LED-Platine hält abschrauben, die Platine mit Doppelseitigem Klebeband fixieren und voila! Jetzt passt das Gehäuse auch wieder einwandfrei drauf! (Siehe Foto)

Bild entfernt (keine Rechte)

Am Ende noch zwei Fotos von der Optisch schönen und Technisch misserablen Lok.

Bild entfernt (keine Rechte)

Hier sieht man übrigens die neue DKW:

Bild entfernt (keine Rechte)

Lg
Jakob


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zuletzt bearbeitet 15.09.2021 17:55 | Top

RE: Rund um Wien am Boden! - Vorstellung und Umbau Roco 1142.

#11 von Meidlinger Moba , 15.09.2021 17:51

Hallo Jakob,
das Leiden der Roco 1x42 Radschleifer ist seit langem ein Problem. Dasselbe gilt für die 2016 und den 4010 von Roco sowie einige alte Taurus Modelle. Auch dort drückt ein Kupfer- bzw. Metallplättchen gegen den Spurkranz. Wenn die Plättchen zu stark gebogen sind, kommt kein Strom mehr. Meine Lösung: Ich biege die Plättchen recht weit nach unten. Dadurch, und durch die Reinigung (die winzige Kontaktfläche verschmutzt unglaublich schnell), funktioniert das Ganze dann einige Zeit ganz gut. Deine Lösung ist dann eben eine Dauerlösung.

Fun fact: Wir haben fünf Stück Roco 1x42 und 3 davon fahren 1A und 2 nur nach mühsamem Anstupsen oder eben Zurückbiegen der Kontaktplättchen. Äußerst kurios!

Ansonsten: Schade, dass deine Module weichen mussten. Aber der Umstieg auf das Roco Line Gleis war sicher eine gute Entscheidung. Ich bleibe jedenfalls dran!

LG


__________________________________________

meine Anlage:
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RE: Rund um Wien am Boden! - Vorstellung und Umbau Roco 1142.

#12 von Jakob__ , 15.09.2021 18:51

Grüß euch ihr Zwei!

Freut mich, dass auch ihr bei mir vorbeischaut!
Eure Lösung hätte wahrscheinlich auch funktioniert allerdings ist fraglich wie lange! Die dünnen Schleifer verbiegen sich, wenn man jene nur schief anschaut.

Ich kann zu dem Umbau wirklich nur raten! Dauert ~eine Stunde pro Lok und das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie!
Die Lok ist heute den ganzen Tag gefahren und hatte faktisch nie irgendwelche Stromprobleme. Selbst die langsam Fahreigenschaften sind ein absoluter Traum!

Oh, der Umstieg auf die RocoLine Gleise war definitive eine gute Entscheidung! Allein die Möglichkeit den Schmarrn abzubauen und eine nicht überfüllte Wohnung zu haben ist für die Seele Gold wert.

Lg Jakob


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zuletzt bearbeitet 15.09.2021 18:53 | Top

   

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