Ich habe folgendes Problem mit den Lok-Decodern TAMS-LD-G-42. Mit 2 Decodern habe ich getestet und das gleiche Ergebnis bekommen.
Aufbau: Programmiergleis mit Gleisbox in SW Version 1.39 MobileStation 2 mit SW Version 2.5
HLA Motor Umbau in eine UR- V200 von Märklin Getriebe mit Waschbenzin vollständig gereinigt, Lager nach Durchpusten und Trocknung leicht mit Feinöl gefettet Anker Lager ebenfalls leicht gefettet. Es sind lediglich die Drosseln je Pol und der kleine Keramic C parallel zu den Polen am Motorschild verbaut. Motor dreht mit Labornetzteil sauber hoch und macht keine Geräusche die auf einen Lagerschaden oder fehlendes Fett hindeuten. Motor nach Umbau ca. 5 Minuten warm laufen lassen, am Labornetzteil.
TAMs Decoder eingebaut. Als DDC mit Default Adresse 3 und Reset über CV 8 gemacht.
Beim Hochdrehen macht der Motor ein komisches "Geschnatter" und erreicht meiner Meinung nach die Enddrehzahl nicht. Der Motor macht während des Laufs auf einer Drehzahl immer weiter so ruckeldne Schnattergeräusche und bleibt in der Drehzahl irgendwie nicht konstant. Das Ganze hört sich unrund an. Die Lastbegrenzung abschalten und alle weiteren Tips von TAMS bringen keine Besserung.
Der TAMs Support konnte nur vermuten, dass es am Motor liegt.
Dann habe ich den Decoder getauscht, gleiches Modell, gleiches Problem.
Jetzt habe ich eine andere Lok mit Märklin Decoder 60982 "angezapft": Deren Motor abgelötet und dafür den Motor der V200 incl. Krokoklemme für die Masse angeklemmt. Ergebnis: Der Motor läuft sauber hoch und läuft stabil, kein Geschnatter. Ich halte des Lauf des Motors für einwandfrei, auch bei höchster Drehzal.
Dann habe ich noch einen draufgesetzt: Den V200 TAMS Decoder habe ich mit einem Gleichstrom Motor aus meinem BRAWA Köf (KS) Projekt getestet, auch hier macht der TAMS Decoder die gleichen Zicken wie oben geschrieben.
Nun meine Frage: Habt Ihr ähnliche Erfahrungen ?
Übrigens ein Lob: TAMS hat Support und das halte ich angesichts der Preise für die Decoder für wirklich gut !
Habe alle Hinweise in der Doku zu CV 50 - 52 bzw. CV 124 durchgespielt. CV 2 und CV 5 und die verschiedenen Verzögerungen durch CV 3 und 4 ebenfalls. Habe Die Lastregelung mit CV 49 gar ganz abgeschaltet mit "0" Habe mehrfach den Reset gemacht und neu begonnen. Habe verschiedene Fahrstufen mit CV 29 getestet
Moin Ich habe mit dem LD G 42 (auch an 1954er V200) bislang nur gute Erfahrungen gemacht, ebenso mit dem Service von TAMS. Schick die womöglich defekten Decoder einfach an TAMS zum Testen, dann ist das Problem einzugrenzen.
Gruss Wolfgang
All that the young can do for the old is to shock them and keep them up to date. George Bernhard Shaw
da das Problem sowohl mit einem Decoder, den ich vor einem Jahr gekauft hatte, auftritt als auch mit dem jetzt neu gekauften, vermute ich nicht, dass es ein Fehler im Decoder ist.
Ich werde allerdings noch ein paar andere Test in anderer Umgebung machen, um ggf. auf einen Ansatz für einen Erklärungsversuch zu kommen. Ich bin selbst "altgedienter" SW Fuzzi und kenne diese manchmal komplizierte Ursachenforschung nur zu gut. Oftmals ist es eine Kleinigkeit an die man vorher nie gedacht hatte ...
Daher nochmal mein Hinweis: Mir ist es wichtig, nicht den Hersteller hier zu "verteufeln", dazu habe ich überhaupt keine Veranlassung, sondern die Ursache für dieses Problem zu finden.
Eine ander Lok, diese Mal den Schienenbus, der einen Märklin Dekoder hat, an den TAMS angeschlossen: Auch dieser Schienenbus macht plötzlich bei Verwendung des TAMS diese Knurrerei und ruckelt.
Die V200 auf dem Programmiergleis in anderer Umgebung:
1. Devolo Adapter (mein WLAN kommt im Büro aus der Steckdose) aus der Power Zuleitung entfernt ==> Keine Änderung 2. Mobile Station 1 mit alter Gleisbox verwendet ==> Keine Änderung 3. Aus dem EMMA Set meines Enkels die Gleisbox, Netzteil und die Fernbedienung verwendet ==> Keine Änderung
Ich warte jetzt noch auf einen weiteren Märklin Decoder und einen Lenz Decoder. Sobald das Postschiff hier war, teste ich mit diesen in der gleichen Umgebung.
Hallo, nachdem du ein Labornetzteil hast - hast du schon mal den Strombedarf deines Modell gemessen? - hast du die Drähte an den Decoder selbst angelötet? - hast du noch andere Funktionen wie Licht usw. angeschlossen?
Mir kommt es so vor, als würde die Lastbegrenzung/Kurzschlusssicherung greifen.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
Ja, den Decoder habe ich selbst angeschlossen, da ich aber bestimmt über 1000 Platinen in meinem Entwicklerleben bearbeitet habe denke ich schon dass ich das richtig gemacht habe. aber, wie schon eingangs beschrieben: Auch ein TAMS Decoder frisch aus der Box mit vom Hersteller angelöteten Drähten macht das Gleiche.
Der Decoder treibt derzeit lediglich je eine LED an den Fahrlicht Ausgängen, diese sind über 10K angeschlossen und hängen mit den Anoden an Blau. Die LEDs helfen bei der Programmierung.
Die MB2 sagt zum Programmiergleis: Stromverbrauch derzeit 0,1 A
Der Motor im Leerlauf, also aufgebockt, zieht an Gleichstrom ( Decoder abgeklemmt ! ) folgende Leistung:
Ich hatte heute leider nur kurz Zeit für weitere Untersuchungen:
TAMs Decoder mit den Parametern für die Märklin HLA laut der Tabelle auf Seite 55 des ESU Handbuches gefüttert. Damit läuft er zumindest bis in den hohen Drehzahlbereich hoch, das war vorher nicht der Fall. Aber zufrieden bin ich mit dem Ruckeln immer noch nicht. Diese Erfahrung ist aber Antrieb für weitere CV "Fummelei".
Dann habe ich den Lenz Dekoder 10231-02 erhalten und gleich eingebaut, hier aber keine Anpassungen gemacht. Dieser Decoder hat im Auslieferungszustand die gleichen Probleme wie der TAMS. Auch dies ist Antrieb für weitere Untersuchungen.
Dann habe ich einen nagelneuen Märklin 60983 eingebaut, auch dieser ohne Konfigurationsanpassungen, der wurde automatisch als mLD3 Lok zugefügt. Dieser Decoder macht überhaupt keine "Zicken". Der Motor läuft sauber hoch und runter durch alle Fahrstufen.
so ein Verhalten habe ich bisher nur mit einem Appel Decoder gesehen, bzw. richtigerweise gehört. Motor macht ein komische ratterndes/rappelndes Geräusch, anderer Decoder alles gut. Woran es genau lag, keinen Ahnung, es war nur ein test und der Appel-Decoder war danach raus. Für mich ein Softwareproblem, die Grundeinstellung des Decoders passt schlichtweg nicht.
Verständlich finde ich das ein Stück weit schon, denn bei der mannigfaltigen Variation von Hardware im MoBa Sektor kann eine Software nicht immer 100% passen.
Ist mir auch schon bei einem Märklin Decoder passiert, trotz Einmessfahrt schafft der Decoder es nicht die Lok langsam ausrollen zu lassen, kurz vor Halt macht die Lok immer einen kleinen "Hüpfer" vorwärts.
Ich würde hier mal auf einen falsche Regelungsreferenz tippen (weil der Motor anscheinend nicht die volle Drehzahl erreicht) den Wert (sofern einstellbar) mal erhöhen, bis zu dem Punkt wo die Lok volle Geschwindigkeit erreicht. Ob dies letztlich die seltsamen Geräusche auch reduziert kann man nur testen.