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Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#1 von Otaku , 16.09.2021 07:44

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem Schneidplotter und hoffe sehr auf die Expertise und Erfahrungen von euch. Was will ich machen?
Ich bin Modelltechnisch im größeren Maßstab unterwegs (Autos in 1:18) und möchte Zubehör "Herstellen". Angefangen bei einfachen Dingen wie Kartons und Kisten, hin zu komplexeren Sachen wie einzelnen Buchstaben oder Logos, asiatische Schriftzeichen. Später möchte ich dann auch Anbauteile wie Frontschürzen oder Heckspoiler probieren.

Und ich denke, wenn ein Plotter das vielleicht in 1:87 schafft, bekommt er es auch in 1:18 hin. ;)

Da hier viele User Gebäude und Teile für Loks und Wagen mit dem Schneidplotter erstellen, hoffe ich auf ein paar Tipps.
Ich denke, der Plotter sollte folgendes können:

- Verschiedene Materialien, auch Kunststoffe oder dünnes Holz schneiden.
- Filigrane Tätigkeiten ausführen (z.B. die asiatischen Schriftzeichen... hier wäre mein Traum, diese quasi in "3D" zu erhalten - Als Werbung an einer Hausfassade)
- Relativ einfache Handhabung und gute Qualität.

Der übliche Knackpunkt: Was darf der Alleskönner kosten? Ich denke, hier bin ich auf der sicheren Seite: Obergrenze sind 1000€ netto.

Eine kurze Recherche bei einem großen Onlineversandhaus ergibt auf den ersten Blick den Brother ScanNCut SDX1500, Silhouette America SILH-CAMEO-4-PLUS-5T oder den Cricut Maker 3.

Hm.

Allerdings gibt es da ja auch noch diese Lasercutter... Wäre das für meine Vorhaben überhaupt geeignet? Papier (z.B. Einleger für CD-Hüllen oder auch mal einen Aufkleber) würde ich schon gerne auch drucken / schneiden können. Hmmmm. Kann ich für 1000€ netto gar beides haben? Einfacher Plotter für Aufkleber und mal nen Pappkarton und den Laser für die richtigen Sachen? Bekomm ich grad Höhenflüge?
Beim Laser wäre mir allerdings wichtig: Plug&Play. Ich hab wahrscheinlich keine Nerven, daran herum zu basteln um gewisse Defizite aus chinesischer Produktion auszumerzen. Das Ding muss aus der Box heraus laufen.

So... danke, dass ihr es bis hierhin durchgelesen habt. Über eine rege Diskussion würde ich mich freuen.


Gruß, Sebastian


 
Otaku
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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#2 von Stefan Krauss , 16.09.2021 11:24

Hallo, Sebastian,

wir haben einen älteren Silhouette-Schneidplotter - ein tolles Gerät zum Basteln. Insbesondere meine Frau nutzt ihn fast täglich. Daher ein paar Anmerkungen aus unserer Erfahrung.

Man muss sich sicher selbst einarbeiten und Erfahrung sammeln. Wichtig ist, dass man sich klar ist, wie das grundsätzlich funktioniert. Daraus kann man dann schon ein bisschen die Grenzen ableiten.

Ein Schneidplotter arbeitet immer mit einem Schleppmesser. Das heißt, er zieht eine scharfe, spitze Klinge ohne riesengroßen Druck über das Material. Das Messer ist spitz und drehend gelagert, so dass es Richtungswechseln gut folgen kann. Das Material wird dazu auf einen Träger aufgeklebt. Typischerweise ist das eine Art Matte. Messer und Klebematte sind Verbrauchsmaterialien, man muss sie ab und zu ersetzen.

Es eignen sich daher vor allem Materialien, die nicht sehr dick sind und sich gut schneiden lassen: Folien gehen super, ebenso Selbstklebefolien und Aufkleber, etwas festeres Papier/Pappe (bei uns vor allem Material so zwischen 120 g/m² - 300 g/m²) und viele Stoffe ebenso. Die Technik kommt vor allem aus dem Bereich der Werbung, wo große Folien für die Beschriftung geschnitten werden. Außerdem sind sie sehr beliebt bei den Stoffbastlern für die Herstellung von irgendwelchen Applikationen. Damit kannst du vielleicht auch deine Frau überzeugen.

Dicke oder harte Materialien kann man damit kaum schneiden. Ganz feines Papier z.B. ist auch schwierig, weil man es kaum noch von der Klebematte bekommt. Dicke Sachen kann man mehrfach schneiden lassen, was aber auf die Widergabe von feinen Details geht. Bei festeren Materialien muss man sowieso oft mit dem Skalpell nachhelfen. Es gibt hier aber auch ein paar Berichte von Kollegen, die mit dünnem Polystyrol- und anderen Kunstoffplatten erfolgreich gearbeitet haben. Vieles geht mit etwas Erfahrung, allerdings teilweise durchaus mit vorsichtigem Nacharbeiten.

Mit Laser habe ich keine Erfahrung, auch wenn meine Frau damit auch schon ums Eck gekommen ist. Ich denke aber, es ist ganz gut, sich erstmal auf eine Sache zu konzentrieren. Wie gesagt, man braucht etwas Erfahrung, auch wenn es nicht schwierig ist.

Grüße
Stefan


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#3 von Fraenki , 16.09.2021 13:10

Hallo

Den,schon etwas betagten, Thread kennst du schon?
RE: Schneidplotter für die Modellbahn


Gruß
Frank
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Ich habe die Erlaubnis von Hr.Vorsteher,Hr.Dahlhaus,Hr.Bügel,Hr.Peplies,Hr.Kleinschmidt,Hr.Pillmann,Bilder von bahnen-wuppertal und vauhundert.de im Forum zu benutzen
Thema:
Von Schwelm-Loh nach Wuppertal-Wichlinghausen


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#4 von Otaku , 16.09.2021 13:57

Danke @Stefan Krauss für deine Einschätzung. Diese ist sehr hilfreich, klingt aber erst mal so, als sei ein Schneidplotter nicht so richtig für meine Bedürfnisse geeignet. Mal sehen, was da noch an Input kommt ;)

Danke auch an @Fraenki . Den Thread hatte ich vor langer Zeit schon mal gesehen, aber er ist -wie du schon sagst- betagt. Vielleicht gibt es aktuell ja schon bessere Technik ;)


Gruß, Sebastian


 
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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#5 von Rossi , 16.09.2021 21:47

Hallo zusammen

Wir hatten selbst einen Silhouette Cura und haben diesen wieder verkauft, da er nix für etwas dickere Sachen ist. Letzthin war ich aber in einem bastelgeschäft. Die Inhaberin war sehr freundlich und hat uns den Brother vorgeführt. Der ist etwas teurer, aber massiver gebaut. Sie hat uns aber ganz klar den Cricut empfohlen. Der soll sogar Balsaholz und dergleichen können, aber natürlich kein Sperrholz oder dergleichen. Wenn Dein Höhenflug noch weiter gehen soll, schaffst Du Dir einfach eine Stepcraft an: https://www.stepcraft-systems.com/ Die habe ich auch zuhause und die gibts mit 3D-Druckaufsatz, mit Lasercutter und mit Schleppmesser... Falls Du in Friedrichshafen zur Messe kannst, die sind eigentlich immer da.

Viel Spass wünscht Dir

Rossi


H0 und N Digital, RocoLine, ECOS, Z21, IB 1, Traincontroller Gold, Tauernbahn

Mein Fred zur Tauernbahn: viewtopic.php?f=24&t=103114&p=1126282&hilit=Tauernbahn#p1126282


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#6 von md95129 , 17.09.2021 07:44

Wir verwenden seit einigen Jahren einen dieser chinesischen K40 Laser fuer etwa 400€. Bis auf die Software (Wir benutzen K40Whisperer) ist das Gerät unmodifiziert. Es schneidet MDF/HDF bis 3mm in einem Durchgang. Weitere Materialien sind Bristolkarton, Laserboard und Kraftplex (als Holzblech bezeichnet). Kunststoffe sind problematisch ausser Plexiglas (Acryl), das sich hervorragend schneiden lässt. Als Beispiele: Spanten aus MDF für einen 1:32 Eisenbahnwagen, Führerhaus für eine Lok in 1:20 (MDF), Teile einer Inneneinrichtung (Herd) in 1:22,5 (Bristolkarton), Bierkiste für eine Feldbahnlok, Beitrag #135. Die Bierkiste ist insoweit interessant, als die Bretterfugen im selben Arbeitsgang graviert wurden. Dies wurde mit erhöhter Schneidgeschwindigkeit erzielt. Wir verwenden dxf Files, die auch für CNC Fräsen geeignet sind. Damit können wir "Rapid Prototyping" machen, d.h. ein Teil erst lasern, ehe wir es fräsen. Da die Schnittbreite ca. 0,2mm beträgt, können auch filigrane Teile für z.B. H0 gelasert werden.
Gruss


Henner, ex-Donkey Doktor der EDH Lumber


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#7 von gima , 17.09.2021 18:56

Nach einem Plotter bin ich auf einen K40 Laser umgestiegen, danach folgte ein 80 Watt CO2 Laser, bei dem der Controller schon wesentlich besser war als beim K40.
Da mir die Kiste zu gross war, bin ich auf einen 80 Watt Diodenlaser umgestiegen. Mit der Software Lightburn war das die beste Entscheidung.
Wir haben schon aus aus ganz dünnen Seidenpapier Vorhänge in H0 geschnitten, der kann aber auch bis zu 10 mm Holz schneiden.
Um den gefahrlos betreiben zu können, baue ich gerade eine Einhausung.
Hier der Laser, versand aus D.
https://de.aliexpress.com/item/100500156...954877729%22%7D

Manuel


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#8 von md95129 , 18.09.2021 10:33

Manuel,
eine sehr interessante Entwicklung Deiner Werkstatteinrichtung! Dazu noch einige Bemerkungen:
- Ich nehme an, dass Du mit dem Controller des K4 die Steuer-Software meinst, denn die Firmware ist Ok. Mit K40Whisperer gibt es auch keine Probleme mit der Steuer-Software.
- Wenn bei meinem Laser mal die Röhre ausfällt, überlege ich mir auch, auf einen Halbleiterlaser umzusteigen.
- Riesiger Vorteil ist natürlich, dass das Gepansche mit dem Kühlwasser wegfällt.
- Was mir weniger gefällt, ist das Gewicht des Kopfes mit ca. 220g(?). Der K40 hat Spiegel, sodass der Kopf sehr leicht ist. Ich könnte mir vorstellen, dass z.B. Ecken mit dem Diodenlaser nicht ganz so exakt ausfallen (mechanische Schwingungen etc.). Wie beurteilst Du das, nachdem Du beide Typen in Betrieb hattest?
- Der Diodenlaser schleppt sein Stromversorgungs/Steuerkabel mit sich. Macht das auf die Dauer Probleme?
- Wenn man ein System wie dem von Dir ausgesuchten anschafft, fehlen Absaugung und Einhausung, die man selber bauen muss. Beides keine grossen Probleme, aber benoetigt Zeit/Geld.
- Die Achsen sind nur einseitig gelagert (beim K4 beidseitig geführt/angetrieben). Gibt das Probleme?
- Die Laserleistung ist mit 80W angegeben, die optische Ausgangsleistung mit rund 10W. Habe ich da was falsch verstanden?
- Siehst Du es als realistisch an, einen K40 auf Diode umzubauen?
Dieser Beitrag soll keine Kritik an Deiner Wahl sein, es ist pure Neugierde '
Gruss


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#9 von gima , 18.09.2021 13:16

Moin,

ich hatte auch Whisperer am laufen, aber die großen Ruida Controller sind schon was ganz anderes.
Mein K40 hatte Linearführungen, eine ganz seltene Ausführung.

Der Diodenlaser fährt auch die Ecken genau ab, man fährt da ganz andere Geschindigkeiten.
Der hat 15 Watt Optisch.

Ich hatte den Diodenlaser, ganz bewusst die kleine Ausführung, paralell zum 80 Watt CO2 um zu testen.
Der Diodenlaser hat mich überzeugt.
Ich werde jetzt einen Rahmen mit Linearführungen bauen, und den dann einhausen.

Manuel


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#10 von gima , 18.09.2021 13:17

Zitat von gima im Beitrag #9
Moin,

ich hatte auch Whisperer am laufen, aber die großen Ruida Controller sind schon was ganz anderes.
Mein K40 hatte Linearführungen, eine ganz seltene Ausführung.

Der Diodenlaser fährt auch die Ecken genau ab, man fährt da ganz andere Geschindigkeiten.
Der hat 15 Watt Optisch.

Ich hatte den Diodenlaser, ganz bewusst die kleine Ausführung, paralell zum 80 Watt CO2 um zu testen.
Der Diodenlaser hat mich überzeugt.
Ich werde jetzt einen Rahmen mit Linearführungen bauen, und den dann einhausen.
Sicher kann der Kopf auf einen K40 aufgebaut werden.

Es sind auch einige 3D Drucker in dieser Art aufgebaut, mit einem Direktdrive Extruder, der mehr wiegt als der lASERKOPF:

Manuel


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zuletzt bearbeitet 18.09.2021 | Top

RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#11 von md95129 , 18.09.2021 21:51

Danke für die Infos. Letzte Frage: Was ist an dem Controller für den 80W CO2 Laser besser als eine Steuerung mit K40Whisperer? Ich habe bisher keine Beschränkung für meine Anwendungen gefunden.
Gruss


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#12 von Otaku , 23.09.2021 06:49

Sooo... Ich danke euch allen für eure Beiträge. Mein Fazit lautet, dass eine Stepcraft sicher das tollste, aber am Ende leider auch das größte und teuerste Objekt der Begierde wäre. Danke Rossi für diesen Einfall, das Teil bleibt definitiv im Hinterkopf

Laser... auch da waren die Beiträge sehr interessant, allerdings ist mir das zu heikel, mir fehlen da im Moment Zeit und Lust, mich tiefgehender mit der Materie zu beschäftigen. Und wahrscheinlich sollte man das tun, bevor man sich in dieses Abenteuer stürzt...

Plotter: Sowas wird es nun wahrscheinlich werden, definitiv ein Cricut.

Leute, ihr habt mir sehr geholfen. Danke


Gruß, Sebastian


 
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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#13 von md95129 , 24.09.2021 16:47

Sebastian,
berichtest Du uns bitte auch von Deinen Erfahrungen mit dem Schneidplotter?
Gruss


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#14 von Otaku , 27.09.2021 09:39

@md95129 : Nein.

Aber nicht, weil ich euch nicht mag, sondern weil ich mir nun doch keinen holen werde. Die Rezensionen bei einem großen Online-Versandhändler haben meine Vorfreude nicht nur gedämpft, ich werde von jedwedem Schneidplotter erst mal Abstand nehmen.

Für meine Einsatzgebiete müsste es wahrscheinlich doch eine Fräse / Laser sein, aber über so eine Anschaffung muss ich erst noch ein bisschen nachdenken. Ich bin der Typ Mensch, der sich Dinge sehr gut vorstellen kann, aber wenn es dann an die Umsetzung geht, gerät der Euphoriefluss in's Stocken Also lieber ein paar Nächte drüber schlafen.

Der Thread hier hat mir dennoch ungemein geholfen, nochmal mein Dank an euch. Sollte es zu irgendeiner Anschaffung kommen, werde ich berichten.


Gruß, Sebastian


 
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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#15 von gima , 27.09.2021 16:19

Hallo Sebastian,

Du hattest mal Stepcraft erwähnt, ich wollte Dir nur von meinen Erfahrungen berichten.
Ok, es war die erste Serie der ganz kleinen, die hatte schon arge Probleme mit dem Vorschub, da die Motoren und das Netzteil zu schwach waren.
Die Führungen sind sehr problematisch, Käsefräse halt. Haben immer etwas Luft, oder geben nach, und dann Fräserbruch.
Ich hatte die dann verkauft.

Ich würde Heute nie mehr auf gute Linearführungen verzichten.

Entweder was selber bauen mit diesem System:
https://cnc-bausatz.com/shop/steel8-bausatz
oder diese hab ich mir gekauft:
https://de.aliexpress.com/item/100500159....76f04c4dsiH4E7
als Software verwende ich:
https://estlcam.de/

Manuel


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#16 von bonafide , 20.10.2021 13:56

Hallo zusammen,

ich hatte auch schon lange überlegt ob ich einen Schneidplotter oder einen Laser kaufe.
Beim 3D Druck habe ich schon beide Verfahren (FDM+Resin) im Einsatz und erreiche hier wirklich gute Ergebnisse.
Bei meinem Kieswerk umbau bin ich aber an die Grenzen der Detailierung mit dem Resindrucker gekommen.

Da ich schon Erfahrung mit diversen Kartonmodellen gesammelt habe wusste ich das dort sehr filigrane Strukturen möglich sind.
Gekauft habe ich mir nun einen Atomstack A5 Pro Diodenlaser.
Dieser hat zwar abstriche in der Ausstattung die ich aber selbst nach und nach kompensieren werde:
1. Gehäuse /Augenschutz
2. Absaugung
3. Schneidetisch

Die ersten Ergebnisse sprechen aber für sich:
Europalette 1:87
Bild entfernt (keine Rechte)

Gitterwagen 1:87
Bild entfernt (keine Rechte)
Bild entfernt (keine Rechte)



Bin bisher voll zufrieden und Berichte gerne weiter!
Wenn jemand Interesse hat werde ich auch gern die Vorlagen teilen.

Gruß Tobias


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#17 von Beschwa , 21.10.2021 21:20

Hallo Tobias,

den Atomstack habe ich mir auch zugelegt.
Funktioniert wunderbar.
Habe eine 18mm MDF Grundplatte unten drangeschraubt
und auf diese ein paar Hilfslinien gelasert.
Deine Lösung für die Abstufung würde mich interessieren.
Ich empfinde den Geruch zwar Angenehm aber doch etwas zu kräftig


Grüßle
Bernd


 
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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#18 von 891mm , 04.11.2021 10:53

Hallo zusammen.
Auch ich besitze seit einigen Jahren einen Schneideplotter Modell "HELO (Rabbit) 360". Er hat mir fürs schneiden von Folien für Modellbeschriftungen immer gute Dienste geleistet. Die Handhabung des Plotters und das Erstellen der Dateien mittels Corel Draw, hat mir damals mein Schwager beigebracht.

Für die Zukunft möchte ich mir auch entweder einen Laserschneider oder einen 3D-Drucker zulegen.
Leider habe ich in diesem Bereich Null Kentnisse. Vielleicht hat jemand eine Idee, wo man solche praktisch erlernen kann.
Ich geh in knapp vier Jahren in den Ruhestand und suche eine Hobbyerweiterung. Ich würde gerne schon mal wissen, welche Hard- und Software geeignet sind.
Mein Bereich ist hauptsächlich Modellbahn und Zubehör 1:22,5. Da habe ich schon schöne Modelle von Wagenkästen und Lokteilen gesehen. Waren aus mdf.

Henrik


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#19 von Beschwa , 04.11.2021 21:27

Hallo Henrik,

habe einen kleinen Laser (Atomstack A5 Pro).
Diesen bediene ich über LightBurn und Inkscape.
Probieren und Youtube sind meine Ratgeber.

Wenn du das Ganze für in vier Jahren suchst hast du
deine Frage 3,5 Jahre zu Früh gestellt.


Grüßle
Bernd


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#20 von dlok , 04.11.2021 22:56

Schön zu sehen, dass auch in diesem Bereich hier etwas zu lesen ist.


Mit besten Grüssen aus der Westschweiz.

Laurent

PS: Masstab 1:1 und 1:87 passen gut zusammen
- Gruss aus der Schweiz: Was wurde bisher/sonst getan?
- Anlageplanung
- Anlagebau


 
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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#21 von 891mm , 04.11.2021 23:06

Zitat von Beschwa im Beitrag #19
Hallo Henrik,
Wenn du das Ganze für in vier Jahren suchst hast du
deine Frage 3,5 Jahre zu Früh gestellt.


Ja eigentlich hast Du recht. Vielleicht sollte ich mich schon mal mit dem Thema intensiver beschäftigen. Hab mal gesehen, was so in Spur 0 für schöne Modelle mit lasern entstehen. Das wäre was feines auch für 1:22,5.


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#22 von SupmaKni , 05.11.2021 06:42

Hallo,

ich bin gerade über das Thema gestolpert.

Zitat von bonafide im Beitrag #16

Europalette 1:87



Aus welchem Material ist die Europalette? Die sieht wirklich gut aus.
Gruß Heiko


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#23 von md95129 , 05.11.2021 15:36

Ich besitze seit einigen Jahren einen 40W CO2 Laser. Da dieser mit Wasserkühlung arbeitet, wollte ich irgendwann auf einen Diodenlaser umschwenken. Eines meiner Lieblingsmaterialien ist Acryl (Plexiglas), das sich sehr sauber schneiden lässt und für Gehäuse, Fenster etc. zu verwenden ist. Offenbar ist aber die Wellenlänge der Diodenlaser nicht für transparentes Acryl geeignet. Kann das jemand bestätigen?
Gruss


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#24 von Spur0Gruppe , 23.11.2021 10:45


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RE: Schneidplotter im Spätsommer 2021 - oder gar Lasercutter?

#25 von Spur0Gruppe , 23.11.2021 11:08

Ich mache meine Paletten in 3D Druckverfahren.

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen

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