BR91 / Pr. T9 - Liliput oder Hruska

#1 von Bayrische-Localbahn , 24.10.2021 17:50

Grüß Gott,
ich möchte die LAG 47 als 3D-Druck-Modell bauen, würde das Fahrwerk und den Antrieb aber gerne von einer bestehenden Lok nehmen. Prinzipiell würde mir von den Achsen her die T9 ganz gut gefallen, auch wenn sie natürlich gedruckte Zylinder bayerischer Bauart braucht.
Nun zu meiner Frage: Ich möchte ein günstiges Modell, da es optisch ja nicht benötigt wird. Aber die Fahreigenschaften sollten dennoch in Ordnung sein. Habt ihr Erfahrungen mit der Liliput Wien oder Hruska 91? Wenn jemand etwas bezüglich Laufkultur sagen könnte, wäre das sehr gut!

Vielen Dank und liebe Grüße


 
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RE: BR91 / Pr. T9 - Liliput oder Hruska

#2 von Meteor , 24.10.2021 20:52

Guten Abend,

günstig hin oder her, wenn Du Dir schon den Aufwand eines Umbaus machst, dann leiste Dir eine vernünftige Grundlage. Heißt, die Fleischmann 91. So viel teurer dürfte die auch ncht sein.

Die Hruska habe ich nicht. Danke Ralf für die Hinweise, was ich im Netz gefunden habe, sah da aber anders aus. Die Liliput 91 habe ich, die Fahreigenschaften gehen auf sauberen Gleisen gerade so, aber die Zugkraft ist nicht besonders.

Beide Modelle waren zu ihrer Zeit ein Modellbahnertraum und vor allem optisch gelungen, aber das hilft Dir ja gerade nicht. Und das war eben auch schon vor fast 40 Jahren bei Liliput und 60 Jahren bei Hruska. Gerade bei dem, was Du brauchst, Räder und Fahrwerk, ist Fleischmann für die anderen nicht zu schlagen. Sorry im letzten Satz hatte ich eben eine Verwechslung drin. Jetzt stimmt es aber...


Mit freundlichem Gruß

Stefan

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RE: BR91 / Pr. T9 - Liliput oder Hruska

#3 von kartusche , 24.10.2021 22:50

Stefan, Du kennst die Hruska Lok nicht, aber redest darüber, und erzählst dabei Blödsinn.
Verwechslung mit der Gützold 71??

Die Hruska Lok hat ALLE Radsätze angetrieben, ALLE Räder mit Stromaufnahme, der Motor ist 7-polig.

Habe meine Hruska heute Abend nach gut 20 Jahren in der Schachtel mal wieder ein paar Meter fahren lassen, sehr gute Langsamfahreigenschaften auf Anhieb.
Meine von Liliput fuhr gar nicht gut. Das FLM Teil habe ich nicht probiert.

Einzig die Detailierung von Steuerung und Fahrwerk bei Hruska ist nicht mehr zeitgemäss, meine Lok ist ja auch schon über 50 Jahre alt…1970 gekauft.


Gruss, Ralf
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RE: BR91 / Pr. T9 - Liliput oder Hruska

#4 von Elokfahrer160 , 25.10.2021 07:33

Moin,

ich habe eine ältere BR 91 von Fleischmann , die FL 1030 in AC digital. Seit 1998 läuft die Lok klaglos, mittlerweile habe ich sie digitalisiert. Diese BR 91 hat ein tadelloses Fahrwerk und auch langsame Schleichfahrten über Weichenkombinationen sind problemlos machbar. Das entspr. DC Modell hiess - 4030 -. Ich würde die FL Lok empfehlen.

Gerade bei den NH 2021 wurde unter dem Label Roco die BR 91 (Bestell Nr. 73159) - als Lok 7 der Alpspitzbahn/Zahnradbahn - nochmals aufgelegt.

Gruss - Elokfahrer160 / Rainer


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RE: BR91 / Pr. T9 - Liliput oder Hruska

#5 von K.Wagner , 25.10.2021 09:15

Hi,

noch eine Frage an den Threadersteller BLB

Diese LAG-Maschinen der Achsfolge 1´C waren seit dem Erscheinen des Buches von Dr. Bürnheim über die L.A.G. mein heimlicher Favorit für meine "Private Privatbahn". Den Gehäusebau hätte ich mir zugetraut - aber nicht den Fahrwerksbau. Ein geeignetes Großserienfahrgestell hat es damals nicht gegeben - die Loks der LAG waren sehr kompakt gebaut.
Von daher die Frage, ob das Fahrwerk der 91 passt oder vom Achsstand auch "zu lang" ist. Die Raddurchmesser passen jedenfalls nicht - 1090 bei der "47", 1350 bei der T9.3.
Rein von der Optik (ohne jetzt die Zeichnungen vergleichen zu können) kommt die 91-er auch deshalb deutlich gestreckter daher.
U.U. passt ein T3 Fahrgestell, dass Du um eine Vorlaufachse erweiterst. Hier ist der Treibraddurchmesser 1100 mm, aber sie hat zwischen 1. und 2. Achse einen längeren Achsstand als zwischen Achse 2 und 3....auch da wirst Du also mit einem Kompromiss leben müssen.

Ich habe mir damals dann die 74 von Märklin gekauft. Bremsen zugerüstet und entsprechend und auf meine "Bahnfarben" umlackiert - das war für mich der damals(!) beste Kompromiss.


Gruß Klaus


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RE: BR91 / Pr. T9 - Liliput oder Hruska

#6 von Ulf325 , 25.10.2021 09:43

Zitat von K.Wagner im Beitrag #5
Hi,
U.U. passt ein T3 Fahrgestell, dass Du um eine Vorlaufachse erweiterst. Hier ist der Treibraddurchmesser 1100 mm, aber sie hat zwischen 1. und 2. Achse einen längeren Achsstand als zwischen Achse 2 und 3....auch da wirst Du also mit einem Kompromiss leben müssen.

Dann sollte ja auch ein BR 80 Fahrgestell gehen, das ist ja zumindest symmetrisch und hat auch 1100mm Räder


Mit freundlichen Grüßen: Ulf

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RE: BR91 / Pr. T9 - Liliput oder Hruska

#7 von Meteor , 25.10.2021 10:17

Hallo Ralf,

Zitat von kartusche im Beitrag #3
Stefan, Du kennst die Hruska Lok nicht, aber redest darüber, und erzählst dabei Blödsinn.
Verwechslung mit der Gützold 71??


Daß ich sie nicht habe, war ja das erste, was ich geschrieben habe. Deshalb hatte ich ja auch von Befürchtungen geschrieben. Tut mir leid, wenn es nicht zutrifft. Meine kurze Recherche im Netz hatte den Schwerpunkt Preisrecherche, aufgefallen war mir dabei das Zahnrad an der Laufachse, nicht geschrieben habe ich, das sei die einzige angetriebene Achse. Und klar fiel mir dabei die BR71 ein; eine Verwechslung war das nicht, eher eine Übertragung. Was ich geschrieben habe, war also nicht falsch, es muß aber auch richtig gelesen und verstanden werden.

Und da wurde ein Motor angeboten, der für die 91 sein sollte, aber auch die 66, die ich leider gut kenne, auf gute Fahreigenschaften ließ das nicht schließen. Tja, im Internet steht viel Blödsinn, jetzt habe ich eben auch mal dazu beigetragen.

In meinem Post oben habe ich es geändert, damit es keine weiteren Mißverständnisse gibt. Witzigerweise kommst Du aber bei der Fahrwerksdetaillierung zum gleichen Ergebnis wie ich.


Mit freundlichem Gruß

Stefan

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RE: BR91 / Pr. T9 - Liliput oder Hruska

#8 von Bayrische-Localbahn , 25.10.2021 14:17

Grüß Gott,

Zitat von kartusche im Beitrag #3


Die Hruska Lok hat ALLE Radsätze angetrieben, ALLE Räder mit Stromaufnahme, der Motor ist 7-polig.






7-polig!? Prinzipiell hört sich das gut an, aber ob damit die Lastregelung des Decoders zurechtkommt? Naja, irgendein Decoder wird darin schon vernünftig arbeiten.
Zitat von K.Wagner im Beitrag #5
Hi,

noch eine Frage an den Threadersteller BLB

Diese LAG-Maschinen der Achsfolge 1´C waren seit dem Erscheinen des Buches von Dr. Bürnheim über die L.A.G. mein heimlicher Favorit für meine "Private Privatbahn". Den Gehäusebau hätte ich mir zugetraut - aber nicht den Fahrwerksbau. Ein geeignetes Großserienfahrgestell hat es damals nicht gegeben - die Loks der LAG waren sehr kompakt gebaut.
Von daher die Frage, ob das Fahrwerk der 91 passt oder vom Achsstand auch "zu lang" ist. Die Raddurchmesser passen jedenfalls nicht - 1090 bei der "47", 1350 bei der T9.3.
Rein von der Optik (ohne jetzt die Zeichnungen vergleichen zu können) kommt die 91-er auch deshalb deutlich gestreckter daher.
U.U. passt ein T3 Fahrgestell, dass Du um eine Vorlaufachse erweiterst. Hier ist der Treibraddurchmesser 1100 mm, aber sie hat zwischen 1. und 2. Achse einen längeren Achsstand als zwischen Achse 2 und 3....auch da wirst Du also mit einem Kompromiss leben müssen.

Ich habe mir damals dann die 74 von Märklin gekauft. Bremsen zugerüstet und entsprechend und auf meine "Bahnfarben" umlackiert - das war für mich der damals(!) beste Kompromiss.

Oh ja, ich weiß, dass die 91er bisserl groß ist. Eine T3 hätte aber wahrscheinlich das Problem, dass der Rahmen verlängert werden muss, und dann braucht die Lok ja noch den Vorläfer, der da irgendwie montiert werden muss. Außerdem muss ich die Steuerung neu bauen, die T3 hat ja eine Allan-Steuerung!

Aber ist die 74er, die du verwendet, nicht eigentlich noch größer als die 91? Oder irre ich mich da?
Die ideale Umbaubasis gibt es nicht, es wäre am nächsten die 91 von M+F, die, so glaube ich, Oldenburgisch oder Mecklenburgisch ist, aber da ist dann günstig wohl wirklich dahin! Vielen Dank für den Einwand.

Vielen Dank soweit, sollte es also zur 91 kommen, sehe ich mich mal nach der Hruska um, denn Liliput ist generell neben Märklin(Hamo) nicht mein Favorit und bei so einem 7poler würde mich die Erfahrung reizen...
Liebe Grüße


 
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RE: BR91 / Pr. T9 - Liliput oder Hruska

#9 von Schienenbus , 25.10.2021 18:36

Moinsen,

ich kann was die 91 betrifft nur bei Liliput und Fleischmann mitreden. Beim Kauf würde ich die Fleischmann eindeutig vorziehen und da sie eh umgebaut wird kann man sich ja einen verspielten Hund anlachen. In meinem letzten Fall war die eine DRG Version die kaum gelaufen aber nicht ganz vollständig war. Analog 2ltr für 65 Euronen. Ich habe sie nicht zersägt sondern komplettiert....

Achtungspfiff
Stephan


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RE: BR91 / Pr. T9 - Liliput oder Hruska

#10 von Guardian71 , 27.10.2021 16:54

Zitat von Bayrische-Localbahn im Beitrag #8

Die ideale Umbaubasis gibt es nicht, es wäre am nächsten die 91 von M+F, die, so glaube ich, Oldenburgisch oder Mecklenburgisch ist, aber da ist dann günstig wohl wirklich dahin!


Moin,

Du meinst die mecklenburgische T 4, spätere BR 91.19. Deren Fahrgestell wird bei manchen Teilbausätzen durch das Triebwerk einer GFN T 3 mit vorgeschuhter Vorlaufachse erstellt. Die Kuppelräder der meckl. T 4 sind größenmäßig deutlich näher an denen der T 3 als an denen der T 9.3.

Ein richtig passendes Industriefahrwerk wird es kaum geben, von daher würde ich über ein erweitertes GFN T 3 - Fahrwerk nachdenken. Gegebenenfalls auch eines der GFN GtL 4/4 (BR 98.8) mit vorverlegt Vorlaufachse statt erster Kuppelachse.

Best,
Mark


Beste Grüße,
Mark


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