Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#1 von Xador , 12.01.2022 09:22

Liebes Forum,

hoffe, ihr seid alle gesund. Ich bin am planen eine neue Anlage aufzubauen.
Unter diesem Hintergrund habe ich 2 Fragen zur Decoder-Technologie:

1) C-Gleis Decoder:
Abgesehen vom kommerziellen - welche Vor- und Nachteile bieten Einbaudecoder vs. m83?
2) Wenn es um die reine Steuerung der Weichen geht:
Welche Vor- und Nachteile haben m83 vs. k83 Decoder?

Vielen Dank,
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Xador


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RE: Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#2 von Michael Knop , 12.01.2022 10:06

Zitat von Xador im Beitrag #1
Liebes Forum,

hoffe, ihr seid alle gesund. Ich bin am planen eine neue Anlage aufzubauen.
Unter diesem Hintergrund habe ich 2 Fragen zur Decoder-Technologie:

1) C-Gleis Decoder:
Abgesehen vom kommerziellen - welche Vor- und Nachteile bieten Einbaudecoder vs. m83?
2) Wenn es um die reine Steuerung der Weichen geht:
Welche Vor- und Nachteile haben m83 vs. k83 Decoder?

Vielen Dank,
liebe Grüße,

Xador


Hi Xador,

die Einbaudekoder (muss nicht Märklin sein, siehe Weichenantriebe C-Gleis (2)) machen die Weiche flexibel, bezüglich des Aufbaus. Man kann schnell hin- und her ändern, ohne jedes mal die Weiche neu zu verkabeln - die Weiche ist eine in sich geschlossene, funktionsfähige Einheit.

Anders bei den x-fach Dekodern, die in der Regel preiswerter sind.


Viele Grüße, Michael


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RE: Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#3 von Langsamfahrer , 12.01.2022 10:24

Hallo Xador!

Zusätzlich zu Michael:

1) Ein Einbau-Decoder wird (normalerweise) am Gleis angeschlossen, d.h. der Fahrstrom muss auch die Leistung für den Weichenantrieb liefern.
2) Bei externen Decodern ist die Auswahl größer, es mag welche mit Zusatzfunktionen geben.
3) Es gibt externe Decoder mit Fremdspeisung (Lichttrafo) und auch mit AC-Speisung (könnte positiv für die Endabschaltung sein).
4) Bei Weichen mit Endabschaltung kann man zwischen externem Decoder und Weiche eine Stellungs-Anzeige anschließen.
5) Je nach Leistungsfähigkeit könnte man mehrere Weichen an einen Ausgang anschließen (oder auch Signale, ...).
6) Der Tausch eines externen Decoders ist einfacher.
7) Der Einbau-Decoder kann nicht im Bereich eines Bremsmoduls (oder gar Abschaltung) angeschlossen werden.
8) Extern kann man auch eine völlig andere Lösung wählen, z.B. will ich die Logik für Fahrstraßen, Weichen und Bremsmodule (alles im Schattenbahnhof) in einen Arduino verlagern (ja, sehr viel Eigen-Entwicklung).
... und alles das, was mir gerade nicht einfällt.

Aber der einfachere Aufbau mit einem Einbau-Decoder ist ein wesentliches Argument für diese Lösung.

Zu m83 und k83 kann ich nichts sagen.

Gutes Entscheiden!
Jörg


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RE: Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#4 von Xador , 12.01.2022 12:37

Hallo zusammen,

@Michael Knop & @Langsamfahrer: Vielen Dank für euere schnellen Antworten. Daher es eine größere Anlage die "fest" aufgebaut werden würde, ggf. mich Einschottern des C-Gleises, wäre wahrscheinlich der externe Decoder die Wahl der Waffe. Da ich nun für meine Situation zutreffend keine technischen Vorteile im Einbaudecoder erkenne, ist der kommerzielle Vorteil eines externen Decoders doch signifikant.

Nun möchte nochmal die Frage genauer beleuchten:

2) Wenn es um die reine Steuerung der Weichen geht:
Welche Vor- und Nachteile haben m83 vs. k83 Decoder?
Ich habe noch Altbestand an k83...

Vielen Dank,
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RE: Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#5 von Michael Knop , 12.01.2022 15:37

Zitat von Xador im Beitrag #4


... eine größere Anlage die "fest" aufgebaut werden würde, ggf. mich Einschottern des C-Gleises, ...

Xador



Hi Xador,

nur kurz als Hinweis:
Bei fest verbauten Weichen mit Antrieben, oder auch anderen "Funktionsgleisen", erst recht wenn noch nachgeschottert wird, immer an den Eingriff von Unten denken, daher immer entsprechende Öffnungen unterhalb einbauen - und auch prüfen, durch Probeaustausch, ob der Zugriff auf die Technik auch "funktioniert".




Viele Grüße, Michael


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RE: Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#6 von VT601 , 12.01.2022 16:16

@ Xador,

Zitat

1) C-Gleis Decoder:
Abgesehen vom kommerziellen - welche Vor- und Nachteile bieten Einbaudecoder vs. m83?
2) Wenn es um die reine Steuerung der Weichen geht:
Welche Vor- und Nachteile haben m83 vs. k83 Decoder?



Zur ersten Frage haben mache schon geantwortet. Bis jetzt blieb jedoch einen Option nicht erwäht. Die Weichenantriebe mit Dekoder von Viessmann.
Viesmann Dekoder 4556
Die funktioniert bei mir schon einige Zeit und ich finde das Umschaltverhalten ganz toll statt des Click-Clacks von Märklin. Zudem sind sie billiger als einen Märklin Antrieb und Einbaudekoder zusammen.

Zur zweiten Frage. Die Dekoder m83 und k83 (MA8083, MA80830) sind bestimmt für Doppelspulen Antriebe, wie z.B. Weichen und die älteren Signale. Mann kann damit auch Entkupplungsgleise schalten. Sie ergeben einen Momentpuls auf jeweils eine der beiden Kontakte. Das gelbe kabel kommt in der Mitte, die blauen an Grün bzw. Rot. Diese Dekoder werden gespeisst aus der Digital Zentale (Rot/Braun).
Auch hier gibt Alterntieven wie z.b. Viessmann 5211. Diese können auch einen normalen Trafo (16V AC) gespeisst werden.
Bei den m83 gibt es zwei Varianten. Die noch-nicht MFX-fähige (MA60831) und die MFX-fähige (MA60832). Beide tun im Grunde das selbe wie die K83-Dekoder, verstehen aber jedoch auch noch DCC (undn MFX) und sind teilweise programmierbar.

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RE: Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#7 von Heinzi , 14.01.2022 14:11

Hallo zusammen

Zitat von Langsamfahrer im Beitrag #3
Aber der einfachere Aufbau mit einem Einbau-Decoder ist ein wesentliches Argument für diese Lösung.

Also ich habe auf meiner Anlage beide Varianten verbaut und sehe das wie folgt:

Einbaudecoder sind ideal für Teppichbahner. Es gibt ja keine zusätzliche Verkabelung bei voller flexibilität.
Auf einer fixen Modellbahn, wo die Flexibilität weniger gefragt ist, würde ich heute keine Einbaudecoder mehr verbauen und ich ändere das bei mir mittelfristig auch.
Meine externen Weichendecoder hab ich so verdrahtet, dass ich jederzeit ganz einfach auf Fremdspeisung umbauen kann. (geht mit Einbaudecodern nicht) Somit hätte ich dann eine Mischlösung.

Das Hauptargument ist aber, dass bei abgeschaltener Gleisspannung auch die Weichen mit Einbaudecoder nicht mehr schalten. So kann ich z.B in meinem SBH die Gleisspannung abschalten, was, je nach dem was für Züge ich da gerade abgestellt habe, eine Menge Digitalstrom einspart. Die Weichen schalten aber trotzdem noch dank externen Decodern.
In meinem Lokpark habe ich dann leider angefangen mit den Einbaudecodern. Da ich den Lokpark auch Spannungsfrei schalten kann, schalten diese Weichen dann eben nicht mehr, was mich je länger je mehr "nervt".


Gruss Heinzi
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RE: Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#8 von -me- , 21.01.2022 18:55

Hallo Xador,
da bisher auf diese Frage ...

Zitat von Xador im Beitrag #1
Wenn es um die reine Steuerung der Weichen geht:
Welche Vor- und Nachteile haben m83 vs. k83 Decoder?


... noch nicht wirklich geantwortet wurde, versuche ich es mal.

Die Unterchiede:
Der alte k83 ist ein reiner Schaltdecoder für Magneteschalter, also Weichenantriebe, Signale mit Steuerungselektronik oder für Relais, mit denen dann irgendeine nachgeschaltete Elektronik ein oder ausgeschaltet wird.
Er wird über das Mäuseklavier eingestellt und versteht ausschließlich das mm-Protokoll.

Der m83 ist ebenfalls in der Lage, wie der k83 Magnetartikel zu schalten. Auch hier wird über ein Mäuseklavier die mm-Adresse eingestellt.
Aber damit enden die Gemeinsamkeiten.
Man kann den m83 auf unter DCC und mfx betreiben und dann ergeben sich viele Möglichkeiten.
Der m83 kann auch LED oder Motoren steuern, Servos funktionieren über ein Zusatzmodul. Zudem kann ein m83 auch Licht schalten.
Das schöne dabei ist, dass man hier nicht den kompletten Decoder einer Nutzung zuordnen muss, sondern jeden Ausgang einzeln programmieren kann.
So können (als Beispiel) die Ausgänge 1 und 2 eine Weiche schalten, die Ausgänge 3 und 4 befeuern ein Licht-Blocksignal (reines Signal, keine Zugbeeinflussung oder sonstiges, es werden nur die LED geschaltet).
Ausgang 5 steuert eine LED in einem Bahnwärterhäuschen, 6 den Motor einer Mühle und 7 und 8 schalten eine andere Weiche.
Der m83 bietet als Lichtdecoder auch diverse Zusatzfunktionen wie Neonröhren einschalten, blinken, blitzen, auf- und abblenden, ...! Die Palette ist hier ziemlich breit gefächert.
Der m83 kann auch vom Fahrstrom entkoppelt werden und über ein eigenes Netzteil mit Strom versorgt werden.

Vor- und Nachteile
Wenn man die Möglichkeiten vergleicht, dann ist der m83 dem k83 haushoch überlegen. Er ist der modernere Decoder und "eigentlich" die erste Wahl.
Wenn aber über den Decoder "nur" Weichen gestellt oder alte Signale mit Magnetantrieben betrieben werden sollen, dann reicht der alte k83 allemal.

Der Grund, warum meine k83 (2 Stück) inzwischen in der Bastelkiste gelandet sind ist folgender: der m83 ist mit seinen Schraubanschlüssen wesentlich kompakter, meine Decoder ruhen auf Schubladenauszügen unterhalb einer Rampe (Trassenbrett) der Anlage. Die k83 hätten hier einfach mit ihren beidseitigen Anschlüssen mit den Steckern nicht hingepasst. (Wäre dann noch ein Vorteil vom m83).
Bei einem Anlagenneubau allerdings würde ich nicht ausschließen, die k83 wieder zu verbauen, dann würde ich anders planen und Platz für die Elektronik schaffen, was ich bei meiner jetzigen Anlge leider etwas vernachlässigt habe.

Fazit:
Der m83 ist der bessere Decoder und alles spricht für ihn. Aber wenn man sich das Preis-Leistungsverhältnis anschaut, dann sie die vorhandenen k83 einfach unschlagbar!
Also verbau die Dinger!
Wenn die alle verbaut sind, dann würde ich zum m83 greifen.

Noch etwas zu den Einbaudecodern:
ich habe 4 davon auf der Anlage, einer von Viessman, 3 sind von Märklin. Sie funktionieren bisher tadellos und ich kann darüber nichts negatives berichten. Die Decoder sind inzwischen rund 10 Jahre im Betrieb.
Die neueren Versionen bieten, wenn ich da richtig informiert bin, auch von Märklin die Möglichkeit der Fremdstromeinspeisung, Viessmann kann das sowieso, dass schafft auch mein Oldie (wobei ich es nicht nutze).
Ich würde aber keine EInbaudecoder mehr auf einer festen Anlage verwenden, bei einer Teppichbahn während sie meine erste Wahl.
Bei einer festen Anlage wären sie mir im Falle eines Defektes des Antriebes im Weg, wenn man von unten durch den Ausschnitt im Trassenbrett versucht, diesen zu tauschen.
Zudem sind die Dinger sehr teuer, wenn meine Einbaudecoder mal das zeitliche segnen, dann kommt da ein m83 hin.

Ich hoffe, meine Zeilen konnten helfen.


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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RE: Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#9 von Radiomann , 21.01.2022 19:14

Ich möchte mich einmal bedanken für die interessante Diskussion. eine Frage habe ich aber, möglicherweise passt sie hier nicht her:
Müssten nicht auf der Weiche noch Fahrtrichtungsanzeiger montiert werden ? Drehen die sich automatusch mit ? Oder wie macht man das ?


Hannes aus Brachbach


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RE: Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#10 von -me- , 21.01.2022 23:02

@ Hannnes,

Zitat von Radiomann im Beitrag #9
Müssten nicht auf der Weiche noch Fahrtrichtungsanzeiger montiert werden ? Drehen die sich automatusch mit ? Oder wie macht man das ?

die Weichenlaternen (so nennen die sich) werden über die Mechanik in der Weiche gedreht.
Die müssen einmal montiert werden und werden über den Antrieb oder auch den mechanischen Stellhebel gedreht.

Bei meiner EP Vi Anlage sind die über, deswegen habe ich nur 2 alte DKW, wo die mitgeliefert wurden. Die Beleuchtung ist aber nicht mal angeschlossen.


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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RE: Märklin: C-Gleis Dekoder - Grundsatzentscheidung

#11 von Xador , 30.01.2022 12:33

Zitat von -me- im Beitrag #8
Hallo Xador,
da bisher auf diese Frage ...
Zitat von Xador im Beitrag #1
Wenn es um die reine Steuerung der Weichen geht:
Welche Vor- und Nachteile haben m83 vs. k83 Decoder?


... noch nicht wirklich geantwortet wurde, versuche ich es mal.

Die Unterchiede:
Der alte k83 ist ein reiner Schaltdecoder für Magneteschalter, also Weichenantriebe, Signale mit Steuerungselektronik oder für Relais, mit denen dann irgendeine nachgeschaltete Elektronik ein oder ausgeschaltet wird.
Er wird über das Mäuseklavier eingestellt und versteht ausschließlich das mm-Protokoll.

Der m83 ist ebenfalls in der Lage, wie der k83 Magnetartikel zu schalten. Auch hier wird über ein Mäuseklavier die mm-Adresse eingestellt.
Aber damit enden die Gemeinsamkeiten.
Man kann den m83 auf unter DCC und mfx betreiben und dann ergeben sich viele Möglichkeiten.
Der m83 kann auch LED oder Motoren steuern, Servos funktionieren über ein Zusatzmodul. Zudem kann ein m83 auch Licht schalten.
Das schöne dabei ist, dass man hier nicht den kompletten Decoder einer Nutzung zuordnen muss, sondern jeden Ausgang einzeln programmieren kann.
So können (als Beispiel) die Ausgänge 1 und 2 eine Weiche schalten, die Ausgänge 3 und 4 befeuern ein Licht-Blocksignal (reines Signal, keine Zugbeeinflussung oder sonstiges, es werden nur die LED geschaltet).
Ausgang 5 steuert eine LED in einem Bahnwärterhäuschen, 6 den Motor einer Mühle und 7 und 8 schalten eine andere Weiche.
Der m83 bietet als Lichtdecoder auch diverse Zusatzfunktionen wie Neonröhren einschalten, blinken, blitzen, auf- und abblenden, ...! Die Palette ist hier ziemlich breit gefächert.
Der m83 kann auch vom Fahrstrom entkoppelt werden und über ein eigenes Netzteil mit Strom versorgt werden.

Vor- und Nachteile
Wenn man die Möglichkeiten vergleicht, dann ist der m83 dem k83 haushoch überlegen. Er ist der modernere Decoder und "eigentlich" die erste Wahl.
Wenn aber über den Decoder "nur" Weichen gestellt oder alte Signale mit Magnetantrieben betrieben werden sollen, dann reicht der alte k83 allemal.

Der Grund, warum meine k83 (2 Stück) inzwischen in der Bastelkiste gelandet sind ist folgender: der m83 ist mit seinen Schraubanschlüssen wesentlich kompakter, meine Decoder ruhen auf Schubladenauszügen unterhalb einer Rampe (Trassenbrett) der Anlage. Die k83 hätten hier einfach mit ihren beidseitigen Anschlüssen mit den Steckern nicht hingepasst. (Wäre dann noch ein Vorteil vom m83).
Bei einem Anlagenneubau allerdings würde ich nicht ausschließen, die k83 wieder zu verbauen, dann würde ich anders planen und Platz für die Elektronik schaffen, was ich bei meiner jetzigen Anlge leider etwas vernachlässigt habe.

Fazit:
Der m83 ist der bessere Decoder und alles spricht für ihn. Aber wenn man sich das Preis-Leistungsverhältnis anschaut, dann sie die vorhandenen k83 einfach unschlagbar!
Also verbau die Dinger!
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Ich würde aber keine EInbaudecoder mehr auf einer festen Anlage verwenden, bei einer Teppichbahn während sie meine erste Wahl.
Bei einer festen Anlage wären sie mir im Falle eines Defektes des Antriebes im Weg, wenn man von unten durch den Ausschnitt im Trassenbrett versucht, diesen zu tauschen.
Zudem sind die Dinger sehr teuer, wenn meine Einbaudecoder mal das zeitliche segnen, dann kommt da ein m83 hin.

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Hallo Michael, vielen Dank für dein Feedback! Du hast mir sehr geholfen.
LG, Xador


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