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Ein Dachboden in Epoche VI

#1 von pegasus911 , 07.01.2022 12:28

Moin,
ich bin Olli und plane seit mehrern Jahren den Bau einer Modellbahn. Ich bin seit meiner Jugend im Thema, auch wenn ich während meiner Ausbildung und den ersten Berufsjahren mangels Zeit und Geld das Hobby eher im kleinen betrieben habe. Dann kam die Familie und es fehlte an Platz. Da aber die Kinder größer werden und auch der Dachboden ausgebaut ist, kann es endlich losgehen!


1. Titel: Ein Dachboden in Epoche IV


2. Spurweite & Gleissystem
Märklin H0 K-Gleis

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
kommt noch
3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
U-Anlage
3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
Grundfläche ca 330cm x 440cm

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
hauptsächlich Modellbahn vlt auch etwas spielen
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
beides
4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
nicht zu eng
4.4 Maximale Steigung
3,0%
4.5 Maximale Zugslänge
200 cm
4.6 Anlagenhöhe der Hauptebene
80 cm
4.7 Anlagentiefe (minimal, maximal)
4.8 Eingriffslücken / Servicegang
4.9 Schattenbahnhof
4.10 Oberleitung ja

5. Steuerung
5.1 Fahren digital
5.2 Steuern digital
5.3 PC-Steuerung auf Dauer

6. Motive
6.1 Epoche VI
6.2 Bahnhofstyp Hbf
6.3 Landschaft
6.4 Szenerie (Stadt, Land; Gewerbe)
6.5 Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)

7.3 Betrieb primär als Einzelspieler evtl mal zu zweit
7.4 Budget was gerade verfügbar ist
7.5 Zeitplan bis fertig

Angefügte Bilder:
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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#2 von HenryB , 07.01.2022 13:59

Zitat von pegasus911 im Beitrag #1

4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
hauptsächlich Modellbahn vlt auch etwas spielen

Den Bildern nach sieht es aber anders rum aus, eindeutig Spielbahn

Falls mehr in Richtung Modellbahn, mindesten 2/3 entfernen und vernünftige Radien und mehr Flexgleise verwenden, die auch zu den Weichen passen.

henry


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#3 von KBS962 , 07.01.2022 14:11

Hallo Olli,

erstmal willkommen im Planungsforum!

Bitte mache Dir Gedanken zur Zugänglichkeit der Anlage. Wenn die Anlage rundherum begehbar ist, sehe ich kein Problem. Vermutlich grenzt das U aber oben, links und unten an Wände. Dann lassen sich die hinteren Anlagenteile und insbesondere der Schattenbahnhof nicht mehr vernünftig erreichen. Hilfreich wäre hier eine Raumskizze mit Tür, Fenster, Heizkörper, Dachschrägen etc.

Wenn die Anlage in Epoche VI spielen soll, können sämtliche Güterverkehrsanlagen weggelassen werden und alle Güterzüge rauschen einfach nur durch den Bahnhof durch. Ist das so beabsichtigt?

Auf der einen Seite verwendest du schlanke Weichen und Flexgleis, dann gibt es den sehr engen Bogen an der linken Bahnhofseinfahrt, in dem K-Gleis-Bogenweichen verbaut sind und der Radius nur 360mm beträgt. Das würde ich unbedingt vermeiden, es beeinträchtigt die Betriebssicherheit und zerstört die Optik der ansonsten relativ großzügigen Bahnhofsanlage.

Dies nur auf die Schnelle. Im Gleisplan sehe ich auch noch einiges an Optimierungspotential.

Grüße
Andreas


pegasus911 hat sich bedankt!
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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#4 von pegasus911 , 14.01.2022 13:04

Hi, erstmal herzlichen Dank für die Rückmeldungen!

Ja, die Bahn geht wohl doch eher in Richtung Spielbahn, soll aber irgendwie auch nicht zuuuu weit von der Realität abschweifen...

Die Zugangsmöglichkeiten sind eher suboptimal. Der Schattenbahnhof ist ca 20 cm hoch, würde das ausreichen?
Vor dem Bahnhof ist ungefähgr beim Busbahnhof nen Durchstieg geplant, ca 50*100cm...

Welche Optimierungen im Gleisplan gäbe es denn, außer der Radien vor der Brücke?

Gruß Olli


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#5 von HenryB , 14.01.2022 14:03

schaue mal hier

Hilfe für Planung Nebenbahn Epoche IV gesucht

Beitrag #77

das wäre in Richtung Modellbahn bei wesentlich geringerem Platz.

Zeige doch auch den Querschnitt des Raumes, incl Dachneigung und andere Hindernisse, damit mensch etwas mehr dazu sagen kann

henry


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#6 von KBS962 , 14.01.2022 14:10

Zitat von pegasus911 im Beitrag #4
Ja, die Bahn geht wohl doch eher in Richtung Spielbahn, soll aber irgendwie auch nicht zuuuu weit von der Realität abschweifen...

Hallo Olli,
ich würde es gar nicht mal so sehen, dass es in Richtung Spielbahn geht. In Epoche VI gibt es ja in der Regel kaum noch Anlagen für den Güterverkehr (Güterschuppen, Ortsgüteranlage, Industriegleisanschlüsse), das kann man dann alles weglassen. Letztlich wird bei der großen Bahn auch nur noch gefahren und fast nicht mehr rangiert. Die Bahnhöfe sind in Epoche VI "optimiert", d.h. wenige Gleise und Weichen, nur das, was betrieblich unbedingt notwendig ist. Das einzige, was nicht wirklich passt ist das Klein-BW. In Epoche VI würde es maximal noch eine Dieseltankstelle geben. Aber vielleicht hat sich im ehemaligen Klein-BW ja ein Museumsbahnverein eingerichtet?

Zitat von pegasus911 im Beitrag #4
Die Zugangsmöglichkeiten sind eher suboptimal. Der Schattenbahnhof ist ca 20 cm hoch, würde das ausreichen?
Vor dem Bahnhof ist ungefähgr beim Busbahnhof nen Durchstieg geplant, ca 50*100cm...

Die Zugänglichkeit dürfte das große Problem sein. Um das zu beurteilen wäre eine Raumskizze mit allen möglichen Zwangspunkten (Fenster, Türen, Kamin, Wartungsklappen, Balken, Dachschrägen etc.) sehr sinnvoll.
Eine lichte Höhe von 20cm im Schattenbahnhof könnte ausreichend sein, wenn es im Schattenbahnhof keine Oberleitung gibt und die (horizontale) Eingriffstiefe nicht zu groß wird. Aber hier sehe ich ein Problem: viele Teile des Schattenbahnhofs liegen zu weit von der Anlagenkante entfernt. Da hilft auch die Luke beim Busbahnhof nicht weiter. Ich würde insbesondere den oberen Schenkel deutlich schmaler ausführen. Der Schattenbahnhof kann doch unter dem Bahnhof angelegt werden. Dann sollte er, wenn er nicht zu tief wird, von der Anlagenkante gut erreichbar sein. Wenn die Kapazität des Schattenbahnhofs nicht ausreicht, gibt es ja noch den anderen Schenkel. Die Lage des Schattenbahnhofs am linken Anlagenrand, wo man überhaupt nicht hinkommt, halte ich für nicht geeignet.

Grüße
Andreas


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#7 von pegasus911 , 17.01.2022 11:16

Moin,

hab jetzt mal versucht, den Raum und seinen Querschnitt zu visualisieren.
Bild entfernt (keine Rechte)
Bild entfernt (keine Rechte)

Gruß
Olli


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#8 von HenryB , 17.01.2022 11:39

Wo sind die Dachschrägen, auf der langen oder kurzen Seite?

Jetzt lege mal den Sbh auf 70 cm und die Bahnhofshöhe auf mindesten 90 cm. dann hast du (d)eine vernünftige Grundlage.

Aber auf der Bahnhofseben musst du weiterhin mindestens nochmals 20 cm an den Dachschrägen abziehen.
Jetzt lass man den Pythagoras rechnen, meiner sagt 280cm nutzbare Breite

Bei 45°ist es relativ leicht zu rechnen, pro 10 cm Höhe verlierst/gewinnst Du 20 cm in der Breite (oder 10 cm pro Seite)

henry


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#9 von pegasus911 , 31.01.2022 22:54

Die Dachschrägen befinden sich auf der langen Seite.

Was gewinne ich mit der Erhöhung der Bahnhofsebene um 10cm? Ich sehe aktuell nur den Nachteil, dass ich in der verfügbaren Fläche ca 20cm verliere und mir der Zugriff in den hinteren Bereich noch weiter erschwere.

Ist diese Höhe ein Erfahrungswert oder welche Grundlage folgt diese Höhe?

Das Klein-BW ist als Heimat der Museumsbahn gedacht.

Zum Zugriff: (KBS962) eine Oberleitung im Untergrund ist nicht geplant maximal eine Führung des ausgefahrenen Panto an Engstellen. Habe mit der aktuellen Planung das Ziel verfolgt einen einzigen SBF für alles zu haben und im Bahnhof Züge von 200cm Länge unterzubringen. Der enge Radius bei den Kurvenweichen kommt daher, dass ich versucht habe, die Nebenstrecke vor der Brücke auszuschwenken, da mir eine Weiche auf einer Brücke irgendwie unrealistisch vorkam...

Gruß Olli


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#10 von HenryB , 01.02.2022 10:29

Zitat von pegasus911 im Beitrag #9
Was gewinne ich mit der Erhöhung der Bahnhofsebene um 10cm? Ich sehe aktuell nur den Nachteil, dass ich in der verfügbaren Fläche ca 20cm verliere und mir der Zugriff in den hinteren Bereich noch weiter erschwere.

Einfach eine bessere Arbeitshöhe und dadurch auch einen besseren / leichteren Zugriff auf den Zugspeicher darunter

henry


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#11 von Verlusti , 02.02.2022 00:46

Hallo Olli,

da ich für mich eh am üben bin mit Zeichnen, hier mal was schnelles. (aber ohne Schattenbahnhof)

Leider konnte ich auf oberen Plänen nicht alle Raummasse gut erkennen und habe ein wenig geraten. Nun sind sie ja da, habs nicht gesehen. Entgegen deinen oberen Skizzen passt nun aber die Tür/Eingang nicht vom Raumplan zu deinem Moba-U... Meins nun auch nicht, naja Pech.

Der Bahnhof hat ne Ecke weniger Bahnsteigkanten, aber nicht alles in der Epoche ist riesig. Als Beispiel, in Anklam hält sogar ICE bei nur 3 Bahnsteigen und sonst ist da auch nicht viel. Auf Rügen gibt es sogar eingleisige Strecken wo ICE fährt und hält bei nur 1 Kreuzungsgleis im Bahnhof...

Bei der hier engsten Stelle kann man bestimmt auch noch optimieren, sind aber schon ca. 100mm mehr als Märklins Großkreis?!? Problem ist eventuell aber immer noch die Tiefe. Die Anlage könnte oben schmaler werden, wenn du das Stück freie Strecke unter dem Bahnhof noch weglässt, oder rechts irgendwie eine Einstiegslucke planst im Tunnelgleisbogen, (da wo vielleicht ein BW sein könnte...)

Anmerkung zum Bild, Gleis 4 ist das mit dem dargestellen Zug br143+4tlg Doppelstock





Wenn du aber mit deinem Platz einen großen Bahnhof planen willst, dann würde ich persönlich eher ne kleinere Spur wählen.

Grüße
Dirk


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#12 von Verlusti , 02.02.2022 14:08

Noch eine Anmerkung.

Das mit der Höhe würde ich vor allem davon abhängig machen, ob du lieber sitzt und zu schaust, oder Züge begleiten willst und rumläufst. Vielleicht solltest du wegen dem Zugriff unter der Platte deinen Schattenbahnhof dann lieber mit weniger Gleisen, dafür aber sequentiell möglichst nah an der Vorderkante lang führen und nicht bis hinten in die letzte Ecke.

Anbei, mein Gewurschtel ist nur so schnell nebenbei enstanden, so abgeleitet von deiner Idee. Wenn es eine 2 gleisige Strecke werden soll, würde ich die NB weglassen und mir eher eine zusätzliche Betriebsstelle in Form eines Gleisanschluss ausdenken.

Es gibt aber auch bereits einige fertige Pläne, die mit nur kleinen Anpassungen in deinen Raum passen würden. Ein Beispiel M.Meinhold "Von Eppstein nach Niederjosbach" aus 55 Modellbahngleispläne. Das bietet viel Strecke für so wenig Platz. Man muss ja nicht Epoche 4 fahren, wie vorgesehen und kann es anders ausgestalten. Es gibt aber auch heute immer noch unrestaurierte Bahnhöfe, wo mal was hält und mal nicht... Wie schon gesagt selbst ICE kann an sehr überraschend unspektakulären Punkten halten, da lässt sich ne Beründung finden. Es gibt sau kleine Orte, die geradeso als Stadt zählen von der EInwohnerzahl, da hält ICE, weil da nen Politiker mit Einfluss wohnt. Ein paar Kilometer weiter wohnen dann 15-20mal so viele in der nächsten größeren Stadt, da rauscht er durch.


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#13 von Verlusti , 02.02.2022 19:51

Hallo Olli,

so hier noch eine Umsetzung des M.Meinhold Plans Eppstein/Niederjosbach, aber wieder ohne Schattenbereich. Aber Achtung, es ist nur ne fixe Umsetzung. Hier gibt es keine Nebenbahn, du hast halt nicht viel Platz. Dafür kannst du aber gestalten und die Modellbahn im unteren Flügel so richtig in Landschaft packen.





und noch die Schnellansicht. Grün und Orange sind grundsätzlich die sichtbaren Gleise, so richtig rot soll zum Schattenbahnhof.


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#14 von HenryB , 02.02.2022 22:22

Zitat von Verlusti im Beitrag #13
Aber Achtung, es ist nur ne fixe Umsetzung.


Zeichne doch die Dachschräge mit ein, so ist die Info relativ dünn

henry


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RE: Ein Dachboden in Epoche VI

#15 von Verlusti , 03.02.2022 08:37

Guten Morgen Henry & Olli,

wie ich im ersten Post bereits sagte, ich bin nur am üben. Ich habe keine Ambitionen professioneller Planer zu werden. Das überlasse ich dann gerne anderen und würde das angesichts des finanziellen Aufwands der in einer Moba steckt auch für Leute wie mich (Wiedereinsteiger) empfehlen. Ob Olli das dann auch so sieht. k.A., aber ein am Ende von einem Profi fertig geplanter Unterbau mit Zuschnittplan für den Baumarkt ist schon was Feines. Das könnte ich eh nicht planen...

Es geht ja erst mal um das Finden einer Idee, die langfristig Spass bietet und nicht nach kurzer Zeit wieder abgerissen wird. Es ginge ja auch ganz anders, ohne viel Landschaft. Wenn der TO deutlich mehr Gleisanlagen will, könnte man einen Bahnhof auch über das ganze U ziehen und Gütergleise und Personengleise nacheinander legen. Dazu vielleicht noch einen Werksanschluss zum Ausgestalten, der dem Bahnhof mehr Bedeutung gibt. Beim Kapitel Unterhaltung wäre der Bahnhof dann auch die Parade (wie in Wolfgangs Gleiswüste) und die Personenzüge könnten ja aufgrund eines Tempolimits schön gemütlich durch den Güterbereich durchfahren. So hat man auch was vom Rollmaterial. Auch ein Bahnhof, der vielleicht umsetzbar wäre, "Alex Anlage". Ein ganz anders Konzept wäre eine Anlage im Stile Wilsteins und gar kein großen Bahnhof zu planen. Beides tolle Anlagen und du findest diese hier im Forum und auch in Youtube.

Die Idee zu finden, die der Moba ein langes Leben beschert, das ist meiner Meinung nach der erste und auch schwierigste Schritt. Meine Zeichnungen sollten erstmal nur Anregungen sein, die vielleicht helfen darüber nachzudenken, was könnte gehen und was nicht. Wie ich bereits an anderer Stelle sagte (und das stellt nur meine Meinung nach), finde ich den Steckbrief durchaus hilfreich, aber ohne Vorüberlegungen gerade in Bezug auf die Erwartungen an die eigene Modellbahn funktioniert der Steckbrief nicht. Persönlich würde ich mir zuerst im Geiste vorstellen, wie spiele ich selbst mit meiner Moba, oder will ich zum Beispiel wirklich nur auf den Dachboden nen Kaffee mitnehmen und dem Automatikbetrieb zuschauen. Wenn die Idee dann steht, dann geht´s ans Ausarbeiten und dann schlägt auch die Stunde der Profis und da zähle ich eben nicht dazu.

Ich habe auch eine ganz klare Tendenz, wen ich für die Planung empfehlen würde. Diese Person plant nicht nur gut, sondern kann auch was Echtes vorweisen und präsentiert die eigene Anlage im Bau. Der Unterbau, die Genauigkeit, Verkabelung ist mit das Beste ist, was hier im Forum gezeigt wird. Zudem baut er selbst auch in Märklin...

Grüße
Dirk


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