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Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#1 von Brumfda , 14.09.2021 15:42

Moin moin!

In meinem Kopf läuft ein großes Projekt ab. Für meine fiktiven Züge eine fiktive Anlage. Die will ich mal im Erstentwurf vorstellen. Rechtzeitig, um von vielen zu hören, was nach deren Ansicht aus der Praxis falsch laufen wird. Starten würde das ganze erst in ca. drei Jahren. Mit der Planung und den Grundgedanken sollte ich aber früh anfangen. Wenn ich lese bei anderen, welche Überlegungen alle noch einfließen und Stolpersteine in solchen Projekten immer wieder auftauchen….

Die Anlage wird in einem 5,40 x 3,40 m großen lichtdurchfluteten Raum in H0 mit 2 Ausgängen gebaut.
Meine erste Frage ist, ob diese Skizze in H0 sich umsetzen lässt auf dieser Fläche oder ob Ihr meint, dass das zu eng wird.

Grundthema. Ein mondäner Jugendstilbahnhof ist gegen 1910 in den Alpen entstanden. Die Bahn hat in den 1860/70ern in diesem Tal eine Schleife eingebaut, um von einem niedriger liegenden Tal hier Höhe zu gewinnen. Während des Bahnbaus wuchs der Ort aufgrund seiner Lage zum Wasser als wichtiger Knotenpunkt für die Bauarbeiten und Bauarbeiter. Durch den ursprünglichen Bahnhof boomte dieser Ort aufgrund seiner malerischen Lage in Sachen Tourismus als Luftkurort. Die zentrale Lage führten schnell zum Bau weiterer Strecken und der Bildung eines Verkehrsknotenpunktes. Als Touristenort hielten und halten hier alle Fernzüge, da hier ein äußerst reger Passagieraustausch stattfindet.


Es handelt sich hierbei um den Ort:

Kleinniederbergeldorf Hochachselschwamm
Ortskreis: Nattingen
Eingemeinde Waxelbrunn
Landkreis: Rosenheim

( https://www.youtube.com/watch?v=cGyePoGeN4I )


Der Ort wuchs schnell, ein neuer Bahnhof musste her, der der Goldgräberstimmung Rechnung trug. Letzten Endes wurde diese Bahnschleife und der Bahnhof in einer Art Nebental zum Dorf gebaut. Die immensen Höhenunterschiede auch auf diesem kleinen Raum zwangen die Strecke in ihre Form und beengten die Verhältnisse was die Gleise anging.

Was die Bespannung mit mehr Zugkraft angeht, waren andere Bahnhöfe wichtig. Da auf dieser Achse viele Güterzüge verkehrten, wurde ein zentrales Güterzuggleis ohne Bahnsteig geschaffen. Gleichzeitig wurden die langen Bahnsteige für das Hintereinanderparken von kürzeren Zügen gebaut und ausgelegt. Es gab viel für das Bahnpersonal zu planen, um an dieser Engstelle für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.



Meine erste Zeichnung zeigt die Lage um die Anlage mit. Man sieht die Strecke aus einem niedriger liegenden Tal per einem ca. einem Kilometer langen Tunnel in diesen Kessel aufsteigen. Ein Bogen entlang der Bergseiten führt zum Bahnhof. Dort war der Untergrund „Eben“ und fest genug, um das Bahnhofsgebäude zu tragen. An der Stelle des alten Bahnhofs finden sich nun die Gleise für abgestellte Personen und Güterfahrzeuge. Hinter dem Bahnhof zweigt die Strecke sofort auf in zwei andere Täler, die im Höhenprofil ansteigen.

Wie wird das nun im Raum umgesetzt? Das Nebental wird ohne Drehscheibe abgebildet. Es spielt in den 80er Jahren. Die graue Strecke ist eine längst stillgelegte kleine Nebenstrecke, die ein Eisenbahnverein vorhat wieder auferstehen zu lassen mit Nostalgiezügen.





Es werden Module geschaffen, die man leicht wieder bei einem Umzug mitnehmen kann. Das bedeutet, dass der Schattenbahnhof auch vom Oberbau getrennt werden kann. Elemente wie der Bahnhof und Berge werden abnehmbar sein. Der Durchgang zum Balkon wird durch ein Drehelement freigehalten. Es bildet eine Talsohle ab, über die man in den alten Dorfbereich und zu vielen Hotels kommt. Über die Talsohle führen Steinbrücken/ Viadukte. Der Bahnhof wird nur teils dargestellt. In der Bahnhofshalle beginnt die Spirale zum Schattenbahnhof Das Gleisniveau liegt unterhalb der Empfangshalle und dem Bahnhofsvorplatz, wodurch die Gleise leicht abtauchen können. Insgesamt wird die bergige Landschaft rund um die Gleise mit ihrem Höhenunterschiedsprofil „geschaffen“. Fix sind da nur Gleisanlagen und Straßen.





Eine Steckbrücke verbindet den Berg mit den 2 abgehenden Strecken und dem Schattenbahnhof. Die Gleiswende des Bahnhofs und diese Gleis werden auf eine gemeinsame Höhe parallel gebracht und miteinander vereint. Der Schattenbahnhof …. Ja, wie macht man das idealerweise? Ihr seht ja den ersten Entwurf.



Was Gleise und technische Ausstattung angeht, werde ich mich noch später mit auseinandersetzen. Die Frage ist, ob ich mich dann an den Eigenbau von Gleisen und Weichen mache, wie in Franks Werrabahn (Die Werrabahn - preußische DKW 1:7 (5) ) !? Die vielen Kurvenweichen lüden dazu ein. Oberleitung a la Gleiswüste wird selbstredend. Signale? Eine Mischung aus Licht und Flügel. Ein Stellwerk quer über die Gleise. Den Bahnhof am liebsten im Stile Gaudis ( https://www.google.com/search?q=gaudi+ju...iw=1467&bih=685 ) erstrahlen lassen, dessen Wirkungsstätte eigentlich Spanien insbesondere Barcelona war. Gebäude im Stile des Bauhaus, Art Deco und Hundertwasser – der sich viel von Gaudi abgekupfert zu haben scheint, sollen den Ort ein wenig skuril märchenhaft machen und ein Beetle Juice ( https://www.youtube.com/watch?v=ZPOLGHBZqDE , Tim Burtons Erstwerk) Fealing aufkommen lassen und so reell wirken lassen, da es sich in die bajuwarische Bergwelt natürlicherweise einpasst per fließender Formen.

König Ludwigs Zeit in einer Anlage bedeutet großartige Vorbilder im Gebäudebau ( RE: König Ludwig - nach Winter und Herbst, der Sommer kommt (12) ), was man erreichen kann mit einem Ziel vor Augen.
Die Bayern Segmentanlage 1910 ( Bayern 1910 - Segmentanlage "Schliersee - Nordhalben" (11) ) zeigt extrem präzise, wie unglaublich detailiert man Endmoränen darstellen kann und was Weite bedeutet. Das Mehrgenerationsprojekt zeigt die Möglichkeiten des natürlichen Alterns und was Detailverliebtheit ums Gleis herum an Zauber entfaltet, insbesondere im Lokschuppen. Die Gleiswüste zeigt die Banalität des Seins in gnadenloser Realität der hässlichen 80iger. Die Bergwelt Mark Michingens verzaubert, ebenso die Welt der GSB. Die Anlagen der schweizer Alpen sind atemberaubend und ebenso die unendlichen Weite Nordenhams mit endlosen Graden im Flachland hier im Norden.

Vorbilder, Ideengeber, Anreiz in Massen, die hier alle garnicht aufgezählt werden können nebst der Miniaturwunderwelt bei mir um die Ecke.

Was wird ein wenig anders? Fantasiegebäude in Baustilen, die ich so unglaublich schätze. Das wird alles ein Thema für mindestens 10 Jahre, wenn ich mir so hier umschaue. NACH der Fertigstellung der Module im Eisenbahnverein.


Ich hoffe, ein paar Einwände hier bald lesen zu können Z. Bsp zur Orga des Schattenbahnhofes undoder dem Abstieg dorthin und der Gleisführung. Oder auch im Sinne: Alda, das wird viel zu eng mit H0. Ich haate ähnliche Räumlichkeiten und ich musste reduzieren.


Flauschigfluffige Grüße, Felix



BR 103 in türkis (fiktive was wäre wenn Bahn): Die Zusammenfassung der über 430 Seiten und Sortierung nach Themen mit Inhaltsverzeichnis
103 in Türkis Zusammenfassung Inhaltsverzeichnis und Vorwort

Loks und Züge, die es niemals gab, aber teils geplant waren:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=2...844365#p1844365

Mein Modul mit Naturmaterialien:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?p=2024824#p2024824

DR V270, die geplante dieselelektrische Lok, die nie gebaut wurde. Außer hier:
RE: Umbau V200 BR 220 zur sechsachsigen dieselelektrischen nie umgesetzten DR V270


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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#2 von scientific , 14.09.2021 16:49

In H0... Alter, das wird zu eng...

Prinzipiell finde ich die Idee, eine fixe Anlage dennoch als Module zu bauen immer deutlich bestechender als sich einen Klotz in ein Zimmer zu setzen, den man beschädigungsfrei nie mehr herausbringt.. und sei die monolithische Anlage noch so schön... Du weißt nie, was du morgen oder in 10 Jahren für Bedürfnisse hast... Entweder du musst umziehen, oder du stirbst (dann kann es dir wurscht sein... deinen Nachkommen aber nicht), oder jemand wird krank oder verletzt sich und das Zimmer wird als Pflegezimmer oder Unterkunft für eine Pflegekraft benötigt... Es gibt so vieles, was gegen eine fix installierte Anlage spricht... Und eine Anlage zerlegbar zu konstruieren ist jetzt auch nicht wirklich viel Mehraufwand...
Also, go for it!

Was mir sehr gefällt ist deine Überlegung, wie die Bahn in der Umgebung eingebettet ist... wie kommts dazu, dass die Zulaufstrecke in einer Schlaufe um den Ort fährt und unterhalb des Bahnhofs quer durch den Berg schlägt... Cool!!! So hab ich das auch noch nie gesehen.

Auch finde ich es bestechend, die zweite Bahnhofshälfte der Halle in einer Wendel im Berg verschwinden zu lassen... Ich hatte bei meinen ersten Gehversuchen schon die Idee, einen Lokschuppen so anzuordnen, dass ich vorne reinfahre, und hinten im Berg in den Schattenbahnhof verschwinde... hab ich aber nie realisiert... schaut ja auch blöd aus, wenn ein 14-Wagen-Zug aus einem Schuppen, wo grad mal eine Köf platz findet, herauskommt. Früher fand ich's cool-blöd, heute blöd-blöd.

Aber die Idee, die nicht realisierbare Zufahrtsstrecke ins Seitental in einer Kehrschleife im Bahnhof verschwinden zu lassen... ist prinzipiell eine gute Idee. Nur denke ich nicht, dass du das auf diesem engen Raum realisiert kriegst. so eine enge Schleife, die auch noch eine Gleisharfe mit Bogenweichen in Übergang von Eben auf Neigung aufnimmt, und so unter dem Gebäude abtaucht, dass man am Vorplatz nix mehr davon sieht... du musst also realistischerweise 6-8cm Höhenverlust auf 50cm Länge realisieren.... (wenn ich deine Abmessungen halbwegs richtig geschätzt habe). Das ist ein "bisserl" steil, würd ich meinen.

Ich würd auch meinen, dass in diesem Falle "weniger wirklich mehr" ist. Weniger Bahnhofsgleise erlauben auch längere Einzelgleise, und du kannst deinen Bf. eventuell so anordnen, dass die eine Ausfahrt im Berg tatsächlich im Berg mit einer halbwegs fahrbaren Längsneigung und realistischem Bahnhofsvorplatz realisierbar wird...

Nur zur Einschätzung... ich werde jetzt auch eine Wendel benötigen. Und meine Recherchen ergaben für H0e einen Radius von mindestens 550cm. Und bei so einer Wendel schafft eine U (österreichische Standard-Dampflok) gerade mal 2-3 2ax-Wägelchen... Und was bei der echten Eisenbahn gilt, gilt bei der Modellbahn auch: Weichen im Übergang von Eben zu Steigung oder von einer Steigung zur nächsten Steigung sind zu vermeiden. Da schaffst du nur der Bahnrotte zum Eingleisen VIEL Arbeit.

lg jakob


Mein Projekt: Steyrtalbahn in H0e
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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#3 von Railstefan , 14.09.2021 17:16

Hallo Felix,

wegen Weichenselbstbau, guck mal hier: RE: Meine Weichenbauten (4)

Gruß
Railstefan


Unser Modellbahnverein: http://www.MEC-Erkrath.de
Die Erkenroder Straßenbahn - meine Straßenbahn-Anlage mit DC-Car-System hier im Forum: RE: Re: Die Erkenroder Straßenbahn - Alterungen und Beleuchtungen Häuser Teil 4

Ebenfalls im Klub bekennender Marzibahner


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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#4 von Saryk , 14.09.2021 23:23

Felix,
ich weiß ja, das du immer n bisschen ballich in der Birne bist und der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt sind. Weder bei dir, noch bei mir. Aber ich stelle jetzt erstmal eine Frage bezüglich des Raumes, bevor ich überhaupt an der Anlagenidee herum 'mäckeln' würde.

Welche Nutzung sieht der Balkon? Wie häufig würde da jemand, hin müssen, der nicht dem Modellbauhobby fröhnt? Wie oft würde ein Kind/Enkel da durch wuseln, weil die Eltern/Großeltern auf dem Balkon grillen oder die Sonne bei einem gemeinsamen Bier genießen? Wie oft würde, wenn der Balkon für grillen etc genutzt wird, jemand mit Schüsseln oder ähnlichem durch den Raum müssen, der nicht vorsichtig um die dort stehenden Anlagenteile herum tanzt, sondern auch gerne mal mit Hüfte oder Wampe da gegen ballert?

Eine Modellbahn in einem Durchgangsraum halte ich für eine mittelprächtige Idee. Wenn der Balkon andersweitig begehbar ist - sollte dieser Zugang verschlossen werden.

Nun zur Bahnhofsidee - hättest du in der Tiefe einen Meter mehr, würde der Bahnhof sich besser da einfügen lassen wo er hin soll und mit der auf/abfahrt sehe ich auch noch so ein Problem. Wenn du nicht gerade mit 3% Steigung, auf beiden Strecken nach unten gehen willst - die 'bergauf' fahrende muss ja eigentlich weniger aufweisen, damit die Illusion erhalten bleibt, müsstest du eigentlich auch in Richtung Balkon anbauen. (Wie war das mit dem 'das wird zu eng', Mate?) Ich würde die Abstellung verkürzen, wenn ich ehrlich bin.

Ansonsten ein Monumentalbau mitten im Nirgendwo... die K.Bay.Sts.B. hatte das Geld für sowas bestimmt übrig. Wobei... Fantasie und so.

Aber was nicht ist, kann ja werden, jetzt wäre natürlich noch interessant, ob wir Pickelgleise haben oder Zweileiter.

grüße,
Sarah


kiek nich so!


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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#5 von hohash , 15.09.2021 08:15

Moin Felix, auch wenn ich null Ahnung von Anlagenplanung habe, finde ich deine Idee erstmal supi! Und damit steht mein Fuß in dieser Tür...


LG Andreas
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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#6 von ET 65 , 15.09.2021 09:16

Hallo Felix,

11 Weichen im Zugspeicher auf einer Länge von einem Meter? Und das bei H0? Das realistische Vorstellungsvermögen wurde hier gerade in einem anderen Thread thematisiert.

Realistisch heißt für mich an der Stelle, dass es Gleise und Weichen gibt, mit denen diese Skizze (denn zum Plan fehlen für mich die Gleise für die maßstäbliche Umsetzung der Skizze) darstellbar ist. Hier hat maßstäblich nichts mit 1:87 zu tun, sondern nur damit, dass die Skizze so gestaltet wird, dass die Weichenlängen und Radien auch mit dem gewählten Gleissystem baubar sind.


Und auch an Dich gerne der Hinweis auf die Zugänglichkeit, da sowohl Einleger als auch Durchgänge mit Vorsicht zu genießen sind.
Der zweite Hinweis zielt auf den Fragebogen.

Gruß, Heinz


Tried to reduce to the max Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"


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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#7 von Frank1969 , 15.09.2021 09:35

Hallo Felix,

welch ein durchdachtes, ambitioniertes Konzept mit vielen Ideen! Sarahs Einwände sind natürlich berechtigt, aber da ich dich und deine familiären Gegebenheiten kenne, solltest du dein Projekt im jetzigen Wohnzimmer umsetzen und dir deinen Traum erfüllen! Zum Glück haben wir nicht das Problem mit der Wampe, aber man kann ja trotzdem eine Reserve fürs Alter einplanen

Statt als drehbares Element könnte man für den Durchgang auch durch ein kleines Segment auf Rollen konstruieren, welches man einfach bequem bewegen kann. Mein Onkel hatte so eine Konstruktion für 2 Gleisebenen gebaut und es hat problemlos dauerhaft funktioniert.
Da du -ebenso wie ich- viel in die Kurve legen mußt, muß man sich jetzt schon Gedanken zu den Kupplungsorten machen. Die Roco Universalkupplung funktionierte bei meinen Versuchen ab einem Radius von 2,1m.

Dein Plan erinnert mich an meine ersten Pläne, einen Kopfbahnhof zu bauen. Die Anordnung deines Bahnhofs hat sogar Ähnlichkeit damit und unsere Räume sind ähnlich groß. Deswegen habe ich Sorgen, dass manches vom Platz nicht funktionieren könnte. Die Idee, die Strecke im Bahnhofsgebäude verdeckt in eine Kurve zu überführen, gefällt mir. Das Gelände könnte dort ja wie bei unserem Hamburger Hbf sein. Allerdings wird eine 180° Kurve dort verdammt eng. Ich würde die Strecke eher an der Tür entlang weiterführen und möglichst min. Roco R5 mit R 54 cm nehmen. Ich bereue bereits, dass ich im Schattenbahnhof an einigen Stellen den R4 genommen habe.
Für die Planung empfehle ich dir Modellgleis21. Damit kannst du wunderbar frei alles vom Verbiegen/Verändern der Weichen bis hin zu Übergangsbögen in der Strecke und man bekommt ein gutes Gefühl, was vom Platz tatsächlich her möglich ist.
Hier habe ich damals meine Versuche gepostet:
RE: Friedrichsthal - Ein Kopfbahnhof der KPEV an der Grenze zu Bayern
Naja, besonders elegant war das wohl nicht…

Die von Railstefan verlinkten Weichen sind die, die von Manu für mich gebaut hat und welche ich zur Zeit leider wieder auseinander nehmen muß, da die Sandschutzbleche, Zungen und Herzstücke von den Abmessungen nicht zur originalen Schwellenlage passen. Technisch funktionierten sie.

Viele Grüße
Frank


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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#8 von Amiga-Mika , 15.09.2021 11:05

Hallo Felix,

da hast du aber ein schönes Projekt vorgenommen!

Mit freundlichen Grüßen

Ralf


Nordenham in Spur N ???

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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#9 von DB1964 , 15.09.2021 11:31

Hallo Felix,

habe mal auf die Schnelle einen Teil deines Entwurfes in WT nachgestellt.
Hier das Ergebnis.

Bild entfernt (keine Rechte)
Anklicken für größeres Bild

Sicherlich umsetzbar, aber mit gewissen Einschränkungen und Kompromissen.
Selbst bei Verwendung von S21 bei der Planung, wird das Ergebnis nicht wesentlich anders aussehen.
Dann bleibt immer noch die Nachrüstung mit Pukos.

Gruß
DB1964


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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#10 von Frank1969 , 15.09.2021 16:12

Moin Felix,

willst du -wie in deinem Verein- mit Pukos fahren oder 2-Leiter?

Viele Grüße
Frank


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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#11 von silv1971 , 15.09.2021 16:31

Moin Felix,

da hast du Dir ja ein feines Projekt vorgenommen.

Und um die Weiterentwicklung Deine Idee bis zum bau nicht zu verpassen, stelle ich mal den Fuß hier in die Tür.


Viele Grüße
Silvio

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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#12 von Brumfda , 15.09.2021 22:36

Moinsen alle miteinander!

Gleich so viel Beteiligung!? Wow . Danke

Zitat von Frank1969 im Beitrag #10
Willst du -wie in deinem Verein- mit Pukos fahren oder 2-Leiter?


Moinsen Frank!

Es wird DC gebaut. Das Zurückrüsten von AC auf DC ist nicht kompliziert. Die Menge an verfügbaren Gleisen und pickelfreies Bauen sind zu verlockend. Danke für Dein Angebot mit dem Planungsprogramm! Da werden Skizzenschwächen sofort sichtbar werden. Bestimmt muss da viel korrigiert werden.

Zitat von scientific im Beitrag #2
In H0... Alter, das wird zu eng...
Aber die Idee, die nicht realisierbare Zufahrtsstrecke ins Seitental in einer Kehrschleife im Bahnhof verschwinden zu lassen... ist prinzipiell eine gute Idee. Nur denke ich nicht, dass du das auf diesem engen Raum realisiert kriegst. so eine enge Schleife, die auch noch eine Gleisharfe mit Bogenweichen in Übergang von Eben auf Neigung aufnimmt, und so unter dem Gebäude abtaucht, dass man am Vorplatz nix mehr davon sieht... du musst also realistischerweise 6-8cm Höhenverlust auf 50cm Länge realisieren.... (wenn ich deine Abmessungen halbwegs richtig geschätzt habe). Das ist ein "bisserl" steil, würd ich meinen. [...] Weichen im Übergang von Eben zu Steigung oder von einer Steigung zur nächsten Steigung sind zu vermeiden.

Zitat von Saryk im Beitrag #4
Nun zur Bahnhofsidee - hättest du in der Tiefe einen Meter mehr, würde der Bahnhof sich besser da einfügen lassen wo er hin soll und mit der auf/abfahrt sehe ich auch noch so ein Problem. Wenn du nicht gerade mit 3% Steigung, auf beiden Strecken nach unten gehen willst - die 'bergauf' fahrende muss ja eigentlich weniger aufweisen, damit die Illusion erhalten bleibt, müsstest du eigentlich auch in Richtung Balkon anbauen. (Wie war das mit dem 'das wird zu eng', Mate?) Ich würde die Abstellung verkürzen, wenn ich ehrlich bin.

Zitat von DB1964 im Beitrag #9
Habe mal auf die Schnelle einen Teil deines Entwurfes in WT nachgestellt.
[...]
Sicherlich umsetzbar, aber mit gewissen Einschränkungen und Kompromissen.
Selbst bei Verwendung von S21 bei der Planung, wird das Ergebnis nicht wesentlich anders aussehen.


Zitat von Frank1969 im Beitrag #7
Da du -ebenso wie ich- viel in die Kurve legen mußt, muß man sich jetzt schon Gedanken zu den Kupplungsorten machen. Die Roco Universalkupplung funktionierte bei meinen Versuchen ab einem Radius von 2,1m.
Die Idee, die Strecke im Bahnhofsgebäude verdeckt in eine Kurve zu überführen, gefällt mir. Das Gelände könnte dort ja wie bei unserem Hamburger Hbf sein. Allerdings wird eine 180° Kurve dort verdammt eng. Ich würde die Strecke eher an der Tür entlang weiterführen und möglichst min. Roco R5 mit R 54 cm nehmen. Ich bereue bereits, dass ich im Schattenbahnhof an einigen Stellen den R4 genommen habe.


Moin Jakob, moin Sarah!

Danke für Eure Einschätzung. Die Befürchtung habe ich auch. Skizzenpläne sind erst mal toll. Aber Realität überholt einen meistens rechts. Den Mittelfinger einem entgegenstreckend.
Da der Vorplatz höher liegt als die Gleise, damit die Passagiere ohne Treppe im Bahnhofsgebäude auf die Fußgängerbrücke über die Gleise kommen und nur noch runter müssen, wird das Gefälle ganz normal sein und einfach die Länge der Anlage nutzen. Der Bahnhofsvorplatz ist bis auf 1,50m herausgezogen, damit die Wende oder Kehrschleife nicht im Engen Radius runtergeht. Auch die Weichen in der Ebene zu halten und nicht im Übergangsbereich wird selbstverständlich sein. Danke, dass Du daran gedacht hast.
Bahnhof Richtung Fenster bedeutet ihn für 12 Waggons zu bauen. Das ist mir viel zu lang. Die Fahrt ist mir sehr wichtig durch die Landtschaft. Es gibt hier einen Trööt, den ich zu Zeit nicht finde. IC´s mit 15 Wagons. Ausfahrt aus dem Hbf parallel zweier IC Epoche 4 auf unterschiedlichen Strecken. Gigantisch! Der Hbf zeigt 4- 5 Waggons mit Lok und verschwindet hinter einer Wand. Die Idee hat mich voll mitgenommen.

Moin DB1964!

Danke Dir für die Umsetzung! Es zeigt gleich, was die Breite der Gleise ausmacht.


Zitat von ET 65 im Beitrag #6
11 Weichen im Zugspeicher auf einer Länge von einem Meter? Und das bei H0? Das realistische Vorstellungsvermögen wurde hier gerade in einem anderen Thread thematisiert.
Realistisch heißt für mich an der Stelle, dass es Gleise und Weichen gibt, mit denen diese Skizze (denn zum Plan fehlen für mich die Gleise für die maßstäbliche Umsetzung der Skizze) darstellbar ist. Hier hat maßstäblich nichts mit 1:87 zu tun, sondern nur damit, dass die Skizze so gestaltet wird, dass die Weichenlängen und Radien auch mit dem gewählten Gleissystem baubar sind.

Und auch an Dich gerne der Hinweis auf die Zugänglichkeit, da sowohl Einleger als auch Durchgänge mit Vorsicht zu genießen sind.
Der zweite Hinweis zielt auf den Fragebogen.


Moin Heinz,

Das fiel mir noch beim Skizzieren nicht so auf. Da ich auch natürlich lange Weiche (ver-)bauen möchte, ist das tatsächlich ... sehr ambitioniert. Geht nicht - gibt´s nicht? Das mag beim Kochen klappen. Was die Zugänglichkeit angeht habe ich die Begehbarkeit von 2 Seiten bereits mitverwiklicht. Die Schattenebene im Bahnhofsbereich möchte ich herausziehbar gestalten. Von der Länge der Anlage möchte ich nicht mehr abgeben.

Zitat von Frank1969 im Beitrag #7
Statt als drehbares Element könnte man für den Durchgang auch durch ein kleines Segment auf Rollen konstruieren, welches man einfach bequem bewegen kann. Mein Onkel hatte so eine Konstruktion für 2 Gleisebenen gebaut und es hat problemlos dauerhaft funktioniert.


Auch eine Möglichkeit. Hatte ich kurz angedacht und dachte an das Problem des immer wieder genauen Einrastens wegen der Gleisübergänge, Bin gespannt, wie er es gemacht hat.

Zitat von Frank1969 im Beitrag #7
Dein Plan erinnert mich an meine ersten Pläne, einen Kopfbahnhof zu bauen. Die Anordnung deines Bahnhofs hat sogar Ähnlichkeit damit und unsere Räume sind ähnlich groß. Deswegen habe ich Sorgen, dass manches vom Platz nicht funktionieren könnte.


Die Pläne sehen verdammt gut aus!

Zitat von scientific im Beitrag #2
Prinzipiell finde ich die Idee, eine fixe Anlage dennoch als Module zu bauen immer deutlich bestechender als sich einen Klotz in ein Zimmer zu setzen, den man beschädigungsfrei nie mehr herausbringt.. und sei die monolithische Anlage noch so schön... Du weißt nie, was du morgen oder in 10 Jahren für Bedürfnisse hast...
Entweder du musst umziehen, oder du stirbst (dann kann es dir wurscht sein... deinen Nachkommen aber nicht), oder jemand wird krank oder verletzt sich und das Zimmer wird als Pflegezimmer oder Unterkunft für eine Pflegekraft benötigt... Es gibt so vieles, was gegen eine fix installierte Anlage spricht... Und eine Anlage zerlegbar zu konstruieren ist jetzt auch nicht wirklich viel Mehraufwand...
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Klasse zusammengefasst. Bei mir steht eventuell sogar noch ein Umzug im Bau an. Also: Watt mutt, datt mutt.


Zitat von Saryk im Beitrag #4
Ich weiß ja, das du immer n bisschen ballich in der Birne bist und der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt sind. Weder bei dir, noch bei mir. Aber ich stelle jetzt erstmal eine Frage bezüglich des Raumes, bevor ich überhaupt an der Anlagenidee herum 'mäckeln' würde.


Das ist erstmal ein fettes Kompliment

Zitat von Saryk im Beitrag #4
Welche Nutzung sieht der Balkon? Wie häufig würde da jemand, hin müssen, der nicht dem Modellbauhobby fröhnt? Wie oft würde ein Kind/Enkel da durch wuseln, weil die Eltern/Großeltern auf dem Balkon grillen oder die Sonne bei einem gemeinsamen Bier genießen? Wie oft würde, wenn der Balkon für grillen etc genutzt wird, jemand mit Schüsseln oder ähnlichem durch den Raum müssen, der nicht vorsichtig um die dort stehenden Anlagenteile herum tanzt, sondern auch gerne mal mit Hüfte oder Wampe da gegen ballert?
Eine Modellbahn in einem Durchgangsraum halte ich für eine mittelprächtige Idee. Wenn der Balkon andersweitig begehbar ist - sollte dieser Zugang verschlossen werden.


Ich liebe meinen Balkon. Pflanzen, Bänkchen. Ich nutze ihn zu gern. Es ist der größte Raum. Da Treffen mit Freunden und meinen Kindern bei meiner Partnerin stattfinden und ich vielleicht einszweimal im Jahr hier jemanden einlade, reicht ein kleineres Wohnzimmer. Einen anderen Zugang gibt es nicht zu m Balkon. Das mit dem Hängenbleiben mit einem Körperteil oder der Hosentasche ist tatsächlich mein ständiger Begleiter im Leben. Mit ca 70cm Durchgangsbreite wird es aber ausreichend sein. Hoffe ich zumindest. Dieser Raum ist der hellste und mit extrem guten Tagesicht lässt sich am besten auch dokumentieren.




Moin Ralf, Andreas und Silvio!

schön, dass ihr dabei seid!


Flauschigfluffige Grüße, Felix



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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#13 von Brumfda , Gestern 11:37

Moin Frank!

Der auf 4 Rollen befindliche Talsohlenviaduktbereich benötigt vor allem eins: eine zuverlässige einfache Fixierung bei einem stabilen Korpus. Wären da nicht 2 nicht zu starke Industriemagneten die richtige Wahl mit einer Führung? Das ganze Gestell wäre dann stets gleich fixiert. Anschließend sehr stabile Selbstbau Viadukte drauf für die Verwindungssteife und fertig ist die Kiste, die ich auch mal anbemmseln kann.

Dazu noch untereinanderliegende Kugelkontakte für den Strom.... Hat jemand schon irgendwie so etwas genaut oder eine einfachere Lösung?


Flauschigfluffige Grüße, Felix



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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#14 von DB1964 , Gestern 12:29

Hallo Felix,

habe noch nicht ganz verstanden, welche deine favorisierte Lösung ist.
Ich würde bei dem schwekbaren Teil bleiben.
Vorteil du hast eine saubere Führung und wenn zwei Keile auf der gegenüberliegenden Seite vom Scharnier anbringst kann man auch in der Höhen justieren, falls erforderlich.
Elektrische Verbindung über Pilzkontakte.
Ich bin kein Freund von herausnehmbaren/fahrbaren Teilen.
Dies würde ich nur anwenden, wenn kein ausreichender Platz zum Schwenken vorhanden ist.

Gruß
DB1964


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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#15 von Frank1969 , Gestern 23:41

Hallo Felix,

wie ich dir ja schon per WhatsApp schrieb, hatte mein Onkel so ein fahrbares Teil gebaut. Es hat viele Jahre problemlos funktioniert. Durch Führungsschienen wurde der Wagen beim Hineinschieben in die richtige Position gelenkt und arretiert. Der Ausschnitt war leicht V-förmig, sodass man den Wagen leicht herausziehen konnte. Die Stromversorgung hat er ganz einfach nur durch ein langes Kabel vom Wagen zur Anlage gelöst.

Interessant finde ich die Lösung von Heiko aus Wedel:





Da kannst du wirklich bequem rübersteigen und zur Sicherheit hat auch noch eine Griffstange an der Decke befestigt.

Viele Grüße
Frank


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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#16 von d3lirium , Heute 00:14

Hallo Felix,

mal hier die Portion Senf von jemandem, der in N auch ma was gebaut hat und an der berühmten Holzwüste unter der Dachschräge gescheitert ist ...

Spontan musste ich bei deinem Kopfbahnhof an folgendes Anlagenthema denken:

der gemogelte Kopfbahnhof

Zitat von Brumfda im Beitrag #1
Meine erste Frage ist, ob diese Skizze in H0 sich umsetzen lässt auf dieser Fläche oder ob Ihr meint, dass das zu eng wird.


Besorg dir mal ein einfaches Gleisplanprogramm und spiele das mit Standardgleisen durch... ich könnte mir vorstellen, dass du an der ein oder anderen Stelle etwas optimistisch die Gleise verlegt hast

Zitat von Brumfda im Beitrag #1
Es werden Module geschaffen, die man leicht wieder bei einem Umzug mitnehmen kann. Das bedeutet, dass der Schattenbahnhof auch vom Oberbau getrennt werden kann. Elemente wie der Bahnhof und Berge werden abnehmbar sein. Der Durchgang zum Balkon wird durch ein Drehelement freigehalten.


Löblicher Ansatz... auf deinen Plänen ist aber bspw. der Schattenbahnhof und der Teil darüber in einem Stück... 3m40! Hast du schon mal versucht, mit einer Platte von 2 auf 1 Meter in einem durchschnittlichen Wohnhaus um die Kurve im Treppenhaus zu kommen? mit 3,40 am Stück kannst du nicht mal in dem Raum selbst rangieren um zur Tür rauszukommen...

Wenn du eventuell noch während des Baus umziehst, hast du dir am Zielort schon Gedanken um die Anlage gemacht? Wenns zur Partnerin geht: hat die Lust auf NUR Modellbahn im "gemeinsamen" Wohnzimmer?

Ich schließe mich meinen Vorrednern an: Alter, das wird zu eng... vor allem in H0 ... unbedingt mal die Weichenstraßen mit nem Planungsprogramm durchspielen...da verschätzt man sich ungemein...

Ferner sind die Trennschnitte beim Drehelement zum Balkon durch die Weichen...das sehe ich als prädestiniert für Probleme...

Eins noch: hast du dir über die Gleise im Güterbahnhof mal genauer Gedanken gemacht? Wenn ich den Plan recht lese, sehe ich keine Möglichkeit zu rangieren (auch nur eine Lok umzusetzen), ohne die Hauptgleise zu blockieren... ist das Absicht?

Abseits aller Bedenken finde ich das Setting natürlich klasse und wenn da einer die hinreichende und notwendige Portion Verrücktheit hat, dann du!

VIele Grüße
Sascha (der sich auf die weitere Entwicklung hier freut)


 
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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#17 von Fernmeldehandwerker , Heute 00:22

Man könnte diese Schienenverbinder aufbiegen, dass sie V Förmig jede einzelne (Flex) Schiene, ganz unten abgesenkt , Zentriert.
ähnlich wie mein Vorredner mit den dreieckigen Klötzen.
Richtige Kfz Kugellager möglichst auf Metallgestell und Multiplexplatten (min.22mm) könnten zusätzlich Genauigkeit bringen


Beste Grüße Torsten

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RE: Bayrischer Gaudi Bahnhof auf 5,40x 3,40m, Jugendstil, Art Deco, Bauhaus in den Alpen

#18 von Fernmeldehandwerker , Heute 00:27

Bei Schaeffer AG übrigens kann man sich mittels freien Online Programm Metallplatten CNC Fräsen lassen. Bring Spaß und ist garnicht sooo teuer. Durchbrüche, Senkungen, Schriften, Fasen, Rillen ... Programm ist einfach

https://www.schaeffer-ag.de/frontplatten-designer

Ist keine Werbung


Beste Grüße Torsten

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