Dieser erste Beitrag des Threads wird laufend aktualisiert. Bei Fragen, wendet Euch gerne an mich.
Seit ich 2009 wieder in die Modellbahn eingestiegen bin, sind nun viele Jahre vergangen. Ich habe viel Lehrgeld bezahlt und möchte meine Erfahrungen mit den Forumsteilnehmern, davon insbesondere mit den Neueinsteigern und wiederum davon vor allem mit den Märklin-Einsteigern teilen. Einige Tipps sind unabhängig, andere sind Systemabhängig. Da ich selbst Märklin H0, C-Gleis digital mit Computersteuerung betreibe, sind die Tipps auf Einsteiger zugeschnitten, welche in diese Richtung liebäugeln. Ich fahre mit angelegtem Pantographen an der Oberleitung, jedoch nur aus Show, keine funktionierende Oberleitung. Ich benutze enge Kurven und Steigungen bis 3%. Meine Bahn geht also in Richtung Spielbahn. Das Verwenden von grossen Bögen und weniger Steigung machen vieles einfacher und betriebssicher. Man kann aber mit den von mir gegebenen Tipps auch eine gute Betriebssicherheit unter diesen "Extrembedingungen" erreichen.
bitte korrigieren: Seite 2 "Herstellern zu Krzschlüssen"
Zum Thema Stromabnehmer . Ich finde die Lösung von dir nicht gut wenn der Stromabnehmer voll anliegt. Wenn die Oberleitung nicht benutzt wird ist der Fadentrick wesentlich effizienter, da es hier keinen Abrieb/Verschleiß und kein Verhaken gibt und es sieht auch optisch gut aus. Das kann man mit dünner Nylonschnur oder Angelschnur etc. Bewerkstelligen. Bitte ändere doch im Dokument auch Pantographen auf Stromabnehmer, denn nicht alle Stromabnehmer sind auch Pantografen. https://www.stummiforum.de/t176383f27-Pantografenh-he-begrenzen.html
Seite 2 ff Diodentrick. Kopiere doch einfach ein Bild der Schaltung mit rein, das ist wesentlich effizienter, dann muss man nicht noch extra als Anfänger die Suchmaschine bemühen, zumal es ja textlich schon beschrieben wurde.
Seite 3 Gleismontage Silikon ist gut, Acryl hat jedoch den Vorteil das man es farblich anpassen kann.
Seite 6 "Kupplungen Es werden die Märklin Relex (Bügelkupplung mit Vorentkupplung) und stromführende, trennbare Märklkin-Kupplungen (für beleuchtete Züge) verwendet "
Seite 7 "Rangierloks: Da diese Loks besonders häufig im Zusammenhang mit dem Entkupplungsgleis verwendet werden und die Vorentkupplung funktionieren sollte, werden auf beiden Seiten Relex-Kupplungen verwendetn."
Seite 8 "Schienen werden gereinigt mit Brennsprit" den Begriff gibt es in der Schweiz, Brennspiritus, es geht auch Waschbenzin.
Seite 9 Rückmeldung mit S-88 Der Absatz ist deine persönliche Meinung, dem kann ich so nicht zustimmen und es gibt auch etliche andere Hersteller und Bastelvorschläge zu Reflexlichtschranken!
Seite 10 "Trassenbretter Für das Montieren " ich glaube das sollte Fett und als eigenständiger Punkt stehen.
mfg
Ralf
Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern und nicht umgekehrt! Neue Kupplungen für Faller OHU Selbstentladewagen: viewtopic.php?f=27&t=82863 Kein Support per PN !
S88: S88 ist ein Begriff von Märklin, der sich auf die Übertragung der Information vom S88-Rückmeldemodul zur S88-Zentrale, z.B. Märklin Memory 4043, 605x oder Littfinski-HSI, oder dem entsprechenden Baustein in diversen Zentralen, wie Uhlenbrock IBx, CS1, CS2, CS3plus, ECoS etc, oder auch Märklin L88 (60883) bezieht. Wie die Information vom Gleis zum S88-Rückmeldemodul kommt, ist unbenommen. Im einfachsten Fall ist das der Kontaktschluss zwischen Masse und einem isolierten Gleisabschnitt, ein mechanischer Schalter, wie z. B. zwei in Märklin Schaltgleisen vorhanden sind, den Kontakt in einem Schutzgasrohrkontakt, oder das Durchschalten eines Stromes gegen Masse in Lichtschranken oder Stromfühlern (wie z.B. Märklin 60882).
Könntest Du bitte auch über Deine Erfahrungen mit geschobenen kurzgekuppelten zweiachsigen oder dreiachsigen Wagen über Weichenstrassen (insbesondere R2) berichten?
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Denke für Deine Rückmeldungen. Bedenke, dieses Dokument ist in erster Linie für den Eigengebrauch gedacht, ich teile es einfach als Wissensaustausch. Natürlich findest Du da drin meine Meinung, meine Erfahrung.
Leider kann ich zum Thema geschobene zweiachsige Wagen noch nichts zurückmelden. Ich habe fast keine davon und wenn dann sind es die einfach Hobbywagen mit Blechkupplung. Da gibt es keine Probleme, sofern es sich um Züge mit 3-4 Wagen handelt.
Hallo Alex, nettes Dokument, was du da erstellt hast.
Ich möchte etwas zu den Kurzschlüssen bei den schlanken Weichen 24711 und 24712 schreiben. Ich hatte auch das Problem mit dem Kurzschluss bei meinen Märklin Doppelstockwagen. Der sehr kurze und asymetrisch montierte Schleifer schlug bei einer Fahrtrichtung (gezogen, im Schubbetrieb kein Problem) immer beim Abbiegen auf dem Schienenprofil auf. Ich habe das Problem anders gelöst, ohne der Weiche und ihrem Innenleben mit Werkzeug zuleibe zu rücken. Ich habe einfach den durchsichtigen Nagellack meiner Tochter ausgeborgt und gut 1 cm des Schienenprofils mit dem Lack überzogen. Das war Anfang 2019. Ich hätte gedacht, dass ich da öfters nachpinseln muss, aber hält bis heute. Dabei werden die Weichen sehr häufig überfahren, meine Anlage läuft mehrmals die Woche 1-2 Stunden im Automatikbetrieb.
Nagellack ist ok wenn man nicht viel Aufwand will, nimmt aber den Strom dauerhaft weg.
Die Nagellack-Phase habe ich hinter mir, da es für mich eine unsaubere und keine dauerhafte Lösung ist. Bei den genannten Schnitten hast Du den Strom immer dort, wo du ihn brauchst: Ist die Zunge auf Ablenkung gestellt, wird das ablenkende Gleis durch die Zungenhälfte mit Masse versorgt, bei gerade aus, die Schiene mit gerade aus. Dort wo der Schleifer drüber muss, ist stromlos. Beim fahrenden Rad hat es Masse. Das finde ich mechanisch und elektrisch eine sauberere Lösung, aber ja, sie ist aufwändiger.
Nagellack ist ok wenn man nicht viel Aufwand will, nimmt aber den Strom dauerhaft weg.
Die Nagellack-Phase habe ich hinter mir, da es für mich eine unsaubere und keine dauerhafte Lösung ist. Bei den genannten Schnitten hast Du den Strom immer dort, wo du ihn brauchst: Ist die Zunge auf Ablenkung gestellt, wird das ablenkende Gleis durch die Zungenhälfte mit Masse versorgt, bei gerade aus, die Schiene mit gerade aus. Dort wo der Schleifer drüber muss, ist stromlos. Beim fahrenden Rad hat es Masse. Das finde ich mechanisch und elektrisch eine sauberere Lösung, aber ja, sie ist aufwändiger.
Hallo Alex, ich kann mich vik nur anschließen. Die Lösung mit dem Lack ist einfach und bei mir seit 2019 haltbar. Der gut 1 cm Streifen Masseverlust stört nicht wirklich, bisher ist da noch kein Zug stehen geblieben! Ob Platinenschutzlack da besser ist, kann ich nicht beurteilen, aber mir gefällt es nicht, bei Weichen am offenen Herzen zu operieren.
Von daher tendiere ich eindeutig zum Lack, welcher auch immer!
Im Post 1 habe ich die Datei erneuert. Dazu gekommen sind viele interessante Infos zur Decoderpufferung. Wenn Ihr diese Infos lest, werdet Ihr fast alle Decoder, ob alt oder neu, egal von welchem Anbieter vermutlich puffern können. Natürlich kenne ich nicht alle Produkte, aber ich kann sagen, dass es absolut machbar ist, auch alte Decoder zu puffern.
die Hinweise zur Pufferung sind wirklich nützlich. Schwierig kann es allerdings werden, wenn die Lok zugebaut ist - bei mir wäre der wichtigste Kandidat eine V100, und die ist voll wie eine alte V60.
Die Bogenweichen-Problematik werde ich mir angucken, wenn's bei mir aktuell wird. Das Haftreifenproblem hatte ich bei Märklin noch nicht; dabei hatte zumindest mein Papa immer verwegene Vorstellungen von der Steigfähigkeit der Züge: 10cm Höhenunterschied in 180° Kehre auf Metallgleis... das haben so ziemlich alle Loks geschafft, die er hatte, sogar der VT 95.
Hinterfragen möchte ich die Anmerkungen zu den C-Gleis-Antrieben: seit einer Reihe von Jahren ist eine (inzwischen nicht mehr) neue Technik in der Produktion, und seitdem hört man in den Foren nichts mehr über durchgebrannte Endabschaltungen. Das Überbrücken ist m.E. eine Arbeit, die man sich heute sparen kann.
Ich überbrücke weiterhin, weil ich anderweitig absichere (PFRA). Da ich eine Anlage mit Landschaft habe, möchte ich nicht dauernd Weichen ausbauen. Aber Ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen. Dazu kommt: Ich kaufe viel gebrauchtes Material, von daher weiss ich auch nicht immer wie alt die Dinger sind, bzw. forsche gar nicht nach.
Die Überbrückung bringt höchstens den Nachteil des Durchbrennens, aber wie gesagt, das löse ich mit PFRA 030.