Leider bin ich jemand, der keine Ahnung von Gleichrichtern, Kondensatoren, Vorwiderständen oder ähnlichem hat.
In einem YT Video vom 22.12.2018, des YT Kanals Pin Nuckel, wird an einem Schienenbus Gespann 3016/4016 LED (weiß/rot) verbaut. Leider geht der Erzähler nur wenig auf die verwendeten Komponenten ein. Kann mir jemand, mit dem entsprechenden Kenntnissen zur Thematik, die verwendeten Komponenten wertetechnisch aufschlüsseln, damit ich das bei meinem Gespann nachbaue?
angefangen wird mit dem 4018 (Min.1:47 - 1:58) LED rot diffus ? (ist das eine Möglichkeit es komplett zu nutzen (ebay): LED 3mm diffus mit Kabel Litze für 12-19V (Vorwiderstand soll lt. Anbieter 1k Ohm sein)) (alternativ einzeln, ebay: Emissionsfarbe: Rot Durchmesser: 3mmLinsenfarbe: Orange DiffuseDurchlassspannung (V): 2,0-2,3 Strom (mA): 20 Lichtstärke (MCD): 2.000 - 3.000) Vorwiderstand 820 Ohm (ebay: 820 Ohm Vorwiderstände für LEDs 19V Metallfirm 0,4W nur 2x4mm)
dann der 3016 (Min.6:22 - 6:32) LED weiß diffus entweder wie oben, bereits fertig mit Vorwiderstand (1k Ohm) und geschrumpfschlaucht oder LED in warmweiß und Vorwiderstand selber machen Vorwiderstand ? (auch 820 Ohm, oder anders?)
(Min.8:20 - 8:25) identisch zum Beiwagen, oder andere Werte? SMD Gleichrichter ? Kondensator ?
(Min.8:34 - 8:39) SMD LED Stripe mit 3 Led und ca 5cm lang (das würde ich so bei einem ebay Anbieter bekommen, allerdings ist in dem Angebot auch ein Gleichrichter und Vorwiderstand enthalten, Werte stehen nicht im Text)
Ich hoffe, es findet sich jemand, der mir das aufschlüsseln mag, alternativ auch gerne über pn
LEDs gibt es klar oder diffus, technisch kein Unterschied, nur optisch. Diffuse LEDs streuen das Licht etwas mehr, erscheinen dadurch ggf. etwas dunkler. Für den Schienenbus sind diffuse LEDs sicher eine gute Idee...
LEDs mit Spannungsbereich 12-19V benötigen keinen Vorwiderstand, dieser ist bereits eingebaut. Ansonsten benötigen LEDs unbedingt einen Vorwiderstand. Die 820 Ohm sind der Minimalwert bei 12-19V, die LED ist dann maximal hell. Nimmst Du einen höheren Widerstand, leuchtet die LED dann nicht so hell. Ich würde z.B. 5,6 kOhm (kilo Ohm) nehmen, bzw. bei meinen Modellen verwende ich sogar 10 kOhm.
Ich würde für den Umbau LEDs mit einer flachen Oberfläche verwenden, statt der üblichen rundlichen. Bezeichnungen z.B. Tower-LED oder "Flat Top".
Bei den Widerständen gibt es Kohleschicht- oder Metallschichtwiderstände. Beide Arten sind für Deinen Anwendungsfall geeignet.
SMD LED Stripes von der Rolle sind üblicherweise für 12V Gleichstrom. Das gilt auch für ein herausgeschnittenes Segment mit 3 LEDs und einem Vorwiderstand. Da Du eine höhere Versorgungsspannung hast bzw. die LEDs nicht so hell leuchten sollen benötigst Du auch hier einen Vorwiderstand. Deine Aussage mit dem Gleichrichter und Vorwiderstand in diesem Zusammenhang irrtiert mich...
Der Kollege im Film fährt AC analog und benötigt deshalb einen Gleichrichter und einen Kondensator zur Glättung der erzeugten Gleichspannung für seine LED-Beleuchtung. Anmerkung: Die Vorwiderstände müssen dann auch so ausgelegt sein, dass der Umschaltimpuls die LEDs nicht zerstört. Dann auch die 12-19V LEDs!
Möchtest Du eine Lösung für ein digitales Fahrzeug, also mit Digitaldecoder? Wenn Du eine LED an einen Funktionsausgang eines Digitaldecoders anschließt benötigst Du nämlich keinen Gleichrichter+Kondensator, sondern nur einen Vorwiderstand. Anmerkung: Den Decoder an sich kann man dann ggf. mit einem Kondensator puffern.
Warum verlinkst Du das Video nicht, die wenigsten werden sich die Mühe machen, es zu suchen. Ohne Link sinkt die Chance auf Antworten deutlich. https://www.youtube.com/watch?v=rHGtW0q6bmI
Gruß BR180 Ich bin hier mal fast weg, bzw selten hier. Alles was ich je hier geschreiben habe, entsprach ausschließlich meiner persönlichen Meinung und Auffassung zum Zeitpunkt des Beitrages.
Ich war mir nicht sicher, ob ich ein YT Video verlinken darf, deswegen habe ich das Thema ohne Verlinkung begonnen.
Da ich mit dem CarstenLB bereits mein Unwissen per pn auffrische und sich bisher niemand weiteres geäußert hatte, hab ich es auf sich beruhen lassen.
Ich werde allerdings meine Schritte bebildert und mit einer entsprechenden Veranschaulichung von Skizzen, hier in diesem Beitrag mit euch teilen, aus gesundheitlichen Gründen, kann das allerdings ein paar Tage/Wochen dauern.
Verlinken darf man fast alles, man darf aber z. B, nichts runterladen und wieder hochladen, denn damit würdest Du es ja als dein Werk darstellen, während ein Link ja ganz klar auf den Originalautor oder Fotograf hinweist.
Gruß BR180 Ich bin hier mal fast weg, bzw selten hier. Alles was ich je hier geschreiben habe, entsprach ausschließlich meiner persönlichen Meinung und Auffassung zum Zeitpunkt des Beitrages.
Vorwiderstände für LED sind Geschmackssache, der eine mag's hell, der andere nicht. Den Rest regelt man(n) meistens mit Decoder CV's. Kommt auch immer auf die LED (Farben) und den Anwendungszweck an! Die unterschiedlichen Farben benötigen theoretisch einen unterschiedlichen Vorwiderstand. Ich arbeite im DigitalBahn-Bereich mit 680 Ohm bis 10 Kilo Ohm.
Der Gleichrichter wird benötigt, wenn man einen Elko als "Flackerschutz" mit in die "Schaltung" integrieren möchte.
Diffuse LED strahlen mitunter auch sehr stark seitlich ab, würde ich als Stirnbeleuchtung nicht verwenden, da diese in die jeweils anderen Lichtleiter mit einstrahlen, gibt oft einen unerwünschten Effekt!
Wenn Du mal ein Foto Deiner originalen Lichtplatine postest, könnte ich Dir die eine oder andere Empfehlung zum Einkauf in der Bucht posten :-)