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Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#1 von MU5T4N6 , 12.11.2021 13:18

Servus zusammen,

ich habe mich gerade gefragt, welche Loks es in H0 für die Epoche Ia gibt (also bis ca 1875).

Mir bekannt sind:
Adler von Märklin
Rhein der SNB u.ä. von Märklin
John Bull von Bachmann
Lafayette von Bachmann
Rocket von Hornby (Spur 00)

Was gibt es sonst noch?


Gruß, Max
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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#2 von Uwe der Oegerjung , 12.11.2021 13:34

Moin Max

Von PIKO gibt's noch die Saxonia

Und von Märklin noch die Esslingen (26573)

MfG von Uwe aus Oege


Modell/Spielbahner u. Sammler. Testanlage mit M-,K- u. C-Gleis.Modulanlage mit K- u. C-Gleis.
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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#3 von touchpad , 12.11.2021 13:48

Hallo Max,

auf die Schnelle:
Esslingen III 16 von Märklin
diverse bayerische B VI (Murnau, Tölz, Tristan usw.) von Trix/Märklin

Gruß
touchpad


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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#4 von kartusche , 12.11.2021 14:01

Nach CH Vorbild hat es noch ein Dutzend mehr…


Gruss, Ralf
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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#5 von Uwe der Oegerjung , 12.11.2021 14:01

Und noch die Spanisch- Brötli- Bahn (26471)

MfG von Uwe aus Oege


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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#6 von MU5T4N6 , 12.11.2021 14:09

Zitat von kartusche im Beitrag #4
Nach CH Vorbild hat es noch ein Dutzend mehr…

Eine detailierte Antwort wäre hilfreicher ;)


Gruß, Max
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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#7 von kartusche , 12.11.2021 14:32

Als Beispiel siehe Link, Fulgurex und Metrop.
http://www.roundhouse.ch/spur_ho/messingmodelle_sammlung.htm

Die darin genannte Limmat hat kein Bild, aber die gibt es auch von Märklin im genannten Set.

Oder hier:
https://www.gbmodell.ch/eisenbahn-modell...ot/lokomotiven/

Gibt sicher noch mehr.


Gruss, Ralf
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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#8 von SET800 , 12.11.2021 15:33

Hallo,
dann die Ergänzungsfrage. Lokomotiven und Waggons von vor 1850, welche Bahngesesellschaft auch immer, bis wann waren die im regulären Einsatz? Spätere Maschinen und Waggons nach 1900 ( Besonders Heißdampf und E-Loks ) erreichten ja vielfach an die 50 Jahre Betriebszeit ohne Museeumsnutzung.

Grüße Wolfgang

50 Jahre aktuell auch 216/218 und das Dreibein V60...


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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#9 von Dölerich Hirnfiedler , 12.11.2021 15:52

Hallo,

Von Trix gab es eine Crampton "Poelnitz" (22423). Cramptons gab es mindestens auch von METROP (mehrere Modelle), RMA und erst in jüngerer Zeit von Est-Modèles. Crampton Lokomotiven waren zum Beispiel in Frankreich bis ins letzte Jahrhundert im Einsatz. Und erreichten damit durchaus Nutzungszeiten von fünf Jahrzehnten.

Von POCHER gab es eine BAYARD.

mfg

D.


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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#10 von klein.uhu , 12.11.2021 16:21

Saxonia von Piko:

Lok mit Motorwagen und Schleiferwagen


Lok mit Personenwagen und offenem Güterwagen

Die Zugpackung hat Piko vor kurzem anläßlich eines Jubiläums noch mal neu aufgelegt.
Die Fotos zeigen die alte Auflage aus der DDR-Produktion.

Zur Geschichte der Saxonia gibt es ein Buch: https://www.piko-shop.de/is.php?id=2754


| : | ~ analog

Gruß von klein.uhu
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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#11 von FCrostifan , 12.11.2021 17:53

Hi,
von AJIN ? gab es diverse Cramptons: Kalmit (offener Führerstand); Triefels; Poelnitz; Jäger; Fahrenburg =?
von TRÄGER oder TRÖGER motorisiertes Modell der SAXONIA und DIE PFALZ
BAVARIA versch. bay. C II und III, die B IX in der Ausführung von 1874
Trix Fine Art DRACHE
Trix Fine Art BAVARIA
Trix "PFEIL" = 2. Zug der Ludwigsbahn = Adlerzug in anderen Farben, Modell von ~ 1985
Hornby ROCKET ... die gab es sogar mal in H0 als LiveSteam Modell. Hersteller ?
von Liliput/Bachmann die GKB 671 (ex Südbahn Reihe 23(alt) gab es in Epo 1 mit "Windschild" statt Führerhaus als SoSe 2014/15 ?) Original ist BJ 1867
Diverse Micro Metakit und Feinmechanik Modelle zumeist nach bayrischem und altösterreichischem Vorbild z.B. die "FUSCH" Betriebs # 106 der KEB
>> KEB = k.k. privilegierte Kaiserin Elisabeth Bahn (u.a. Strecke Wien - Salzburg etc)
Die AJIN Modelle wurden ~ Ende 1990er Jahre von Fa Lemke vertrieben

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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#12 von Bügeleisenmann , 13.11.2021 10:52

Moin!

Zitat von SET800 im Beitrag #8
Hallo,
dann die Ergänzungsfrage. Lokomotiven und Waggons von vor 1850, welche Bahngesesellschaft auch immer, bis wann waren die im regulären Einsatz?


Vielleicht noch als Bahndienst- oder Bahnhofswagen, sonst sind mir keine Bildbelege bekannt.
Man muß bedenken, daß die Attribute "hölzerner Rahmen" an der Pufferbohle angeschraubte Zugvorrichtung, Tragfähigkeiten von 5 Tonnen u. ä. ganz schnell überholt waren.
1878/79 wurden in Preußen die ersten Normalien aufgestellt, da waren 10 t Tragfähigkeit die Norm, 1890 schon bei 15 t, 15 Jahre später waren 20 t bei Om-Wagen üblich. Dazu kommen die Achsstände, unter 2,6 m bedeutete Geschwindigkeitseinschränkungen, usw, usf.
Ich halte es für ausgeschlossen, daß um 1875 noch 25 Jahre alte Güterwagen aus der Frühzeit in regulären Güterwagen liefen.


Zitat von SET800 im Beitrag #8
Spätere Maschinen und Waggons nach 1900 ( Besonders Heißdampf und E-Loks ) erreichten ja vielfach an die 50 Jahre Betriebszeit ohne Museeumsnutzung.



Ja, manche P 8 brachte es bei der DR auf über 60 Jahre.
Bei den Baujahren bis etwa 1905 sieht das aber anders aus. Nehmen wir als Beispiel die S 3: 1893 bis 1904 wurden über 1027 Exemplare gebaut, so war die S 3 bis etwa 1905 die dominierende Schnellzuglok! Zusammen mit der äußerlich fast identischen S 5.2 waren 1394 Loks dieser Bauart in Preußen unterwegs. Die später gebauten S 4 (104 Stück), S 5.1 (insgesamt 29), sowie die S 7 (238) blieben zusammen mit der S 6 (584) bei einer Gesamtstückzahlvon 955 Maschinen immer noch darunter.
Zehn vierachsige Schnellzugwagen hölzerner Bauart mit maximal 75 km/h sollte die S 3 befördern, mit den ab 1900 aufkommenden "eisernen" Personenwagen wurde es anstrengend für die doch aus heutiger Sicht geradezu winzige Maschine. Die von der DRG im 2. endgültigen Umzeichnungsplan aufgeführten 28 Maschinen wurden bis 1927 ausgemustert, ihre Tender wurden zum Teil mit Güterzugloks jüngerer Baujahre wie G 7, G 8 und G 10, weiterverwendet.


Daß die von Dir genannten Maschinen so lange dienten, liegt nicht nur am Krieg. Auch setzt unsere Zugvorrichtung Grenzen, durch das schnelle Städtewachstum sind Gleise nicht mehr so einfach zu verlängern, der zunehmende Straßenverkehr, überhaupt andere Verkehrsströme. Die Nachkriegsmaschinen kommen in der letzten Zeit nicht mehr so schnell an ihre Grenzen, Traglasterhöhungen finden heute nicht mehr statt, in 100 Jahren von 20 auf 22,5 t zu gehen ist eher lächerlich im Vergleich zu dem Schritt in 20 Jahren von 10 auf 20 t.

Andreas


 
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RE: Welche Loks der Epoche Ia gibt es?

#13 von Atlanta , 13.11.2021 11:36

Moin Kollegen,

Hier mal ein Beitrag aus dem ,,Organ" des VDEV = Verein Deutscher Eisenbahnverwaltungen bezüglich ,,Wagen nach Vereinsbauart von 1857."

Gedeckte Güterwagen wurden als Colliwagen bezeichnet.

Colliwagenlängen:
2 Achsen = 5 m bis 7,5 m
3 Achsen = 6,5 m bis 8,7 m
4 Achsen = 7 m bis 10 m

Tragfähigkeit in Zentnern (50 Kg):
2 Achsen = 75 bis 220
3 Achsen = 120 bis 280
4 Achsen = 180 bis 300

4 rädriger Colliwagen mit 200 Zentnern Tragfähigkeit:
Eigengewicht: 115 Zentner
Ladegewicht: 200 Zentner
Länge Außen: 6,28 m
Länge Innen: 6,10 m
Breite Außen: 2,58 m
Breite Innen: 2,41 m
Innenhöhe: 2,22 m
Seitenhöhe: 1,91 m
Eisernes Fahrgestell und hölzerner Aufbau
Bodenhöhe über den Schienen bei 1,37 m
Maximale Breite: 2,9 m
Maximale Höhe: 3 m

Eisenbleche von 3 mm bis 6 mm Stärke lösten die hölzernen Aufbauten ab 1857 schrittweise ab.

Der 200 (315) Zentner (10 t) 6,1 m Colliwagen wurde auch Wagen nach Vereinsbauart oder kurz als "Vereinswagen" bezeichnet.

Im Jahr 1864 hatte die LBE = Lübeck Büchener Eisenbahn einen bedeckten Güterwagen mit Wellblech im Organ des VDEV = Verein Deutscher Eisenbahnverwaltungen publiziert,...


gemeinfreie Abbildung von 1864 aus dem Organ des VDEV

..., den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Nähere Infos hierüber:
Bereits seit 1860 wurde ein Güterwagen aus gewelltem Eisenblech konstruiert mit einer Transportkraft von 200 Centnern = 10 Tonnen.
Die LBE baute sich zunächst 20 solcher Wagen in den eigenen Werkstätten, gab aber weitere 20 Wagen in Auftrag bei der Lauenstein'schen Maschinenfabrik in Hamburg.
Die Berlin - Hamburger Eisenbahn erhielt bereits 1863 ebenfalls 20 Wagen dieser Art, welche um 20 bis 24 Centner leichter waren als hölzerne Wagen mit geradem Eisenblech.
Wegen der geringeren Reperatur- und Instandhaltungskosten bewog es die Direktion der LBE sich 40 dieser neuartigen Güterwagen für die neue Lübeck - Hamburger Eisenbahn anzuschaffen (1864/65).
Im Organ des VDEV von 1864 über die Fortschritte des Eisenbahnwesens in technischer Beziehung wurde dieser Güterwagen 1864 publiziert und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Überdies beschaffte sich die LBE weitere Güterwagen dieser Bauart bis zur Vollendung des zweigleisigen Ausbaus der Hamburger Bahn im Jahr 1878 und die Güterwagen blieben noch bis zum 1. WK im Einsatz.


LG Ingo

Genießen Sie Ihren Urlaub in vollen Zügen...Die Bahn!
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