RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#26 von KDW , 03.11.2021 00:13

Hallo allerseits,
dass die Laufflächen von Kunststoffrädern auf den Schienenoberflächen Abrieb hinterlassen, kann ich insbesondere bei Kurven gut nachvollziehen. Die Kurvenradien sind bei unseren Modellbahnen gegenüber dem Original fast immer stark vermindert, so dass ein Ausgleich der unterschiedlichen Bogenlängen zwischen der inneren und äußeren Schiene in den Kurven durch die kegelstumpfförmigen Laufflächen nicht so wie beim Original funktioniert und so bei dem kurveninneren oder kurvenäußeren Rad oder bei beiden ein Schlupf zwischen Rad und Schiene auftritt. Dabei wird sicher auch immer etwas von dem Kunststoff - mikroskopisch gesehen - abgetragen. Dies gilt für Loks und Wagen gleichermaßen, wobei bei den Loks sicher auch noch Abrieb durch Schleudern auftritt.
So kann es sein, dass das auf Anlagen dann mit der Zeit Probleme bereitet - hier liegen sicherlich einschlägige Erfahrungen aus Langzeitbetrieb vor.

Was die Gartenbahnanlagen von mir und meinem Sohn angeht, so ist bei uns jedoch alles erlaubt, nicht zuletzt auch deshalb, weil wir noch viel rollendes Material an Wagen mit Kunststoffrädern haben. Hinzu kommt, dass das größte Verunreinigungsproblem bei uns durch die Vegetation im Garten (vor allem der Gärten der Nachbarn) verursacht wird, wo selbst die bei uns zum Teil verlegten Edelstahlschienen keine hundertprozentige Lösung sind. Durch die sukzessive Aufrüstung unserer Loks auf RC-Betrieb mit Akkus an Bord (leider haben wir noch nicht alle Loks aufgerüstet) haben wir für dieses Problem aber eine prinzipiell saubere Lösung, die zudem noch weitere Vorteile hat.

@guido: Deine Idee mit dem "Adaptionswagen" finde ich gut; so lässt sich bestimmt ein sanfterer Ubergang von Spur G-Lok zu Spur I-Wagen erreichen.
Übrigens, Spur I und Spur G wird bei mir auch gefahren, wie die folgenden Bilder zeigen.





Zugegeben - die alte Märklin P8 (BR38) sieht gegenüber dem LGB "Schweineschnäutzchen" etwas mikerig aus, doch auch ich lebe nach der Devise: "Erlaubt ist, was einem persönlich gefällt". "Und das ist gut so!" (wiederum ein bekanntes Zitat).

Viele Grüße
Klaus-Dieter


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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#27 von guido , 03.11.2021 17:46

Hallo Klaus-Dieter und alle anderen,

heute wollte ich eigentlich die Bahn im Garten winterfertig machen: Restliches Laub absaugen, wo notwendig nachschottern, Herbstschmutzfilm von den Gleisen nehmen...
Aber es regnet und ich bin nicht besonders weit gekommen. Es ist total duster und ich sitze so da, blättere durch Eisenbahnliteratur und denke über diesen "Übergangswagen" nach. Mittlerweile sehe ich ist es auch schon ganz finster!

Zunächst mal ein paar grundlegende Maßeckpunkte, die für das "G-Ende" wichtig sind. Dazu ein - spontan ausgwähltes - Bild:


(Quelle: www.dampfsound.de)

Man sieht hier ganz gut, wie die "Grundmaßpunkte" des Wagens auf der G-Seite beschaffen sein müssten:
*Dachrinne oberhalb Wasserkasten Lok, auf ca. 1/3 der Höhe des Wasserkastenaufsatzes
*Höchste Dachwölbung noch knapp über Oberkante des Kohlenkastens

Die unteren Maßpunkte sind vom Vorbild her unerheblich, da ein Spur 1-Fahrwerk verwendet würde (Märklin-Maxi-Schrottwagen-Restbestände, ist auch gut gartengeeignet). Glücklicherweise sind dabei die Pufferhöhen nicht ganz und gar verschieden; der Abstand der Puffer ist bei der G-Lok weiter; ggf. könnte man da auf der G-Seite noch Anpassungen vornehmen, um das der Lok anzugleichen. Die Wagenkastenbreite würde ich im 1-Standard belassen, sonst wirkt das Fahrzeug am Ende zu wuchtig.

Hier zum Vergleich ein Photo einer Donnerbüchse am G-50er-Tender:



Und hier eine ganz grobe Skizze mit den gemessenen Punkten (von der Donnerbüchse und der Lok abgenommen, Bezugspunkt ist die Schienenoberkante) und den abgeschätzten Maßen für das G-Ende:



Das Zugführerabteil müsste von der Länge her sicherlich so bemessen sein, dass es massiv genug wirkt für die Lok. Sowohl Kanzel als auch Wagen hätten, wie schon vorher überlegt, Tonnendächer.
Die Ausführung des Wagens wäre dann auch noch die Frage, nämlich ob es eher ein Pwg würde - dann eher für Güterzüge - oder doch eine Art Pw; dann wäre er besser geeignet, um den Übergang zu Personenwagen herzustellen. Pwg in Personenzügen waren ja nun nicht so üblich, sieht irgendwie komisch aus, finde ich. Eigentlich ist diese Entscheidung aber nur für die Ausführung entscheidend, denn Pwg mit wagenkastenbreiten Kanzeln waren ja holzbeplankt, während Pw mit glatter Metallhaut glänzten... bei einem Phantasiewagen vielleicht gar nicht so entscheidend, aber es sollte ja schon noch nach irgendwas aussehen...

Naja, das sind erste Gedanken. Söhnchenpflichten und anderes mindern die Freizeit sehr zur Zeit und ich muss sehen, wann ich überhaupt dazu käme...
(Dafür macht mit Söhnchen spielen aber auch mächtig Spaß!!!)

Tschüs fürs erste und viele Grüße,
Guido


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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#28 von KDW , 04.11.2021 00:00

Hallo Guido,
ja, das könnte etwas werden. Ich denke, der Übergang von G auf I darf nur nicht so abrupt erfolgen, das heißt, das Spur G-Ende des Wagens sollte maßstäblich schon etwas verkleinert (was z.B. Fenster- und Türengrößen und Beschriftungen angeht), das Spur I-Ende etwas vergrößert sein (hier ist "Fingerspitzengefühl" gefragt). Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht. Ich würde mir auch solch eine Adapterwagen bauen, habe aber momentan noch so viele Baustellen (unter anderem ist meine ELOISE ja auch noch lange nicht fertig; sie bekommt demnächst noch ein Zahnrad verpasst) und unsere Enkelsöhne (ja, ja, die lieben Kinder) wollen ja auch noch etwas von ihrem Opa heben...

Natürlich kann ein solcher Adapterwagen auch umgekehrt verwendet werden; meine Spur I-Loks könnten dann auch mit den Spur G-Wagen fahren, ohne dass der Maßstabsunterschied gleich so krass auffällt.

Viele Grüße
Klaus-Dieter


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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#29 von trambahn , 04.11.2021 09:41

GuMo,
so ein Zwischenwagen ist wohl hauptsächlich wegen der Pufferhöhe und Kupplung nötig? Piko baut ja nicht SpurII sondern beinahe SpurI mit einem ungefähren Maßstab von 1:29/ 1:30.

LG Bernd


 
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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#30 von guido , 10.11.2021 13:20

Hallo Bernd,

mir ginge es eigentlich nur um die Optik. Da würden natürlich auf der "G-Seite" die Puffer an die Piko-Maße angepasst.

Klar könnte dann dort auch eine G-Kupplung hin. Das wäre sicherlich etwas, wenn man viele G-Wagen hat und einen Übergang zu 1 braucht. Ich habe sogar so einen G-Kupplungsbügel, der an 1-Fahrzeuge geschraubt werden kann - der war mal an einem gebrauchten Maxi-Wagen montiert. Solche Kupplungen habe ich übrigens nirgendwo mehr zu kaufen gesehen.

Wie dem auch sei, jedenfalls habe ich meine wenigen G-Loks mit Spur 1-Standard-Kupplungen ausgestattet. Dazu nehme ich die bekannten Hübner-Kupplungen und passe sie ein wenig an, man kann sie dann leicht an die Kupplungsträger der Piko-Loks schrauben. Also bekäme auch dieser Wagen am G-Ende eine Spur 1-Standardkupplung - schon allein damit er bei Bedarf auch von einer 1-Lok rangiert werden kann.

Viele Grüße,
Guido


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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#31 von trambahn , 10.11.2021 17:13

Hallo Guido,
bei uns im Verein (Gartenbahner-Südwest) ist auch ein recht großer Modulteil Spur1 vorhanden. Da schaue ich bei den Adventsfahrtagen mal ob einer ne 24 hat und mache mir ein Bild. Die 50ger ist natürlich schon eine recht große Lok . Da können die Wagen anders wirken. Ich persönlich habe von Piko nur die persönlichen "must have", BR 80,VT 98 und ein paar Wagen Deutsche Weinstrasse. Meinen absoluten Favoriten, VT11.5 , mit einer Triebkopflänge um 1200mm hat mir Piko echt zu sehr gestaucht, der kommt blutenden Herzen nicht ins Haus.
Auch die Fahreigenschaften empfinde ich bei meinen Bestand-Loks nicht so prickelnd, über die G-Flaschenöffner müssen wir auch nicht reden, da sieht wohl jede Alternative besser aus.

LG Bernd


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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#32 von guido , 10.11.2021 19:09

Hallo Bernd,

ja, welche "Pikos" man sich anschafft, ist schon auch eine ästhetische Frage, abgesehen mal vom Preis, zu dem man natürlich eine Spur 1-Lok mit wenigstens annähernd ähnlicher Ausstattung nicht bekommt (von der Detaillierung und Materialien rede ich jetzt mal nicht, das ist eben anders).

Ich persönlich würde vielleicht nochmal die 64er in Betracht ziehen. Bei der 24er habe ich ein ähnliches Problem wie Du beim VT 11.5, denn mir kommt der Tender so merkwürdig gestaucht vor. Ich habe aber, zugegebenermaßen, die Lok noch nie live gesehen.

Weil wir doch von den Kupplungen sprachen: Ich habe heute mal Bilder von den Hübnern an Piko gemacht:


Hübner-Kupplung an der V20


Hübner-Kupplung an BR 50

Sorry, ich musste mit Blitz arbeiten, das hebt Staub usw. immer so unnatürlich hervor.

Also im Gegensatz zu den Standard-Klauenkupplungen sind die Hübners zwischen Klaue und Drehgelenk einmal verschraubt. Wenn man diese Verschraubung löst, dann bekommt man den Kopf mit einem sehr geeigneten Bohrloch, denn dieses passt richtig schön zum Kupplungsträger der Pikos. Bei der V20 habe ich letzteren noch ein bisschen befeilt; wie man sieht ist auch der Kopf noch ein wenig bearbeitet.

Bei der 50er sitzt der Kopf etwas unter dem Träger, weshalb der Hübner-übliche Hebemechanismus nicht mehr funktioniert, aber das macht nichts. Ich finde den ohnehin schrecklich und mag die Standard-Klauen lieber. Jedenfalls habe ich, da ich an gekauften Gebrauchtwagen ab und zu Hübner-Kupplungen hatte, für mögliche weitere Ausstattungen von G-Fahrzeugen noch genug Material, denn an den genannten Wagen habe ich überall die Hübners durch Standard-Klauen ersetzt.

Das Kuppeln und Entkuppeln funktioniert so gut wie stets bei den Klauenkupplungen.

Viele Grüße,
Guido


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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#33 von Pirat-Kapitan , 10.11.2021 19:25

Zitat von guido im Beitrag #32
. Bei der 24er habe ich ein ähnliches Problem wie Du beim VT 11.5, denn mir kommt der Tender so merkwürdig gestaucht vor. Ich habe aber, zugegebenermaßen, die Lok noch nie live gesehen.

Moin Guido,
ich habe eine BR24 zum Anschauen vor den Zug gespannt, eine BR64 will sich auch gerne live präsentieren.

Schöne Grüße
Johannes


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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#34 von guido , 11.11.2021 21:33

Hallo Johannes,

gibt es Bilder? Das wäre schön, ich sehe leider keinen Link oder ähnliches, oder vielleicht verstehe ich den Post falsch?

Viele Grüße,
Guido


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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#35 von Pirat-Kapitan , 12.11.2021 11:46

Zitat von guido im Beitrag #34
Hallo Johannes,
gibt es Bilder? Das wäre schön, ich sehe leider keinen Link oder ähnliches, oder vielleicht verstehe ich den Post falsch?
Viele Grüße,
Guido

Moin Guido,
den online-Auftritt meiner beiden angeführten Dampfrösser muss ich noch erarbeiten, derzeit ist es nur eine reality-show (live vor Ort).
Ich bitte für Bilder noch um etwas Geduld, da ich sie bei diesem Forum nur vom Internet aus präsentieren kann.
Im Moment hapert es noch an meinen PC Fähigkeiten, in diesem Forum funktionierende Links einzustellen.

Schöne Grüße
Johannes


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zuletzt bearbeitet 12.11.2021 | Top

RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#36 von guido , 12.11.2021 11:53

Hallo Johannes,
alles klar! Nur keinen Stress. Man freut sich auf alles, wozu andere Zeit und Muße haben, einzustellen, aber natürlich sollte das immer im eigens möglichen Zeitrahmen geschehen.

Viel Spaß derweil mit Deinen Pikos!

Viele Grüße,
Guido


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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#37 von guido , 16.11.2021 22:06

Hallo Leute,
so nur mal zur Info, der Übergangswagen wird bald eine Notwendigkeit. Heute traf die Piko-64er ein, die muss ich jetzt erstmal sauber digitalisieren. Da mir die Personenwagen von Piko denn doch zu aproportional sind, bleibe ich bei meinen Märklin-Umbaudreiachsern. Somit wäre aus optischen Gründen so ein Übergang schon gut.

Meine Motivation für noch eine Vollspur-G-Lok kam übrigens auch aus ganz praktischen Gründen. Bei rein schönem Wetter macht das Fahren von Spur 1 im Garten ja schon Spaß, aber bei etwas schmuddeliger Witterung erweisen sich eben doch die G-Loks als beständiger. Die Märklin-91er jedenfalls, die ich bislang stets vor meinen Personenzügen hatte, neigte dermaßen zur Dreckakkumulation an den Radreifen, dass ich sie draußen wirklich nur noch bei schönstem Wetter mit frisch geputzten Gleisen fahren lassen möchte. Die 64er wird jetzt deren Ersatz.

Also, schaun wir mal. Ich habe mir ein wenig mehr Gedanken zum Wagen gemacht: Wagenbreite wäre standardmäßig wie ein G-Wagen, am 1-Ende würde er dann schmäler, so wie etwa ein Hechtwagen oder ein Pwi-23.

Da ich mir letzthin auch eine Dekupiersäge zugelegt habe, kann ich auch das Material künftig sauberer bearbeiten. Dann soll es also irgendwann losgehen...

Viele Grüße,
Guido


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RE: Piko BR 50 mit Wagen Spur 1

#38 von trambahn , 17.11.2021 10:32

GuMo Guido,
ich hab da mal im Archiv gewühlt und drei Fotos gefunden:
Bild entfernt (keine Rechte)

Bild entfernt (keine Rechte)

Bild entfernt (keine Rechte)

Ich meine ich hätte sellemals auch noch die V200 vorgespannt, würde ich bei Interesse mal suchen.
Die Piko Loks bestehen übrigens auch auf saubere Gleise, da sie sonst schnell zudrecken oder einbrennen.

LG Bernd


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Piko BR 50 ist erstmal im AW

#39 von guido , 18.11.2021 22:07

Hallo Bernd,

danke für die aussagekräftigen Bilder, die vor allem den Umbauwagen schmeicheln, denn ich finde die von Piko irgendwie zu "pummelig".
Die 64er traf vorgestern bei mir ein, im Moment steht sie zur Begeisterung des Sohnes auf dem Fensterbrett und er bewundert sie inständig.

Ich hoffe, so wird es bleiben, denn - wenn ich das sagen darf - den Bildern sieht man auch an, dass Deine 64er schon anstrengenden Dienst hinter sich hat, nicht wahr. Wenn ich mich nicht täusche, ist der Vorreiber zur Sicherung der Rauchkammertür bereits durch einen Draht ersetzt und einige andere Teile sind auch nicht dabei - Leitern zum Umlauf und andere Kleinigkeiten - oder war dieses Modell anders gestrickt? Denn auch die Betriebsnummer ist eine andere...

Ich sage das mit dem allfälligen Lokverschleiß nicht von ungefähr, denn gestern Abend geschah so ein annähernder Supergau. Bei der 50er, Protagonistin dieses Threads, geschah etwas sehr Merkwürdiges. Sie fuhr gerade die letzten Zentimeter ins Stumpfgleis des Kellerbahnhofes, als eine merkwürdige Kakophonie aller möglichen Sounds eintrat (Zylinderzischen, Schaffnerpfiff, Scvhaufeln, alles Mögliche...) und dann ging weder der Fahrtrichtungswechsel, noch irgend eine andere Funktionstaste noch.
Auf dem Programmiergleis ließen sich die meisten Werte nicht mehr auslesen. Die Lok fuhr noch, aber nur noch in die zuletzt eingestellte Richtung, da leuchtete auch das Spitzenlicht permanent.

Oje.

Also, Lok eingepackt, bei ModellLand einen Retourenschein angefordert und heute ging die Lok in OVP in die Post. Mit dem VT 98 hatte ich ja bislang keine Probleme, die V20 fährt (mit ESU LokPilot allerdings) wunderbar und nachdem heute der Piko-Decoder für die 64er eingetroffen ist und der Soundchip wohl morgen oder übermorgen da sein soll, hoffe ich, dass es sich um einen einmaligen Fall von Decodertod handelt. Und hoffen wir mal, dass es anstandslos Reparatur oder Ersatz gibt. Jedenfalls war das Söhnchen ganz schon traurig wegen der kaputten Lok und ich ehrlich gesagt auch. Heute übernahm dann die Märklin-56er wieder deren Zugaufgaben. Auch schön... dennoch muss man wohl die Qualität sowohl der Kunststoffgehäuse als auch der Decoder bei Piko mit Sorgfalt beäugeln - oder sehe ich das jetzt zu kritisch?

Viele Grüße,
Guido


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RE: Piko BR 50 ist erstmal im AW

#40 von trambahn , 19.11.2021 10:04

GuMo Guido,
die Qualität von Piko ist meiner Meinung nach schon kritisch zu beurteilen.
Die 64 hatte schon ein paar unangenehme Begegnungen mit Katzen oder ähnlichem, sie lag dann morgens auf der Seite. Ist eine aus der ersten Serie, meistens baue ich zusätzliche Anbauteile nicht an.
Aber auch die Fahreigenschaften( Zimo )sind nicht so toll, die Radreifen scheinen den Dreck anzusaugen, deshalb fristet sie seit ein paar Jahren ein sehr unauffälliges Leben hinten im Lokschuppen. Auf die Diagnose deiner 50ger bin ich gespannt, solch ein Verhalten kannte ich bis dato nicht.

LG Bernd


 
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RE: Piko BR 50 ist erstmal im AW

#41 von KDW , 19.11.2021 21:19

Hallo Guido, hallo Bernd,
ich bin schon etwas überrascht über eure wenig erfreulichen Erfahrungen mit Loks von PIKO, wo ich bisher sowohl an der 64er als auch an der 50er nichts auszusetzen hatte. Zugegeben, ich fahre allerdings prinzipiell keine mit Schienenstrom versorgten Digitaldecoder in den Loks, sondern die Loks fahren mit Funkfernsteuerung und mit Akkus an Bord (alles andere wäre wegen der oft starken Verunreinigungen der Schienen bei mir - gerade jetzt auch im Herbst - kaum praktikabel, überdies bringt mir der RC-Betrieb auch noch weitere wichtige Vorteile). Die RC-Steuerung von PIKO funktioniert bei meinen Loks und denen meines Sohns (BR50, BR24, BR80, 1020, V20, V36, 216, VT11, VT98, 118, ...) bisher ohne Probleme und auch die Fahreigenschaften damit sind unserer Meinung nicht zu beanstanden. Vor allem gefällt uns bei der 64, der 24er und der 50er deren seidenweicher und nahezu geräuschloser Lauf.
Was die Qualität der Mechanik angeht, so sind unsere PIKO-Loks durchaus als ordentlich anzusehen und stehen meiner Meinung nach denen von LGB nicht nach, wenn man jeweils in den gleichen Kategorien (z.B. bei Einsteigermodellen bzw. höherwertigen Modellen) Vergleiche zieht. Was das Innenleben (Motor, Getriebe, usw.) der Loks von PIKO und LGB angeht, so halte ich es für durchaus vergleichbar. Ich kann nicht sagen dass unsere LGB-Loks hier überlegen wären, zumal wir auch schon Motorschäden (konnte ich u.a. durch Öffnen der Motoren und Nachlöten an den Kollektorlamellen selbst beheben) und verschlissene Kunststoffzahnräder.
Vom optischen Erscheinungsbild muss ich sogar sagen, dass mir einige unserer LGB-Loks mit ihren doch mehr glänzenden Oberflächen weniger authentisch (und z.T. sogar spielzeughaft) vorkommen als die mehr seidenmatt gehaltenen Oberflächen bei PIKO. Wir sind aber auch mit unseren LGB-Loks durchaus zufrieden.
Das sind so die subjektiven Eindrücke von mir und meinem Sohn, die bisher durchaus positiv sind und die ich als ein positives Beispiel zur "Ehrenrettung" von PIKO mal anbringen wollte.
Ich bin mal gespannt, Guido, wie der Reparaturbericht von PIKO ausfallen wird, und ob sie sich auch kulant zeigen.

Viele Grüße
Klaus-Dieter


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RE: Piko BR 50 ist erstmal im AW

#42 von guido , 19.11.2021 21:38

Hallo Bernd,

hm. Tja. Was soll man sagen, was die 50er angeht muss ich auf Antwort warten, bin selber sehr gespannt.

Derweil habe ich heute die 64er digitalisiert.

Also ich muss schon sagen, die Anleitung zur Lokmontage ist erstens nicht gerade erleuchtend und zweitens fehlerhaft. Nachdem man irgendwie herausgefunden hat, dass man eine Schraube unter dem Raucheinsatz etwas lösen muss, um die Schaltplatine aus der Rauchkammer ziehen zu können, damit dann das Gehäuse abgezogen werden kann (über die Schraube schweigt sich die dürftige Anleitung aus) musste ich feststellen, dass ich noch ein paar Platinen außer der Reihe abschrauben musste, weil darunter Kabel zu Verbrauchern im Gehäuse verklemmt waren, so dass das Gehäuse an den strammgezogenen Kabeln festsaß.

Aaaaaber man bleibt da gaaaanz ruhig, die Ehefrau schließt ein paar Türen zwischen den Zimmern, damit das Fluchen nicht so laut zu ihr dringt....

Mit viel Fummelei habe ich also Decoder und Soundbaustein (der scheint eigentlich ein Uhlenbrock zu sein), beides von Piko, eingebaut. Ärgerlich dabei auch dass man die Kabel in der Lok direkt nach den Klemmen am Decoder knicken muss, weil die sehr knapp bemessen sind. Ärgerlich auch, dass der Decoder die verlegten Kabel in die Lok zusammenquetscht. Das ist nicht so gut für die Kabel auf die Dauer.

Also wirklich GENAU nach Anleitung habe ich alles angeschlossen. Und was nun?
-Fahrtrichtung stimmt nicht. Also noch mal öffnen und Motoranschlüsse tauschen, oder Gleis. Ausprobieren. Grrrrrr.
-Bei jeder Tastenbetätigung an der Zentrale leuchtet kurz die Frontbeleuchtung auf.
-Auspuffschlag setzt des Öfteren aus; dafür alle naslang Bremsenquietschen - offenbar ist die Last da ganz verquer eingestellt.
-Nervig: Sowohl die Triebwerksbeleuchtung als auch die Glocke liegen werkseitig beide auf F5. Da hätte man bei Piko auch mal dran denken können, das schon mal zu trennen.

Also das wird mindestens ein Tag Programmiererei, bis das alles funzt wie es soll. Das finde ich wirklich nicht in Ordnung. Lokaufbau, Montage von Decodern (wegen der SUSI wagen es die bei Piko, hier von "Plug and Play" zu sprechen...) und der darauffolgende Aufwand sind nicht kundenfreundlich. Ich schätze mal, so mancher Digitalneuling wird sich schon bei der Montage mehr als schwertun.

Was wünscht man sich? Eine ideal verkabelte Lok, bei der man eine Klappe öffnet, eine Platine mit Stecker rauszieht und stattdessen einen Decoder einsetzt - fertig. Meinetwegen mit Soundbaustein separat mit kleinem Fächlein, wo der noch reinkann. Aufschraubbare Hülse für den Lautsprecher ebenfalls von außen zugänglich, oder zumindest mit einem einfach abzuhebenden Kessel, unter den das Ganze dann passt. Das muss doch möglich sein?!?

Bin heute abend nach dem Aufwand und der sich ergebenden Zusatzmühe wirklich ungnädig mit Piko, muss ich sagen. Dabei hatte ich extra die Piko-Decoder erstanden, um die ideale Kombi Lok - Bausteine zu haben, ohne zusätzliche Mühe beim Function Mapping, da ich annahm, man hätte das bei Piko bestens aufeinander abgestimmt. Pustekuchen. Nächstes Mal also doch gleich wieder einen ESU oder Uhlenbrock, so. Man lernt eben nie aus....

Viele Grüße,
Guido

PS: Dass bei der Montage einige lose montierte Teile vom Kessel abfallen, von denen man sich am besten vorher merkt, wo die hingehören, ist noch eine andere Geschichte, auf die ich gar nicht erst weiter eingehen möchte.

PPS: Klaus-Dieter postete seine vorherige Nachricht während ich diese schrieb. Und seine positiven Erfahrungen bleiben unbenommen - ich finde auch Lauf, Detaillierung, Aussehen und Betriebsqualität der Pikos nicht zu beanstanden, habe auch mit dem VT 98 seit schon mehreren Jahren (mein erster Piko) und mit der V20 dieses Jahr überhaupt keine Probleme. Das mit der 50er ist vielleicht einfach nur Pech - aber dass man eine Lok wie die 64er nach der Digitalisierung noch mühsam nachjustieren muss, bleibt untragbar, meine ich. Auch dies subjektive Meinung! Aber bestimmt wird alles gut...


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guido
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zuletzt bearbeitet 19.11.2021 | Top

...und es wurde gut... zumindest zumeist...

#43 von guido , 20.11.2021 21:42

Hallo alle,

obwohl dieser Thread ja wirklich nicht zur Problembehebung bei Pikos gedacht war, hier also meine Lösung der Probleme bei der 64er... vielleicht nutzt es ja auch anderen Notleidenden...

Nochmal zur Erinnerung:

Zitat von guido im Beitrag #42
-Fahrtrichtung stimmt nicht. Also noch mal öffnen und Motoranschlüsse tauschen, oder Gleis. Ausprobieren. Grrrrrr.
-Bei jeder Tastenbetätigung an der Zentrale leuchtet kurz die Frontbeleuchtung auf.
-Auspuffschlag setzt des Öfteren aus; dafür alle naslang Bremsenquietschen - offenbar ist die Last da ganz verquer eingestellt.
-Nervig: Sowohl die Triebwerksbeleuchtung als auch die Glocke liegen werkseitig beide auf F5. Da hätte man bei Piko auch mal dran denken können, das schon mal zu trennen.


Fast alle Probleme lösten sich ganz einfach. Der liebe Piko-Decoder findet offenbar die Multiprotokoll-Befehle der Intellibox gar nicht so gut. Er möchte allerhöchstliebst, man möge ihm doch bitte die überflüssigen Inputs ersparen und erbittet allerhöchstgnädigst, ihm doch bitte in

CV 12 = 4

nur noch DCC-Befehle zukommen zu lassen.
Damit sind die Probleme mit der Beleuchtung (Aufblinken bei jedem Tastendruck an der Zentrale) und dem Sound (Abriss des Dampfgeräusches, irrational häufiges Bremsenquietschen) tatsächlich erledigt. Der Sound läuft jetzt wie gewohnt und ordentlich. Naja, man sollte schon in

CV 943

des Soundmoduls einen niedrigeren Wert einstellen. Werkseitig ist die hier festgelegte Lautstärke auf Maximum gesetzt, was nur noch scheppert und zischt. ich habe

CV 943 = 100

gesetzt und bin jetzt zufrieden mit dem Ergebnis.

So weit die Basics, oder nein, noch nicht: Die Fahrtrichtung stimmte ja nicht. Man muss die Motorlitzen nicht wie empfohlen, sondern umgekehrt anschließen, also

Motor 1 = rot
Motor 2 = blau


und somit funktioniert auch das wie es soll.

Bleibt nur noch das Problem mit der Gleichzeitigkeit von Fahrwerksbeleuchtung und Glocke. Da dachte ich ja, ich müsste am Ende ganz neu in die Programmierung einsteigen, aber Uhlenbrock (Zulieferer des Soundmoduls) sei Dank ging das ganz einfach. Die werkseitig eingestellte Funktion war ja F5. Gottseidank lassen sich im Soundmodul ohne Betreff des Decoders

Für F5 CV 908 = 0 sowie
Für F6 CV 909 = 1 setzen.

Das bedeutet im Klartext: Soundmodul F5 bewirkt nix mehr, dadurch bleibt die Decoder-Setzung F5 für die Triebwerksbeleuchtung erhalten. F6 ist allerdings bislang noch garnicht belegt, daher kann man mit den o.g. Werten die Glocke F6 zuordnen. Glück gehabt. Sonst wäre eine differenziertere Zuordnung von Funktionen und Ausgängen erforderlich geworden!

So weit, so gut? Vielleicht. Der Verdampfer funktioniert nicht. Ich nehme mal an, irgendwo in den Tiefen der Kabelschächte ist etwas nicht richtig verbunden, aber ich hab jetzt gerade keine Lust, das ausfindig zu machen. Ich nutze die Dampffunktion eigentlich sowieso nie, kümmert mich also weiter nicht. Ich würde die Lok auch nur noch mal öffnen, wenn ich noch weitere eigene Verbraucher installieren wollte, Führerhausbeleuchtung z.B. oder so.

Jedenfalls, obwohl, wie angekündigt, doch irgendwie alles gut ward, frage ich mich....

...probiert bei Piko keiner die Decoder mit Intellibox aus, weiß denn dort keiner, wie die eigenen Produkte reagieren, werden sie mit Multiprotokollbefehlen traktiert?
...wieso bitte kann es sein, dass die Farben der Motorkabelbelegung nicht stimmen? Hat da wer bei der Verlötung gepfuscht? Endkontrolle? Hallo?
...warum bleibt es dem Kunden überlassen, all dies herausfinden zu müssen (in meinem Falle das mit dem Multiprotokoll Dank eines Eintrags zu N-Loks im 1:160-Forum), anstatt dass eine anständige Anleitung mit häufig gestellten Fragen oder auch Merkwürdigkeiten erklärend daher kommt?

Jedenfalls, da stimme ich Klaus-Dieter zu, jetzt, wo alles soweit funzt, macht die Lok einen Riesenspaß. Aber es wäre doch schön gewesen, es bei der Digitalisierung etwas einfacher gehabt zu haben....

Viele Grüße und mit Bildern von der 64er im Betrieb bis demnächst,

Guido


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Bruch - Noch was zum Kunststoff...

#44 von guido , 01.04.2022 16:16

Hallo liebe Leute,

nachdem ich jetzt ganz lange gar nichts geschrieben habe, aus aktuellem Anlass nochmal zur Piko-50er.

Es gab bei mir einen Super-GAU. Die 50er fuhr durch einen Bogen im Keller (der einzige, der nicht stets einsehbar ist, grrrrr....), erfasste ein achtlos hingelegtes Objekt ( selbst Schuld), verkeilte sich und machte eine komplette Rolle (der Schwerpunkt der Lok liegt schon sehr weit oben), bevor sie dann über die Anlagenkante 1,10m zu Boden stürzte.

Eigentlich ging es noch ganz gut. Ein paar Details waren ab, die meisten davon aber nur aus den Halterungen gerutscht, z.B. die Windleitbleche. Technisch ist die Lok immer noch in Ordnung. Das einzig Schlimme war, dass der Tender auf eine Kartonkante fiel, die Lok "knickte" und deshalb das Führerhaus mit der hinteren Dachkantenecke voll den Fußboden erwischte. Daraufhin zersprang das hintere Eck des Daches wie Glas - der Kunststoff von Piko ist offenbar sehr spröde.

Naja. Söhnchen (jetzt 2 Jahre) war Zeuge, guckte mit großen Augen auf die Bescherung, kam dann zu mir und nahm mich in den Arm.
Da war es schon garnicht mehr so schlimm. Wir sammelten zusammen die Bruchstücke ein und dann wurde das Dach geklebt, gespachtelt, geschliffen und neu lackiert. Ist eben jetzt ein wenig wertgeschädigt, die Lok, sieht sonst bis auf das leicht "gealterte" Dach aus wie vorher...

Warum ich das erzähle, ist wegen des Kunststoffes. Der ist nicht nur sehr spröde, sondern härtet offenbar nach dem Spritzguss mit großer Spannung aus. Denn ich konnte versuchen, was ich wollte - die Wölbung der gesprungenen Dachteile war nun ganz anders, nämlich sehr viel flacher, so dass an den Bruchkanten etwas mehr als ein halber Millimeter Überstand entstanden war. Das Schleifen war sehr umständlich und ein paar Konturen gingen dabei flöten... naja...



Also Leute, seid vorsichtig mit Euren Pikos!

Viele Grüße,
Guido


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KDW und Mad Max der Wahre haben sich bedankt!
 
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RE: Bruch - Noch was zum Kunststoff...

#45 von KDW , 03.04.2022 21:43

Hallo Guido,
das ist natürlich ein besonders schlimmes Malheur (bei dem auch noch viel mehr hätte kaputtgehen können). Dass Kunststoffteile nach einem Bruch nicht mehr formschlüssig richtig zusammenpassen (auch wenn die Bruchkanten sauber und ohne Ausbrüche sind), habe ich schon öfter erlebt: hier ist ja auch schon einiges zu Bruch gegangen. Zuletzt habe ich Ähnliches bei einer Märklin Minex T3 von unserem Sohn erlebt. Die war auch von der Anlage auf den Boden gefallen und da war ebenfalls das Dach mehrfach gebrochen. Unser Sohn hat sie mir zum Kleben gegeben, weil ich einen recht guten Kleber für solche Fälle habe. Allerdings war auch hier die Dachfläche von der Wölbung nicht mehr gleichmäßig, so sehr ich mich beim Positionieren der Bruchstücke auch anstregte. Schließlich musste ich auch mit etwas Spachtelmasse nachhelfen.
Der Kunststoff des Lokgehäuses ist übrigens auch sehr spröde und versteht keinen Spaß.
Ich hoffe, dass deine 50er in Zukunft von solchen Zwischenfällen verschont bleibt.

Viele Grüße
Klaus-Dieter


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Äver et hätt noch immer jod jejange...
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