Hintergrund ist der, dass ich dann probieren würde eine STL-Datei zu erstellen, wo man eine IR-LED einbauen könnte (für ein Car-System). Dazu müsste ich aber mal wissen, ob die "Grundform" des Leitpfostens überhaupt gut aufgelöst druckbar ist ....
ich habe das Ding mal gerade bei 16% Größe durch meinen Slicer gejagt und er hat sich nicht beschwert und auch die Vorschau sieht ok aus. Das heißt aber noch nicht, dass es auch klappt, es kommt jetzt nämlich auf die Düsengröße und allgemeine Qualität deines Druckers an. Generell kann ich dir aber sagen, dass du das nie so glatt hinbekommen wirst, wie in deinem Beispielproduktlink.
Gruß, Max Für die liberale und tolerante Ausübung des Hobbys Modellbahn. Bauen und Bauen lassen. Märklin Insider Stammtisch UK
Moin, ich kann mich ja täuschen, aber für mich sieht der Pfosten rund aus und dann kann man einfach eine Röhre nehmen, z.B. Q-Tip, und dann die IR-Diode einbauen.
Ja genau .... ich wollte das Druckteil und da eben eine "Vertiefung für die IR-LED sowie eine "Kernbohrung" für die Zuleitung.
SLA-Drucker habe ich noch gar keinen - deshalb die Frage hier ..... Wenn solche Kleinteile in vertretbarer Qualität zu drucken wären .... dann wäre ich versucht einen Elegoo Saturn anzuschaffen...
Servus Jens, das reine Profil hat in H0 einen Querschnitt von 1,5x1,2mm, das sollte funktionieren. Die Armbinde und den Reflektor wirst du nicht erkennen können, die sollten, wenn gewünscht, übertrieben dargestellt werden.
Sofern die Reichweite/Signalqualität swe IR-Diode es zulassen, könntest du erwägen, einen Lichtleiter zu benutzen, sozusagen als i-Tüpfelchen?
Also: kaufe den Drucker, dann bist du erstmal bis ins neue Jahr beschäftigt
Zitat von MU5T4N6 im Beitrag #2(...)es kommt jetzt nämlich auf die Düsengröße und allgemeine Qualität deines Druckers an.(...)
Steilvorlage: bei einem SLA-Drucker mache ich mir um die Düsengröße keine Gedanken
Wenn du noch keinen Drucker hast, dann unbedingt einen SLA-Drucker kaufen! Bei solchen kleinen Dingen wie man sie bei H0 braucht, ist ein SLA-Drucker klar die bessere Wahl. Die Auflösung ist wesentlich besser und man bekommt um die 200€ schon ganz brauchbare Exemplare.
Mit so einem Drucker ist deine Datei problemlos druckbar. Jan
Falls jemand von Euch seinen SLA-Drucker irgendwann wieder anschmeisst..... Könntet ihr mal nen Probedruck von der Datei machen? Da wäre ein Leitpfosten in H0-Größe mit Aussparung für eine 0603 IR-LED und einem "Bohrkanal" 1x0,5mm für die Zuleitung ....
viele Grüße
Jens
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Hi. Ich muss über Weihnachten ohnehin noch was auf meinem Elegoo Mars 1. Gen drucken. Da kann ich so einen Leitpfosten bestimmt noch mit auf die Druckplatte schummeln. Ist ja nicht mein Maßstab (ich fahre in 1:45) aber es wird schon gehen. Wann genau der Druck laufen wird, kann ich aber noch nicht sagen.
Hi. Der Druck ist fertig. Die Form der Teile ist nur bei starker Vergrößerung überhaupt zu erkennen. Mit bloßem Auge sieht man eigentlich nur eine Nadel. Ein Bohrkanal existiert nicht wirklich. So kleine Bohrungen sind auf so einer im Verhältnis langen Strecke unmöglich darzustellen, da einfach Harz im Kanal haften bleibt und dann mit aushärtet, wenn man den Druck nachhärtet. Außerdem ist die "Umrandung" der LED Aussparung viel zu dünn um druckbar zu sein. Welche Wandstärken hast du denn eigentlich vorgesehen? Wie es aussieht, etwas im Bereich von ein paar 1/1000 mm? Das geht nicht mal in Metall, und erst Recht nicht in Kunststoff. Bei "freitragenden" Teilen kann man eigentlich nicht (deutlich) unter 1 mm Materialstärke gehen. "Angespritzte" Details können durchaus erheblich filigraner werden, aber die maximale Auflösung des Display beträgt 5/100 mm. Und nur ein "Pixel" wird niemals stabil genug, um druckbar zu sein. Der Druck hört einfach da auf, wo die Aussparung der LED beginnt. Wäre der Leitpfosten deutlich dicker, könnte man da vielleicht was anpassen. Aber so wird das definitiv nichts... Ich würde da eher so was wie Stromverteilerkästen, Baumstämme oder so zum Wegtarnen der IR LED einsetzen. Irgendwas, das mindestens 3 x 3 mm Größe hat. Die Leitpfähle sind einfach viel zu winzig für diesen Zweck...
Wenn du trotzdem LED in Leitpfosten einbauen (wohl eher drauf bauen) willst, solltest du dafür einfach ein Messingrohr verwenden. Mit passender Lackierung geht das immer als Leitpfosten durch, besonders in H0 oder noch kleiner. Ein Pol der LED kann dann das Messingrohr werden und der andere Pol ein Kupfer- Lackdraht, der im Inneren des Rohrs verläuft.
Ich denke, selbst in Spur 0 dürfte das noch praktisch unmöglich sein, die Leitpfosten so zu drucken. Zumindest nicht mit herkömmlichen Resin Druckern.
Ach, ich bin jetzt erst mal durch mit Drucken. Der Drucker ist gereinigt, das Harz gefiltert und in der Flasche zurück. In den nächsten Wochen werde ich wohl nichts mehr drucken. Wenn du also einen erneuten Versuch starten willst, muss das jemand anderes übernehmen.
ich selbst stelle zur Zeit Ks-Signale mit einem Elegoo Mars Pro her. Im 3D-Druck ist sehr viel möglich, garantiert auch deine Leitpfosten (die sich übrigens aufgrund der Menge wirklich lohnen würden). Allerdings benötigt man für 3D-Druck viel Geduld, Zeit und noch mal Geduld. Meistens klappt es nicht direkt wie man es haben will. Für die Leitpfosten wären wir auch bei meinem Signal sehr dünne Bohrungen notwendig, die höchstwahrscheinlich nicht direkt gedruckt werden. Die Verkabelung durch diese Bohrung ist bei meinem Signal eine extreme Fummelei, allerdings habe ich auch mehr als 5 LED-SMDs und längere Masten durch die die Kabel gezogen werden als bei deinen Leitpfosten. Bei deinen Leitpfosten sehe ich also nicht bei der Länge und Anzahl der Kabel ein Problem, sondern mehr bei der Dünnwändigkeit. Muss man einfach mal ausprobieren.
Erste Tipps die ich aus meinen Signalen mitnehme: Bohrungen größer machen als man plant, allerdings auch nicht zu groß, da die Wände sonst einreißen. Bei der späteren UV-Aushärtung (Nachbehandlung) sollte man überprüfen, ob die Bohrung vorhanden ist. Auch bei der späteren UV-Aushärtung kann die Bohrung durch das noch weiche „gedruckte“ Resin wieder zukleben (das hat mich sehr viele Versuche und Nerven gekostet bis ich das herausgefunden habe…). Lösung ist hierbei, einfach einen dünnen Draht (in deinem Fall wird er kleiner als 0,5mm sein müssen) in die Bohrung zu stecken und dann damit zusammen aushärten zu lassen. Hin und wieder während des Aushärten den Draht rein und raus stecken damit er nicht kleben bleibt. Man kann 3D-Druckteile auch bohren, allerdings sollte man dies vor dem Aushärten versuchen, da die Sachen meist zu spröde sind. Besser wäre, wenn die Bohrungen wirklich ausgedruckt werden.
Nicht zu vergessen ist der Gestank von SLA-Drucker und Aufwand, Drucker und Druckteile zu reinigen. Mein Drucker ist in der Garage und somit mehr oder weniger draußen.
Ansonsten sind SLA-Drucker wirklich hervorragend für Modellbau und es lassen sich auch andere Sachen drucken. Gerade für eine große Anzahl von Leitpfosten ideal. Für dich wären vielleicht auch der Eigenbau von Ampeln (mit einer Ansteuerung eines Arduinos) interessant. Ich werde nach den Signalen irgendwann mal nicht erhältliche Zwischenwagen für meinen AGV drucken.
Leider kann ich dein Teil momentan nicht drucken, da ich nicht in der Heimat bin.
Solche Leitpfosten wie auf dem Eingangsbericht, dazu braucht es kein Drucker. Das habe ich schneller mit einem Poly-rohr in das die Infrarot Led eingebaut wird, gebaut.
Manche haben auch Ideen??
Grüße von Kurt dem Schachtelbahner aus dem Nationalpark Nahe Hunsrück bleibt Corona negativ